Gutsmanis tingelt ja auch fleissig durch die Tiefen der Republik. Kein schlechter Mann.
Beiträge von alter Sack
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Nein
wobei die beiden noch zwei Jahren hätten pfeifen können, wie hier zu lesen ist. Die Altersgrenze ist also aufgeweicht worden.
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Das ist ja mal ne Überraschung. Vielen Dank für Ihr Statement.
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sieht nicht so toll aus für den Vfl. Man hoffe, dass Zrnic für die nächsten zwei Jahre noch bei einem anderen Verein unterkommt und dort 6500 Euro verdient. Den Rest will man auffüllen. Aber der Mann ist bald 34, sicher nicht vollaustrainiert und hatte doch auch Verletzungen in der jüngsten Vergangenheit. das wird teuer.
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Ich sehe es so, dass die Energiewende neben der Umsetzung des Rechtsanspruches auf Kita- und Krippenbetreuung eines beiden großen Themen der letzten Wahlperiode ist. Die Energiewende ist eine hochkomplexe Geschichte mit vielen Beteiligen (ich erinnere nur an den Widerstand gegen Stromtrassen und "Verspargelung der Landschaft"). Hinzu kommen sich ändernde Technologien. Letztlich hat Deutschland aber mit dem EEG eine Vorreiterrolle eingenommen, welche weltweit die Energiepolitik weltweit beeinflusst. MIttlerweile hat die Solarenergie auch Indien erreicht, wo ganze Landstriche mittlerweile Lampen haben, die tagsüber mit Solarenergien aufgeladen werden.
Das es ein Weg mit Trial und Error verwundert mich nicht. Der Anstieg des von mir genannten Beispieles beträgt nicht 130 Euro. Sondern in den letzten Jahren netto ca. 50 Euro. Hängt natürlich in erster Linie von der Art zu Heizen ab. Auch wenn es wieder zynisch klingen mag finde ich 600000 Haushalte nicht allzu hoch. Wir haben 40 Mio. Haushalte, reden also über 1,5 Prozent. Es gibt 6,5 Millionen überschuldete Personen, ich vermute, dass es diese am härtesten trifft und dort die Zahlung der Stromrechnung bzw. die Erhöhung die größten Probleme verursacht. -
Wer meint durch die Energiekosten in die Armut gedrängt zu werden verkennt, dass diese Kosten reell betrachtet immer noch zu günstig sind - auch wenn es viel Geld kostet.
Sehe ich absolut genauso. Ich bezahle für einen drei Personenhaushalt und 100 qm 130 Euro Strom und Gas pro Monat. Das sind pro Tag nicht einmal füfn Euro dafür, dass man nicht friert, kochen kann, baden und die ganzen Annehmlichkeiten ohne die man als Mensch gar nicht mehr normal leben kann. Finde ich vernachlässigbar im Vergleich zum Nutzen, den man daraus zieht.
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Es geht im doch nur darum die Stimmung anzuheizen und das Underdog-Image zu pflegen. Legitimes Mittel wie ich finde. Der HSV steht durch die Rost-Story ja schon in der Defensive. Wenn die Füchse den HSV ausschalten ist ja auch die ganze Argumentation um die 20 Spieler im Kader wegen der Dreifachbelastung im Eimer. Gibt nicht oft Gelegenheiten einem "Scheich" so in die Suppe zu spucken.
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An der Armutsdebatte scheiden sich die Geister. Für mich hat immer noch die Definition, Marx gebracht hat, wenn ich das noch richtig zuordne. Ein Mensch muss sich kleiden können, sich ernähren, wohnen und Zugang zu Bildung haben. Nach dieser Definition haben wir in Deutschland so gut wie keine Armut. Letztlich grenzt es ein wenig an Sarkasmus wenn man jemandem, der sich arm fühlt mit dem Hinweis auf Millionen „Bangladeshi“ tröstet. Ich halte den weltweiten Vergleich aber für angebracht. Wo soll man sich sonst dran orientieren?
Ein Hauptteil der Politik dreht sich um die Frage der Wohlstandsverteilung. Wie stark eine Gesellschaft ein Wohlstandsgefälle toleriert ohne direkte Auswirkungen auf Kriminalität ist ein interessanter Aspekt. China ist beispielsweise wohl das krasseste Beispiel für diese sich schnell öffnende Schere. Trotzdem scheinen die Fliehkräfte dort noch auszuhalten zu sein. Ich sehe in Deutschland keine Verelendung, rechne mich selbst aber auch der Mittelschicht zu. Wenn ich in der Nordstadt wohnen würde, wäre die Perspektive wohl eine andere. So geht es wohl jedem der hier mitdiskutiert.
Letztlich ist für mich die wichtigste Frage, dass die Politik korrigierend eingreift und Chancengleichheit herstellt. Hier liegt eine große Schwäche im deutschen System, wobei es hier auch viele Ursachen geben wird.Und noch ein Satz zu den Wahlversprechen und Erwartungen. Welcher Wählerwunsch kann schon erfüllt werden? Letztlich kann man Wünsche nur erfüllen, wenn die Kohle da ist. Belohne ich eine Klientel, muss ich eine andere beschneiden. Alles andere klappt nur bei sehr hohem Wirtschaftswachstum.
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Friede Springer scheint sich an Angela zu erinnern. Heute ein Leitartikel in der Welt, welche Steinbrück in die Nähe der Stasi rückt. Der Mann seiner Cousine könnte ihn ausspioniert haben, die Weiterspinnung, dass Steinbrück IM gewesen sein könnte, wird dem Leser überlassen. Solche Stories meinte ich mit den Kaninchen, die hervorgezaubert werden. Dazu hisst die SPD die weisse Fahne, zumindest die FAZ zitiert einige Sozen (ebenfalls auf der Titelseite), die für eine Koalition sind, interessanterweise mit der Begründung, dass einige SPDler schwarz-grün befürchten. Wirklich nicht zu beneiden der Steinbrück.
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Mit Verlaub: Du eröffnest ein Thema und schreibst gleich dreimal, dass du mit den Antworten nicht zufrieden bist - welche Beiträge sind denn hier getrollt?
Es gibt doch schon Angriffe die ins persönliche gehen, weil sich jemand als Anhänger einer Partei zu erkennen gibt. Siehe den Angriff auf Gottfried.. Gibt ja auch einen Spruch der meint, dass die Reden über Geld und Partei im Smalltalk tabu sind.
FEH Das mit der Eurokrise ist natürlich richtig. Die Zeitbombe tickt und die Chance, dass die EU in der jetzigen Form in 5 Jahren noch besteht sehe ich bei unter 50 Prozent. Letztlich werden die Verkünder böser Botschaften in der Politik vom Wähler aber selten belohnt. Warum hat die AfD keinen erkennbaren Anhang? Man sollte meinen das Thema mit klarem Bekenntnis "Zurück zur DM" sollte eine Partei deutlich über die 5 Prozent hieven. Man verdrängt doch eher und hält den Atem an. Gab in der Geschichte ja auch schon einige Währungskrisen und immer ging es weiter. Die Konsequenz eines Austritts aus dem Euro wäre eine massive Aufwertung der DM. Die Schweiz hat das erstaunlich gut verkraftet. Ist die Frage ob die deutsche Volkswirtschaft das aushalten würde. Ich meine nein. -
Wenn es drauf ankommt schon. siehe Atommeilerabschaltung.
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Deshalb sehe ich mich als Liberaler. "Jedem seine Meinung, solange er auch meine gelten lässt"
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Ich hätte es wissen müssen: höchste Trollgefahr bei so einem Thema.
Die bisherigen Post deuten auf eine allgemeine Politikverdrossenheit hin. Ich persönlich habe da eine Sicht der Dinge bzw. Erklärung, da ich das ganze oft vergleiche mit anderen Systemen von denen ich auf Reisen einen Eindruck bekam. Ich halte die fehlende Unterscheidbarkeit in erster Linie für eine extrem breite Mittelschicht mit gemässigten Ansichten, in welcher über viele Dinge Konsens herrscht. Letztlich leben wir in einem saturierten Land. Vom Lebensstandard her gehören wir vermutlich unter die ersten 10 von ca. 200 Staaten die es je nach Definition gibt. Ich habe den Eindruck, dass den Leuten klar wird, dass eine weitere Steigerung des Lebensstandards eigentlich nicht mehr geht und die Kinder glücklich sein können, wenn der Standard gehalten wird. Von daher ziehen auch große Zukunftsvisionen nicht mehr. Auch das Piratenphänomen hat sicher dazu beigetragen. Die Piraten haben ja mit "liquid democracy" einen interessanten Ansatz der direkten Bürgerbeteiligung eingebracht. Inzwischen dürfte klar sein, dass der gemeine Michel, sprich so ca 90%, zu den meisten Themen gar keine Meinung hat und aus Unwissenheit, Überforderung durch Komplexität oder nur Desinteresse die Diskussion den Volksvertretern überlassen. Bezeichnend ist doch, dass Schulpolitik immer ein heisses Wahlkampfthema ist (zumindest wird es viel plakatiert), obwohl Fragen der Eurorettung, Bundeswehr im Ausland, Rente mit 67 gesamtgesellschaftlich viel relevanter sind.
Ich kenne auch kein anderes Land in welchem mit dem politischen Gegner so höflich umgegangen wird. Es gibt auch Tabus, z.B. dass der Ehepartner in der Regel nicht auf Wahlkampfplakaten auftaucht. Wurde diesmal zum ersten mal in Hessen gebrochen. Volker Bouffier ist mit Ehefrau groß plakatiert. Es geht ja soweit, dass selbst wenn ein Politiker mal Tacheles redet er von der eigenen Partei zurückgepfiffen wird. Anders kann ich mir die Aufregung um Steinbrücks Berlusconi-als-Clown-Analogie nicht erklären. Ich meine nichts anderes als ein Clown ist Berlusconi doch.
Am Ende auch meine Einschätzung zur Entwicklung der ParteienCDU - alles läuft auf Mutti zu. Die haben sogar noch Pfeile im Köcher. Wenn es eng wird kommen noch ein paar Häppchen aus Angies gut gehütetem privaten Umfeld in den Boulevard. Aus meiner Sicht ein geniales Konzept. Schröder ging mit Hillu vor der Wahl durch den Boulevard und schwafelte über Brionianzüge und gefärbte Haare. Angie legt einen Schleier um ihr Privatleben und stachelt so die Neugier der Leute an. Das ist für mich eine der positiven Aspekte an Merkel. An ihren unprätentiösen Stil hat man sich gewöhnt. Ein Typ wie Schröder würde mittlerweile wie ein Gockel wahrgenommen werden. Ansonsten nehme ich in der CDU schon gar keine Flügel mehr wahr. Alles rundgelutscht. Ein monolithischer Weichkäse der jeden Vorstoß der Opposition absorbiert und irgendwo als eigene Idee verkauft. Faszinierend wie Angela Merkel sich die eigene Partei so zurecht gebogen hat. Ich hab den Eindruck, dass die Gerüchte, dass sie nach der Hälfte Wahlperiode abtritt von der Opposition gestreut werden aus Hoffnungslosigkeit. Oder die CDU streut das Gerücht, damit die Leute denken, dass die Sozen inzwischen auf Angies Abgang hoffen.
SPD
Hauptproblem scheint mir, dass die klassische Klientel, die Arbeiterklasse sich verkleinert hat. Wie in angelsächsischen Ländern rechnet sich das Gros der Bevölkerung der Mittelklasse zu. Was bleibt sind Leiharbeiter etc. im Niedriglohnsektor. Aber die kriegen mit den ersten Öffnungen für Mindestlohn in einigen Branchen von der CDU auch signalisiert, dass man sie denkt. Zudem beackert die Linke diese Klientel. Hartz 4 "Verursacher" macht den Rest. Zudem gibt es in der SPD noch einen linken Flügel der dafür sorgt, dass ein Mann wie Steinbrück, der auch als FDPler oder CDUler (durch die Gehaltsdebatte) durchgehen kann, nicht voll unterstützt wird.
Die Grünen
Spätestens mit Kretschmann tief im bürgerlichen Lager angekommen. Schon lange keine Fundis mehr in der Partei. Trittin hat die Strippen in der Hand. 2017 ist es dann auch im Bund reif für schwarz-grün. Hat das Problem im Osten auch absehbar nicht deutlich zuzulegen, einfach weil das Gutmenschsyndrom dort noch mehr als Heuchelei wahrgenommen wird.
FDP
Ein Trauerspiel. Als Erfolg bleibt einzig die Umstrukturierung der Entwicklungshilfe und die interessiert keine Sau. Ansonsten null Impulse bei den Steuern. in der NSA-Debatte, wo es um grundlegende liberale Werte geht, meldet sich einzig die Justizministerin kurz, ansonsten, wohl mit Rücksicht auf Westerwelles Aussenministerium schweigen. Dazu die furchtbare Aussendarstellung beim öffentlichen Messerwetzen gegen Rösler. Eine arme Bilanz und das liegt nicht nur an der Spinnenfrau Merkel, die schon die SPD erdrückte.
Linke
Hat sich von Porsche-Klaus erholt. Kippinger und Riexinger scheinen zu harmonieren, allerdings ohne Charisma. Gysi wird als Aushängekopf langweilig und das rechte Thema fehlt auch.
Piraten
Vorbei der Hype. Null Struktur. eine Ansammlung von Selbstzerfleischern.Persönlich bleibe ich liberaler Merkelfan und mache mein Kreuz bei den Gelben. Diesmal mit Splitting. Wer hätte gedacht, dass ich je der CDU eine Stimme geben. Bei der ersten Wahl hab ich noch mein Kreuz bei der Vereinigten Linken gemacht.
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abgesehen davon halte ich es für daneben den Leuten per Gesetz quasi "vorschreiben" zu wollen was sie am besten essen sollten...
Der Fairness halber muss man sagen, dass die Grünen nie von einem Gesetz geredet haben, dass hat eben der politische Gegner so hingedreht. Es geht um "Unterstützung", da hiermit wohl nicht moralischer Beistand und Werbung auf der eigene homepage gemeint ist, kann es sich ja nur um Subventionen handeln. -
Zitat
die Schlagworte wie "Mensch vor Bank" von sich geben, was ich im Übrigen sehr gut finde und die Gesetzesvorschläge wie den Veggie-Day machen (was übrigens kein Verbot darstellt, wie mein Vorredner FEH gesagt hat, sondern ihrer klaren ökologischen Richtlinie entspricht
Das meinte ich mit meinem Eingangspost, dass solche Threads die Gefahr haben zu vertrollen, da es User gibt die dann gleich die Vorzüge ihrer Partei hervorheben. Aber gut, noch hält sich der Ton ja im Rahmen, von daher ein kurzer Einwand. Meines Wissens nach gibt es schon heute eigentlich die keine Kantine, welche nicht täglich, mindestens ein vegetarisches Gericht anbietet. Ich selbst esse fleischarm (maximal 2x pro Woche), würde mich also freuen. Letztlich wäre der Veggietag aber ein Gedenktag, der uns jede Woche an die Schlechtigkeit der Massentierhaltung erinnern soll. Ab dann darf man sich an genau einem Tag in der Woche, wo man vielleicht gerade Bock auf Fleisch hat, beschränken. Das meinte FEH mit den ewigen Gutmenschen und Moralaposteln bei der Grünen, die so abtörnen. Wenn man das weiterdenkt könnte ja auch irgendwann der Kaltduschtag kommen, da gut für den Kreislauf und gut für die Stromrechnung. Nun wirst Du auch wissen, wo ich in der Regel mein Kreuz mache. Ich wollte ja auch nur darauf hinweisen, dass ein Veggietag für die eigene Klientel vielleicht ganz gut im Wahlprogramm ist, aber neue Wähler erreiche ich damit nicht, da der politische Gegner eben genau darauf wartet. Nun ist das Thema noch klein, wäre mal interessant so eine Debatte bei Maischberger etc. anzusetzen. Das würde dem Thema etwas Zug verhelfen. Genau diese Zuspitzung fehlt einem als Wähler ja gerade vor den Wahlen, damit man die Unterschiede erkennen kann. Da aber die meisten Partein ihre Wähler in der großen Mitte fischen, wird das eigene Profil vor der Wahl noch mehr als sonst verschleiert. Ist zumindest meine Küchentheorie.
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Auch wenn die Gefahr groß ist, dass so ein Thread ganz schnell vollgetrollt wird, will ich mal einen Versuch starten. Ab und an haben sich hier ja auch interessante Diskussionen zum Thema Politik im allgemeinen ergeben.
Als Ex-Ossi mit noch aktiver Erinnerung an die DDR ist so ein Wahlkampf für mich immer wieder faszinierend. Früher brachte ja der Hauswart die Wahlzettel vorbei und machte unterschwellig klar, dass eine Teilnahme bei der Wahl, die keine Machtoption beinhaltete, sehr erwünscht wäre. Heute kann es einem passieren, dass der OB-Kandidat im Wahlkampf persönlich vor der Tür steht und um die Stimme wirbt.Ich finde es äusserst spannend, wie die Parteien im Vorfeld der Wahl versuchen eigene Schwächen zu übertünchen und beim Gegner in offenen Wunden zu bohren. Von dem was ich aus anderen Ländern so kenne halte ich unseren Wahlkampf auch für recht kultiviert und da es am Ende auch drei oder vier theoretische Koalitionskombinationen geben könnte auch recht spannend.
Spätestens seit dem letzten Montag hat der aktive Wahlkampf begonnen. Die Stadt ist vollgepflastert mit Plakaten. Wird wohl fast überall im Lande so sein.
Diesen Wahlkampf finde ich im Vergleich zu den Vorgängern insgesamt bisher am laschesten. Vielleicht kommt ja noch was, aber denkwürdige Kaninchen, die noch aus dem Hut gezaubert werden, würden mich überraschen. Eines dieser Kaninchen war bei der letzten Wahl beispielsweise die uralte Kopie die Umweltminister Gabriel auf einmal in seinem Ministerium fand, die belegen sollte, dass Kohl ein ganz schlimmer Atomlobbyist gewesen ist. Auch gab es damals mehr Einheizer. Frau Nahles beispielsweise ist ist völlig verstummt. Einzig Oppermann gibt den Klassensprecher. Interessant finde ich, dass die Grünen mit der Veggie Tag Debatte der FDP eine Steilvorlage geben. Wie kann man so eine Initiative im Wahlkampf raushauen? Damit mache ich Punkte beim Stammwähler, aber unentschiedene Wähler werden sich wieder an Grünendebatten wie die 5-Mark-für- den-Liter-Benzin erinnern und die FDP kann darauf mit dem Verweis auf Kampf gegen Bevormundung reagieren. Interessant auch, dass bisher niemand in die sich anbahnenden Schuldenschnittlüge für Griechenland drein haut. Aus meiner Sicht der einzige echte wandelnde Zombie der Koalition. Weiterhin bemerkenswert, dass die SPD rot-rot-grün ausschliesst. Die Linke ist doch mit Riexinger/Kippinger an der Spitze deutlich kalkulierbarer geworden und für nur rot-grün wird es nach Stand der Dinge wohl nicht reichen. Mit rot-rot-grün als Option würde es richtig spannend werden. -
Ich mag Berlin überhaupt nicht, will Dir Deinen Lokalpatriotismus aber nicht nehmen und heisse Dich ebenfalls herzlich Willkommen. Was macht Berlin aus Deiner Sicht so einmalig?
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Du verfängst Dich in Diskussionen ständig in irgendwelchen Nebendiskussionen, welche Du selbst anzettelst, folgst aber den Hauptargumenten nicht.
Es geht doch in diesem Thread nicht in erster Linie darum welche Steuer er hinterzogen hat. Da ist für mich nur relevant ob er die ominöse 1 Mio. überschritten hat. Damit geht man ja wohl in den Bau. Die interessante Frage ist ob der Prozess Themen wie Schwarzgeldzahlungen von Konzernen, Übermittlung, von Insidertipps etc. an das Licht bringt. Wird schwer weil Dreyfus ja schon unter der Erde liegt, aber wenn die Staatsanwaltschaft nur halb soviel Verve wie im Fall Wulff aufbringt, kommt vielleicht noch was an Licht.
Da hier ja einige Steuerexperten ihre Schwarmintelligenz einbringen, auch von mir mal ne Frage. Wie ist es zu erklären, dass das deutsche Steuersystem zu den kompliziertesten gehört? Effizient scheint es ja im internationalen Vergleich trotz der Komplexität zu sein, oder? Vor allem warum gibt es mittlerweile keine Partei, welche mit einer Vereinfachung in den Wahlkampf zieht. Der letzte Vorstoß kam von Friedrich Merz und das ist auch schon ne Weile her. -
Die Verletzung von Pfahl ist ja auch nicht so gravierend dass er Ewigkeiten ausfallen wird...sogesehen ist es natürlich eine Mär dass Markovic der Pfahl-Ersatz sein soll..es war halt einfach ein Spieler auf dem Markt, die Hamburger dachten sich noch ein weiterer Rückraumspieler kannn nie schaden und haben zugeschlagen.......
Unabhängig von Pfahls Verletzung ist es Usus, dass man RR doppelt besetzt hat. Da Carlens Rückkehr nicht absehbar ist fehlt doch der zweite Mann auf RR oder haben die noch einen anderen verpflichtet? Man verliert ja leicht den Überblick. -
Jetzt verstehe ich gar nichts mehr
Naja, unabhängig von der Lügenmär, dass Zarkovic dem HSV plötzlich und unerwartet zugelaufen ist und sich Pfahl zufällig noch verletzt hatte ging es in den letzten Wochen mit der Entscheidung Canellas ja um die Frage ob die Schatulle noch mal eine Mio hergibt oder nicht. Von Etat- und Budgetplanung kann man beim HSV ja nicht reden. Sicher hat man die Option überdacht Duvnjak direkt abzugeben. Dann hätte man den Etat gehalten (ich vermute mal, dass Canellas und Zarkovic zusammen soviel kosten wie ein Duvnjak). Nur hat der THW Duvnjak nicht genommen (dort scheint man noch mit Budgets zu arbeiten) und im Katar gab es wohl auch keinen Abnehmer. So musste eben noch mal vier Wochen lang überlegt, gebettel und bekniet werden. Zumindest ist das mein Reim auf die Geschichte.