Beiträge von alter Sack

    Helge und waldorf
    wenn ich eure fachkenntnis, sportverstand, insiderkenntnis bei waldorf zusammenfasse, dazu die losgetretene ig-lawine, ist es da an einem grauen dezembertag verboten zu träumen?
    Waldorf als liga-justiziar, ronaldo als lizenzprüfer, der rest der posten lässt sich auch besetzen. Fehlt noch mr.x mit kontakten zur wirtschaft, aber auch da wird sich über die he jemand finden. Wäre das nicht der lichtstrahl in der ferne? Der leise feengesang für die kleinen und geschundenen vereine dieser liga? Auch die 68er hatten eine vison und sind nach 20 jahren mit dem gang durch die institutionen angekommen.

    Unabhängig von der juristischen Lage ist für die HBL doch jetzt der Punkt wo man täglich abwägt welcher Imageschaden größer ist. Lässt man den HSV fallen, wäre das nach Rheinhausen ein weiterer Kollaps in der laufenden Runde (gab noch einen, den ich vergessen habe). Im Unterschied zu Rheinhausen wären die Entscheider direkt verwickelt, da sie sich auf Grund der bekannten Fakten auf eine Lizenz geeinigt hatten. Beim OSC ging der Hauptsponsor pleite, also „höhere Gewalt“.
    Dem gegenüber steht der schleichende Imageverlust, welcher mit jeder Fristverlängerung größer wird.
    Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich im Fall Klimek/Omnisport nichts bewegt. Die einzige Hoffnung wäre ein weißer Ritter in Hintergrund, der die Schulden übernimmt und dem HSV eine Zukunft sichert.
    Als Geschäftspartner gegenüber potenziellen Sponsoren hat die Liga mittlerweile in jedem Fall geloost.
    Als Sportfan hoffe ich auf eine Weiterbestand des HSV. Da kleine Vereine wie Wetzlar von einem Ligasponsor/Fernsehgeldern sicher mehr profitieren würden, kann ich allerdings nur wünschen, dass ein Schlussstrich gezogen wird. In jedem Fall wird es nach diesem Desaster mir einem Ligasponsor nicht einfacher.
    Man kann ja sagen, „ok es gibt andere Ligen die ähnliche Probleme haben“.
    Stimmt. Die chinesische Fußballliga schätze ich im Moment als kritischer ein. Kleiner Tipp an die Liga. Siemens wird sein Engagement in der chinesischen Siemens-Mobile-Liga wohl überdenken. Vielleicht hat Herr Bohmann ja eine Chance wenn er mal anklopft und sagt: „Also nach ihren Erfahrungen können wir doch als integer gelten.“

    Wow, Danke für diesen Kommentar. Jedem Juristen muss doch bei diesen wöchentlichen Entwicklungen das Herz in der Tasche hüpfen. Gibt es im Jura-Studium noch verzwicktere Übungsfälle?
    Gibt es in juristischen Wochenzeitungen eigentlich Kolumnen, welche aktuelle Fälle verfolgen? Mit diesem Fall hättest Du ne Chance.
    Bin auf die Fortsetzung gespannt.
    Ich komme ja richtig ins Grübeln, ob ich nicht mein Studium verfehlt hatte. Sieht der Alltag eines Anwaltes immer so aus?

    Zitat

    Original von Diddi
    Wie ist denn jetzt die Headline der Handballwoche?


    "Juristen liefern Glanzstück ab. HSV-Auflösung und Übergang der Top-Spieler an die HSG Düsseldorf pünktlich zum Anpfiff gegen den TBV."

    Sorry, weiß dass, man als HSV-Fan darüber nicht lachen kann.

    Ein Dino der Bundesliga hat heute seinen Ehrentag.


    also wenn die spatzen auf den dächern die fr gelesen haben, dürfen wir uns auf ein brisantes viertelfinale zwischen nordhorn und wallau freuen. die hsg hätte danach sicher ne volle hütte und es wäre ein echter pokalfight. im dsf wurde vermutlich die hamburger partie gezogen. vielleicht entwickelt der ndr ja mal ein gespür für spannende handballspiele.

    Zitat

    Original von Steppo
    Für mich wird der HSV keine Lizens bekommen. Da oben wird denk ich endlich mal reagiert. Neben den Hamburgern wird Pfullingen direkt absteigen und die Wetzlarer streiten sich mit Minden um den Reli-Platz. Schwerin wird 15.


    Wie kommst Du darauf, dass Wetzlar in den Reli-platz rutscht? Bei derzeit 12 Punkten müsste schon verdammt viel passieren. Du glaubst, dass Schwerin noch Platz 15, d.h. noch mindestens 16 Punkte macht, welche nach meiner Schätzung man mindestens braucht?
    Kann mir diesen Tipp nur so erklären, dass Du den Abschied vom Doc nicht verkraftet hast.

    aus den kieler nachrichten.

    Zitat

    Die Spieler setzen andere Schwerpunkte. Beim Schreiben und Posieren im Fan-Getümmel dachten viele an den kommenden Mittwoch und das wegweisende Bundesliga-Punktspiel in der kleinen Dutenhofener Sporthalle bei der knorrigen HSG Wetzlar. Auch Martin Wagner. Man habe vor allem viel Selbstvertrauen für Dutenhofen aus dem Presov-Spiel mitgenommen, erklärte Kiels Linksaußen stellvertretend für andere. Und er fuhr mit fester Stimme fort: "Das wird ein ganz, ganz schwerer Gang."

    adrian heisst jetzt martin. kann mir mal einer sagen, was "knorrig" in bezug auf eine handballmannschaft für ein attribut ist? "knorriger" HSV hätte ich ja noch verstanden. ist die spielweise der hsg etwa eine steigerung von "hölzern"?

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    Original von Felix0711

    Dass sie verloren haben, ändert nichts daran, dass es in meinen Augen ein Pflichtsieg gewesen wäre. :hi:


    also ich sehe es so, dass wir den pflichtsieg eingefahren haben. mittwoch kommt die kür.

    anbei der spielbericht aus hsg sicht. heiner brand war in der halle. vermutlich um kraus und oprea unter die lupe zu nehmen. oprea hatte einen schlechten tag. kraus spielte fast durch, hatte gegen die sehr gute hsg-abwehr jedoch einen schweren stand. bester spieler auf sieten von göppingen waren für mich galia und struck.

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    Original von Olaf


    Ich denke, es sind zwei Dinge, die ihm diesen Ruf einbrachten.
    1. Sein manchmal unkontrollierter verlängerter Arm, die Hand, die den Gegner oberhalb des Halses erwischt. Absicht kann ich mir nicht vorstellen, ist halt anatomisch so bedingt..

    Also diese anatomische Anomalie wäre mit neu. Morbus Abati? Der junge haut manchmal sowas von unkontrolliert nach dem Ball, da würde ich die anatomische besonderheit eher im kleinhirn vermuten. vielleicht beeinflusst der steigende endophinspiegel ja die zuckungen des armes. ich denke das wird den vielen gegenspielern die sich nach solchen attacken die veilchen kühlten auch egal sein.


    das ein spieler seinen ruf auf ablegen kann zeigt das beispiel jensen. seit er in felnsburg spielt hat man nie mehr was von brutalen fouls gelesen.
    also in wallau wurde abati nie von anfang an ausgepfiffen. erst wenn er mal sich mal wieder eine aktion geleistet hatte.

    hab mir eben mal die letzten acht minuten angeschaut und muss schon sagen, dass die nicht viel lust auf mehr machen. dabei wird den däninnen ja noch alles abgepfiffen. klasse ist j anti thiel als co-kommentator. da hört man den juristen raus.

    also ich hätte wallaus chancen beo 50% angesiedelt. die ausgefallenen einnahmen aus dem heimspiel wird nordhorn bei 100.000 euro mehreinnahme sicher verschmerzen können.
    fehlt nur noch eine klage der nordhorner gegen wallau auf ausfall der anteiligen einnahmen.

    anbei die pressemitteilung. sicherlich die beste lösung im augenblick. wenn er gesund ist, wird er der hsg gut helfen können. hat schon einige jahre in der buli und ZLN (stralsund damals) gespielt. vor allem für den abwehrblick die erhoffte aushilfe. ohne sighvatson und kieselhorst sieht es da düster aus.


    Zitat

    HSG reagiert auf Verletzungsmisere und steht vor kurzfristiger Neuverpflichtung Christian C a i l l a t, der in der Saison 02/03 mit dem Jetzt-Kieler Roman Putgartnik ein gefährliches Rückraum-Duo in Wilhelmshaven bildete, wird am Sonntag Nachmittag bei der HSG Wetzlar zu einem Probetraining erwartet. Der 30-jährige Franzosen stand bislang bei TUSEM Essen unter Vertrag und einigte sich erst vor wenigen Tagen auf eine Vertragsauflösung. Er kommt direkt aus Marseilles, wo er sich seit dem Sommer fit hält und wird bis Mittwoch ein dreitägiges Probetraining absolvieren. Zudem wird sich Caillat bei Mannschaftsarzt Dr. Wolfgang Pörschke einem eingehenden medizinischen Test unterziehen. Sollten sich Trainer Holger Schneider, der Sportlicher Leiter Rainer Dotzauer sowie der Spieler einigen, kann am 11.12.04 in der wichtigen Heimbegegnung gegen FA Göppingen ein Einsatz möglich sein. Der ledige und 30 Jahre alte, 2,02 m große und 26-fache französische Junioren-Nationalspieler erzielte für Wilhelmshaven in der Saison 2002/03 als linker Rückraumspieler 152 Tore. Zu dieser Zeit bildete der mit dem derzeit verletzten Kai Kieselhorst den Mittelblock der 6-0 Deckung. Caillat beabsichtigt, ab Januar 2005 einen Vertrag bei einem spanischen Erstligisten zu unterschreiben und stände somit dem HSG-Team bis zum 3.1.2005 zur Verfügung. Wenn es in den 4 Wochen zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit kommt, wäre auch eine Weiterverpflichtung bis 30.06.05 bzw. eine Neuverpflichtung ab dem 1.7.05 möglich. Entscheidend für eine evtl. kurzfristige Verpflichtung bis zum 3.1.05 des sehr gut deutsch sprechenden Franzosen wäre auch die Tatsache, dass die entstehenden Kosten den Etat nicht belasten. Trainer Holger Schneider sieht dem Probetraining erwartungsvoll entgegen: „Der Ausfall unsers Mittelblocks bringt uns derzeit in arge Probleme. Sollte Caillat fit sein, sehe ich in ihm eine wichtige Stütze im Abwehrverband. Auch im Angriff hat er in der Vergangenheit überzeugen können.“ Kai Kieselhorst und Robert Sighvatson sind frühestens am 19.02.05 (Spiel gegen Wilhelmshaven) wieder einsatzfähig. Ihre Gehälter werden sechs Wochen nach Krankschreibung von der Berufsgenossenschaft übernommen. Kai Kieselhorst wurde von Dr. Kuhn in Wehrda bei Marburg an der Bandscheibe und Robert Sighvatsson in der Uniklinik Giessen von Professor Schnettler am Daumen erfolgreich operiert. Eine Entscheidung über die kurzfristige Verpflichtung wird bis Mittwoch (Spiel in Gummersbach) fallen.

    also spannendere partien gibt es wohl kaum. wüsste nicht wo es einen eindeutigen favoriten gibt.
    ich tippe doch mal auf hildesheim. 100.000 steine sind für einen zweitligisten ne menge holz und so werden die alles daran setzen nach hamburg zu kommen.

    erst mal ist klar, dass die gesamte aktion für das image der hsg gerade vor dem umzug in die arena einen rückschlag bedeutet. inzwischen ist ja jeder faustschlag, jeder satz hier hinreichend beleuchtet worden.
    nur noch mal ein paar gedanken.

    -rainer dotzauer war 100% nüchtern, auf der pk ist er ausgerastet, wozu in erster linie die leistung seines teams, an zweiter stelle jedoch die provokation von martin schwalb beitrug (story mit der angeblichen abwerbung von andi rastner). das war eine ziemliche bloßstellung und die art und weise wie schwalbe die karte theatralisch aus der tasche zog, lässt mich schon stark vermuten, dass sich medienprofi schwalb dies bewusst vorgenommen hatte.
    ich warte jetzt noch auf ein posting, welche gesehen hat, wie sich dotzauer in der zweiten hälfte und in der stunde nach dem spiel einen nach dem anderen eingehlfen hat.

    -ich kann mir nicht vorstellen, dass das verhältnis der spieler beider mannschaften dadurch beeinträchtigen lässt. beide team kennen sich ewig und es gab in der vergangenheit nie irgendwelche animositäten. zumindest sind mir keine bekannt.

    -von der presse objektivität zu verlangen ist illusion. gerade dieser fall zeigt dies wieder. uwe martin, der für die FAZ und den kurier artikel veröffentlicht hat, scheint mit dotzauer unabhängig von dem spiel ein problem zu haben. die anderen zeitungen bewegen sich in einem recht moderaten spielraum. so wurde die story um den angeblichen abwerbeversuch rastners ja auch kaum ernst genommen.

    -aber auch wallau sollte sich jetzt nicht zu sehr brüsten, die nummer eins in hessen zu sein. jeder normal denkende handballfan wird ja wohl erkennen, dass beide mannschaften vom derzeitigen leistungsvermögen nicht vergelichbar sind. auf seiten der hsg spielten am freitag am kreis ein 20-jähriger nachwuchsmann. auf der königsposition ein 35-jähriger, auf aussen ein 35-jähriger, der am vortag um 8 aus flensburg kam und direkt zur arbeit ging. im übrigen teilen dieses los noch eine reihe anderer "profis". auf der bank sassen mit lex und weber leute, die selbst die wallauer insider noch nie gehört hatten. lex spielte die zweite hälfte durch. genauso könnte eine panzerkreuzerbesatzung sich ein loch in den bauch freuen, dass sie ein segeljolle versenkt haben.
    ich würde den vergleich mit der hsg bei den ansprüchen der wallauer, welche mit dieser mannschaft ja auch realistisch sind, nicht zu sehr raushängen. der benchmark müssen andere mannschaften sein.
    rivalität bewegt das geschäft und von einem echten derby kann man derzeit ja auch nicht sprechen. selbst dem hessischen fernsehen war das spiel nur aufgrund der klopperei ein sekundenbeitrag wert. vom zuschauerzuspruch mal ganz zu schweigen.
    -bis diese begegnung mal ännähernd die bedeutung eines derbys wie kiel-flensburg findet, wird es noch ein paar jahre dauern.

    so, dann mal der hsg spielbericht mit statement zum thema einspruch. leider sind wir mit der aktualisierung der hp immer noch auf fremde hilfe angewiesen. die emotionen nach dem spiel haben sich leider noch einmal hochgeschaukelt. meiner meinung nach entstand aus dieser situation heraus auch die ankündigung. der protest gegen die tatsachenentscheidung rote karte statt ausschluss wird nicht eingelegt. für mich ist nur wichtig, dass sich alle parteien nach zwei überschlafenen nächten mal wieder mit klarem kopf verständigen. vor allem sollte verhindert werden, dass maik jetzt ewig lange wegen dieser aktion gesperrt wird. im wetzlarer lager hat man am beispiel chalepo gesehen, was dies für einen einzelnen spieler bedeutet. beiden mannschaften haben mit den dhb schon ihre erfahrungen und werden es sicherlich unterlassen diesen durch gegenseitige prozesse auch noch reich zu machen.


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    Ein von den ca. 200 mitgereisten Fans heiß erwartetes Derby in der Frankfurter Ballsporthalle geriet für Spieler, Anhänger und Verantwortliche gestern Abend zur bitteren Enttäuschung. Zwar standen die Vorzeichen nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Kai Kieselhorst und Robert Sighvatson (Daumenbruch) vor dem Anpfiff schlecht. Björn Monnberg erhielt nach seiner Grippe vor dem Spiel noch Infusionen. Doch waren diese Handicaps neben der kurzen Erholungspause nach dem Auswärtsspiel in Flensburg sicherlich keine Erklärung für den kollektiven Blackout ab der 5.Minute. Bis dahin führte die HSG mit 3:2. Die Trommler des HSG-Fanclubs hatten die Halle fest in ihrer Hand und Zuversicht auf das erste Erfolgserlebnis in der Fremde machte sich unter den HSG-Anhängern breit. Was folgte war eine unerklärliche Demontage. 17 Minuten lang gelang kein Treffer mehr. Vielmehr wurde praktisch jeder Fehlversuch durch perfekt vorgetragene Konter der Gastgeber bestraft. Erst in der 22.Minute konnte Mario Clössner den vierten Treffer erzielen, im eigenen Kasten hatte es mittlerweile 13 mal eingeschlagen. Nachdem der Wallauer Keeper Djordjic zunächst einige klare Wurfgelegenheiten kurz hintereinander vereitelte, machte sich bei den Routiniers Konfusion breit. Statt ruhig die Angriffe zu Ende zu spielen, wurde hektisch der Abschluss gesucht. „In dieser Phase haben wir Djordjic regelrecht berühmt geschossen.“, konstatierte ein enttäuschter Trainer Holger Schneider im Anschluss. Bis zur Pause hatte Wallau 14 seiner 20 Tore über Gegenstöße erzielt. Manager Rainer Dotzauer zeigte sich angesichts der Vorstellung seiner Leistungsträger mehr als enttäuscht: „Bis auf Björn Monnberg, der aufgrund seiner noch nicht auskurierten Grippe nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, muss ich die gesamten sogenannten Führungsspieler in die Verantwortung für diese skandalöse erste Hälfte nehmen. Darüber wird noch zu sprechen sein. Es kann nicht sein, dass wir uns so präsentieren. Ich kann mich bei unseren vielen Fans nur entschuldigen.“. Nachdem die Partie nach einer Viertelstunde sportlich praktisch entschieden war, bewegte eine Szene in der 24. Minute während und nach dem Spiel noch lange die Gemüter. Beim Zurücklaufen auf Höhe der Mittellinie stürzten Andreas Klimpke und der Wallauer Linkshänder Maik Makowka übereinander. Makowka rastete aus und beging eine Tätlichkeit, welche die beiden Schiedsrichter mit Rot bestraften, obwohl die Regeln in einem solchen Falle einen Ausschluss vorsehen. Andreas Klimpke konnte aufgrund einer während dieser Aktion erlittenen Kopfverletzung in der Folge nicht mehr am Spiel teilnehmen. HSG Manager Rainer Dotzauer kündigte nach dem Spiel vorsorglich zunächst Einspruch gegen diese Entscheidung an, nahm von dieser Möglichkeit nach einigen Abwägungen jedoch Abstand. „Ich habe mich mit unserem Anwalt konsultiert. In meiner langen Karriere als Spieler und Manager habe ich schon viel erlebt, aber zum ersten Mal hatte ich ernsthaft Angst um die Gesundheit eines Spielers. Da wir derzeit jedoch voll mit den Vorbereitungen auf den Umzug in die Mittelhessenarena beschäftigt sind, würde ein solches Verfahren viel Energie erfordern. Zudem ist es fraglich, ob das Schiedsgericht bei einem Spielstand von 4:15 die Szene als Spiel entscheidend werten würde“. Auf dem Spielfeld sorgten in Hälfte Zwei Alexis Alvanos sowie die Nachwuchsspieler Lex, Clössner und Roth, welche von Jörgensen dirigiert wurden, dafür, dass der 13-Tore-Abstand zur Pause am Ende zumindest noch verringert werden konnte.