Schadenfreude ist das von mir auch nicht. Ich finde es beschämend, in welcher Art und Weise die Gutsherren Rudolph einen Handballverein ins Lächerliche ziehen. Solange die Beiden dort sind, wird sich in HH sicherlich auch nichts ändern.
Bei aller Häme ist zu konstatieren, dass ohne A. Rudolph in Hamburg derzeit wohl der TSV Ellerbeck die ranghöchste Mannschaft wäre bzw. die Frösche aus Henstedt. A. Rudolph hat mit dem HSV die Liga verändert, denn mit ihm begann das Wettrüsten. Ob das gut oder schlecht ist wird hier schon seit Jahren diskutiert. Was ist denn der "Verein"? Die Profis plus U23, ein Konstrukt.
Irgendwo ist A.Rudolph schon was besonderes. Zum einen erfolgreicher Unternehmer, der sich öffentlich aus meiner Sicht aber gar nicht besonders als Mäzen in der Öffentlichkeit sonnt. Zudem hat er von Anfang an betont, dass das Projekt auf eigenen Füssen stehen muss. Und zum anderen soviele absolut nicht nachvollziehbare Maßnahmen die Geld verbrennen. Aktuell steht da die Aufblähung des Kaders auf 20 Mann und der Flop mit Rost wieder mal auf der Rechnung. Schwalb hat vor Jahresfrist noch geklagt, dass er froh ist GF zu sein, da er den kalten Schweiss aufgrund der Anspannung vor den Spielen nicht mehr abkann. Als GF ist er gescheitert, obwohl er als bekanntes Gesicht mit Eloquenz ja eigentlich Sponsoren umwerben können müsste. Dass er Rost mit rausgekegelt ist kein Wunder wenn man liest wie der sich bei seinem neuen Arbeitgeber eingeführt hat. Letztlich steht das Projekt mit der Bealstbarkeit der Männerfreundschaft Schwalb - A.Rudolph einerseits und der Größe von A.Rudolphs Privatschatulle.