Beiträge von alter Sack

    Hallo,

    vermutlich eine Vorgang der schon mal öfter vorkommt und hier vielleicht auch schon beantwortet wurde. Habs aber leider nicht gefunden. Folgende Situation. TW mit der Nummer 1 wechselt nach der Pause das Trikot und spielt als Nummer 10 auf dem Geld weiter.

    1) Geht das?
    2) Wie ändert man das im Spielprotokoll?

    Es handelte sich um ein D-Jugendspiel. Dort tauschen Spieler ja schon mal öfter vom Tor aufs Feld.

    Zitat

    Original von nadiner

    Also prompt wäre etwas anderes, z.B. recht zeitnah zum 4.11.2008, 05:39. Habe ich mir doch schon verkniffen, obwohl ich dass sehr amüsant fand.

    Und zu legal käuflich: Ich entrichte fast wöchentlich an einem Supermarktausgang meine materielle Spende, dass erscheint mir um einiges wichtiger und nützlicher.

    ach nadinche, wir werden ot und die moderette schreitet gleich ein. ich plane demnächst einen nostalgiefahrt durch den osten und will vielleicht auch mal bei den gladiolen vorbei schauen. dieses ganze virtuelle forenhin-und her geschreibsel hat so langsam aber sicher seinen reiz verloren. schick mir ne PN und wir treffen uns in der bördelandhalle auf ein hasseröder. ich glaub unsere kleine plauderecke ist über die jahre etwas groß geworden für solche rituale. es ist weihnachtszeit. :tschau:

    Zitat

    Original von nadiner

    War vermutlich der einzigste Weg einer gewissen Schicksalsbeeinflussung zu entgehen ;). Füher wollte man ja mal hier den Leuten weismachen, dass da unbedingt über Monate noch der Ex-Name drunterzustehen hat. Für IG Handball-Premiummitglieder gilt das wahrscheinlich nicht.

    schön dass du dich prompt meldest. sieh es mal so. ich hab mittlerweile verstanden warum einige mitglieder hier sich hier einen weiblichen namen in verkleinerungsform zulegen. bei manchen dauert es halt ein bisschen länger mit dem gottmodus klar zu kommen, gelle. und zum premium-status. der ist legal käuflich, wie fast alles in unserem system.

    ok. jetzt ist es nur noch ein gaul, es sei denn nächste woche in der bams steht, dass sich noka s. auf mallotze im haus von herrn rudolph erholt. dann hätten wir noch etwas spannung in der liga. ach weisst du jenny, ich bin wohl gerade in der midlife crisis und hab zuviel mit testosteron gesteuerten alphatieren im job zu tun, verfall ich halt mal in den alten trott. aber immer hin ist der threadtitel noch aktuell, und wer hat ihn eröffnet ????? :hi: die pest aus deiner sicht (theo + noka +zeitzi im löwenkostüm) ist immer noch nicht vom tisch. kaputtes knie hin oder her. und wenn es am ende ein sportdirektor mit wolle schwenke an der linie wird. läuft für mich auf das gleiche alphatierduell hinaus. aber ein paar monate kannst du dich noch an den gedanken gewöhnen. mein angebot, dir die taschentücher beim besuch der ersten spiele deiner ersten dauerkartensaison in mannem steht. :hi: zur gewöhnung kannst du ja im neutralen trikot bei den zebrasprotten sitzen.

    Diddi wir streiten nicht, ich muss mich nur laufend rechtfertigen

    Also ich finde, dass das BamS-Interview in diesem Thread mal komplett eingebunden werden muss. Mit diesem Interview hat Noka sich öffentlich gesund gemeldet und ne starke Botschaft Richtung Kiel bzw. Uwe S. geschickt, die da lautet:

    "Ich bin bereit. Jetzt muss ich mir nur noch den Gaul aussuchen auf den ich mich setze um dann in zwei Jahren mit offenen Visier Dir in der Ostseehalle zu zeigen, was ein echter Mann mit Eiern ist." Vor allem kriegt Bob ja auch sein Fett weg in dem sein Rumgemache mit Lommel einfach mal in nem Nebensatz abgewatscht wird.

    Schön, dass es Noka wieder gut geht und die norwegische Angelurlaubvariante dann doch nicht zog. Für die Liga und die Berichterstattung ein Glücksfall. Zumal die Story sich ja wirklich auf vier Alphatiere zu beschränken scheint "Bob, Noka, Uwe, Theo". Aktuelle Spieler und Trainer profitieren davan aus meiner Sicht eher.
    Ich frag mich nur, ob Andreas Rudolph mit der letzten medialen Windmacherei nicht vielleicht auch noch einsteigen will. Halte ich aber derzeit für eher unwahrscheinlich.

    So rein vom Scoop her müssten in den nächsten Wochen eigentlich Noka Lieblingsschüler aus Kiel sich wieder mal zu Wort melden. Ich persönlich wäre eigentlich froh, wenn Karabatic und Co sich nicht instrumentalisieren lassen.

    Man darf gespannt sein und bleiben.

    Was für ein Tag. Zwei Minuten vor Ende meines zweiten Pflichtspiels ging mein Blick zur Anzeigetafel und ich dachte mir: „Das Hobby hat Potenzial und wird nicht wieder in die Ecke gestellt wie die E-Gitarre vor 5 Jahren.“ Doch der Reihe nach.

    Nach meiner traumatischen Grenzerfahrung im ersten Pflichtspiel hatte mir der Ansetzer eine lange Pause gegönnt. Mein zweites Pflichtspiel war wieder eins der weiblichen C-Jugend, d.h. ich pfiff die gleiche Liga. Im Vorfeld hatte ich mir schon große Pläne gemacht. So wollte ich mir eigentlich zwei Wochen vorher ein Spiel der weiblichen C in der Nähe anschauen, um mal zu sehen wie ein erfahrener Schieri mit solchen jungen Damen umgeht. Ich hab es dann doch gelassen und es war keine schlechte Entscheidung. Dafür war ich diesmal bewusst 2 Stunden früher in der Halle. Ich hatte das letzte Spiel des Tages bekommen und vorher waren noch ein Jugend-E sowie ein Jugend-D Spiel. In die Tasche war bewusst nur eine Pfeife gewandert. Dazu noch eine volle 1,5-Liter Wasserflaschen. Die war am Ende des Tage bis auf den letzten Tropfen geleert worden.

    Die Halle war ein Luxusbau mit integriertem Squash-Center, Sauna und Gymnastikräumen hinter Glasscheiben. Zwischendurch habe ich mir im Saunaeingangsbereich die Füße vertreten – der Kiefernadelaufgussduft war sehr beruhigend. Ich nahm es als ein gutes Omen.

    Mein Vorgänger auf dem Feld war ein alter Hase und er hatte das enge Match der D-Jugend jederzeit im Griff. Die Zuschauertribüne war mit engagierten Eltern sehr gut gefüllt. Der Nachmittag verlief harmonisch. Aufgefallen war mir nur der Trainer der E-Jugend. Wenn Martin Schwalb das HB-Männchen der Bundesliga ist, dann war der engagierte Trainer der Duracell-Hase der E-Jugend-Liga. Wobei der Schieri nie kritisiert wurde, aber der rief laufend seinen Jungs was zu und konnte vor Unruhe kaum auf der Bank sitzen bleiben. Für mich als Seiteneinsteiger auch eine neue Erfahrung oder bessere gesagt eine interessante Nebenerscheinung an diesem Nachmittag.

    Eine halbe Stunde vor Spielbeginn hatte mich dann mein Betreuer ausgemacht. Michael ist ein erfahrener alter Hase aus dem Bezirk, der zuvor schon zwei Beobachtungen bzw. Betreuungen in einer anderen Halle gemacht hatte. Wir hatten etwas mehr Zeit, da bei den Gästen sich das Auto mit den Sportklamotten verirrt hatte. Die Verzögerung hielt sich jedoch im akademischen Viertel und danach war keine Mannschaft mehr gebucht. Also null problemo. In der halben Stunde mit meinem Betreuer habe ich ihm noch einmal meinen Abriss bzw. Filmriss aus dem ersten Spiel geschildert. Das war gut für die Seele. Ich war aber auch so schon gut geerdet und nah am Ruhepuls. Michael gab mir noch kleine Tipps und beruhigte mich. Er musste dann übrigens noch als Sekretär am Tisch einspringen, da der angesetzte Sportsfreund nicht erschien.

    Allerdings „outet“ er mich dann in seiner Funktion als Sekretär vor allen Leuten: „Der Sporfreund pfeift heute sein zweites Pflichtspiel, ich denke ihr werdet ihm alle dabei helfen.“ Gut gemeint, aber als Mittdreißiger ist so ein Spruch vor einer Horde 13-jähriger Kids nicht in jedem Fall gut für das Selbstbewusstsein. Selbiges wurde dann auch gleich in Minute Eins wieder auf die Probe gestellt. Ich hatte mein Zählkärtchen zu Anfang in der linken Hosentasche. Das erste Tor fiel nach 10 Sekunden und ich fummelte immer noch an dem Karton rum und verpasste das weitere Geschehen auf dem Feld. Kurzerhand nahm ich den Karton in die linke Hand und piff so bis zum ersten Time-out. Erst danach und auf Ansage meine Betreuer wanderte der Karton in die linke Hemdtasche und blieb dort. Es wurde ein torreiches Spiel und bis zum Ende konnte ich den noch ca. 35 mal raus nehmen.

    Beide Mannschaften waren Teil von Vereinen mit sehr engagierter Jugendarbeit. Entsprechend war das Niveau. Vor allem waren beide Teams mit 14 Spielerinnen vertreten und auch körperlich auf gleicher Höhe. Da ging es gleich zur Sache. Das Spiel war schnell und es gab nur sehr wenige technische Fehler. Ich fing schnell mit Gelb an und eine Spielerin der Gäste hatte schon nach 15 Minuten 2 * 2 wegen Stoßens. Ich erwähne dies bewusst, da ich in meinen alten Fehler verfallen war, die Spielerinnen als liebe 13-jährige brave Mädels anzuschauen. Die Fouls waren auch nicht brutal nur waren die immer einen Tick zu spät und konnten das Schubsen nicht lassen. Der Gästetrainer war ein sehr engagierter Coach der sich zu Anfang noch zurück hielt im Verlaufe des Spiels aber seine Scheu ablegte und öfter mal mit „Schieri was war das denn“- Rufen sein Adrenalinspiegel ausbalancierte. Im Vergleich zum ersten Spiel pfiff ich diesmal kaum Freiwürfe. Es war eben ein sehr schnelles und technisch gutes Spiel. Zwei bis drei Spielerinnen pro Mannschaft waren richtig gut und versetzten ihre Gegenspielerinnen immer wieder mit geschickten Wacklern.

    Zum Glück nahmen beide Mannschaften alle Time-Outs. So konnte mein Coach am Zeitnehmertisch immer kurze Anweisungen geben. Das war sehr effektiv und vor allem fühlte ich mich trotz der Fehler, welche natürlich trotzdem auftraten, immer als „Herr im Ring“. Etwa drei Mal brachte ich mich selbst mit unklaren Gesten in Hälfte Eins in die Bredouille. Größter Lapsus war, dass ich die zwei-Minuten ohne vorheriges Time-Out Zeichen gab. Das war die Nervosität, welche ich nicht überspielen konnte. Die Ränge verhielten sich ruhig. Zur Pause waren die Gastgeberinnen mit 4 vorn und ich konnte die Pause „genießen“. Mein Flasche Wasser leerte ich fast in einem Zug.

    In der Pause machte mich mein Coach noch auf die „Armwedelei“ aufmerksam. Mir war das selbst auch klar. Im Bemühen die Fotos aus dem Regelheft orginalgetreu wieder zu geben kommentierte ich jede Strafe mit dem Schlagen-oder Stoßenzeichen. Letztlich waren das nur motorische Ersatzhandlungen, um die Nerven im Griff zu behalten.

    Übrigens wurde ich in Hälfte eins einmal abgeschossen. Aus der Erfahrung des ersten Spieles hielt ich mich zwar tunlichst bei ca. 15 Metern auf, aber bei einem Konter war das ducken dann doch zu spät. In Hälfte Zwei ließ ich das Spiel dann zusehends verrohen. Ich hatte einfach Bammel vor der dritten Zeitstrafe gegen die beiden jeweils vorbelasteten Damen. Vor allem der „Libero“ tat mir irgendwo leid. Die stand hinten oft allein im Zentrum und konnte ihre Arme einfach nicht weglassen. Dabei sah sie aber immer so todtraurig aus. Ihr Trainer war auch einer der etwas lauteren Sorte. Vermutlich hätte ich ihr mit dem vorzeitigen Duschen sogar einen Gefallen getan, aber irgendwie konnte ich mich nicht durchringen.

    Die Kraft ließ auch deutlich nach und jetzt pfiff ich auch mehr Freiwürfe, da mehr gehalten wurde. Einen kleinen Schock gab es dann noch Mitte der zweiten Hälfte. Auf einmal hörte ich ein hohes Stöhnen auf dem Feld, der Trainer rief cool ins Feld „mach mal nen Time-Out“. Gesagt getan und da sah ich, dass einer Angreiferin schlicht die Luft weg geblieben war. Die hyperventilierte. Ich ließ sie langsam vom Feld führen und machte mir große Vorwürfe. Das war die andere vorbelastete Spielerin. Mit der dritten Zweiminutenstrafe hätte ich das wohl vermieden. zum glück hat sie sich dann wieder schnell beruhigt.

    Letztlich setze sich der Gastgeber bis zum Ende aber noch deutlich ab und ich konnte dann freudig die Schlusssirene genießen. Der Ritterschlag kam dann auch prompt von meinem Coach „du machst das gar nicht so schlecht und bist auf dem richtigen Weg“. Der Abend war gerettet.

    Rein regeltechnisch hatte ich aus meiner Sicht folgende Fehler gemacht:
    -paar mal Schrittfehler nicht gepfiffen
    -ca fünf mal desorientiert gewesen und das auch nicht gut überspielt, d.h. einfach weiterlaufen lassen
    -in hälfte zwei hektik aufkommen lassen durch vermeidung der zeitstrafen

    aber daran kann man ja arbeiten, das ist ne basis. mal schauen, ob das dritte spiel auch ne weiblich C ist.

    Zitat

    Original von Frank Wentzlawsky
    Und: Bekommen die "Zebrasprotten" ihren Fan-Bus am Mittwoch so voll, daß er nach Minden starten kann? Letzte Spielzeit (war auch ein Mittwoch) hat es ja nicht geklappt.

    also da würde ich doch mein letztes hemd verwetten. die kieler "hardcore"-fans sehen auswärtsfahrten aus meiner perspektive als bildungs- bzw. kulturreisen an. ich habe so den eindruck, dass das ein kreis von kieler bildungsbürgern ist, die auch gemeinsam zum musical in hamburg fahren. weiss jemand was die so im bus für filme schauen? das ist in meinen augen so ein art gegenbild zu den flensburger ultras. wahrscheinlich drücken die insgeheim dem hr ortenau die daumen, damit man nächstes jahr wieder eine schöne reise nach offenburg hat.

    siehst du das auch so jenny bzw. hast du mit der truppe schon mal im bus gesessen?

    So liebes Tagebuch. Morgen ist nun wieder einmal Judgement-Day II. Wieder ein Spiel der weiblichen Jugend. Zum Glück sind von der Premiere vor vielen Wochen keine Angst-Neurosen hängen geblieben. Morgen werde ich noch mal entspannt mein Regeldheft wie ein Gebetsbuch anschauen und vor dem Spiegel alle Handbewegungen noch mal durchgehen. Auch die Gelbe Karte kommt morgen in die rechte Hosentasche und ich werde den Griff zur selbigen mindestens 30 mal hintereinander machen, d.h. automatisieren. Es kommt nur eine Trillerpfeife aufs Feld. Am Spielfeldrand werde ich eine riesige 1,5 Literflasche mit Wasser deponieren. Einmal werden wir noch wach....

    Laut WNZ von gestern spielt der zu Saisonbeginn gekomme Chen Pommeranz "in den Planungen keine Rolle mehr"
    hier
    Da der Mann nicht eine Minute gespielt hat und bis Februar wohl an einem Kreuzbandriss laboriert ist in Wetzlar das Budget wohl auch knapp gestrickt. Nun heisst es für Dotz wieder mal sich auf die Suche zu machen und einen Verein zu finden. Optimierung des Spielermaterialportfolios nennt man das dann wohl. Da hätte er auch in der Schweiz bleiben können. Oder vielleicht entscheiden sich ja der TUSEM oder SHV für ihn. Dann hätte er wenigstens mal Spielpraxis in der Bundesliga gesammelt.

    ich bin auch der meinung, dass die handballwoche ab und an durchaus gute beiträge liefert. es schwankt halt sehr stark und vor allem ist das profil unklar. manchmal absoluter boulevard-stil und dann wieder durchaus tiefer gehende analysen. was man wirklich mal positiv hervorheben muss ist die anzahl der sonderhefte, welche im vergleich zu früher stark gestiegen ist.

    ich tippe auf einen klaren HSG-Sieg. Unterschätzen werden die Essen nicht, allein schon wegen des zu erwartenden medialen Donnerwetters im Falle einer Niederlage. Mit solchen Punkten kann sich Wetzlar ins sichere Mittelfeld absetzen. Abstiegsgedanken sollten schon jetzt weg sein, da kann man mental schon mal Platz 12 als Ziel setzen. Überheblichkeitsgefahr sehe ich erst wenn der Manager öffentlich mit Platz 8, der für EHF-Cup reichen könnte, liebäugelt.

    Und davon mal abgesehen. Auch wenn bei Essen jetzt einige Youngster befreit aufspielen. Sportlich gesehen stellt das Team für mich inzwischen unteres Zweitliganiveau dar. Man kann nur hoffen, dass der Rest der Liga mit Essen und dem SHV für den Rest der Saison Mitleid hat und die sportlichen Führungen etwas Haltung bewahren. Beim KFC Uerdingen wurde mal eine Platz in der Mannschaft "versteigert". Ich warte nur darauf, dass der SHV oder TUSEM öffentlich einen Platz im Kader je Spiel versteigern.

    letztlich hat die gehaltsspirale die kleinen an die wand gedrückt. vor 5 jahren war ein etat von 1,3 millionen euro gar nicht mal so schlecht. jetzt kann man damit in zweiten liga oben mitspielen aber das wars dann. und diese entwicklung haben nun mal Herr Rudolph, SAP-Hopp, Pandora-Schmuck-Kasi, adidas, toyota angeschoben. einerseits schön, andererseits zu schnell für kleinere vereine. das sind wir wieder mal in einer schönen deutschen diskussion: einerseits/andererseits.
    und aus spielersicht ist das alles doch eher super. gehalt hat sich verdoppelt. wenn sich der gewinn vergrößert steigt das risiko. ist halt so im kapitalismus.

    Zitat

    Original von ALF
    Freundschaft!

    setzen
    das ist richtig. budget, etat, umsatz, gewinn, profit sind alles begriffe die immer in den diskussionseintopf geworfen werden und oft nicht als das gleiche verstanden wird. selbst den ROI würde ich im handball bzw. bei herrn rudolph anders bewerten. die 15 millionen sind für ihn wohl eine art "anerkennungs"-ROI. der mann hat sich ja in der szene einen sehr guten ruf erarbeitet, sozusagen der handball-hopp. vielleicht war ihm dies zusammen mit seinen "Spielerkumpels", d.h. die jungs die er ab und an nach mallotze zur party einlädt, das geld wert.
    und das meine ich völlig unironisch.

    na da habt ihr aber mein "fachgebiet" angebohrt. Bei jedem Projekt ist alles eine Frage der Risikoabschätzung bzw. Berücksichtung. Softwareprojekte neigen zu Überziehungen, da am Anfang das Pflichtenheft nicht detailiert zur Verfügung steht. Bei Kick-off 50% neben dem Ziel zu liegen ist normal. ABER beim HSV handelt es sich um einen klareren "Scope". Vor Saisonbeginn steht das Ziel fest. Dann sind die Fixkosten klar zu kalkulieren. Risiken dürften am ehesten im Bereich Verletzungsanfäliigkeit des Personals liegen. Also ich als Laie stelle mit das Risiko beim HSV überschaubar vor. Ein Platz unter den ersten 3 ist das Ziel um CL-einnahmen zu generieren. Da scheint man im Handball je mittlerweile ab dem Viertelfinale in den schwarzen Bereich steuern zu können, oder? nee, nee ich sag mal C. Fitzek hat zum damaligen Zeitpunkt öffentlich gelogen. Der soll mal bei nem Brotbäcker der für Aldi produziert ein praktikum machen. Wenn man bei dem Kostendruck sein Budget um 20% überzieht kann man sich auch gleich ne Rechtsschutzversicherung für den Fall der Kündigung zulegen. und auch andere vereine, bzw. fast alle vereine ohne finanzielle sicherungseil dürfte bei überziehung schnell ins schwimmen kommen. das läuft dann wie in stralsung. der überziehungsrahmen wird von der höhe des dispokredites bestimmt.

    p.s. der vergleich mit der bank ist gut. jetzt scheint a. rudolph die rolle der notenbank zu übernehmen und dem bail-out plan zuzustimmen müssen. blöderweise kann er das geld aber nicht wie die amis drucken.
    und ich schätze beim hsv gibt es auch nicht wie in der deutschen industrie üblich 50% leiharbeiter. da müssten bei einer verschlankung der strukturen wohl abfindungen fällig werden, oder?

    meine fresse über ne mille miese. ich kann mich noch an einen lustigen thread hier erinnern. aufhänger war ein interview von c. fitzek, welcher betonte, dass es beim HSV strenge budgets gäbe und man wie in einer normalen firma arbeite. seither ist "die firma" ja auch ein synonym für den hsv geworden. wie passt dann diese meldung hier rein. Wenn ich ein negatives ergebnis von 20 prozent habe, dann gibt es in "der firma" schlicht weg keine budget politik. oder kann mir das jemand hier in betriebswirtschaftlicher laiensprache klar machen?

    nein. war ne lange spielpause, d.h. es gibt noch viele andere neuling die erst mal mit "kanonenfutter" versorgt werden müssen. in zwei wochen kommt mein zweiter einsatz, ich fang gerade mal langsam an vorm spiegel den griff zur karte und dem zählkärtchen zu automatisieren an.

    übrigens habe ich meinen nick hier geändert.

    nun mal ganz unironisch noch mal meinen senf zum thema. der artikel aus der wnz ist für mich ein neidhammelartikel. sicherlich gibt es bei den RNL auswüchse in der gehaltsspirale. doch letztlich haben sich in den letzten drei jahren die gehälter ligaweit verdoppelt. die liga hat 80 millionen umsatz. in der faz war vorgestern ein interessanter artikel von frank heike zum thema. der schwarz hervorgehobene teil ist für mich nur billige polemik. damit lenkt man von eigenen schwächen der hsg wetzlar ja indirekt auch ab. man könnte ja auch mal die flensburger gehaltszahlen zum vergleich nehmen. die dürften auch in anderen sphären schweben. ist die flensburger region wirtschaftskräftiger als mittelhessen?

    die wnz ist offizieller medienpartner der hsg. von daher wollte ich das hier noch mal in ein anderes licht rücken.

    und zu den rnl. auch wenn wir uns hier aus schadenfreude zu recht scheckig lachen, dass die rnl gerade mal wieder so richtig rund gemacht wurden: ich glaube nicht, dass theo storm durch diese niederlage in irgendeiner weise "wackelt". mit der zwischeninstallation von wolfgang schwenke haben die rnl einen interessanten plan b aus dem hut gezaubert. die mannschaft wird an einigen stellen umgebaut und einige jetzt-spieler werden den verein am ende der saison verlassen. mit der alvanosverpflichtung in der letzten(?) woche wurde die erste baustelle öffentlich gemacht. es wird also vermutlich shelmenko oder jurasik treffen. für aussen hat man alvanos wohl nicht geholt.
    in so einer situation ist es für mich nachvollziehbar, dass die stimmung in dieser heterogenen truppe sehr wechselhaft ist. da hätte jeder trainer ein problem.

    dieser einwurf ändert in keinster weise etwas an der wertschätzung für die leistung der mudrow-truppe. die letzten drei jahre waren diese spiele gegen die rnl gähnende angelegenheiten. ich bin nicht hin gefahren, da ich aus dieser erfahrung eine einseitige partie erwartet hätte. dementsprechend ärgere ich mich jetzt, nicht hingefahren zu sein.