Beiträge von alter Sack

    HBW Ingason für Zintel

    Schade. HBW betont, dass man einen anderen Spielertyp will. Beispiel wie schwer es ist sich in Liga 1 auf der Position zu etablieren. Beim TVH der Spiritcus Rector und auch wirklich sehr schön anzuschauen, reicht es für Zintel nicht.

    hat minden nicht noch ne Planstelle offen (für Padshyvalau)? eulen brauchen auch noch Ersatz für Mappes wenn ich nicht irre.

    Empor Rostock ist nach der Heimniederlage gegen Potsdam wohl raus. Vinnhorst mit Sieg gegen Hildesheim noch dabei.

    Aus Entertainmentsicht wäre ein Zweitligist Vinnhorst hier schon interessant. Zumal beim Chef dann vielleicht gleich Erstligapläne konkret werden.

    Gruppe A scheint ausgeglichener als Gruppe B.

    link

    Am letzten Spieltag Vinnhorst-Potsdam vielleicht ein echtes Finale um Platz 2.

    Nein gibt es nicht. Ist auch ein neues Format. Er hat dazu nicht viel gesagt, nur dass Siewert trotz seinen Alters durchaus Autorität hat. Wie wichtig Petko am Anfang war. Es ging am Anfang vor allem um die Jugo-Community. Wie es denen in Berlin geht. (die scheinen gut miteinander auszukommen bzw. sich gegenseitig zu helfen). Den engen Terminplan. Seine Meinung zu Vadar. Ich verstehe auch nicht alles im Detail, da ich nur Kroatisch/Serbisch im Groben lesen kann. Aber natürlich ein Anreiz in diesen reizarmen Zeiten daran zu arbeiten. Kretsche heisst auch im Podcast Kretsche.

    Ich ergänze noch mal Sandow und Feeling B natürlich, Die Vision. Die Jahre 88-92 waren für mich wie ein Rausch. Blütezeit der Subkultur. Na ja, aus Feeling B wurde dann Rammstein und der Sohn von einem AG Geige-Mann ist der Sänger von Kraftclub.


    Oh mann, mir kommen ja fast die Tränen. Sandow waren für mich Götter. "Schizophrene alte Männer, tanzen um ein Ei das sie gelegt, sie tanzen es kaputt wie dumme Gockel, bis man sie erschlägt"
    Den Kohlschmidt unterstütze ich heute regelmäßig bei seinen crowdfunding sachen. Die Vision habe ich auch gesehen.love by wire heute noch in der Playlist.
    In der Liedermacherszene war Barbara Thalheim ne Nummer.

    Ein Schockerlebnis auch Freygang bei einem openair konzert bei Dresden. Zuerst spielten die Skeptiker, danach kam der Andre Greiner-Pohl auf die Bühne mit der Ansage "So ihr Lumpen. Ich geh jetzt noch mal pissen und dann fangen wir an. Zu letzterem gibt es auch auf youtube ein paar clips.

    kennst du das buch

    Sowas wie ne Bibel für heimwehkranke Zeitgenossen. Da wird auch das legendäre open air in Alt-Döbern beschrieben link. (auch schräg die eigene Jugendkultur akademisch beschrieben zu lesen, wie ein exotische Papageienart) Hörte ich von, war aber noch zu jung bzw. keine Kumpels und Zeit, um hin zu trampen. Gab es auch mal eine Doku zu. Muss der voll krasse Scheiss gewesen sein.

    Gibt noch ein Buch "Mix mir einen Drink" über Feeling B. Habe zwei Konzerte in Erinnerung, die genauso abgelaufen sind. Von der Bühne direkt an die Bar unters Publikum. Aljoscha Rompe war schwerer Alkoholiker und auch Flake der keyboarder von Rammstein nah dran.

    Berlin, Leipzig und Rostock ragten da eventuell etwas heraus. Beim Rest war es wahrscheinlich eher egal. Magdeburg punktete sicher nicht mit architektonischen Highlights, dafür mit Elblage, (u. a. Rennbahn im Herrenkrug) viel Grün und Sportmöglichkeiten und einen Haufen Clubs und studentisches und Kulturleben, sogar international, gab es auch. Freilichtkonzert in Ottersleben weiß ich zwar nicht, die waren sonst eher im Stadtpark, aber kann ja sein. Ottersleben ist auch das entgegengesetzte Ende der Stadt.

    Ich hatte ja schon geschrieben, dass für mich der Wechsel vom Dorf/Stralsund nach Rostock mit 16 wie die Ankunft auf einem anderen Planeten war. in Stralsund waren die musikalischen Highlights elektra. Dann so eine Spaßcombao wie Neumis Rockzirkus. Da hab ich sogar metropol und Scheselong gesehen (letztere aus MD).

    In Rostock hatte ich die andere Kulturszene entdeckt. Im MAU die anderen Bands (firma, Septiker, ich-funktion. herbst in Peking) in zwei anderen sehr kleinen Klubs bzw. im Filmclub auch experimentelle Sachen (Ornamente & Verbrechen, expander des fortschritts, tom Terror & das Beil, AG Geige). Da habe ich dann erst aufgehört Stoprock zu sehen und war in einer Szene wo man von anderen die Kassetten kopieren konnte. Da habe ich zum ersten Mal Bausoldaten kennengelernt und einen der wegen Totalverweigerung die 18 Monate abgesessen hatte.

    Zitat

    Vor der Wende war für einen Konzertbesuch wahrscheinlich mein FDJ-Hemd nicht gut genug gebügelt.

    Mein Hemd war gut gebügelt und ich war noch 89 im Frühjahr beim Pfingsttreffen und bin winkend an Erich vorbeimarschiert.
    Das war massenpsychologisch auch sehr interessant. Wie kriegst du 100 Jugendliche dazu Honni zuzujubeln? Einen Kilometer vor der Tribüne immer laut vorschreien "Rostocker wo seid ihr, rostocker war trinkt ihr, was trinkt Schwerin (apfelsaft). Und der Schweriner Block davor gibt das Echo. 100 Meter vorher hörst du auf und dann reicht es auch noch für euphorisches Winken. Das war glaube ich das Wochenende als Gorbi in der Stadt war und das berühmte Zitat brachte. Wer zu spät kommt....

    Auch damals unvergessen. Gerhard Schöne spielt vor bestimmt 5000 Leute auf einen Platz, u.a. ein Lied über die die Realität eines Mosambikaner in Thüringen (Kaltes Klima). linkAlle sitzen auf dem Boden und auf einmal steht so ein Stasilappen in der Mitte auf und zieht die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Das war im Rückblick betrachtet richtig krass. 200 Meter weiter war der Palast der Republik mit klassischem "Brot und Spiele" sowie linken US Songwritern (Michelle Shocked).

    ielleicht wäre er wirklich eher für Sponsorensuche etc pp geeignet.

    Du merkst aber schon selbst, dass wir hier langsam in Diskussionen kommen wie es Personalabteilungen in den 90ern im Großkonzern geführt haben, über Mitarbeiter die mit 55 nicht mehr den Sprung in die Computerwelt geschafft haben. HR-Sprech "Totholz". Auch "Löööööwen"-Kevin ist nicht nur Hallensprecher sondern macht die Interviewvideos. Verdient der nicht sein Geld mit Medien? Der wird auch seitwärts expandieren / sein Markenprofil schärfen wollen.

    Schön, dass noch mitgelesen wird. Ich hatte noch etwas im ND-Archiv recherchiert. Neben dem Oberligabetrieb gab es eigentlich nur die Neujahrsturniere von überregionaler Bedeutung. Neben dem in Rostock gab es noch eins in Cottbus und in der Seelenbinderhalle, d.h. von Dynamo. Ansonsten auffällig, dass Chemie Piesteritz, Zweitligist, sehr oft Freundschaftsspiele gegen ungarische bzw. Osteuropatruppen zu Hause gemacht haben. Diese Truppen müssen ja irgendwo ihr Trainingslager gemacht haben. Kienbaum ist aber recht weit (DDR-Sportcamp).
    Bei den Frauen hatte Rangsdorf noch ein größeres Turnier.

    Zudem zu erwähnen, dass ein weitere Fixpunkt für die DDR-Nationalmannschaft der Karpatenpokal in Rumänien war. Dieser wurde übrigens 2018 wieder aufgenommen. Zuvor von 1959 bis zur Wende durchgängig. Danach mit Unterbrechungen.

    Ich habe neulich in den 11 Freunden ein großes Interview mit dem Fussballer Olaf Marschall gelesen. Da war auch eine Aussage drin, welche im Lichte der Recherche hier wohl 1:1 auf einen SC-Handballer zutrifft: "Wenn du einmal drin warst, hattest Du ein gutes Leben." Er spielt damit auf den auch hier schon thematisierten fehlenden Konkurrenzdruck durch fehlende Klubwechsel an.


    ERGO: Die DDR hat aus dem System schon richtig viel rausgeholt, insbesondere auch durch das Sichtungssystem. Hätte der Handball jedoch im Westen einen höheren Stellenwert und damit verbunden auch finanzielle Anreize für Spieler gehabt, wäre der Mangel der fehlenden Wechsel zum Tragen gekommen.

    Dann hatte Urban79 noch die Frage gestellt, wie der Umgang zwischen SC und BSG Spielern war. Ich denke das war auf der Platte fair. Kann mich auch aktiv an keine Rote Karte erinnern. Alles, was wir hier zusammengetragen haben, wussten die Spieler ja auch. Ein Holger Schneider war bei Post schon der beste LA. Der hat seinen Respekt bekommen. Peter Flau war Torschützenkönig, Rothenburger Top RR. Und wirtschaftlich war man als etablierter BSG Spieler sicherlich besser versorgt als ein 20jähriger SC Spieler am Anfang der Karriere mit Parallelstudium. Da war das Plus einzig die Reisen in den Westen. Empor war ab und an in Dänemark. Die anderen SCs wohl auch im NSW sporadisch (Männer wie Frauen).

    Und um noch mal auf den politischen Druck einzugehen. Urban79 hatte auf einen bekannten verwiesen, welcher nur bis Zweitliga kam, da er nicht in die Partei wollte. Da herrschte am Ende wohl auch Pragmatismus. Holger Schneider ist meines Wissens auch nie eingetreten. An seinem Talent kamen die aber nicht vorbei.

    Ich denke da gab es dann auch ein Dossier wie wahrscheinlich z.B. eine Republikflucht war. Schneider war ja nicht zu Empor gegangen wegen Westverwandtschaft und ist trotzdem noch nach Seoul gekommen. Den werden die richtige gut beleuchtet haben und das über Jahre. Ist ja erst mit 26 oder den Dreh zu Empor gegangen.

    Vielleicht könnten wir uns noch einmal austauschen, welche Stadt eigentlich den größten Lebenswert für einen "Ost-Profi" darstellte. Ich habe zum Glück noch viel von der DDR gesehen, da ich durch den Sport gut rumgekommen war. Rostock war sicherlich ein sehr attraktiver Standort (moderne Halle, Strand, Unistadt). Berlin und Leipzig (allein schon wegen der Moritzbastei) wegen des Kulturangebotes auch. Halle hat ja auch eine Uni. Von der Stadt war ich aber richtig geschockt. da war in meiner Erinnerung alles schwarz und verfallen. Cottbus hatte das legendäre Gladhouse ansonsten aber nicht so prickelnd. Auch nur ne kleinere Bergakademie(?).

    Ich hatte mal Katja Kittler im Rostocker Filmclub gesehen, war glaub ich irgend etwas jazziges. Das muss eigentlich auch ein Thema gewesen sein. (Beispiel Wahl zwischen Löbau und Rostock). Magdeburg hatte auch eine gute Klubinfrastruktur? Ich war da vor der Wende einmal und habe es als grüne Stadt in Erinnerung (Rennbahn) und dann den Boulevard mit dem Stalinbauten. Da gab es ein Cafe Kiew oder so. Da kostete ein Toast Hawaii 12 Mark. Was richtig teuer war zu der Zeit im Vergleich. Theater war nicht schlecht. Damals Thomas Dehler, Sohn von Wolfgang Dehler DEFA Inventar, ein lokaler Star. Ich meine die Jugendherberge war in Sudenburg. Und irgendwie war ich noch auch einem Freilichtkonzert in Ottersleben. Aber das ist sehr verschwommen.

    von den BSG Standorten vermutlich Eisenach auf der Topliste. Schwerin wegen der Landschaft. Kirchmöser, Löbau, Eberswalde?

    Wie es der Zufall will, habe ich auch letztlich mitbekommen, warum ich Takraf (Kranbau) in Magdeburg verortet hatte. Meine Mutter hat mir gescannte alte Heimatkundehefte geschickt (4 Klasse). Da stand das falsch drin.
    Richtig war Leipzig.

    Die SZ hat sich gestern den Gedankenspielen um den 14er Kader gewidmet. Interessante Meinung: AG könnte auf Golla und/oder Wienczek verzichten, da beide im Verein stark belastet und für Olympia quasi zu ausgebrannt. Ich denke die KL Auswahl ist die interessanteste. Gerade Golla sollte aber hochmotiviert sein es zu schaffen. Könnte ja das einmalige Erlebnis werden. Ebenso Kohlbacher. Peke/Wienczek haben ihre Bronzemedaille von 2016.
    Auch interessant: von den Bronzemedeaillengewinnern von 2016 ist nur Strobel zurückgetreten.

    Zudem kam vom NOK die Meldung, dass alle Olympiateilnehmer geimpft werden. Auch das interessanter Aspekt, da die Impfungen in die heiße Bulisaison fallen werden. Einen frisch geimpften Spieler wird man kaum spielen lassen können.

    Schaut man mal auf die Gruppen gibt es noch interessante Konstellationen
    ehf seite
    Gruppe 2 Österreich oder Bosnien
    Gruppe 2 Tschechien oder Ukraine
    Gruppe 5 NIederlande oder Polen
    Gruppe 9 Rumänien Kosovo Montenegro
    In acht Gruppen werden 20 Teilnehmer ausgespielt, ergo die vier besten Drittplatzierten gehen durch
    Größte Überraschung wäre Kosovo und wenn die Tschechen es nicht schaffen, meiner Meinung nach.
    Niederlande hatten auswärts in Polen mit einem gewonnen. Auch da interessant.
    Schweiz mit Sieg gegen NM wohl auch mit Chancen.

    Richtig fies sind die fortlaufenden (kennst du History of Rome?)


    Ist zwar jetzt OT, aber das wird ja hier kein Endlosthread. Ich suche da nicht weiter. Hab eh nicht die Zeit. Ich habe in normalen Zeiten ca 5h pro Woche. Da muss ja auch noch die Portion Lieblingsplayliste rein. Meine sportlichen Aktivitäten verbinde ich nicht mit Podcasthören. Ich überlege schon welche Hobbys man mal in der Rente verbinden könnte? Fällt mir auch keins ein. Vielleicht mal im Pflegeheim zusammen mit Puzzeln. Das geht vermutlich jedem vielseitig interessierten Medienrezipienten so.

    Weil die Möglichkeiten, hier woanders Handball bei einem höherklassigen Verein zu spielen, doch recht vielfältig sind. Für Spielerinnen aus BaWü also eher unattraktiv, zudem ist die Breite bei den nächsten Jahrgängen nicht so üppig. Wenn ich schon ins Internat gehe, kann ich ja auch gleich in ein Etabliertes im Rest von Deutschland.


    Es gibt Handballerinnen die gehen auf das Internat in Neubrandenburg. Da ist Dago Leukefeld Trainer und die Damen spielen vierte Liga. In Schwerin gibt es auch ein Internat. Wenn die dort ihre Kader vollkriegen sollte ein Internat mit freiem Blick bis zum Bodensee das auch schaffen. Aber letztlich ein Thema, was momentan nicht konkret ist. Haben schon einige Vereine solche Ideen gehabt. ist in Gegend der NSU nicht Bottwartal ein Abnehmer für Talente? Wenn man so was aufzieht kann man nicht auf Anhieb mit Jugendbuliquali rechnen. Die 2.te der NSU ist glaub ich noch in der Verbandsliga.

    Wenn ich allerdings "chinesischen Tattoos, Pferd, Beschützen, Liebe, Lautschrift, Mabaoren, Freundin mit einem Ma am Namensanfang" lese, dann kann ich darin hingegen durchaus Off-Topic Potential erkennen

    ich leiste Abbitte. Mäandergefahr eher niedrig.
    Ansonsten sehe ich es genauso? wie groß ist die Wahrscheinkeit im Licht des heutigen Fabulierens, dass Roggisch nächste Saison mit Hinze ein neues bzw. DAS langfristige Dreamteam bildet? Da kann man schon mal Exitszenarien beleuchten.

    Ich rätsel gerade über den chinesischen Tattoos. Pferd, Beschützen, Liebe Was macht das Pferd in dem Kontext? auch ne Lautschrift kann das nicht sein. Mabaoren? Muss wohl mal ne Freundin mit einem Ma am Namensanfang gehabt haben.

    Edit: zur Erklärung. Es gab mal einen Spieler in Leipzig, der hatte auf der Wade groß TuoMaSu. Der hieß mit Vornamen Thomas. Da war das klar ne Lautschrift.

    Aber jetzt werden wir wild OT. Trotzdem steigt sein Vermögen und der Etat/Sponsoringaufwand für den TuS sowie Werbung sind reine Aufwände. War ja auch nur ein ironischer Einwurf. Für mich immer wieder erstaunlich (und beruhigend) in welchen sympathischen Orten, wie z.B. Espelkamp, sich die Milliardäre in Deutschland z.T. niederlassen. Ich war in der Gegend noch nicht. Ist Espelkamp eigentlich ein Mittelzentrum? gibt es da einen EDEKA/TEGUT mit Käsetheke?