Da war T.Storm aber noch Manager in Flensburg. Seit seinem Wechsel ist der THW konkurrenzlos. Vielleicht kann man das so rauslesen.
Beiträge von alter Sack
-
-
Zitat
Original von Brummsel
An Stelle von Schewtzow hätte ich vermutlich keine allzu große Lust mehr, noch großartig für die RNL zu arbeiten, auch wenn er es sicherlich machen wird. Immerhin ist er (sollte er sein) Profi genug dafür.
Es geht schliesslich um eine Jahresgehalt. Von sich aus wird der logischerweise nicht kündigen. -
Boah, ist das dreist. Offener kann man ja gar nicht um Noka buhlen und gleichzeitig dem jetzigen Trainer den Abschied ankündigen. Läuft letztlich alles auf den großen Showdown hin.
Demnächst spielt doch kiel in mannheim. Wär doch ein Coup wenn die RNL gewinnen und auf der anschliessenden PK Noka S. als neuer Trainer verkündet würde.
-
Ist Anpilogow noch in Deutschland? Hab ihn vor vielen Jahren noch als Co-Trainer in Wuppertal gesehen.
-
Lese ich richtig, dass Stiebler immer noch spielt? War der nicht schon vor zwei Jahren zurückgetreten?
-
man braucht hier nur noch mal den wallauthread hervorkramen. da wurden am ende die spieler in der geschäftsstelle bar auf die kralle bezahlt, bevor dann überhaupt kein Geld mehr floss. man kann aber wohl davon ausgehen, dass steuervergehen nachgewiesen werden. wenn schon andere manager jetzt öffentlich kommentare zu den niedrigen summen auf der lohnsteuerkarte abgeben...
-
naja, so ganz einfach ist das wohl nicht. Die RNL haben sicher auch Interessen "heimische" Eigengewächse im Kader zu haben. Sonst droht die Gefahr, schnell als Osteuropaexpress abgestempelt zu werden.
Sonst bleiben ja als "deutscher Touch" nur Schwarzer, Fritz und Roggisch. Klimowets zähle ich in der Aussendarstellung auch nur bedingt dazu.
Zudem werden die beiden bei den RNL sicher sehr viel mehr verdienen als bei einem Klub der Unterklasse. Ich denke da wird von einem knapp 20-jährigen schon sehr viel Eigenverantwortung abgefragt. Bei Unzufriedenheit müssten die beiden letztlich über die Medien gehen und zeigen, dass sie deutlich unzufrieden sind.
Wenn ich das richtig gelesen habe, wurde beispielsweise für einen Michael Haaß eine Ablösesumme von Minden gezahlt. Das können viele Vereine, welche gerade solche Verstärkungen brauchen, überhaupt nicht zahlen.
-
Zitat
SG Wallau steht auf Orange
Orange ist bekannt als Kraftspender nach physischer oder seelischer Erschöpfung. Es repräsentiert vitale Stärke und Aktivität. Die Wärme dieser Farbe hebt unweigerlich die Stimmung: Orange ist die Farbe der Freude, des Lustigen, der Geselligkeit. Sie hebt Geborgenheit, Gemütlichkeit und emotionale Wärme hervor. Pessimismus, Depression und Antriebsarmut werden verblüffend positiv beeinflusst. Orange lockert und aktiviert jeden, der im grauen Gewohnheitsalltag erstarrt ist. Wegen seiner umfassend anregenden Wirkung wird die Farbe Orange in der Farbtherapie auch zur Stärkung des Immunsystems und zur Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte eingesetzt. Genau auf diese Punkte setzt die SG Wallau. „Ob Hemd, T- oder Polo-Shirt, Krawatte, Schal. Die SG Fan sollen beim ersten Heimspiel mit dieser Farbe das Gemeinschaftsgefühl mit Mannschaft stärken. Wir wollen eine Einheit werden. Die Farbe spielt dabei mehr als nur Symbolik“, so Wallaus Geschäftsführer Jörg Ströhmann.
Orange symbolisiert Optimismus und Lebensfreude und wirkt aufbauend, kräftigend, positiv und in jeder Weise gesundheitsfördernd. Es fordert uns auf den Moment zu leben und etwas "fließen" lassen zu können. Der Appetit wird gefördert und die Verdauung angeregt. Auf der seelisch-geistigen Ebene fördert Orange das Vertrauen und die Lust am Leben. Die Sinne können sich entfalten, Aufgeschlossenheit und Zusammenhalt stellen sich ein. Orange hilft, das Bedürfnis nach Genuss und Sinnlichkeit anzunehmen und zu leben. Orange ist die Farbe die sich jugendlich und vital fühlen. Helles Orange bedeutet Fröhlichkeit, Kreativität und genau hierauf setzen Mannschaft und Verantwortliche.
Oh Gott, sind jetzt die Esoteriker in Wallau am Werk? Also ab jetzt hat Wallau nen neuen Spitznamen: die Käsköpp. Ich glaub ich werd auch mal mit oranger Unterwäsche anfangen. Ist ja anscheinend gut gegen latente Herbstdepression.
-
Zitat
Das heißt: Der Kader sollte abgespeckt werden, um die Personalkosten zu senken. Doch da sei mit Bernd Rigterink, dem Manager und wichtigsten Geldgeber, kein Konsens herzustellen gewesen. „Da hat sich der durchgesetzt, der die Macht hat“, sagte Lichtenborg gestern.
Das trifft wohl das Grundproblem. Bei der HSG redet man seit Jahren von Strukturen, zu sagen hat letztlich aber wohl doch noch Bernd Rigtering was. Er ist eben doch nicht nur sportlicher Leiter sondern der wahre Manager. Da kann ich das Gerede um strukturschwache Gegend hin oder her nicht so ganz ernst nehmen.
-
Zitat
So kam aus dem Rückraum nur Druck von Filip Jicha. Aber wir müssen vier Wochen auf Karabatic verzichten, und der Kader ist auch ohne Nikola gut. Wir haben heute unser Spiel nicht gezeigt, waren viel zu langsam.
also das ist schon mal ne recht billige aussage. szilagyi. Lund, andersson und Zeitz sind ja nun durchaus auch Leute, die von 9 Metern werfen können.
-
dann sollte man dem mann wenigstens ne kostenlose vip-karte beim hsv geben.
-
naja, gehen wir mal von minimum 700.000 aus.
ich geh mal von folgendem szenario aus.-neue sponsoren werden sich nicht finden lassen - wer investiert schon in so einen undruchsichtigen laden, welcher gerade als steuervermeider in der presse steht
-nach insolvenz riecht das nicht, 700.000 sind im vergleich zum gesamtetat nicht soo viel
-4-5 stammspieler werden gehen, der rest mit leuten aus der dritten liga bzw. billigen leuten weiterspielen
-
nanü, so ein unerwartet knappes ding und keiner gibt einen kommentar ab?
-
gott sei dank war ich so schlau und hab meine bet-and-win-immer auf kiel wette erst einmal kalt gestellt. sonst wären meine mittlerweile 26 euro (bei 20 euro start) futsch. hat noka s. sich jetzt eigentlich wie angekündigt in der halle blicken lassen?
-
hier mal der FAZ Artikel. Zwar nix neues, aber morgen ist der nicht mehr zugänglich und das dürfte hier ja ein längerer thread werden.
wenn schon solche sätze drinstehen, ist die kacke richtig am dampfen.
ZitatEr versicherte aber, dass das erste Saisonspiel an diesem Mittwoch gegen die GWD Minden planmäßig stattfinden werde.
Andererseits hat die HSG auch schon schlimmere Krisen überstanden.
ZitatAlles anzeigenFahnder bei Nordhorn
Steueraffäre im Handball?NORDHORN (sid). Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende Handball-Bundesligaklub HSG Nordhorn ist ins Visier der Steuerfahndung geraten. Am Dienstagmorgen um kurz vor 8.00 Uhr durchsuchten Fahnder der Finanzbehörde Oldenburg die Geschäftsräume des EHF-Pokalsiegers. "Es besteht der Verdacht, dass bei dem Verein Schwarzgelder an die Spieler gezahlt wurden. Es geht also um den Verdacht der Steuerhinterziehung", sagte Pressesprecher Alexander Retemeyer von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Osnabrück.
Insgesamt 75 Beamte waren im Einsatz und durchsuchten 25 Objekte. Steuerfahnder erschienen bei den Spielern, bei Trainer Ola Lindgren und bei Spielerberatern sowie in der Zentrale der Handball-Bundesliga (HBL) in Dortmund. "Es ist kein großes Geheimnis, dass die wirtschaftliche Lage in Nordhorn etwas schiefhängt", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Er hat die Nordhorner Verantwortlichen für ein klärendes Gespräch nach Dortmund bestellt; es soll am Donnerstag stattfinden. "Ich denke, dass sie uns weitere Unterlagen vorlegen und eine Stellungnahme abgeben werden", sagte Bohmann.
Die HSG-Verantwortlichen gaben am Dienstag zunächst keine klare Stellungnahme ab. Manager Bernd Rigterink bestätigte lediglich die Durchsuchung. "Zu den Vorwürfen wollen wir uns erst einmal nicht äußern", so Rigterink. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück wird das gesammelte Material zunächst in Ruhe auswerten. Wann mit ersten Ergebnissen zu rechnen ist, konnte Retemeyer nicht sagen: "In der Regel dauert so etwas länger." HSG-Trainer Lindgren musste ebenfalls Verträge und Kontoauszüge offenlegen. Er versicherte aber, dass das erste Saisonspiel an diesem Mittwoch gegen die GWD Minden planmäßig stattfinden werde. Auch Weltmeister Holger Glandorf blieb gelassen. "Bei mir ist alles in Ordnung. Ich gehe davon aus, dass es bei den anderen auch so ist. Wir konzentrieren uns jetzt auf das Spiel", sagte Glandorf, der in Nordhorn noch einen Vertrag bis 2009 besitzt und von mehreren Vereinen umworben wird.
Obwohl die HSG, bei der die Spielergehälter seit Monaten verspätet gezahlt wurden, die Lizenz für die Saison erhalten hat, drohen drastische Strafen, falls sich die Vorwürfe bestätigen sollten. "Die äußerste Konsequenz wäre eine Lizenzrücknahme. Aber jetzt müssen wir erst einmal abwarten", sagte Bohmann.
-
hier
gefundenZitatAlles anzeigenHandball
Werbung für Saisonstart
Dessau-Roßlauer HV erwartet am Mittwoch den SC Magdeburg
von Steffen Brachert, 19.08.08, 21:29h, aktualisiert 19.08.08, 21:36hFachsimpeleien am Spielfeldrand: In Halle trafen die Teams von Peter Pysall und Michael Biegler Ende Juli schon einmal aufeinander. Der DRHV unterlag dort dem SC Magdeburg nach 40 Minuten mit 15:26. Am Mittwoch stehen sich beide Teams erneut gegenüber. (Foto: Löffler)
Bild als E-Card versenden
Dessau-Roßlau/MZ. Es ist ein ungleiches Duell, das eben daraus seinen besonderen Reiz bezieht. Das wissen die Fans. Das wissen die Spieler. Wenn Handball-Zweitligist Dessau-Roßlauer HV am Mittwoch, 19.30 Uhr, in der Anhalt-Arena auf Erstligist SC Magdeburg trifft, dann geht es nicht unbedingt darum, eine Sensation zu schaffen. Ziel ist es, sich weiter einzuspielen - und gleichzeitig die Fans auf sich aufmerksam zu machen: Dessau-Roßlau wirbt für seinen Saisonstart, der am 7. September zu Hause gegen die Ahlener SG vollzogen wird. Der SC Magdeburg muss schon am 3. September gegen TuSEM Essen ran.
Doch so groß die sportlichen und finanziellen Unterschiede zwischen dem Dessau-Roßlauer HV und dem SC Magdeburg sind, so ähnlich sind ihre Probleme. Beide Vereine haben wirtschaftlich schwierige Zeiten hinter sich. Beim DRHV hinterließ Ex-Präsident Oguzcan Demirtas einen Scherbenhaufen. Bei den Gladiators aus der Landeshauptstadt war die Situation kaum besser, als Manager Bernd-Uwe Hildebrandt gehen musste und sich plötzlich überall riesige Etat-Löcher auftaten.Das durchaus mögliche Aus haben beide Vereine abgewendet. Die Folgen sind bis heute allerdings unübersehbar. Beim Dessau-Roßlauer HV, der mit einem eigentlich zu kleinen Kader in die neue Saison geht. Beim SC Magdeburg, der dem Wettrüsten in der ersten Liga fast tatenlos zusehen muss.
Ganze zwei Neuzugänge leistete sich der SC Magdeburg. Torwart Jürgen Müller kam vom HSV Hamburg. Spielmacher Nicolay Hauge wurde vom dänischen Erstligisten Haslum BK geholt. Mehr war nicht drin. "Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn ich aus dem Vollen hätte schöpfen können", räumt der Magdeburger Sportdirektor Stefan Kretzschmar ein. "Aber ich bin früh an wirtschaftliche Grenzen gestoßen. Das ist nun mal die Realität, mit der ich leben muss."
Was das sportlich heißt, bleibt abzuwarten. Trainer Michael Biegler, im Winter aus Wilhelmshaven geholt, hat Mannschaft und Verein mit einer starken Rückrunde neue Zuversicht gegeben. "Ich denke, wir sollten darum kämpfen, einen EC-Platz zu erreichen", hofft Kretzschmar. "Man muss aber auch realistisch sein. Zu den besten Fünf zählt der SCM schon rein nominell nicht mehr. Wenn man dann berücksichtigt, dass selbst die Mannschaften, die in der Vorsaison hinter uns lagen, beispielsweise Wetzlar oder die Füchse Berlin, uns finanziell überholt haben, dann müssen wir schon echt kämpfen, um einstellig zu bleiben."
Die Voraussetzungen für Mittwochabend sind damit formuliert. "Es geht nicht um das Ergebnis", stellt DRHV-Handball-Chef Thomas Zänger klar, der allerdings schon hofft, "dass wir uns am Gegner aufbauen". Dessau-Roßlau sehe gegen stärkere Mannschaften immer besser aus. "Wichtig sind drei Dinge: ein schönes Spiel, viele Fans und dass alle Spieler unverletzt bleiben." Peter Pysall und Michael Biegler, die beiden Trainer, dürften das sofort unterschreiben.
Wichtig ist aber auch noch eine vierte Sache: Die Beziehungen zwischen den Handball-Hochburgen Dessau-Roßlau und Magdeburg waren in den letzten Jahren nicht ganz einfach. "Wir haben das Spiel ganz ohne Hintergedanken vereinbart", beteuert Zänger zwar nachdrücklich. Doch ein verbessertes Miteinander muss nicht schlecht sein.
Jetzt stapelt Stefan Kretzschmar aber doch verdammt tief. Wetzlar hantiert sicher noch irgendwo knapp um die 2 mio grenze. und wenn die größen seiner meinung nach mit über 10 mio. umgehen. wo liegt dann der wahre SCM etat? ob die füchse den scm überholt haben, wage ich auch zu bezweifeln.
-
Zitat
Original von Tester
Wenn schon, dann südossetische Flaggen. Georgien ist nun wahrlich nicht das Unschuldslamm in diesem Konflikt. Wobei das aktuelle Eindreschen auf Rußland schon ein wenig an die Einseitigkeit der Berichterstattung zu Tibet erinnert.
Wer wie und wo zu welchem Anteil an diesem Konflikt mitkocht will ich gar nicht wissen bzw. ist mir klar, dass es bei solchen Konflikten nie nur einen Schuldigen geben kann. Ansonsten sind wir einer Meinung.
ZitatWas die Spiele anbelangt, so hege ich eine ziemlich kritische Meinung. Trotz aller Einseitigkeit seitens der westlichen Medien lassen sich die Schattenseiten der Olympiade doch nicht leugnen. "Die Menschen haben die Spiele verdient." Schöner Satz, die Frage ist nur, wieviel die Menschen letztendlich von den Spielen haben. Zwangsumsiedlungen und die verschärfte Verfolgung nicht systemkonformer Aktivitäten haben sie jedenfalls nicht verdient.
Ich verstehe darunter, dass China als aufstrebendes Entwicklungsland diese Spiele verdient hat. Ich habe auch den Eindruck, dass die übergroße Mehrheit der Chinesen es toll findet, dass das ehemals arme Land sich dem Westen präsentieren kann und sich zudem freut, der Welt das moderne China zu zeigen. Das dies letztlich auf der geschichte sowie der propaganda beruht ist die Kehrseite der Medaille.
ZitatOb die Spiele tatsächlich zu einer weiteren Öffnung des Landes führen werden, bleibt abzuwarten. Den Bombast der Eröffnungs- und Abschlußzeremonien konnte ich jedenfalls nicht ertragen. Wie Regisseur Zhang Yimou selbst im Interview trefflich bemerkt, können das nur die Nordkoreaner noch besser. Andererseits gab es in China natürlich schon wesentlich schlimmere Zeiten, die positiven Entwicklungen sollte man nicht ignorieren, und auch anderswo sieht es um die Menschenrechte nicht unbedingt rosig aus (hallo George W.!)
Ich habe mir die eröffnungsfeier gar nicht angeschaut. aus der DDR kenne ich sportfeste und in china habe ich schon mal auf lokaler Ebene (in Dalian) derartige Shows gesehen. die höhepunkte der show im nachhinein waren trotzdem beindruckend, von der künstlerischen choreographie her. bei nem "klassischen" lokalen sportfest muss ja immer noch die obligatorische sängerin in uniform ein heldenlied singen. zumindest war das noch vor 5 jahren so. persönlich sehe ich das schon lange als reine Form der "Propagandakunst" an. Das ist ja wirklich eine eigene Gattung.
ZitatAndererseits gab es in China natürlich schon wesentlich schlimmere Zeiten
richtig. ich habe es woanders schon mal geschrieben. vor 35 Jahren haben die Leute noch Rinde von den Bäumen gekratzt und haben ihre kochtöpfe zur altmetallsammelstelle gebracht, nur weil der Vorsitzende Mao die Idee hatte, dass in jeder Kommune ein kleiner Hochhofen Stahl schmelzen muss. Die Generation der über 40 jährigen hat das noch bewusst im Kopf und dürfte mit der aktuellen Situation bzw. Entwicklung insgesamt recht zufrieden sein.
EDIT: was mir gerade heute noch einfällt. Wir fragen uns immer, ob die Spiele in China das Verhältnis der Chinesen zur Demokratie verändern wird.
Die Frage auf chinesischer Seite ist, ob die Spiele das Chinabild in der Welt ändern wird. Am Sonntag kommt es wahrscheinlich zum Showdown im Kampf um die Dresdener Bank. ich gehe davon aus, dass diesmal hinter den Kulissen noch der Commerzbank den Zuschlag erhält bzw. die China Development Bank rausgedrückt wird.
Es wird aber nicht mehr lange dauern bis eine Bank aus China bzw. die chinesischen Staatsfonds hier einen Fuß in der Tür hat. Ich denke, dass dann die öffentliche Debatte sich von "relativ abstrakten" Themen wie der Universalität von Menschenrechten, pragmatischen Dingen wie dem Schutz geistigen Eigentums zuwenden. Der know-how-klau aus china bzw. das hemmungslose kopieren sind doch ganz konkreten probleme im augenblick.
-
hier bei wikipedia ist gut beschrieben, worum es sich handelt. Die Auswertung für Werbedaten ist die eine Seite. Auf der anderen Seite können auch die "Schreiber" von Artikeln ein Feedback erhalten, wieviele Leute ihren Artikel gelesen haben. Ich beispielsweise schreibe wie viele in der Szene nur "aus Hobby" bzw. für das eigene Ego. Die Info ist schon ein Anreiz. Sonnte könnte ich ja auch einen eigenen Blog machen.
Ich glaube nicht, dass wir das Problem haben, dem Verfassungsschutz irgendwann mal Daten übergeben zu müssen. Dafür sind die Themen nicht subversiv genug.
Aus einer IP-addressen kriegt man keine Personenzuordnung, d.h. auch google analytics kriegt nicht raus, welche bücher du bei amazon bestellst.
Trotzdem sollte sich jeder "Poster", gerade angesichts der aktuellen Mediendebatte über "Datenklau", bewusst sein, das er Spuren hinterlässt und sich darum kümmert, an seinem Browser die bei Wikipedia beschriebenen Vorkehrungen zu treffen, falls ihm das Thema "Privatsphäre im Netz" wichtig ist.
-
heute startet ein film, den ich nach langer zeit auch völlig ohne kritiklesen im vorfeld schauen werde. Regisseur ist Leander Haußmann (Sonnenallee), Musik von Element of Crime (Sven Regener). Definitiv etwas abseits des Hollywoodmainstreams und kein deutsches artifizielles filmgefördertes betroffenheitskino.
mal ein ausschnitt aus ner kritik.
komme wohl aber erst in zwei wochen zum schauen.
ZitatEs ist die Verfilmung eines 2004 erschienenen Romans von Gernot Gricksch, in dem es darum geht, dass ein junger Mann sich in eine reife Frau verliebt. Weil diese Frau nun aber auch keine Greisin ist, sondern gerade mal eben Mitte vierzig, ist das Ganze so unfassbar aufregend nun auch wieder nicht, weshalb Haußmann, der auf das Buch angeblich von einer Frau aufmerksam gemacht wurde, die das Thema für gesellschaftlich relevant hielt (vgl. Demi Moore), die Handlung mit Musik (Originalkompositionen von Element of Crime), Tempo und flotten Sprüchen wie diesem hier aufpeppt: "Ich kenn' da übrigens einen sehr guten Thailänder." - "Grüßen Sie ihn schön von mir."
der letzte film war indiana jones. nach 45 minuten hatten sich die stunts und acts togelaufen. war dann nur noch langweilig. da wird nur die szene im kopf bleiben, als sich indiana jones bei der atombombenexplosion im kühlschrank versteckt, durch die luft geblasen wird und in der nächsten szene mit schrubbern unter der dusche sauber machen lässt.
-
hab mich mit einem packen "junger deutscher" versorgt. Julia Franck "Lagerfeuer", Jens Bisky "Geboren am 13. August" z.B. Mal wieder ein Kaufrausch. Wird wohl erst im Herbst den Weg auf den Nachttisch finden.
edit:
ZitatNach "Herr Lehmann" von Sven Regener les ich nun "Neue Vahr Süd".
"Herr Lehmann" fand ich einfach super, es passiert eigentlich nichts aber man ist trotzdem gefangen und erkennt seine eigene Denkweise oft wieder. Hat viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass "Neue Vahr Süd" genauso viel Spaß machen wird.
den zweiten teil habe ich mir gespart, da westdeutsche jugend als thema mich nicht so interessiert. jetzt ist gerade der dritte til "Der kleine Bruder" rausgekommen. handlung 1980. Herrn Lehmanns. Ankunft in Westberlin. Das werde ich mir sicher besorgen.
So richtig Handlung gibt es bei Regener nicht, aber die charaktere sind so witzig beschrieben, dass es nicht langweilt. hoffe, dass das bei teil 3 auch so wird.
hast du schon das interview gelesen?