Beiträge von alter Sack

    Genau das ist es genialer Gedanke...Kretsche ins Dschungelcamp kann man dafür irgendwo voten? :D


    In einem Land in dem Stefan Kretzschmar bei Sport 1 die Abstimmung zum Bundestrainer gewinnt und dabei maximal über Trainingserfahrung aus E-Jugenden die er bei Vereinsbesuchen gecoacht verfügt, wird die Chance gut stehen, dass er auch in einer Abstimmung zum Dschungelcamp gut abschneidet. Der Schritt wäre von der Tendenz her zwar stringent aber ich glaube da braucht es schon noch ein paar Jahre. Kretzsche hat keine teueren Scheidungen hinter sich und ist bis auf einen Schuhtick nicht für einen ausschweifenden Lebensstil bekannt. Von daher ist die Gefahr ins ultimative Promiprekariat abzurutschen zwar immer gegeben aber aktuell nicht virulent. Der Mann ist erst 41. Die Midlife-Crisis kommt erst noch.

    Ich bin ja nur beruhigt, dass die deutsche Trainervereinigung aus Hessen eingefangen wurde und auch einen Nicht-Deutschen akzeptiert.
    Hier deren Sprecher.

    Zitat

    Ähnlich sieht es Michael Roth. «Wir werden ihn in alle Richtungen unterstützen und hoffen, dass er das in Anspruch nimmt. Es wäre schön, wenn es eine Kooperation mit allen Bundesligatrainern gibt und alle in einem Boot sitzen», erklärte der Trainer der MT Melsungen und forderte: «Entscheidend ist, dass er erfolgreich ist.»

    Die Frage des Co-Trainers bleibt spannend. Aufgrund der Doppelbelastung muss der Mann eigentlich eine Vollzeitstellle bekommen. Gleichzeitig muss er gut mit DS harmonieren. auch hat DS klar gemacht, dass er den sich selbst sucht. Interessant auch im Nachhinein, dass irgendwo kolporitiert wurde, dass Baur gefragt wurde, ob er als Co zur Verfügung stünde und dankend abgelehnt hat. Ist für mich nicht so recht darstellbar.

    Bis auf die einsetzende stilistische Verarmung

    Zitat

    Ich finde das ganz doll bedenklich

    kann ich Kretzsches Kommentar inhaltlich folgen. Und ehrlich gesagt freue ich mich auf die kommende Zeit wenn sich Kretzsche und Hanning über die Medien weiter den Ball zu spielen. Die Frage ist halt wie lange noch. Kretzsche hat mit der neuen Führung praktisch keinen Zugriff mehr auf die aktuellen Nationalspieler. Er wird somit immer mehr zum Outsider. Parallel verdient er seinen Lebensunterhalt mittlerweile dadurch einfach nur "Kretzsche" zu sein, d.h. sein Gesicht macht Werbung für Möbelhäuser und er muss schauen, dass er im Gespräch bleibt und sich oft mit anderen A- und B-Promis ablichten lässt. Bestes Beispiel sein Selfie mit Oliver Pocher. (auf Twitter glaub ich). Wobei er da schon noch aufpassen muss. Nach Selfies mit Pocher droht ja fast schon das Dschungelcamp als nächster Schritt.
    Er wird uns aber meiner Meinung nach noch ein paar Jahr als Interface zum Boulevard erhalten bleiben. Und das ist gut so. Genug Futter für unser lauschiges Forum, sportlich werden wir hier über Spannung in der Meisterschaft nur noch wenig diskutieren können. Da ist es gut zu wissen, dass Bob und Kretzsche die Löcher füllen werden.

    at handballfan70

    Zitat

    dennoch würde ich es begrüßen, selbst wenn es nicht meine ansichten wären. es würde mir zeigen, dass sportler über ihren tellerrand des sportes hinausschauen und sich kritisch mit dem gastgeberland auseinandergesetzt haben. weiterhin zeigt es mir, dass es mündige sportler gibt, die sich ihrer verantwortung als sportliches vorbild bewußt sind.
    ich bin sowieso der meinung, sobald man ins ausland fährt, sollte man sich über dessen geschichte und der aktuellen politischen situation in dem land auseinandersetzen. es zeugt von respekt für das land und man weiß, worauf man sich einlässt.

    und Du suchst nicht nach Erklärungen warum sich Sportler in der Regel nicht poltisch äussern? Welche mündigen Sporter als Positivbeispiele fallen Dir denn ein? Ich komme da nur auf die Fechterin Imke Duplitzer und die beiden Afro-Amerikaner 1968 mit dem Black Panther Gruss.
    Folgendes Gedankenspiel:
    Angenommen Julian Draxler ist politisch interessiert. Kann ja durchaus sein. der Junge hat Abi ud schon mir 17 hat er grammatikalisch fehlerfreie Sätze rausgebracht und beeindruckend souveräne Interviews gegeben.
    Dass er politische Leitkommentare verschiedener TAgeszeitungen liest halte ich trotzdem für unwahrscheinlich. Um Weltklasse zu werden muss man sein ganzes Handeln auf den Sport lenken. Da bleibt keine Zeit die tägliche Presseschau.
    beim Thema russland hätte er schon mal das Problem, dass Gazprom einen Teil seines Gehaltes finanziert. Sein Manager Horst Heldt wäre pikiert.
    Das viel größere Problem wird aber sein, dass er mit einem politischen Statements auf Facebook zwar 300 Prozent mehr likes bekommt, gleichzeitig wird es aber trotzdem einen Shitstorm geben, weil es eben auch noch Millionen Russen gibt, die in Kritik eine persönliche Beleidigung sehen. Da werden dann auch politisch unkorrekte Kommentare stehen wie "Komm Du nur zur WM, dann hängen wir Dich auf".
    Warum haben Deiner Meinung eigentlich Sportler eine Verpflichtung über ihren Tellerrand hinaus zu blicken? Warum nicht Rihanna oder lady Gaga. Sind doch auch letztlich nur Leute die im Rampenlicht stehen.

    aber solange putin den nationalismus und den äußeren feind braucht, um an der macht zu bleiben,


    ganz richtig, das spiel wird Putin eher noch verstärken müssen. Man schaue sich das Beispiel Nordkorea an. für das dortige Regime ist die Suggerierung, dass das eigene Volk nur von Bösewichtern umgeben ist elementarer Baustein der Machterhaltung. Der Trend geht dahin, dass auch Putin über interne Probleme mit weiterer Polarisierung reagiert. Zudem ist er ja aus aussenpolitisch ganz aktiv dabei einen Block zu bilden in Form der eurasischen Union.

    @handballer2015 selbst wenn man noch keinen Manager hat, arbeitet man trotzdem nicht professionell. Die Äusserungen von Rapparlie deuten darauf hin, dass es keinen gibt der die Richtung vorgibt. Rapparlie hat als Spielerberater zwei der attraktivsten Spieler unter Vertrag. Der kann also keine Nachtkapp sein und einfach mal sinnfrei mit der Presse sprechen. Das hätte der nicht gemacht wenn klar ist wer die Hosen anhat.

    In diesem Artikel positioniert sich Roggisch. Man erkennt, dass der noch viel zu lernen hat.

    Zitat

    "Wir werden bald Lösungen präsentieren. Was in den Medien thematisiert wird, interessiert uns nicht", sagte Teammanager Oliver Roggisch

    Wie kann ich als Teammanager eines Klubs der in der Öffentlichkeit steht schreiben, dass es einem egal ist was die Medien schreiben? Medien bestimmen das Image und damit die Attraktivität für Sponsoren. Der politisch korrekte Ausdruck wäre gewesen, "an öffentlichen Spekulationen" beteiligen wir uns nicht.
    Wenn man keinen findet wird in der Not Roggisch sehr viel Verantwortung übernehmen. Der Markt für Manager mit Handballerfahrung ist extrem eng. Wer fällt einem da ein? Piet Krebs? Ein externer der nicht vernetzt ist muss keine schlechte Lösung sein. Carsten Sauer in Gummersbach war vor Jahren so ein Beispiel. Liekefett hat sich auch nicht schlecht bewegt auf der Titanic HSV.
    Ich vermute mal, dass es eine Art Doppelspitze gibt und Roggisch eine wichtige Funktion für die Aussendarstellung haben wird. Man wird sehen wie schnell er sich da einarbeiten kann und ob er sensibel genug ist aus Anfängerfehlern zu lernen

    Mal eine etwas andere Sicht auf die Dinge: Zum Thema kritische Berichterstattung zur WM. Was ist soll denn eigentlich das Ziel des ganzen sein? Hast Du die Vorstellung, dass dem Durchschnittsrussen endlich ein Licht aufgeht wenn ein berühmter Fussballstar sich hinstellt und sagt "Let Ukrainia go" und sich das vielleicht über youtube verbreitet ?"-

    Letztlich kommt es zu einer weiteren Polarisierung mit der westlichen Wertegemeinschaft auf der einen Seite und den Russen auf der anderen Seite. Das hat schon die Olympiaberichterstattung gezeigt. Die Berichte über Schimmelflecken und fades Frühstück waren billigste Propaganda, einzig mit dem Ziel die Russen bloß zu stellen. Ich glaube die russische Propagandamaschine hat das sehr gern aufgenommen um den eigenen Leuten zu zeigen, dass der Westen den Russen nichts Gutes will.
    Ich glaube, dass Putin im Vergleich zum überwiegenden Teil der Bevölkerung (wir reden von 180 Millionen) von der Geisteshaltung her viel moderner ist. Was hatte Russland denn in den letzten 100 Jahren für Führer? Unkalkulierbare Massenmörder (Stalin, Lenin). Dann für einen recht kurzen Zeitraum Chrustschow der das Land zum ersten Mal in der modernen Zeit in den Wettlauf mit Amerika trieb (Gagarin, Mondlandung), dann kam für ewige Zeiten ein Statusquoler mit Breshnew, dann zwei schon Todkranke für ganz kurze Zeit. Am Ende dann Gorbatschow. Der Mann der den Ostlblock in die Freiheit entliess, der für den Russen aber der Teufel in Menschengestalt war. Zuerst hat er ihnen den einzigen Trost, den Wodka, weggenommen. Danach ist das ganze Land zerfallen. Renter mussten von einen Tag auf den anderen betteln gehen. Alles hat sich ins Chaos verabschiedet. Jelzin war am Ende ein peinlicher Suffkopp der öffentlich Techno tanzte und dessen Tochter Multimillionärin wurde.
    Und dann kam Putin. Was macht der? Erinnert sich an Russlands Glanzzeiten unter dem Peter dem Großen und versucht den Leuten wieder ein scheinbares Ehrgefühl von Größe zu geben.
    Ich bin kein Putinfan. Aber ich finde es immer putzig wenn wir hier aus der Sicht der westlichen Wertegemeinschaft erwarten, dass ein Land mit dieser Geschichte sich mal soeben innerhalb von 5 Jahren in eine westliche Demokratie verwandelt. und schaut man sich die ukrainische Führung an sieht man eigentlich durch die Bank alles nur Politiker vom Schlage Jelzin. Einzig Juschtschenko, der mann mit dem Giftgesicht, fiel nicht so extrem in diese Kategorie. Frau Timoschenko ist auch Millionärin geworden.

    Was haben wir denn in der Ukraine aktuell für ein Führung? Sind die pro-westlich? Sind die demokratisch? Entsteht da mal eben ein Bürgergesellschaft? Der Präsident ist ein Oligarch. Klitschko ist Bürgermeister von Kiew.
    Putin wird noch sehr lange Präsident beiben. Es geht nur mit Brückenbauen zu diesem Mann.

    kennt jemand die Hintergründe, warum offenbar richtig Kohle flächendeckend in den rumänischen Profihandball fliesst?
    Ich bin darauf aufmerksam geworden durch die Meldung, dass Malmagro nach Baia Mare wechselt. Auch viele Jugos gehen nach Rumänien.
    Ein Beispiel diese Meldung, dass sich Suceava drei Jugos holt. Ich bin vor 6 Jahren mal da gewesen. Ist wirklich ein lauschiges Plätzchen mitten in der Bukowina. Aber die hatten da noch Pferdewagen auf der Strasse. Woher kommt das Geld?

    Interessant, dass Crisitan Malmagro zu Minaur Baia Mare in die rumänische Liga wechselt.
    quelle
    Der Mann ist 31 und Linkshänder. Zuletzt in Katar und davor immerhin bei Montpellier. Erstaunlich, dass es für so einen Mann keine Verwendung in Deutschland gibt. Zeigt einerseits wie schwach die spanische Liga mittlerweile ist und dass in Rumänien offenbar Geld fliesst. Neben Constanta und Bukarest jetzt Baia Mare. Baia Mare ist zwar ein Traditionsklub. Liegt aber sozusagen in the middle of nowhere. Constanta mit dem Schwarzmeerstrand und als Touriort, Bukarest als Hauptstadt können neben Kohle ja einigermaßen andere Anreize setzen. Aber um als Westeuropäer in Baia Mare zu spielen muss die Buschprämie schon beachtlich sein.

    Thorir Olafsson, isländischer National-RA, der lange in Nettelstett und zuetzt in Kielce gespielt hat, geht zurück nach Island und hat für drei Jahre bei Stjarnan (Vorort Reykjavik) unterschrieben. Er übernimmt zudem den Job des Assistenzcoaches.
    quelle
    Kari Kristjan Kristjansson hat für ein Jahr bei Vals, ebenfalls auf Island unterschrieben. Zuvor war er ein Jahr in Dänemakr bei Bjerringbro Silkeborg. Um Kristjansson gab es einigen Trouble, da er eigentlich schon bei IBV unterschrieben hatte. Man konnte sich dann aber wohl am Ende doch nicht einigen.
    Während Olafsson 35 ist, ist Kristjansson erst 29. Die Chance Kristjansson nochmal in der ersten oder zweiten Buli zu sehen halte ich demzufolge für nicht gerade klein. Zumal er noch aktueller Nationalspieler ist.

    Baur bei den Füchsen? Da würde ich vom Glauben abfallen. Baur hatte sich ja bei Sport1 noch mit Kretzsche den Ball zugeworfen.

    Zitat

    SPORT1: Kommen wir zu einem anderen Thema: Stefan Kretzschmar nennt Sie als einen von drei Kandidaten für den Bundestrainer-Job. Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

    Baur: Es freut mich natürlich, wenn Kretzsche als absoluter Handball-Fachmann mich als Kandidaten nennt. Fakt ist, dass der Bundestrainerjob eine superinteressante Stelle ist, auch eine Riesen-Chance und eine Riesen-Herausforderung. Aber das entscheidet das DHB-Präsidium, und wir werden jetzt sehen, welchen Weg dieses einschlagen möchte.

    Kretzsche-Freund/Protege Baur unter Hanning? Kann ich mir absolut nicht vorstellen. Zudem müsste Baur ja dann vom Bodensee weg. Seine familiäre Situation hat sich doch nicht geändert.
    Beuchler hatte meiner Meinung nach eine gute Zeit beim TBV. Er hat den Tussies aber die extremen Schwankungen auch nicht austreiben können und wird noch ein paar Jahre beweisen müssen, dass er ein überdurchschnittlicher Trainer ist.

    Unter den deutschen Trainern sehe ich nur Jan Gorr von der spieltaktischen Intelligenz her als interessantesten Kandidaten, auch was die Einbindung junger Spieler anbetrifft. Da das Projekt Berlinalisierung weiter läuft wird die Fähigkeit junge Spieler auf Buliniveau zu heben ein Hauptpunkt bleiben. Aber Gorr wird es auch nicht werden. Warum sollte der nach einem Jahr schon wieder aus Coburg weggehen? Zumal er dort ein Jahr unter dem Radar gearbeitet hatte und dort kein rundes Produkt abgibt. Für den kommt ein Spitzenjob wohl erst in betracht nachdem er Coburg in Liga Ein gehievt hat.
    Staffan Olsson wäre ein Kandidat oder eben Patrekur Johanesson, mein persönlicher Mr. X.

    Meine Gedankenspiele zur Einbindung der Brand-Fraktion sind ein Nebenaspekt. Ich glaube nicht, dass dies die primäre Intention der DHB-Führung ist. Aber sicher schon eine elegante Lösung um den Deutsch-Trainer-Rufern, welche sich ja über die Presse positioniert haben, den Wind aus dem Segeln zu nehmen. Ich glaube, dass das Hauptinteresse darin besteht Heuberger wieder auf den Platz als Junioren-NM-Trainer zu hieven. Wir hatten uns ja alle gefragt warum Heuberger nach der Polenpleite nicht wie ein "echter Mann" zurück getreten ist. Zwei Wochen vor Ablauf seines Vertrages. Ich hatte vermutet, dass er eben genau aufgrund dieses Plan Bs im Hinterkopf diese Tür nicht öffentlichkeitswirksam zugeschlagen hat. Und in der Abschieds-PM des DHB kam ja auch zum Ausdruck, dass man sich Heuberger in einer anderen DHB-Position vorstellen kann. Für Heuberger wäre der Weg ideal. Er war der erfolgreichste Nationaltrainer im männlichen Jugendbereich und kann dort anknüpfen. Er kann sein Netzwerk weiter nutzen und er kann seinen Lebensmittelpunkt in Schutterwald behalten. Einziger Minuspunkt ist, dass er in der Öffentlichkeit bei Teilen von Beobachtern ob dieses Karriereknicks belächelt wird. Welcher Chef wird schon Diener seines neuen Herren. Mal schauen war Kretzsche über den Boulevard zu diesem Thema beizutragen hat.

    Der letzte Abschnitt des Artikels deutet auf des Rätsels Lösung.

    Zitat

    Die DHB-Funktionäre haben Heubergers Arbeit ohnehin stets geschätzt. Das hatten sie noch einmal betont, nachdem der Vertrag nicht verlängert worden war. Eine denkbare Konstellation für die Zukunft ist deshalb, dass Heuberger auch die Juniorennationalmannschaft nach der Junioren-WM 2015 übernimmt. Auf diesem Posten arbeitet derzeit Markus Baur; der Weltmeister von 2007 gewann kürzlich mit seinem Team, das vielversprechende Talente wie Tim Suton und Paul Drux entwickelt, den Titel bei der U-20-EM.

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    Auch Baur, zugleich Trainer der Kadetten Schaffhausen, hatte vom DHB eine Anfrage für das Amt des Co-Trainers erhalten, diese aber abgelehnt. Sein Name ist – da der Bundestrainer feststeht und Heuberger wohl Co-Trainer wird – damit aber nicht aus der Verlosung verschwunden, im Gegenteil: Baur wird bereits als Nachfolger von Sigurdsson bei den Füchsen gehandelt, ab Sommer 2015.

    Heuberger als Juniorentrainer, darauf hatte ich von Beginn an getippt. Das scheint der Weg zu sein. Keine schlechte Lösung wie ich meine.
    Baur zu den Füchsen? Interessante Theorie.
    Ansonsten braucht man einen Vollzeit-Co für die Übergangszeit. Da bietet sich Heuberger an. gab es das schon mal, dass ein geschasster Chef als Co unter dem Neuen arbeitet? Ich denke da kann der DHB mal innovativ ein Beispiel setzen und was gegen die üblichen Stereotypen im Kopf von wegen Ego und Gesichtsverlust tun. Wäre auch ein äusserst gelungener diplomatischer Schachzug um die Brand-Anhänger und die HBL Opposition einzubinden.


    Unglaublich, jetzt bringen sich sogar schon Spielerberater über m.E. gefakte Interviews als GF ins Spiel ....


    In der Tat, sehr bedenklich wenn ein Spielerberater in der Öffentlichkeit anfängt Mutmaßungen anzzustellen und über eine Ausstiegsklausel seines Klienten berichtet, dann ist die Kacke so richtig am dampfen. In der Sache hat er sicher recht, die jetzige Situation mit dem Machtvakuum ist bedrohlich, aber als Spielerberater macht er da schon einen halbseidenen Eindruck. Spielerberater als Schattenmanager im Verein, das kann nur gegen den Baum gehen. Scheint sich wirklich niemand im Aufsichtsrat so recht vor den Karren zu spannen bzw. Storm wurde in der Vergangenheit mit soviel Machtfülle ausgestattet, dass jetzt die Kompetenz und das Netzwerk für die Nachfolgeregelung fehlt. Jammerschade, die letzte Saison hat soviel für die Aussendarstellung und das Image der RNL gebracht. Hätten die mal lieber Schwenker geholt. Das wäre die Ideallösung gewesen (wenn der denn wollte).

    Die Süddeutsche Zeitung, welche zwar selten, dann aber in der Regel fundiert den Handball beleuchtet, schreibt, dass Bob Hanning eher zu dieser Personalie gedrängt werden musste und es wohl letztlich ein gemeinsamer Wunsch von DHB (Bauer?) und HBL (Schwenker) war. Neben Hannings Bedenken für den eigenen Klub hat er wohl auch den Gegenwind aus der Liga vernommen, welche den direkten Einfluss Hannings schon jetzt kritisch sehen und deren Ablehnung durch den "Hanning-Schützling" Sigurdsson noch verstärkt wírd.
    Ich denke hier wird in Zukunft vor allem Arbeit auf Uwe Schwenker zukommen, um hier einen Ausgleich zu schaffen. Eigentlich erwarte ich ja noch eine kleine Reaktion der "deutschen Trainervereinigung" aus Hessen.
    Wie bei meiner Wahl von Hanning zu Vizepräsi-Leistungssport schon vermutet wird die Verschiebung des Gravitionszentrums des deutschen Handballs nach Berlin in den nächsten Jahren nicht geräuschlos vor sich gehen. Eigentlich könnte die HBL auch gleich nach Berlin umziehen, da sind die Wege kürzer.

    tom md hat völlig recht. wir müllen hier den wechselthread mit einer Dauerdebatte zu, in welchem Mantrahaft eh immer die gleichen Argumente der THW-Jünger / nicht-Jünger ausgetragen werden. Nur hat hier jeder user das Recht einen eigenen Thread aufzumachen. Dazu bedarf es keiner Mods. Wäre also gut wenn wir diese Debatte in einen eigenen Thread auslagern unter dem von Tom md vorgeschlangenen Titel.

    Was ist denn die "Deutsche Trainervereinigung"?
    Ist das eine Art Gewerkschaft?


    Und hört doch endlich damit auf, jeden, der mit Heiner Brandt zu tun hatte, dafür zu kritisieren oder gar als unfähig zu erachten.

    Es gibt glaube ich sogar eine deutsche Handballtrainervereinigung. Die Trainervereinigung aus Wetzlar und Melsungen ist eher mittlerweile ein Runninggag unter Insidern und bezieht sich auf diesen Aritkel, welches es über die dpa in die deutsche Presselandschaft geschafft hatte.
    Mit Brand-Malus spreche ich keinem der mit Brand in Verbindung statt oder Dank dessen Einsatz ein Amt abgegriffen hatte die fachliche Qualifikation ab. Spätestens aber seit dem Sportbild-Interview von Brand, welche ich hier ein paar Seiten vorher stellenweise zitierte, komme ich aber zu dem Schluss, dass wenn die Abneigung zwischen Brand und Hanning auch nur halbwegs auf Gegenseitigkeit beruht jeder seiner "Zöglinge" in seiner Karriereentwicklung innerhalb des DHB darunter zu leiden hat.

    Zunächst mal muss der Neuer mit Hanning zu 100 Prozent auf dessen Wellenlänge liegen. Der Kreis der Kandidaten dürfte damit schon mal sehr klein werden. Ein gestandener Erfolgstrainer wird sich nicht in großen Schatten stellen. Zerbe kann ich mir als Dauerlösung auf der Bank nicht vorstellen. Petkovic wäre eine interessante Übergangslösung.