Na ein Glück, dass solche Spiele immer noch besser sind als Training...
Beiträge von alter Sack
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auch ganz witzig
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Zitat
Ein Text, in dem alles kleingeschrieben wurde, ist nämlich weder optisch ansprechend, noch ist er leichter zu lesen als ein Text in herkömmlicher Orthographie, im Gegenteil, es bereitet dem deutschen Auge deutlich mehr mühe, einen kleingeschriebenen Text zu entziffern
Ok. Das muss man wohl dann einfach mal so stehen lassen. Ich hatte ja gehofft, dass mit der Rechtschreibreform die Groß- und Kleinschreibung über den Jordan geht. Dem war aber nicht so. Das "deutsche Auge" scheint extrem konditioniert zu sein.
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Wie ist das zu sehen? Money wird in Zwickau bsp. größer geschrieben? Sind die Etats dort größer? Bisher hat sich aus der Ecke keiner gemeldet.
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hat der japaner kawada gespielt? der hatte im letzten spiel gegen wetzlar premiere. quasi von liga vier durchgestartet.
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musste der shv effenberger rauskaufen? hatte doch laufenden vertrag. bei empor war er doch alles andere als ein mitläufer, oder?
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weiss ja nicht was du gewohnt bist, aber im vergleich zu dem gewürge, was wir im letzten jahr erlebt haben, war das ein wahrer kombinationswirbel. fehlerquote war natürlich hoch. ich fand es aber extrem spannend. ohne fazekas wär es deutlicher geworden.
Wenigstens konntet ihr danach wieder lachen.
unsere sicht der dinge ist jetzt auch http://www.hsg-wetzlar.de verfügbar. -
man bin ich erleichtert. das war nach verdammt langer zeit mal wieder ein spiel, welches begeistern konnte. über 60 minuten dominiert und z.T. herrlich kombiniert. markovic hat natürlich auch glück, dass der kader im augenblick fast komplett ist. trotzdem habe ich das gefühl, dass es diesmal passt. spielbericht unseresseits morgen. ich bin tot.
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so. dann hab ich mal wieder ein beispiel
Folgende Schlagzeile lese ich eben im Bericht vom Kollegen aus Nettelstedt.
ZitatN-Lübbecke empfängt heute Wetzlar
Im ersten Augenblick interpretiere ich daraus, dass Nettelstedt ein Heimspiel hat. Ist das allein meine Wahrnehmung?
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jetzt ist es wohl perfekt, der Delitzscher Kaufmannnachfolger wechselt zu Pfadi Winterthur. Die waren ja mal ganz groß im Europacupgeschäft. Inzwischen wohl aber auch kein Moos mehr. Trotzdem mal die Frage an die Gemeinde, ob Pfadi nicht doch zumindestens die Klasse von Delitzsch hat. Wird spannend, ob Nowak dort besser einschlägt.
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mist. kein urlaub mehr. überstunden reichen eigentlich, aber wenn ich meinem chef mit dem argument komme lacht er mich aus.
weiss man schon wo die nächste frauen-wm ist?
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haben sich eigentlich die chinesinnen und japanerinnen qualifiziert? da komm ich ja langsam ins grübeln. wäre ne schöne sprachreise. russisch, japanisch, chinesisch, koreanisch. aber ob die zeit für auffrischungsunterricht haben
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Ein interessanter Versuch der NZZ (http://www.nzz.ch), die Psyche der Türkenb zu ergründen. auch interessant, dass ich christoph daum vo rden türkischen Karren spannen lässt.
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Nüchterne Analysen in der türkischen Presse
Komplotttheorien werden nicht geteiltEin Blick in die türkischen Tageszeitungen zeigt, dass ausser Fatih Terim am Bosporus niemand ernsthaft glaubt, das Land sei um die Teilnahme an der WM in Deutschland «organisiert» betrogen worden. «Aber wir hätten die Teilnahme doch verdient!», schreit «Hürriyet» auf Seite eins angesichts des starken Auftritts ihrer Mannschaft. Immer wieder wird auf den hauchdünnen Ausgang verwiesen sowie die grossartige Leistung der Mannschaft - man war dem erhofften Wunder so nahe, doch nun ist «eine Welt über uns zusammengebrochen» («Sabah»). Terims Beschimpfungen des Schiedsrichters («Unmoralisch») wurden zwar wiedergegeben, aber die meisten Sportkommentatoren teilten seine Meinung nicht. «Der Schiedsrichter spielte für das Ergebnis keine grosse Rolle», schreibt Fatih Altiayli, der Chefredakteur von «Sabah».
Prügelszenen kaum thematisiert
Im Istanbuler Stadion wurde nachgetreten, nicht so aber in der türkischen Presse. Die «Tragödie» («Zaman») wurde eher nüchtern analysiert, unterstützt durch die zwei turkophilen deutschen Trainer Karl-Heinz Feldkamp («Zaman») und Christoph Daum («Milliyet»). Es gab sogar Lob für das «kluge Spiel» der Schweizer und jede Menge Tadel für das dumme Handspiel des Abwehrspielers Alpay in der ersten Minute.
Die wüsten Prügeleien nach dem Match in den Katakomben des Stadions spielen eine Nebenrolle in der Berichterstattung. Sie werden allgemein dem Spieler Huggel angekreidet, der mit Fusstritten und einem Ringkampf mit Gegenspieler Alpay die Auseinandersetzung begonnen hätte. Auf sonstige Unsportlichkeiten ausserhalb des Spielfelds wird nicht eingegangen. Dass der Schweizer Fan-Block im Stadion nach dem Abpfiff mit Ölfarbe beworfen wurde, bleibt unerwähnt.
Unmittelbar nach dem Spiel hatte ein Sportkommentator im Fernsehsender «CNN Türk» den Mut zu sagen, «wir Türken können nicht verlieren». Die irrationalen Reaktionen der Türken nach den beiden Spielen lassen sich mit dem mediterranen Temperament allein nicht erklären. Sie haben wohl auch eine politisch-psychologische Komponente. Seit die Türkei als Verlierer des Ersten Weltkrieges von den Alliierten aufgeteilt werden sollte und nur durch den Befreiungskampf Mustafa Kemals (Atatürk) gerettet wurde, gehört es zur offiziellen Rhetorik, zur «Wachsamkeit» gegenüber dem Ausland aufzurufen. Fatih Terim, der vor den letzten Wahlen als Kandidat einer rechtsnationalen Partei im Gespräch war, verkörpert mit seinen Komplotttheorien («Man wollte verhindern, dass unser Mannschaft nach Deutschland fährt») die extreme Variante dieses Denkens. Dazu kommen konkrete Erfahrungen von Arroganz, Überheblichkeit und Rassismus, die fast jeder Türke in Europa gemacht hat - egal, ob als Gastarbeiter oder Gastprofessor.
Dünnhäutig bei Erniedrigungen
Als sich das Land gemeinsam mit Griechenland um die Austragung der EM 2008 bewarb, fiel einem Schweizer Sportjournalisten am Tag der Uefa-Entscheidung dazu die Bemerkung ein, ein «Land der Messerstecher» dürfe die EM niemals bekommen. Sind vielleicht ähnliche oder andere beleidigende Äusserungen auch im Wankdorf-Stadion gefallen? Die Türken jedenfalls sind ausgesprochen dünnhäutig. «Wo jemand allzu stolz und selbstbewusst auftritt, steht bekanntlich oft ein ‹anderer› im Schatten von Scham und Erniedrigung», schreibt der türkische Schriftsteller Orhan Pamuk über seine Landsleute. «Und wer sich erniedrigt vorkommt, bei dem macht sich gerne stolzer Nationalismus bemerkbar.»
Trotz aller Enttäuschung beschäftigt man sich in der Türkei schon mit einem sportlichen Neuanfang. Terim sagte, er blicke «hoffnungsvoll in die Zukunft», und versprach eine Verjüngung der Mannschaft. An sich hatte der Coach angekündigt, im Falle der Nichtqualifikation für die WM zurückzutreten.
Gunnar Köhne (Istanbul) -
Zitat
Original von OsloStar
Und ein solcher Text auf einer offiziellen Vereinsseite! Ich halte mich zurück!
Dass jeder Verein das Thema "Objektivität" selbst definiert hatten wir doch schon mal vor kurzem, oder? Das Problem wird man immer haben. Fängt schon bei solch eigentlich unverfänglichen Definitionsfragen wie "Wann ist eine Spieler einer "echter" deuscher Nationalspieler" an.
Gelle? -
Zitat
Original von Bundesbibo
Ich habe Rastner mit keinem Wort erwähnt und ihn beim Schreiben auch nicht im Hinterkopf gehabt. Mich stört einfach dieses ständige Geldschein-Wedeln bei einigen Vereinen und freue mich ein wenig, wenn die Verantwortlichen (der Verantwortliche?) dabei auch mal auf Granit stoßen. Rastner soll auf seine alten Tage nochmal als Aktiver etwas Geld verdienen, dagegen habe ich überhaupt nichts.
Nicht aufregen, wenn es keinen Grund gibt...
soso. das geldscheinwedeln bei einigen vereinen. Du meinst wahrscheinlich die Tatsache, dass beim hsv jeder weiß, dass nur Herr Rudolph wedelt. Das könnte ich ja noch einsehen. Aber da du in der mehrzahl sprichst wäre es mal interessant zu erfahren, welches die anderen Wedler sind.
Oder solltest Du auf dem Trip sein zu glauben, dass beim THW, nur weil Uwe Schwenker des öfteren betont, dass der THW nicht um jeden Preis pokert, die Hand keine Schwenkbewegungen macht, wenn er das Bündel zeigt? -
Dann muss ich erst mal einen großen Dank los werden. Ich finde diese Diskussion direkt einmal sehr hilfreich, auch wenn ich mich natürlich mit meinem Ausgangsproblem in die Nesseln gesetzt habe. Letztlich verdeutlicht es jedoch ein Problem, welches auch mit den letzten Version der Microsoftfehlerprüfung nicht behoben werden kann. Ich meine, dass Fehler, welche aus der Flüchtigkeit übersehen werden sich einschleichen und raus gehen. Es mag ja sein, dass bei 90% der Empfänger das gar nicht als Fehler rüberkommt, letztlich ist es aber falsches Deutsch und damit ein Riesenproblem für eine Meldung, welche u.. Umständen an dpa geht. Mein Hauptproblem ist eigentlich der Zeitdruck, dass ich meine Texte immer zwischen 21.00 und Mitternacht reinhacke. Die Story hab ich immer schon im Kopf. Durch das schnelle Tippen, ohne noch mal nachzudenken, gibt es viele Fehler. Die reinen Tippfehler fängt Word ab, aber gerade diese grammatischen Feinheiten tauchen dann unter. Gibt eigentlich nur eine Lösung. reintippen - Stunde liegen lassen - noch mal durchlesen.
heiner das mit den Nullen und Einsen ist ja ein nettes Klischee. IT bedeutet in erster Linie menschliche Kommunikation. Das Nullen und Einsen schreiben macht vielleicht 20% und wird immer weniger, da meist zuerst nach Indien verlagert. Ich meine, dass sich diese "neudeutsche" Variante sicher in der IT eher verbereitet hat, da Fachliteratur auf Englisch geschrieben wird und daher viele gewöhnt sind, dass Substantive klein geschrieben werden. Ich z.B. bin mir manchmal gar nicht mehr bewusst, ob ich in Englisch oder Deutsch lese.
ZitatNee, nach Regeln. Und die lassen dir so wieder und hin die Wahl, ob du das Komma setzt oder lieber drauf verzichtest. (Wobei man über Sinn und Unsinn dieses „Gestaltungsspielraums“ trefflich debattieren könnte
Das ist ja das Dilemma der Rechtsschreibreform. Dadurch, dass das Thema nicht konsequent per Order de Mufti durchgezogen wurde, hat sich die Haltung breit gemacht: "Das passt schon irgendwie".
Dazu kommt die Überflutung der Sprache durch Anglizismen gepaart mit einer Einschränkung des Wortschatzes bei den Kids.Ein Beispiel ist das Catch-all-Wort "cool": Mein Sohn (4) hat das laufend im Mund und es könnte alles bedeuten (kalt, schön, genial, lässig, gut). Also irgend eine zumindest positive Bedeutung.
Semantik heisst wohl die Wissenschaft, welche sich damit beschäftigt. Sind noch mehr Semantiker hier?
So. wieder ein sermon. hab mal gestoppt. 7 minuten. in kleinschreibung garantiert nur 6.
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ich sag das. War Ende der 90er jeweils ein Jahr dort und jetzt wieder. Zumindest für China ist das mein Eindruck, von Japan habe ich es gehört.
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Zitat
Original von Yoon
Danke Schweiz! Die Türken haben die Denkpause während der WM redlich verdient können sie sich mal Gedanken darüber machen wie man sich zivilisiert verhält das war ja echt mal wieder Unmöglich sowas muss einfach Konsequenzen haben seitens der FIFA!
In der ARD haben sie vorhin gesagt das ein Spieler nach dem Spiel ins Krankenhaus eingeliefert werden muss sowie der Torhüter ein blaues Auge.Das ganze hat ja auch eine politische Dimension. Nach solchen Vorfällen dürften EU-Politiker noch zögerlicher als zuvor in die Verhandlungen gehen. Steht ja immer wieder das Argument im Raum, dass die Türkei von der Kultur her nicht in die EU passe.
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Jaja, die Ironie. Bei all den ganzen Smilies interpretiert man das ja fast schon als doppelte Verneinung.
Mit der Groß- und Kleinschreibung ist das sicher schon so eine Interpretationsfrage. Englisch wird ja auch fast alles klein geschrieben und das liest sich das ja auch "normal". Aber ok. Wenn ich mal wieder einen Grundsatzstandpunkt zur Debatte stelle werde ich die Shifttaste im Auge behalten.
Das Thema "Ironie im Forum" wäre vielleicht auch mal kommunikationstheoretisch zu beleuchten, um mal wieder ganz elaboriert was daher zu faseln. -
bin so langsam auch am überlegen. gibt es wieder ein paketangebot bei west-travel? konkurrenzangebote?