Beiträge von alter Sack

    Ich finde es schon einen Unterschied, ob ein Altverdienter wie Henning Fritz kommentiert, der in seiner beruflichen Entwicklung nicht zwingend auf Handball angewiesen ist oder sich davon etwas verspricht oder die Trainer-/Funktionsgilde um Schwarzer und Stephan.

    Nun ja, also wenn ich seine Homepage anschaue, dann lebt Fritz schon noch von seiner Vergangenheit als Handballer und B-Promi, Motivationsseminare, Experte für Handball und App-Promoter. Von daher muss ich meinen Einwurf mit dem "simpel" gestickt korrigieren. Der muss schon was tun, um sein Businessmodel am Laufen zu halten, ergo ab und an mal Reibung erzeugen, damit der Name in der googlesuche präsent bleibt. Und Stephans Funktionärskarriere ist viele Jahre her. Da kommt nichts mehr. Auch als Experte ist der doch bei keinem Turnier mehr präsent, oder?

    Stimmt. Kommt die Frage ob wichtiger das das gehört wird oder persönliche Integretät...natürlich kann man das auch umdrehen und sagen aufgrund der persönlichen Integretät ist es einem wichtig das so etwas gehört wird.

    Also ich halte Fritz in der Beziehung für "simpel" gestrickt, dass er nicht weiss, welche Welle so ein Statement schlägt. Bei Schwarzer & Stephan kann man ja immer die Uhr nach stellen. Fritz hat in meiner Erinnerung noch nie gestichelt, oder? Und letztlich ist ja auch kein "Mega-Welle".

    Meine Theorie: Mittlerweile hängt vieles an http://www.handball-world.news. Für mich sind das so die click-bait artikel, welche ordentlich clicks bringen. Von dort geht es dann in die "Boulevard-Medien".

    Ich bin gespannt wie es mit Alonso weitergeht. der hat mit 42 schon drei Trainerstationen, darunter 2 Jahre CL. Wurde glaube ich noch nirgendwo gefeuert als Trainer. Jetzt geht es wieder auf den Trainerstuhl. Gut möglich, dass er dort seine Berufung findet. Mit Anfang 40 bei so einer Karriere auf einen Sportdirektorensessel zu wechseln finde ich schon ungewöhlich. Vielleicht war er in Weissrussland zuweit weg von den üblichen Personalrochaden in Liga 1 und 2.

    Von aussen betrachtet wäre ja Alonso als Sportdirektor der starke Mann zwischen Bissel und Team gewesen.

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    Wie man hört, soll er ja auch in der Kabine auftauchen, wenn er es für nötig hält.

    Ich merke an, dass es dafür keine Quelle gibt. Also mit Vorsicht zu genießen.

    Wie hier schon richtig bemerkt: Erlangen ist eine attraktive Stelle für einen Trainer, unter finanziellen Gründen. Wenn man dort gefeuert wird, kann man es in seiner Vita auch mittlerweile immer auf die schräge Geschäftsführung schieben.


    Vielleicht wird es ja eine weiterer Spanier.

    Der Kardinalfehler war die Entlassung von Eyjolfsson. Der hatte eine gute Abwehr als Basis gelegt. Die Begründung damals "er würde die jungen Spieler" nicht entwickeln. Dafür dann der Schwenk zu Haaß, mit der genannten "obskuren" Begründung. Jetzt hat man einen Trainer für weitere 2 Jahre auf dem Gehaltszettel.

    So wundert mich der schnelle Rausschmiss schon sehr.

    Und ich hatte diesen genau deshalb erwartet. Ich kann mich an keinen Trainerwechsel erinnern, bei welchem der Grund mit der "Einzigartigkeit" des tollen Menschen begründet wurde. Wenn man sich also derart im Geschäft emotional an einen Trainer bindet, ist das Risiko einer (menschlichen) Enttäuschung, umso größer. Da wird dann auch schnell mal die Gesamtperformance und die Begleitumstände der aktuellen Coronasituation ausgeblendet. Ich erinnere, dass Haas zum Zeitpunkt der Verpflichtung keine Lizenz hatte und nur über Erfahrungen mit A-Jugend verfügte.

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    "Die Gremien des HC Erlangen stehen geschlossen hinter der Entscheidung der Geschäftsführung. Sie ist auch aus unserer Sicht richtig."

    Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-138419.html

    Mich irritiert, dass in der Abschiedsrede von Herrn Bissel nicht von dem wundervollen Menschen Michael Haaß die Rede ist. Das hatte mich ja bei dem Wechsel von Eyjolsson auf Haas damals am meisten gestört, dieses Gesülze von dem tollen Menschen, den man nicht verlieren wollte. Nun stehen noch 2 Jahre Vertragslaufzeit auf der Uhr. Ich kann eine gewisse Schadenfreude nicht verhehlen. Wer weiß ob Alonso keine Dauerlösung bleibt. Ich erinnere, dass der Mann CL trainiert hat und noch sehr jung.

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    es ist doch ausser eigenen widersprüchlichen aussagen seitens ciemalla- der natürlich den altensack liked für seinen beitrag-

    Leider ist der Ignorierbutton anscheinend flöten gegangen. Erwarte bitte auch in Zukunft keine Antwort von mir auf Deine Beitrage.

    Nur ein Frage: Werden deine langen Texte in Zukunt noch länger weil du jetzt auch noch Theorien einstreuen wirst, warum jetzt welcher User welchen Beitrag geliked hat?

    Ich hoffe natürlich, dass die WM 2025 im ÖR gezeigt, wird und bin mir recht sicher, dass sich bei Kromer und Co. alles auf diesen Termin konzentriert, eben auch die Frage der Personalie HG. Doch sicher ist das aus meiner Sicht nicht. Ich versetze mich mal in die Rolle eines Entscheiders. Bei einem Verlauf wie der WM in Japan gäbe es Argumente mit zwei Siegen gegen Holland und Dänemark. Die WM 2025 wird von der Auslösung her genauso wie einfach jetzt in Spanien, d.h. die ersten richtigen Gegner kommen in der Hauptrunde, vorher nur Fallobst. Somit würde ich als Entscheider maximal die drei Spiele der Hauptrunde übertragen und die Slots fürs Finale und HF offen halten. Kann mich nicht erinnern, ob bei der letzten WM Vorrundenspiele gezeigt wurden, meine aber schon. 2017 gab es keine Hauptrunde, da war direkt im Achtelfinale mit der Niederlage gegen Dänemark Schluss.

    Und was die Entwicklung angeht: Das Turnier ist in drei Jahren. Von den Talenten in der Pipeline könnten es bis dahin vielleicht Kühne Leuchter und Jörgens aus der U17 schaffen, Am ehesten noch Leuchter für Maidhof, In der U19 ist mir kein Juwel präsent.

    Auf welche sprunghaften Entwicklungen können wir bis dahin noch hoffen? Franz auf RM? Zschocke vielleicht. Am Kreis und auf Aussen sehe ich nichts. Da kann man einzig auf eine stabile Berger auf RA hoffen.

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    Wird das erst festgelegt, wenn man absehen kann, dass die zu Auszeichnenden sich als Werbefiguren für die Zeitschrift mit dem primitiven Titel benutzen lassen?

    Also das will ich als "Alter Sack" (altersmäßig wohl in deiner Kategorie) so mal nicht stehen lassen. ich habe mir eine Ausgabe der Zeitschrift gegönnt und nach der ersten Lektüre war für mich klar, dass dieses Magazin für die Zielgruppe U18 gemacht wird.Werde mir keins mehr kaufen. Ob es sich halten wird? Zu wünschen wäre es. Haben ja gut Werbung, vielleicht trägt es sich.

    Abstimmungen oder "Awards" ordne ich auch als ein Ding der jüngeren Generation ein. Deine Mäkeleien sind Alt-Männerprobleme. Wen interessiert es ob und wie da eine Pokalübergabe stattfindet. Am Ende gibt es ein schönes Foto, jeder Verein haut das über seinen Instakanal raus, die Lokalzeitung macht noch ein Ding, dazu bei handball-world die Nachdreher mit Interview und gut ist.

    Was genau ist das Problem in unseren Ur-deutschen Provinzsport mal einen Hauch von Oscar reinzubringen.

    Und dann noch was zur Zahl der 14 Kategorien, wo du die Namen nicht kennst. So what? Für die abseitigen Kategorien ist das auch ne Gelegenheit mal die Nischen auszuleuchten. handball-world macht seit Jahren einen Riesenjob mit steigender Qualität. Nur mal als Beispiel der verstärkte Fokus auf Schiedsrichterthemen. Mit jedem Interview erreicht man Aufmerksamkeit. und letztlich wird der Heimatverein der SR-Awardgewinner das Ding auch durch seine Vereinspostille jagen. Und da wird keiner peinlich berührt sein.

    Es ist wie von mir hier schon des öfteren eingeworfen: Wir Vielschreiber sind Nerds die hier ein Gutteil ihrer Zeit verbringen und jedes Fitzelchen von vier Seiten betrachten. Ich behaupte, dass für 99,9 Prozent der Handballaffinen Leute in Deutschland derartigen Themen bzw. damit verbundenen Bedenken völlig Banane sind.

    Und zur Frage: wer wird der Gewinner? Ich verweise auf die Hanning Biografie und seine Methode wie er Bertrand Gille zum Welthandhaller gepusht hat.

    Das wird hier ähnlich laufen. Am Ende wird es bei den meisten Kategorien derjenige Kandidat sein, in dessen Dunstkreis ein Fan mit ein paar Instafollowern ist und welcher diese dann zum Voten animiert.

    Vielleicht ist es bei den Damen am Ende Julia maidhof, die ich persönlich als Absteigerin des Jahres sehe. Fragt aber am Ende kein Mensch nach.

    Die übergeordnete gute Nachricht: Die Omikronvariante beeinflusst die Rate der Intensivbettenbelegung anscheinend nicht (diese sinkt weiter) Es läuft wohl darauf hinaus, dass sich Covid zu einem Virus mit normaller Grippelethalität entwickelt.

    Trotzdem haben wir doch jetzt ein Szenario, in dem die Saison vorzeitig abgebrochen werden könnte. Hatte ich das richtig verstanden, dass man für eine Wertung mindestens eine komplette Halbserie gespielt haben muss? Da fehlen noch 3 Spieltagen, das wird man hinkriegen. Ich schätze noch drei Spieltage mit dieser Anzahl an Absagen und die ersten Mannschaften kommen rechnerisch in die Bredouille. Wobei wir ja diesmal nur 14 Teams haben. Somit ist wohl noch etwas Luft.

    Das Zuschauerargument trifft beim BVB auch ohne Covid zu. Letztlich ist der Kern der Artikel auch das hier schon ständig diskutierte Thema: Die Nationalspielerinnen gehen Spitzenvereinen ohne unbedingt zur ersten Sieben zu gehören.

    Ich erinnere, dass in der Argumentation von HG nach der WM in Japan Leistungszuwachs nur durch Vollprofis kommt. Zwar spielen mehr Spielerinnen CL, aber wenn ein Teil davon dann in BBM nicht zur ersten Sieben gehört und Praxis nur in den Wald- und Wiesenspielen der Liga bekommt... Ich verfolge die Spielanteile in Bietigheim nicht, doch erinnere ich an meine Prophezeiung im Falle von Behrends Wechsel.

    Die ist komplett aus dem Dunstkreis der Nationalmannschaft verschwunden, würde ich behaupten.

    Dazu kommt, dass selbst Spielerinnen, die wegen mehr Spielanteilen den Verein wechseln dann trotzdem bei der WM verkacken, siehe Berger. Aber im Prinzip gibt es keine andere Antwort auf die Frage der Leistungssteigerung als permanent hohe Spielanteile auf höchstem Niveau.


    Letztlich alles keine neuen Erkenntnisse. Und bei längerem Nachdenken stellt sich ja auch die Frage, ob der Damenhandball vorher je eine größere Sichtbarkeit hatte. Hier ist das gewaltigste Argument, dass die letzten Turniere im Öffentlichen Fernsehen übertragen wurden (oder?). Der Zug dürfte abgefahren sein. Ich sehe keine Lobby und sportlich gesehen auch keinen Grund, dass bei zukünftigen Turnieren eine Rückkehr erfolgen wird. Bin gespannt wie sich das dann 2025 bei der Heim-WM darstellen wird.