Und für mich hängt das auch mit dem Trainer der Bundesliga Mannschaft zusammen, weil der genau null Interesse daran hat die Spieler aus der eigenen Jugend einzusetzen.
Einzig in der letzten Saison anhand der Personalien Waldgenbach und Schreiber gehe ich marginal konform. In der Ära Wandschneider fällt mir kein Spieler ein, welcher den Sprung geschafft hätte. Es gab Pseudobesetzungen wie Kraft, bei dem von Anfang an klar war, dass es max. für 3 Liga reicht.
Die A-Jugend spielt zwar atemberaubende Ergebnisse ein, aber schaut man ins Detail war dort keine Qualität, die sich auf BuLi Niveau entwickeln ließ.
Wer hat sich denn für Liga Eins angeboten?
Jonas Müller: geht auf die Mitte 20 zu und hat in Ferndorf keinen Stammplatz.
Gümbel: Hatte Potenzial, wollte aber nicht wegen Studium.
T.Rüdiger: Hatte vor zwei Jahren noch einen Kinderkörper. Jetzt zweiter Mann in Ferndorf.
Hast Du ein Gegenbeispiel für letzten 7 Jahre?
Es ist generell der große Irrglaube, dass sich aus der A-Jugendbundesliga direkt ein Spieler für die erste Bundesligamannschaft entwickeln lässt. Normalerweise müssten die 17-jährigen Granatentalente direkt in ein Drittliga-Team.
Selbst die DHB - Auswahlspieler der Jugend und Junioren landen doch vielleicht nur zur Hälfte direkt in Liga Eins.
Wandschneider hatte schlicht und ergreifend nicht das Material, um BuLi zu formen.
Der Verzicht auf das Jugendzertifikat ist in der Tat etwas irritierend. Will man dort wirklich auch einen hauptamtlichen Jugendtrainer verzichten? Oder hängt das am nicht vorhandenen Internat bzw. WG-Möglichkeit?
Ideal wäre es,wenn sich eine ambitionierter Oberligist aus dem Nähe zum Kooperationspartner in Liga 3 entwickeln ließe. Pohlheim und Wettenberg wären aus meiner Sicht Kandidaten.