Also ich kann da keine Meinungsmache erkennen. Die Pressekonferenz war in der Tat schon etwas merkwürdiger als sonst. Wobei Kollege Trtik mit dem Statement, dass er eine Spiel von "guter Qualität" gesehen habe ja nun wirklich für Schmunzeln gesorgt hat. Vielleicht ist es auch falsch rüber gekommen. Ein "dramatisches" und spannendes Spiel war es ja teilweise schonl. Natürlich hat Kollege Waldschmidt schon etwas provokativ gefragt. Dass das Konterspiel überhaupt nicht läuft hat sich nun jedem erschlossen. Das ist ein Grundproblem seit mittlerweile zwei Jahren.
Meinungsmache kann man in der Hamburger Presse beim Abschuss von Dierk Schmäschke studieren. Bei deiner Analyse ist mir doch ein weinig Verschwörungstheorie dabei. Ich hab den Artikel auch nur mal eingestellt, da er sich von den sonstigen Berichten "normaler" zeitungsschreiber doch sehr unterscheidet.
Beiträge von alter Sack
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Naja, wird wohl eine Endlosdiskussion. Dass Minden zu Hause nicht gerade zimperlich zu Werke geht ist doch bekannt. Damit haben sie schon andere Gegner beeindrucken können. Aber auch Herr Gille ist ja nun kein Unschuldslamm.
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Eine sehr schöne Analyse der aktuellen Defizite hat Ralf Waldschmidt von der Gießener Allgemeinen geliefert.
Noch ein Wort zur Halle. Auch wenn es eine Art Minusrekord war mit 2200 Zuschauern fand ich die Stimmung nicht schlecht. vor allem als es eng wurde am Ende hin.
Das ist auch der Vorteil dieser Halle, selbst wenn es nur halbvoll ist, kann man ganz gut Stimmung machen. In der Frankfurter Ballsporthalle brauchte da man schon 3500 Leute bei ebenfalls 5000 Fassungsvermögen.ZitatAlles anzeigenDragan Markovic muss weiter auf Kaufmann und Golic verzichten
Dragan Markovic muss weiter auf Kaufmann und Golic verzichten
Dr. Ratislav Trtik sieht Hessenduell von "guter Qualität"Das Hessenduell zwischen der HSG Wetzlar und MT Melsungen war umkämpft. Okay. Die Auseinandersetzung zwischen den beiden bis dahin noch punktlosen Bundesliga-Rivalen hatte bisweilen für die offiziell 2500 Zuschauer auch ein paar spannende Momente. Geht auch noch durch. Doch das die 60 Handball-Minuten am Sonntag in Wetzlar "dramatisch" verliefen und von "guter Qualität" waren, wie Melsungens Trainer Dr. Ratislav Trtik betonte, kann nun wirklich nicht unterstrichen werden.
Beim statistischen Sezieren der mit 26:22 (13:11) für MT Melsungen zu Ende gegangenen Partie in Zahlen und Daten mag anhand der parierten Torwürfe durchaus auch heraus kommen, dass die Nordhessen in Radek Musil den besseren Torhüter hatten (Wetzlars Neuzugang Marcus Hock: "Er hat uns im letzten Jahr alle Auswärtsspiele gewonnen") und die Wetzlarer in punkto Chancenverwertung bei allein drei vergebenen Siebenmetern deutlich schlechtere Eckdaten ablieferten. Keine Frage. Es waren aber weitere kleine Details, die am Ende das Pendel zu Gunsten der Melsunger ausschlagen ließen, obwohl die Nordhessen sich nach ihren gleichfalls drei Auftakt-Niederlagen allein über das Punktepaar freuen durften, weniger aber über dessen handballerische Aussagekraft.
Eine Szene in der 55. Minute belegte zum einen die weiter existierenden Probleme beim Wetzlarer Gegenstoß. Die Mittelhessen hatten sich vom 14:19-Rückstand nach 42 Minuten nicht demoralisieren lassen und wieder großartig auf 20:21 (52., Karypidis) herangekämpft, als Nikolai Weber beim Stande von 20:22 einen Hazl-Wurf parierte, den Ball aufnahm, für den notwendigen Schnellangriff wiederholt aber keine Anspielstation fand, da alle HSG-Akteure im Übereifer ungeordnet nach vorne stürmten. Erst als Vlatko Mitkov vom Mittelkreis aus zwei, drei Schritte zurück machte und sich wie ein zurückfallen lassender Fußball-Mittelfeldspieler anbot, wurde der unterbrochene Spielfluss wieder aufgenommen
Der mit zu langer Anlaufzeit erst in der Endphase zu großer Form auflaufende Savas Karipidis schaffte danach zwar noch zwei weitere Male von Rechtsaußen zum 21:22 in der 56. und zum 22:23 in der 58. Minute den Anschluss, das Ruder herumreißen konnte die junge Truppe von Trainer Dragan Markovic aber nicht mehr.
Trotz eines tollen Startes, als Timo Salzer den ebenso wie Lars Kaufmann erneut fehlenden Nebosja Golic auf der Mitte glänzend vertrat und die Grün-Weißen zum 4:1 (6.) führte. Trotz einer ihre Wirkung nicht verfehlenden 5:1-Deckung, bei der vor allem der bewegliche Michael Allendorf auf der "Eins" zwischen der 45. (15:20) und 55. Minute (20:21) wesentlichen Anteil an der Wetzlarer Aufholjagd hatte.
Bei einem Großteil der kassierten Gegenstoß-Treffer war zum anderen erneut das Rückzugsverhalten der Mittelhessen zu hinterfragen. Gerade in der Phase, in der die Melsunger, die mit Vladica Stojanovic ebenfalls auf ihren Spielmacher und darüber hinaus auf den etatmäßigen Halblinken Grigorios Sanikis verzichten mussten, das Kommando zu übernehmen versuchten: 8:8 (20.) Gegenstoß Balomenos, 8:9 (22.) Gegenstoß Michael Kraus, 8:10 (24.) Gegenstoß Sprem. Gut, der Vorwurf der Konzeptlosigkeit beim Rückzugs- und Gegenstoßverhalten an die Trainerbank ist zu hart. Die Probleme aber lange bekannt und nicht gebannt. Zumindest hapert es noch an der Umsetzung. Wie deutlich zu sehen.
Nicht über das ganze Spiel hinweg, aber eben in den entscheidenden Phasen. Für Erstliga-Ansprüche hatte nicht alles Hand und Fuß, da die ansonsten sehr engagierten und antreibenden Marcus Hock und Vlatko Mitkov auf den Halbpositionen im Entscheidungsverhalten Mängel offenbarten, da man im Deckungszentrum zu tief stand und sich mehrfach auf Kosten eines Siebenmeters in den Kreis drängen ließ und darüber hinaus Torhüter Valter Matosevic zu oft stummer Zeuge der Aktionen vor ihm war.
MT Melsungen war vom Spielerischen her schlechter, als es die namhafte Besetzung mit 13 (!) Nationalspielern und über 900 Länderspieleinsätzen hatte vermuten lassen. Negativ-Höhepunkt war die planlose, nicht erstligareife Phase zwischen der 30. und 35. Minute. Wetzlar war besser als in den vorherigen Erstliga-Partien, aber eben nicht gut genug. Wenn es auch nur die "Kleinigkeiten" waren, die -– wie Manager Rainer Dotzauer richtig fest hielt – in dieser Partie den Ausschlag zu Gunsten des Hessen-Rivalen gaben, so waren sie doch entscheidend.
Dazu gehörten isoliert betrachtet nicht die drei nacheinander verworfenen Siebenmeter zwischen der 37. und 45. Minute, sondern die zu hinterfragende Tatsache, dass diese erst nach so langer Zeit (?) herausgearbeitet wurden. Dazu zählte, dass Savas Karypidis erst in der 48. Minute erstmals positiv in Erscheinung trat. Dazu passte, dass der erfahrene dänische Neuzugang Micke Naesby seinen Platz im Team von Trainer Dragan Markovic noch nicht gefunden hat.
In einem mäßigen Spiel war für den verletzten Lars Kaufmann entscheidend, "dass wir drei Siebenmeter und drei Gegenstöße vergeben haben". Für den ehemaligen Linksaußen Arvydas Kestawitz waren die Melsunger "lediglich abgeklärter". Und die beiden Trainer einigten sich in ihrer Analyse darauf, den Unterschied zuvorderst in der Torhüterleistung ausgemacht zu haben. Wobei es für MT-Coach Dr. Ratislav Trtik in Anbetracht der dürftigen Leistung seiner hochkarätig besetzten Mannschaft nur logisch war, Spiel und Gegner stärker zu reden als sie waren.
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das nächste heimspiel wäre lemgo. da wird niemand einen sieg verlangen. im augenblick ist noch alles ruhig hier an der front. allerdings wäre ein sieg in nettelstedt schon nicht schlecht für die allgemeine beruhigung.
ansonsten sehe ich noch nirgends einen stuhl wackeln. -
war nicht schön anzusehen. im angriff fast nur einzelaktionen. die hsg-abwehr stand dafür wenigstens, wobei melsungen im angriff auch sehr viele fehler gemacht hat. einzig balomenos hat kopfzerbrechen bereitet. das wird eine verdammt schwere saison. im rechten rückraum sehe ich im augenblick die größten probleme. da geht der spielfluß verloren. hoffen wir mal, dass kaufmann und golic schnell wieder da sind. da fehlten die führungsspieler, was man vor allem gemerkt hat, als wir beim 21:22 wieder dran waren.
die besten akteure auf dem platz waren biaesch und sattler, die beiden schieris.
einziger schwacher trost ist, dass die direkte konkurrenz im kampf gegen den abstieg auch noch nichts geholt hat. (ausnahme hildesheim).
jetzt heisst es den mittwoch überstehen und samstag in nettelstedt was reissen.
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mit dem alter wird er immer kauziger scheint mir. ne niederlage scheint majestätsbeleidigung zu sein.
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noch einen abwehrspieler? da habt ihr doch mit szymanksi schon einen.
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Zitat
Original von Ronaldo
Zu der "Jammerei" der Kieler und Olafs Statement.Mag sein, dass die Verletztenmisere für Kiel ein echtes Problem ist. Es ist aber eine Management-/Trainer-Entscheidung, ob ich mein Geld in wenige Spieler der teuersten Sorte investiere oder in ein paar Spieler mehr die für kleineres Geld spielen. Statt Omeyer hätte es vielleicht (Spekulation!) auch für 2 überdurchschnittliche Feldspieler gereicht und gestern für einen Sieg.
Ich möchte nicht bewerten, ob sich die Einkaufspolitik für Kiel am Ende als positiv oder negativ erweist. Die aktuelle Situation und die gestrige Niederlage schreibe ich aber der Einkaufspolitik zu. Wenn es am Ende dennoch zur Meisterschaft und vielleicht sogar zur CL reicht - alles richtig gemacht. Wenn nicht, hätte man es vielleicht besser machen können

Ein breiter Kader hat ja auch seine Risiken. Da sitzen halt auch immer ein paar frustrierte Bankdrücker beim Spiel. Der THW hat sich seine Weltauswahl zusammengesucht und scheint jede mögliche Störung des Gefüges vermeiden zu wollen.Als einer der ganz wenigen Klub hat der THW seit Petersen ja auch keinen reinen Abwehrspieler mehr in seinen Reihen. Ich schätze sowas wie auch ein reiner Jugendspieler stört nur im Training.
Und die Frage ob Serdarusic noch aus jungen Spielern was machen kann ist wohl relativ zu beantworten.
einen 19-jährigen wird er wohl nicht holen. Der Anspruch ist wohl eher einen schon sehr guten Spieler auf Weltklasseniveau bringen. Bei Andersson scheint das geglückt zu sein. Zeitz schien auf dem richtigen Weg, versauert aber wieder auf der Bank.Ist aber schön, dass es mit dem Vfl und Flensburg zwei halbwegs brauchbare Gegner gibt. Karten für das Rückspiel in Gummersbach werde ich mir wohl schon mal besorgen.
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ich frag mich warum man ein paar tage zuvor 60 minuten vollgas gegeben hat. lövgren musste ja auch durchspielen. in hälfte zwei war der tank dann leer und wie ich lese durfte dann sogar weltgen ran.
@ Olaf
ZitatEine Handball-Akademie nach bewährtem Muster wäre da eher eine Lösung. Es muss ja nicht gleich das Sportgymnasium nach MAgdeburger Vorbild sein, den Aufbau einer solchen Einrichtung kann sich ja kein Klub leisten.
Wäre mal ein Anfang statt der ganzen Lippenbekenntnisse. außerdem kann mir keiner erzählen, dass DER Kieler Vorzeigeklub keine Zusammenarbeit mit einem örtlichen Gymnasium hinkriegt. Muss ja kein reines Sportgymnasium wie in Magdeburg sein. So etwas wie Sportförderklassen gibt es mittlerweile selbst in der tiefsten Provinz.
gibt es inzwischen eigentlich schon einen Spieler, welcher aus der THW-A-Jugend kommt und mal in Liga zwei gespielt hat? -
Gbt es da nicht so einen Spruch "Eure Dummheit kotzt micht an"?
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henning Fritz hat ja nun öffentlich gemacht, dass er sich ein halbes Jahr Zeit gibt und es langfirstig mit drei Torleuten nicht gehe.
Zeit also für eine kleine Umfage. Wer verliert zuerst die Nerven?
Ich tippe dann doch mal auf Fritz. Die Führungsebene kann ja langfirstig mit drei Topleuten leben, legt unzufriedenen Spielern aber einen Wechsel nahe. Henning Fritz zuckt als erster. Für die WM natürlich nicht so prickelnd, wer weiß ob das nicht eskaliert und er auf der Bank hockt. Wann endet denn die Wechselfrist?
Irgendwo aber sympathisch, dass er sich nicht mit der Rolle des Bankdrückers anfreunden will. Da gab es beim THW in den letzten Jahren ja durchaus Spieler mit größerem Langmut.
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Wobei ich auch sagen muss, dass Schmäschke keinen richtigen Arsch in der Hose hat. 10000 Euro sind zwar ein nettes Schmerzensgeld, aber sich dafür öffentlich so vorführen lassen? Warum wird er nicht wieder Lehrer (in Niebüll?).
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Zitat
Original von klabauterchen
Damit har er doch sicherlich die Stimmung in der Halle gemeint, und da meine ich im DSF erlebt zu haben, das die Kieler Fans wesentlich mehr Stimmung gemacht haben.
Den Spruch von Noka fand ich auch nicht wirklich gut, aber ich glaube nicht das er damit die HSG Spieler beleidigen wollte!
klar haben die ordentlich stimmung gemacht. nur war das doch wieder ein klarer check gegen das projekt in hamburg. in düsseldorf hätte er das ja auch nicht gebracht. wobei ich bei den großen klub das ganze ja noch in medienballyhoo einordnen könnte. der thw wird schon genau beobachten, wer da in zukunft am thron rütteln könnte.
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kein schlechter schachzug. der bezahlte überbau sucht in der liga allerdings seinesgleichen.
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klar kann man vom THW nicht verlangen, dass er das tempo runter nimmt. die erste halbzeit gegen den hsv fand ich auch recht attraktiv. man kann sich ja auch mal die frage stellen, warum der thw das tempo über 60 minuten gehen kann während andere teams nach 40 minuten mausetot wären.
was ich allerdings bedenklich finde ist die zunehmende allherrlichkeit. nach dem hsv-spiel bringt schwenker den süffisanten kommentar , dass man "nicht zwei Heimspiele hintereinander verliert."
nach dem spiel gegen die hsg, bei der sich die ganzen Bundesligadebütanten wohl mehr oder weniger in die hose gemacht haben, bringt serdarusic den kommentar, dass er dieses tempo selber ja auch noch 60 minuten gegangen wäre. nicht die feine art noch drauf zu hauen. -
Zitat
Original von Lothar Frohwein
Wegen der Badenzer Löwen-Welpen, muss es heißen. Löwennachwuchs = Welpen!
apropos kröten II. was macht eigentlich ahrens da? hatte der nicht in erfurt irgendwo unterschrieben?
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meine geplante irrfahrt nach osteuropa führte mich vor allem durch die bukowina. eine himmlische landschaft. welche touristisch noch nicht verbaut und erschlossen ist. da scheppern noch pferdefuhrwerke über die landstrassen. da werde ich bei nächster gelegenheit wieder hin.
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Mir blutet das herz bei diesem anblick.
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Zitat
Original von Jenny
Ich ahnte schon, dass ich das Foto hier zu sehen bekommen würde
....jetzt kann ich auch das leichte Schmunzeln interpretieren.
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alexis alvanos mit 6 toren bei sieben versuchen laut ticker. an dem werdet ihr noch viel freude haben.