Beiträge von alter Sack

    Noch ein Artikel zum Thema aus der FAZ.

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    Henning Fritz (GER) – ‘The magician’: 2007 was his year. His club coach, Noka Serdarusic, in Kiel banished the former World Handball Player (2004) to the stands but national head coach Heiner Brand gave fresh heart to Fritz.

    Oh je, die Mitleidsschiene. Wenn man es als Lebenswerksauszeichnung betrachtet - warum nicht. Letztlich war Olympia 2004 für mich das beste Turnier von Fritz. Da hat er sich unsterblich gemacht. Seither geht es schleichend abwärts. Bei der letzten EM war er schon nicht mehr Nummer Eins.

    Mir fehlt z.B. mal ein Wissem Hmam in der Abstimmung.

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    Original von Claudi1981

    Was meinst du denn, wieviel bei ca. 800€ netto angemessen wäre, für Lebensmittel auszugeben???!

    Das klang vielleicht etwas arrogant. Ich selbst kaufe auch bei Lidl und Rewe. Das hat einfach mit Bequemlichkeit zu tun. Ein "bewusster" Käufer bin ich nicht. Im "globalen" Vergleich dürfte der Anteil vom Haushaltseinkommen, welches für die reinen Nahrungsmittel (also kein Bier oder so) ausgegeben wird, weltweit am niedrigsten sein.

    Durch die Erfolge der Discounter Aldi und Lidl hat sich in Deutschland ein unglaubliche Billigmentalität entwickelt. Bei Autos beispielsweise sehe ich diese Mentalität nicht so ausgeprägt.

    Vor allem ist sitzt man in Deutschland auch moralisch in einer Falle. Immer wieder beweisen die Tests ja, dass die Waren aus dem Discounter qualitativ mir Rewe etc. absolut vergleichbar sind. Da sagt sich der Verbraucher natürlich zu recht, dass er doch blöd war, nicht bei Aldi zu kaufen. Richtig nachvollziehen kann man doch die Preise nur, wenn man direkt beim Erzeuger kauft, und wer hat schon die Zeit und Lust seine Eier, Milch, Fleisch etc. direkt beim Bauern zu kaufen.

    Wenn man das ganze zu Ende denkt und man sich völlig korrekt verhalten will, muss man eigentlich zum Vegetarier werden und nur noch Obst essen, welches von selbst vom Baum gefallen ist.

    Hat doch alles mit einem Schweinezyklus zu tun. Vor einem Jahr war der Milchpreis hoch, weil die Chinesen wie verrückt Milchpulver importiert haben. Jetzt kriseln die Finanzmärkte und die Chinesen haben eine eigene Milchwirtschaft, also geht der Preis wieder runter. Viele Nebenerwerbsbauern haben in der Vergangenheit wieder auf Milch umgesattelt und somit ist das Angebot jetzt stärker.

    Von mir aus kann der Milchpreis sogar 1 Euro betragen, ich trinke viel und schätze dieses Lebensmittel. Solange Benzin teurer ist als Milch finde ich das sowieso pervers billig. Aber das ist eine andere "moralische" Frage, welche sich in einer Marktwirtschaft nun einmal nicht stellt.

    Die Preiserhöhungen im Lebensmittelhandel würden doch nie im Leben bei der Bauern direkt ankommen. Die Hälfte der Milchproduktion geht doch in MIlchpulver und wird später z.B. in Eis verarbeitet. Das kann man auf dem Spormarkt kaufen. Der Produzent sitzt dann vielleicht in Polen. Ab einem bestimmten Preis rechnet sich sogar der Nachttransport der Frischmilch von Polen nach Deutschland.

    Mit den Lebensmitteln ist das eh so ein Sache. Wenn man sich anschaut, wo im Lidl schon überall der Bio-Aufkleber draufpappt. Mir scheint die Strategie eher zu sein, dass jeder Discounter 5% Bio-labels im Angeobt hat, damit der Kunde was für sein ruhiges Gewissen tut.

    Solche Tegut-Kunden wie Gottfried gibt es nur in einigen wenigen Millieus, obwohl es insgesamt schon fast lächerlich ist, was wir hier in Deutschland für einen Bruchteil des Einkommens für den Kauf von Nahrungsmitteln ausgeben.

    Ich denke viele Bauern werden einfach die Kühe schlachten, auf Weizen umstellen und der Markt wird es dann richten.

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    Original von Snuffmaster Auch das 3-Liter-Auto wurde viel zu teuer verkauft.

    Das sehe ich aber nicht so. Das 3-Liter-Auto war ein Prestigeobjekt von VW und großartig Marge haben die an dem Ding nicht gemacht. Wenn ich alles auf Leichtmetall umstellen muss, kostet es halt mehr. Nur konnte VW halt nicht auch noch die Autos subventionieren. Letztlich war zum damaligen Zeitpunkt der Käufer nicht bereicht für die Ersparnis von 2 Litern die Differenz im Kaufpreis zu tragen.

    Es gab doch sogar schon das 1-Liter auto, in welchem Piech und Pischetsrieder auf einer PK vorgefahren sind.
    3-Liter-Autos wären ja auch noch recht preisgünstig zu produzieren, wenn der Motor schön klein wird. Dann wäre aber bei 120 Km/h schluss und mit so einem Auto traut sich in Deutschland keiner auf die Autobahn. ich denke der Preis wird noch steigen und entsprechend steigen die Leute weiter auf kleinere Autos oder Alternativen (Gas ist wohl am naheliegensten derzeit) um.

    Asics hat sich bei Laufschuhe wohl den besten Ruf als Spezialist erarbeitet. Ich habe auch welche und preislich liegen die mit den anderen Marken irgendwo im gleichen Rahmen.

    Neulich gabs auch Laufschuhe im Aldi für 25 Euro. Die sahen von der Sohle so schlecht nicht aus. Obermaterial ist eh bei fast allen Schuhen gleich.
    Ich denke, wenn man nicht stark übergewichtig ist oder der Fuß extrem nach innen oder aussen auftritt, kann man am Anfang auch solche Schuhe nehmen. Ein "echter" Laufschuh kommt ja mittlerweile auch schon um die 80 Euro

    Willst Du allerdings "seriöser" und öfter laufen, ist ein Schuhanalyse sicher angebracht. Die Kette Runnerspoint ist in puncto Analyse und Beratung zu empfehlen.

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    Lieblich schweben durch die Luft die schwarzen Dämpfe
    Und mit heiterem Gesang nimmt man Kohlen in Empfang

    das nenn ich doch mal Poesie.

    Wobei mein Ruhrgebiets-Kleinstadtfavorit ja Bottrop ist. Wir sind hier ja im Landluftthread.

    Statt Kohle fällt mir bei Gelsenkirchen eher Chemie ein. Hat Hüls dort nicht ein Riesenwerk?

    hier noch mal der Text dieses Rockhaus-"Klassikers". Mit dem Abstand von 20 Jahren war das vielleicht so etwas wie eine NDW-Anleihe. diese welle ist ja so anfang der 80er Jahren angelaufen. Damals hab ich das aber nicht so emfpunden. Das war einfach nur Mega-Scheisse.

    so 1988 hab ich rockhaus mal auf einem festival gesehen. da mussten die nach 20 minuten abbrechen weil der keyboarder sturzbesoffen vom hocker gefallen ist.

    Übrigens ist der Titel 1996 sogar noch in die Rockhaus-"Best of" cd gekommen.

    Mit der Metalszene hatte ich in der DDR nicht wirklich viel zu tun. In meiner Erinnerung waren das immer so Jungs die mit Jeanswesten aus Polen rumgerannt sind. Da haben die dann in Ermangelung von echten Aufnähern mit Kugelschreiber "Slayer" und so Zeugs draufgemalt.

    Ich hab noc mal intensivst gegoogelt und nach der Band mit den rosa leggins gesucht. bin bei http://www.ostmetal. de fündig geworden. Müsste"Metall" gewesen sein.
    Easy rider war in der meiner erinnerung der einzige ddr-metal song, der im fernsehen gespielt wurde. An das video hier kann ich mich auch noch erinnern.

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    Aufsehen erregte die Band, als zu ihrem Song "Easy Rider" ein Video im DDR-Fernsehen lief, in welchem Moped-Fahrer mit Simson-Maschinen über einen Berliner Kinderspielplatz rasten, um diesen zu verwüsten.

    :D

    wilde zeiten sag ich nur.


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    Original von lischen

    nochmal zum stehen: ich finds halt ne komische angewohnheit in der ich den sinn nicht sehe, aber egal, wenn ihr stehen wollt, dann steht doch! was war denn eure rekordzeit die ihr stehen musstet? :P

    Ich find dieses "Ritual" nicht komisch sondern nachahmenswert. Da zeigt man als Bankhocker doch, dass man zur Mannschaft steht und sie aktiv unterstützt. Bringt am Anfang eines Spieles gleich ne ganz andere Beteiligung.

    Vielleicht hast Du ja noch die Gruga-Halle miterlebt. Da haben sich die Durchschnittsbesucher zu Anfang vermutlich erst einmal die Hörgeräte einstellen müssen.

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    Original von Lothar Frohwein
    Das ist eh erst der Anfang. Wenn sich das Dollar-Euro-Verhältnis mittelfristig wieder normalisiert haben wird, wird der Sprit locker über 2 Euro kosten.
    Ich frage mich ohnehin schon länger, wo wohl die Schmerzgrenze der Autofahrer ist. So lange aber der Verbrauch nicht Auswahlkriterium Nummer eins beim Autokauf ist, ist noch Luft nach oben. Ich bin mir sicher, sobald es die Kunden es laut fordern und ihren geplanten Kauf verschieben, stehen innerhalb von Monaten Autos in den Läden, die nicht mehr als 5 Liter brauchen und trotzdem 200 Sachen fahren.

    Und so lange morgens an den Ampeln überwiegend Autos stehen, in denen nur ein Mensch sitzt oder die Leute um 10 ct am Päckchen Butter zu sparen 15 Kilometer in den nächst größeren Ort fahren (statt im Laden um die Ecke zu kaufen), kann das mit den Preisen nicht soooo schlimm sein.

    Genau so sehe ich das auch. Erst wenn bei eine signifikanten Menge von Autobesitzern die Schmerzgrenze erreicht ist und dieser auf Motorroller, Fahrrad oder ÖPNV umsteigen, wird es darüber eine ernsthafte Diskussion geben.

    Das schöne an dem hohen Benzinpreis ist doch, dass langsam ernsthaft über Alternativen nachgedacht wird. Nächstes Jahr sollen die ersten Elektroautos kommen. In China fahren schon viele Elektroroller (natürlich zuhöchst unsicher). Die Batterientechnologie hat sich entwickelt. Eine Steuersenkung würde das Sympthom doch nur etwas verlagern.

    Sind natürlich alles Überlegungen von mir als Nicht-Pendler. LEute die täglch ne Stunde mit dem Auto fahren sehen das aus sicherlich anders.

    Übrigens hab ich in der FAZ vom Sonntag gelesen, dass Trampen wieder in Mode kommen soll. Wäre doch eigentlich auch nicht schlecht. war früher in meiner Jugend meine bevorzugte Art der Fortbewegung.

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    Original von Felix0711

    Übrigens... was für Wieland :D

    Unsre Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer,
    unsre Heimat sind auch all die Bäume im Wald.
    Unsre Heimat ist das Gras auf der Wiese, das Korn auf dem Feld und die Vögel in der Luft und die Tiere der Erde und die Fische im Fluß sind die Heimat.
    Und wir lieben die Heimat, die schöne.
    Und wir schützen sie, weil sie dem Volke gehört, weil sie unserem Volke gehört.

    mein lieblings"volkslied". In Asien, wenn man zum Karaoke aufgefordert wurde, war das der einzige song, den ich auswendig kannte. #Vom Text her gibt es aber noch einen anderen Titel, der etwas drastischer wird.

    und da wir schon mal dabei sind, noch eine kleine gedichtsammlung für all uns Heimatlose.

    ULFN wird sich ja in der Heimat bestimmt auch einen altdeutschen Gebetsspruch über den Türeingang hängen. Das wäre doch was hier.

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    Das Holz an der Haustür, der Mörtel an der Wand,
    in der Stube die Ofenbank;
    wo ich einst spielte, der Brunnenrand,
    krank bin ich, nach all diesen Dingen krank!

    und noch eins zum abschluss.

    Felix du als Schwabe hast doch bestimmt noch was von Mörike zum Thema parat.

    je länger ich in Frankfurt wohne, desto besser gefällt es mir. Ein brauchbares Gewässer in der Nähe wäre das i-tüpfelchen.

    ich bin auch in eine Kleinstadt auf Rügen groß geworden. Deine "Landgefühle" kann ich gut nachvollziehen. "Dort wo die Welt noch in Ordnung ist" zu leben, hat sicher auch was. Gerade in der heutigen "Kommunikationsgesellschaft" sehe ich es als wichtigen Faktor an, in einer relativ entschleunigten Umgebung zu wohnen.

    Ich persönlich vermisse auf dem Dorf gar nicht mal die Infrastruktur. Wann nutzt man die schon mal, zumal wenn die Kinder da sind. Wir wäre es aber von der Leuten her viel zu eintönig. Eine Stadt wie Frankfurt mit all seinen Subkluturen, die nebeneinander her leben, ist schon sehr spannend.

    Rein vom Lebenswertfaktor wohnt es sich meiner Meinung nach in einer mittelgroßen Stadt am besten. Die ideale Stadt in dieser Hinsicht ist für mich Lübeck. Genau die richtige Groeße, Wasser in der Nähe und Hamburg innerhalb einer Stunde zu erreichen. Nur der falsche Handballverein ist in der Nähe. Mit einem gut bezahlten Job kann man in so einer Stadt herrlich bürgerlich leben. Doch gerade davor hab ich auch Horror. Das ist alles zu geradlinig.

    Welche Perpektive hast Du in Dithmarschen? Jetzt kommt das erste Kind, bald darauf das zweite. in 20 Jahren hast du die Kids aus dem Haus. Was liegt dazwischen? Vielleicht ein Hausbau, im Verein mitmachen und einen großen Freundeskreis bilden, zweimal im Jahr Urlaub. Aber sonst? Für mich wäre das irgendwo eine grausige Vorstellung. Zumindest das Gefühl, dass man einfach seien Sachen packen kann und es woanders noch mal auf eine andere Weise zu versuchen brauche ich schon.

    Aber wie schon geschrieben - Nachvollziehen kann ich es und spätestens seit der "Bauer sucht Frau" ist das Thema ja auch im gehobenen Boulevard wieder angekommen.

    Die WNZ bringt Ivankovic mit Spanien in Verbindung.
    Kasmauskas steht immer noch auf dem Gehaltszettel, allerdings zahlt hier wohl momentan die Berufsgenossenschaft.

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    ... Seine Stärken sieht der 36-malige Nationalspieler allerdings als torgefährlicher Spielmacher auf der Mittelposition. Dort hat die HSG mit Jung-Nationalspieler Timo Salzer und Kreso Ivankovic nun einen zuviel an Bord. Manager Dotzauer bestätigt, „Kontakte zu Vereinen, unter anderem in Spanien, hergestellt zu haben“, die an einer Verplichtung des 28-jährigen Kroaten interessiert seien.

    Der zuweilen geniale, zuletzt aber meist hinter den Erwartungen gebliebene Rückraumregisseur spielt in den Planungen von Trainer Mudrow offenbar ebenso keine Rolle mehr wie Marius Kasmauskas. Die Suche nach einem neuen Klub für den ebenfalls bis 2009 in Wetzlar unter Vertrag stehenden Litauer scheiterte zuletzt an dessen schwerer Schulterverletzung. „Er kann immer noch keinen Ball aufs Tor werfen“, bestätigt Dotzauer. Der vor der abgelaufenen Saison von Eintracht Hildesheim an die Lahn gewechselte Rechtshänder hat in diesem Jahr noch keine Minute gespielt, belastet deshalb auch nicht den Personaletat.

    Ich sehe die Felle von Ivankovic davons chwimmen. Der Etat ist nicht groß bzw. nicht gewachsen. Für Mitkov kam bisher Christophersen und Jungwirth, erster sicher nicht ganz billig. Kasmauskas steht immer noch auf der Gehaltsliste. Jetzt noch ein ehemaliger Schweizer Torschützenkönig?
    Letzte Saison musste Hildebrand schon aus finanziellen Gründen gehen.
    ich denke, dass Pomeranz keine schlechte Verpflichtung ist und der Rückraum nun mit Christophersen, Pomeranz und Michel von der Durchschlagskraft her deutlich stärker wird. Ivankovic hat allerdings noch ein oder zwei Jahre Vertrag. Wer könnte denn Interesse haben( ok das ist jetzt eigentlich schon wieder Wechselgerüchteecke).