Beiträge von pko

    Vielleicht sehen wir das alle hier viel zu dramatisch. Wir posten uns den ganzen Tag die Finger wund, aber den Sportnachrichten beim ZDF-heute ist es nicht mal eine Meldung wert. Sagt wohl alles über den Stellenwert des Handballs aus.

    Zitat

    Sport1: Aber Sie können doch nicht leugnen, dass Ihnen durch die Zahlungsunfähigkeit Ihres Sponsors Weinerplan 2,77 Millionen Euro fehlen.

    Schorn: Ja, das stimmt. Aber das muss man anders sehen. Wir sind Opfer kriminelle Machenschaften. Und in dem man uns die Lizenz nicht erteilt, nimmt man uns auch die Möglichkeit nachzubessern.


    Hier wird von kriminellen Machenschaften gesprochen, aber das Logo von Weinerplan prangt noch immer auf der Startseite von TUSEM.

    Handball-Bundesliga greift durch
    Alles im Griff?

    Leipzig (dpa) - Die Handball-Bundesliga will ihre Vereine zu solidem Wirtschaften zwingen und hat erstmals sechs Erst- und Zweitligisten keine Lizenz für die neue Saison erteilt.

    Sowohl EHF-Cupsieger TuSEM Essen, SG Wallau-Massenheim und Erstliga-Absteiger Post SV Schwerin als auch die Zweitligisten Reinickendorfer Füchse Berlin, SG Werratal 92 und SG Willstätt/Schutterwald haben vom Vorstand der Handball-Bundesliga (HBL) die zuvor bereits telefonisch übermittelte Entscheidung schriftlich zugestellt bekommen. Sie müssten damit in der Regionalliga spielen. Die restlichen 48 Vereine erhielten die Lizenz, einige von ihnen unter Bedingungen und einige unter Auflagen.

    "Wir haben uns mit der Entscheidung dem Gutachterausschuss angeschlossen, nachdem wir die Unterlagen von Andreas Thiel als Wirtschaftsprüfer und unserem Juristen Dr. Friedrich haben prüfen lassen", erklärte Magdeburgs Manager und HBL-Vorstandsvorsitzender Bernd-Uwe Hildebrandt. Mit der Entscheidung erhöht die HBL ihren Druck auf alle Vereine, um solide zu wirtschaften.

    "Die Mauscheleien müssen endlich aufhören. Erstmals lagen bei uns alle Fakten auf dem Tisch. Die Vereine der HBL müssen seriöse Geschäftsbeziehungen zu unseren Partnern eingehen, zu den Sponsoren, zum Fernsehen, zu den Spielern, die teilweise seit Januar kein Geld erhalten haben, zu den Zuschauern, die unsere Dauerkarten kaufen", forderte Hildebrandt. Nur so könne die Bundesliga dauerhaft erhalten werden. Deshalb habe es auch Bedingungen für einige nicht genannte Vereine gegeben. "Werden die nicht fristgemäß umgesetzt, ist die Lizenz auch weg", kündigte er die Fortsetzung der harten Linie an.

    Die sechs betroffenen Vereine können innerhalb einer Woche Einspruch beim HBL-Vorstand gegen die Entscheidung einlegen. Als letztes Rechtsmittel stünde ihnen bei erneuter Ablehnung der Gang vor das ständige Schiedsgericht offen. "Unser Vorstand wird die Einsprüche so schnell als möglich bearbeiten. Die Richter des Schiedsgerichts werden wir um zügige Entscheidung bitten. Spätestens am 30. Juni muss Klarheit herrschen, wer in der neuen Saison in den Bundesligen spielt, damit alle Beteiligten Planungssicherheit haben", erklärte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann.

    Die Entscheidung hat bei den sechs betroffenen Vereinen Reaktionen zwischen Empörung und intensivem Nachdenken ausgelöst. "Ich möchte den juristisch tätigen Leuten nicht vorgreifen. Bis jetzt war ich aber immer der Meinung, dass man Dinge im Sport auf einer fairen Grundlage regelt", kritisierte Essens Manager Klaus Schorn. Bei der SG Wallau-Massenheim hatte man diesen Bescheid bereits einkalkuliert. "Nach all den Gerüchten der letzten Wochen hatte ich die Lizenzverweigerung erwartet, auch wenn sie für mich völlig unverständlich ist", sagte Rolf Jahnke, der Specher der neu gegründeten Handball-GmbH. Trainer Martin Schwalb zeigte sich "nicht richtig geschockt, eher traurig" und verwies wie der Pressesprecher von Post Schwerin auf die Sitzung der GmbH am Abend. Erst am 26. Mai wolle man offiziell Stellung beziehen.

    Entfallen wird die Relegation zwischen dem Drittletzten der 1. Liga und dem Sieger aus den Spielen der beiden Zweitliga-Zweiten. "Falls doch ein Einspruch positiv behandelt wird, wird die Liga aufgestockt", erklärte HBV-Beisitzer Gottfried Staiger, gleichzeitig Manager des Tabellenvorletzten VfL Pfullingen, der damit den Klassenverbleib sicher hat. Die Regelung gelte auch für die 2. Liga.
    Frankfurter Rundschau

    Mal eine Frage an Schwanniwolli und alle anderen
    Wäre es nicht sinnvoller, die ganzen Diskussionen, Beiträge etc im extra dafür eingerichteten Badenliga-Forum abzuwickeln, dass meines Erachtens nach noch zu stiefmütterlich versorgt wird (auch von mir).
    gemeinsam könnten wir uns ja eine angepasste Struktur oder Vorgehensweise überlegen oder initieren um dieser Page ein ihrer Wertigkeit entsprechendes Leben einzuhauchen, spätestens in der Runde 2005/06.
    Denn eine Liga unter vielen, die hier am aktivsten agiert, verdient ungeteilte und übersichtliche Aufmerksamkeit.

    Hallenmiete in Oftersheim und Schwetzingen schon immer üblich, abgestuft nach Aktiven, Jugend, Wochenendspiele etc., etwas (erheblich) teurer die neue Kreissporthalle in Schwetzingen, deren Preis sich schon alleine beim Anblick eines geharzten Balles schlagartig vervielfacht (ohne solches zu benutzen).

    Für HG fast schon ein Kellerduell - beim HSV Spiel 1 nach Skandik

    HANDBALL: Badenligist Oftersheim/Schwetzingen II erwartet den TV Bretten / Hockenheim muss nach Neuenbürg

    Für Handball-Badenligist HG Oftersheim/Schwetzingen II kommt es am morgigen Samstag um 20 Uhr in der Schwetzinger Nordstadthalle quasi zu einem "Kellerduell" gegen den TV Bretten. Neunter gegen Dreizehnter lautet die Ansetzung des 16. Spieltages. Soweit unten waren vor der Runde beide Mannschaften nicht erwartet worden. Bretten galt bei manchen gar als Geheimfavorit für die Meisterschaft. Unter dem frisch verpflichteten Trainer Holger Fürbaß und mit einigen hoffnungsvollen Neuzugängen hatte sich im Kraichgau doch ein gewisser Optimismus breit gemacht, was den Rundenverlauf anging. Erst dreimal vermochte der TV doppelt zu punkten. Ein Unentschieden errangen sie in einem kuriosen Spiel gegen die HG II in der Vorrunde.

    Der zum Rundenende scheidende Trainer Arndt Heinemeier hat sein Team mehr oder weniger zusammen. Frank Müller ist wohl auf jeden Fall dabei, auch Thorsten Holzinger hat die Nachwirkungen seiner Verletzungen inzwischen überwunden. Bei Björn Erny stehen nach wie vor noch Fragezeichen, was den Gesundheitszustand seiner Patellasehne angeht im Raum. Abwehrspezialist Marc Hoffmann weilt noch im Urlaub. Sein Flieger landet um fünf Uhr in Frankfurt. Er versprach direkt und rechtzeitig zum Spielbeginn aufzulaufen. Linksaußen Pascal Seidel wird hingegen auf jeden Fall fehlen.

    Auch in Bretten fehlen mittlerweile einige Spieler. Leistungsträger Bidlingmaier von der linken Angriffsseite ist beruflich bedingt nach England gezogen. Und Rückraum Bertram Hetzel - kam zu Rundenbeginn von der JSG Kronau/Östringen/Schönborn - zog es jetzt nach St. Leon.

    HG-Vorsitzenden Peter Knapp, nachdem er die Mannschaft am Mittwochabend über die zukünftigen Entwicklungen im Team Badenliga informiert hatte, forderte: "Ein Sieg gegen Bretten muss her, wenn wir die Abstiegszone verlassen wollen", denn der Hochrechnung, dass es neben dem TSV Rintheim keinen weiteren Absteiger geben soll, traut er noch nicht so recht.
    Beim HSV Hockenheim geben sich die Verantwortlichen der Handball-Abteilung und das neue Trainergespann Thomas Wittemund und Günter Ritzenthaler, die vor wenigen Tagen den zurückgetretenen Spielertrainer Josef Skandik abgelöst haben, keinen Illusionen hin. "Die restlichen neun Spiele werden für uns in der Badenliga allesamt zu Endspielen", betonte Co-Trainer Ritzenthaler bei seinem Einführungsgespräch vor versammelter Mannschaft.

    Mit dem neuen Trainergespann stehen die Hockenheimer gleich vor schweren Wochen, denn nacheinander müssen am Samstag ab 20 Uhr in Neuenbürg, eine Woche später in St. Leon und danach bei der SG Nußloch gleich drei Auswärtsspiele in Folge ausgetragen werden. "Wir haben dort nichts zu verlieren, sondern nur alles zu gewinnen. Jetzt muss die Mannschaft wahre Größe zeigen und vor allem über Kampf ins Spiel kommen", verlangt Thomas Wittemund am Samstag "nicht unbedingt einen Sieg, aber vor allem ein Spiel mit Herz und vor allem mit viel Einsatz". Deshalb haben die beiden Trainer in dieser Woche viel Wert auf das zuletzt mangelhafte Abwehrverhalten der Hockenheimer Mannschaft gelegt.

    Doch einfach wird der Gang ins württembergische Grenzland gewiss nicht, denn neben den langfristig verletzten Kim Walter und Steffen Christ fällt auch der am Knie verletzte Andreas Amend aus, dessen Blessur sich Anfang dieser Woche nach einer eingehenden Kernspintomographie Gott sei Dank nicht als Kreuzbandriss herausgestellt hat, sondern "nur" als starke Überdehnung der Bänder. Und Josef Skandik steht nach seiner Demission ohnehin nicht mehr zur Verfügung. "Wir werden beim HC Neuenbürg aller Voraussicht nach mit sieben Feldspielern auskommen müssen, wenn's bei dem einen oder anderen nicht eine kurzfristige Wunderheilung gibt. Aber an Wunder glaube ich nicht", will Thomas Wittemund den derzeitigen Personalnotstand aber nicht beklagen.

    In Neuenbürg werden die Hockenheimer ein Wiedersehen mit Peter Joas feiern, der auch als Senior nichts verlernt hat und zu den erfolgreichsten Spielern des HC gehört. Zusammen mit dem zweiten Scharfschützen Cotic bildet Joas ein erfolgreiches Gespann. In der Vorrunde verloren die Hockenheimer übrigens recht unglücklich mit 27:29 in der heimischen Jahnhalle. mj/teu

    © Schwetzinger Zeitung - 11.02.2005