Beiträge von alter Sack

    Danke für die Info. Beim FHC trainiert man dreimal 90 Minuten. Fast ein bischen wenig für einen solchen organisatorischen aufwand.

    Dei Handballwoche schreibt."TuS-Medienreferent Helge-Olaf Käding entschuldigt...."
    Was ist denn ein Medienreferent? hat da jemand mitgekriegt, dass Helge Referendar ist (war). Ist der TuS ne Behörde? In welcher BAT ist die Stelle eingestuft?

    schon interessant wie man sich einen solchen fehlgriff leisten kann. vor allem die art und weise wie der tvm jetzt über ihn herzieht. in der handballwoche steht: "Norbert hat viele Scherben hinterlassen. Die Mannschaft ist nicht fit." Das denen das auf einmal gegen Ende der Saison auffällt.

    Zitat

    Tatsache aber ist, dass der FHC längst nicht mehr den finanziellen Spielraum hat wie in der Meister-Saison. „Der Titel hat uns keinen einzigen neuen Sponsor gebracht. Wir können in der nächsten Saison nur noch mit gut der Hälfte des Etats von 2004 planen”, sagt Würffel, ohne Zahlen zu nennen. Damals hatte der Verein einen geschätzten Etat von 1,1 Millionen Euro.

    kein einziger sponsor dazu aber etat um die hälfte gesunken.
    die etats der frauen sind mir ein noch größeres rätsel als die der männer. 1,1 mio sind ja ne echt hausnummer. im jahr davor war der fhc doch noch in liga 2 oder. rostock hat noch nicht mal 300.000 für eine saison. für den fhc bedeutet dies doch, dass ein oder mehrere wichtige sponsoren nicht mehr da sind. hängt das vielleicht mit dem weggagn von rösicke zusammen?
    gibt es beim fhc eigentlich ein nachwuchsinternat. neulich lese ich, dass es in erfurt ein internat gibt. dorthin soll eine spielerin vom tvl gewechselt sein. hatte ich noch nie gehört. wenn das stimmt müsste es doch eine verbindung zum thc geben. kann mich dazu mal ein kenner der szene aufklären?

    Interessante Entwicklungen. Rymanow ist im Gespräch. Aber auch Bodo Ströhmann scheint einem Engagement nicht abgeneigt.
    Die Rundschau stellt die Lizenz in Frage. Immel soll doch kein Angebot vom TVG haben.
    Interessant auch der letzte Artikel aus dem Wiesbadener Kurier. Frage an die Rechtsexperten. Wie hängt das mit der Pacht zusammen?


    Frankfurter Neue Presse

    Zitat

    Wallaus Spieler haben kein Vertrauen mehr
    Wallau. Die Mannschaft der SG Wallau/Massenheim befindet sich in einem Schockzustand. Drei Stunden saßen die Handballer des Erstligisten, der am Samstag (20 Uhr) beim VfL Pfullingen spielt, gestern mit Trainer Martin Schwalb zusammen. Die Analyse des 27:44-Debakels im Pokal in Nordhorn geriet zur Nebensache. Es ging um die Ungewissheit über die Zukunft von Schwalb und Leithammel Jan Immel und vor allem um die finanzielle und sportliche Perspektive aller Spieler – sie müssen auf ihre Gehälter warten.

    «Klar, das Umfeld darf einen Profi nicht belasten, aber das ist einfacher gesagt, als getan. Man tut sich sehr schwer, hier Vertrauen in die Zukunft zu haben», bringt Heiko Grimm die Lage auf den Punkt. Was die Spieler am meisten bewegt: der Umgang mit Martin Schwalb. Für die meisten ist der Trainer der Grund, weshalb sie in Wallau spielen. Mehrere Akteure wie Grimm, Immel, Andreas Rastner oder Igor Lavrov versuchten in den vergangenen Tagen in Einzelgesprächen mit Manager Bülent Aksen und Hauptgesellschafter Volkmar Rohr, sich für den Trainer stark zu machen.
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    Doch die erste Option für die neue Saison, wie von Aksen propagiert, ist Schwalb nie gewesen. Mit Alexandr Rymanow, seinem Kumpel aus alten Zeiten beim OSC Rheinhausen, hatte sich Aksen in Verbindung gesetzt. «Ich habe kein Angebot, aber wir haben über Wallau gesprochen», bestätigt Rymanow auf Nachfrage dieser Zeitung. Der Trainer der TSG Friesenheim wollte gestern Abend dem Zweitligisten mitteilen, ob er seinen auslaufenden Vertrag verlängert. Schwalb hat seine Entscheidung für sich schon getroffen – gegen Wallau.

    Mehrere Spieler teilten gestern dieser Zeitung ihren Ärger über Aksen mit. Nur wenige, wie Jonsson, dem wie Immel eine Anfrage aus Großwallstadt vorliegt, Rastner, Makowka und Hundt, könnten gehen. Ihr Vertrag läuft aus. Andere wollen, können aber nicht. Die Vorfälle tun Ehrenpräsident Bodo Ströhmann weh. Seinen Söhnen Uwe, Michael und Jörg stünden noch 30 000 Euro zu, mit denen sie der Spielbetriebs-GmbH einst geholfen hatten, den Ruin abzuwenden. Die drei haben gestern auf einer Krisensitzung von SG-Anhängern vorgeschlagen, eine neue GmbH zu gründen und bei den beiden Trägervereinen um die Spielerlaubnis für die Liga zu werben. (rem)

    Frankfurter Rundschau

    Wiesbadener Kurier

    Da ich den Entwicklung von Wallau nun schon seit 5 Jahren aktiv und inaktiv verfolge möchte ich meine Sicht so kurz wie möglich darstellen. Das derzeitige Problem auf Bülent Aksen zu reduzieren halte ich für zu kurz gedacht.
    Als B.Aksen 2003 (oder war es 2002?) im Frühjahr den Job von Schöne übernahm, war der Klub kurz vor der Insolvenz. Dank seiner Fähigkeit, Menschen von einer Sache zu begeistern, gelang es B.A. in extrem kurzer Zeit ein IT unternehmen als Sponsor zu gewinnen, womit das Leben zunächst weiterging. Auch die Spieler verzichteten damals auf Teile ihres Gehaltes. Nur ollala nahm von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch. Die Vision damals war schon, ein modernes Sponsoringskonzept welches die Last auf mehrere Schultern verteilen sollte. Zu der Zeit machte B.A. zum ersten Mal mit "offensiver" PR auf sich aufmerksam, als er in der Sommerpause der Preis für Hens hochtrieb. 125000 Euros kassierte die SG damals, wenn ich mich recht erinnere, für Hens. bis heute wohl die höchste Ablöse. Einen solchen Deal muss man erst mal hinkriegen, zum für einen Spieler, der in der Deckung nur äusserst beschränkt zu gebrauchen war und ist.
    Im Laufe der Zeit kristallisierte sich jedoch heraus, dass Sponsoren aus Frankfurt nicht gewonnen werden konnten und auch die Zuschauerresonanz mies war. Das Problem besteht ja seit Beginn des Umzuges. Es wurden ja schon alle möglichen Ideen ausprobiert.
    Zur Mitte der vergangenen Saison müssen sich dann B.A., aber auch M. Schwalb zu der Überlegung durchgerungen haben, dass nur eine ganz großer Wurf mit einer tollen Mannschaft und Aufschluss zu den Spitzenteams den Teufelskreis durchbrechen konnte. So wurde Grimm geholt und auch Perunicic war ein Zeichen, dass man es mit aller Macht wissen wollte.
    Ich finde diese Strategie ist nicht zu verurteilen, denn für den Standort Frankfurt Ballsporthalle hat kein anderes Konzept gegriffen.
    Der Tenor in der letzten Saison war immern "in Rhein-Main" lässt sich nur Spitzensport verkaufen.
    Zum Ende der letzten Saison gab es schon in der FR ein aufschlussreiches Zitat von B.A. in etwa "entweder es klappt oder Deckel drauf", also diese Saison als Hopp oder Topp.
    Das Experiment mit der neuen Mannschaft schlug fehl. Auch die Trennung von den drei Spielern war ja problematisch. Warum diese extrem schlechte Aussendarstellung zustande kam, weiss ich nicht.
    Auch der Versuch mit der Festhalle war ein Versuch, alles auf eine Karte zu setzen.
    Sponsoren scheinen auch nicht angesprungen zu sein, ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum man die Vermarktungsrechte an eine einzelne Person gehängt hat.
    Die Lage sieht derzeit nach "Hopp" aus und der einzige Ausweg in dieser Situation bleibt wohl die Rückkehr nach Rüsselsheim und Konsolidierung auf minimalem finanziellen Niveau. Womit auch klar ist, dass, wenn nicht noch ein Gönner vom Himmel fällt, Wallau in naher Zukunft einzig um den Verbleib in der Buli kämpft.
    Was bleibt als Schlussfolgerung für mich?
    Bülent Aksen mag gerade in den letzten Wochen große Fehler in der Öffentlichkeit gemacht haben. Man kann ihm aber sicher nicht vorwerfen, dass er untätig war. Der Mann arbeitet rund um die Uhr für die SG und hat sein Ziel konsequent verfolgt. Letztlich sieht das Konzept so aus, als wäre es gescheitert.
    Als zweite Schlussfolgerung bleibt für mich: Man kann mit rein sportlichen Zielen keine Zuschauermassen und auch keine Sponsoren anziehen. Selbst wenn es geklappt hätte, und Wallau würde derzeit auf dem 4. Platz rangieren, kann ich mir nicht vorstellen, dass dies die Basis für dauerhaften Spitzenhand ist.


    So, dass mal von mir dazu. Kann sein, dass ich einige Jahreszahlen durcheinander bringe. Aber so in etwa war aus meiner Sicht die Entwicklung.

    Die morgendliche Presseschau brachte dieses Interview mit Immel in der FR.


    Mit der Presse hat es sich Bülent nun endgültig verscherzt.

    Frankfurter Neue Presse


    Zitat

    Original von haruki

    ich weiss nicht, ob tiedke das auch so sieht - klar, die vorrunde lief übelst für den tvg. aber ich bin sicher, in der rückrunde werden die sich fangen. selbst der torwart wird sich (nebst anderen spielern) wieder motivieren können denn er weiss, sonst wird lemgo vielleicht noch einen neuen mann präsentieren (und er landet komplett auf der bank - mit der leistung wollen sie ihn vielleicht auch garnicht haben)

    zwei steigen ab, einer geht in die relegation. ich finde, es gibt heissere kandidaten auf die abstiegsplätze. hätte er lieber in hamburg unterschreiben sollen???? beim tvg bekommt er wenigstens sein geld

    Trotzdem ist es ein Risiko. Jetzt fällt Lochman noch mit Fingerbruch aus. Also ich denke er hat auch für die zweite Liga unterschrieben. Beim TVG sind wir uns hier eigentlich schon seit Monaten einig, dass der nicht absteigt, aber gerade darin liegt die Gefahr. Ich denke aber er ist sich dessen bewusst. Mit fällt auch ansonsten kein Klub ein, bei dem am Kreis gerade ein Vakanz ist.

    Zitat

    Original von riva
    Super Thorsten ganz deiner Meinung. :hi:
    Und Wieland gibt es in Wetzlar nichts zu tun so das Du dich immer nur mit der SG Beschäftigen musst.
    Deine einseitige Panikmache mit Kopierten Artikeln fördert nicht Gemeinschaft, ich bin zwar SG Fan aber ich denke wir alle sind Handballfreunde und sollten uns nicht gegenseitig Kaputt reden. :lol: Du siehst ja, wie´es geht in Hamburg ne große Halle ist nicht alles. Auch Wetzlar muss erstmal die 1. Saison in der Halle überstehen am Anfang will jeder die Halle mal sehen aber dann ??? Hessens Nr.2 wird es schwerr habendie Halle zu füllen. :baeh:

    Hallo,

    es gibt durchaus viel zu tun bei der HSG,aber ich nutze die Handballecke ja nicht, um mich über die HSG auszutauschen und wenn der große hessische Rivale in schwere Fahrwasser gerät ist das auch für uns nicht gut. Da gibt es ja keinen, an dem wir uns kurzfristig sportlich orientieren können. Im übirgen finde ich es nicht verwerflich Artikel aus Zeitungen zu kopieren die eigentlich für seriösen Journalismus stehen.
    In den Artikeln kommen ja auch einige interessante Details hoch. So wird hier ja teiweise unterstellt, dass Tito geldgeil sei. Da neue Angebot soll jedoch unter den bisherigen Bezügen liegen. Tito gehört doch garantiert nicht zu den Spitzenverdienern. Seiner Vertrag hatter unterzeichnet, als er aus Willstätt kam und von Nationalmannschaft keine Rede war.

    Das hat hier nichts mir Miesmache zu tun, wie mir aus dem Wallauer Lage evt. unterstellt wird. Ich habe auch im HSV-Skandalsthread gepostet.

    Also wenn man den Artikel der FR von heute liest, ist die Frage nach den Lichtern wohl berechtigt. So wie sich die Lage darstellt wäre in der jetzigen Situation eine Neukonsolidierung die einzige Hoffnung. Das würde bedeuten Umzug nach Rüsselsheim und sportliches Ziel klar auf Verbleib. Wenn es allerdings stimmt, dass der die Spieler schon seit 2 Monaten keine Kohle kriegen und selbst die Hallenzeitung nicht mehr bezahlt werden kann, dann kann es wirklich schnell gehen.
    Vor allem scheint es zwischen Aksen und Trainer/mannschaft ja inzwischen auch überhaupt nicht mehr zu stimmen. Tiedtkes Begründung für dessen Wechsel spricht Bände.

    Auch der letzte Artikel aus der FNP zeigt deutlich, dass Bülent Aksen nach solchen politischen Spielchen eigentlich keine Zukunft mehr hat.
    Nur gibt es in einem solchen Fall halt keine Alternative. Der Verein hängt an zwei Leuten.

    Zitat

    Ich gehe dorthin, weil der Verein mir ein gutes Konzept vorgelegt hat, auf wirtschaftlich sicheren Beinen steht, das Management gut arbeitet und die Halle immer voll ist", so der 25-Jährige


    quelle frankfurter neue presse

    Zitat

    Wallau kündigt Immel, Tiedtke geht
    Wallau kündigt Immel, Tiedtke geht
    Von Thorsten Remsperger

    Wallau. «Es wird bei der SG Wallau/Massenheim auch in der nächsten Saison Bundesliga-Handball geben». Gesagt hat das gestern Bülent Aksen, der geschäftsführende Manager. Nehmen wir diesen Fall einmal an: Dann bekäme die Mannschaft, die heute um 19.30 Uhr im Pokal-Viertelfinale bei der HSG Nordhorn antritt, ein neues Gesicht. Die beiden Zugpferde stehen vor dem Absprung: Neben Trainer Martin Schwalb ist das auch die Identifikationsfigur Jan Immel. Hinzu kommt der Abgang von einem Spieler, der in eine solche Rolle gerade hinein wuchs. Nationalspieler Jens Tiedtke, dessen Vertrag ausläuft, unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag beim Ligakonkurrenten TV Großwallstadt.
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    Ein Wechsel von Immel ist seit gestern nur eine Frage der Zeit. Warum das so ist? Die Antwort liefert Aksen. Nachdem sich der Dotzheimer Immel neun Jahre aufopferte, zig Mal angeschlagen für seinen Verein die Knochen hinhielt und Wallau stets den Vorzug gegenüber seiner 13-stündigen Nebenbeschäftigung als Sportlehrer eines Wiesbadener Gymnasiums gab, machte der Verein am letztmöglichen Tag von einer beidseitigen Option in Immels bis 2006 dotierten Vertrag Gebrauch und kündigte den Kontrakt zum Saisonende. «Wir haben das in Zusammenhang mit seiner gesundheitlichen Situation getan», erklärte Aksen, «wir würden uns ja ins eigene Fleisch schneiden, einen kranken Spieler zu verpflichten». Das Zitat stammt übrigens von einem Manager, der vor der Saison Nenad Perunicic mit einer chronischen Schulterverletzung holte.

    Stillos ist die spät möglichste Bekanntgabe des Schrittes. «Wir wollten so lange wie möglich warten, um zu gucken, ob es besser wird, doch Immel musste seine Genesung immer weiter aufschieben und der Doc sagt, dass es sich eher verschlechtern wird». Die Aussage von Vereinsarzt Marco Kettrukat klingt auf Nachfrage der FNP da schon anders: «Immel wird Ende März voll einsatzfähig sein, die operierte Schulter folgenlos ausheilen. Der Genesungsverlauf ist nicht optimal, aber gut.» Immel wollte sich gestern nicht äußern, da er die Konzentration seiner Mitspieler auf die Nordhorn-Partie nicht stören wolle. Sein Berater Wolfgang Gütschow, der auch die Wallauer Lavrov, Behrends, Grimm, Tiedtke und Jonsson vertritt, fand deutliche Worte: «Es ist ein äußerst schlechter Stil, wenn mit falschen Tatsachen ein Spieler diskreditiert wird, nur um seinen Marktwert zu senken.» Fakt ist, dass Aksen gegenüber Immel bis Montag seine Bedenken nicht äußerte. Der dazu schweigende Trainer Martin Schwalb («Das geht mich gar nichts an») teilte aber mit, dass er von dem Vorhaben, das mit Volkmar Rohr, Hauptgesellschafter in der Spielbetriebs-GmbH, abgestimmt ist, schon vergangene Woche erfahren habe. Schwalb riss sich während der Pressekonferenz zusammen, konnte ein mehrfaches Kopfschütteln aber nicht verkneifen. In Zukunftsplanungen ist der Mann nach 15-jähriger Tätigkeit in Wallau, die der Verein nach Schwalbs vorzeitiger Vertragsauflösung angeblich verlängern möchte, nicht mehr eingebunden.

    «Die wirtschaftliche Komponente», meinte Aksen, spiele natürlich bei Immel «auch eine Rolle». Neu zusammensetzen wolle man sich bei feststehender Gesundung, ihn selbstverständlich dann als Identifikationsfigur halten. Weniger Geld wollte die SG wohl auch Tiedtke zahlen, der seine Konsequenzen bereits gezogen hat. «Finanziell sind wir weiterhin nicht auf Rosen gebettet», räumte Aksen ein. Dass deshalb beim Heimspiel gegen Hamburg kein Hallenheft erschien, dementierte er. Man habe für den Umzug nach Rüsselsheim keines vorgesehen. «Es war eins geplant, aber es war kein Geld da», sagt jedoch Martin Lorenz, Inhaber von «Lorenz Design». Gestern hat seine für die Heftgestaltung verantwortliche Firma einen Großteil ihrer seit Monaten offenen Rechnungen im fünfstelligen Bereich bezahlt bekommen.

    Hier der FR Artikel.


    Zitat

    SG Wallau/Massenheim kündigt Jan-Olaf Immel


    Hofheim · 14. Februar · jh · Handball-Bundesligist SG Wallau / Massenheim arbeitet nach Informationen der FR nur noch bis Saisonende mit seinem Nationalspieler Jan-Olaf Immel zusammen. Die Hofheimer haben einen Tag vor Ablauf der Frist eine beiderseitige Option in Immels Kontrakt genutzt, mit der sich der eigentlich bis zum 30. Juni 2006 befristete Arbeitsvertrag mit dem Dotzheimer um ein Jahr verkürzt. Während sich der Olympia-Zweite, der derzeit nach seiner Schulteroperation in einem Rehabilitations-Zentrum in Mainz-Mombach an seiner Genesung arbeitet, zu der Kündigung des Clubs gestern "nicht äußern" wollte, sagte Wallaus Manager Bülent Aksen auf Anfrage, "dass wir vereinbart haben, erst nach dem Pokalspiel am Mittwochabend in Nordhorn eine Stellungnahme abzugeben".

    Der 28-jährige Immel, der derweil gemeinsam mit Axel Busenkell, dem Konditionstrainer des Fußball-Erstligisten Mainz 05, trainiert, hofft, Ende März seinem Club wieder zur Verfügung stehen zu können. Sorgen, keinen neuen Arbeitgeber zu finden, braucht er sich nicht zu machen. Gleiches gilt für seinen Mitspieler und Nationalmannschaftskollege Jens Tiedtke, dessen Kontrakt in Wallau ebenfalls zum Saisonende ausläuft. "Klar habe ich Angebote", bestätigte der 25-Jährige, der in den nächsten Tagen seine Entscheidung bekannt geben will. Allerdings deutet einiges auf einen Wechsel hin.

    Zitat

    Original von Müllers Omar
    Die HSG Wetzlar wollte ihn auch bis Saisonende "übernehmen/ausleihen", aber Nettelstedt hat anscheinend mehr geboten... Schade!


    Die HSG hätte ihn nur genommen wenn ein Vertrag bis Ende 2005 möglich gewesen wäre, da ab dann mit A.Schmidt geplant wird. Sicher kein schlechter für den TuS.

    Zitat

    Original von Jenny
    ...also scheint es zur Zeit auf dem Markt jawohl keine zu geben, also kann man das dem THW wohl schlecht vorwerfen, dass sie sich dann ihre Spieler aus den anderen Ländern holen ...


    Das kann man dem THW in der Tat nicht vorwerfen. Man kann ihm nur vorwerfen, dass er sich stets Dank gut gefüllter Taschen am Markt bedient aber es mangels eigener Jugend nie schafft, dem Markt auch nur einen einzigen Spieler in Regionalligaqualität zur Verfügung zu stellen.

    Zitat

    Original von Jens

    Waren die Deutschen vielleicht auch noch Schuld, dass Tunesien gestern den Finaleinzug verpasst hat?
    Also das, was du hier schreibst, ist der größte Blödsinn, den ich seit langer Zeit gelesen habe.

    Also als einer der hier dabei ist muss ich tunesiano im grossen und ganzen recht geben. ich habe zwar den weerbespot nicht gesehen, aber genoergelt wird schon viel. dabei ist das alles pillepalle. die mannschaft wohnt in einem tollen hotel und die leute bemuehen sich sehr. der deutsche mannschaftsarzt war erstaunt ueber die modernste medizinische ausruestung als fvb zur kernspin musste.
    organisatorisch haben die alles im griff. ok fuer den fan fehlen sachen wie ein hallenheft und bei den fanartikeln konnte man lange keine pins kaufen. in der vorrunde gab es in der halle nichts zu essen. ich finde dieses genoergelt auch unertraeglich. hat das niveau von klbutouristen die sich beschweren, dass man um alles handeln ,uss und der kaffee zu warm ist. in der vorrunde hat tunesien sicherlich von einigen schiris gelebt, die ueberhartes spiel durchgehen liessen. hier von schwarzeen koffern zu reden ist eine gemeinheit. ich hab gestern tunesien spanien gesehen und war noch mehr beeindruckt als in ljubljana. gigantische stimmung. dabei immer fair. so wurde beid der hymne nicht gepfiffen.
    ich werde nie im leben einen cluburlaub machen aber eine woche durch tunesien kann ich mir gut vorstellen. aber sicher nicht in den touridoerfern.

    alles von haruki murakami. überhaupt sind die japaner eine klasse für sich.
    leon de winter (leo kaplan) hab ich neulich erst gelesen. ist ok.
    im augenblick "Wie es leuchtet" von Thomas Brussig. Ein toller Roman.
    Im Fall von Jonathan Franzens "Korrekturen" hab ich zum ersten Mal ein Buch gelesen, welches in der Bestsellerliste ganz oben stand und mir auch gut gefiel.
    Vion den Amis gefällt mir T.C. Boyle sehr gut. Und Bukowski ist natürlich ein Klassiker.
    Die frühen Bücher von Kundera finde ich auch sehr gut. Von den deutschen Autoren kann ich Ralf Rothmann empfehlen. Ich lese recht viel, hebe die Bücher aber nur sehr selten auf, dann müssen es schon sehr gute Romane sein. Von Murakami und Rothmann habe ich keins verschenkt. Dann gibt es noch eine klasse Chinesen Ha Jin. Ansonsten schreiben die Chinesen ja meist nur über das schwere Schicksal in der Kulturrevolution. Macht der auch, aber auf eine ganz besondere Weise.

    ich bin für studiengebühren. die hier aufgemachten rechnungen sind doch utopisch. man muss doch nur mal über die grenze schauen. in 15 europäischen ländern gibt es studiengebühren und nirgendwo zahlen die absolventen ewig ab.
    natürlich kommt zunächst immer das argument,dass die studis ohne "reiche" eltern dann nicht mehr studieren können.
    mal anders gefragt: hat schon mal jemanden einen arbeiter am band gefragt, wie er dazu steht, dass seine steuern in hochschulen gesteckt werden, welche seine eigenen kinder in der regel überhaupt nicht besuchen. trotz kostenlosem studium liegt der anteil von arbeiterkindern in den unis immer noch sehr niedrig und ist vor allem über die jahre auch nicht angestiegen.
    auch gibt es für diese zielgruppe möglichkeiten wie zinslose kredite.
    im augenblick lese ich summen zwischen 500 und 1000 euro pro semester. bei 10 semestern wären das nach meiner rechnung 5000 euro and studiengebühren.
    nun mal die vorteile aus meiner sicht.
    1. bildung kriegt einen wert, da dafür bezahlt werden muss. ich denke, dass auch in der uni der spruch gilt: was nix kostet ist nix wert.

    2. die zahl der "schmarotzer" sinkt. wieviele leute sind nur wegen der vergünstigungen eingeschrieben? ich selbst hatte in den semesterferien auf dem bau gearbeitet. da ich einen facharbeiterbiref habe, war der stundenlohn ok. ich musste keine versicherung bezahlen und die steuern habe ich am jahresende wieder bekommen. brutto = netto. am jahresende hatte ich bei 20 wochen arbeit fast genauso viel verdient wie ein "normaler" facharbeiter. ich denke diese lücke nutzen sehr viele.
    3. die zahl der leute die ein studium beginnen, es aber nie zu ende machen liegt bei fast 50%.
    man muss doch mal anfangen sich einen kopf zu machen wie eine derartige verschleuderung von ressourcen beendet werden kann. mit der einführung von studiengebühren werden sich viele schon nach den ersten semester klar darüber werden, ob sie das durchziehen oder nicht doch eher ne lehre machen.