Beiträge von alter Sack
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Noch ein Artikel zum Thema aus der FAZ.
ZitatAlles anzeigenMilchkrise
Der Bio-Bonus
Von Marcus TheurerAuf den Ökobauernhöfen ist die Welt noch in Ordnung
03. Juni 2008 Wütende Bauern, Traktorblockaden vor Toren der Molkereien und Milch, die hektoliterweiße im Ausguss landet - all das kennt Andreas Nissen nur aus der Zeitung. Im eigenen Betrieb, der Molkerei Söbbeke im Münsterland, gehen die Dinge dagegen ihren gewohnten Gang."Ein Lieferstreik ist bei uns kein Thema, der Betrieb läuft", sagt Prokurist Nissen. Während in Berlin Landwirtschaftsminister Horst Seehofer einen nationalen "Milchgipfel" einberufen will und in den Supermärkten streikbedingt die Kühlregale leer zu bleiben drohen, rollen bei Söbbeke wie immer die Lastwagen vom Hof. "Unsere Bauern sind zufrieden mit dem Milchpreis, den wir bezahlen", sagt Nissen.
Kein Versorgungsengpass in den Bioläden
Dass ausgerechnet hier auf dem flachen Land in Nordrhein-Westfalen die Welt noch heil ist, hat einen einfachen Grund: Söbbeke verarbeitet nur Biomilch und selbst in der hochregulierten Milchwirtschaft wirken eben noch die Marktkräfte. Der Preis für konventionell erzeugte Milch bricht ein, weil zu viel angeboten und zu wenig nachgefragt wird. Der Preis für Biomilch ist stabil weil, immer mehr Deutsche Biolebensmittel kaufen und die Landwirte kaum nachkommen mit dem Liefern. Und deshalb sei die Situation in vielen Biomolkereien trotz des heftigen Milchstreits vergleichsweise entspannt, heißt es in der Branche. Ein Versorgungsengpass in den Bioläden droht bisher nicht.
50 Cent je Liter angelieferter Milch zahlt Söbbeke seinen Bauern zur Zeit - fast die Hälfte mehr als konventionell wirtschaftende Landwirte erzielen können. Es ist ein neues Phänomen: Lange Zeit haben sich die Preise für konventionelle Milch und Biomilch weitgehend parallel entwickelt. "In den letzten Monaten haben wir uns mit unseren Preisen abkoppeln können", sagt Thomas Dosch, Präsident von Bioland, dem größten Ökoanbauverband in Deutschland.
"Alle in der Lebensmittelbranche wollen mit dem Attribut ,Bio' werben, aber das Angebot ist knapp". Und so ist der Erzeugerpreis für konventionelle Milch seit dem Spätherbst bei steigenden Produktionskosten um gut 20 Prozent gefallen, im Biolager dagegen praktisch gar nicht (Siehe Grafik). Vom Bio-Bonus profitiert freilich nur ein kleiner Teil der Bauern. Nur rund 5 Prozent der knapp 400.000 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland produzieren Bionahrung.
Die Nische wächst rasant
Dass es der kleinen Schar der Biobauern besser geht als der Masse der Landwirte haben sie einem noch nie dagewesenen Öko-Boom auf deutschen Esstischen zu verdanken. Selbst in den Filialen der großen Supermarktketten gibt es heute ein breites Angebot an Ökonahrungsmitteln vom Hühnerschenkel bis zu den Bio-Schupfnudeln. Zu diesen greift zwar immer noch nur eine Minderheit der Kunden. Bioland schätzt, dass zum Beispiel nur rund 2 Prozent der in Deutschland verbrauchten Milch von Biohöfen erzeugt wird. Doch die profitable Marktnische wächst rasant.
"Wir hatten in den vergangenen Jahren im Schnitt jeweils ein Umsatzplus von rund 30 Prozent", sagt Gerhard Sailer, Einkaufsleiter der Biosupermarktkette Basic. Konkurrenten wie etwa Alnatura kommen im gesättigten deutschen Lebensmittelhandel auf ähnlich stolze Steigerungsraten. "Der Biomarkt wird weiter zulegen ", erwartet Sailer. Vor allem Obst und Milchprodukte sorgten für stetiges Wachstum. Schon heute ist Deutschland nach den Vereinigten Staaten weltweit der zweitgrößte Absatzmarkt für Bionahrung. Die Kunden sind bereit mehr zu zahlen. Bei Basic kostet der Liter Vollmilch zur Zeit 1,29 Euro. Aldi dagegen wirbt diese Woche mit einem neuen "Dauertiefpreis" von 61 Cent.
Ökobauern hoffen auf stabile Preise
Die sich immer weiter öffnende Preisschere zwischen Bio und Nicht-Bio macht allerdings mittlerweile auch den Ökobauern selbst Sorgen. "Bei unseren Mitgliedern gibt es Bedenken, dass wir uns dem Preisverfall im Milchmarkt nicht auf Dauer entziehen können", sagt Bioland-Chef Dosch. Wenn der Preisunterschied im Kühlregal zu groß wird - so die Befürchtung - lassen wieder mehr Kunden die Biomilch-Tüte stehen, auch wenn ihr Preis absolut nicht steigt. Von Dauer werde die Preisstabilität in der ökologischen Milchwirtschaft deshalb nicht sein, warnen Skeptiker bereits. Erste Versuche von Biomolkereien, niedrigere Preise durchzusetzen, gibt es bereits.
Die Meinungen gehen freilich auseinander. "Bisher können wir nicht feststellen, dass unsere Kunden weniger Biomilch kaufen, weil die konventionelle Milch billiger geworden ist", sagt Manon Haccius, Sprecherin von Alnatura. Etwas zurückhaltender ist dagegen Basic-Einkaufschef Sailer "Es gibt bei uns keine Anzeichen, dass der Preis für Biomilch unter Druck geraten könnte", sagt auch er. "Aber die wachsende Preisdifferenz birgt gewisse Gefahren."
Biobauern streiken mit
Vor allem in Süddeutschland haben sich deshalb auch Biolandwirte dem Streik der Milchbauern angeschlossen, obwohl sie selbst bisher gar nicht betroffen sind. Aufgeheizt ist die Stimmung in den Dörfern und deshalb auch heikel für die Biobauern. Einerseits geht es ihnen bislang besser als den Kollegen, andererseits wollen sie damit nicht auftrumpfen.
"Wir möchten keine Streikbrecher sein", sagt Bioland-Präsident Dosch. Deshalb werde der Protest der konventionell wirtschaftenden Kollegen unterstützt. Lange Zeit sind die Ökolandwirte in der Bauernschaft als Sektierer ausgegrenzt worden. Jetzt soll der Milchstreit keinen neuen Keil zwischen die Lager treiben. "Es ist nicht angebracht, jetzt Häme zu zeigen, weil wir bisher keinen Preisverfall haben", sagt Dosch.
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Henning Fritz (GER) – ‘The magician’: 2007 was his year. His club coach, Noka Serdarusic, in Kiel banished the former World Handball Player (2004) to the stands but national head coach Heiner Brand gave fresh heart to Fritz.
Oh je, die Mitleidsschiene. Wenn man es als Lebenswerksauszeichnung betrachtet - warum nicht. Letztlich war Olympia 2004 für mich das beste Turnier von Fritz. Da hat er sich unsterblich gemacht. Seither geht es schleichend abwärts. Bei der letzten EM war er schon nicht mehr Nummer Eins.
Mir fehlt z.B. mal ein Wissem Hmam in der Abstimmung.
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Ich hoffe auf ein langes und unterhaltsames Sommertheater. Wenn jetzt schon die Presseabteilung des THW bei Artikeln der KN sieben muss, ist alles angerichtet für einen schönen Intrigen- und Verschwörungscocktail.
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kraus, fritz???

wer macht da die nominierungen?
kann eigentlich nur karabatic werden, oder kokcharov in anerkennung der lebensleistung sozusagen.
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Original von Claudi1981
Was meinst du denn, wieviel bei ca. 800€ netto angemessen wäre, für Lebensmittel auszugeben???!
Das klang vielleicht etwas arrogant. Ich selbst kaufe auch bei Lidl und Rewe. Das hat einfach mit Bequemlichkeit zu tun. Ein "bewusster" Käufer bin ich nicht. Im "globalen" Vergleich dürfte der Anteil vom Haushaltseinkommen, welches für die reinen Nahrungsmittel (also kein Bier oder so) ausgegeben wird, weltweit am niedrigsten sein.
Durch die Erfolge der Discounter Aldi und Lidl hat sich in Deutschland ein unglaubliche Billigmentalität entwickelt. Bei Autos beispielsweise sehe ich diese Mentalität nicht so ausgeprägt.
Vor allem ist sitzt man in Deutschland auch moralisch in einer Falle. Immer wieder beweisen die Tests ja, dass die Waren aus dem Discounter qualitativ mir Rewe etc. absolut vergleichbar sind. Da sagt sich der Verbraucher natürlich zu recht, dass er doch blöd war, nicht bei Aldi zu kaufen. Richtig nachvollziehen kann man doch die Preise nur, wenn man direkt beim Erzeuger kauft, und wer hat schon die Zeit und Lust seine Eier, Milch, Fleisch etc. direkt beim Bauern zu kaufen.
Wenn man das ganze zu Ende denkt und man sich völlig korrekt verhalten will, muss man eigentlich zum Vegetarier werden und nur noch Obst essen, welches von selbst vom Baum gefallen ist.
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Hat doch alles mit einem Schweinezyklus zu tun. Vor einem Jahr war der Milchpreis hoch, weil die Chinesen wie verrückt Milchpulver importiert haben. Jetzt kriseln die Finanzmärkte und die Chinesen haben eine eigene Milchwirtschaft, also geht der Preis wieder runter. Viele Nebenerwerbsbauern haben in der Vergangenheit wieder auf Milch umgesattelt und somit ist das Angebot jetzt stärker.
Von mir aus kann der Milchpreis sogar 1 Euro betragen, ich trinke viel und schätze dieses Lebensmittel. Solange Benzin teurer ist als Milch finde ich das sowieso pervers billig. Aber das ist eine andere "moralische" Frage, welche sich in einer Marktwirtschaft nun einmal nicht stellt.
Die Preiserhöhungen im Lebensmittelhandel würden doch nie im Leben bei der Bauern direkt ankommen. Die Hälfte der Milchproduktion geht doch in MIlchpulver und wird später z.B. in Eis verarbeitet. Das kann man auf dem Spormarkt kaufen. Der Produzent sitzt dann vielleicht in Polen. Ab einem bestimmten Preis rechnet sich sogar der Nachttransport der Frischmilch von Polen nach Deutschland.
Mit den Lebensmitteln ist das eh so ein Sache. Wenn man sich anschaut, wo im Lidl schon überall der Bio-Aufkleber draufpappt. Mir scheint die Strategie eher zu sein, dass jeder Discounter 5% Bio-labels im Angeobt hat, damit der Kunde was für sein ruhiges Gewissen tut.
Solche Tegut-Kunden wie Gottfried gibt es nur in einigen wenigen Millieus, obwohl es insgesamt schon fast lächerlich ist, was wir hier in Deutschland für einen Bruchteil des Einkommens für den Kauf von Nahrungsmitteln ausgeben.
Ich denke viele Bauern werden einfach die Kühe schlachten, auf Weizen umstellen und der Markt wird es dann richten.
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Original von Snuffmaster Auch das 3-Liter-Auto wurde viel zu teuer verkauft.
Das sehe ich aber nicht so. Das 3-Liter-Auto war ein Prestigeobjekt von VW und großartig Marge haben die an dem Ding nicht gemacht. Wenn ich alles auf Leichtmetall umstellen muss, kostet es halt mehr. Nur konnte VW halt nicht auch noch die Autos subventionieren. Letztlich war zum damaligen Zeitpunkt der Käufer nicht bereicht für die Ersparnis von 2 Litern die Differenz im Kaufpreis zu tragen.
Es gab doch sogar schon das 1-Liter auto, in welchem Piech und Pischetsrieder auf einer PK vorgefahren sind.
3-Liter-Autos wären ja auch noch recht preisgünstig zu produzieren, wenn der Motor schön klein wird. Dann wäre aber bei 120 Km/h schluss und mit so einem Auto traut sich in Deutschland keiner auf die Autobahn. ich denke der Preis wird noch steigen und entsprechend steigen die Leute weiter auf kleinere Autos oder Alternativen (Gas ist wohl am naheliegensten derzeit) um. -
Asics hat sich bei Laufschuhe wohl den besten Ruf als Spezialist erarbeitet. Ich habe auch welche und preislich liegen die mit den anderen Marken irgendwo im gleichen Rahmen.
Neulich gabs auch Laufschuhe im Aldi für 25 Euro. Die sahen von der Sohle so schlecht nicht aus. Obermaterial ist eh bei fast allen Schuhen gleich.
Ich denke, wenn man nicht stark übergewichtig ist oder der Fuß extrem nach innen oder aussen auftritt, kann man am Anfang auch solche Schuhe nehmen. Ein "echter" Laufschuh kommt ja mittlerweile auch schon um die 80 EuroWillst Du allerdings "seriöser" und öfter laufen, ist ein Schuhanalyse sicher angebracht. Die Kette Runnerspoint ist in puncto Analyse und Beratung zu empfehlen.
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Zitat
Lieblich schweben durch die Luft die schwarzen Dämpfe
Und mit heiterem Gesang nimmt man Kohlen in Empfangdas nenn ich doch mal Poesie.
Wobei mein Ruhrgebiets-Kleinstadtfavorit ja Bottrop ist. Wir sind hier ja im Landluftthread.
Statt Kohle fällt mir bei Gelsenkirchen eher Chemie ein. Hat Hüls dort nicht ein Riesenwerk?
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hier noch mal der Text dieses Rockhaus-"Klassikers". Mit dem Abstand von 20 Jahren war das vielleicht so etwas wie eine NDW-Anleihe. diese welle ist ja so anfang der 80er Jahren angelaufen. Damals hab ich das aber nicht so emfpunden. Das war einfach nur Mega-Scheisse.
so 1988 hab ich rockhaus mal auf einem festival gesehen. da mussten die nach 20 minuten abbrechen weil der keyboarder sturzbesoffen vom hocker gefallen ist.
Übrigens ist der Titel 1996 sogar noch in die Rockhaus-"Best of" cd gekommen.
Mit der Metalszene hatte ich in der DDR nicht wirklich viel zu tun. In meiner Erinnerung waren das immer so Jungs die mit Jeanswesten aus Polen rumgerannt sind. Da haben die dann in Ermangelung von echten Aufnähern mit Kugelschreiber "Slayer" und so Zeugs draufgemalt.
Ich hab noc mal intensivst gegoogelt und nach der Band mit den rosa leggins gesucht. bin bei http://www.ostmetal. de fündig geworden. Müsste"Metall" gewesen sein.
Easy rider war in der meiner erinnerung der einzige ddr-metal song, der im fernsehen gespielt wurde. An das video hier kann ich mich auch noch erinnern.ZitatAufsehen erregte die Band, als zu ihrem Song "Easy Rider" ein Video im DDR-Fernsehen lief, in welchem Moped-Fahrer mit Simson-Maschinen über einen Berliner Kinderspielplatz rasten, um diesen zu verwüsten.

wilde zeiten sag ich nur.
ZitatAlles anzeigenBonbons und Schokolade
Lyrik
Komp. Gunther Wosylus
Text: Mike Kilian
Heute kommen alle meine Freunde,
sowie Tanten, Omas, Opas
die ganze Meute.
Hoffentlich hat auch jeder an mich gedacht.
und wehe man hat mir nichts mitgebracht.
Ich stopfe mich mit Kuchen voll,
bekleckere mein neues Hemd.
Geburtstag feiern, ja das ist so toll,
wir sitzen hier nicht so verklemmt.
Bonbons und Schokolade,
mir ist ganz schlecht davon.
Bonbons und Schokolade.
Bonbons und Schokolade,
mir ist ganz schlecht davon.
Bonbons und Schokolade.
Mama hat uns das Zimmer fein gemacht.
Dafür gibt man aber wenig darauf acht.
Die Eltern und Verwandten reden über dies und das.
Wir trinken Limonade, Papa ist schon wieder satt.
Ich stopfe mich mit Kuchen voll,
bekleckere mein neues Hemd.
Geburtstag feiern, ja das ist so toll,
wir sitzen hier nicht so verklemmt.
Bonbons und Schokolade,
mir ist ganz schlecht davon.
Bonbons und Schokolade.
Bonbons und Schokolade,
mir ist ganz schlecht davon.
Bonbons und Schokolade.
Ich stopfe mich mit Kuchen voll,
bekleckere mein neues Hemd.
Geburtstag feiern, ja das ist so toll,
wir sitzen hier nicht so verklemmt.
Bonbons und Schokolade,
mir ist ganz schlecht davon.
Bonbons und Schokolade.
Bonbons und Schokolade,
mir ist ganz schlecht davon.
Bonbons und Schokolade -
Zitat
Original von lischen
nochmal zum stehen: ich finds halt ne komische angewohnheit in der ich den sinn nicht sehe, aber egal, wenn ihr stehen wollt, dann steht doch! was war denn eure rekordzeit die ihr stehen musstet?

Ich find dieses "Ritual" nicht komisch sondern nachahmenswert. Da zeigt man als Bankhocker doch, dass man zur Mannschaft steht und sie aktiv unterstützt. Bringt am Anfang eines Spieles gleich ne ganz andere Beteiligung.
Vielleicht hast Du ja noch die Gruga-Halle miterlebt. Da haben sich die Durchschnittsbesucher zu Anfang vermutlich erst einmal die Hörgeräte einstellen müssen.
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Zitat
Original von Lothar Frohwein
Das ist eh erst der Anfang. Wenn sich das Dollar-Euro-Verhältnis mittelfristig wieder normalisiert haben wird, wird der Sprit locker über 2 Euro kosten.
Ich frage mich ohnehin schon länger, wo wohl die Schmerzgrenze der Autofahrer ist. So lange aber der Verbrauch nicht Auswahlkriterium Nummer eins beim Autokauf ist, ist noch Luft nach oben. Ich bin mir sicher, sobald es die Kunden es laut fordern und ihren geplanten Kauf verschieben, stehen innerhalb von Monaten Autos in den Läden, die nicht mehr als 5 Liter brauchen und trotzdem 200 Sachen fahren.Und so lange morgens an den Ampeln überwiegend Autos stehen, in denen nur ein Mensch sitzt oder die Leute um 10 ct am Päckchen Butter zu sparen 15 Kilometer in den nächst größeren Ort fahren (statt im Laden um die Ecke zu kaufen), kann das mit den Preisen nicht soooo schlimm sein.
Genau so sehe ich das auch. Erst wenn bei eine signifikanten Menge von Autobesitzern die Schmerzgrenze erreicht ist und dieser auf Motorroller, Fahrrad oder ÖPNV umsteigen, wird es darüber eine ernsthafte Diskussion geben.
Das schöne an dem hohen Benzinpreis ist doch, dass langsam ernsthaft über Alternativen nachgedacht wird. Nächstes Jahr sollen die ersten Elektroautos kommen. In China fahren schon viele Elektroroller (natürlich zuhöchst unsicher). Die Batterientechnologie hat sich entwickelt. Eine Steuersenkung würde das Sympthom doch nur etwas verlagern.
Sind natürlich alles Überlegungen von mir als Nicht-Pendler. LEute die täglch ne Stunde mit dem Auto fahren sehen das aus sicherlich anders.
Übrigens hab ich in der FAZ vom Sonntag gelesen, dass Trampen wieder in Mode kommen soll. Wäre doch eigentlich auch nicht schlecht. war früher in meiner Jugend meine bevorzugte Art der Fortbewegung.
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Zitat
Original von Felix0711
Übrigens... was für Wieland

Unsre Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer,
unsre Heimat sind auch all die Bäume im Wald.
Unsre Heimat ist das Gras auf der Wiese, das Korn auf dem Feld und die Vögel in der Luft und die Tiere der Erde und die Fische im Fluß sind die Heimat.
Und wir lieben die Heimat, die schöne.
Und wir schützen sie, weil sie dem Volke gehört, weil sie unserem Volke gehört.mein lieblings"volkslied". In Asien, wenn man zum Karaoke aufgefordert wurde, war das der einzige song, den ich auswendig kannte. #Vom Text her gibt es aber noch einen anderen Titel, der etwas drastischer wird.
ZitatAlles anzeigenSoldaten sind vorbeimarschiert
Im gleichen Schritt und Tritt.
Wir Pioniere kennen sie
Und laufen fröhlich mit,
Gute Freunde, gute Freunde,
Gute Freunde in der Volksarmee.Sie schützen unsre Heimat
Zu Land, zur Luft und auf der See,
Sie schützen unsre Heimat
Zu Land, zur Luft und auf der See.
Gute Freunde, gute Freunde,
Gute Freunde in der Volksarmee.Der Hauptmann; der den Zug anführt,
Den kennen wir genau.
Vor Jahren stand als Maurer er
Bei uns noch auf dem Bau.
Gute Freunde, gute Freunde,
Gute Freunde in der Volksarmee.Ein Leutnant führt den zweiten Zug
Mit fröhlichem Gesicht.
Als Lehrer gab er früher uns
Den schönsten Unterricht.
Gute Freunde, gute Freunde,
Gute Freunde in der Volksarmee.Der Flügelmann im ersten Glied
Mit Stahlhelm und MPi
Als Melker der Genossenschaft
Betreute er das Vieh.
Gute Freunde, gute Freunde,
Gute Freunde in der Volksarmee.Soldaten sind vorbeimarschiert
Die ganze Kompanie.
Und wenn wir groß sind, wollen wir
Soldat sein, so wie sie.
Gute Freunde, gute Freunde,
Gute Freunde in der Volksarmee.und da wir schon mal dabei sind, noch eine kleine gedichtsammlung für all uns Heimatlose.
ZitatAlles anzeigenWolfgang Federau
Du kannst sie tausendmal verlassen.
Und kehrst doch immer ihr zurück.
Sie ist mit Türmen, Kirchen, Gassen
dein unverlierbar letztes Glück.sie birgt der Jugend reinste Träume,
sie schließt dich ein wie Mutterschoß.
Sie dehnt sich über alle Räume.
Und nimmer kommst du von ihr los.So weit kannst du ja gar nicht gehen,
daß du sie einmal ganz vergißt.
Ihr Bild wird dir vor Augen stehen,
wo du auch immer weilst und bist.So sehr kannst du dir nicht entgleiten,
daß dieses letzte Band zerreißt.
Weil, wo auch immer du magst schreiten,
ein Pfeil steht, der -- zur Heimat weist.ULFN wird sich ja in der Heimat bestimmt auch einen altdeutschen Gebetsspruch über den Türeingang hängen. Das wäre doch was hier.
Zitat
Das Holz an der Haustür, der Mörtel an der Wand,
in der Stube die Ofenbank;
wo ich einst spielte, der Brunnenrand,
krank bin ich, nach all diesen Dingen krank!und noch eins zum abschluss.
Felix du als Schwabe hast doch bestimmt noch was von Mörike zum Thema parat.
ZitatAlles anzeigenE. Schimpke
Horch! Die alten Eichen rauschen
Immer noch dasselbe Lied,
Sonst ist alles anders worden,
Seit ich aus der Heimat schied.
Mit Geleit zog ich von hinnen,
Fremd und einsam zieh' ich her,
Herz, wie bist du voll von Sehnen,
Heimat ach, wie bist du leer!Nur die alten Kirchenglocken
Singen ihren frommen Sang,
Sonst hat Willkomm' mir geboten
Keiner lieben Stimme Klang.
Und kein glänzend Auge wünschte
Freundlich mir zur Heimkehr Glück,
Herz, die Heimat ward zur Fremde.
Warum kehrtest du zurück?Nur der Wald hat dir erhalten,
Hinterm beerenreichen Haag,
Wohlbekanntes Grünen, Blühen
Und den alten Finkenschlag.
Leises Flüstern, Jugendträume,
Heimisch Wehen, Herzensfried;
Und die alten Eichen rauschen
Immer noch dasselbe Lied. -
Was ist denn aus Rostock in der weiblichen Jugend geworden? Die hatten doch sonst im Viertelfinale zumeist A- und B-Jugend zumindest im Viertelfinale.
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je länger ich in Frankfurt wohne, desto besser gefällt es mir. Ein brauchbares Gewässer in der Nähe wäre das i-tüpfelchen.
ich bin auch in eine Kleinstadt auf Rügen groß geworden. Deine "Landgefühle" kann ich gut nachvollziehen. "Dort wo die Welt noch in Ordnung ist" zu leben, hat sicher auch was. Gerade in der heutigen "Kommunikationsgesellschaft" sehe ich es als wichtigen Faktor an, in einer relativ entschleunigten Umgebung zu wohnen.
Ich persönlich vermisse auf dem Dorf gar nicht mal die Infrastruktur. Wann nutzt man die schon mal, zumal wenn die Kinder da sind. Wir wäre es aber von der Leuten her viel zu eintönig. Eine Stadt wie Frankfurt mit all seinen Subkluturen, die nebeneinander her leben, ist schon sehr spannend.
Rein vom Lebenswertfaktor wohnt es sich meiner Meinung nach in einer mittelgroßen Stadt am besten. Die ideale Stadt in dieser Hinsicht ist für mich Lübeck. Genau die richtige Groeße, Wasser in der Nähe und Hamburg innerhalb einer Stunde zu erreichen. Nur der falsche Handballverein ist in der Nähe. Mit einem gut bezahlten Job kann man in so einer Stadt herrlich bürgerlich leben. Doch gerade davor hab ich auch Horror. Das ist alles zu geradlinig.
Welche Perpektive hast Du in Dithmarschen? Jetzt kommt das erste Kind, bald darauf das zweite. in 20 Jahren hast du die Kids aus dem Haus. Was liegt dazwischen? Vielleicht ein Hausbau, im Verein mitmachen und einen großen Freundeskreis bilden, zweimal im Jahr Urlaub. Aber sonst? Für mich wäre das irgendwo eine grausige Vorstellung. Zumindest das Gefühl, dass man einfach seien Sachen packen kann und es woanders noch mal auf eine andere Weise zu versuchen brauche ich schon.
Aber wie schon geschrieben - Nachvollziehen kann ich es und spätestens seit der "Bauer sucht Frau" ist das Thema ja auch im gehobenen Boulevard wieder angekommen.
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WOW: 582 postings in einem einzigen Spielethread. Das ist mal ne Marke.
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Die WNZ bringt Ivankovic mit Spanien in Verbindung.
Kasmauskas steht immer noch auf dem Gehaltszettel, allerdings zahlt hier wohl momentan die Berufsgenossenschaft.Zitat
... Seine Stärken sieht der 36-malige Nationalspieler allerdings als torgefährlicher Spielmacher auf der Mittelposition. Dort hat die HSG mit Jung-Nationalspieler Timo Salzer und Kreso Ivankovic nun einen zuviel an Bord. Manager Dotzauer bestätigt, „Kontakte zu Vereinen, unter anderem in Spanien, hergestellt zu haben“, die an einer Verplichtung des 28-jährigen Kroaten interessiert seien.Der zuweilen geniale, zuletzt aber meist hinter den Erwartungen gebliebene Rückraumregisseur spielt in den Planungen von Trainer Mudrow offenbar ebenso keine Rolle mehr wie Marius Kasmauskas. Die Suche nach einem neuen Klub für den ebenfalls bis 2009 in Wetzlar unter Vertrag stehenden Litauer scheiterte zuletzt an dessen schwerer Schulterverletzung. „Er kann immer noch keinen Ball aufs Tor werfen“, bestätigt Dotzauer. Der vor der abgelaufenen Saison von Eintracht Hildesheim an die Lahn gewechselte Rechtshänder hat in diesem Jahr noch keine Minute gespielt, belastet deshalb auch nicht den Personaletat.
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Ich sehe die Felle von Ivankovic davons chwimmen. Der Etat ist nicht groß bzw. nicht gewachsen. Für Mitkov kam bisher Christophersen und Jungwirth, erster sicher nicht ganz billig. Kasmauskas steht immer noch auf der Gehaltsliste. Jetzt noch ein ehemaliger Schweizer Torschützenkönig?
Letzte Saison musste Hildebrand schon aus finanziellen Gründen gehen.
ich denke, dass Pomeranz keine schlechte Verpflichtung ist und der Rückraum nun mit Christophersen, Pomeranz und Michel von der Durchschlagskraft her deutlich stärker wird. Ivankovic hat allerdings noch ein oder zwei Jahre Vertrag. Wer könnte denn Interesse haben( ok das ist jetzt eigentlich schon wieder Wechselgerüchteecke). -
wäre nicht das erste mal.