kann wohl nur so laufen. drei Spielmacher kann sich Wetzlar nicht leisten.
Beiträge von alter Sack
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Pomeranz ist doch Halblinker, oder? Nicht so ganz nachvollziehbar. Mit Mraz, Christophersen, Schneider und Djordjic Jun. ist man dort doch ganz gut besetzt. Ich hätte eher noch was auf RR erwartet.
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allerdings scheint AMC ja doch ein Zuschauerproblem zu haben. Als Meister vor 100 Leuten zu spielen ist ja nun nicht gerade die Erfüllung für einen Spieler.
ZitatHandball: Amicitia Zürich mit Sieg vor leeren Rängen
Zürich. Si/baz. In einem vorgezogenen Spiel der 8. NLA-Finalrunde setzte sich Amicitia Zürich erwartungsgemäss gegen den BSV Bern Muri durch. Der Tabellen-Zweite liegt nun zwei Punkte hinter Leader Kadetten SH GCZ, hat allerdings eine Partie mehr absolviert.Der Sieg der Zürcher war nie wirklich gefährdet. Ab der 10. Minute übernahm Amicitia die Führung und gab diese nicht mehr ab. Auf Seiten der Zürcher glänzten der Slowake Tomas Stranovsky (10 Treffer) und der Bosnier Edin Basic (9). Das Duo zeichnete für über die Hälfte der Zürcher Tore verantwortlich.
Obschon Amicitia mit dem deutlichen Erfolg gegen den BSV die (theoretische) Chance konservierte, die Kadetten aus Schaffhausen doch noch am Titelgewinn zu hindern, erschienen nur 100 Zuschauer in der Saalsporthalle. Für das Produkt Spitzenhandball existiert in Zürich offenbar kein Konsumentenkreis. Jeder Feld-, Wald- und Wiesenklub der Fussball-Amateurliga lockt im Durchschnitt mehr Zuschauer an. Das (Spitzen-)Spiel mit dem kleineren Ball büsst jährlich mehr an öffentlichem Terrain ein. In der letzten sportlichen Blütezeit von «Ami» strömten bei einem wichtigen Rendez-vous weit über 1000 Anhänger in die Halle. Dieses akute Desinteresse wird den Geldgebern der Stadtzürcher zu denken geben, daran ist nicht zu zweifeln.
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was regt ihr euch so auf? ich war bei einer ESC party in der stadt und fand das alles ganz lustig. ich meine, einige nummern waren doch dermaßen abgefahren, da sieht man mal, wie unterschiedlich europa doch tickt.
mein highlight waren ja die beiden aserbaidschaner. ich mein, das ist doch ein moslemisches land und dann begießt der eine schwarze teufel ein halbnacktes weib auf der bühne mit blut. die stimmen der beiden waren auch kraß. oder nehmen wir bosnien-herzeowina mit der bauernnummer. portugal mit dem singenden schlachtschiff im sturm, oder kroatien mit dem balkanfolk.
die no angels haben sich nun einmal in die reihe der nichtsinger eingereiht. schon direkt nach ende des songs hat man ihn vergessen. war ich übrigens auch bei griechenland fand. die russen haben ihre 10 millionen dollar letztlich gewinnbringend investiert. das ding hat halt die größe zielgruppe bedient, von der 7 bis 70 jährigen.ist natürlich schon auffällig, dass england und deutschland das ding mitfinanzieren und nur deshalb im finale sind. kein wunder, dass da nur ein abstiegsrang rauskam.
gegönnt hätte ich es ja armenien. dann wäre der grand-prix nächstes jahr aus erivan gekommen.
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etwas robuster sind die damen aus süd-moskau schon,
dafür gibt es ein paar slawisch-tatarische mischungen, die ich sehr hübsch finde.(hat sich nur leider einmal zu oft die nase gebrochen und deshalb was von regina halmich)
nach moskau kommt man ja schon für 250 euro. kann man eigentlich irgendwo ein turnierwochenende der russischen meisterschaft buchen?
das wäre doch mal ne kulturreise und sprachauffrischung nach meinem gusto. -
Zitat
Original von Huhn
( Es heißt allerdings auch, daß es bis jetzt keinen Kontakt zu anderen Vereinen gibt. )
sowas finde ich immer lustig. spätestens mit diesem interview dürfte das ziel klar sein aus dem "bisher nicht" ein zumindest "es gibt lose Anfragen" zu machen.
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mal ne frage in die runde. mein erster versuch, bei ebay ein auto zu kaufen, ohne es je gesehen zu haben, ist leider geflopt. dieser suzuki swift hat einen motor, gegen den sogar ein 1930er lanz-bulldog noch als "ruhig laufend" gelten mag. nun will ich aus meinem fehler lernen und mir was auf dem "seriösen" gebrauchtmarkt holen. diesmal muss es auch nicht unbedingt ein japaner sein, sondern irgend ein anderes altes auto, welches insgesamt gesehen (steuer, vesicherung, verbrauch) sparsam ist und die grüne umweltplakette erfüllt. idealerweise mit klimaanlage. meine ersten recherchen haben folgendes ergeben (Preisspanne bis 3000 euro)
audi 80
fiat punto
vw polo
ford fiesta
golf III
opel astra/kadettso ein audi reizt mich im augenblick am meisten. meine japaner waren ja auch in der regel toll, aber letztlich doch etwas klapperig. mit zunehmendem alter will ich aber auch mal klassik im auto hören und nicht nur rammstein. von der laufruhe sollte der audi doch von dieser auswahl die beste wahl darstellen, oder?
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Zitat
Original von Felix0711
Die hast du uns doch schon mal anempfohlen, Wieland
der thread hier ist uralt. mir war entfallem, dass ich das schon erwähnt hatte.
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Zitat
Original von Muravej
auch bei zvezda gibt es "fesche" mädels, ganz so schlimm wie ihr immer tut ist das dann doch nicht dort!
die slawischen schönheiten dort unten verfügen ja auch über eine anatomische besonderheit. ab einem bestimmten alter dreht sich auf einmal das verhältnis größe-gewicht radikal um. aus meiner erfahrung so um die 35. sind ja vermutlich noch unter dieser grenze, die mädels, oder?
P.S. Da sich hier die ganzen Kenner des Frauenhandballs ja am meisten tummeln. Weiss man schon, in welcher Stadt 2009 die WM in China veranstaltet wird? Das wird dann wohl mein erstes Frauenturnier nach dem DDR FDGB-Pokalfinale 1988.
Damals gab es übrigens auch echte Modells, ich sag nur Katja Kittler. -
Um noch mal auf die Wechselabsichten des Noka S. zurückzukommen. Die letzte Handballwoche war da recht aufschlussreich.
Im Interview betonte er, dass er diese Antwort nach der Niederlage im Frust gegeben habe, um dann gleich wieder mit seinem Alter zu kokettieren. Vorn bei den kleinen Meldungen dann die Nachricht, dass der THW mal eben 11000 Euro an Herrn Stemberg latzen darf, da Noka sich weigert Richtmikrofone zuzulassen. Das lässt natürlich auf eine gewisse Verbohrtheit schliessen.Ich denke das wird noch ne spannende Geschichte beim THW. Hängt letztlich alles mit der Zusammensetzung der Gesellschafter sowie des Einflusses der Sponsoren zusammen. Günstig erscheint natürlich auch, dass mit Olsson der Idealkanditat quasi schon auf Abruf kurz übern kleinen Teich wartet.
Wenn es denn so kommen sollte kann ich mir vorstellen, dass Noka mit noch nicht mal 60 jahren Irgendwo anders noch mal zupackt. Gibt ja doch noch einige Vereine mit homogener "Beherrschungsstruktur". Nettelstedt und auch "die Firma" würde ich dazu rechnen.
Ciudad Real unter diesem Aspekt dann wohl auch. Und da kann man ja wieder mal die Szenarien mit Karabatic und Andersson ins Spiel bringen.ich betone noch mal, dass wir uns hier im Spinnerthread befinden.
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zwei schöne abschiedsartikel habe ich noch gefunden
einen von erik eggers und einen bei hw
ZitatAlles anzeigenAbschied von der Tormaschine
Handballer Kyung-Shin Yoon verlässt nach 13 Jahren die Bundesliga
Von Erik Eggers
Schon in den letzten Wochen hatte Kyung-Shin Yoon manche Träne vergossen. So Ende März, als sein Klub HSV Handball das Pokalfinale gegen den THW Kiel verloren geben musste. So Mitte April, als der HSV gegen Ciudad Real das Finale in der Champions League nur um ein Tor verpasste. Und auch am vergangenen Samstag verbarg der 34-jährige Ausnahmesportler seine Gefühle nicht, da er nun nach 13 Jahren der Handball-Bundesliga den Rücken kehrt.
»Ich bin traurig, dieses schöne Land verlassen zu müssen«, sagte Yoon, als er nach dem 29:24-Sieg gegen Göppingen verabschiedet worden war. In der 47. Minute hatte er mit dem 24:16 seinen Torrekord auf 2908 Bundesligatreffer ausgebaut – womöglich eine Marke für die Ewigkeit. »Als Individualist war er unvergleichlich in der Bundesliga«, würdigte nicht nur Bundestrainer Heiner Brand eine außergewöhnliche Karriere. Die vielleicht treffendsten Worte der Anerkennung und Wertschätzung als Handballer und Mensch fand Nationaltorwart Johannes Bitter: »Ich betrachte es als Geschenk, dass ich mit ihm spielen durfte. Er ist der höflichste und netteste Mensch, den ich überhaupt kenne.«
Darin lag das größte Mysterium: Wie einer, der die koreanische Höflichkeit geradezu klischeehaft verkörperte, auf dem Handballfeld jegliche Zurückhaltung abstreifte und explodierte. Dass er der Geburt eines Stars beigewohnt hatte, als Yoon am 17. Dezember 1995 beim 25:18-Heimsieg gegen Düsseldorf seine ersten sechs Ligatore geworfen hatte, war dem damaligen Gummersbacher Coach Horst Bredemeier sofort klar: Yoon sei »eine richtige Rakete« gewesen.
Der Integrationsprozess verlief nach dem Wechsel von der Kyung-Hee Universität in Seoul nicht einfach. Yoon, der weder englisch noch deutsch sprach, wurde von der Mannschaft bald »Nick« genannt, weil er jede Anweisung Brands nickend entgegennahm – ohne sie zu verstehen. Und weil ihm das deutsche Essen zu fad war, nahm er dramatisch ab, weshalb seine Mutter eingeflogen werden musste, um ihn aufzupäppeln. Auf dem Feld aber verkörperte Yoon stets allerhöchstes Niveau. So schuf die Tormaschine Rekord um Rekord: Die 17 Tore in einem WM-Spiel (gegen Kroatien 2001) sind ebenso unerreicht wie die sieben Titel als Bundesliga-Torschützenkönig. Yoons 324 Tore in der Saison 2000/01 sind eine gar fantastische Marke; folgerichtig wurde er 2001 auch als »Welthandballer« ausgezeichnet.
Gummersbach liebt den geschmeidigen Linkshänder nicht nur wegen seiner Tore sondern vor allem, weil er dem Klub stets die Treue hielt. Den lukrativen Angeboten aus Barcelona, Kiel oder Essen trotzte er, weil er sich einfach wohl fühlte in der Stadt an der Aggertalsperre. Einmal kam es sogar vor, dass er selbst die Jahresgebühr nach Südkorea beglich. Umso enttäuschter war Yoon, als ihn der VfL im Jahr 2006 nicht verlängern wollte. Der Wechsel nach Hamburg lohnte sich. Hier gewann er seinen einzigen bedeutenden Titel. Im Finalrückspiel des Europapokals der Pokalsieger anno 2007 bei Ademar Leon warf er Sekunden vor Schluss das entscheidende Tor zum 33:37-Endstand.
Nachdem Yoon gestern beim AllStarGame der Handballer in Berlin seinen letzten Auftritt in Deutschland hatte, bleibt ihm nach der Abschiedsparty am 31. Mai in Gummersbach nur noch ein sportliches Ziel: Das olympische Turnier in Peking. »Ein Traum«, sagt er. So wie seine gesamte Karriere.ZitatAlles anzeigenAlles Gute liebe Fans, man sieht sich bestimmt noch mal“ - Kyung-Shin Yoon im Gespräch
Kyung-Shin Yoon erzielte fünfzehn Tore im CL-Spiel gegen Portland San Antonio
Foto: Uwe Stelling
Es war die 47. Minute der Bundesligapartie HSV Hamburg gegen Frisch Auf Göppingen, Kyung-Shin Yoon traf zum 24:16 Zwischenstand. Ein historischer Moment, denn es war das letzte Tor des Südkoreaners in der Bundesliga. Nach zwölf Jahren in Deutschland kehrt mit dem Linkshänder einer der besten Handballer der Liga in seine Heimat zurück, Anlass genug für handball-world.com, mit dem südkoreanischen Welthandballer über seine Zeit in Deutschland zu sprechen.2908 Treffer konnte Kyung-Shinn Yoon verbuchen, er ist an der Spitze der ewigen Bestenliste und er wird wohl auch noch lange der beste Torschütze der Bundesliga sein. "Deutschland wird immer ein Teil meines Lebens sein. Ich habe hier viele Freunde gefunden, eine neue Sprache gelernt, meinen Führerschein gemacht und mein Sohn ist hier geboren", so der am 7. Juli 1973 in Seoul geborene Yoon über seine Zeit in Deutschland.
Begonnen hatte alles 1992, als der schlaksige Linkshänder bei den Olympischen Spielen in Barcelona sein Debüt auf der internationalen Bühne gab. Es war noch ein recht unspektakuläres, erst 1993 bei der Weltmeisterschaft in Schweden rückte der Südkoreaner mit den ganz speziellen Bewegungen in den Fokus der internationalen Handballszene, 41 Treffer markierte Yoon damals und wurde mit Marc Baumgartner sowie Jozsef Eles Torschützenkönig. Zwei Jahre später hatte Yoon dann in Island erneut eine große Bühne, diesmal konnte ihm mit 86 Toren niemand mehr das Wasser reichen.
Es war ein großer Sprung vom Universitätsklub Seoul in die Bundesliga. "Es gibt keinen Ligabetrieb in Korea, der so ähnlich ist wie hier. Es werden mehrere Turniere im Laufe eines Jahres, an deren Ende der Meister gekürt ist", berichte Yoon über den Handball in seinem Heimatland. "Insgesamt kann man sagen, dass das Niveau in Korea mit der 2. Liga hier zu vergleichen ist. Und es wird dort wesentlich mehr Wert auf eine technische Spielweise gelegt."
Auch die Bundesliga war aufmerksam, geworden, 1996 kam Kyung-Shin Yoon zum VfL Gummersbach. "Die Eingewöhnungsphase hat schon ein Jahr gedauert, das Sprachliche sicher zwei Jahre. Am Anfang war es echt schwer für mich", erinnert sich Yoon. Beim VfL avancierte der Linkshänder zur personifizierten Überlebensgarantie der Oberbergischen, die damals krisengeschüttelt waren und kurz vor dem Aus in der Liga standen. „VfL Yoon“, nannte man danach den damaligen Rekordmeister, der vor allem Dank der Tore von Kyung-Shin Yoon in der Liga blieb. Beim ersten Training kamen 400 Fans, Yoon traf meistens gleich im Dutzend und als der Südkoreaner zurück nach Seoul musste, um dort Prüfungen abzulegen, rauschte der seines besten Spielers beraubte VfL gleich wieder in Richtung Tabellenkeller.
Auch in anderen Bereichen musste Yoon dazulernen, oder auch andere Sichtweisen in Deutschland weiter vermitteln. "In Korea wird der Trainer nicht geduzt, es herrscht mehr Abstand. Sein Wort ist Gesetz, es wird nicht über seine Entscheidungen diskutiert", nennt Yoon ein Beispiel. Für den Südkoreaner war das Erlebnis Bundesliga prägend: "Handball hat nicht den Stellenwert wie hier in Deutschland. In Korea ist das auch schwieriger zu sagen, da hat zum Beispiel auch der Fußball nicht den Stellenwert wie hier", sagt Yoon.
In der Folge sorgte Yoon für Superlative, die trotz der inflationären Anwendung von Besten- und Allstarlisten tatsächlich für die Ewigkeit stehen werden. Von 1997 bis 2002 wurde Kyung-Shin Yoon sechsmal in Folge Torschützenkönig der Liga. Lars Christiansen und Gudjon Valur Sigurdsson unterbrachen die Dominanz des Südkoreaners, der in Angriff wie Anwehr auf einem unglaublich konstanten Niveau spielte. Aber schon 2006 war es wieder soweit, zum siebten Mal wurde Yoon bester Werfer der Liga. Der Welthandballer des Jahres 2001 fand allerdings in der Liga nicht die eigentlich zu erwartende Resonanz. Nie wurde Yoon zum Handballer des Jahres gewählt, da kamen dem Südkoreaner, der immer bescheiden war und selbst bei seinen Torgalas immer unauffällig wirkte, andere, spektakulärere Typen zuvor.
Als deutlich wurde, dass das VfL-Urgestein Yoon den Traditonsklub verlassen würde, schufen Fans der Gummersbacher eigens die Internetpräsenz http://www.yoon-du-darfst-nicht-gehen.de. Es war das zweite Mal, dass Yoon den VfL verlassen sollte. Bereits 2000, als Gummersbach nur aufgrund eines „Gnadenerlasses“ des DHB die Lizenz erhielt, stand der Linkshänder auf dem Absprung zu TuSEM Essen. Am Ende blieb Yoon und avancierte mit 324 Toren in der Mammutsaison mit 20 Teams mehr denn je zum Alleinunterhalter beim VfL. 2006 war es dann aber soweit. Das eigentlich für unmöglich gehaltene passierte: Kyung-Shin Yoon verließ seinen VfL und wechselte nach Hamburg.
Hauptgrund war neben der zunehmenden Entfremdung von seinem ehemaligen Verein – was sich auch in den Verhandlungen über das Salär des Welthandballers zeigte – die Hoffnung, mit dem HSV um Titel mitzuspielen. Denn was kaum zu glauben ist angesichts der Fülle von individuellen und persönlichen Auszeichnungen, die Kyung-Shin Yoon erhalten hat – einen Mannschaftstitel hatte der Südkoreaner noch nie gewonnen. Zum Abschied wünschte sich Yoon die Meisterschaft, aber es sollte wieder nicht reichen. "Enttäuschung ist natürlich vorhanden, wir haben aber einen Titel geholt in der vergangenen Saison und ich bin stolz und glücklich, dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte", konnte Yoon immerhin den Europapokal der Pokalsieger mit dem HSV in die Höhe stemmen.
Jetzt steht der Abschied auf dem Programm, nach dem letzten Spiel für den HSV wurde Yoon in der Colorline Arena verabschiedet, auch beim All-Star Game erwies die Liga ihrem Ausnahmekönner noch einmal die Referenz. "Die Aufregung ist schon relativ groß, es waren schöne lange Jahre und für mich hat sich einiges verändert", gesteht Yoon ein. Besonders haften geblieben ist "privat die Geburt meines Sohnes, sportlich der erste internationale Titel des HSV", meint der Südkoreaner. "Ich werde noch drei Jahre Handball spielen und einen Abschluss im Sportmarketingstudium machen und dann im koreanischen Handballverband mitarbeiten", berichtet Yoon über seine Zukunftspläne.
"Ich möchte mich bei allen Fans für die riesige Unterstützung in den vergangenen Jahren bedanken, vor allem bei denen vom HSV und vom VfL Gummersbach! Ich war ein Drittel meines Lebens hier und das hat mich geprägt", sagt der 34 Jahre alte Handballer abschließend. "Ich werde die Atmosphäre jeder einzelnen Halle in Deutschland nie mehr vergessen und ganz sicher vermissen." Übrigens – die landläufige Meinung, dass die Deutschen kein einfaches Völkchen sind und des Öfteren etwas verbissen und stur seien, kann der Südkoreaner nicht teilen. "Ich habe viele sehr nette Menschen kennen gelernt, verbissen und stur sehe ich die Deutschen gar nicht. Ich werde sicher Heimweh nach Deutschland bekommen und es vermissen."
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europcar und buchbinder sind eigentlich preislich ok und bieten auch einwegmieten an. 500 euro zu unterbieten wird wohl schwierig, da es bei transportern in der regel nur 100 km frei gibt.
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ZitatAlles anzeigen
Original von Micha
Moin Claus,
falls es dich tröstet, ich finde das Lied auch toll.
Aktuell schwärme ich auch für:
ist das mit der neuen Trällerelse?
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Zitat
Was fehlt in Kiel?
Gute Parties. Ich fühle mich hier wohl, weil es den THW gibt. Kiel nutzt seine Möglichkeiten nicht. Das ist sehr schade, denn die Stadt liegt ja am Meer, ist grün. Es gibt nur ein, zwei richtig schöne Restaurants, Bars, Lokale. Nicht einmal eine Disko am Strand. Ich hätte gern, dass mehr los wäre. Hamburg ist geil, Berlin hat mir gefallen. Klar, man kann nicht alles haben – es ist ruhig in Kiel, es gibt keine Kriminalität. Aber wir sind jung, wir brauchen etwas mehr.
Herr Karabatic meint auch, dass es da nicht viel gibt.
die matjesheringsbrötchen dürften gut sein.
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Zitat
Original von hummel / GWD
Interessant, wie der Essener Trainer zurückrudert. Hatte den Mund wohl doch etwas
zu voll genommen, wie so viele schlechte Verlierer hier.Stefan
naja, sieht so aus als hätte irgendein vereinsnaher jurist ihm das ding zitiert. sozusagen als selbstschutz.natürlich hat flensburg damit vedammt viel an ansehen eingebüßt. wird zwar morgen kaum noch einer drüber sprechen, damit hat man sich bei den underdogs der liga keine freunde gemacht. hätte ich von der truppe nicht erwartet. aber vielleicht fliegen ja auch alle heute schnell in den urlaub oder zu ihren nationalmannschaften und sie haben am abend zuvor schon mal kräftig die saison beendet - trotzdem unentschuldbar.
der frust ist verständlich, doch letztlich waren es eben der eine punkt bzw. das torverhältnis zu wenig. man könnte ja auch wetzlar die schuld geben. die haben nach 20 punkten auch nur noch locker austrudeln lassen und z.B. zu Hause gegen Essen nicht mehr alles gegeben. Der TVG ebenfalls.
heute morgen habe ich zufälligerweise die zusammenfassung der abstiegsspiele im WDR gesehen. war ja richtig was los in der KSH in Lübbecke. Dürfte ziemlich ermüchernd nach den Ergebnis aus Flensburg gewesen sein. -
Hier noch der Artikel. Der markierte Satz bringt es deutlich auf den Punkt.
ZitatAlles anzeigenMeisterschaft gewonnen, Champions League im Sinn
Meisterschaft gewonnen, Champions League im Sinn
Der THW Kiel feiert nach dem Pokalsieg seinen 14. Meistertitel, aber nicht nur die ungeklärte Zukunft von Trainer Serdarusic überdeckt eine erfolgreiche Saison.Von Frank Heike
HAMBURG. Die Bezugsgröße nach dem Gewinn der 14. deutschen Meisterschaft blieb die Champions League. "Es ist toll, dass wir den Titel geholt haben", sagte Filip Jicha, "aber den 11. Mai können wir nicht vergessen." Dem THW Kiel steckt die böse Pleite vom Pfingstsonntag gegen BM Ciudad Real noch ganz tief in den Kleidern. Natürlich wurde gejubelt nach dem 43:31 bei FA Göppingen am Mittwochabend: Einen Spieltag vor Ende der Saison hat sich der THW wieder die Meisterschaft gesichert. Mit deutlichem Vorsprung auf Flensburg und Hamburg. Gerade den neureichen HSV hat man gern hinter sich gelassen beim THW.
Aber es hat seit Sonntag zu viele Misstöne gegeben in Kiel, als dass der Jubel nun hätte unbeschwert und unbelastet ausfallen können. Auch Manager Uwe Schwenker bezog sich auf Ciudad, als er sagte: "Die Spieler haben heute wieder den Handball gezeigt, mit dem sie die Saison geprägt haben - schnell und modern. Wir haben leider zum schlechtesten Zeitpunkt unser schwächstes Spiel gezeigt." Überlagert wurde eine wieder einmal höchst erfolgreiche Saison mit Meisterschaft, Pokalsieg und dem Erreichen des Finales der Champions League von den Gerüchten um Trainer Zvonimir Serdarusic. Seit er am Sonntag sagte, die Serie 2008/2009 werde seine letzte als THW-Trainer, wollen die Spekulationen nicht enden. Mag auch kurz nach der bitteren Niederlage gegen Ciudad viel Frust und wenig Berechnung dabei gewesen, steht dieser Satz nun zwischen Serdarusic und seiner Zukunft beim THW. Der Coach selbst verschwand am Mittwoch nach dem Sieg wie gewohnt in den Katakomben der Porsche-Arena. Später sagte er: "Ich freue mich selbstverständlich für die Jungs. Aber bei allen schwingt die Champions-League-Niederlage noch mit." Seine Zukunft? "Nicht einmal meine Frau hat darauf eine Antwort bekommen. Ich glaube nicht, dass jemand geschockt ist, wenn ich nach 15 Jahren beim THW vom Aufhören spreche. Es ist doch ungewöhnlich, dass so ein alter Mann immer noch Trainer ist", sagte Serdarusic mit einem sanften Lächeln. Er ist 57 Jahre alt; sein Vertrag endet 2009. Seit 1993 hat er 25 Titel mit dem THW geholt. Mehr muss man nicht sagen über diesen Grantler mit Herz.
Während Serdarusic die Saison abwarten möchte, um zu einer Entscheidung zu kommen, preschten andere vor. THW-Gesellschafter Willi Holdorf, der ehemalige Zehnkämpfer, sagte: "Für uns Gesellschafter war die ganze Saison lang klar, dass die nächste Saison seine letzte als Trainer sein wird." Schwenker hatte sich diesbezüglich bedeckt gehalten, wollte nicht vom Ende der Ära Serdarusic reden, wollte warten, verhandeln und dem Gemütsmenschen Serdarusic ein bisschen die Seele streicheln, wenn sich die Wogen geglättet haben und Ciudad Real kein Name mehr ist, bei dem alle zusammenzucken. So pflegen es die beiden Säulen des THW Kiel ja seit Jahren. Doch Holdorfs Satz könnte diese Gedankenspiele zerstört haben. Einige Gesellschafter sind dem Trainer schon länger nicht mehr grün - er kümmere sich nicht um Sponsoren und zu wenig um Medien, kritisieren sie. Serdarusic interessiert das nicht. "Weder der Presse noch den Sponsoren gehört ein Teil von mir", sagt er. Für ihn besteht der THW aus der Mannschaft, aus seinen Jungs: Vereinsumfeld, Gesellschafter, die können Serdarusic gestohlen bleiben.
Er selbst indes hat mit seiner Ankündigung des baldigen Abschieds auch nicht glücklich gelegen: am Sonntag, drei Tage vor dem nächsten Spiel. "In der Mannschaft hat das nicht zu besserer Laune geführt", sagt Viktor Szilagyi. Superstar Nikola Karabatic, gegen Göppingen mit neun Toren wieder in Normalform, sagte, als er von Serdarusics Plänen hörte: "Wenn er gehen würde, wäre ich sehr traurig. Ich habe meinen Vertrag bis 2012 verlängert, weil ich unter diesem Trainer spielen will." Das gilt auch für andere wie Filip Jicha oder Dominik Klein. Sie alle sind ja länger an den THW gebunden; insofern steht die Mannschaft der kommenden Jahre. Lukrative Angebote anderer Klubs soll es für Marcus Ahlm, Christian Zeitz und Kim Andersson geben: Nur Weltklasse-Kreisläufer Ahlm soll unbedingt in Kiel gehalten werden.
Es wird also viel Aufräumarbeiten geben demnächst an der Förde, und es ist längst klar, dass Schwenker das Ende der Regentschaft Serdarusics im Auge behalten muss - im ehemaligen Spieler Staffan Olsson steht der Wunschkandidat für die Nachfolge ja quasi bereit, auch wenn der 44 Jahre alte Schwede noch beim Hammarby IF in Stockholm unter Vertrag steht. Dort ist er gerade zum zweiten Mal Meister geworden. In Kiel eine Legende, wäre Olsson für jeden Fan die ideale Nachfolge. Doch alle beim THW wissen, wie groß die Fußstapfen sind, die Serdarusic hinterlässt.
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es war eine sehr spannende saison. ich hab zwar nur ein paar spiele gesehen, im vergleich zu den letzten jahren, doch das niveau war immer ansprechend.
tops:
noh, noh, noh
comeback des SCM nachdem Biegler das Ruder übernahm
spiel hsv-thw kiel
der hbw - man gewöhnt sich schon fast daran, dass brack es mit einer no-name truppe den klassenerhalt recht früh sichert
volker mudrow - nach 3 orientierungslosen jahren ist bei der hsg wieder ein system zu erkennen
flops:
flensburgs verhalten am letzten spieltag - CHARAKTERLOSselbstauflösung des WHV
Rausschmiss von Meisinger ohne Grund und der Frage, ob es ohne diesen Trainerwechsel nicht zu einer besseren Platzierung gereicht hätte
melsungens abwehrverhalten
magdeburger qurerelen, die jetzt wohl wieder hochkochen
spiel frankreich - deutschland im kleinen finale der EM
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lag ich mit offenbach dann doch richtig. schade. dafür steht der fsv frankfurt kurz vor dem aufstieg in liga zwei. allerdings wollen die dann im waldstadion spielen, was eher abschreckend wirkt.
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Zitat
Original von gorgohr
ich höre es natürlich auch noch. muß aber sagen das ich auch sehr involviert war. habe den einzigen offiziellen fan club der heavy band FORMEL 1 geleitet. da bekam man dann schon ein wenig einblick in die geschichte.erst diesen monat kam ein limitiertes 5 lp set mit dem kompletten songs der band herraus zu dem ich auch mein teil beitragen konnte.
ansonsten favorisiere ich nach wie vor city oder auch die band magdeburg. ist halt meine jugendzeit
Interessant. Formel 1 sagt mir was. war das die band mit dem pink-leggins sänger. kann mich erinnern, dass es im fernsehen immer nur eine heayy combo gab. die wurden dann bei konzerten in der provinz auch schon mal mit bier beschmissen. magdeburg sagt mir gar nichts. waren die in den 80ern noch aktiv? city fand ich lange immer komisch, allein schon der slogan "Mit bart und ohne haare . mit city durch die 80er Jahre" waren alles alte männer für mich. allerdings hatte ich mir "Casablanca" dann doch gekauft. waren ja auch gegen ende hin völlig neue texte. diese hier sind immer noch im kopf hängen geblieben. gerade gefunden bei http://www.ostmusik.de
city hat mit zwei textzeilen aus z.B. Susann auch so etwas wie das motto meiner späteren jugend geprägt
ZitatWir haben was von langen Haaren und
viel von echten Jeans gewußt,ZitatAlles anzeigenWand an Wand
City
Lyrik
Komp. City
Text: Kuno Kleinfelt ( Alfred Roesler-Kleint ) / Titti Flanell
Mein Bett steht zwanzig Zentimeter neben deinem,
meine Lampe könnte gut bis in deine Stube scheinen.
Wenn du lachst, klingt es herüber wie aus einem andern Land,
Wand an Wand.
Wie du heißt, steht an der Klingel,
und ich kenne deine Stimme
vom Guten Morgen an der Haustür.
Manchmal höre ich dich singen.
Wenn du lachst, klingt es herüber wie aus einem andern Land,
Wand an Wand.
Wenn du nachts nicht schlafen kannst,
drehst du dich zu mir herüber,
und ich kühle deine Stirn
und weiß nichts von deinem Fieber.
Und dieselben gelben Nelken welken von den Wänden,
und du weinst, wie aus einem andern Land.
Wand an Wand.
Trotz nur zwanzig Zentimeter kriegen wir uns nicht zu fassen.
Wollen wir uns kennen lernen,
müssen wir das Haus verlassen.
Wenn du lachst,
klingt es herüber wie aus einem andern Land,
Wand an Wand.ZitatAlles anzeigen
Pfefferminzhimmel
City
Lyrik
Komp. City
Text: Kuno Kleinfelt ( Alfred Roesler-Kleint ) / Titti Flanell
Im Foyer vom Leinwandhimmel,
auf dem Wege ins Parkett
gibt `s was Süßes aus der Tüte,
was zum Knabbern vom Tablett.
Dort nimmt sie vorm dritten Läuten
ihre Handvoll Silber ein,
Sweetheart mit der kurzen Schürze,
und sie will woanders sein.
Weg vom dürren Kokosläufer
unterm Notbeleuchtungsschein,
aus der Luft von alten Sesseln will sie weg,
sie will woanders sein.
Ob nach Tara, nach Atlanta
ist ihr dabei einerlei.
"Vom Winde verweht" hat angefangen
und sie will woanders sein.
Wo die Palmen sich verneigen,
wo die Purpursonne weint,
will sie in die Gondel steigen
und will ganz woanders sein.
Sie hat ein Zimmer an der Ecke,
wo die Eisenbahnen schrein`.
Kurzer Lichtschein an der Decke,
und sie will woanders sein.
Wenn die Leinwandsterne funkeln,
packt sie Keks und Kleingeld ein,
gönnt sich eine Liebesperle
und sie will woanders sein.
Wo die Palmen sich verneigen,
wo die Purpursonne weint,
will sie in die Gondel steigen
und will ganz woanders sein. -
Zitat
Original von Jenny
Noka bleibt wohl einfach bis 2012

Frank Heike von der FAZ hat gestern einen Artikel zu dem Thema geschrieben (finde ich im augenblick nicht online - vielleicht in den nächsten tagen). Er erwähnt einen absolut nachvollziehbaren Grund für die Rücktrittsgedanken. Gesellschafter der THW sollen schon seit längerem nicht mehr gut auf den Grantler Noka zu sprechen sein.
Serdarusic ist ja wirklich ein "eigener" Charakter, dem die Meinung von irgendwelchen Schlipsträgern, welche nur ein Foto für das eigene Ego haben wollen, schon mal ganz egal ist. Sponsoren hätten sich auch pikiert gezeigt.
Wenn dem so ist, wäre es schon ein größerer Umbruch. Das nach aussen hin starke Duo Schwenker-Noka war aus meiner Sicht in den letzten Jahren einer der Erfolgsfaktoren, gerade im Vergleich zur direkten Konkurrenz. Der Artikel betont, dass viele Leistungsträger gerade aufgrund dieser Konstellation in Kiel langfristig unterschrieben haben.Ist jetzt halt die Frage, wie die Mehrheitsverhältnisse unter den Gesellschaftern aussieht. Könnte wirklich sein, dass nächstes Jahr in Kiel Schluss ist. Kann mir dann nicht vorstellen, dass sich Noka S. seinen Rosen widmet. Vielleicht garantiert ihm ein Klub uneingeschränkte Handlungsfreiheit und er fängt noch mal an. Im Vergleich zu Kljaic ist er doch ein junger Kerl.