Das nenn ich aber mal eine Überraschung. Ihm scheint die Untätigkeit wohl verdammt auf die Nerven gegangen zu sein. Coburg hat ausser einer für die dritte Liga guten Kapitalausstattung ja eigentlich nicht viel zu bieten. Keinen nennenswerten Nachwuchs, ständige Wechsel in der Geschäftsführung. Aber vielleicht kann er da den Co-Trainer beim DHB mit verbinden.
Beiträge von alter Sack
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Maas mittlerweile ja nicht mehr. Dafür Liebald. Weiss man wie seine Gesundungsaussichten stehen?
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Zitat
Die Mindesteinlage beträgt 50 000 Euro. Ziel sind höherere, regelmäßige Engagements. Im Gegenzug entscheidet ein Beirat aus fünf Kommanditisten mit. KG-Anteile könnten auch mit personengebundene Investitionen (wie Transfers oder Vertragsverlängerungen) erworben werden. Rendite winkt.
Wäre der erste Investor, der mit Handball Geld verdient. Schwieriger Weg vom Mäzenatentum zum Investmentvehikel, mit dem man Geld machen kann.
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Demzufolge ging die Initiative zur Trennung von Chalepo aus. Respekt. Er hätte ja auch noch drei Spiele verlieren können und sich dann bei Weiterzahlung der Bezüge beurlauben lassen können. So verzichtet er auf einen Abfindung.
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Naja, da rechnet ein Redakteur der WNZ ganz grob eins und eins zusammen. Letztlich wird Gorrr bei jedem Verein, der über eine nennenswerte Nachwuchsarbeit verfügt wohl als Kandidat auftauchen. Lemgo würde ganz gut passen, aber wer weiss ob die nicht intern einen Trainer hochziehen. Was ist eigentlich das Gegenteil eines Konzepttrainers? Aus-dem-Bauch-heraus-Trainer?
ZitatEine solche Rochade könnte den Weg freimachen für Jan Gorr.
Der Ex-Coach des TV Hüttenberg würde vom Anforderungsprofil her auf den finanziell konsolidierten Altmeister Lemgo passen, gilt er doch als Konzepttrainer. -
Zumindest bestätigt der TuS Gespräche. Damit ist Chalepo wohl der klassische Fall einer "lame duck". Ich denke nicht, dass er noch lange im Amt ist.
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Auf hw bestätigt Jan Gorr ja auch auch, dass es sich dabei nur um einen Nebenjob handelt. Mal angenommen er wartet weiterhin auf einen Job in der ersten Liga, wovon man wohl ausgehen kann, dann wäre dieser Nebenjob eigentlich ein Karrierehemmnis. Jeder potenzielle Arbeitgeber wird ein Interesse haben Gorr zu 100% zu bekommen. Zumal er ja auch noch ein relativer Neuling ist mit einem Jahr Erfahrung in Liga Eins.
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Die Begründung gab es schon vor Jahren als Chalepos Vertrag in Spenge nicht verlängert wurde. Wobei ich Chalepo doch vermutlich noch bis 2014 Vertrag hat.
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Laut hw ist ja auch Baur als Co-Trainer im Gespräch. Wäre ja auch die "normale" Entscheidung, da Heuberger auch immer Co-Trainer und Verantwortlicher der Junioren war. Gorr nur als Co-Trainer würde ja auch teuerer werden als Baur in Personalunion.
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Der einzige bisher gefallene Name Michelmann will laut dpa nicht Präsident werden. Er selbst hebt Bernhard Bauer aufs Tablett. Der war wohl mal Bundesligatorhüter und ehemaliger Präsident des Württembergischen Handballverbands. Zudem als (ehemaliger?) Ministerialdirektor auch politisch vernetzt.
Meldung von hw
ZitatBewegung im Rennen um den neuen DHB-Präsidenten: Michelmann zieht zurück
Andreas Michelmann verzichtet laut Medienberichten auf eine Kandidatur als Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB).Der Oberbürgermeister von Aschersleben wird sich auf dem Bundestag am 21. und 22. September in Düsseldorf vielmehr als Vizepräsident für den Amateur- und Breitensport bewerben. Das berichten die Magdeburger Volksstimme und die Mitteldeutsche Zeitung in ihren Montagausgaben.
"Ich möchte einfach an entscheidender Stelle meinen Beitrag zur Neustrukturierung leisten", sagte der Präsident des Handballverbandes Sachsen-Anhalt im Anschluss an die Sitzung des Handball-Regional-Rates (HRR) am Wochenende in Berlin. Als Kandidaten für das Präsidentenamt schlug Michelmann Bernhard Bauer vor, der die Arbeitsgruppe Strategie geleitet hatte.
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Was ist denn mit dem Slowenen Prost fü rdas Tor? Ich hab das Gefühl, dass seit Thielemann wieder im Boot ist, vermehrt Namen in die Welt gesetzt werden. Besteht da ein Zusammenhang?
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Das sehe ich nicht so. Er wird sich schon seine Gedanken machen, da seine Generation den Stab übergibt. Da Strombach und Bredemeier abtreten bleibt ja nur noch Rauchfuß als "Methusalem". Ich schätze er kann mit der neuen Generation nicht viel anfangen. Jedenfalls ist klar, dass er nicht am Sessel klebt und die Strukturkommission berücksichtigen kann, dass der bezahlte Posten des Sportmanagers evt. zur Disposition steht. Aber vielleicht meldet sich ja noch von den Landesfürsten jemand mit dem der auf einer Welle funkt.
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Wenn Dennis Krause wie bei hw berichtet für drei Jahre bei der HSG unterschreibt halte ich das für eine weitere gelungene Verpflichtung. Deckungsstark und zudem mit einem guten Wurf ausgestattet. Fäth dürfte dann im Angriff mehr Einsatzzeiten bekommen und einen weiteren Schritt machen. Vor allem ist es wieder gelungen, einen jüngeren deutschen Spieler zu holen. Beachtlich für einen Klub mit doch engem Etat.
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Sicher spielt er gut und hat vor allem mehr Einsatzzeiten als erwartet. Trotzdem halte ich die anderen beiden genannten für deutlich stärker aus dem genanten Grund. Aber vielleicht wollte Heuberger die Blockbildung stärken und dem anderen Quasi-Neuling Fäth einen Vertrauten an die Seite stellen. Fäth ist für mich die größere Überraschung.
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Bei Strobel muss ich Abbitte leisten. Hätte ihm eine solche Leistung nie zugetraut. Schön auch, dass Fäth immer besser wird.
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Und dann frage ich mich, was Strombach als Präsident des stärksten Verbandes international erreicht hat? Die "Erfolge" erreicht jeder neue Präsident, dafür braucht es keine Vernetzung...
Er hat die WM 2007 nach Deutschland geholt und 2017 die Frauen-WM. Was sollte er anderes erreichen?
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WTF? Diese Umfrage ist in der Tat Laberkram und ziemlich sinnfrei. Zumal sich die DHB-Oberen wohl im Februar oder März erstmal treffen, um überhaupt die grobe Richtung der Umstrukturierung herauszufinden.
Und ich verstehe überhaupt nicht, wieso diese Umfrage unterhalb von "1. Bundesliga Männer" eingeordnet wurde?!?
es gibt keine DHB-Kategorie in diesem Forum und unter sonstige pass es nicht. Laut Brand wird am 25.1. über die neue Struktur abgestimmt. Da geht es um die wichtige Frage ob der Präsident ehrenamtlich bleibt oder bezahlt wird. -
Wir sind hier in einem Laberforum. Da muss eine Diskussion nicht "zielführend" sein. Letztlich haben wir die interessante Konstellation, dass derzeit Bob Hanning medial gesehen der zukünftige starke Mann im deutschen Handball ist. Ich glaube nicht, dass sich für den Vize-präsidenten Leistungssport noch jemand melden wird. Es sei denn die Strukturkommission beschliesst, dass dies ein bezahlter Posten werden soll. Dann könnte Brand Ansprüche melden. Die spannende Frage wird auch sein, ob Brand unter Hanning seinen bis 2015 laufenden Vertrag erfüllen wird. Die Frage ist auch, ob ein Präsidentschaftskandidat auftaucht, welcher Michelmanns Defizite (mangelnde internationale Vernetzung) für sich in Anspruch nehmen kann. Mir würde keiner einfallen. Auch halte ich das internationale Netzwerk für überbewertet. Einziges Thema international gesehen ist doch, dass man alle 10 Jahre mal ein Turnier ausrichten darf und dann noch die Rückkehr zum 2-Jahresrythmus, wobei letzteres eh ein Kampf gegen Windmühlen ist. Dazu kommt natürlich, dass man in den ganzen IHF- und EHF-Kommissionen entsprechend vertreten ist. Letztlich hat aber Hanning mit dem Olympiasieg 2020 eine einfache Vision vorgegeben. Ein Präsidentschaftskandidat kann nun schwerlich eine andere Agenda mit anderen Schwerpunkten vorbringen.
Letztlich hat Hanning bei den Füchsen schon ein Mini-DHB-Modell aufgebaut. Männliche Profimannschaft mit zunehmend deutschem Charakter. Führende Nachwuchsarbeit in der männlichen Jugend. Vernetzung in die Politik (Frank Steffel). Ich weiss nicht, wie weit sein Einfluss in den Frauenbereich reicht aber zumindest steht auf der Zweitigamannschaft schon mal das Label Füchse mit drauf. Zudem gibt es dort mit Dietmar Rösicke auch einen sehr bekannten Frauentrainer. Es wäre eigentlich nur logisch wenn er dieses Feld nach der Wahl noch mehr beackert. Weiss jemand ob die Richtung in der Spielgemeinschaft vom BVB oder von den Füchsen derzeit bestimmt wird?
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Zitat
Naja, der Mann ist ja nicht allein auf weiter Flur, sondern hat an seiner Seite ja noch einen Trainer-Stab, der ihn unterstützt, u.a. einen Pressesprecher und einen Delegationsleiter. Wenn er nur vier Stunden schläft, wird er auch seinen Kern-Job Training/Matchvorbereitung/Coaching kaum optimal ausführen können. OK, ich weiß, Churchill ist angeblich über Jahre mit drei Stunden hingekommen....
Nach meinem Verständnis gehört gehaltvolle Medienarbeit bei einem Großereignis inc. aller Stressfaktoren einfach zum Jobprofil eines deutschen Handball-Bundestrainers dazu. Und das haben viele Trainer in verschiedenen Sportarten ja immer wieder bewiesen, dass es geht.
Ich erinnere mich dunkel an eines der letzten Turniere unter Brand. Da wurde berichtet, dass so ein Turnier eine Extrembelastung ist. Brand hatte es damals auch noch mit der Hüfte. Mit dem Fussball kann man das nicht vergleichen. Bei einer Fussball-WM gibt es täglich einen halbe Stunde Pressekonferenz mikt zwei Spielern und vor dem Spiel noch mal mit dem Trainer. Beim Handball kannst Du Trainer und Mannschaft nicht so abschirmen. Im Gegenteil, da der Handball nur einmal im Jahr im Brennpunkt der Medien steht sind Trainer und Spieler wohl angehalten sich zu äussern. Vermute ich jetz einfach mal. Ob es nun vier Stunden sind oder sechs ist auch egal. Wir sind uns doch aber einig, dass für Heuberger viel auf dem Spiel steht und er in diesen Tagen sicher nicht den Nerv hat den Presseleuten eine ausgefeilte Analyse des deutschen Spieles zu unterbreiten. -
Und nun haut auch noch Herr Strombach in die Kerbe. Scheint wohl mittlerweile nur noch darum zu gehen Heuberger in diesen Tagen Rückendeckung zu geben. Der Mann setzt sich ebenfalls über das medizinische Bulletin hinweg und meint, wenn man so spielt wie Glandorf kann man nicht krank sein.
gefunden in der FAZ von heute.
Zitat“Ich verstehe diese Absage nicht. Ich hätte volles Verständnis dafür, wenn er körperlich nicht fit wäre. Aber so, wie er in Flensburg spielt, kann ich es nicht akzeptieren. Einen Großteil seiner Reputation verdankt er der Weltmeisterschaft 2007. Vielleicht weiß er das gar nicht. Auch die guten Verdienstmöglichkeiten im Handball hängen damit zusammen.“
Fehlt eigentlich nur noch, dass Mannschaftsarzt Hallmeier draufhaut und sein Statement abgibt. Glandorf ist ganz klar zum Nebenkriegsschauplatz geworden welchen man beharrlich beackert, damit mögliche Diskussionen um Heuberger, welche wiederum durch die "Gislasson for Bundestrainer Nebelkerze" befeuert werden, nicht vertieft werden. Man kann nur hoffen, dass Glandorf das ähnlich sieht und nicht hinwirft.
Und um noch mal auf meinzen Eröffnugspost zurückzukommen. Selbst wenn Glandorf simuliert sitzt der DHB am kürzeren Hebel. Was gewinnt man mit dieser Debatte? Gar nichts, ausser ein paar Argumenten für ein schlechteres Abschneiden bei dieser WM. Mittelfristig riskiert man den Totalverlust Glandorfs für die NM und langfristig die Lust von aktuellen Nationalspielern sich trotz Blessuren zur Verfügung zu stellen. Man könnte ja in eine Medienschlacht verwickelt werden und als undankbarer Abzocker dargestellt werden.