Beiträge von pko

    Wie war der eigentlich gepolt - oder hat er die letzten zwei Jahre verpennt?

    Zitat

    Zweitligaabsteiger Bernburg, der aus finanziellen Gründen keine Lizenz mehr für die Bundesliga gestellt hatte, wird in der Staffel Ost spielen. „Ich hatte gedacht, dass wir mit 18 Mannschaften in einer Staffel spielen. Nun fallen zwar drei Konkurrenten, aber auch drei Heimspiele in unserer Kalkulation für den Etat weg. Wir werden sehr hart kämpfen müssen, um drittklassig zu bleiben", sagte der Vorsitzende des Trägervereins des SV Anhalt Bernburg, Klaus Kahler gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung.

    Von 18 Teams pro staffel war ja wohl nie die Rede.

    Zitat

    Süd: Baden-Württemberg, Bayern


    Die bringen aber im Moment grade 9 Teilnehmer plus 2 aus der BWOL und Fürstenfeldbruck zusammen. Viele erwarten oder hoffen auf eine Zusammenlegung mit der Pfalz (Hochdorf, Haßloch, Mundenheim), Gelnhausen, Nieder Roden und Kirchzell lägen auch noch in der Nähe. Macht 18. Pohlheim und Vallendar müssten dann auf manchen nahen Gegner verzichten, sich nord- und westwärts orientieren.
    Aber wie verteilt man sinnvoll den Rest?

    Danke, habe sie gerade gelesen. Bringt einen in puncto Staffeleinteilung nicht weiter.

    Zitat

    Die Staffeleinteilungen und Spielplan-Kennzifferzuteilungen erfolgen im Rahmen einer Spielausschuss-Sitzung am 17. Mai 2010. Durch die vielen Fragezeichen hinter den Qualifikanten für die 3. Liga aus den bisherigen Regionalligen, Aufsteiger aus den Oberligen und Absteiger aus der zweiten Bundesliga, ist eine frühere Einteilung leider nicht möglich. Eine interessante Zusammenstellung einer möglichen Staffeleinteilung, allerdings ohne verbindlichen Charakter, sowie zusätzliche Infos finden sie auf der Homepage der SG Schalksmühle-Halver.


    Obwohl, dieser Passus legt eine simple, aber strike Anwendung von N-S- und W-E-Lineal nahe. Da wird es mehr als einen Härtefall geben.

    Zitat

    Die Meister der beiden nördlichen Staffeln der 3. Liga spielen mit dem Tabellenzehnten der Zweiten Bundesliga Gruppe Nord einen freien Platz in der Zweiten Bundesliga aus, die Meister der beiden südlichen Staffeln der 3. Liga spielen mit dem Tabellenzehnten der Zweiten Bundesliga Gruppe Süd einen weiteren freien Platz aus.

    für mB - süddeutsche Meisterschaft

    HBLZ Großwallstadt schlechter Verlierer/alle via HP SG - noch keine Stellungsnahme aus "Bayern" bzw. ich komme im Mainecho nicht ran.

    Die mB1 (der SG Pforzheim/Eutingen) bezwang in der Vorrunde um die süddeutsche Meisterschaft nach einem turbulenten Spiel die Mannschaft aus Großwallstadt (HBLZ) mit 29:24.
    Als schlechte Verlierer zeigten sich dabei einige Spieler und die Trainer aus Großwallstadt, sodass es gegen Ende des Spiels noch zu Tumulten auf dem Spielfeld kam.
    (Trailer SG PF/E (mit Ergänzung mj)]

    B-Jugend triumphiert im Nervenspiel (PZ 25.4.2010)

    PFORZHEIM. Sogar die Mannschaft vom Handball-Leistungszentrum Großwallstadt konnte der B-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen keinen Strich durch die Rechnung machen. In der Endrunde zur süddeutschen B-Jugendmeisterschaft behielt das Team von Trainer Alexander Lipps auch gestern beim zweiten Heimspiel die Nerven und bezwang den Nachwuchs des Bundesligisten aus Unterfranken mit 29:24. In einem hart und hitzig geführten Duell kam den Gastgebern auf dem Buckenberg allerdings zugute, dass der Großwallstadter Torhüter gegen Ende der ersten Hälfte (14:12) wegen eines Ellbogenstoßes mit Rot vom Feld flog. Auf SG-Seite war Timo Bäuerlein mit neun Treffern bester Werfer (ausführlicher Bericht folgt). pep

    Eine Menge Gift im Spiel
    (PZ 26.04.10) von Peter Hepfer

    PFORZHEIM. Emotionen gehören beim Handball dazu. Dass sich aber gerade im Jugendbereich die Gemüter derart erhitzen, wie das beim 29:24-Heimsieg der Pforzheimer SG-B-Jugend gegen das Handball-Leistungszentrum Großwallstadt geschehen ist, kommt eher selten vor. „Es geht hier schließlich um die süddeutsche Meisterschaft“, hielt SG-Trainer Alexander Lipps am Sonntag nach der adrenalingetränkten Endrunden-Partie fest, die auch den Ordnungskräften in der Konrad-Adenauer-Halle viel Fingerspitzengefühl abverlangte.
    Dabei hatte das Kräftemessen der beiden B-Jugendteams aus Baden und Unterfranken friedlich begonnen. Dass sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnen, wurde schon bei den Zwischenständen von 5:5, 7:7 und 11:11 deutlich. Als jedoch der Großwallstadter Torhüter Karim Ketelaer nach einem gehaltenen Ball unnötigerweise noch seinen Ellbogen gegen SG-Rechtsaußen Dominic Seganfreddo ausfuhr, spitzte sich die Lage zu. Von den Unparteiischen aus Südbaden wurde Ketelaer mit Rot vom Feld gestellt. Weil das Handballleistungszentrum Großwallstadt aber keinen zweiten Torwart mit nach Pforzheim gebracht hatte, musste somit ein Feldspieler einspringen.
    Gästetrainer verärgert
    „Von da an war richtig Gift in der Partie“, mokierte sich vor allem der ehemalige Weltklasse-Torhüter Manfred Hofmann auf der Trainerbank des HBLZ. „Mit dieser überharten Entscheidung haben die Schiedsrichter aus einem normalen Handball-Spiel einen Skandal gemacht“, schimpfte der Weltmeister aus dem Jahr 1978.
    Die Verunsicherung der Gäste spielte den Pforzheimer B-Junioren freilich in die Karten. Kurz vor der Pause schraubten Max Schwarz, Marvin Karpstein und SG-Topscorer Timo Bäuerlein das Ergebnis auf 14:12 in die Höhe. Auch danach blieb die SG Pforzheim/Eutingen um ihre starken Torhüter Findan Krettek und Malte Röpcke tonangebend. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung sogar auf stattliche acht Treffer an (24:16).
    „Dann haben wir in der Abwehr aber etwas nachgelassen“, monierte Alexander Lipps, dessen Team gegen Ende der Partie noch einmal in arge Bedrängnis geriet. Einige tumultartige Szenen mit Zuschauerbeteiligung taten ein Übriges, damit die Führung auf zwei Treffer (25:23) zusammenschmolz, ehe Seganfreddo (2), Karpstein und SG-Spielmacher Nicolai Gerstner auf 29:24 erhöhten. „So ein extrem hitziges Spiel habe ich noch nie erlebt – auch nicht in der Oberliga“, verriet Timo Bäuerlein, der mit seinem Team nun gute Chancen hat, nach dem Rückspiel ins süddeutsche Finale einzuziehen: „Uns reicht eine knappe Niederlage in Großwallstadt. Und wir haben diese Saison noch nie mit mehr als vier Toren Unterschied verloren“, betonte der Pforzheimer B-Junior.

    HBLZ Großwallstadt schlechter Verlierer (26.04.10)

    Es wurde alles geboten, was ein Handballspiel so ausmacht und das, obwohl es „nur“ ein B-Jugend-Spiel war.
    Dramatik, Kampf, Hektik und Tumulte am Schluss, hervorgerufen durch undisziplinierte Großwallstädter Spieler, die es eigentlich gar nicht nötig gehabt hätten, so aus der Rolle zu fallen. Denn sie zeigten, dass sie nicht umsonst ins Handballleistungszentrum des Bundesligisten berufen wurden.
    Allerdings hatten sie keine guten Vorbilder auf der Bank, wo von Anfang an beide Trainer fast jede Entscheidung der Schiedsrichter anzweifelten und sich insbesondere der Deutsche Handballweltmeister von 1978, Manfred Hofmann hervortat, der bereits nach einigen Minuten gegen eine Sprudelkiste trat, wofür er vom Schiedsrichter aber lediglich eine Ermahnung erhielt. Ständig wurde von der Bank aus reklamiert, was sich auch in der zweiten Halbzeit fortsetzte und diese Provokationen übertrugen sich auch auf ihre Spieler, so dass das Spiel gegen Ende fast noch aus den Fugen geraten wäre.
    Fangen wir mit der ersten Halbzeit an. Beide Mannschaften begannen mit schnellem und kraftvollen Handball und Nicolai Gerstner eröffnete die Torjagd bereits nach 23 Sekunden mit dem 1:0, dem Yannick Bardina (Nr. 19) das 1:1 folgen ließ. Der wieder stark aufspielende Timo Bäuerlein traf zum 2:1 und mit der Nr. 5 traf Tom Spieß zum 2:2. Ein Foul an Marvin Karpstein bedeute Siebenmeter, den Dominic Seganfreddo zum 3:2 (4.) verwandelte. Eine Zeitstrafe für den Gegner konnten wir anschließend nicht nutzen, da Seganfreddo am Torhüter und Karpstein an der Latte scheiterten und wiederum Tom Spieß zum 3:3 ausglich.
    Das 4:3 von Seganfreddo egalisierte der Zwillingsbruder von Tom Spieß, Lars (Nr. 3) und nach einem Lattentreffer von Seganfreddo ging Großwallstadt durch Bardina in der achten Minute mit 4:5 zum ersten Mal in Führung. Nach dem 8:8 von Georg Kern sorgten Nils Kwiatkowski (Nr. 7) und Lars Spieß dafür, dass Großwallstadt mit 8:10 (13.) in Front ging. Zwei Tore von Aktivposten Nicolai Gerstner und es stand wieder Unentschieden 10:10. Dann kam die 20. und 21. Minute, die unserem Spiel einen Bruch bescherte. Beim Stand von 11:11 scheiterte Seganfreddo zunächst von außen an Torwart Karim Ketelaeer, um kurz darauf bei einem Tempogegenstoß wiederum von der Nr. 1 des Gegners mit einer tollen Parade am Torerfolg gehindert zu werden. Als Seganfreddo wieder ins Feld zurücklaufen wollte, kam es zu einer Berührung zwischen ihm und dem emotionsgeladenen Torhüter, welche die Schiedsrichter aus Südbaden mit Rot für die Nr. 1 ahndeten.
    Die Bank der bayrischen Gäste stand Kopf und wollte sich gar nicht mehr beruhigen, denn man hatte nur einen Torhüter mit nach Baden gebracht und musste nun einen Spieler ins Tor stellen. Mit der Nr. 20 war dies Simon Beißner, der in der Folge sein Bestes gab, einen vollwertigen Torhüter aber natürlich nicht ersetzten konnte.
    Von da an war Feuer unter dem Dach der Bayern, welches von außen fleißig angeschürt wurde. Uns schien der Feldverweis irgendwie zu lähmen, denn unser Spiel änderte sich ab diesem Moment und war lange nicht mehr so druckvoll wie zuvor.
    Bis zu Halbzeit blieb aber alles noch im Rahmen und trotz zweier Zeitstrafen für uns führten wir zum Pausentee mit 14:12.
    Nach der Pause war Großwallstadt im Angriff weiter gefährlich, hatte aber in der Abwehr Schwächen, insbesondere beim Aushilfstorwart, der aber viel zu wenig von uns geprüft wurde. Unsere beiden Torhüter, Findan Krettek und Malte Röpcke zeigten dagegen ab und zu ihr Können und sorgen so mit dafür, dass wir uns nach und nach immer weiter absetzen konnten. In der 37.Minute erzielte Tim Kretz das 23:15 und damit eine komfortable Führung. Doch anstatt diese Führung zu verwalten und weiter auszubauen, schlichen sich viele Fehler ein und Großwallstadt kam bis zur 47. Minute auf 25:23 heran. Zum Glück fingen wir uns wieder und nutzten eine Zeitstrafe für die Nr. 9, Jan Blank, durch Tore von Seganfreddo und Karpstein zum 27:23, ehe Karpstein für zwei Minuten auf die Bank musste. Nach dem 27:24 durch Großwallstadt ging es in die Schlussminute, die Seganfreddo mit dem 28:24 eröffnete. Danach provozierte die Nr. 13, Jonas Ruppert, selbst seine Hinausstellung für zwei Minuten, als er unseren Torhüter bedrängte. In der Folge kam es dann zu unschönen Szenen und einem Tumult auf dem Spielfeld, wobei sich insbesondere Tom Spieß hervortat. Der war kaum zu beruhigen und schmälerte seine bis dahin gute Leistung durch seine Unbeherrschtheit. Zum Glück gab es auch ein paar besonnene Großwallstädter auf dem Spielfeld und das Spiel, in dem auch noch ein Tor, nämlich das 29:24 durch Gerstner fiel, ging nach einem abschließenden Freiwurf für die Bayern doch noch einigermaßen friedlich zu Ende.
    Tor: Malte Röpcke, Findan Krettek, Florian Huber – Feld: Nicolai Gerstner (7), Timo Bäuerlein (9/2), Dominic Seganfreddo (4/1), Max Schwarz (2), Marvin Karpstein (3), Steffen Kufahl, Christian Regelmann, Philipp Ast, Georg Kern (2), Tim Kretz (2), Dominic Mohrlok

    In Gruppe 1 hat sich am Wochenende Bietigheim in Delitzsch mit 34:31 durchgesetzt und führt dort die Gruppe mit 4:0 Punkten an, gefolgt von Delitzsch mit 4:2 und Konstanz mit 0:6 Punkten. Nächstes Wochenende spielt Bietigheim zuhause und kann dort am 1. Mai gegen Delitzsch alles klar für das Endspiel um die Süddeutsche Meisterschaft machen.
    Manfred Karpstein / Pressewart Jugend

    Hat jemand eine Ahnung, wo die mehrfach angesprochenen Durchführungsbestimmungen zu finden sind?

    Zitat

    Dabei wurden die Durchführungsbestimmungen (DfB) für die kommende Spielsaison 2010/2011 erarbeitet und der Terminplan verabschiedet

    Zitat

    §38: (3) Die Dritte Liga besteht bei den Männern und Frauen jeweils aus vier Staffeln. Ihre Zusammensetzung erfolgt nach geografischen Gesichtspunkten. Mannschaften aus dem Bereich einer Oberliga dürfen bei Männern und Frauen jeweils höchstens zwei Staffeln der Dritten Liga zugeordnet werden. Die einheitliche Verwaltung der Dritten Liga obliegt dem DHB. Einzelheiten werden in den Durchführungsbestimmungen geregelt.


    Ich bin bei meiner Suche gescheitert.

    Ich habe lange überlegt und auch rumgesucht bis ich mich zu diesem Eintrag enschlossen habe. Trainerlegende Kurt Reusch und einige Artikel zum IBOT gaben den Ausschlag. Ich weiß, dass ich damit konträr zu Christian und Ronald argumentiere, aber ich bin der Meinung, wenn wir die Nachwuchsarbeit nur noch auch HBL-Vereine der 1. Liga fokusieren, fällt vieles unter den Tisch. Und dass diese Teams endlich Gegner brauchen, die sich auch in Biberach (oder anderswo gefunden hätten) , stimmt nach Ligenplatzierungen und -zusammensetzungen auch nur bedingt.

    Derzeitige Platzierungen
    RL NHV: 1. SCM 2. Burgdorf
    RL NOHV: 1. Spandau (Reinckendorf) 3. SG F/L - 5. THW dazw. bekannte Namen wie Potsdam, Schülp/Westerrönfeld - OL 1. SG Hamburg-Nord (HSV?)
    RL SWHV: Ost 8. HSG D/M
    RL WHV: 1. GWD 2. Düs 3. Dor 4. Lemgo 11. Gummersbach
    jetzt wirds kompliziert
    RL SHV BWOL: 1. JSG B-W 4. SG K/Ö
    -- --- Bayern HBLZ spielte nicht in der Runde
    Göppingen, Hamburg, tauchen da garnicht erst oben auf, Melsungen, Lübbecke haben für den Cup nicht gemeldet

    Die Veranstalter des IBOT und Reusch haben da einige Worte darüber losgelassen.
    Berliner Turnier schwächt IBOT
    Diese Stärke war nicht unbedingt zu erwarten. Denn der Deutsche Handballbund (DHB) hat über Ostern auch ein A-Jugend-Turnier in Berlin angesetzt. Deshalb waren etwa die Teams aus Potsdam und die HG Oftersheim/Schwetzingen nicht in Biberach. „Die haben uns schon gefehlt“, sagt Postbiegel. Auch Handball-Unikum Kurt Reusch, Cheftrainer der Göppinger Handballakademie, kritisierte die Terminfestsetzung: „Der DHB hat einen großen Fehler gemacht.“ Dabei stände das Biberacher Turnier schon lange im Terminkalender. Reusch war es dann auch, der beim DHB ein Machtwort einlegte – nächstes Jahr hat Biberach wohl keine Konkurrenz. „Das Wort von Kurt Reusch hat beimDHB viel mehr Gewicht als unserer“, freut sich Postbiegel über die Unterstützung.

    Fakt ist meiner Meinung nach, dass mögliche Talente jetzt mit Gewalt in die BL-Clubs gedrägt werden, am Ende durchs vereins-interne Raster fallen (kenne einen Fall, wo vier Spielern für die gleiche Position eine Zusage erteilt wurde) und dann meist nach der Enttäuschung gar keinem mehr zur Verfügung stehen. Und dann steht da ja noch die Verquickung von Landes-/Auswahl und Vereinstrainers im Raum.
    Reusch Interview

    Zitat

    Top:
    * Die Schiedsrichterleistung von Fleisch/Rieber im Finale

    Im Mannheimer Morgen wird im Gegensatz dazu schwer gegen das Schiedsrichtergespann des Endspiels geschossen.
    Löwen verlieren Pokalfinale gegen Hamburg mit 33:34 nach Verlängerung / Schiedsrichter in der Kritik Drama in neuer Dimension
    Von unserem Redaktionsmitglied Marc Stevermüer

    Tränen und Trauer, Wut und Verzweiflung. Michael Müller donnerte enttäuscht ein Handtuch auf den Boden, Patrick Groetzki standen die Tränen im Gesicht. Der Vize-Fluch liegt weiter über den Rhein-Neckar Löwen. Dabei waren sie so nah dran, am großen Triumph. Sogar so nah, wie niemals zuvor. Doch dann wurde es wieder nichts mit dem ersten Titelgewinn in der Vereinsgeschichte. Der Handball-Bundesligist verlor einen echten Krimi und musste sich im Pokalfinale dem HSV Hamburg mit 33:34 (30:30; 15:15) nach Verlängerung geschlagen geben.
    Die Badener zeigten eine großartige Leistung, doch sie wurden nicht belohnt. Was bleibt, ist der undankbare zweite Platz - und ein Drama in neuer Dimension. Denn unglücklicher als gestern unterlagen die Gelbhemden in keinem ihrer vier Endspiele (dreimal DHB-Pokal, einmal Europacup der Pokalsieger). "Auf diese Art und Weise zu verlieren, ist wirklich verdammt hart", gestand Trainer Ola Lindgren und meinte damit nicht nur das knappe Ergebnis, sondern auch die Vorstellung der Schiedsrichter Holger Fleisch und Jürgen Rieber, die wahrlich nicht ihren besten Tag erwischt hatten. "Wir haben sehr viele Zeitstrafen kassiert - und das war nicht immer gerecht. Wir sind benachteiligt worden", fand der Schwede - ein eigentlich besonnener Mann - klare Worte und bezeichnete die Leistung der beiden Schiedsrichter als "nicht akzeptabel".
    Der verletzte Mannschaftskapitän Gudjon Valur Sigurdsson sprach von "launischen Entscheidungen" der Unparteiischen, der Aufsichtsratsvorsitzende Jesper Nielsen warf den Referees sogar fehlende Neutralität vor.
    Wo waren Methe/Methe?
    Das wollte Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga, natürlich nicht unkommentiert im Raum stehenlassen. Er verteidigte das Duo Fleisch/Rieber und fügte dann noch an: "Sie hatten es verdient, dieses Endspiel zu leiten." Prompt zog sich Bohmann den Ärger von Lindgren zu. "Das ist doch ein Witz", schimpfte der Trainer und schaute Manager Thorsten Storm an. Der Geschäftsführer konnte da nur zustimmen. "Alle unsere Spieler haben den Eindruck, dass sie verpfiffen wurden. Trotzdem hatten wir die Chance auf den Sieg. Das ist positiv", meinte Storm und gewährte einen Einblick in seine Gefühlswelt: "Ich bin traurig. Denn es hat nicht nur an uns gelegen, dass wir verloren haben." Gerne hätte er gewusst, warum die Brüder Bernd und Reiner Methe, das beste deutsche Schiedsrichterduo, fürs Final Four nicht nominiert waren. Eine Antwort darauf bekam der Manager nicht.
    Mannheimer Morgen 12. April 2010

    So steht es bei Handball-world von Matthias

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    Ein Kandidat ist offenbar auch Richard Ratka, der in Düsseldorf als Spieler und von 1998 bis 2004 als Trainer eine durchaus erfolgreiche Zeit hatte und zwischenzeitlich beim Ligakonkurrenten GWD Minden entlassen worden war. „Spätestens zur neuen Saison will ich wieder einen Verein übernehmen. Ich könnte mir vorstellen nach Düsseldorf zurückzukehren. Notfalls auch in die zweite Liga, wenn das Konzept und die Perspektive stimmen. Ich bin allerdings kein Feuerwehrmann, um jetzt noch kurzfristig den Klassenerhalt zu schaffen“, hatte Ratka gegenüber Der Westen Ende März erklärt, als er in Düsseldorf zu einem privaten Besuch weilte.

    Der gesamte Text von der DHB-Page:


    Bundesgericht bestätigt DHB-Beschluss – Planungssicherheit für Dritte Liga unter DHB-Verwaltung

    Das Bundesgericht des Deutschen Handballbundes hat am 30. März 2010 als Revisionsgericht unter dem Vorsitz von Klaus-Heinrich Deckmann (Husum) letztinstanzlich entschieden und die Klage der drei Regionalverbände Westdeutscher Handball-Verband, Nordostdeutscher HV und Südwestdeutscher HV gegen den Beschluss des Erweiterten Präsidiums des DHB vom 21. November 2009 zurückgewiesen und die Verwaltung der Dritten Liga durch den DHB bestätigt.
    Das Bundessportgericht hatte schon in erster Instanz die sachliche Richtigkeit des Beschlusses festgestellt, lediglich die formelle Richtigkeit des Beschlusses infolge eines Änderungsantrags in Zweifel gezogen. Das BG hat nun das Urteil des Bundessportgerichtes aufgehoben und die formelle und materielle Korrektheit der Beschlussfassung durch das Erweiterte Präsidium des DHB bestätigt.
    Heinz Winden, der als Vizepräsident Recht das Verfahren für den DHB führte, sagte: „Es geht hier nicht um Rechthaberei. Einzig wichtig ist, dass nun Vereine und Fachwarte, die in kürzester Zeit Hervorragendes zum Aufbau und zur Verwaltung der neuen Liga geleistet haben, endgültige Planungssicherheit haben.“
    Der Norddeutsche HV hat folgerichtig seine vorsorglich erneute Antragstellung zur EP-Sitzung am 3. April 2010 in Berlin zurückgezogen, so dass das EP sich nicht mit einer erneuten Diskussion und Abstimmung zur Dritten Liga befassen muss.

    Aus dem badischen:

    Die B-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen ist im Rennen um die Teilnahme an der süddeutschen Meisterschaft ausgeschieden und muss sich nun mit dem badische Vizetitel und einem Start im SHV-Pokal begnügen. Es war wie ein Spiegelbild der Saison: Erneut trennten sich die Kurpfälzer und die SG Pforzheim/Eutingen in der Addition Unentschieden (47:47). Nach dem 28:24 aus dem ersten Teil der Entscheidungsspiele um die badische Meisterschaft folgte nun auf dem Wurmberg ein 19:23 (9:10) aus Sicht der Gäste. ...... mj
    Die sechs Teilnehmer des SHV spielen nach folgendem Modus einen Viertelfinal-Starter aus.

    Gruppe 1: Südbaden (Konstanz), Württemberg (Bietigheim), Sachsen 1 (Delitzsch)
    Gruppe 2: Baden (PF/Eutingen), Bayern (HBLZ/Großwallstadt), Sachsen 2 (Chemnitz verzichtet, Großenhain tritt an)

    Zitat

    Wenn ich mit meiner Mannschaft um die "großen" Meisterschaften mitspielen kann, dann sehr sehr selten nur mit originär eigenen Jugendlichen, sondern in der Regel auch mit Zugängen von anderen Vereinen. Wieso darf ich mich dann aufregen, wenn Spieler wieder von meinem Verein weggehen ? Bei "kleinen" Vereinen darf nach meiner Meinung ein Trainer seinen Talenten keinerlei Steine in den Weg legen und ihm zur Not sogar zum Wechsel raten wenn er nicht von selbst draufkommt. Denn das Ziel ist die Entwicklung des jungen Spielers.


    @Vader, ich widerspreche dir in keinster Weise, wir "wildern" teilweise in gleicher Form auf niedrigerem Niveau in der näheren Umgebung herum. Es geht um die Art und weise, es geht um Ämterverquickung, vielleicht auch um falsche Versprechungen und Drohungen. Alles wie üblich kaum beweisbar.

    Und wenn sich der in dern Raum gestellte "Traum" eines Landestrainers bewahrheitet, dass ein Team gleich BHV-Auswahl ist, brauchen wir keine Badenliga und schon gar incht eine BWOL mehr für die näächsten Jahre. Woher sollen Jungs und Umfeld Motivation beziehen?

    Zitat

    Mache ich die Arbeit für die Kinder/Jugendlichen oder um mein eigenes Ego zu befriedigen.

    Ich glaube, beides wird der Fall sein, wobei letzteres nicht überwiegen darf. Aber ohne ein bißchen Egomanie spielst du nicht um die großen Meisterschaften. Wenn du nur im Bereich Sonder-, Kreisstaffel rumturnst, dann hat die Arbeit für Kinder/Jugendliche oberste Priorität, denn hier geht es quasi um eine Grundlagenausbildung, einen sozielen Dienst.

    Kälte:

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    Und das geht gar nicht!

    Da sind wir ja einer Meinung.

    Scheinbar soll - laut Gerüchten - das "bayrische Modell" oder eine Geschichte à la Magdeburg auch in Baden Einzug halten. Dann gibt es wohl wieder so etwas wie JSG "Baden" Kronau/Östringen - oder hat ein anderer Verein womöglich die Nase vorne?
    Und genau dieses könnte dann passieren:

    Zitat

    dass viele dorfvereine ihre talente gar nicht mehr zu den sichtungslehrgängen schicken, weil sie genau davor angst haben. das mag kurzfristig gedacht sein, ist aber halt dann doch irgendwie nachvollziehbar.