ZitatOriginal von Müllers Omar
Mudrow hat noch das volle Vertrauen von Dotzauer. Da wird es keinen Schnellschuss geben.
Spätestens nach dem Heimspiel gegen Minden am 10.10. sollten aber erste Punkte auf dem Konto stehen, sonst geht dann wohl die Trainerdiskussion los. Soweit wird es aber nicht kommen.
In der Vergangenheit war in Wetzlar stets das Problem, dass Manager Rainer Dotzauer immer sehr offen mit den Medien umgegangen ist. Dabei hat er auch schon mal losgepoltert und kontraproduktiven Stress heraufbeschworen. Auch jetzt ist Rainer Dotzauer für die lokalen Medien immer noch Ansprechpartner Nummer 1. Man kann das gut im Pressearchiv auf der HSG-hp verfolgen. Da waren früher auch durchaus gezielte Spielchen dabei (Caillat, Holger Schneider). Ich denke aber, dass Mudrow letzte Saison klar gezeigt hat, dass er fachlich über den Dingen steht und auch die notwendige Abgeklärtheit hat. Das war bei Schneider, Markovic, Sighvatsson in dieser Form nicht der Fall. Man muss jetzt in Wetzlar eigentlich nur die Nachspielberichte lesen und auf Kommentare von Rainer Dotzauer suchen. Das ist so ein Indikator für den inneren Haussegen.
Alternativen zu Mudrow gibt es nicht. Der Mann ist ein Glücksfall für die HSG.
Die Aktion mit den Freikarten ist natürlich in der Aussenwirkung schon bedenklich. Da verschenke ich nach dem dritten Spieltag und einer Auswärtsklatsche als "Buße" Freitickets. Damit dreht man eigentlich ein Rad los und setzt die Mannschaft zusätzlich unter Druck. Eine Steigerung gibt es dann ja eigentlich nicht mehr bzw. die sind finanziell nicht machbar (freikarten für alle, freibier für zuschauer).
Die Überlegung zu den Freikarten ging sicher eher in Richtung "Halle voll" kriegen.
Die Arena fasst 4500 Zuschauen und 2500 brauchst du um ein gutes Stimmungsgrundgefühl zu kriegen. Gestern waren offiziell 3200 Leute da. Nicht so schlecht wie ich meine.