Beiträge von Kacid


    Bin kein Mediziner. Aber ein gebrochener Wirbel und Profisport klingt für mich gesundheitsgefährdend. 6 Monate Sportverbot bei konservativer Behandlung und nicht spontane Entscheidung nach dem Training. Aber mit Voltaren geht anscheinend alles. ;)


    Hab ich das behauptet?

    Ich schein wohl der einzige zu sein, der zusammenzuckt, wenn er hört, daß jemand mit einem gebrochenen Halswirbel (also Nähe zum Rückenmarkskanal) eine Vollkontaktsportart während dieser Diagnose ausübt. Von Vereinszugehörigkeit abgesehen und isoliert betrachtet, eigentlich unverantwortlich.

    Sei es drum, das Spiel dürften die Kätzchen heute auch mit einem einbeinigen Schmid gewinnen. :D

    Wo genau ist die Frage?
    RT ist der andere, lustigerweise auch hier zitierte, Vielposter des Forums.

    Nein, du kommentierst und wertest die fachliche Beurteilung von jemanden, der ein paar Jahre studiert hat, um seinen Beruf auszuüben und in seiner vorherigen Einschätzung einer Situation eher vorsichtig/zurückhaltend was zu frühe Belastung angeht zu sein scheint.
    Fehlt nur noch, dass RT um die Ecke kommt und erklärt, wie Pekeler, sollte dies schief gehen, den Arzt juristisch belangen kann. :wall:

    So, liest man die aktuellere Krankheitsgeschichte von Pekeler nach, fällt einem auf, dass der/die RNL-Arzt/Ärzte als erstes nach Sichtung der in Lemgo angefertigten MRT-Bilder ihm zur Pause und OP geraten haben. In Lemgo sei ihm wohl gesagt worden, dass er damit spielen könne. Ich kann nicht einschätzen wer oder ob evtl. beide Ärzte Recht haben, diese Tatsache spricht aber nicht unbedingt dafür, dass Pekeler in Mannheim ärztlicherseits verheizt wird.

    Wie sehr die Herrschaften mit den gelben Logos (von dem fast einzig objektiven Krösti-Bull einmal abgesehen) doch auf einmal ihre Schutzreflexe hochfahren und ihren Waisenknaben am Kreis verteidigen. Wie kann man nur den der ihrigen angreifen, der einzig unfaire Kreisläufer ist schließlich RTH. Jawoll, Prost, Amen!

    Ach Borah, der einzige Beißreflex kommt doch von dir. Baena hat ein sehr aktives Kreisläuferspiel, welches wohl falsches Sperren beinhaltet. Toft-Hanses hat ein sehr aktives Kreisläuferspiel, welches Theatralik beinhaltet. Über die Abwehr braucht man gar nicht zu reden, da einer von beiden das gar nicht kann.
    Merkste selbst, oder?

    Naja, das sehe ich anders. In den letzten Minuten waren zwei Entscheidungen dabei, bei denen man wohl auf Foul gegen die RNL hätte entscheiden können, in der ersten Hälfte waren dem gegenüber auch einige Entscheidungen der Unparteiischen, bei denen der THW froh sein durfte, dass diese für sie getroffen wurden.

    Das Problem mit Gensheimer verstehe ich nicht, ich denke schon, dass man in so einem Spiel auch motivieren darf. Die beiden Situationen gegen Toft Hansen sind imho nichts was man ihm vorwerfen kann. Die Kommentatoren haben schon Recht, wenn sie sagen, dass es bei Toft Hansen eine ausgeprägte Divergenz zwischen Wahrnehmung und tatsächlichem Verhalten gibt. Das ist ein knallharter, im besten Sinne cleverer Spieler, der aber Aktionen gegen ihn auch sehr gut in Szene setzen kann.

    Verdienter Sieg der RNL, Sorge habe ich jedoch, wenn der THW nächstes Jahr wieder sowas wie Torhüter hat, das wird ein unheimlicher Qualitätsschub.

    Gensheimer ist doch kein Spieler, den man nur auf die Quote reduzieren kann. Trotz seiner Fehler im Abschluss hat er erst in einer wichtigen Situation Wiencek in Szene gesetzt und auch seine Risikobereitschaft und Passqualität im Zusammenspiel mit Groetzki sind stark.
    Natürlich war die erste HZ lt. eigener Aussage ausbaufähig, global hat ihn der Bundestrainer als Stütze gesehen und drin gelassen.
    Warum nicht?

    Preiß war schon gut, bevor er nach Kiel ist, dass er jetzt einiges an Erfahrung dazugewonnen hat, kann man sicher dem HC nicht vorwerfen. Pankofer war ja auch vor x Jahren schon in Erlangen und ist dann auf Wanderschaft gegangen, ähnliches gilt für Bayerschmidt, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Auch die Links und Heß waren alles andere als fertige Spieler, als sie nach Erlangen kamen, ich denke schon, dass hier einige Entwicklungsschritte von Frank Bergemann beeinflußt wurden.
    Dennoch hat sich der HCE durch die Abkehr vom vorher als "Erlanger Weg" bezeichneten Stil fast nur aus Eigengewächsen auch innerhalb der eigenen Anhänger nicht nur Freunde gemacht, dennoch wird dort durchaus Wert auf gute Jugendarbeit gelegt.