Beiträge von pko

    Aus WNOZ:

    Mehr Klarheit in der Regionalliga

    (ws) So langsam kommt etwas mehr Klarheit in die Auf- und Abstiegsfragen innerhalb des Süddeutschen Handballverbands. Stand 1. Mai 2006 wird es keinen Absteiger aus der II.


    Bundesliga in die Regionalliga Süd geben. Somit würde dem TV Hemsbach der 5. Platz in der Abstiegsrunde für den Verbleib in der Regionalliga Süd reichen. Auch durch die nun doch statt findende Fusion zwischen dem TV Kornwestheim und der SG Ludwigsburg/Ossweil kommt es zu keinem weiteren Absteiger, da die aus der Fusion neu gebildete II. Mannschaft direkt in die Baden-Württemberg- Liga eingestuft wird. Laut Spielleiter Horst Keppler wird die kommende Saison in der BWOL dann mit 17 Mannschaften gespielt.

    Im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga Süd kommt es zu folgenden Begegnungen: In einer 3er Gruppe spielen in einer einfachen Runde die HSG Langenau, die SG LVB Leipzig und die HBW Balingen II um zwei freie Plätze in der Regionalliga. Steigt nur ein Vertreter der BWOL in die Regionalliga auf, muss der TSV Birkenau in die Relegation zum Verbleib in der Baden-Württemberg-Liga. Steigen jedoch beide Vertreter der BWOL auf, so bleibt dem TSV Birkenau die Relegation erspart.

    Am 6. Mai spielt der TV Flein gegen den TuS Altenheim, am 10. Mai kommt es in der Rudolf-Harbig-Halle Viernheim zum Vergleich zwischen dem TSV Viernheim und dem TV Flein. Am 13. Mai spielen schließlich noch TuS Altenheim gegen TV Flein. Der Gewinner dieser Runde muss gegen den TSV Birkenau um den letzten freien Platz in der BWOL spielen.

    Bei den Frauen steigt aus der BWOL lediglich der TSV Sinsheim in die Badenliga ab. Somit steigen vier Mannschaften in die Landesligen ab: SG Pforzheim/Eutingen, TV Edingen, TV Schriesheim und SG Heddesheim II. Damit müssen aus der Landesliga Nord neben dem HSV Hockenheim die SG Walldorf II, die HG Oftersheim, die SG MTG/PSV Mannheim und der TSV Birkenau II in die Handballkreise absteigen.

    Doch auch hier muss man den Ausgang der Relegation zur BWOL abwarten, ob sich der SV Waldhof gegen das Team aus Württemberg, dem TV Weingarten und danach gegen den Vertreter der BWOl durchsetzen kann. Wenn dies gelingt, dann steigt Schriesheim nicht in die Landesliga ab.


    Sorry, was hat der HSV Hockenheim in der Landesliga Nord Frauen zu suchen. Verwechselung mit Männern?

    wolfgang, hättest Du auch unter Geldprobleme bei der SGL einstellen können, der Thread existierte schon - alla gut - here we go:

    Der Lenz ist da
    HG holt Torhüter / Heute gegen Wuppertal

    Handball-Zweitligist HG Oftersheim ist vor dem heutigen Heimspiel gegen Wuppertal (20 Uhr) ein ziemlich dicker Fisch ins Netz gegangen: Junioren-Nationaltorhüter Matthias Lenz (21) von der SG Leutershausen hat gestern seinen Wechsel offiziell bekannt gegeben, HG-Bundesligaausschuss-Vorsitzender Hans-Jürgen Winter bestätigte parallel die Verpflichtung gegenüber unserer Zeitung. In der neuen Saison wird Lehramtsstudent Lenz zusammen mit Bastian Rutschmann (23) ein junges vielversprechendes Torhüter-Duo bilden. Routinier Jürgen Köstler (42) wird weiterhin als dritter Keeper zur Verfügung stehen und darüber hinaus Coach Wilfried Job als Torwarttrainer assistieren.

    "Diese Kombination kann sich sehen lassen", ist Winter froh über die Neuverpflichtung. Auch Trainer "Winne" Job ist zufrieden: "Das ist eine optimale Lösung." Beide seien ehrgeizige Torhüter mit dem Ziel, irgendwann einmal in der ersten Liga zu spielen.

    Damit fehlen der HG im Mannschaftspuzzle für die nächste Runde noch maximal zwei Teile. "Linkshänder" lautet das Anforderungsprofil, Kandidaten gibt es wohl mehrere. Ob allerdings ein weiterer Akteur der offensichtlich auseinander fallenden SG Leutershausen darunter ist, war nicht in Erfahrung zu bringen. Neben Lenz werden wohl auch Sulz, Zahn, Glock, Otterbeck, Volk, Johann und Pankofer den Verein verlassen. ali
    © Schwetzinger Zeitung - 29.04.2006


    "Die HG hat sich sehr fair um mich bemüht"
    Matthias Lenz will von Trainer Wilfried Job und Jürgen Köstler viel lernen

    Von Redaktionsmitglied Andreas Lin

    Matthias Lenz gilt als eines der vielversprechendsten Torwart-Talente in Deutschland. Gestern wurde der Wechsel des ehemaligen Juniorennationaltorhüters zur HG Oftersheim/Schwetzingen bekannt.

    Matthias, was sind die Gründe für Ihren Wechsel?

    MATTHIAS LENZ: Man weiß ja, wie die Situation in Leutershausen aussieht. Entscheidend für mich war, dass ich erst aus der Zeitung erfahren, dass sie einen tschechischen Nationaltorhüter verpflichtet haben. Ich war überrascht und fand das gar nicht so gut. Ich konnte es einfach nicht nachvollziehen. Das hat das Fass um Überlaufen gebracht. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem es nicht mehr geht. Aber unabhängig davon hatte ich vorher schon Gespräche mit anderen Vereinen geführt.

    Sie standen auch bei Erstligisten auf dem Zettel. Was hat den Ausschlag für die HG gegeben?

    LENZ: Die HG hat sich sehr fair um mich bemüht, die sportliche Leitung ist sehr engagiert. Und die Perspektive dieser Mannschaft ist sehr gut. Ich freue mich auf die HG.

    Kennen Sie schon ihre zukünftigen Teamkollegen?

    LENZ: Ich kenne viele Spieler, das ist eine sehr sympathische Mannschaft. Aber das war in Leutershausen auch so, das muss ich ausdrücklich betonen. Wenn der Zusammenhalt nicht so gut gewesen wäre, wäre die Mannschaft vermutlich schon viel früher auseinander gefallen.

    Wie schätzen Sie Ihren zukünftigen Trainer ein?

    LENZ: Wilfried Job ist ein sehr erfahrener und guter Trainer. Seine Arbeit spricht doch für sich. Das er ein sehr emotionaler Trainer ist, weiß ich. Doch Emotion muss einfach dabei sein, Sie müssten mich manchmal sehen. Aber ich denke, er wird noch einige Prozent mehr aus mir herauskitzeln.

    Für Sie wird Jürgen Köstler Platz machen im HG-Team und vorrangig als Torwarttrainer fungieren . . .

    LENZ: Das ist eine gute Sache. Von ihm kann ich wie Bastian Rutschmann sicher viel lernen, er ist ja genau doppelt so alt wie ich.
    © Schwetzinger Zeitung - 29.04.2006

    Naja Mini, Friesenheim scheint ja momentan noch mieser drauf zu sein, als die SGL und dann ist ja da noch der Aspekt, dass einige der Hauserner Spieler über den Rhein wechseln sollen.

    Hi Tom: Das einzige was an der Bergstraße, genauergesagt in hausen wohl Tradition hat, ist das Schuldenverschleppen und die leeren Versprechungen, die immer wieder in der Presse (WNOZ) platziert werden.

    TSG Ketsch - 1. FC Nürnberg 23:33 (9:13)
    TSG: Arndt, Mahr (n.e.); Ulrich (2), Kuhn, Huber (2), Merkel (4/1), Augsburg (3), Knobloch, Konrad, Trunk (2), Wörner (7/2), Garcia-Almendaris (2), Löbich (1), Gubernatis (n.e.).
    FCN: Gubova (1), Braun (46.-60.); Rohde (2), Ofenböck (8), Szrnka (4), Simakova (1/1), Rösler (1), Tobiasz (4), Walzik (2/1), Schmid (1), Strass (1), Engel (1), Blacha (7), Dinis-Virtic.
    Zuschauer: 500. Schiedsrichter: Eggert/Szuka (Dormagen). Siebenmeter: 3/3:5/2. Zeitstrafen: 4:6 Minuten.
    Spielfolge: 0:3, 1:6, 5:6, 5:10, 7:10, 9:13 (HZ), 9:16, 10:18, 13:18, 15:21, 16:25, 18:28, 19:30, 23:33.

    - Lizenzierung spielt keine Rolle - sportliche absteiger steigen ab.
    - Die fünf Regionalligameister werden mit allen Zweitligisten in einen Topf geworfen und dann geographisch auf Nord und Süd verteilt.
    Mögliche Kandidaten und ihre Lage

    Grad Minuten Ort km nördlich des 51. Breitengrades
    51 53 Delitzsch 98,05
    51 46 Essen 85,10
    51 40 Rheinhausen 74,00
    51 31 Niestetal 57,35
    51 27 Düsseldorf 49,95
    51 26 Wuppertal 48,10
    51 17 Solingen 31,45
    51 13 Melsungen 24,05
    51 13 Gensungen 24,05
    51 9 Leichlingen 16,65
    51 9 Dormagen 16,65
    51 5 Dresden 9,25
    51 3 Gummersbach 5,55

    Presseerklärung der TUSPO Obernburg
    TUSPO Obernburg und Dr. Frantisek Fabian trennen sich zum Ende der Saison 09.03.2006

    Der Vertrag des Zweitbundesligisten TUSPO Obernburg mit seinem Trainer Dr. Frantisek Fabian läuft zum Ende der Saison aus. In einem offenen und konstruktiven Gespräch stimmten beide Partner überein, den Vertrag über diesen Zeitpunkt hinaus nicht mehr zu verlängern.

    Sowohl Dr. Frantisek Fabian als auch die TUSPO werden sich nach achtjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit neu orientieren. Der promovierte Mathematiker will sich nach der erst kürzlich abgelegten staatlichen Prüfung stärker auf sein Lehramt konzentrieren. In hohem Maße will er das von ihm geleitete Sparkassen-Handballleistungszentrum-Schulen, eine gemeinsame Einrichtung der Sparkasse Miltenberg-Obernburg, des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld und der Realschule Elsenfeld, im Rahmen seiner Schultätigkeit weiterentwickeln. Darüber hinaus fühlt sich Dr. Fabian dem Handball weiterhin auf vielfältige Art und Weise verbunden.

    „Ich werde mich bis zum Saisonende mit voller Kraft für meine Mannschaft einsetzen und einen erfolgreichen Saisonabschluss schaffen“, so Dr. Fabian in seiner ihm eigenen engagierten Art. Dr. Frantisek Fabian hat acht Jahre erfolgreich für die TUSPO Obernburg gewirkt. Herausragend dabei ist der Aufstieg der 1. Mannschaft in die 2. Bundesliga in der Saison 2000/2001. Die hervorragende Jugendarbeit der TUSPO, die seine Handschrift trägt, konnte er als Trainer der B-Jugend mit der deutschen Vizemeisterschaft in der Saison 2002/2003 krönen. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung „seines Spielers“ Dominik Klein zum Nationalspieler, den er über die Jahre ganz gezielt aufgebaut hat. Die Handballabteilung der TUSPO und der Förderverein Handball Obernburg e.V. bedanken sich bei „Ferry“ für sein gezeigtes beispielloses Engagement der vergangenen 8 Jahre und wünschen ihm für seine künftigen beruflichen Aufgaben viel Erfolg.

    Die sportliche Leitung des Zweitligisten wird in den nächsten Tagen nach Sondierung verschiedener Möglichkeiten schnellstmöglich versuchen, einen neuen Trainer als Nachfolger von Dr. Frantisek Fabian zu finden. An der Gesamtstrategie der TUSPO, eigene Talente gezielt in den Bundesligakader zu integrieren, auf Spieler der Region zurückzugreifen und das Mannschaftsgefüge durch einige wenige Profis zu verstärken, wird sich nichts ändern.

    Obernburg, den 9. März 2006

    H.Schmittner
    (Ressort Öffentlichkeitsarbeit)

    Aus "Teufels Küche" ins Bärenrudel

    (AT) Im Mai letzten Jahres trat Heiko Gerling als Team-Manager der SG Leutershausen zurück, weil er den finanziellen Kurs, der beim Handball-Zweitligisten gesteuert wird, nicht mehr mittragen wollte und konnte. Zu dieser Zeit möchte sich der Diplom-Betriebswirt nicht äußern, um kein weiteres Öl ins ohnehin schon lodernde Feuer unter dem Dach der Teufel zu gießen.

    Umso lieber gibt der werdende Vater Auskunft zu seinem neuen Job: Als Co-Trainer des Frauen-Bundesligisten TSG Ketsch hofft er mit den "Bären" auf den Klassenerhalt.

    "Es macht wirklich Spaß mit den Mädels und auch mit Karin Euler, die ich schon sehr lange kenne, zusammen zu arbeiten", lobt Gerling. Das ist angebracht, denn nach dem 24:22-Erfolg der TSG Ketsch im letzten Heimspiel gegen den Buxtehuder SV legte eine bärenstarke Abwehr um Natalie Augsburg, Sandra Senk und Franziska Garcia-Almendaris den Grundstein zum Überraschungssieg, der den Frauen-Bundesligisten nun beruhigter in die dreiwöchige Spielpause gehen lässt. "Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft mit ihrer Kameradschaft und Teamgeist in der 1. Liga bleiben kann", verbreitet Gerling, dessen 30. Geburtstag heute quasi ausfällt, weil er an einem 29. Februar geboren wurde, Zuversicht.

    Heiko Gerling, dessen hochschwangere Frau Manuela auch schon in Ketsch das Tor hütete, leitet bei den Bären eine der vier wöchentlichen Trainingseinheiten und ist für die Betreuung der Torhüter zuständig. Und mit der Leistung von Torfrau Ilka Arndt durfte er am Samstag mehr als zufrieden sein. "Nach zwei schwachen Spielen kam die Steigerung gerade zur rechten Zeit", freute sich Arndt nicht nur über den Erfolg im Verein, sondern auch über eine Einladung zum Nationalmannschafts-Lehrgang in Grünberg. Dazu hat Bundestrainer Armin Emrich in dieser Woche auch die Heddesheimerin Svenja Huber nominiert. "Die Nominierung der beiden ist absolut gerechtfertigt. Und mit Natalie Augsburg oder Franziska Garcia haben wir weitere Spielerinnen mit guter Perspektive", ist der ehemalige Leutershausener vom Potenzial des Bärenrudels angetan.

    Ob er über die Saison hinaus bei den "Bären" bleiben wird, darüber wollte sich der Pfälzer noch nicht äußern - auch wenn Trainerin Karin Euler, dies gerne sehen würde. "Wir verstehen uns und der männliche Touch tut der Mannschaft auch gut." Die Personalplanungen sind jedenfalls in vollem Gang. Bisher steht fest, dass Nicole Mahr und Krisztina Konrad ihr Engagement bei der TSG aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht verlängern möchten. Die unsicheren Jeannette Ullrich, Svenja Huber und Mannschaftsführerin Astrid Wörner hofft Karin Euler noch von einem Bleiben überzeugen zu können. "Drei extrem wichtige Spielerinnen, auf die wir eigentlich nicht verzichten können."

    Zusätzlich ist man bei der TSG noch mit neuen Spielerinnen im Gespräch und zwar nicht nur mit Perspektivkräften aus unteren Klassen, sondern auch mit Bundesliga-Akteurinnen. Schließlich richtet man sich in Ketsch auf ein weiteres Jahr 1. Bundesliga ein. Mit einem Heimsieg am 16. März gegen Schlusslicht Kirchhof hoffen die Bären das Fernduell mit Rostock um den Nichtabstiegsplatz endgültig zu gewinnen. Bei drei noch ausstehenden Spielen weist die TSG auf dem rettenden drittletzten Platz inzwischen zwei Punkte mehr und 18 weniger kassierte Tore auf als der Tabellenvorletzte. Die Entscheidung wird aber wohl erst im Saisonfinale am 1. April fallen, wenn der Deutsche Meister 1. FC Nürnberg zum letzten regulären Heimspiel in die Neurotthalle kommt.
    WNOZ