10er dass nicht ohne Klausel für jedes Jahr.
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10er dass nicht ohne Klausel für jedes Jahr.
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Da wir kurz das Thema PA gestreift haben. Den Unterrricht fand ich ganz gut weil ich damals mit 14 schon wusste, was ich später definitiv NICHT machen wollte. Ab da war mir klar, dass es ohne Abi und Studium nichts wird. Aber kann sich noch jemand an seine Patenbrigade erinnern? Das war in der Unterstufe, muss noch mit Jungpionieren angefangen haben. Da kamen ab und zu welche und haben was erzählt und mindestens einmal ist man dann in den Betrieb gegangen. Bei uns waren das die Wasserwerke. Eher unspannend, weil die uns nicht die Klärgruben gezeigt haben sondern nur das Bürogebäude.
Beim Thema Wehrlager kommet man ja auch zum Wehrdienst und der auch noch nicht behandelten Frage, wie die ganzen SC Handballer diesen absolviert haben. Vermutlich mussten sich Wahl Schmidt und Co. nur bei der nächsten Kaserne für 18 Monate einschreiben. Aber auch ein Holger Schneider, welcher mein Kindheitsidol war und zu dem ich auch nach der Wende alles gelesen habe, hat nie die NVA Zeit erwähnt. Der war vermutlich auch nicht bei der Fahne.
Zitat
MAI Moskau war eine zweitklassige Truppe??
Aber so was von. Die haben 87 oder 88 beim Neujahrsturnier wahrscheinlich sogar gegen Schwerin verloren. Und das war nicht die 2 te Mannschaft. Die hatten einen alten RM der es noch konnte und ansosten in der Abwehr immer 2 Riesenschränke eingewechselt. War auch die einzige sowjetische Mannschaft die ich je live gesehen habe.
Ich stelle mir gerade die Frage, wie viele Hallen mit Zuschauerbänken und somit geeignet es überhaupt gab. Dabei bin ich über diesen Artikel gestolpert. Zu Lok RAW
Dem entsprechend reichte damals schon ein affiner Werksleiter um die entsprechenden Jobs zu beschaffen. Der Jubilar war bei Lok quasi Profi und hat nebenbei den Betriebssport organisiert. Das RAW habe ich mal gesehen. Muss recht groß gewesen sein.
Gorr hatte damals ja auch glaubhaft bzw. nachvollziehbar verkündet, dass der Verein an Grenzen kam und er sich in neuer Rolle engagieren wollte (Jungendinternat etc.)
War natürlich eigentlich nicht das Jahr für so einen Wechsel. Letztlich brauchst du in Liga 1 eben auch erstklassige Trainerqualität auf der Bank. Mraz war bis dato im Nachwuchs tätig. Hatte doch nur bis Liga 3 trainiert. Auffällig auch, dass eigentlich nur der nachverpflichtete Serbe auf Linksaussen so richtig gezündet hat. Ich gehe mal davon aus, dass die intrinsische Motivation sehr hoch ist sich zu beweisen, wenn mit 25 doch noch mal die Chance kommt vom RK Vojvodina auf die große Bühne zu springen.
Puya völlig enttäuschend (wohl auch verletzt): Nenadic völlig farblos. Schröder scheint sein bestes zu geben, ist aber wohl auch nicht der Megatemperamentsbolzen.
Ohne das Spiel gesehen zu habe (gibt ja keine Mediathek). Bei 6 Toren in HZ1 gegen einen direkten Konkurrenten mit erkennbar billigerem Kader ist das ein Offenbarungseid. Da muss eigentlich auch bald ne Entscheidung zum Trainer kommen. Man braucht ja auch ne Perspektive für Liga 2 und ich gehe davon aus, dass Coburg schon wieder hoch will
Ist aus meiner Sicht 60/40, dass Gorr wieder zurück auf den Trainerstuhl geht. Was passiert wenn ein neuer Trainer wieder nicht funktioniert? Die schauen dann doch alle automatische im Verein Richtung Gorr. Der ist ist doch erst Anfang 40 und keine 65. Wenn die Gesellschafter/AR sich grün sind würden die auch einen fähigen GF finden. Gorr ist seit 20 Jahren Trainer und sollte Gott und die Welt kennen. Da muss doch ein Kumpel im Netzwerk sein, der offenen Baustellen in seinem Sinne beackern kann.
Der seit der WM heiss diskutierte Mathias Gidsel ist erst mal vom Markt. Bis 2024 bei GOG verlängert. Selbst wenn da ne Option drin ist wohl dann eher ab 23/24 wieder in der Verlosung. Mich überrascht diese lange Laufzeit. Quelle Rasmus Boysen
Echter Mist, dass es bei sky keine mediathek gibt, wo die Spiele noch im Nachhinein anschauen kann. Oder bin dich dazu blöd und es gibt ne Möglichkeit?
Mir fällt noch eine Anekdote ein, welche zeigt, dass es auch innerhalb der SCs Wettbewerb gab. Die Armee hatte drei Fussballklubs. Frankfurt in der Oberliga, und dann noch Stralsund und Dessau in der 2.Liga. Eine Kollegin meiner Mutter war die Frau von einem Mittelfeldspieler. Die drei Klub bekamen zu Saisonbeginn eine Zielvorgabe und wer diese am besten erfüllt hatte, kam zu einer Freundschaftsspielreise nach Angola. In dem Jahr war die ASG Stralsund beste Mannschaft und durfte nach Angola. Muss eine abenteuerliche Reise gewesen sein. Wahrscheinlich sind die zuerst nach Kuba und dann von dort nach Angola. Ich habe irgendwo gelesen, dass die Handballer im Junioren und Seniorenbereich zu Vorbereitungsturnieren oft nach Bulgarien gefahren sind. Naheliegend wäre ja ein Vergleich mit den Russen gewesen. Aber wenn man die Geschichte von Olympia 80 kennt, lässt sich ableiten, dass da zwischen UdSSR und DDR harter Konkurrenzkampf herrschte und die sich nicht gern in die Karten haben schauen lassen.
Ob das wirklich Bulgarien war kann ich auch nicht mit Quelle belegen. Die waren ja handballerisch ein Nichts. Rumänien wäre naheliegend, aber die waren ja auch nicht die größten Herzenbrüder innerhalb des RGW.
Waren die sowjetischen Spitzenteam wie Spartak Kiew bei den Frauen oder ZSKA(?) Moskau jemals zu Freundschaftsspielen in der DDR? MAI Moskau war mal beim Neujahrsturnier, aber das war ja eine zweitklassige Truppe.
Ja, wenn man's weiß isses einfach. Zum SKET noch mal, Herde als Konsumgüter stimmt, aber irgendwie glaube ich, dass die noch was hatten. Ein weiteres Highlight des SKET waren Verseilmaschinen
War der Gasherd Mangelware? Als Normalo hatte man damit ja nichts zu tun, die Küchen von den KWV Wohnungen kamen ja schon mit Herd. Betraf dann wohl nur Eigenheimbesitzer.
Bin angeregt durch diesen Thread mal durch die Liste der Kombinate gegangen. Im Stahlwerk Henningsdorf wurde der QEK Wohnwagen produziert. Diese Ei. Kann mir vorstellen, dass es da auch Wartezeiten gab.
Und nochmal zu Stassfurt und den Fernsehern. Damals waren aber auch die russischen Raduga-Geräte im Umlauf. Das waren so große Teile, deren Röhren immer sehr heiß wurden. Gab wohl auch einige Wohnungsbrände. Kann es sein, dass die zum Ende hin gar nicht mehr verkauft wurden, da die DDR-Fernseher besser und sicherer waren? Wir hatten zuerst einen russisschen Kofferfernseher Marke Junost (die Jugend), der wurde dann ersetzt durch einen Robotron. Der Junost hatte nur 4 wackelige Drehknöpfe und ging irgendwann kaputt. Ich war 87 mit der Laufgruppe in Tartu/estnische Sowjetrepublik. Da wurde mir klar, dass wir es Konsumgütertechnisch gar nicht so schlecht hatte. Ich denke innerhalb des RGW waren uns vom Stand der Komsumgütertechnik nur die Tschechen in etwa gleichwertig. Wobei ich mich frage, was für Sachen man eigentlich aus dem RGW bezog? In der Theorie sollte ja jedes Land so eine Art Cluster bilden und dann diese in die anderen Länder exportieren? Ich meine aber, dass letztlich nur diese Elektrokarren, die in den Betrieben und auf den Bahnhöfen rumfuhren aus Bulgarien kamen . Ansonsten? Es gab glaube ich auch russische Kassettenrekorder, aber in meiner Zeit gab es zur Jugendweihe in der Regel das Sonett. Das Sonett leierte zwar ganz schnell aber bei dem russischen Rekorder hatte man sehr oft Bandsalat und dann war die Kassette eigentlich dahin.
Zu erwähnen auch noch Rugby bei Stahl Henngisdorf. Kann ja in der DDR auch nur ein Handvoll Rugbyteams gegeben haben. Bin neulich auch erst darüber gestolpert, dass die Uni Magdeburg im Basketball führend war. Das die Kominbatsdirektoren als Nomenklaturkader (mussten laut Wikipedia ja auch vom ZK abgesegt werden) Fürsten waren hatte ich eben im Zusammenhang mit Stahl Brandenburg gelesen. Eigentlich war das ja ein Unding, dass sich die mal für den Europacup qualifizieren konnten. Ich hatte auch gelesen, dass Thomas Doll beim BFC 3500 Mark bekommen hat. Vermutlich hat Stahl in ähnlichen Preislagen bezahlt. Wobei mir von denen auch kein Wunderkicker in Erinnerung geblieben ist. Ich meine, dass auch Wismut Aue im Europacup gespielt hatten. Kann mich an einen Artikel in der Jungen Welt erinnern. Die trafen auf Flamurtari Vlora Albanien und durften vor dem Spiel eine Mandarinenplantage besuchen und sich dort wohl eindecken. Von Albanien wusste man ja selbst in der DDR, dass der Führer da nicht ganz sauber war die richtig arm waren.
Ich denke, dass Empor von Harry Tisch profitiert haben könnte. Die Sport-und Kongresshalle wurde 1979 gebaut und war von der Architektur her schon was besonderen. Etwas vergleichbares habe ich in der DDR nicht in Erinnerung. Vielleicht noch das Haus des Lehrers am Alex. Laut Wikipedia wurde die Halle auch wegen Empor gebaut.
Die Bördelandhalle enstand doch erst nach der Wende. War der Bau einer richtigen Halle aufgrund der Beschränkung der Gieseler-Halle vor der Wende nie eine Thema?
Harry Tisch war vor seinen 15 Jahren als FDGB Chef Bezirksparteischef im Bezirk Rostock. Auch die Endrunde des FDGB Pokals wurde in Rostock ausgetragen. Wobei ich mich nicht erinnern kann, dass Tisch jemals bei einem Spiel war. Da saßen ja ab und zu mal die Häuptlnge im Publikum welche der Hallensprechner mit den Worten "Wir begrüßen den Genossen..." empfing.
Bei Oldenburg war Louisa Knippert sehr auffällig. Hat bisher nur 1 Tor im Schnitt gemacht. War die länger verletzt oder deutet sich da eine Leistungsexplosion an?
Ich erinnere, dass die Personalie C. Bissel Kretsche mal thematisiert hat. Dadurch war ich erst darauf aufmerksam geworden. Ich meine sogar in der ersten Biographie. Wenn man sich mal den Vater wegdenkt ist die Besetzung des LA mit einem local hero eigentlich gängige Praxis (gewesen?). Um überhaupt in jungen Jahren in die erste Sieben zu rutschen schauen doch viele Vereine, ob es es auf der Position nicht Talente gibt. Kevin Schmidt war in Wetzlar so ein Beispiel.
Sportlich gesehen wurden hier die Statistiken gezeigt, Das ist doch für den Tabellenplatz ok. "Problematisch" wird es doch erst, wenn der HCE wirklich Richtung EL Plätze geht und er leistungsmässig nicht mehr mithalten kann. BuLI Top4 Klub heisst doch, dass du zu den Top10 LA der Welt gehören musst, wenn du einsthaft Spielanteile haben willst. Sieht man ja auch den Unterschied zur MT. Dort schickt man ein Talent aus dem eigenen Stall wie Ignatow für 3 Jahre weg, mit dem Risiko, dass der nie wieder kommt, obwohl die sportliche Konstellation auf der Position ideal war. Beim HCE bekommt er mit Jäger einen jüngeren Herausforderer.
Bissel Junior studiert Jura. Er wird vermutlich als Handballprofi kein Prädikatsexamen machen aber ich würde mal die These wagen, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass er in 20 Jahren nicht auch eine Rolle in der HBL oder beim DHB innehat. Im eigenen Verein ist die Wahrscheinlichkeit noch einmal höher.
Als Fan, welcher sich noch zurück erinnert, an die Tage als die CSC in der 2-Liga Süd gegen den Abstieg spielte, würde ich mich deutlich beruhigter zurücklehnen als vergleichbare Vereine. Vermutlich ist das hier nicht jedem so klar. Bissel Senior ist einer der Top-Anwälte in der Republik und nicht etwa in Verkehrsrecht. sondern M&A. Von daher auch meine Bemerkung zur Qualität des AR. Dem würde ich sogar zutrauen Schalke umzukrempeln. Ist eher schon erstaunlich, dass er sich im Handball engagiert, wo im VIP Raum noch Kartoffelsalat mit Bockwurst dominiert.
Kann sich noch jemand an den in den 90er Jahren nicht unbegabten Ingo Strauß erinnern? RM in Düsseldorf. Beendete mit 27 Jahren seine Karriere und hat dann auch im Bereich M&A eine richtig gute Karriere gemacht. interessantes interview
Bin gespannt ob Bissel junior noch mit 35 dem Ball nachjagt oder ebenfalls vorher die Weiche umlegt.
Wenn man über die Effizienz des Systems nachdenkt werfe ich mal Rüdiger Borchardt in den Raum.
Eine interessante Passage in der Böhme-Biographie war die Stelle, an in welcher Böhme "Bochow" den
Mangel an intrinsischer Motivation vorwarf. Viel Talent, körperlich alles mitgebracht aber wenig Antrieb.
Dabei war Borchardt ein internationaler Top-Spieler. Die Karriere nach 89 bestätigte aber Böhme. Die Stationen
in Schwartau und Minden waren ja eher enttäuschen und Borchardt noch nicht jenseits 30, wenn ich nicht
irre. Hier griff vermutlich das Sichtungssystem. Bei allem Talent hätte es Borchardt in einem freien
System nie nach oben geschafft sondern hätte sich vielleicht in Liga 3 nebenher ein gutes Zubrot verdient.
Interessant wäre auch die Frage, warum es zwischen den SCs so gut wie keine Wechsel gab. Aus heutiger
Sicht hätte ich aus Verbandssicht doch geschaut, in welchem Vereine auf welcher Position ich einem Spieler
Spielanteile verschaffen kann. Bei der auch wirtschaftlich wichtigen Entscheidung, ob ein Spieler es in die
erste Mannschaft, war ja letztlich ganz entscheidend, welchen Stammspieler er verdrängen kann, bzw. ob das
altersmäßig passt. Bei Empor lösten Hahn und Strauch damals Helmut Wilk ab. Der war um die 33. Der dritte gute
Kreisläufer war Norbert Gregorz, später auch ein solider Zweitligaspieler (bei GWD evt.sogar in Liga 1). War
auch Trainer beim BHC. Ohne die Wende wäre Gregorz wohl aus der Förderung gefallen, denn an Strauch und Hahn
wäre er nicht vorbei gekommen. Beim SC Leipzig wäre der Stammspieler geworden.
Die Ära Wahl neigte sich 89 ja schon dem Ende entgegen. Zu dem Zeitpunkt hat Christian Feldbinder ein beachtliches
Debüt. Das wäre ohne Mauerfall ein Auswahlspieler geworden. Feldbinder blieb dann noch ein paar Jahre und war auch
Mannschaftskapitän. Gab auch immer wieder Berichte über Angebote aus Liga 1. Hat sich dann für eine Sparkassenkarriere
entschieden.
Wie war das beim SCM mit den Torhütern. Schimrock und Schmidt haben da ja für gute 10 Jahre die Tür zugemacht Gab das irgendeinen der
es aus der KJS in die Oberliga geschafft hat?
Letztlich gab es alles. Auch im Faustball gab es ein Ligensystem. Problematisch wurde es doch nur, wenn du Material beschaffen musstest. Siehe Triathlon. Mir fällt ein ganz krasses Beispiel ein. Auf dem Strelasund gab es Wettbewerbe im Windsurfen. Da gab es auch eine organisierte Szene. Der Schauspieler Henry Hübchen war mal DDR Meister. Jedenfalls weiss ich noch, dass bei dem Surfwettbewerb (ich meine von Hiddensee 18 km mit Ziel in Stralsund) vier Bretter mit ganz großem Abstand ins Ziel kamen. Ich hatte einen Bekannten und fragte, wie das sein kann. Er meinte, die ersten vier hatten Bretter aus dem Westen. Womit sich die Frage stellt, woher man in der DDR ein Surfbrett und Segel bekam (brauchst ja verschiedene Größen). Da muss ja entweder im Ostblock eine Quelle gewesen sein oder Eigenbau. Vieleicht aus Ungarn. Am Balaton konnte man als Wessi vielleicht Surfbretter leihen.
Kann auch sein, dass die die Surfwettbewerbe in zwei Klassen geteilt hatten. Unter normalem Wettbewerbsgedanken kannst du so einen Unterschied ja nicht zu lassen und in Sachen Organisation lief das in der DDR schon sehr korrekt ab.
An der Stelle auch einen Verweis auf die Motorsportszene. Stralsund hatte eine Speedwaybahn. Nicht weit weg das Teterower Bergrennen. Und in einem Pionierferienlager gab es mal eine Vorführung mit Kartautos,d.h. die paar selbstständigen oder Mitarbeiter in der PGH mit Kontakten konnten sich auch einen solchen Sport leisten. Für mich war das als 11 jähriger unvorstellbar, dass ein Gleichaltriger Auto fahren konnte. für mich war später selbst ein Moped utopisch weil meiner nie das Benzin hätte zahlen können.
Vielleicht war der Kartsport ja auch unter dem Mantel der GST. Apropos GST. Weiss einer von euch auf Anhieb was Seesport ist? Hab ich auch drei oder Jahre gemacht. Sehr interessante Zeit. Da hat man (mit 30 jahren rückblick) auch gesehen, wo das wahre Geld hinfloss.
Kann sich noch jemand an die Autorennen auf dem Sachsenring erinnern? Da gab es echt die Trabantklasse, Ich habe heute noch eine Kommentierung vor dem Auge, als einer überholen wollte und auf einmal machte der Motor ganz komische Geräusche. man sah ja auch mal im Strassenverkehr Rallyetrabanten mit hinten diesen Querstangen. Also da haben sicherlich auch sehr viele Leute viel Geld und Zeit investiert. Auf dem Gebiet ist natürich dann auch der Melkus zu nennen.
Tja, was gab es eigentlich nicht? Ballonfliegen.. Aus naheliegenden Gründen. Segelfliegen gab es rein theoretisch auch. Du musstest nicht zu groß sein, sehr gut in der Schule und schon früh erkennen lassen, dass Armee und Düsenfliegen dein Ding ist. Hinter unserm Haus war ein Segelflugplatz. Da sind ab und zu Soldaten mit dem Fallschirm gelandet oder eben Segelflieger gestartet.
Und wenn man dann den sportlichen Bogen noch weiter spannen will, waren doch auch die Kampfgruppen eine Art Pfadfindertruppe für Erwachsene. ![]()
Noch mal ich. Da ja viele der älteren Semester kein Handballspiel in der Gieseler-Halle gesehen haben, wegen der Kartenproblematik, dafür aber Fussball. Euch ist schon klar, dass Hansakicker Achim Streich nur gegen seinen Willen nach Magdeburg transferiert wurde? Aus heutiger Sicht eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Falls ihr mal wieder über die MT Kübel von Häme vergießt.
In Neubrandenburg wurden Standheizungen u.a. für den Kübel Trabant gebaut.... @ alter Sack... Das mal so als Info... und es war immer ganz lustig an dem Tag in der Produktion....
danke. Ich habe noch mal recherchiert, warum ich Neubrandenburg immer mit Nahrungsmittel in Verbindung brachte. Da gab es die NAGEMA
Die ganzen Kombinatsstrukturen sind eigentlich auch mal einen ganzen eigenen Nebenarm wert. Wenn man mal schaut woraus sich die NAGEMA zusammensetzte. Ich hatte beruflich vor zwei Jahren in einer Gießerei zu tun, die mal zum VEB Magdeburger Armaturenwerke „Karl Marx“ (MAW) gehörte. Tiefste ostdeutsche Provinz. Eine Gießerei sieht ja auch im Westen tendenziell nicht nach Hightech aus. Da kamen viele Erinnerungen hoch.
Ist eigentlich allgemein bekannt, dass es in Neubrandenburg noch ein Sportgymnasium mit Internat gibt? Bin neulich erst drauf gestoßen. Da ist von Wildungen die LA Vanessa Plümer gewesen. Ich meine ist ja schön, das es das noch gibt. Aber unter sportlichen Gesichtspunkten? Die Damen spielen Liga 4. Plümer ist dann weitergezogen in das FHC Internat.
hat es Neubrandenburg in jüngerer Vergangenheit mal in die Jugendbundesliga geschafft?
TZ war Teil von ESP am Ende. Da haben wir auch Zeichnungen gemacht. Technisches Zeichnen war dann ein FAch in der Berufsschule. Der Einlbick in die Produktion war richtig und da bin ich auch sehr dankbar für. Nur weil ich wusste, was für ein Schicksal droht habe ich sehr darauf geachtet nirgendwo mal auf 5 zu stehen. Wenn das länger der Fall war flog man schnell mal aus der Abiklasse raus. Da war nix mit nachsitzen, backen bleiben, Ehrenrunde. Dann hat man ganz normal den Facharbeiter gemacht und Uni war vorbei. Gab zwar auch Meisterschulen und Fachschulen, aber das wäre ein langer Umweg geworden. Zumal für jemanden, der wie fast alle mit 18 überhaupt keinen Plan hatte, was denn mal aus ihm werden soll.
Wir lagen also mal wieder richtig, dass Förste nur den Preis hochtreibt.
Da für mich Hinze unter den genannten Kandidaten von Anfang die klarste Personalie war und ich richtig lag, verweise ich auf meine damals geäusserte Theorie, dass dann der Weg für KW sei. Wenn das jetzt auch noch eintritt ändere ich meinen Nick in Graswachsenhörender
Na ja, ich weiß nicht, welche großen Werte wir da geschaffen haben. War aus meiner Sicht eher sowas wie Bespaßung.
Ich will jetzt aber nicht ausschließen, dass andernorts schon in jungen Jahren Großes geleistet wurde.
Ich habe beides erlebt. Der erste PA war wie eine Lehrwerkstatt mit Bohren und feilen. Da schrie der Lehrmeister auch mal rum. Und wir bekamen Bilder von abgerissenen Kopfhäuten oder zumindest Verletzungen (war kein Splatter), damit ja jeder die Mütze mein Bohren trug. Die zweite eine PGH, sowas wie eine Autoreparturwerkstatt. Die waren supercool. Wir sollten bei einem verrosteten Barkas Rostschutzfarbe auf die Roststellen raufpinseln. Nix mit vorher den Rost wegmachen. Da haben wir dann auf die Roststelleen am Dach und auf die Seiten gro0e Punkte und am Ende sogar Blumen gemalt. Sah aus wie eine Hippiebus. War waren wir auch schon fast 16. Die haben nur gelacht. Vielleicht musste die nächste Klasse das mit Sandpapier wieder runtermachen.
ESP war reine Therorie. Elektroschaltkreise, arbeitsplanung). Wurde auch von Berufsschullehrern unterrichtet. Um den Bogen zum Handball zu spannen. Hier wurde geschrieben, dass Röhrig(vor meiner Zeit) Lehrmeister war. In der Werft war der Lehrmeister der Hängemattenjob schlecht hin. Ich hatte BmA gemacht Berufsausbildung mit Abitur. Drei Jahre. die ersten 18 Monate Kurse wie Brennschneiden, Drehen, Feilen, danach wurden alle in die Brigaden verteilt. Für unseren Lehrmeister waren das drei Jahre Urlaub. Der musste nur die Kurse koordinieren und einzig und allein den Feilkurs (die schlimmsten 4 Wochen meines Lebens, von 6.00 Uhr 8,45 h stumpfsinnig auf einem Metallstück schrubben) leiten. Darüber hinaus war er wohl vertreter wenn einer krank war. Da gab es auch Lehrmeister die richtig Geld nebenbei gemacht haben. Freitags wurden immer Gartengrills zusammengeschweisst. Das Metall selbst war ja nicht teuer, aber für den Grill nahmen die Nirostastahl. Der war schon teuer. Diese haben die dann vertickt.
Ich weiss auch noch, wie ich mal zwei Lehrmeistern beim Smalltalk zuhörte. Da meinte einer, vielleicht 30, er und seine Frau hätten sich entschlossen für den neuen Wartburg zu sparen. In 5 Jahren kämen sie an ne Zulassung. Der letzte Wartburg mit Golfmotor kostete unvorstellbare 50.000 Ostmark.
Edit
waren offizielle 33000 Mark. wenn man aber nicht gerade dran war wurde es ja teuerer, Ich schätze im Nachhinein dass der Wartburg neu ohne Warteschein um die 40.000 Mark kam.
ZitatMit dem Modellwechsel vom 353 zum 1.3 war eine erhebliche Preissteigerung von mindestens 60 % verbunden. Der Grundpreis des Wartburg 353 lag bei etwa 18.000 Mark, der reale Verkaufspreis bei 20.000 bis 21.000 Mark. Der Grundpreis des Wartburg 1.3 wurde auf über 33.000 Mark erhöht. Für viele DDR-Bürger, die jahrelang auf einen neuen Wartburg gespart hatten und den Preis als – wie in der DDR bei Konsumgütern allgemein üblich – wenigstens einigermaßen verlässliche Größe einkalkuliert hatten (Preissteigerungen erfolgten eher schleichend), ergab sich plötzlich ein unvorhergesehenes Finanzierungsproblem. Ratenkauf oder Kreditaufnahme waren beim Neuwagenkauf nicht vorgesehen (obwohl sonst durchaus üblich) und Leasing war in der DDR unbekannt; das Fahrzeug war zum Zeitpunkt der Abholung immer bar oder mit Scheck zu bezahlen. Ein Aufschub des Kaufes war theoretisch möglich, aber problematisch; wenn ein Fahrzeug nicht gekauft wurde, wurde die Berechtigung – für den Einzelnen unberechenbar – um Monate bis Jahre zurückgestellt.[5]
Meine Mutter war Lehrerin, da kam man praktisch an keine Tauschware. Kann mich nur erinnern, dass sie einen platonischen Verehrer hatte. In Greifswald gab es ein Elektronikwerk. Die produzierten ein Taschenradio. Hatte ein sehr eigentümliches Design. Volksmund war "singender klingender Faustkeil". Davon schenkte der uns mal auf einen Schlag 5 Stück mit Gießfehler im Gehäuse.
Dann noch was zu Chemie Piesteritz. Die habe habe ich auch in Stralsund gesehen. Die hatten auch ein paar sehr erfahrene Spieler dabei. Vor allem hatten die auch recht lange Haare. Wenn man mal zurückdenkt hatten alle Handballer immer sehr korrekte Haarschnitte. Da war Wieland Schmidt und Peter Hofmann schon extravaganz. Kein Vergleich zu den Fussballer. Die waren oft auf Vokuhila (Steinbach?) Hansas Kicker waren da extrem. alms, röhrich, andreas Werner. Da hing das hinten schon über das Schulterblatt. Auch ein Punkt über den man sinnieren könnte.
hier wurde auch geschrieben, dass Kurrat zum SCM geholt wurde. Es gab auch Fälle wo der Sportler oder die Eltern gesagt haben, das wollen wir nicht. War also kein Zwang, falls das hier jjemand ohne DDR background rausliest. Ich denke die zweite Liga speiste sich aus guten Talenten die es nicht zur KJS geschafft hatten Leuten aus den 2 Mannschaften, die den großen Sprung bis 20-22 nicht geschafft hatten. In Stralsund war das sehr gewachsen. Der Linksaussen Norbert Henke (später Trainer) war ein Naturtalent. Der Kreisläufer ging auf die 40. dann hatten die mit Heiko Gast einen älteren ehemaligen Emporspieler und eben Peter Schneider aus Schwerin. Es muss also da auch Kanäle zwischen Armee und Sportverband gegeben haben. Schneider wäre sonst nie nach Stralsund gekommen, sondern vielleicht nach Löbau. Das muss auch ne ausnahme gewesen sein. Zu den Matrosen kam man nicht wenn man sich nur 18 Monate verpflichtete. das waren immer 3 Jahre.
Es ist richtig, dass ich hier recht wild springe. Hängt damit zusammen, dass allein durch das tippen die Bilder wieder hochkommen. Solange keiner mit der Antisemitismuskeule kommt, hoffe ich, ist das ok. Wenn ich jetzt den Titel ändere in DDR BSG Handball - Et. all müsste ich ja auch den Thread löschen unter off-topic verbuchen.
Von daher hoffe das hier ist ok. Den Handballbezug habe ich ja schon immer mal wieder (Stassfurt Frage).
UTP ist mir unbekannt. PA war glaube ich in Klasse 7 zusammen mit Einführung in die Sozialistische Produktion.