ZitatOriginal von qualm
internationale Klasse, aber Weber kennt halt die Spülabläufe,
hä? hat der nicht irgendwo gesagt, dass die jungen hüpfer jetzt die taschen tragen müssen. da wrid FvB doch nicht den Küchendienst machen.
ZitatOriginal von qualm
internationale Klasse, aber Weber kennt halt die Spülabläufe,
hä? hat der nicht irgendwo gesagt, dass die jungen hüpfer jetzt die taschen tragen müssen. da wrid FvB doch nicht den Küchendienst machen.
ich bin für studiengebühren. die hier aufgemachten rechnungen sind doch utopisch. man muss doch nur mal über die grenze schauen. in 15 europäischen ländern gibt es studiengebühren und nirgendwo zahlen die absolventen ewig ab.
natürlich kommt zunächst immer das argument,dass die studis ohne "reiche" eltern dann nicht mehr studieren können.
mal anders gefragt: hat schon mal jemanden einen arbeiter am band gefragt, wie er dazu steht, dass seine steuern in hochschulen gesteckt werden, welche seine eigenen kinder in der regel überhaupt nicht besuchen. trotz kostenlosem studium liegt der anteil von arbeiterkindern in den unis immer noch sehr niedrig und ist vor allem über die jahre auch nicht angestiegen.
auch gibt es für diese zielgruppe möglichkeiten wie zinslose kredite.
im augenblick lese ich summen zwischen 500 und 1000 euro pro semester. bei 10 semestern wären das nach meiner rechnung 5000 euro and studiengebühren.
nun mal die vorteile aus meiner sicht.
1. bildung kriegt einen wert, da dafür bezahlt werden muss. ich denke, dass auch in der uni der spruch gilt: was nix kostet ist nix wert.
2. die zahl der "schmarotzer" sinkt. wieviele leute sind nur wegen der vergünstigungen eingeschrieben? ich selbst hatte in den semesterferien auf dem bau gearbeitet. da ich einen facharbeiterbiref habe, war der stundenlohn ok. ich musste keine versicherung bezahlen und die steuern habe ich am jahresende wieder bekommen. brutto = netto. am jahresende hatte ich bei 20 wochen arbeit fast genauso viel verdient wie ein "normaler" facharbeiter. ich denke diese lücke nutzen sehr viele.
3. die zahl der leute die ein studium beginnen, es aber nie zu ende machen liegt bei fast 50%.
man muss doch mal anfangen sich einen kopf zu machen wie eine derartige verschleuderung von ressourcen beendet werden kann. mit der einführung von studiengebühren werden sich viele schon nach den ersten semester klar darüber werden, ob sie das durchziehen oder nicht doch eher ne lehre machen.
groß-bieberau feuert trainer ur-gestein gaydoul. das wundert mich, ich dachte immer er und sein bruder finanzieren das team.
überrascht haben mich die russen. 8:0 punkte. denke aber, dass die in der hauptrunde nachlassen. tunesien und griechenland hatte ich auch nicht so auf der rechnung. ich schätze die haben gegen tschechien, slowenien und eben die russen durchaus chancen. bei tunesien-griechenland waren 13000 zuschauer in der halle. bin auf die stimmung gespannt.
für den titel sind die kroaten mein favorit.
2 VOGLIS Evangelos 1/1
6 VASILAKIS Alexandros
7 ZARAVINAS Georgios
8 SAMARAS Nikolaos
9 BALOMENOS Spyridon 2/5
10 KOKOLODIMITRAKIS Nikolaos 3 1
11 GRAMMATIKOS Nikolaos 1/1
12 KAFFATOS Dimitrios
13 ZIVULOVIC Sasa 1/4
16 CHRYSOPOULOS Ioannis
17 CHALKIDIS Georgios 2/3
18 SANIKIS Grigirios 4/4
ALVANOS Alexandros 7/13
KARYPIDIS Savvas 9/11
Griechenland macht die Sensation perfekt. Ich habe mir erlaubt die Statisitk von Alvanos und Karypidis hervorzuheben. Unser Neuzugang zur nächsten Runde macht 9 von 11 Würfen rein. Alvanos auch mit 7 Toren. Ich finde es war ein exzellenter Schachzug die beiden zu holen, Bevor all die großen Klubs auf die Griechen aufmerksam werden. Und für alle Scouts die hier mitlesen. Alvanos hat bis 07 und Karypids bis 08 Vertrag ![]()
Ich schätze die Griechen werden bei ihrem ersten Turnier, für welches sie sich qualifiziert haben, noch vor den Deutschen landen.
war sicher nichtihr bester tag. aber die beiden pfeifen schon sehr lange (ich glaub die kommen aus slowenien). ich denke die gehören schon zur internationalen spitze. hatten die nicht auch das wm-finale schweden-deutschland gepfiffen?
waren viele fehler bei gestern, aber keine mannschaft wurde benachteiligt.
also in der deutschen bundesliga ist das wohl kein thema. aber in den den balkan liga wohl an der tagesordnung. auch bei den asienmeisterschaften wird immer kräftig verpfiffen und da sind wohl auch petrodollars im spiel. bei der vorletzten wurde korea übel mitgespielt. bei der letzten haben sie nicht teilgenommen. frag mich, ob aus protest.
ZitatOriginal von härter_schneller
...der Joker für den Angriff ist Yeliz Özel
Gro jubelt auch ganz nett:[/quote]
wo spielt die?
ich schätze das ding wird in der wm-pause gespielt. wallau wird zwar schreiben, dass nach dem fehlen von tiedtke jetzt die karten erst recht neu gemischt werden, aber was solls.
ich bin auch überrascht und würde auch als nicht-jurist diese urteilsbegründung mal lesen wollen.
andererseits ist der beigeschmack nicht so fade als wenn dann letztlich dem gnadengesuch statt gegeben worden wäre.
in jedem fall sind jetzt alle auf die partie in nordhorn gespannt.
aber eins muss ich auch sagen
Zitat"Das Wiederholungsspiel ist wie ein Bonbon für den Verein, weil die Einnahmen erneut geteilt werden", stellte Wallaus Rechtsanwalt Dieter Gräfe (Potsdam) heraus.
Ein solches Zitat auf die erste Seite der Wallauer Homepage zu setzten finde ich schon reichlich unverfroren. Zumal dieses Zitat sonst noch gar nicht in der Presse stand.
ZitatOriginal von der_skeptiker
Hallo Wieland,ich wusste garnicht, dass Du auch Comedyshows besuchst
Viele Grüße,
Mathias
nachdem im letzten jahr in der bsh so oft tragödie angesagt war, brauchte ich das mal. mein im ernst, es war ne riesenshow. ab und an muss man ja auch das ganze intellektuelle gehabe mal abwerfen und sich den profanen dingen des lebens hingeben.
die taktik ist doch klar. wenn die zweite instanz scheitert kommt das gnadengesuch. und genau hierfür stehen die chancen doch ganz gut. das gnadengesuch kam doch als erste möglichkeit in betracht. nur kann man das erst stellen, wenn der weg durch die instanzen gescheitert ist.
letztlich wird herr hildebrand entscheiden müssen und dessen aussagen vor ein paar wochen waren doch vielversprechend.
ich würde mich nach wie vor freuen, wenn das spiel zu stande kommt. allein schon wegen der brisanz im vorfeld wäre ich auf das sportliche ergebnis gespannt.
so, es geht in die nächste runde. wallau setzt auf das gnadengesuch. ist ja klar, wenn man vom hbl so positive zeichen bekommt, wäre man ja dumm dies nicht zu tun. wenn es dann zum spiel kommt, dürfte sich nordhorn über ein ausverkauftes haus freuen. die kosten für den prozess hätte wallau ja durch die hälfte der einnahmen locker wieder rein. zudem noch die chance auf den 100.000 euro jackpot.
quelle: frankfurter rundschau
ZitatAlles anzeigenWallau geht in die nächste Instanz
Hofheim · 19. Januar · jo · Handball-Bundesligist SG Wallau / Massenheim kämpft weiterhin gegen den Ausschluss aus dem DHB-Pokal. Nachdem die erste Revision abgeschmettert wurde, ziehen die Wallauer nun vor das Bundessportgericht. Manager Bülent Aksen legte den Widerspruch am Mittwochnachmittag ein, die SG wird juristisch von dem früheren Handballer Dieter Graefe aus Potsdam vertreten. "Wir haben gute Argumente, die uns auf die erneute Ansetzung des Pokalspiels im Viertelfinale bei der HSG Nordhorn hoffen lassen", sagte Aksen. Die Partie im Nordhorner Euregium soll am 16. Februar stattfinden, falls der Einspruch erfolgreich ist. Sollte Aksen auch im zweiten Anlauf scheitern, bleibt ihm noch der Gang zum Ligenausschuss, der mit einem Gnadenakt den Wallauern doch noch den Weg ins Viertelfinale ebnen könnte. Die SG Wallau / Massenheim hatte im Achtelfinalspiel beim Regionalligisten SG Köndringen-Teningen Anfang Dezember 2004 versehentlich 14 statt der zwölf vorgesehenen Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen eingetragen.
Gegen Hamburg in Rüsselsheim?
Das erste Bundesligaspiel nach der Weltmeisterschaftspause wird die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb nun doch voraussichtlich wie vorgesehen am 11. Februar (19.30 Uhr) absolvieren. Allerdings steht die etatmäßige sportliche Heimstätte der Wallauer, die Ballsporthalle im Frankfurter Stadtteil Höchst, wegen einer anderweitigen Belegung nicht zur Verfügung. Nun will der momentane Tabellenzehnte an seine alte Wirkungsstätte, die Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim, zurückkehren. "Wir werden noch in dieser Woche hoffentlich abschließende Gespräche mit dem Sportamt der Stadt Rüsselsheim führen. Ich sehe diesen Gesprächen mit großem Optimismus entgegen", sagte Aksen.
Abseits dessen müht sich der Wallauer Manager derzeit darum, die Weichen für die neue Saison zu stellen. So stehen auf der Prioritätenliste die Gespräche mit den Spielern Jens Tiedtke, Mike Makowka, Einar Örn Jonsson, Sebastian Linder und Andreas Rastner, deren Verträge am Saisonende auslaufen, ganz oben. "Wir stehen mit sämtlichen Spielern in Verhandlungen", sagt Aksen, mit Tiedtke und Jonsson seien die Gespräche schon "weit fortgeschritten". Nach Angaben des Wallauer Managers spielt die Trainerfrage bei den Verhandlungen "keine ausschlaggebende Rolle". Zumal man in Hofheim offenbar weiter mit Martin Schwalb plant, auch wenn dieser per Option seine Vertragslaufzeit um ein Jahr verkürzt hat. "Das Thema ist noch lange nicht gegessen. Er bleibt unsere erste Option", sagten Aksen und Hauptgesellschafter Volkmar Rohr unisono.
ich finde die entscheidung zu heiko grimm nachvollziehbar. allerdings frag ich mich, warum ein dominik klein im vergleich zu grafenhorst durch den rost fällt? grafenhorst hatte kaum spielanteile. klein hat durchgespielt und sich als einer der besten konterspieler der liga erwiesen. für grafenhorst spricht natürlich dessen stärke als abfangjäger.
ich schätze aber, dass für das nächste turnier klein in den fokus rücken wird.
Die FAZ hat auch einen ganz interessanten Artikel veröffentlicht.
noch aufschlussreicher der artikel aus dem tageblatt.
interessant finde ich, dass die probleme mal wieder auf die vereinsseite geschoben werden. So sagt Schwalb:
ZitatVielleicht kann die SG in wirtschaftlicher und sportlicher Hinsicht noch neue Möglichkeiten für die nächste Saison schaffen.
schon die verpflichtungen vor dieser saison wurden ja nur mit äusserster mühe geschafft. jetzt noch einmal verbesserung zu fordern find ich schon heftig. und auch der ständige verweis auf die vielen verletzungen und die widrigen umstände zeugen nicht unbedingt von souveränität-
ZitatDas riesige Verletzungspech hätte auch kein anderes Team kompensieren können, dazu haben wir durch widrige Umstände fünf Punkte in Hamburg, Magdeburg und Lemgo mit unserem letzten Aufgebot verloren
i
ch schätze das wird martins spezieller freund in hamburg aber anders sehen. der hsv hat ja nun mit ählichen problemen mehr gerissen.
beim scm, hsv und beim tbv mit letztem aufgebot? was ist mit den eigentlichen pflichtpunkten in nettelstedt?
Für mich ist der schritt überfällig. die sportlichen ergebnisse der letzten spielzeiten waren enttäuschend und blieben hinter den selbst gesteckten erwartungen zurück. es wird natürlich nicht einfach für einen neuen trainer, da martin schwalb ja auch ein sehr charismatisches aushängeschild ist. andererseits bietet sich auch die chance mal einiges anders zu machen. fakt ist aber auch, dass wallau bei dem schwierigen zuschauerumfeld nicht mehr viele joker im ärmel hat.
zu den von lisa angesprochenen voraussetzungen kann ich zustimmen. doch ist das grundproblem nicht gelöst: Wallau ist ein wiesbadener verein, welcher in frankfurt seine heimspiele austrägt. ich denke das geht auf dauer nicht gut.
martin schwalb wird sich wohl zwischen tusem essen und den kröstis entscheiden dürfen, denn dass in wallau ne million vom himmel fällt und diese in die gewünschte mannschaft fliesst ist derzeit nicht abzusehen.
ZitatAlles anzeigenTrainer Schwalb verläßt Wallau-Massenheim
Trainer Schwalb verläßt Wallau-Massenheim
Von Leonhard Kazda
17. Januar 2005 So ganz glücklich hat Martin Schwalb in den zurückliegenden Monaten ohnehin selten gewirkt. Nun hat sich der Trainer der SG Wallau/Massenheim für einen Schritt entschieden, der vermutlich den Schlußstrich unter ein langes und bewegtes Kapitel ziehen wird. Schwalb wird den Handball-Bundesligaverein am Ende dieser Saison vorzeitig verlassen. Darauf einigten sich der Verein und der ehemalige Nationalspieler am Montag.
Schwalb zieht damit eine Option, die in seinem Vertrag verankert ist und ihm einräumt, ein Jahr vor Ablauf des bis zum 30. Juni 2006 datierten Kontraktes auszusteigen. "Ich glaube, daß es eine gute Entscheidung ist", sagte Schwalb, der aber auch eine Rückkehr zu Wallau nicht ausschließt. "Wir werden uns in den kommenden Wochen austauschen und dabei sehen, ob das noch einmal geht."
Verhandlungen schon im vergangenen Jahr
Bülent Aksen, der Manager der SG Wallau, äußerte sich zurückhaltend. "Dies ist eine nachvollziehbare Entscheidung, denn damit sichert sich Martin Schwalb lediglich alle vertraglich zugestandenen Optionen. Unsere Gespräche laufen in der gleichen Intensität weiter wie bisher, und wir planen im Sinne der SG Wallau/Massenheim."
Der vorzeitige Abschied von Schwalb kommt nicht ganz überaschend. Schon im vergangenen Jahr hatte sich der Wallauer Trainer umgeschaut und war dem Zweitligaverein SG Kronau/Östringen recht nahegekommen. Daß es nicht zur Vertragsunterschrift kam, hatte vor allem an der hohe Ablöse gelegen, die für einen frühen Vertragsausstieg des 41 Jahre alten, einstigen Rückraumspielers von der SG Wallau aufgerufen worden wäre. Einen neuen Verein habe er noch nicht, versichert der scheidende Trainer Schwalb. Die SG Kronau hat erst kürzlich ihren Trainer, den Franzosen Frederic Volle, entlassen.
2000 „Trainer des Jahres”
Fragt man Schwalb nach den Gründen seines vorzeitigen Abschiedes, klingt leise Kritik an. "Das eine oder andere hat sich in den vergangenen Jahren vielleicht doch eingeschliffen", sagt Schwalb, "und auch bei der SG kann man sich sicher etwas Besseres vorstellen als Platz zehn in der Bundesliga." Und es sei einfach an der Zeit gewesen, "etwas Bereinigendes zu machen".
Schwalb war von 1990 bis 1998 Spieler bei der SG Wallau, wurde mit dem Verein zweimal deutscher Meister (1992 und 1993), zweimal DHB-Pokalsieger (1993 und 1994), gewann 1992 den IHF-Pokal und stand 1993 im Endspiel um den Europapokal der Landesmeister, in dem sich die Hessen knapp Badel Zagreb geschlagen geben mußten. Im Jahr 2000 wurde Schwalb zum "Trainer des Jahres" gewählt.
„Sagen, was uns nicht gepaßt hat"
Große Sorgen um seine Zukunft als Sportlehrer wird sich der Silbermedaillengewinner von 1984 wohl nicht machen müssen. In den kommenden Wochen wird Schwalb versuchen, klärende Gespräche mit den Verantwortlichen der SG zu führen. "Dabei können wir dann alle endlich einmal sagen, was uns nicht gepaßt hat", sagt Schwalb. Mit der Mannschaft will er in dieser Saison versuchen, "noch einiges zu erreichen."
Im Umfeld der "Panther" war in den vergangenen Monaten oft die Befürchtung zu hören, daß die SG ohne ihren charismatischen Trainer auseinanderfalle. "Das wäre freilich das Schlimmste, was mir passieren könnte", sagt Schwalb, "ich möchte hier noch zehn Jahre wohnen und irgendwann einmal in der dritten Mannschaft Handball spielen." So bereitet sich "Schwalbe" auf einen Frühling vor, der für Wallau das Ende einer Ära bringt.
ZitatAlles anzeigenSchwalb vor dem Abschied
Schwalb vor dem Abschied
Wallauer müssen sich wohl zur nächsten Saison neuen Trainer suchen
Hat die Weichen auf Abschied gestellt: Wallau/Massenheims langjähriger Handballtrainer Martin Schwalb.
Vom 18.01.2005
Die Nachricht sorgte für Aufregung im Ländchen. Urgestein Martin Schwalb kündigte seinen Trainervertrag beim Handball-Bundesligisten SG Wallau/Massenheim zum 30. Juni dieses Jahres: "Ich habe die noch ein Jahr länger laufende Option nicht gezogen. Nach dem derzeitigen Stand wird sich die SG zum 1. Juli einen neuen Trainer suchen müssen."
Von unseremMitarbeiter
Karl Korner
Seit 1990 fungiert der ehemalige Bundesliga-Torjäger als Spieler und seit 1998 als Trainer beim derzeitigen Tabellenzehnten. Zwei Meistertitel, zwei Pokalsiege und ein IHF-Europacup-Sieg stehen als Aktiver zu Buche. Der ganz große Erfolg als Trainer blieb aus, immerhin stehen Europapokal-Teilnahmen und Stippvisiten beim Pokal-Finalturnier in Hamburg in der Bilanz.
Die Trennung zwischen der Ländches-SG und dem mit seiner Familie in Wallau wohnenden Ex-Nationalspieler ist aber noch nicht endgültig perfekt. "Wir werden uns zu weiteren Gesprächen treffen. Vielleicht kann die SG in wirtschaftlicher und sportlicher Hinsicht noch neue Möglichkeiten für die nächste Saison schaffen. Bis Saisonende gebe ich jedenfalls alles für meinen Heimatverein, das ist doch Ehrensache", betonte Schwalb. Anfragen anderer Klubs liegen dem Olympia-Zweiten von Los Angeles 1984 noch nicht vor. "Ich würde gern in Wallau wohnen bleiben, unabhängig von einem weiteren Engagement bei der SG. Aber letztlich bin ich Profi und muss variabel sein. Ein Umzug ist nicht auszuschließen."
Martin Schwalbs ehemaliger Verein TuSEM Essen soll lebhaftes Interesse an seinem ehemaligen Publikumsliebling zeigen. Mit Essens Präsident Klaus Schorn verbindet Schwalb eine echte Männerfreundschaft. Mit Dimitri Torgowanow, Marc Schmetz und seit Saisonbeginn Nationalspieler Christian Rose stehen gleich drei Ex-Wallauer bei Essen unter Vertrag. In der RuhrMetropole wartet der russische Trainer Juri Schewzow seit Wochen vergeblich auf ein neues Vertragsangebot.
Aus der näheren Umgebung bieten sich für Schwalb drei Alternativen. Die Position beim TV Großwallstadt ist seit einigen Tagen von seinem Freund Michael Roth blockiert. Mit der HSG D/M Wetzlar gibt es keinerlei Verbindungen. Bleibt noch Zweitligist SG Kronau/Östringen, wo kürzlich der ehemalige Wallauer Spieler Frederic Volle als Coach scheiterte. Die Mannschaft aus Nordbaden ist jedoch meilenweit vom direkten Aufstiegsplatz entfernt.
"Martin Schwalb hat seine Möglichkeiten ausgeschöpft und die einseitige Option nicht verlängert. Er lässt sich damit alle Möglichkeiten offen", kommentierte SG-Manager Bülent Aksen gewohnt diplomatisch. Spätestens seit gestern Abend dreht sich aber im Ländchen das Trainer-Karussell. Ob Schwalb seine Kündigung noch einmal überdenkt, hängt nicht zuletzt vom Abschneiden in der Rückrunde ab. "Wir haben eigentlich eine gute Mannschaft mit Perspektiven zusammengehabt. Aber irgendwie klappt es nie hundertprozentig in Wallau. Das riesige Verletzungspech hätte auch kein anderes Team kompensieren können, dazu haben wir durch widrige Umstände fünf Punkte in Hamburg, Magdeburg und Lemgo mit unserem letzten Aufgebot verloren", klingt leichte Resignation in der Stimme des Trainer-Denkmals mit. Sollte die SG Wallau/Massenheim den angestrebten sechsten oder siebten Platz (derzeit fünf Punkte Rückstand) in der von der Papierform her relativ leichten Rückrunde nicht mehr schaffen und die Europacup-Qualifikation erneut verpassen, werden sich die Wege auf jeden Fall trennen.
hab selten eine so merkwürdige pressemitteilung gelesen. bin gespannt auf die entwicklung.
der artikel aus der fr bringt da schon mehr.
dem entnehme ich,dass auch der manager nicht mehr uneingeschränkt hinter schwalb steht.
ZitatAlles anzeigenMartin Schwalb auf dem Sprung
Martin Schwalb auf dem Sprung
Trainer des Handball-Bundesligisten SG Wallau / Massenheim zieht Option und kündigt seinen Vertrag vorzeitig
Die Wege von Martin Schwalb und der SG Wallau / Massenheim werden sich in diesem Sommer trennen. Der Trainer des Handball-Bundesligisten zog am Wochenende die vertraglich zugesicherte Option, den bis zum 30. Juni 2006 datierten Kontrakt vorzeitig zum 30. Juni 2005 zu kündigen.
VON JÖRG HANAU
Frankfurt a. M. · 17. Januar · "Ich hoffe", sagt Martin Schwalb nach Bekanntwerden seiner überraschenden Entscheidung, "dass Hartz IV auf mich nicht zutreffen wird." Auch wenn es noch keine Kontakte zu anderen Bundesliga-Clubs gebe, so der 41 Jahre alte Handball-Trainer, sehe er sich nicht als Langzeitarbeitsloser. Seit 1990 gehört Schwalb der SG Wallau/Massenheim an, erst als Spieler, seit 1998 als Trainer. Er sammelte als Aktiver Meisterschaften und Pokale, gewann mit Wallau sogar den Europapokal. Lang ist's her. Nun, sagt Schwalb, sei der Zeitpunkt der Neuorientierung gekommen - "für mich ebenso wie für den Verein". Denn beide Seiten sind nicht zufrieden mit der sportlichen Entwicklung des hessischen Handball-Bundesligisten, der vor der Weltmeisterschafts-Pause im Niemandsland der Tabelle umherdümpelt "Ich will nichts von Abnutzungserscheinungen erzählen", sagt Manager Bülent Aksen, "Fakt ist aber, dass wir trotz eines großen Investments nur auf Platz zehn stehen."
Die Mannschaft wurde zu Saisonbeginn namhaft verstärkt: Nationalspieler Heiko Grimm kam vom Nachbarn TV Großwallstadt, der Serbe Nenad Perunicic aus Magdeburg. Und Andreas Rastner kehrte aus Gummersbach zurück ins Ländchen. Der erhoffte Erfolg blieb allerdings aus. Nicht zuletzt wegen großen Verletzungspechs. "Unter dem Strich kann bei uns aber niemand mit dem bisherigen Abscheiden zufrieden sein", sagt Schwalb.
Der 194-malige Nationalspieler versteht seine Kündigung auch als Zeichen für die Mannschaft. "Jetzt können wir uns hinstellen und die Wahrheit ins Gesicht sagen", so Schwalb. Keine Zwänge, keine Ängste. Die Reaktion der Spieler sei verhalten gewesen, erzählt der Trainer. "Die haben das sehr ruhig aufgenommen."
Nach einem Gespräch mit Aksen und Hauptgesellschafter Volkmar Rohr entschloss sich Schwalb am Wochenende zu dem Schritt. Allerdings bedeute die Kündigung nicht, dass das Buch bereits zu sei. Die kommenden Wochen sollen dazu genutzt werden, "unabhängig von vertraglichen Zwängen und Abhängigkeiten" die Zukunft des Wallauer Handballs zu planen. "Ich hoffe, dass wir in den kommenden Wochen eine Lösung finden, die es Wallau ermöglicht, eine erfolgreiche Zukunft in der Bundesliga zu haben, und das unabhängig von Personen", so Schwalb. Dazu zählt vor allem die wirtschaftliche Ausrichtung des Bundesligisten in den kommenden Jahren. Um im Konzert der Großen überhaupt mitspielen zu können, sind weitere Investitionen vonnöten.
Sorgen um den Arbeitsplatz
Schwalb scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und will sich nach "so vielen Jahren in Wallau nicht irgendwann wie eine Sau durchs Dorf treiben lassen". Es sei der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt. "Es geht um meine Familie und meine Karriere", sagt Schwalb. Mehr noch, es geht auch um Spitzenhandball im Rhein-Main-Gebiet und die Frage, ob Profi-Handball in Frankfurt und Umgebung überhaupt angenommen wird. Bei einer Zuschauerzahl von durchschnittlich 2000 ein zweifellos schwer zu finanzierendes Unterfangen. Schwalb weiß darum und macht sich langfristig Sorgen - um seinen Arbeitsplatz und Hartz IV.
ZitatOriginal von TVG-Fan
naja mir werden jetz net groß drüber rede ich sag euch ich will jetz tatsachen sehen die mir zeigen das es sich doch gelohnt hat!!!
und das es nächstes jahr me geld geben soll stand ach so angedeutet im main echo abe es kann imme noch anders werden me kennt ja den TVG!!!
TVG-Fan
also isch glaub zumindescht von de sprach her wird sisch de schorle beim tee vau gee net so groß umschtelle müsse. des is ja net soviel annersch als bei den kurpelzer, oder was meinscht, oslo.
ZitatOriginal von Felix0711
@Wieland: Mir war nicht bewusst, dass der Mann aus Makedonien kommt
Meikel: Nein.
hat ja bisher auch nicht den beweis erbracht, dass ausser manaskov noch mehr kracher dort spielen
Seine letzte Trainerstation war ja mehr als unglücklich. In der FAZ stand vor ein paar Tagen ein Artikel, in welchem er sich über seinen unschönen Abgang bei de Kröstis beklagte. War es nicht so, dass er ein paar Monate vor Saisonende den Wechsel in das Amt des Sportdirektors anpeilte und dies auch allgemeiner Konsens war? Sportlich hat er aus dem Team des letzten Jahres sicherlich nicht das Optimimum rausgeholt. Nach dem Super-Gau beim Rückspiel in Schwerin war ein Rücktritt doch eigentlich überfällig. Nun steht er beim TVG vn Anfang an unter gehörigem Erfolgsdruck. Die Ziele sind ja jetzt schon mal rausgehauen worden. Dabei stützt sich der angepeilte erhöhte Etat auf Signale von Sponsoren. Unterschrieben scheint allerdings noch nichts. Da steht doch einiges auf wackligen Füssen. Mir ist auch die Rolle eines Sportdirektors nicht ganz klar. Essen hat seit Jahren HaDe Schmitz. Göppingen zuletzt Marc Nagel. Welche Rolle kommt Meisinger zu? Manager ist Ballmann, Trainer Roth. Ist Meisinger nun Talentscout, oder geht er mehr Richtung Sponsorenbetreuung? Aus Mangel an eigener Nachwuchsarbeit beibt auch hier kein Feld zu beackern.
ZitatOriginal von Felix0711
Litauen bei einer EM ist auch mal was anderes, oder? Nen makedonischen Handballspieler kenn ich auch nicht wirklich...
und Vladimir Temelkov ist dir völlig unbekannt?
ZitatOriginal von daabefuggeler
Ähm aber wir sprechen hier von einem Bundesligaverein und nicht von irgendeiner Bauernliga!
Da muss es doch möglich sein für ein kleines Honorar jemand zu finden, der auch mal kurz am Wochenende einen Bericht ausarbeitet, oder sehe ich das völlig falsch???@Wieland: Konkretisiere das doch bitte etwas
Das siehst Du durchaus falsch. In einem Bundesligaverein fliessen ca. 80% der Kohle in die Gehälter der Mannschaft. Dab bleibt für solche Spässe nicht viel Geld. Einige Vereine haben Pressesprecher (Düsseldorf z.B.) aber ob der Geld nimmt wage ich auch zu bezweifeln. Selbst der Webmaster des THW hat ja angeblich seine ganze Arbeit für lau gemacht.Waldorf ist der Pressemensch vom Tus. Ich glaub nicht, dass er dafür umsonst an den Glücksspielautomaten des Hauptsponsors spielen kann.
Ausserdem hat der TVG wohl einen Newsletter für seine Sponsoren wie ich gehört habe. Von daher läuft das schon was. ist nur die Frage wo die Prioritäten liegen. Nur weil der TVG-Fan nicht glücklich ist, dass der Verein über den Wechsel nichts rauslässt, wird er ja nicht gleich den Heimspielen fernbleiben und somit einen Umsatzausfall bedeuten.