die ganze debatte über welches land wie doping bekämpft oder nicht wirkt irgendwie endlos. selbst das IOC fährt keine klare linie.
der neueste vorschlag ist ja, die blutproben einzufrieren und bis zu acht jahre danach auszuwerten. es ist ja im augenblick eine hase-igel wettlauf. das würde das problem zwar nicht lösen (und ich galube es gibt bei diesem problem keine lösung) jedoch klarheit schaffen. dies in verbindung mit sofortiger lebenslanger sperre egal in welcher sportart sowie die ausweitung der verurteilung auf den strafrechtlichen bereich wäre mal ne linie.
wenn ich die spiele so überblicke scheint man derzeit vor allem in der ukraine und russland noch hemmungslos zu dopen. aber wahrscheinlich sind die dort einfach nur zu blöd es richtig zu machen.
in der FAZ von heute waren wieder sehr tiefgehende gedankenbeiträge (unter anderem von michael groß) zu diesem thema.
der fall marion jones in den usa ist doch eigentlich ein beispiel für eine vorreiterrolle in sachen strafhärte. sie wurde zwar nicht wegen dopings sondern wegen falschaussage in den knast gesteckt, aber immerhin. gesellschaftlich ist sie runiniert und vielleicht ja doch ein abschreckendes beispiel.