Letztlich sicher eine nachvollziehbare Entscheidung des DHB und vor allem auch eine weiteres Zeichen, welchen Stellenwert Handball auch unter Sponsoren genießt. Als Mannschaftsport ist handball in Deutschland inzwischen klar die Nummer zwei. Mir war nicht bewusst, dass Kempa zu Uhlsport gehört. Letztlich hat es Uhlsport jedoch geschafft, innerhalb von 6 jahren eine echte „Handballmarke“ zu etablieren.
Adidas war in meiner Wahrnehmung schon immer stark bei handball-schuhen. Glaube mich zu erinnern, dass sogar die ddr-oberligaspieler in den spitzenklubs adidas-schuhe trugen.
Der von mir ausgedrückte unmut, welcher sich auch in der überschrift dieses threads ausdrückt, hat auch persönlich gründe. Ich hatte vor einigen jahren mal drei intensive gespräche mit denen als es um einen interessanten job dort ging. Hab den job (glücklicherweise) nicht bekommen. War jedoch schockierend für mich im nachhinein zu realisieren, wie unorganisiert so ein weltkonzern zumindest in der IT agierte. Seitdem kommt mit adidas nichts mehr ins haus und auch das letzte ecken-t-shirt trage ich nur „unten“ drunter.
Kritisch sehe ich die ganzen sportartikelhersteller inzwischen schon. Ist doch unglaublich, welches geschäftsmodell die betreiben.
Adidas (und alle anderen) lassen ihr ganzes zeug in china herstellen. Die haben null produktion. Sind also eigentlich ein handelshaus mit kleiner entwicklungsabteilung (und was kann man da schon groß entwickeln?).
Die herstellungskosten eines schuhs würde ich mal irgendwo bei 10 euro im schnitt ansetzen. Im laden geht so ein schuh für 80 euro über den tisch. Die marge von adidas ist nicht so umwerfend, ergo geht ein großteil des umsatzes nur in werbung. Wenn ein verband wie der dhb ein paar millionen kriegt und die kohle weiterreicht, ist das ja nach nachvollziehbar, aber in der regeln kriegen das ja die mega-stars wie ballack und co. Die haben eh schon genug.
Diese diskrepanz ist bei den sportartikelherstellern schon erschreckend.