Beiträge von alter Sack

    Kein Gerücht, aber ein interessanter Hinweis auf die Praxis eines Nordklubs, dessen Manager ansonsten oft gelobt wird. Wo eine Vakanz im rechten Rückraum besteht kann sich jeder selbst ausrechnen.
    Der Unmut kam im übrigen dadurch zustande, dass trotz Vertrages nicht zuerst beim Verein angefragt wurde. Ich glaube nicht, dass Alvanos den Kopf nicht frei hatte. Er war körperlich einfach mies drauf.
    Quelle: Giessener Allgemeine


    Zitat

    Ein anderes Indiz für die Wende zum Besseren dürfte diejenigen Beobachter überraschen, die Linkshänder Alexis Alvanos als schwächsten HSG-Akteur ausgedeutet hatten. »Er ist in dem Loch, das ich nach seinen acht Spielen bei der WM für Griechenland eigentlich schon früher erwartet hatte«, nahm Trainer Holger Schneider seinen Halbrechten in Schutz, »zudem lag er die ganze letzte Woche mit Fieber im Bett.« Der Sportliche Leiter Rainer Dotzauer vermutete indes, dass die hartnäckigen Abwerbungsversuche eine Bundesliga-Titelanwärters, den die HSG Wetzlar in diesem Monat noch zu Gast hat, den Linkshänder etwas aus der Fassung gebracht haben könnten und stellte die unseriösen Praktiken des Ligarivalen - ohne den Namen zu nennen - an den Pranger.

    In erster Linie aber litt der 24-jährige Grieche, sonst einer der risikofreudigsten Dutenhofener Kräfte, am meisten unter der neu auferlegten Angriffs-Besonnenheit der HSG. Wie weggeblasen seine sonstige Unbekümmerheit, geradezu ängstlich sein Entscheidungsverhalten, jede Verantwortung abgebend. Alexis Alvanos wirkte gehemmt, spielte gedanklich gebremst und brachte sich damit um seine Stärken. Auf diesem schmalen Grat aber sind schon Dutzende Spieler auf dem Weg zum Weltklasse-Handballer gewandelt. Wenn er diese Problemzone hinter sich hat, wird er für die HSG Wetzlar noch wertvoller als er bislang ohnehin schon war. Nur gut, dass er von Rainer Dotzauer mit einem Drei-Jahres-Vertrag ausgestattet worden ist.
    Viele Grüße in den hohen Norden also!

    tja, war schon bitter. dabei war der tbv heute sicher zu knacken und ich schätze die anderen teams die noch zu uns kommen werden nicht einfacher. es müssen aber alle sieben spieler normalform erreichen. heute war für mich der totalausfall von alvanos der knackpunkt. hätte er nur ein viertel seiner normalen leistung gebracht, wär das ding nicht verloren gegangen. dazu noch die blöden fehler gegen ende. da fand ich aber auch ein bis zwei siebenmeter, die schwarzer rausgeholt hat überzogen.
    aber im vergleich zum spiel gegen tusem war das doch schon mal was und am fernseher sicherlich spannend. spielerisch kann die hsg weit mehr und hat dies auch schon gezeigt. trotzdem sehe ich recht optimistisch in die zukunft. die zuschauer sind heiß auf handball, das umfeld stimmt, die sponsoren springen auf. nur sportlich hinken wir dem plan hinter her. in 10 tagen geht es gegen den scm auf ein neues.

    Zitat

    dpa (03.04.2005) dpa (03.04.2005)

    Der Obernburger Rückraumspieler Jens Todt musste bereits in der 20. Minute nach einem unbeabsichtigtem Kopftreffer von Rene Croy ins Krankenhaus eingeliefert werden.

    Der ehemalige Fußballer Jens Todt hat eine zweite Karriere gestartet.

    Zitat

    Original von Jenny

    Aber genau das muss doch eigentlich jeder verstehen, es geht schließlich um ne Meisterschaft , da steht doch jegliches kleine Länderturnier nun wirklich hinten an ....

    dann sind wir uns ja einig. ich versteh nur die künstliche aufregung der kieler fraktion auf diesen "vorwurf" nicht.


    Phunky:

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    Es ist eine Unverschämtheit von einer "angeblichen" Verletzung zu sprechen.

    das phämomen mit "angeblichen" verletzungen kennen wir doch auch der fußballnationalmannschaft. warum ist es eine unverschämtheit, wenn aus richtung des hsv jetzt gemotzt wird? die frage kommt doch nach dem spiel automatisch auf. da wäre man als journalist ja dumm, wenn man die pointe nicht reinnimmt. die frage ist doch auch, in wieweit der verein dem spieler einen teilnahme/nichtteilnahme am nationalmannschaftslehrgang nahelegt.
    Der Eindruck, dass Christian Zeitz für die entscheidende Meisterschaftsphase geschont wurde, ist doch wohl kaum von der Hand zu weisen.
    Im übrigen hat der fast schon vergessene Christian Rose ja einen guten Eindruck hinterlassen. Von daher hat die ganze Geschichte doch auch etwas positives. So ganz hoffnungslos ist die Lage auf der Position doch nicht. Auch Christian Zeitz wird um sein Ticket in Zukunft kämpfen müssen.

    Also als reinen Abwehrchef sehe ich ihn eigentlich nicht. Vor allem hat der WHV da ja mit Frackowiak ne echte Kampfsau.Jaceks Stärke ist eher die Vielseitigkeit im Angriff. Mitte und RL kann er gut spielen. War nur leider in der letzten Zeit häufiger verletzt. So gut wie Pauzolis ist er aber allemal.

    Das ist ja das Problem. So schön es auch für das Selbstbewusstsein des Mecklenburger Sports wäre, das wirtschaftliche Umfeld gibt einfach nicht genug her. Wobei es natürlich ein Hypothese wäre, ob eine gutes/besseres Management noch mehr aufbringen könnte. Die Zuschauereinnahmen werden auch in Schwerin nicht der Hauptanteil des Etats sein.
    Der Spruch von den Altschuden ist in der Tat ein Skandal. Die waren ja zu Saisonbeginn bekannt und wären nur weniger geworden, wenn einige Gläubiger ihr Geld von sich aus abgeschrieben hätten. Letztlich war der überraschende Aufstieg das Dilemma. Onne Just und den Russen wäre Schwerin noch chancenloser gewesen, als sie es ohnehinschon sind. Jetzt kann es durchaus zur Insolvenz kommen und dann hätte diese Jahr in der ersten Liga richtig viel kaputt gehauen.

    ich krieg das gerade mit, weil unter der gmx hauptseite immer solche schlagzeilen auftauchen. sollten ja 15 millionen sch...träger abgestimmt haben.
    letztlich geht es doch auch hier nur um den titel "welcher prom ist der größte exhibitionist." Über Jolie waren auf der GMX-Hauptseite in den letzten monaten beispielsweise laufend berichte über ihr bi-neigung oder die zahl der lover. als sozialer schmalz dann immer noch mal ihre adoptivkind reingerührt.
    ein noch besseres beispiel, die auf platz drei platzierte paris hilton. die scheint ja die Mediengeilheit schlechthin zu sein. alles nur ein spiel der medien, bei dem es letztlich aber sicherlich um viele millionen geht. schliesslich verkauft sich das magazin mit einem bild von den hübschen besser. auch ein film mit jolie wird problemlos der kassenbrüller.
    ach was waren das noch für unschuldige zeiten in meiner kindheit hinter dem zaun. da war kati witt im fdj-hemd noch das höchste der öffentlichen erotik und das monatsheft magazin mit nem nackten weib auf der trabikühlerhaube musste mann zur phantasiestimulanz reichen.. heute wird man mit aufgespritzten lippen und silikonpolster laufend reizüberflutet.

    Zitat

    Original von härter_schneller

    nee, wirklich nicht. da träumt jeder trainer von. die einstellung deiner spielerInnen kannst du nicht 'einstellen'.
    sportlich kann man vieles 'einstellen', aber erwachsene profis haben ihre 'einstellung', ihre arbeitsauffassung und ihre ureigene definition von professionalität. da kannst du vielleicht als jugendtrainer was beeinflussen, aber nicht als trainer, der eine profimannschaft so übernimmt, wie sie gerade zusammengesetzt ist.


    wieso nicht? mit moralapellen natürlich nicht, aber mit zuckerbrot und peitsche.

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    Original von härter_schneller
    einspruch.

    du vermengst hier eine ganze menge. sportlicher erfolg oder mißerfolg und wirtschaftliche potenz / kompetenz sind nicht einfach nach raster 'bewertbar'.
    marketing - standards (wenn du die hast, betteln 18 managements in der buli nach diesen) sind für mich unsinn. ein produkt - oder ein verein - muß seine marktposition finden, seinen platz im wettbewerb finden und dort versuchen, seine position zu verbessern. als handballverein in kiel die gleiche strategie zu fahren wie in gummersbach, ist unsinn. als handballverein in deutschland zu versuchen, marketingstrategien aus dem us-amerikanischen profisport zu übernehmen, ist noch viel mehr unsinn.
    wer als verein wirtschaftlich - und damit irgendwann auch sportlich - erfolgreich sein, muß die strategie finden, die zu seinem umfeld, seiner region - kurz seinen potentiellen kunden passen.

    so weit zum thema *off-topic*

    auch wenn die gefahr besteht, dass uns die moderette hier raus befördert da wir off topic sind, sehe ich das nicht ganz so.
    der vergleich mit ManU NBA Klubs hinkt. Da verdient ein Durchschnittspieler soviel der THW als Jahresetat hat. Und die Versuche der "Amerikanisierung" sind beim ur-deutschen "Dorf-Sport" bisher auch gescheitert. Da fehlt auch die weltweite Popularität des Handballs um für die ganz großen Vereine interessant zu werden. Nike als Liga-Sponsor ist aus diesem Grund ja utopisch.
    Die Frage ist allerdings in der Tat, ob der THW sein Potenzial ausnutzt. Die Marke "THW Kiel" steht ja schon für einiges. In Richtung Skandinavien liegt da sicherlich noch viel Potenzial. Um auf die HP zuzrück zu kommen. Allein die URL unter der Provinzial zu verstecken ist eigentlich ein Unding, da man gerade mit hier mit einem eigenständigen Auftriff viel für das Image und die Anwerbung neuer Sponsoren tun könnte. Das finde ich in der Tat nicht sehr professionell.

    Im übrigen ist es für die Spannung der Liga nur gut, dass der THW sein Potenzial evt. nicht ausnutzt. Mal angenommen die holen sich wirklich noch mehr Sponsoren rein, da würde die Schere ja noch weiter auseinander gehen. Schon in der nächsten Saison haben die eine absolute Startruppe, in der es nur auf Mitte und RR evt. leichte Probleme geben könnte. Ausser dem THW stehen ja nur noch Flensburg, Lemgo, Gummersbach und Großwallstadt als Markenzeichen da.

    Und zum Rentenvertrag von Noka. Hat irgendjemand je gezweifelt, dass er diesen besitzt? Für mich ist der THW = Schwenker/Noka. Andere Namen sind mir gar nicht bekannt. Völlig andere Situation in Gummersbach z.B.

    Zitat

    Original von Stiegl
    Auf jeden Fall bekomme ich hier langsam Kapazitätsprobleme: Ich weiss nicht mehr wohin mit den vielen Büchern...


    Das Problem hab ich gelöst. ich verschenke fast alle ausgelesenen bücher. da ich ein buch eigentlich nicht zweimal lese, kein problem.
    nur zwei bis drei autoren bleiben im regal.

    ist ja schon wieder verdammt viel klappern in dem interview von schwalb. "kommt nie wieder vor" klingt zwar gut und kommt vielleicht aus seinem munde noch am ehesten rüber, aber das dauert sicherlich seine paar monate bis das ganze vergessen ist. bei nordhorn hat es ja auch etwas gedauert, wobei die sich eigentlich recht schnell gewandetl haben, und das bei gleichem führungspersonal.