ZitatOriginal von Kathys Ravange
In Hildesheim wird es immer aktueller, fürchte ich.
Heute gibt es im Kehrwieder vom Sonntag ein Interview mit Manager Oberbeck:
Das Interview hier!
Nach dem Interview dürfte die Trennung klar sein.
ZitatOriginal von Kathys Ravange
In Hildesheim wird es immer aktueller, fürchte ich.
Heute gibt es im Kehrwieder vom Sonntag ein Interview mit Manager Oberbeck:
Das Interview hier!
Nach dem Interview dürfte die Trennung klar sein.
naja, christian zeitz hatte sich in kiel auch mal durchgesetzt und ist jetzt keine nummer eins mehr. trotzdem ist er in gesundem zustand wohl in der nationalmannschaft die nummer eins auf RR. CL-erfahrung bedeutet im handball gar nix. Man schaue mal auf die Einsatzstatistiken der jungen spieler bei den Spitzenklubs. Die holen sich ihre meisten Zeiten in den internationalen Spielen, da es nunmal in Europa vielleicht noch 10 Klubs gibt, die Buli-Niveau haben. Johannsens Weg ist noch weit und einen Lijewski wird er nicht verdrängen. Wäre er mal lieber nach Minden gegangen, dann wäre er wohl schon im Blickfeld vom Bundesheiner. In selbiges rückt automatisch jeder deutsche Spieler, welcher auf dieser Position den Stammplatz inne hat.
ZitatOriginal von Muravej
unbestritten
Kann eigentlich jemand mal die Gründe sagen, warum die Dame es nur 8 Spieltage lang im Frauenhandballparadies ausgehalten hat.
ZitatOriginal von wintermute
Übrigens steckt hinter dieser Meldung bestimmt auch das Streben, die Bayern des Handballs zu werden. In München bekräftigt man vor dem Spiel in Bremen das Interesse an Klose und in Hamburg bringt man vor dem Spiel in Flensburg Boldsen ins Gespräch. Kann also auch eine rein taktische Nummer sein.
Interessante Theorie. Leider fehlt beim HSV derzeit noch die Routine. Herr Rudolph hatte vor dem Magdeburgspiel ja auch angeblich von einem einfachen Spiel gesprochen. Der Schuss könnte also wieder mal nach hinten losgehen.
Ansonsten denke ich schon, dass ein Typ wie Boldsen für viele Mannschaften wertvoll sein kann. Der bringt Emotionen ins Spiel
Durchaus belebend. Fehlt eigentlich nur, dass Storm frühzeitig geht und Boldsen mitnimmt. Dann hätte man auf Jahre (zumindest solange der HSV besteht) ordentliche Haßderbies.
Wieso eigentlich Boldsen? Braucht man für das Mannschaftsgefüge eine Kampfsau, der in kritischen Phasen mal dazwischen haut?
Geht es denn um einen sofortigen Wechsel. Dann hätte man ja mit Lavrov neben Wiechers und Knorr noch einen unproduktiven Spieler auf der Zahlliste.
einen sehr speziellen Handball-Blog gibt eshier
es handelt über den deutschen und europäischen handball im allgemeinen und die klubs, ben denen japaner(innnen) spielen im speziellen.
Bei den Männern sind es Kawada und Uematsu. Zwei oder drei Frauen (Frankfurt, Göppingen und Dortmund haben wohl je eine Spielerin) sind auch dabei.
Anbei mal ein Ausschnitt über das Sachsenderby zwischen Riesa und Markranstädt. Da erfährt man sogar als nicht-japanischkönner, dass ANja machulla eine Polizeimeisterin ist. Ich könnte mich kringeln bei den Texten.
Dabei geht es doch wahrscheinlich um die nächste Saison, oder? Im HSV-Umfeld wurden nach der Klatsche beim SCM ja wieder Stimmen nach der kurzfristigen Verpflichtung eines Führungsspielers laut. Ich frag mich nur auf was für einem Stern die leben, wenn der aktuelle Kader immer noch zu wenige Führungsspieler aufweisen sollte? Das ist die drittälteste Mannschaft der Liga. Zwei Welthandballer im Team. G.Guillaume Spielmacher der Franzosen. Dazu Leute wie Knorr oder Stojanovic. Diese Aussetzer kriegt man doch nicht mit noch einem Star behoben. Da ist Hens mit seinen 26 Jahren ja eigentlich das Nesthäkchen in der ersten Sieben. Wenigstens sieht das die sportliche Führung genauso. Ich bin mal gespannt was los ist, wenn es in Flensburg kräftig einen auf den Deckel geben sollte (wovon ich nicht ausgehe).
ZitatAlles anzeigenHandball: HSV-Trainer Schwalb freut sich aufs nächste SpielHandball: HSV-Trainer Schwalb freut sich aufs nächste Spiel
HAMBURG -
Andreas Rudolph, der ebenso emotionale wie ambitionierte Präsident und Mäzen des HSV Hamburg, hat sich nach der 20:31-Niederlage seiner Handballer beim SC Magdeburg einen Maulkorb auferlegt. Öffentlich will er sich zum Auftritt seines Teams derzeit nicht äußern. Seine Gemütsverfassung beschrieb er auch zwei Tage nach dem Spiel als "geschockt". Sportchef Christian Fitzek und Trainer Martin Schwalb raten dagegen, schnell zur Tagesordnung zurückzukehren. Eine Reaktion in Form einer Neuverpflichtung werde es nicht geben, sagte Fitzek: "Ich wehre mich, uns irgendwelche Probleme einreden zu lassen. Den Führungsspieler, den wir angeblich brauchen, gibt es auf dem Markt nicht, oder er kostet weit mehr als eine halbe Million Euro."Schwalb hat am Sonnabend in einer 40-minütigen Ansprache an seine Spieler deren Fehler und Versäumnisse in Magdeburg deutlich angesprochen. Nach außen bemüht sich der Coach, dem überraschenden Leistungseinbruch mit der Einordnung, "wir hatten einen schlechten Tag, das kommt vor, jetzt freuen wir uns auf das Spiel am nächsten Sonntag in Flensburg", den Anstrich der Normalität zu geben.
ABENDBLATT: Herr Schwalb, bisher haben Sie nie versucht, die Vorstellungen Ihrer Mannschaft schönzufärben. Warum reden Sie nach der Vorführung in Magdeburg nicht Klartext?
MARTIN SCHWALB: Das tue ich, aber intern. Was ist denn groß passiert? Wir haben eins von 34 Bundesligaspielen verloren. Und wir haben miserabel gespielt, okay. Bei den Magdeburgern dagegen klappte beinahe alles. Die hätten an diesem Abend fast jede Mannschaft der Welt geschlagen.
ABENDBLATT: Erschreckend war, wie der HSV nach zwei, drei misslungenen Aktionen auseinanderfiel. Ähnliches passierte in der zweiten Halbzeit beim 30:38 gegen Meister Kiel. Gibt es kein Krisenmanagement im Team?
SCHWALB: Wir sind auf diese Situationen natürlich vorbereitet und haben entsprechende Lösungen einstudiert. Die haben wir in Magdeburg nicht angewandt. Da sind falsche Entscheidungen getroffen worden. Statt wie verabredet aufs Tor zu werfen, wurde der Ball aus falscher Bescheidenheit erneut zum Mitspieler gepasst (Kyung-Shin Yoon tat das mehrmals, die Red.).Wir sind dadurch immer wieder in die Nähe des Zeitspiels geraten. Und dann geht im modernen Handball alles sehr schnell: Zwei technische Fehler, zweimal kommst du im Angriff nicht durch, ein Ball wird abgefangen - und plötzlich liegst du mit fünf, sechs Toren zurück.
ABENDBLATT: Fehlt der Mannschaft nicht ein Führungsspieler, der in diesen Momenten klar ansagt, wo es langgeht?
SCHWALB: Manchmal ist es gut, mit der Analyse in die Tiefe zu gehen, manchmal ist es besser, den Spielern Vertrauen zu schenken. Wir haben eine gute Mannschaft, aber noch einige technische Defizite. An denen arbeiten wir.
ABENDBLATT: Die Mannschaft ist in dieser Saison mit vier Spielern verstärkt worden. Haben Sie angesichts der hohen Saisonziele die richtigen verpflichtet?
SCHWALB: Ja! Wenn wir gegen die Spitzenteams aus Hin- und Rückspiel 2:2 Punkte holen und gegen die "schwächeren" Vereine unsere Hausaufgaben machen, was wir im Gegensatz zur vergangenen Saison bisher getan haben, sind wir vorn dabei. Ich freue mich jetzt auf das Spiel am Sonntag in Flensburg. Es wird interessant zu beobachten sein, wie die Mannschaft wieder aufsteht.
rg
ZitatOriginal von Sepp
Ich weiß nicht, wo du Witze liest.Alles was ich geschrieben habe ist, leider Gottes, blutiger Ernst!
hier werden zwei themen vermischt. wenn die frage lautet, ob die amis den kleinen kim in die enge treiben und provozieren, so ist dies für mich nicht zu erkennen. es gab ja auch bemühungen, den nordkoreanern leichtwasserreaktoren hinzustellen, damit sie nicht mit der bombe spielen.
Christophersen scheint ein Mann für den Bundesheiner zu werden.
ZitatOriginal von SnuffmasterUm auf die Sache mit Kim Jong 2. zu sprechen zu kommen: Dieser fehler ist mehr als nachvollziehbar, da sein Vorgänger und ewiger präsident des Landes: Kim Il Sung und der sein Vater war. Richtig müsste es heißen: Kim Il II.
Wenn überhaupt dann Kim II. Es handelt sich ja um die erste kommunistische Erbdynastie. Il-Sung ist der Vorname und wird nicht getrennt. Kim Jong-Ils Problem ist, dass er seine Lage nicht so einschätzen kann wie noch sein Vater. Jong-Il ist in Nordkorea aufgewachsen und war nie draußen in der Welt. Von daher scheint er so eine Art sonnengottproblem zu haben. Wobei der Mann ja nun auch schon 12 Jahre im Amt ist. Allerdings wohl in erster Linie weil China und Südkorea ein Interesse haben, dass der Status quo erhalten bleibt
.
Ich war im letzten Jahr an der chinesisch-nordkoreanischen Grenze. Allein die Tatsache, dass ich bis auf 10 Meter an der Grenzbach heran konnte und die Grenzsoldaten sich mit Cola bestechen ließen, verdeutlichte, dass dieses Regime sehr schnell auseinanderfliegen kann.
Die Grenzer trugen übrigens ziemlich alt aussehende Bajonettgewehre. Auch wenn die nordkoreanische Armee sehr groß ist, dürfte selbst eine Invasion auf dem Landweg es kaum bis Seoul schaffen. Da bleibt als Drohung nur die Bombe.
Das Land wird nur mit Angst regiert. Die Sanktionen werden Kim hart treffen. Jetzt ist nur noch der kleine Schmuggelhandel über die chinesische Grenze möglich. Schlimm nur, dass so eine Blockade immer die Ärmsten am härtesten trifft.
EDIT:
hier mal zwei nette nordkoreanische Seiten. In Deutschland gibt es einen Freundeskreis.
ZitatOriginal von Teddy
Das habe ich nicht gesagt, Kai - aber die Aussage von Wieland, man habe keine Radioaktivität gemessen - ist so in der Pauschalität auch nicht zu halten, denn die Amis haben zumindest bekannt gegeben, dass sie Radioaktivität gemessen hätten. Ob das nun richtig ist oder nicht, ist ja etwas anderes ...
das war mein kenntnisstand am wochenende. mag sich auch geändert haben. da gab es zwei theorien. zum einen ein bluff zum anderen ein mißglückter test, in welchem nur eine kleine sprengkraft entwickelt wurde. letztere version wurde wohl auch für wahrscheinlicher gehalten.
wie auch immer. kim spielt mit dem feuer.
ZitatOriginal von Ronaldo
Götz meinte "UEFA-Pokal" und hat sich schnell in "Europa-Cup" korrigiert oder so ähnlichInsgesamt fand ich aber Götz und Hanning heute sehr gut, wenig Fehler. Einzig genervt hat mich die Kritik an Rajkovic und dass sie regelmäßig Michel in Schutz genommen haben. Auf das heutige Spiel zwar berechtigt, aber wenn man die laufende Saison betrachtet (die Kommentare waren auch nicht nur auf das Spiel bezogen), dann genau verkehrt. Denn es ist nicht überraschend, wenn ein Rajkovic Schöne einsetzt, sondern wenn Michel dies tut
naja, über den rajkovic hab ja sogar ich als neutraler mich aufgeregt.
die beiden labern verdammt viel, aber es sind selten fehler dabei. ich kann damit leben. schlimm find ich nur solche dialoge: Götz: "bob, das war jetzt aber ein hartes urteil." Bob: "Dafür bin ich ja da.")
war ein gutes spiel, welches unterwarteterweise noch sehr spannend wurde. erstaunlich wie göppingen den fehlenden druck aus dem linken rückraum kompensiert hat. bei göppingen überrascht mit kunz in dieser saison extrem.
selten auch eine derart überzeugende schiedsrichterleistung gesehen. gab nur eine szene (2 minuten gegen rastkovic (?)), welche für mich strittig war.
wofür gab es am ende eigentlich die 2 minuten gegen petkovic? kann ja nur meckern gewesen sein.
na herr oberlehrer hereticus, was soll denn das. da macht jemand mal ein ernsthafteres thema auf und dann so eine abkanzelei.
einen dritten weltkrieg kann ich aus dieser konstellation nicht erkennen.
es scheint aber so, dass kim jong-il nun wirklich in der ecke steht und am rad dreht. vor ein paar monaten ist ja die geschichte mit den gefälschten dollars aufgeflogen und ein paar seiner millionen gesperrt wurden. dass er es sich mit den chinesen nun offentsichtlich verscherzt hat, ist wohl der größte fehler. Die VR china hat den Nordkoreanern ja bisher sehr viel durchgehen lassen, da das land ein wichtiger puffer zu südkorea ist (dort sind amerikanische soldaten stationiert, welche man natürlich nicht direkt vor der haustür haben möchte).
ich warte ja eigentlich schon seit ein paar jahren auf den zusammenfall. wenn kim ins wanken gerät kann das schneller gehen als damals in der ddr. allerdings hat südkorea ja nur wenig interesse, mit den brüdern auf der anderen seite vereinigt zu werden.
ich denke in dieser frage läuft alles über die chinesen. die amerikaner werden militärisch nichts unternehmen. und technisch sind die leute aus dem roten paradies noch nicht so weit, um eine rakete bis nach amerika zu schicken. es ist ja noch nicht einmal klar, ob der letzte test wirklich eine plutoniumbombe war oder nur eine großer bumms mit dynamit. radioaktivität hat man bisher noch nicht gemessen.
Passt wohl am ehesten hierher. Der zukünftige FC Bayern des deutschen Handballs hat bald eine Spitzenteam hinter der Bande. Ich hab allerdings so meine Zweifel, dass dieses Viererteam in der Besetzung lange zusammenbleibt.
Der Artikel ist aus der FAZ. Storm wird wohl bald offiziell verkündet werden.
Dieser Frank Heike schreibt gute Sachen. Lange ist der noch nicht im GEschäft, oder?
ZitatAlles anzeigen
Retortenklub mit goldener Zukunft Nur vom Feinsten bitte: Der Handballklub HSV Hamburg
giert nach dem ganz großen Coup
Von Frank Heike
Hamburg. "Wir freuen uns alle auf Magdeburg", hatte Kyun-Shin Yoon noch am Donnerstag gesagt und an seinem überteuerten Milchkaffee im Hamburger Stadtpark genippt. "Wir haben eine tolle Stimmung im Team und wollen jetzt mal einen Großen besiegen." Yoon ist einer der neuen Hauptdarsteller beim HSV Hamburg. Zehn Jahre lang hat er für den VfL Gummersbach Tore geworfen, und hätten sie sich die Dienste des besten Schützen der Handball-Bundesliga weiter leisten können, Yoon hätte seine Laufbahn im beschaulichen Oberbergischen beendet. Er ist nun aber vom alten Adel zum neureichen HSV in die große Stadt gewechselt und soll dort mithelfen, den ambitionierten Klub zur besten Adresse im deutschen Handball zu machen. Dieser Weg ist steinig: Die herbeigesehnte Partie beim SC Magdeburg ging am Freitag abend 20:31 verloren, es war eine schlimme Vorstellung des HSV, und für Yoon war es ein schwacher Trost, daß er die meisten Tore warf (6). Aus der Vorfreude ist purer Hamburger Frust geworden, wieder einmal unter den Möglichkeiten geblieben zu sein. Es folgen Auswärtspartien in Flensburg und Großwallstadt, und das heißt, daß aus dem überraschenden Tabellenführer von Anfang Oktober rasch wieder eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Liga werden könnte.
Der teure Südkoreaner Yoon steht stellvertretend für die (erhoffte) goldene Zukunft des Vereins um Trainer Martin Schwalb und Präsident Andreas Rudolph. Yoon soll der Mann für die leichten Tore aus dem Rückraum sein; er hat dem HSV schon jetzt gegen die "Kleinen" weitergeholfen und ist bislang bester Torschütze. Zusammen mit Nationalspieler Pascal Hens verfügen die Norddeutschen jetzt über einen starken Rückraum, und mit den französischen Stars Guillaume und Bertrand Gille, dem derzeit verletzten Torsten Jansen und Torwart Stojanovic gibt es eigentlich genügend Profis, die einen Spitzenplatz garantieren sollten. Doch beim HSV hat es bislang noch immer an der Mannschaftsleistung und an der Kontinuität gefehlt: Waren es in der Vorserie peinliche Niederlagen gegen die Klubs aus dem Keller, gewinnt der HSV nun mühelos gegen die Namenlosen, verliert aber gegen die Top-Vereine. So bleibt eine merkwürdige Diskrepanz, die den Retortenklub mit großem Anspruch ausmacht: hier der realistische Schwalb, dort der fordernde Rudolph. Der Medizintechnik-Unternehmer gibt die Hälfte des Etats von 5,2 Millionen Euro aus eigener Tasche und sagt: "Wir wollen in die Champions League einziehen und irgendwann der FC Bayern des Handballs werden." Zieht man Eitelkeit und Prahlerei ab, bleiben immer noch hohe, ja höchste Ziele. Einen Trainer muß diese drängende Erwartung nerven, und also sagt Schwalb (der ein ebensolches Alpha-Männchen ist wie Rudolph): "Es wäre sehr vermessen, wenn wir uns als Kandidaten für die Champions League sehen. Wir sind punktuell in der Lage, mit den Spitzenteams mitzuhalten, aber wir waren oft nicht in der Lage, beim Letzten zu gewinnen." Nach wie vor schwebt der Verdacht der Überheblichkeit über seinem teuren Team, das 2006 immerhin Pokalsieger wurde.
Doch weder Rudolphs Zuversicht noch Schwalbs Zurückhaltung sind unbegründet. Denn wenn nicht alles täuscht, steht der HSV kurz davor, wirklich ein ernst zu nehmender Top-Klub zu werden. Von der Serie 2007/2008 an wird Rudolph ein Team von Verantwortlichen bezahlen, das den Erfolg zwar nicht garantiert, aber doch ziemlich wahrscheinlich macht. Geschäftsstelle, Vereinsführung, das waren bislang deutliche Schwachpunkte des Klubs abseits des Parketts: Unruhe, Entlassungen, unklare Hierarchien. Es ist kein Geheimnis, daß der Flensburger Manager Thorsten Storm von der Förde an die Elbe wechselt und von Sommer 2007 an die Geschäfte beim HSV übernimmt. Schon seit dem 1. Oktober ist der einstige Nationalspieler Peter Krebs Geschäftsführer beim HSV; er kümmert sich um das Marketing und die bislang vernachlässigte Aufgabe, die fast 13 000 Zuschauer fassende Color Line Arena zu füllen. Rudolph als Mann mit den Geldhosen, Schwalb als Trainer, Storm als für den Sport verantwortlicher Manager, dessen Freund Krebs als Geschäftsführer Wirtschaft - das ist eine Mannschaft hinter der Mannschaft, die es in dieser Qualität in der Liga nicht gibt. Storm schwärmt schon jetzt von den Möglichkeiten der großen Stadt. Er hat nach fünf erfolgreichen Jahren in Flensburg klare Vorstellungen, welche Spieler kommen und gehen müssen, um ganz nach vorn zu gelangen. In der Szene indes fragt man sich, wie diese vier Machtmenschen miteinander auskommen sollen und ob die Stars des HSV nicht in Zukunft die in den Anzügen sind.
Rudolph hat das Vorhaben schon benannt und als neue Männer für den großen Angriff die Nationalspieler Florian Kehrmann und Holger Glandorf ins Spiel gebracht. Natürlich strebt der HSV eine neue Machtverteilung im Norden an. Und da geht der Blick in Richtung Kiel. Bei allem Lob für seine Arbeit hat Rudolph den THW-Manager Uwe Schwenker schon mit markigen Aussagen zu locken versucht. Doch Schwenker hat die neue Konkurrenz aus Hamburg bislang immer nur als gewinnbringend fürs Geschäft, nicht aber als wirklich bedrohlich betrachtet. Er weiß, daß Erfolg vom Reißbrett nur in den seltensten Fällen Pokale bringt.
finde ich am schönsten. ich experimentiere gerade mit http://www.save.tv. Da wir den fernseher in den keller geschafft haben, eine sehr schöne möglichkeit sendung aufzunehmen. einen 16 MBit DSL-Anschluss habe ich schon bestellt. Damit sollte der download noch schneller gehen. da die handballspiele im fernsehen ja nun häufiger zu sehen sind, sicher auch eine möglichkeit schöne szenen einzustellen und hier noch einmal darauf hinzuweisen. jubelbilder von kielbezwingern sind für mich dann natürlich eine eigene galerie wert.
ZitatOriginal von Experte
Wetzlar ist für mich der Abstiegsfavorit Nummer 1. Habe das Spiel gesehen und festgestellt, dass es eine spielerisch so schlechte Mannschaft derzeit nicht noch einmal gibt. Lemgo hat eine grottenschlechten Tag erwischt, ansonsten hätten sie höher gewonnen.
selten widerspricht ein nick derart dem inhalt des postings.
ZitatOriginal von Jenny
Und wieder nix los hier
ich war noch hier Jenny. Chance auf einen netten morgenchat verpasst.
Da scheinen die Hamburger ja jegliches Spielsystem verloren zu haben. Ich hatte laut unserem Handballspezialist gedacht, dass dies in dieser Form eigentlich nur Petkos Göppinger passieren könne.
ZitatOriginal von Lothar Frohwein
Matchwinner?
Leider dann doch nicht. Lemgo musste alles geben und hat am Ende da Glück gehabt, welches Mannschaften im Tabellenkeller in der Regel eben fehlt. LEmgos Rückraum war eigentlich das beste. Mocsai hat wohl 10 Tore gemacht und Hege auch nicht übel. Die HSG-Spieler haben endlich einmal ihr Herz in beide Hände genommen und gekämpft. Leider beide 7-m nicht drin und auch mit den Schiris nicht so das richtige Glück gehabt. Andler/Andler haben keine großen Fehler gemacht. Die vier Zeitstrafen für Wetzlar waren jeweils berechtigt. Aber Lemgo ist mit einer einzigen sehr gut bedient gewesen. Da habe ich mindestens noch zwei Situationen gesehen, in denen Zeitstrafen angebracht gewesen wären.
Lichtlein war heute nicht so stark, hat am Ende aber dann leider doch wichtige Bälle gehalten. Die Stimmung war endlich wieder einmal sehr gut vor ansprechender Kulissen.
Typisch: in der 45 Minuten führt man mit drei und hat die Chance auf vier wergzuziehen. Prompt wird verballert und es gibt 2 Minuten. Da fehlt die Routine. Mitkov für mich bester HSG-Mann auf dem Spielfeld. In Abwehr und Angriff. Wenn der sich noch stabilisiert wird das noch ein richtig guter.
Matchwinner für mich Mocsai. Der Traf aus allen Lagen. Seine Sprung-Seit-Hüftwürfe haben Anschauungswert.