Ich habe heute mitgekriegt, dass B.Braun Namenssponsor eines Teams der ersten ungarischen Liga ist. B.Braun Gyöngyös. Sehr interessant wie ich meine.
Beiträge von alter Sack
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In der FAZ steht auch ein längerer Artikel. Scheint irgenwie mächtig der Wurm im Mannschaftsgefüge. Arnaud hat nicht das Niveau für Liga Zwei. Holst hat keine Trainingseinstellung. Lopez wird zru Saus gemacht weil er im ersten Angriff nach 10 Sekunden wirft. Dazu das Nichtbefolgen klarer taktischer Anweisungen. Kann mich jetzt nicht erinnern, dass mal ein Trainer sein Team derart öffentlich zur Schau gestellt hat. Sieht nach größerer Rotation im Kader aus. So langsam müsste die Mannschaft für nächste Saison Formen annehmen.
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Ich habe die Böhmebiographie gelesen. Die ist mir aber irgendwie nicht sehr in Erinnerung geblieben. Wenn man sich nur den Leistungsbereich anschaut war das DDR-System wohl zweifellos das erfolgreichste System der Welt, wenn man den Medaillenspiegel ins Verhältnis zur Einwohnerzahl setzt. Für mich liegt der Schlüssel in der „deutschen“ Akribie, mit welchem das System entwickelt wurde. Auch in der Dopingforschung war die DDR wohl im Ostblock führend.
Der Hauptgrund, warum das jetzige System nicht mehr so viele Spitzenleistungen generiert liegt meiner Meinung nach im nach 89 weggefallenen Anreizsystem. Selbst wenn wir das gleiche System hätten wie in der DDR würden ein sehr viel geringerer Teil der Kinder und Eltern die notwendigen Trainingsumfänge hinnehmen bzw. zulassen. In der DDR hatte man durch einen KJS-Besuch ja durchaus Vorteile. Man gehörte zur Elite. Letzte Woche gab es eine Doku bei ZDF Info, da berichtete eine bekannter sächsischer Kabarettist, dass ein Hauptanreiz für den Spitzenkader zu trainieren die Aussicht auf Adidas-Klamotten waren. Neben der Aussicht auf internationalen Ruhm gehörte sicher auch die mögliche Anschlusskarriere bei der Wahl auf die KJS zu den Entscheidungsgründen. Mit einem Sportstudium fand sich dann ja oft eine Stelle in einem der viele Trainingszentren. Die großen BSGen wurden ja auch nicht nur ehrenamtlich geführt.Neben der Sucht nach Anerkennung für die größte DDR der Welt durch den Erfolg der „Diplomaten im Trainingsanzug“ habe ich noch in Erinnerung, dass Spitzensportler durch ihren Erfolg Kinder zum Sport animieren und dadurch die Volksgesundheit steigern. Ein auch heute ja noch durchaus gängiges Argument. Ich glaube da war die DDR trotz möglicherweise mehr Sport am Ende schlechter. Durch die schlechteren Arbeitsbedingungen und den aus meiner Sicht sehr viel mehr verbreiteten Suff war das durchschnittliche Sterbealter vermutlich niedriger als im Westen.
Ich habe noch eine Anekdote aus dem BSG-Leben zum besten zu geben. Als 16-jähriger wurde ich Winterbader. Das war ne große Nummer in der DDR weil es sogenannte „Eisbaderfaschings“ gab. Der „Sport“ bestand darin, dass man sich warm hüpfte und dann im Winter ins Wasser hüpfte. Der Ursprung liegt wohl bei den Russen. Jedenfalls sind wir in jedem Winter zu mindestens drei Treffen in der Republik gefahren (ich erinnere mich an Chemnitz, Osterburg und Berlin). Die ganze Fahrt bezahlte der Verein. Das artete so aus, dass einige „Mannschaften“ quasi nur aus Hardcoretrinkern bestanden die auf Kosten der BSG durch die DDR zu diesen Treffen gefahren sind und wild abgefeiert haben. Die hatten sich nicht mal mehr warmgehüpft sondern da half die Wodkapulle.
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Im Inge Schanding Thread haben sich die profunden Geschichtskenner dankenswerterweise geoutet. Vielleicht ergibt sich daraus hier ja ein interessanter Thread.
Dass Thema Doping kann man nicht aussen vor lassen, aber zumindest in den Spielsportarten Handball und Volleyball war es kein Thema und trotzdem war die DDR dort gemessen an der Einwohnerzahl Weltspitze.
Ich sehe den damaligen Erfolg in erster Linie im Screening oder auch Sichtung. Ich meine, dass im Alter von 10 Jahren jedes Kind vermessen und getestet wurde. Ich landet beim Probetraining für Kanu weil mein Oberkörper im Vergleich recht lang war. Dann kann pro Kreis Trainingszentren mit schon drei-viermal Training. Ab 14 dann die KJS für die besten.
Eine Frage am Rande an die Experten. Warum hiess der SC in Schwerin "Traktor". War doch eine Bezirksklub und Landmaschinen gab es Schwerin meines Wissen nicht. Nur einen Haufen LPGen. -
Auch wenn es off-topic ist. Die Sportpolitik in der DDR war schon interessant. Für die reichen Betriebe war Sport schon ein Prestigeobjekt. Bei Stahl Brandenburg soll man als Fussballer richtig gut verdient haben. Dann gibt es noch das Beispiel Steffen Karl. Dieser Fussballer wurde vom Leistungssport ausgescholossen, fand aber ein finanziell nicht schlechteres Auskommen in der dritten Liga bei Stahl Hettstedt. Dort musste er ausser Fussball spielen nur zweimal in der Woche den Rasen mähen. Ich glaube da gab es auf Ebene der Bezirke schon sowas wie Konkurrenz. Beachtlich zum Ende hin auch der Wechsel zwischen Klubs. So war es Stadtgespräch, dass mit Bernd Wunderliich ein Soldat vom ASK Frankfurt/Oder nach Rostock wechselte.
Dann habe ich mal die Story gehört, dass es Motor Eisenach für Handballer eine gute Adresse war, da man an Ersatzteile für den Wartburg rankam und diese privat weiterverticken konnte. -
Stimmt das mit "Fortschritt" und Textilindustrie? Der Fußballerstligist Fortschirtt Bischofswerde hatten doch einen Landmaschinenbetrieb als Träger.
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Da gibt es wohl eine Wachablösung. Sind ja spektaktuläre Szenen. Ob die Bahreinis auch mit Einbürgerungen arbeiten?
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Da wird mal vielleicht auch Ivan Nincevic bald wiedersehen.
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Du scheinst ja ein persönliches Problem mit den beiden zu haben. Es war keine Glanzleistung, aber es war auch kein einfaches Spiel. Dafür fand ich war es eine grundsolide Leistung.
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Pflasterspray drauf soll auch helfen.
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Von der Stimmung her scheint es mir das bisher beste Großturnier zu sein. Deutschland 2007 war schon nicht schlecht. Aber die Dänen rocken doch noch ne deutliche Ecke besser.
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Letztlich schauen die Insider halt auf den Jungen weil er für die Nationalmannschaft die große Hoffnung für RM ist, oder irre ich mich? Da hat der Bundestrainer die größte Baustelle und es gibt ja Experten die ihn ihm das Talent von Karabatic in jungen Jahren sehen. War er nicht im Allstar-Team der letzten Junioren EM oder WM? Von daher wäre ein Mittelfeldklub mit sicheren Spielanteilen schon wünschenswert. Aber wie hier schon geschrieben, alles Spekulation. Eins ist aber klar, die Achse Schmid-Myrhol ist eine der besten im Welthandball. In engen Spielen wird die wohl erste Wahl sein. Und wenn der junge der heiss ersehnte Gralsbringer ist, dann würde er eben gerade die engen Spiele nur bei einem Mittelklasseklub machen und dort den erhofften Schritt in die Weltklasse machen.
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Es gibt deutlich schwächere Teams. Beispielsweise Tschechien und Montenegro. Im Nachhinein noch umso desaströser, dass unsere NM gegen diese Teams verloren hat.
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Wobei man auch mal ganz ironisch sagen muss, dass es keinen Trainer in der HBL gibt, der solche geschliffenen Forumulierungen wählt.
Auf die Frage nach der PräsidentenrochadeZitatJa, wir haben eine hohe Streitkultur bei uns. Ja, Andreas Rudolph hat seine eigene Art. Wir aber sind uns viel häufiger einig als wir Kompromisse schließen müssen.
Oder auch die Erwiderung auf das Rost-Theater.
ZitatEs war zugegeben nicht leicht, die richtige Kommunikationsstrategie zu finden, denn: Wir müssen uns in Hamburg jeden einzelnen Tag erfolgreich darstellen, hohe Ansprüche und Ziele formulieren – und entsprechend verkörpern.
Also als PR-Berater für Krisensituationen hätte Schwalb sicher auch ein gesichertes Auskommen.
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Interessant auch die Passage wo er meint, dass ein ausländischer Trainer keinen Blick für deutsche Talente aus der vierten Liga haben kann und deshalb im Zweifelsfall einen Landsmann mitbringt. Welches Talent hat es denn in 10 Jahren unter Schwalb aus einer unteren Liga in den Kader geschafft?
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Wir haben viele Jahre Oberliga gespielt und glauben zu wissen, wovon wir sprechen. Unser Anliegen ist es, einfach solch eine Atmosphäre in deutschen Hallen zu erleben, wie wir sie gegenwärtig hier in Dänemark erleben.
Meinst Du DDR-Oberliga oder aktuelle Oberliga. War die Stimmung in der DDR Oberliga anders? Es wäre dem Handball schon viel geholfen, wenn sich die Zuschauer in einigen Hallen auf dem Balkan mit dem Anspucken der Gegner zurückhalten. Dein "Expertenwunsch" in allen Ehren aber ich denke, den meisten Buli-Managern ist die eigene Halle noch viel zu leise. Erst wenn sich rumspricht, dass die Stimmung geil ist wird auch Eventpublikum angezogen. Wenn ihr Euch schon an den DHB gewandt habt bestehen sicher schon Lösungsvorschläge. Die würden mich echt interessieren. -
Gottfried Beitrag trifft es gut und es zeichnet dieses Forum aus, dass auch solche Themen jenseits des Handballs beleuchtet werden.
ch finde es absolut ok auch solche "Aussenseitermeinungen" stehen zu lassen. Letztich befeuern solche Beiträge die Diskussion und führen zu Denkanstößen. Ich frage mich bei solchen Meinungen immer aus welcher Denkrichtung sowas kommt. Bei NSUMAX vermute ich einen stark religiös geprägten Hintergrund.
Mir sind die Beiträge von NSUMAX nie besonders aufgefallen. Seine Mindermeinung sei akzeptiert und da er ja auvh BAden68s Argumente nichts erwidert hat, kann man hoffen, dass er sich noch in der Denkschleife befindet.
In der Causa "Hitz" zeigt sich für mich, dass wir einem recht liberalen Land leben. Ich kann mich an keinen anderen weltweit bekannten Fußballer erinnern, der sich öffentlich geoutet hat. "Hitz" war Nationalspieler und in der Premierleauge aktiv. Es hat schon einen Grund, dass sich ein deutscher Spieler zuerst outet. Schliesslich hatten wir auch einen schwulen Aussenminister, dessen Neigung gesamtgesellschaftlich jenseits tiefster Stammtischsprüche keine Relevanz hat.
Was unter der Bettdecke geschieht wird in Deutschland auch im Boulevard kaum thematisert und das finde ich sehr gut.
Ich als Biologist glaube an einen genetische Determination wie hier beschriebenZitatEine Erklärung für das Phänomen der älteren Brüder steht bislang aus. Einige Forscher vermuten, dass eine Immunreaktion der Mutter auf das ungeborene Baby im Leib der Grund sein könnte. Eine solche Reaktion auf das männliche Y-Chromosom konnte tatsächlich nachgewiesen werden. Sie nimmt mit jedem weiteren Jungen im Bauch zu. Ob diese Reaktion jedoch dessen sexuelle Orientierung mit prägt, ist bislang unklar.
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Man geht von 4-5 Prozent Schwulen aus, aber nur 2-3 Prozent Lesben. Das ist für mich als Hetero doch ne tolle Statistik. Damit verbessert sich die Ratio der paarungswilligen Heterofrauen zu paarungswilligen Heteromännern. "Homophobie" im eigentlichen Sinne des Wortes birgt die Vorstellung in sich, dass ein geiler Homo mir beim Pinkeln ins Gemächt greift. Völlig krude Annahme meiner Meinung nach.Der mutigste "Outer" meiner Meinung nach war der Puerto Ricanische Boxer, der um den Championsgürtel kämpfte. Sich in dem Milleu und noch als Aktiver zu outen war und ist beispiellos.
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Mario Vuglac,junger Linkshänder, der in den letzten zwei Jahren für Balingen spielte und von dort nach Hüttenberg ausgeliehen wurde, hat jetzt für zweieinhalb Jahr beim kroatischen Meister Osiguranje Zagreb unterschrieben.
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P.S.: Mir erschließt sich nicht ganz, warum man trotz allem die Aussagen des Herrn Roth mit Geschwafel bezeichnen muss. Dass Herr Roth Ahnung vom Handball hat ist unbestritten. Dies sollte man respektieren und jeder sollte für sich überlegen, ob es notwendig ist, aufgrund solcher Nichtigkeiten die sachliche Ebene zu verlassen.
Ich bin als hw-vielleser über die damalige PM der MT Melsungen (war vor etwa einem Jahr, als der Abschied der Griechen) gestolpert weil ich noch nie irgendwo gelesen hatte, dass irgend ein Klub eine "Linie" verfolgt, sondern sich ein Trainer wie Du schon schreibst nach den Gegebenheiten des Marktes richtig. Es war völlig sinnfrei, was mit skandinavisch-deutscher Linie gemeint war und es wurde ja auch nie genauer bezeichnet. Von daher denke ich nicht, dass ich die Sachebene verlasse wenn ich die damalige Pressemeldung bzw. das Zitat von M.Roth als Gefasel, d.h. inhaltsleeres Geschwätz bezeichne. Vielleicht war die Meldung ja intern an die Sponsoren gerichtet mit dem Wink, dass jetzt die Zeit der schwer zu integrierenden Südeuropäer vorbei sei. Wenn Baden68 meint, dass M.Roth schon immer zu Phrasen neigte kann ich das so nicht bestätigen. Aber ich habe ihn auch in seiner Zeit bei den Kröstis nicht so verfolgt und bei der HSG Wetzlar war da auch kein Anlass.
Ist ja letztlich auch egal und vielleicht Korinthenkackerei. Michael Roth hatte mit den drei Griechen eine Fraktion geerbt, die er aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen aufgelöst hat. Jetzt hat er zwei Serben und einen Kroaten wenn ich das richtig sehe. Als erfahrener Bundesligatrainer liegt es an ihm bei der Auswahl richtig hinzuschauen ob die ins Mannschaftsgefüge passen. Es gab ja auch schon Episoden wie Torbica und Sania die total geflopt sind, oder? Auch wenn Sania ein Rumäne war. Bei einem Kreisläufer hätte man ja auch an Kohlbacher denken können, Juniorennationalspieler der beim TVG zu den Leistungsträgern gehört. Hätte eigentlich eher gepasst, wenn man an Sellin denkt. Danner/Kohlbacher wäre kein schlechtes Duo gewesen.
Du schreibst von Nichtigkeiten. Da gebe ich Dir natürlich Recht. Wir befinden uns hier aber ein einem Pseudoexpertenforum im Thread der sich nur mit der MT Melsungen beschäftigt. Wo sonst sollten auch solche Dinge beleuchtet und hinterfragt werden? -
Jetzt holt sich Melsungen den dritten Jugo ins Team. Womit bewiesen ist, dass M.Roth das Gefasel von irgendeiner deutsch-schwedischen Linie zu Saisonbeginn lieber hätte sein lassen. VIelleicht fragt ja jetzt doch noch ein Schreiberling nach dem Grund nach und wie das denn nun ist mit Belgrad oder ZAgreb, Hauptsache Skandinavien. Wie ich es hier verstanden hatte führten die drei Griechen als Gruppe eine Art Eigenleben. Mit drei Jugos ist die Gefahr ja sicherlich nicht kleiner, dass sich das wiederholt. Andererseits braucht es in der Mannschaft vielleicht mindestens drei Jugos, damit die sich wiederum wohlfühlen und die volle Leistung bringen.