Ich denke, dass es am Ende so laufen wird: Man holt noch drei Verstärkungen für Schlüsselpositionen und nimmt auch da Geld in die Hand. Damit hat man ein Team das wenigstens kein totales Kanonenfutter ist und zu Hause gegen die direkte Konkurrenz die Spannung halten kann. Dann geht man nach einem Jahr erhobenen Hauptes runter und macht es wie Erlangen.
Dann kann man ja auch den Kaderzusammenbau klar auf Liga Eins ausrichten und ist aus den Verträgen raus. Die Voraussetzungen sind doch Topp: Guter Trainer der stabil im Sattel sitzt, mit der HUK einen guten Sponsor im Hintergrund. Die Volleyballer sind doch gerade abgestiegen. Da wächst auch das Interesse und der Stolz an den Erstligahandballern.
Beiträge von alter Sack
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Da Müller vom TVG nach Nieder-Roden transferiert wird, scheint die Beziehung HSG Wetzlar - TVG atmospharisch gestört zu sein. Sind ja quasi alle Wetzlarer abgezogen worden. Hat jemand was von den Hintergründe gelesen. Aber interessant, dass mittlerweile jeder Drittligaverein in der Region für die Entwicklung von Wetzlarer Talenten in Betracht gezogen wird. Kraft beim TVGU, jetzt Müller in Nieder-Roden. Hanau wäre auch ein guter Abnehmer.
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Diese Doppelrolle war mir nicht bewusst. Eigentlich ist es ja eine "Gegensatzrolle".
Der Deutschschwenk ist eine echte Fehlleistung. Noch vor drei Jahren hat der ThSV auf seiner Seite diese Artikel veröffentlicht.
Der ThSV Eisenach kämpft gegen den Abstieg und für das Lebensgefühl einer ganzen Region'Übrigens eine Handballprosaisch äusserst wertvoller Text.
ZitatIn der Tat zeigt sich der Anhang des ThSV weltoffen, feiert den isländischen Rückraumspieler Hannes Jon Jonsson und seine skandinavische Sicht der Spielgestaltung. Die Wandlung zum schnellen nördlichen Spielverständnis ist bereits eingeleitet
. Auf so einen Satz muss man erst mal kommen. Der Autor war nicht T.Levknecht.
Aber die entscheidende PassageZitat„Wir können uns keine deutschen Spieler leisten, die sind für uns unbezahlbar. Im Übrigen: Wir leben in der EU, und das Eisenacher Publikum hat schon kurz nach der Wende den Rumänen Titel Raduta und nach dem ersten Aufstieg mit dem französischen Linkshänder Stephane Joulin und dem kroatischen Torwart Dragan Jerkovic Ausländer zu Identifikationshelden gemacht“, so Präsident Gero Schäfer und verweist darauf, dass er die Zuwendungen aus dem schwer verdienten Budget der Mittelständler verantwortungsvoll und treuhänderisch einzusetzen hat.
Den Zickzackkurs verantwortet wohl eher der Präsident selbst.
Vor drei Jahren "Identifikationshelden", was auch immer das ist, und jetzt Söldner. Und deutsche Spieler kann man sich nach wie vor nicht leisten. Es sei denn man strebt sportlich die erweiterte Spitzengruppe der 3. Liga Staffel Ost an.
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Ein tschechischer Erstligaspieler wurde für den Rückraum verpflichtet. Immerhin mal was Positives.Und der rechte Rückraum wird wohl auch besetzt. Interesse an einem Griechen aus der mitteldeutschen Oberliga besteht.
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Oberaffentittenturbomegatop find ich im übrigen den spannenden Dreikampf bis praktisch Saisonende. Dass der THW trotz seines immensen Budgetvorsprungs in dieser Saison noch einmal im Zaum gehalten wurde ist eine Riesenleistung von Flensburg und den RNL. Da spielte natürlich auch das Verletzungspech bei Kiel bzw. Verschonungsglück bei den RNL eine Rolle. Wären Schmid oder Guadialo jeweils nur drei Wochen ausgefallen wäre es wohl anders gelaufen.
Ausserdem hatten wir schon sehr lange keinen Meister mehr, welcher nicht aus SH oder Hamburg kam. Für den Interesse an Handball im Südwestdeutschen Raum ist der Titel ebenfalls sehr hilfreich. -
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Gelb-Schwarzer Tag"Ich war noch gar nicht zu Hause.... Ich weiß auch gar nicht wo mein zu Hause ist..."
Brüllend komisch. Die Coburger Honoratioren mit den Ehrengoldketten aus dem Mittelalter um die Förmlichkeit des Aktes bemüht und dann die Coburger Jungs mit Mallorca-Partybrillen bemüht den formalen Akt über die Bühne zu bringen. Ich hoffe, dass von den Spielern keiner im Zuge der gelösten Stimmung unflätige Comics ins Goldene Buch gemalt haben. -
er wird nirgends ausfallend oder unsachlich, sagt selbst das man
über bestimmte sachen streiten kann- sachlich-gut lesbar-informativ-was will der handballfreund mehr..
Keine Frage. Der Handballinteressierte freut sich über so ein Interview. Ich finde es ja auch informativ. Nur ist der Mann Spielerberater und sollte alles dafür tun, dass sein Schützling am Ende des Tages das Beste abbekommt. Wenn er das nicht macht hat er nämlich bald keine Klienten mehr. Und ich bin der Meinung, dass unter diesem Aspekt das Interview nicht besonders clever war. Die Intention ist doch auch auch klar. P.Weber wurde mehr oder weniger indirekt von verschiedene Personen bei DHfK vorgeworfen, dass er Starallüren hat und der Trainingsfleiß zu wünschen übrig lässt.
Göthel versucht gegenzusteuern, in dem er im ersten Teil des Interviews betont, wie toll und einzigartig der Teamspirit ist,sprich P.Weber ist voll integriert und Teamplayer, um dann die Kurve zu schlagen, dass seine beiden Waisenkinder Weihnachten das Kissen nass geheult haben weil das menschenverachtende Management genau drei Tage vor dem Fest der Freude die Botschaft verkündete und nicht wie gewünscht Anfang Dezember. Er hat erreicht, dass die Leser der Leipziger Volkszeitung wissen, dass P.Weber ein Top-Junge ist. Zukünftige Arbeitgeber in der noch hoffentlich lange anhaltenden Karriere von P.Weber werden vermutlich einen anderen Eindruck haben.
Wer weiß, vielleicht war es Weber und Storbeck selbst ja wichtig auf diesem Weg was richtig zu stellen. Clever ist anders.
Wenn man als Handballfan das seltene Glück hat, dass ein Spielerberater sich öffentlich zu Wort meldet, sollte man so ein Interview dreimal durchlesen. Ich habe noch nie ein Interview gelesen, wo es dem Berater darum geht den Leser amüsant zu unterhalten. -
wartburger
Ein Profihandballklub ist nichts anderes als ein Wirtschaftsunternehmen. Im Unterschied zu einer Klempnerei muss ein Klub jedoch versuchen die öffentliche Meinung zu beeinflussen, da nur dann das Image stimmt und Sponsoren und Zuschauer angelockt werden. Das traurige an Eisenach ist, dass man als Traditionsklub gute Voraussetzungen hat, die anderen Neugründungen nicht haben. Eine GmbH veröffentlicht einmal im Jahr einen Bericht zur Geschäftstätigkeit. Ein Mannschaftssportklub verschickt quasi jede Woche eine Art Bericht zur Geschäftstätigkeit. Da kann ich mir solche Klöpse permanent nicht erlauben.
wartburger Schau Dir mal die Entwicklung von Wetzlar und Eisenach an. Auf dem Papier hat Wetzlar 3 Mio. und Eisenach 1,9. De facto trennen beide Vereine Welten. Aus meiner Sicht zu einem Gut Teil durch Öffentlichkeitsarbeit bedingt, auch wenn man in Eisenach dem Glauben anhängt, dass alles an der bösen HBL und der Halle liegt. Wetzlar spielt eine total Scheissrückrunde und keine Sau interessiert es. Die Halle ist trotzdem voll. Das hat auch sehr viel mit jahrelanger durchgehender Linie in der Pressearbeit zu tun. Interne Konflikte bleiben intern und nach aussen immer nur fröhliche rosa-rote Jubelnachrichten. Das hat man in Eisenach nicht begriffen. -
Nunja. Da schreibt nun mal der Spielerberater
ZitatWie beurteilen Sie die Trennung von Philipp Weber und Felix Storbeck?
Die Bekanntgabe am 21. Dezember war extrem unglücklich. Beide sitzen Weihnachten zu Tode betrübt zu Hause. Wir wollten eine Entscheidung im Dezember, aber kurz vor Weihnachten macht man so etwas nicht.
Als ob so eine Entscheidung für zwei junge Spieler das Ende der Welt bedeutet. Storbeck geht nach Hamm und kriegt dort hoffentlich Spielanteile, was für einen jungen TW nie einfach ist. Weber geht nach Wetzlar und kriegt vermutlich nicht weniger Kohle, da der Fäthetat frei wird und Leipzig eh den halben Etat von Wetzlar hatte. Etwas weniger Tränendrüse in der Öffentlichkeit sollte man von einem Berater erwarten. Der stellt seine Schützlinge ja wie zwei arme Jungs aus dem Waisenhaus dar. Zumal der doch den Marktwert seiner Jungs kannte und den beiden nach der Entscheidung nicht sagen musste "Oh das wird schwer. Jetzt muss ich für Euch Klinkenputzen." Für den gesamten Handball ist das ganze perfekt. Weber hat sein Potenzial gezeigt und Wandschneider weiss schon jetzt wo der Hebel sitzt. Der Weg in die Nationalmannschaft ist dann nicht mehr weit. Wieder ein Diamant in der Pipeline auf einer neuralgischen Position. Gerade im Fall Weber lag Wetzlar doch schon früh auf der Hand. Faths Wechsel nach Berlin war doch der Beraterszene klar und somit auch das Interesse an einem ähnlichen polyvalenten Spieler, der zudem am besten deutsch ist. Komisch warum Göthel so ein Interview produziert. Gab es da einen Familienkrach? Kretzschmar war doch mal Mitglied in dessen Agentur wenn ich nicht irre. Auch die Kritik an ProkopZitatManche seiner Entscheidungen sind auch für mich mitunter schwer nachvollziehbar. Aber unterm Strich gibt es im Sport nur Sieg oder Niederlage. Das bestätigt seine Lini
Göthel hat doch nicht mal den C-Schein.
Hier der Link zu diesem Paradebeispiel, wie man sich nicht für seine Schützlinge einsetzen sollte.Aber im übrigen sollte diese Diskussion im DHfK Thread geführt werden.
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Ist doch nichts Ungewöhnliches. Pekeler war doch im ersten Anlauf beim THW auch noch vom Kopf her nicht soweit
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Jetzt sind mit Hildesheim und Springe doch noch zwei vermutlich aufstiegswillige Mannschaften in den Osten gewandert.
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Es war ja doch eine verdammt interessante Saison. Deshalb erlaube ich mir einen Bewertungsthread aufzumachen.
Meine Liste
Mega-Top
RNL - ist genug geschrieben worden
SC DHfK - Hätte ich nie für möglich gehalten, dass der Kader im gesicherten Mittelfeld landet
Top
MT Melsungen - Möglichkeiten maximal ausgereizt. Sackstarke Saison.
Hannover-Burgdorf - mit einem ganz jungen Trainernovizen den Übergang geschafft und die guten Leistungen der letzten Jahre bestätigt
flensburg - Nach dem Umbruch im Kader so eine Saison hinzulegen ist beachtlich
Flop
HSG Wetzlar - nach der Megahinrunde dann auswärts teilweise desolat und das ohne großes Verletzungspech
Balingen - da ist von den gerühmten Balingen Tugenden in dieser Saison einiges den Bach runter gegangen
Mega-Flop
Nettelstedt - ohne Worte
Eisenach - Gründe im Extrathread thematisiert
Überraschung des Jahres
Hätte nicht gedacht, dass der BHC noch mal die Kurve kriegt. Wie Daniel Stephan gestern rausliess, war Hinze vor dem Spiel gegen Lemgo eigentlich schon weg.
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Haben nicht einige Wetzlarer Jugendspieler einen Profivertrag erhalten?
Pro Forma. De facto Hessenliga. Solange 14er Regel gilt. -
Naja die Planungen sind ja für die kommende Saison schon abgeschlossen. Wenn Eurich jetzt noch nicht weg ist, wird er bleiben. Der wird als RR doch jedes Jahr die Angebote sichten können. Am Ende des Tages wird es beim TVG am nötigen Geld mangeln. Als hessischer Handballfan kann man sich über die aktuelle Entwicklung nur freuen.
Hüttenberg wieder in Liga 2. Hanau wird für die tolle Jugendarbeit belohnt. Der TVG schafft A-Jugendbundesliga. Wiesbaden und Ho/Wi ebenfalls in der A-Jugendbundesliga. TVH und Dutenhofen sowieso. Melsungen hat es glaub ich nur knapp nicht geschafft.
Hessen ist ein antizyklisches Wachstumszentrum in einem abnehmenden Sport.
Konkurrenz belebt das Geschäft. Und mit dem Konzept, oder nennen wir es mal der Strategien, und den Randparametern wird man im Falles eines Falles auch im übernächsten Jahr gegen Griesheim, Kahl, Wettenberg ... 400 Leute in die Halle kriegen. Ausserdem hat doch Gelnhausen sonst nichts. Auch in der Oberliga schreibt die Lokalpresse und man ist Stadtgespräch. -
Euer Pech ist z.T. der Aufstieg des TVH. Sonst wäre Zörb wohl geblieben. Wer weiss, vielleicht lenkt man ja in Wetzlar ein und sieht, dass die U23 für ihre Nachwuchshoffnungen doch zu schwach ist. Aber selbst mit 'Schreiber kann man in der aktúellen Saison nur hoffen, dass in der zukünftigen Liga andere Mannschaften noch schlechter dastehen. Auch Diamanten wie Gümbel würden nicht auf Anhieb tragende Säulen werden.
In der jetzigen Konstellation kann der TVG hoffen, dass die 5-6 tragenden Säulen verletzungsfrei durch die Saison kommen.
Aber wenn es nicht klappt geht die Welt ja nicht unter. Mit dem Unterbau und dem Link nach Wetzlar bleibt der TVG perspektivisch in der Hessenliga auch Titelfavorit.
Vielleicht verstärkt man den Draht nach Hüttenberg und kann dort auch noch gute Leute abfischen. A-Jugendbundesliga in Gelnhausen ist der Hammer. Ist doch ne Premiere, oder?Solange Wetzlar nicht die Strategie fährt seine U23 in die Dritte Liga zu beamen, hat der TVG eine recht komfortable Situation.
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Eigentlich meine ich alle Teams, die es unter die letzten 8 geschafft haben.
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Diese PM nervt mich kolossal. Jahrelang hatten wir ne gute Mischung an Spielern. Im letzten Jahr fing das Umfeld an, Ausländer perse als Söldner zu bezeichnen und die deutschen Spieler quasi aus der Kritik rauszunehmen. Warum die Vereinsführung auf diesen Zug aufspringt, weiß der Geier.
In meinen Augen hast Du hier den Knackpunkt in Eisenach erkannt. Auf den ersten Blick ist Petko sportlich gescheitert weil die Mannschaft ihm nach Weihnachten nicht mehr gefolgt ist.
Wenn man jetzt aber mal die Bericht von Herrn Levknecht liest, sieht man, dass er in der Konstellation auch keine Chance hatte.
Hier ein Auszug aus dem Bericht zur Niederlage gegen die RNL.ZitatEr war wie auch Dirk Holzner über viele Wochen, ja nahezu Monate, auf die Wechselbank verbannt worden. Linksaußen Dirk Holzner, immerhin vor seinem Wechsel nach Eisenach einer der Top-Torjäger der zweiten Liga und auch mit vielen Tore unter der Wartburg gestartet, scheint auf dem Weg sein mehrwöchiges Bank-Trauma mit vier sicher verwandelten Siebenmetern und einem erfolgreich abgeschlossenen Tempogegenstoß zu überwinden.
Petko hatte es mit drei Fraktionen in der Mannschaft zu tun. Seine Osteuropasöldner, die Top-Down-Ansagen gewohnt sind. Immerhin mehr als ein Drittel. Dann die Deutschen. Beispiel Holzner, der in Saarlouis der Star war, und dann die paar Skandinavier.
Geht man davon aus, dass die öffentlich formulierten Gedankengänge von Herrn Levknecht sich mit denen der Geschäftsführung decken. So ist doch klar warum das so ein Desaster wurde. Einerseits zu sagen der Trainer hat 30 Prozent mehr Etat bekommen und völlig frei Hand bei der Kaderplanung und auf der anderen Seite zu monieren, dass die deutsche Zweitligatormaschine, die geholt wurde, auf die Bank "verbannt" wurde, geht nicht. Wie fühlt sich denn der Herr Adrian Wöhler oder derjenige, der damals unter Petko auf LA "rumdaddeln" durfte? Der bekommt ja hier von der Geschäftsführung attestiert, dass er in der ersten Saisonhälfte nur gespielt hat, weil der Trainer ne Nachtkapp war. Ich vermute mal die Abschlussfahrt des ThSV Eisenach nach Mallorca wird eine eher traurige Angelegenheit.
Eisenach hat ein Problem in der Geschäftsführung in Hinblick auf Prozess- und Verantwortlichkeitsdefinition würde wohl der BWLer gesagt. Auch mit 3 Millionen wären die abgestiegen. Eigentlich eine gute Case-Study für Sportmanagementlehrstühle.
Und wenn Du den Gedankengang weiterspinnst siehst Du auch das Dilemma in welchem Herr Jauernik auf seinem ersten Posten im Profitrainerbereich stehen würde.
Herr Jonsson wird sich aber ähnliche Gedanken machen, da er ja schon mal in Eisenach gespielt hat und die Konstellation in der Geschäftsführung sich seither ja praktisch nicht geändert hat.
Der neue Trainer hat es ja auch aktuell mit einem Zielkonflikt zu tun. Öffentlich formulierte Strategie ist ein Ausrichtung auf die "Deutschen". Man will also auf jeder Position die Holzners der Zweiten oder dritten Liga holen. Am besten noch aus dem eigenen Stall. De Facto muss der Trainer aber aktuell mit "Ausländermaterial" weitermachen.
Das bedeutet, der neue Kandidat muss die nächste Saison zufriedenstellend bis zum Auslaufen der Verträge der Ausländer über die Bühne bringen und gleichzeitig den Pool der in Frage kommenden Deutschen screenen und nach Eisenach holen. Die muss er dann auch mit in erster Linie sportlichen Argumenten überzeugen, da der Etat ja nicht wachsen wird. Also der Trainer, der diese Zielvereinbarung unterschreibt, hat vorsichtig formuliert ein sehr gesundes Selbstvertrauen oder der steht kurz vor der Privatinsolvenz und sagt sich "Scheiss drauf. 2 Jahre lang kommt Kohle rein." -
Mal ne andere Frage. Gab es in diesem Jahrgang ausser Semper und Remke noch anderen Überflieger, die wir mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit in in Zukunkt in Liga 1 sehen werden?
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Wenn Jan Gorr mit dem aktuellen Kader 17 Punkte holt und damit genauso viel wie mit Hüttenberg vor ein paar Jahren, dann sollte man ihm am Eingang der DHB-Trainerakademie eine goldene Statue in Lebensgröße bauen.
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Da der TVG nun einen schönen breiten, motivierten und talentierten Kader hat, wird sich hier natürlich die Diskussion recht bald darum drehen, ob man schon in dieser Saison den Aufstieg anpeilt. Und mittlerweile kommen die Spieler ja schon wieder zum TVG wegen des professionellen Umfelds. Herr Koppmeier hat sich aus Pforzheim ja aus diesem Grund zum TVG umorientiert.
ZitatDen nächsten Schritt will „Koppi“ nun beim TVG machen. „Ich hoffe, dass ich mich als junger Spieler in einem professionellen Umfeld mit neunen Impulsen weiterentwickeln kann und diese Steigerung dann bestmöglich zum Team beisteuere“, so der Keeper. “
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Ich kann mich dunkel erinnern, dass wir uns in der Saison, als der TVG auseinander flog, einig waren, dass der Klub am unprofessionellen Umfeld gescheitert war.
Wenn es die Oststaffel wird, wovon ich mal ausgehe, würde man als einziges Team mit 100 Prozentigem Aufstiegswillen ja nur Dresden haben. Aber die abgelaufene Saison hat gezeigt wie lustvoll die anderen Teams (FFB) den wenigen aufstiegswilligen in die Suppe spucken wollen.