Beiträge von alter Sack

    Die Ansprache von Fitzek ist allerdings nicht sehr schlüssig. Das sind für mich nur Parolen.


    Zitat

    Wir sind immer noch zu 100 Prozent von unserem Hauptsponsor abhängig. Andere Vereine in der Bundesliga sind uns im Sponsoring um zehn Jahre voraus. Wir brauchen die Unterstützung der gesamten Stadt."

    100 Prozent werden es nicht sein. Es gibt doch auch noch ein paar andere Sponsoren als die, welche in Abhängigkeit zu A.Rudolph stehen.

    Zitat

    . Wir brauchen inhabergeführte Unternehmen, die handballinteressiert sind – und ein bisschen verrückt."

    Was ist das denn bitte schön für eine Suche? Seriöser Mittelstand aber "ein bisschen verrückt"?. Wieso soll man verrückt sein, wenn man sich als Sponsor engagiert? Ein Sponsor will werbewirksame Gegenleistung. Wenn er es nicht dafür macht ist er ein Mäzen oder "verrückt" in dem Sinne, dass er sein Geld verpulvert.
    Wie kann man als Geschäftsführer nur solche Sätze im Abendblatt in die Welt setzen?

    Ich sehe die aktuelle Situation eher als Burgfrieden bis zur nächsten Wahl 2017.
    Bis dahin hat Michelmann Gelegenheit Profil zu gewinnen, wobei ich nicht glaube, dass er der Typ ist, welcher eine eigene Handschrift hinterlässt. Es wurde ja auch vereinbart, dass 2017 die Complianceregelung greift und sich Bob Hanning damit entscheiden muss zwischen Füchse-job und Leistungssportjob. Es ist illusorisch anzunehmen, dass jetzt Friede-Freude-Eierkuchen herrscht.
    Mir scheint die gesamte Führungsriege war erschrocken über das Medienecho und die Darstellung, welche der Brandanschlag verursacht hat und das gemeinsame Interesse einen einigermaßen seriösen Eindruck hinzukriegen hat überwogen. Jetzt wird man sich im Normalfall 2 Jahre lang belauern.
    Meine Bedenken gegen Michelmann habe ich hier ja schon geäussert, wobei mir die völlige internationale Farblosigkeit am meisten auffällt. Dazu eben der Malus, dass er zweimal der einzige war, der gesagt hat "Ich mach es". Aber die Begründung, warum er es macht, ist nie rüber gekommen. Da wird sich auch nicht mehr viel ändern.

    Das einzige was wir mittlerweile sicher wissen ist, dass Bernhard Bauer nicht zurück kommt.

    Wobei Dresden mit einer Million in Liga Zwei gut dabei ist, TVH mit ca 600.000 eher zu den Kirchemäusen gehört. Ich glaube der TVH lebt ganz gut damit Dresden die Favoritenrolle zuzuschieben. Am 5 Spieltag spielen beide in Hüttenberg gegeneinander. Dann kann man das Kräfteverhältnis absehen.

    Wetzlar: 3 Mio (wie im Vorjahr). Quelle: handball-world.com (1. Satz im letzten Absatz).


    :P:P:P:P
    Klar, mit dem 17er oder 18er Vollprofikader plus regelmäßigen Abfindungen für Spieler die man auf Halde verpflichtet hat. Wenn der Etat stimmt spielt die HSG zum Nulltarif in ihrer Halle, was ich jetzt auch nicht ganz glaube.

    Richtig, ne Erklärung. Und um so was zu verhindern hilft nur Abschreckung. Der Werfer müsste gefunden werden und Osnabruck müsste ihm die 260 Riesen Einnahmeverlust in Rechnung stellen können. Dazu lebenslanges Stadionverbot. Dann hätten wir mal einen Präzedenzfall wo der Werfer für sechs Jahre durch die Privatinsolvenz geht und sich sein Leben schon etwas versaut hat. Sowas bleibt dann auch unter Alkoholeinfluss im Hinterkopf hängen.

    Warum kommt sowas nur beim Fußball vor?


    Da spielt ja auch das Phänomen Massenpsychologie ne Rolle. Es gibt auch im Handball hitzige Spiele wo der Schieri das "Volk" schnell gegen sich aufbringt. Wenn Du dann noch ein Rumpelstilzchen auf der Trainerbank hast, fliegen auch schon mal ganz schnell Hallenhefte. In Osnabruck war doch die komplette Atmosphäre am kochen. Allein schon weil die Fanbasis hier im Vorfeld die "Mission" hatte den "ehrlichen" Dorfverein gegen das Imperium zum Sieg zu schreien. Da flogen schon vorher Bierbecher Richtung RB Bank. Und dann springt noch der Ersatzspieler von Osnabrück aufs Feld und macht Selke an, da dieser eine Chance vergeben hatte. Der gehört für mich ein halbes Jahr gesperrt. In so einer Atmosphäre fliegen bei vermutlich alkoholisierten Fans eben Feuerzeuge. Ich glaube, dass der Werfer ein ganz "normaler" Bürger ist, welcher im Stadion sein Ventil sucht. In der Kombination mit einer sich aufschaukelnder Atmosphäre kam dann das dabei raus.

    Rangnick macht das clever: "Wir wollen sportlich gewinnen" und bietet in Wiederholungsspiel an, wohlwissend , dass die rechtliche Instanz das Spiel gegen Osnabrück werten wird.

    Aus meiner Sicht gäbe es für dieses singuläre Problem des THW nur folgende Lösung: Man steckt einen halbe Million in den TSV Altenholz und beamt diesen in die zweite Liga. Dann kriegen drei bis vier Spieler ein Zweitspielrecht mit Erstzugriff THW. Mit denen kann man dann die Gurkenspiele in der Ostseehalle gegen ca. 12 der 17 Gegner in der Liga bestreiten. Würde dem Publikum sicher besser gefallen, da auch die Spannung steigt. Das bedeutet natürlich Abstimmungsaufwand und der Trainer bräuchte wohl auch einen starken Co-Trainer, welcher sich der Abstimmung und Trainingsgestallung dieser Spieler annimmt. Dann könnten aber Canellas und Co. auch mal ein Spiel von der Tribüne verfolgen. Und der Coach kann nicht mehr mit seinem 16er Kader die gewohnte Schiene (Hammervorbereitung, danach Training nur noch als Regeneration da Spiele im 3 Tages-Rythmus) durchziehen.
    Ich habe zunehmend den Eindruck, dass AG in seiner eigenen Welt lebt. Spielerstreik macht vielleicht ein Sprenger oder andere Deutsche. KEDR ist auch so ein Beispiel. Wenn Duvnjak so verfahren würde, dürfte er sich zu Hause nicht mehr blicken lassen. Zumal man als Nationalspieler der Spitzenklasse ja auch in den Gehaltsverhandlungen eine bessere Stellung hat.

    Hab kein Spiel gesehen und kann mir somit kein Urteil erlauben und selbst wenn hätte ich nicht den Durchblick um zu bwerten was schief läuft. Wenn der Trainer allerdings eine 8 Tore Klatsche gegen Island (es war das erste Spiel) so kommentiert und daraus dann einen positiven Ausblick erzeugt, dann kann man vermuten wo ein Problem liegt. Interessant, dass ein Trainer von seiner Mannschaft eine Gesetzmässigkeit lernt und nicht abstellt. Muss aber auch betonen, dass ich C.Schwarzer eh kritisch sehe, da er den Job auch bzw. überhaupt nur aufgrund seines Namens bekommen hat. Ein Jahr vor Karriereende wollte er sein Reisebüro in Homburg weiterführen. Wäre wohl die bessere Idee gewesen. Kann mir nicht vorstellen, dass die Insel Island und auch Norwegen derart überdurchschnittliche Jahrgänge hervorbringen um ein Land mit vier A-Jugendbundesligen hinter sich zu lassen.

    Zitat

    Und: „Ich habe gelernt, dass wir in jedem internationalen Wettbewerb uns ein schlechtes Spiel nehmen. Das war das heute. Insofern bin ich für den weiteren Verlauf der WM positiv gestimmt.

    Andererseits muss man auch sehen, dass in vielen Nationen mit wenig Unterbau die Spieler oft schon mit 16 in der höchsten Liga debütieren. Da machen die zwei Jahre Erfahrung mit Erwachsenensport sicher ne Menge aus. Von den Deutschen würde ich nicht mehr als 5 oder 6 Spieler Zweit- oder Drittligisten zuordnen.

    Edit: Mit Spanien und Ägypten warten noch zwei knackige Aufgaben. Platz drei in der Vorrunde bis Ausscheiden ist noch drin.

    Kann sich jemand eigentlich auf das aktuelle Interview von AG einen Reim machen?

    Auf HW heute

    Zitat

    "Die Grenze der Belastbarkeit ist für die Spieler nicht nur erreicht, sie ist längst schon überschritten", erklärte der Coach des THW Kiel in der Südwest Presse und fordert: "Die Spieler sollten sich zusammentun und streiken."

    Anderseits ist er der einzige mir bekannte Trainer, welcher den Drei-Tages-Rythmus gut findet bzw. die Unterbrechung desselben als stöhrend empfindet

    Zitat

    Der THW hatte am Donnerstag ein schweres Spiel. Ein Vorteil für Balingen?

    Nein, für diese Mannschaft ist es eher ein Nachteil, wenn sie einmal nicht im Drei-Tage-Rhythmus spielt. An den ist sie seit Jahren gewohnt.


    link

    Das sehe ich genauso wie Baden68. In jeder Firma wird die Organisationsstruktur in der Regel an die Wünsche des Chefs angepasst. Da gibt es die abstrusesten Geschichten und wenn ein Chef geht wird wieder alles zurück gerollt.
    Wenn ich schreibe "Der Knoten entwirrt sich" war das missverständlich formuliert. Ich meine damit, so langsam wird klar worüber gestern im Kern geredet wurde.
    Zunächst wurden die Umstände der Findungskommission begraben, ein Haken dran und eine neue Arbeitsgruppe gegründet.
    Dann wurde klar, dass die Baueropposition für eine Rückkehr keine Mehrheit bei den LVs findet.
    Die Schlagzeige "Sturm im Wasserglas" ist aber sehr wahrscheinlich naiv. Die Frage wer und wie den Leistungssport verantwortet ist noch in Klärung. Wobei ich nicht verstehe wie eine "Auslagerung" da helfen soll. Auch ein bezahlter Sportdirektor Leistungssport muss an das Präsidium berichten und schwebt nicht frei im Raum.

    So wie ich den Artikel von Herrn Schober überfliege ist der einzige Konsens, dass man in der Öffentlilchkeit schon genug Porzellan zerschlagen und das Statement "any press is good press" vielleicht für Skandalnudeln a la Lindsay Lohan zutrifft, nicht aber einen Verband wie den DHB.

    So langsam entwirrt sich der Knoten.
    Laut Sportinformationsdienst wird er Job des Vizepräsidenten Leistungssport aufgelöst.

    hier

    Das ist ja auch mal ne salomonische Konsequenz. Man zwingt Hanning nicht zum Rücktritt sondern beschliesst, dass die Position soviel Interessenkonflikte beinhaltet, dass man das aus dem Präsidium rausnimmt.
    Stellt sich gleich die nächste Frage. Wer macht so einen Job? Derjenige muss ja dann mit Hanning gut kooperieren, gleichzeitig aber dessen Spielchen (siehe Rookiecup) begrenzen.

    Der erste Kandidat hat schon mal abgewunken.

    Donald Trump hat derzeit einen Großteil der Republikaner hinter sich, aber wenn nach und nach die Kandidaten aus dem Vorwahlkampf ausscheidenden werden, dann ist zu erwarten, dass deren Anhänger sich eher unter den übrigen gemäßigten Kandidaten umverteilen, als dass sie plötzlich Donald Trump wählen würden.


    wenn auch OT. Das ist mir bewusst. Trotzdem ist es aktuell eine Gruselvorstellung, wenn man im Hinblick auf den Weltfrieden hoffen muss, dass einer aus der Bush-Dynastie Spitzenkandidat wird anstatt dieser Populist, welcher an Egozentrik kaum zu überbieten ist. Ausserdem zeigt sich darin wie gespalten die amerikanische Gesellschaft ist. Gibt ja auch Meinungen, welche besagen, dass ein Teil der aktuellen Befürworter ihm seine Stimme in den Umfragen geben, damit er den Wahlkampf weiter durchzieht und man die Show noch etwas genießen kann.

    Kauder ist nur mal the "political whip", der Einpeitscher. den haben die sozis mit Oppermann auch.

    Und auch um noch mal auf die Eingangsfrage zurück zu kommen, Angie hat es wieder überlebt und geht stark wie nie aus dieser Krise hervor. Wenn sogar schon SPD Leute wir Albig ihrem Wahlkampfverein beitreten, ist das für eine lebendige Demokratie sehr bedenklich. Schaut so aus als würde die die CDU sie wieder aufstellen müssen. Dann tritt sie mit 63 noch mal an und macht hoffentlich nach zwei Jahren die Biege. Für die politische Hygiene ist so eine lange Alleinherrschaft einer Partei nicht gut. So sehr ich persönlich diese Frau ob ihrer Intelligenz und Schaffenskraft schätze.
    ansonsten bleibt für mich nur die spannende Frage ob sich die AfD in den nächsten Landtagskampf gegen den Trend stemmt und sich dauerhaft rechts der CDU platziert. Da hängt wohl fast alles an Frauke Petry ob sie genug Abstand zur NPD wahren kann.

    Mit wohligem Grausen schaue ich derzeit mal wieder über den Teich. Wenn ein Donald Trump wirklich aktuell 24 Prozent der Wählerstimmen hat.....

    Interessant ist doch eher mal aufzurollen woher dieses besondere emotionale Verhältnis kommt. In Eisenach hat man sich ja schon zu DDR Zeiten als der Underdog gefühlt und den Kampf um den Titel "beste BSG" oft gewonnen. Da lassen sich auch einfach Legenden stricken. Zusätzlich gibt es noch local heros wie Bongo Beck, welche Kultstatus erreicht haben. Wenn man drüber nachdenkt kommt diese Weinerlichkeit in der Hallendiskussion ja vielleicht aus dem Reflex der DDR-Erfahrung.

    Die nächste Runde Spekulatius;
    Bauer wohl Verlierer im Machtkampf Die Wogen beim DHB glätten sich: Bauer wohl Verlierer im Machtkampf - Sport Handball


    Und die Verwirrung geht weiter

    Zitat

    Am Samstag in Kassel wurde Bauer nun von einigen Delegierten Fahnenflucht vorgeworfen, damit sei er als Präsident nicht mehr vermittelbar.

    Wenn sich das auf das Nicht-Erscheinen in Kassel bezieht widerspricht sich das mit einer anderen Meldung, der zu Folge Bauer als Nicht-Mandatträger nicht zugelassen war.