Beiträge von alter Sack

    Ach ja, Runar Karason!

    So richtig in der BuLi ist er doch nicht angekommen, obwohl anfangs prima Rahmenbedingungen mit ISL Trainer und RR zur Seite in Berlin. Ich hatte in Berlin stets den Eindruck, dass alles zu schnell für ihn abläuft.

    Nun gut, also in jungen Jahren die ... vierte? deutsche Station ... viel Glück diesesmal!

    Es ist die fünfte Station. Beim TVG war er einer der Leistungsträger in der Rückrunde und das nach einem Kreuzbandriss. Der Mann ist sehr jung nach Deutschland gekommen. Ich glaube das ist ein guter Fang und wenn er nicht wieder mit Verletzungen zu kämpfen hat werden wir noch viel gutes von ihm sehen. Wen ersetzt er in Burgdorf? Ist Mocsai verletzt?

    Ich denke jedoch, dass man nicht früh genug anfangen kann, die Kinder auf ihren Lieblingspositionen zu fördern.


    Völlig falscher Ansatz meiner Meinung nach. So kommen die Dicken am Anfang an den Kreis und der mit dem Wachstumsschub spielt immer Rückraum. Ich bin sicher alles andere als auf dem Stand der Lehre, aber eine Spezialisierung sollte sich erst in der C-Jugend ergeben. Eben weil die Kids in Sachen Motorik, Schnelligkeit und Wachstum bis 14 Jahre teilweise extreme Schübe machen.

    Das Shirt, das Jacobsen auf dem Foto trägt, das auf der Website der Löwen abgebildet ist, könnte ich mir bei Gudmundsson schonmal nicht vorstellen. Aber ich finde es OK.


    In der Tat bemerkenswert, dass ein Trainer für einen Top-Club Europas sich in so einem Outfit präsentiert. Der Mann schaut aus als käme er gerade vom Sonntagsbrunch seiner Heavymetalband. Könnte ein erfrischender Farbklecks in der Trainerlandschaft werden.

    wobei ich ja schon sehe wie die SPD in der nächsten Legistlaturperiode die ganze Schelte abkriegen und die Schwarzen gut da stehen. Gabriel soll ja Vizekanzler und Wirtschaftsminister werden mit den Thema Energiewende. Mit dem Thema kann man sich schon mal keine Freunde machen.

    Würde mich wundern, Ich kann mich erinnern wie ich letzte Woche in guter Hoffnung auf ein spannendes Spiel nach Aschaffenburg gefahren bin. War unterirdisch. Mein Respekt gllt ja den mitreisenden GWD Fans, von denen es ja einen kleinen Haufen gibt. Sind das angesichts der Serie eigentlich in erster Linie Städtetouristen die die Busfahrt mit dem Spiel verbinden? wie kann man da noch Motivation ziehen?

    Ich behaupte mal, dass der lange Arm von Bob mittlerweile auch in die Handballwoche reicht. "Nur deutsche Spieler auf dem Feld" heisst ja nichts anderes als "schaut her wie eine gut durchgeplante Nachwuchsarbeit funktioniert" Letztlich lamentieren alle immer, dass die ganzen Juniorenweltmeister es fast nie in die Bundesliga bzw. in die absolute Spitze schaffen. Bob zeigt wie es geht und hat damit die Deutungshoheit für die Lösung des Problems. Da kann man meiner Meinung nach ruhig reinhauen. Allerdings fände ich es wirksamer wenn ein Beckedahl in der Sportbild sich dem Thema widmet. Die handballwoche ist ja von der medialen Reichweite leider vernachlässigbar.

    und egal ob Kurtagic beurlaubt wird oder nicht, ich kann mir nicht vorstellen, dass eine etwaige Beurlaubung sich groß positiv oder negativ auf seine Chancen bei anderen Bundesligisten zu landen auswirken wird

    Also die Logik erschliesst sich mir nicht. Natürlich hat eine Entlassung aus sportlichen Gründen Auswirkungen. Es gibt im Männerhandball schätzungsweise nicht mehr als 60 Jobs wo Du als Hauptamtlicher gut von dem Gehalt leben kannst. (Meine Schätzung in erster, zweiter und dritter Liga). Es ist sein erster Job im Rampenlicht. Da wird er sich entweder wieder in den Nachwuchs begeben müssen oder auf einen Job in Liga Zwei oder Drei hoffen. Ich erinnere, dass selbst ein Meistertrainer wie Mudrow nun schon länger OTB ist. (on the bench, ist ein spruch aus dem freelancer bereich, wenn man gerade kein Projekt hat, passt ganz gut in den Handball). Schau Dir mal Leute wie Dragan Markovic an. in Willstätt und Wetzlar Bundesliga bzw. Zweitilgatrainer und dann Abstecher in den Balkan und ich glaube wieder im Nachwuchsbereich.
    Wer in den Alter nur auf die Karte Handball setzt kann meiner Meinung nach schnell in prekäre Verhältnisse abrutschen. Am besten fahren Leute wie ein Nils Lehmann, der sich nebenbei im Architektenjob gehalten hat und nach dem Ende nicht auf ein anderes Angebot angewiesen war. Von daher verstehe ich auch Wöllers Einwand. Hinter unserer lockerem Stammtischgeschwätz verbergen sich Schicksale.
    Da hängen Familien dran. Wenn EK nicht ein abgezockter Hund ist, wird er spätestens seit der Swiridenkoverpflichtung zunehmend schlecht schlafen. So denn die von David G. ins Spiel gebracht Theorie stimmt. Und davon abgesehen finde ich den Austausch von Argumenten und Spekulationen hier höchst sachlich. Habe noch keinen Dummspruch gelesen ala "Die Nulpe hat eh nix auf der Pfanne."

    moment mal. was ist mir musche und janke, die ich im spiel gegen Wetzlar gesehen habe? also ich habe den eindruck, dass in den jahren davor praktisch überhaupt nichts hochgerutscht ist. Wer war der letzte vor Musche?

    P.S. Mit jedem Posting gibt es hier einen Schub. Heute hat Kurtagic die drei Punkte wettgemacht und liegt mit 15 vor. Ist hier eigentlich Mehrfachabstimmung des gleichen Users technisch ausgeschlossen? Scheint mir so.

    In diesem Jahr tut sich merkwürdigerweise so gut wie gar nichts. Aber mein Gefühl sagt mir, dass recht bald doch das Karussell anläuft. Und es schaut ganz so aus, als würden wir hier dann am Ende doch wieder richtig liegen. Der vor Wochen noch mit weitem Abstand vorn liegenden Frank Carsten hat nur noch drei Stimmen Vorsprung. Wenn man dem Forensentiment nach geht ist ja Emir Kurtagic Favorit. Ich persönlich denke auch, dass es ihn trifft.
    Wobei anzumerken ist, dass im Utnerschied zum Fussball wir hier alle unsere Meinungen ja letztlich in erster Linie über die Beiträge des aktiven Userschar hier bilden. Carstens wird aus der Ferne betrachtet durch die Verletztenmisere geschützt. Zujdem baut er fleissig Magdeburger Talente ein.
    Minden hat sich Luft verschafft und damit auch Perkovac. In Emsdetten wird man wohl im Hintergrund schon das nächste Jahr planen und hoffen, dass der Betriebsunfall erste Liga keine bleibenden Schäden hinterlässt, vor allem in finanzieller HInsicht. Überhaupt denke ich, dass es eine Saison mit nur wenigen Trainerwechseln wird. Nur Minden und Gummersbach würde ich akut in Erwägung ziehen. Emsdetten vielleicht in der Rückserie wenn die zweite Liga geplant wird. Bei Balingen bin ich mir auch nicht so sicher, ob bei Dr. Brack nicht doch der Lame-duck Effekt eintritt.
    Wurde Brack eigentlich schon jemals richtig gefeuert? Ausser beim DHB als Lehrwart meine ich jetzt.

    Ich kenne die Regel so, dass der Kopf sich nicht bewegen soll und das tut er nicht auch wenn der keeper vorher rumgehampelt hat. Wie dem auch sei, der Wurf ging direkt auf den Kopf und letztlich war es nicht spielentscheidend. Trotzdem gut, dass so etwas auch mal bestraft wird, auch wenn keine Absicht zu unterstellen ist.

    Letzteres finde ich nicht besonders schlimm, was nicht diskriminierend oder so rüberkommen soll, aber Frauenhandball kann schlicht und einfach keine hohe Präsenz in Deutschland erzeugen, so Leid es mir auch tut.

    Ich schätze mal, dass ein Viertel aller aktiv Handball betreibender Sportler Frauen sind und es gibt semiprofessionelle Strukturen in der Spitze. Ich sehe es nur so, dass Hanning im Vergleich zu seinem Vorgänger Bredemeier hier mal punkten könnte. Zum Leistungssportbereich der Frauen hab ich noch nie einen offiziellen Satz irgendwo gelesen. Ausserdem scheint es ja Hannings Taktik zu sein in seinem Berliner Mikrokosmos so eine Art Modell für den Leistungshandball Herren vorzuleben. Da müsste es doch möglich sein, auch die Frauen aus der zweiten Liga in die erste zu hieven und im weiblichen Bereich analog zur Jugend vorzugehen. Jedenfalls sehe ich da im Präsidium schon eine Lücke.

    Zeit für ein update. Auffällig ist, dass Bob Hanning mit aller Macht jedes auch noch so kleine Thema medial besetzt. Da war der Einwurf zur Shot Clock. Auf Sport1 jetzt dieser Splitter

    Zitat

    er DHB-Vizepräsident will das Leistungsprinzip einführen und die 50 Euro pro Einsatztag kürzen. Den Lohn müsse man sich verdienen. Die Idee übernimmt er von seinem Verein in Berlin


    Wahnsinnsmeldung. Nationalspieler müssen sich ihren Fuffi verdienen. In der Sportbild dann eine interessante Passage aus der zu entnehmen ist wo Hanning die Axt ansetzt. Teamarzt Hallmeier muss nach 29 Jahren gehen und wird durch einen Hanningmann ersetzt. Dem Artikel zu Folge hat Hallmeier auch ein starkes Netzwerk zu den Teamärzten der Klubs, welche angeblich revoltieren.
    Wenn man daraus eine Logik ableitet, dass nun erst einmal Schritt für Schritt alle Brandgetreuen abgesägt werden und durch Hanning-Jünger ersetzt werden, so denke ich, dass in naher Zukunft vor allem die Juniorentrainer Schwarzer und Baur zittern müssen. Gerade die Besetzung der Juniorentrainer mit altgedienten Spielern wie Petersen, Schwarzer und Baur, die z.T. ohne jegliche Trainererfahrung mit solchen Jobs "versorgt" wurden, müsste ein Dorn im Auge sein.
    Dass Heubergers Schicksal an der Quali hängt ist ja schon länger klar. Die Auslosung des Play-off-Gegners ist spannend wie selten.
    Im übrigen frage ich mich, ob die Hanningisierung des Leistungssports nicht bei vielen Entscheidern in der Liga und im Verband mit Blick in die Zukunft nicht heftiges Magengrummeln hervorruft. Der Mann ist noch jung und macht gleich zu Anfang klar, dass die Ära Bredemeier,der eigentlich medial nur als Stichwortgeber für Brand auffiel, vorbei ist. Die Aussicht auf Jahrzehnte hinaus jede Entscheidung von Berlin aus absegnen zu lassen birgt im eigentlich föderalen Sportsystem viel Brisanz.

    Was ich ja vermisse ist, dass sich Hanning zunächst mal den Frauen widmet. Die bekommen überhaupt keine Beachtung.

    Aus meiner Sicht muss man auch die Massenpsychologie betrachten. Meine Theorie ist, dass dem Mensch noch immer ein gewisses Aggresssionspotenzial innewohnt. Es gibt ja auch den Spruch vom "Tier im Manne". Nun kann man seine Aggression im Büro schlecht ausleben. da ist der Sportplatz oder ein "Hexenkessel" ein geeigneterer Ort. Ich bin auch schon bei engen Spielen beispielsweise in der Wetzlarer Halle heiser nach Hause gegangen. Bei engen Spielen gegen Underdogs wird ja auch schon mal „Buh“ gerufen wenn der Gegner angreift die eigene Mannschaft ist dabei das Spiel zu kippen. Da ist es vom „Zeitspiel“ geschreie nur eine kleiner Schritt zum „Schiebergeschrei“. Im übrigen glaube ich, dass das „Zeitspiel“ die wirkungsvollste akkustische Unterstützung der Heimmannschaft ist. Auch wenn der Schieri sich nicht beeinflussen lässt, so hört es die angreifende Mannschaft und hat mehr oder weniger bewusst im Hinterkopf, dass der Arm gleich hoch geht.

    Dass die Qualiät der Schieris mit absteigender Klasse abnimmt liegt doch auch der Hand. Nach oben wird doch gesiebt. Auch wenn die Geschwindigkeit des Spieles abnimmt sind die Fähigkeit zur richtigen Progression, Einhalten der Linie etc. nicht so vorhanden wie in oberen Ligen.
    Ein User warf ein, dass auf Bezirksebene vor allem die alten Schieris respektiert werden. Liegt wohl auch daran, dass viele „Opis“ vorher höherklassig gepfiffen haben und ihre Karriere im Bezirk ausklingen lassen.
    Die untersten Ligen im Bezirk sind der Startpunkt für Einsteigergespanne und der Endpunkt für Leute über 40, die nicht mehr für Landesligakader etc. in Frage kommen.

    Es wurde der Aspekt des Geldes eingeworfen. Bundesligaschieri Jürgen Rieber, der auch in der Ausbildung tätig ist, plädierte in einem Interview (ich meine in der vierteljährlichen Schierizeitung) für eine deutliche Anhebung der Bezüge, um den Anreiz zu erhöhen. Ich finde, dass dies der falsche Weg ist. Zum einen sind die Entschädigungen in den letzten Jahren schon gestiegen. Das entnehme ich dem Buch „Wir wissen wo Dein Auto steht“ von Carlo Schulz, einem altgedienten Handball-Bulischieri. Bei mir im Bezirk sind es jetzt 18 Euro für ein Jugendspiel. Für 18 Euro muss ein Jugendlicher aber schon mal drei Stunden Regale einräumen. Viele besser entlohnte Jobs dürfte es nicht geben für 16 – Jährige, wenn ich mal diese Zielgruppe betrachte.

    Ansetzen muss man in der Vereinen. Eltern sollten von Vereinsseite z.B. mal eine Regelschulung erhalten und auch den Hinweis auf die hohe Fluktuation gleich nach dem Ablegen der Prüfung, welche eben oft mit den unqualifizierten Kommentaren der Eltern auf der Tribüne zusammenhängt.

    Hmm, nach der Story mit der schwarzhaarigen und der Blonden meinte hier ein User, dass M. Rudolph nicht gerade die hellste Kerze bei den Rudolphs sei. Nach dem Spiegelbericht wage ich diese Behauptung zu hinterfragen. Demzufolge hat M.Rudolph wohl auch erkannt, dass ein Trainer, der sich einen Kader mit 19 Mann leistet und der vor allem seine Vasallen auf der überdimensionierten Geschäftsstelle platziert, einen Kontrolleur wie Frank Rost braucht. Dass das Gebilde HSV ganz stark von er Männerfreundschaft Schwalb-A.Rudolph abhängt deutet sich schon sehr lange an.

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    SPORT1: Matthias Rudolph hatte es allerdings angeblich Geschäftsführer Christoph Wendt überlassen, mit der Nachricht an die Öffentlichkeit zu gehen, nun hat er es doch selbst gemacht.

    Schwalb: Dann wollte er es wahrscheinlich so. Aber das ist nicht meine Baustelle ist, sondern die des Präsidiums. Was die anderen genau verabredet haben, weiß ich auch nicht. Aber das ist sicher eine Geschichte, da muss man sich nochmal darüber unterhalten.

    Der Satz ist absolut unglaubwürdig, als ob Schwalb wie in einem Großunternehmen die Division wechselt und vom Informationsfluss ausgeschlossen wird. Der weiss doch ganz genau wie der Hase läuft, hat doch alle Posten zu denen es beim HSV keine Jobdescription gibt, die aber zwischen Trainer, Geschäftsführer und Präsident schwanken, besetzt und seine Leute in der Geschäftsstelle platziert.

    Alles hängt noch stärker an der Stimmungslage von A.Rudolph ab und kein cut ist absehbar. Ich sach mal das Ding geht irgendwann zu Boden, auch wenn wir schon seit 10 Jahren darauf spekulieren. Welche "unabhängigen Investoren" sollen bei der Historie von stop-and-go gewonnen werden?