Helge und waldorf
wenn ich eure fachkenntnis, sportverstand, insiderkenntnis bei waldorf zusammenfasse, dazu die losgetretene ig-lawine, ist es da an einem grauen dezembertag verboten zu träumen?
Waldorf als liga-justiziar, ronaldo als lizenzprüfer, der rest der posten lässt sich auch besetzen. Fehlt noch mr.x mit kontakten zur wirtschaft, aber auch da wird sich über die he jemand finden. Wäre das nicht der lichtstrahl in der ferne? Der leise feengesang für die kleinen und geschundenen vereine dieser liga? Auch die 68er hatten eine vison und sind nach 20 jahren mit dem gang durch die institutionen angekommen.
Beiträge von alter Sack
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Unabhängig von der juristischen Lage ist für die HBL doch jetzt der Punkt wo man täglich abwägt welcher Imageschaden größer ist. Lässt man den HSV fallen, wäre das nach Rheinhausen ein weiterer Kollaps in der laufenden Runde (gab noch einen, den ich vergessen habe). Im Unterschied zu Rheinhausen wären die Entscheider direkt verwickelt, da sie sich auf Grund der bekannten Fakten auf eine Lizenz geeinigt hatten. Beim OSC ging der Hauptsponsor pleite, also „höhere Gewalt“.
Dem gegenüber steht der schleichende Imageverlust, welcher mit jeder Fristverlängerung größer wird.
Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich im Fall Klimek/Omnisport nichts bewegt. Die einzige Hoffnung wäre ein weißer Ritter in Hintergrund, der die Schulden übernimmt und dem HSV eine Zukunft sichert.
Als Geschäftspartner gegenüber potenziellen Sponsoren hat die Liga mittlerweile in jedem Fall geloost.
Als Sportfan hoffe ich auf eine Weiterbestand des HSV. Da kleine Vereine wie Wetzlar von einem Ligasponsor/Fernsehgeldern sicher mehr profitieren würden, kann ich allerdings nur wünschen, dass ein Schlussstrich gezogen wird. In jedem Fall wird es nach diesem Desaster mir einem Ligasponsor nicht einfacher.
Man kann ja sagen, „ok es gibt andere Ligen die ähnliche Probleme haben“.
Stimmt. Die chinesische Fußballliga schätze ich im Moment als kritischer ein. Kleiner Tipp an die Liga. Siemens wird sein Engagement in der chinesischen Siemens-Mobile-Liga wohl überdenken. Vielleicht hat Herr Bohmann ja eine Chance wenn er mal anklopft und sagt: „Also nach ihren Erfahrungen können wir doch als integer gelten.“ -
Wow, Danke für diesen Kommentar. Jedem Juristen muss doch bei diesen wöchentlichen Entwicklungen das Herz in der Tasche hüpfen. Gibt es im Jura-Studium noch verzwicktere Übungsfälle?
Gibt es in juristischen Wochenzeitungen eigentlich Kolumnen, welche aktuelle Fälle verfolgen? Mit diesem Fall hättest Du ne Chance.
Bin auf die Fortsetzung gespannt.
Ich komme ja richtig ins Grübeln, ob ich nicht mein Studium verfehlt hatte. Sieht der Alltag eines Anwaltes immer so aus? -
Zitat
Original von Diddi
Wie ist denn jetzt die Headline der Handballwoche?
"Juristen liefern Glanzstück ab. HSV-Auflösung und Übergang der Top-Spieler an die HSG Düsseldorf pünktlich zum Anpfiff gegen den TBV."Sorry, weiß dass, man als HSV-Fan darüber nicht lachen kann.
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Ein Dino der Bundesliga hat heute seinen Ehrentag.
ZitatAlles anzeigenINTERVIEW
"Weder leise noch weise"
Bodo Ströhmann (Bild) steht mit seinem Namen für die SG Wallau / Massenheim. Drei Jahrzehnte führte der Unternehmer als Vorsitzender und Manager den Handball-Bundesligisten. Mittlerweile ist der einstige Gesellschafter und Mäzen längst zum Ehrenpräsidenten der SG aufgestiegen. "Mr. Wallau" feiert heute seinen 65. Geburtstag.
Frankfurter Rundschau: Herzlichen Glückwunsch.
Bodo Ströhmann: Danke, aber glauben Sie jetzt nur nicht, ich sei Rentner. Ich bin fit und stehe voll im Berufsleben.
Also immer noch im Stress?
Sie wissen doch, wie das ist...
...nein. Ich bin noch keine 65.
Mein Motto: Kein bisschen weise und schon gar nicht leise.
Also ganz der Alte. Dann dürfte es ja nicht mehr lange dauern, und der Ehrenpräsident mischt wieder mit im Tagesgeschäft der SG Wallau / Massenheim.
Ich werde nicht gefragt. Ich rede nur über die Medien.
Es hieß doch, Bodo Ströhmann sollte den neuen Machern mit Rat und Tat zur Seite stehen?
Meine Erfahrung aus drei Jahrzehnten wurde bislang nie benötigt. Ich soll und muss mich wohl aus allem raushalten. Und das tue ich auch.
Schweren Herzens. Seit dem Zerwürfnis im März 2004 haben Sie kein Spiel der SG mehr live in der Halle gesehen.
Ich betrete die Halle nicht mehr. Das war am Anfang nicht einfach für mich. Aber jetzt bin ich darüber hinweg. Die wollen mich nicht mehr, also bleibe ich der Sache fern.
Das muss wehtun. Seit 1975 haben Sie die Geschicke der SG gelenkt, Wallau in die Bundesliga und an die internationale Spitze geführt.
Ich möchte diese Zeit nie missen. Sie hat mir viel gegeben. Aber ich darf auch sagen, dass ich der SG viel gegeben habe.
Finanziell wie gesundheitlich...
...umso enttäuschter bin ich über die Verhaltensweise meiner ehemaligen Weggefährten.
Trainer Martin Schwalb hat unlängst gesagt, ein Bodo Ströhmann wird wieder seinen Platz in Wallau finden. Hat er mit Ihnen mal darüber gesprochen?
Wir telefonieren oft. Vielleicht brauchen Sie ja einen, der die Halle putzen soll. Die wüssten doch gar nicht, wo sie mich hinstecken sollten.
Wie erlebt und verfolgt denn Bodo Ströhmann die Zeit während der Spiele?
Meistens verfolge ich den Verlauf im Videotext. Ich bin mit dem Herzen immer dabei, nur nicht mehr in der Halle. Ich will keine dreckige Wäsche waschen, das würde nur dem Verein schaden. Und das will ich nicht. Die SG darf nicht beschmutzt werden. Es geht nur um die handelnden Personen.
Und wenn doch eine dieser handelnden Personen auf Sie zukommen sollte und Sie bittet mitzuarbeiten?
Man sollte nie nie sagen. Aber die werden ihre Probleme schon selbst lösen. Und wie ich so mitbekomme, sind das nicht wenige.
Was wünschen Sie sich zu Ihrem Geburtstag?
Ich hoffe, dass diese Herren meinen Ehrentag respektieren und meinem Haus fernbleiben. Das ist mein größter Wunsch.
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Zitat
Original von Waldorf
Keine Angst, Nandi Fazekas steht auch in der kommenden Saison noch unter Vertrag beim TuS!
aber szmal wohl nicht mehr. -
also wenn die spatzen auf den dächern die fr gelesen haben, dürfen wir uns auf ein brisantes viertelfinale zwischen nordhorn und wallau freuen. die hsg hätte danach sicher ne volle hütte und es wäre ein echter pokalfight. im dsf wurde vermutlich die hamburger partie gezogen. vielleicht entwickelt der ndr ja mal ein gespür für spannende handballspiele.
ZitatAlles anzeigenGnade vor Recht für Wallauer Handballer
Der Vorstand der Handball-Bundesliga berät am 22. Dezember über die Bitte der Hessen, die Disqualifikation im DHB-Pokal aufzuheben
VON JÖRG HANAU
Plötzlich wurde Bülent Aksen einsilbig. "Wenn Sie mich auf die Disqualifikation im Pokal ansprechen", erwiderte der eloquente Manager des Handball-Bundesligisten SG Wallau/Massenheim nach dem Pflichtsieg am Freitag gegen GWD Minden, "dann darf ich Ihnen nur sagen, dass wir den Liga-Vorstand in einem Brief darum gebeten haben, eine sportliche Lösung des Problems zu suchen." Kein offizieller Einspruch gegen den Ausschluss wegen Verstoßes gegen eine Sonderregelung in den Spielrichtlinien im DHB-Pokal, allenfalls ein Gnadengesuch an den Vorstand der Handball-Bundesliga (HBL) also, der am 22. Dezember in Hamburg über die Wallauer Bitte beraten wird.
Im Achtelfinale gegen den Regionalligisten SG Köndringen / Teningen (40:27) hatten die Wallauer versehentlich 14 statt der gegen Amateurclubs lediglich zwölf erlaubten Spieler eingesetzt (die FR berichtete). Da auch Köndringen zwei Spieler zu viel auf den Spielberichtsbogen geschrieben hatte, disqualifizierte Bundesliga-Spielleiter Uwe Stemberg kurzerhand beide Mannschaften. "Die Rechtslage ist eindeutig", betonte Stemberg. Die Folge: Das bereits ausgeloste Viertelfinale der Wallauer bei der HSG Nordhorn am 16. Februar wäre somit hinfällig, Nordhorn kampflos für das Final Four in Hamburg qualifiziert.
So weit der Ist-Zustand, der allerdings nicht mehr lange Bestand haben dürfte. Denn die Signale aus dem achtköpfigen Vorstand der HBL sind eindeutig. "Prinzipiell", erklärte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann, "kann sich der Vorstand nämlich über diese Entscheidung hinwegsetzen." Soll heißen, die Disqualifikation der Wallauer im DHB-Pokal durch den Bundesliga-Spielleiter kurzerhand aufheben. Dass dies wohl auch so kommen wird, dafür steht der Liga-Vorsitzende Bernd-Uwe Hildebrandt. Der Manager des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg outete sich am Sonntag als großer Fürsprecher der Wallauer: "Ich bin ein Mann, der immer einer sportlichen Lösung den Vorzug gibt." Die Wahrscheinlichkeit, dass dem Wallauer Ansinnen Gehör geschenkt wird, "ist also sehr hoch". Mehr noch: Die Signale im Hintergrund sind eindeutig: In zahllosen Telefongesprächen hatten Hildebrandt und Aksen den Deal eingefädelt. Ohne die tatkräftige Unterstützung des mächtigen Magdeburger Machers wären die Wallauer vermutlich gar nicht auf die Idee gekommen, auf einen offiziellen Protest zu verzichten. Und dann hätte laut Statuten der Einspruch abgeschmettert werden müssen. Der Bitte um Gnade darf der Vorstand allerdings stattgeben. Und genauso wird es kommen. "Es macht ja schließlich keinen Sinn, Unsinn durch noch größeren Unsinn zu potenzieren", sagte Hildebrandt und übte damit indirekt Kritik an der strittigen Pokal-Regel. Gewinner dieser Entscheidung wäre aber nicht nur die SG Wallau/Massenheim. Auch in Nordhorn herrschte Bestürzung über die Disqualifikation. Bei aller Freude über das Erreichen des Final Four würden der HSG die Einnahmen aus dem Viertelfinale fehlen. "Da entgeht uns eine beträchtliche Summe", bedauerte Nordhorns Manager Bernd Rigterink und sagte: "Mit einem Sieg über Wallau nach Hamburg zu kommen, wäre schöner." Dort warten weitere 100 000 Euro für jeden Halbfinal-Teilnehmer.
"Sport sollte auf dem Spielfeld entschieden werden", sagte auch Nordhorns Trainer Ola Lindgren, der nichts davon hält, wegen dieses Formfehlers der Wallauer kampflos ins Halbfinale einzuziehen. Zumal er sowieso damit rechnet, "dass Wallau vor einer höheren Instanz Recht bekommt".
Noch aber ist Wallau außen vor - und solange das Urteil nicht revidiert wurde, hält sich auch Aksen mit weiteren Kommentaren lieber zurück. Schließlich soll es für die Wallauer eine schöne Bescherung geben
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Zitat
Original von Steppo
Für mich wird der HSV keine Lizens bekommen. Da oben wird denk ich endlich mal reagiert. Neben den Hamburgern wird Pfullingen direkt absteigen und die Wetzlarer streiten sich mit Minden um den Reli-Platz. Schwerin wird 15.
Wie kommst Du darauf, dass Wetzlar in den Reli-platz rutscht? Bei derzeit 12 Punkten müsste schon verdammt viel passieren. Du glaubst, dass Schwerin noch Platz 15, d.h. noch mindestens 16 Punkte macht, welche nach meiner Schätzung man mindestens braucht?
Kann mir diesen Tipp nur so erklären, dass Du den Abschied vom Doc nicht verkraftet hast. -
aus den kieler nachrichten.
ZitatDie Spieler setzen andere Schwerpunkte. Beim Schreiben und Posieren im Fan-Getümmel dachten viele an den kommenden Mittwoch und das wegweisende Bundesliga-Punktspiel in der kleinen Dutenhofener Sporthalle bei der knorrigen HSG Wetzlar. Auch Martin Wagner. Man habe vor allem viel Selbstvertrauen für Dutenhofen aus dem Presov-Spiel mitgenommen, erklärte Kiels Linksaußen stellvertretend für andere. Und er fuhr mit fester Stimme fort: "Das wird ein ganz, ganz schwerer Gang."
adrian heisst jetzt martin. kann mir mal einer sagen, was "knorrig" in bezug auf eine handballmannschaft für ein attribut ist? "knorriger" HSV hätte ich ja noch verstanden. ist die spielweise der hsg etwa eine steigerung von "hölzern"?
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Zitat
Original von Felix0711
Dass sie verloren haben, ändert nichts daran, dass es in meinen Augen ein Pflichtsieg gewesen wäre.

also ich sehe es so, dass wir den pflichtsieg eingefahren haben. mittwoch kommt die kür. -
anbei der spielbericht aus hsg sicht. heiner brand war in der halle. vermutlich um kraus und oprea unter die lupe zu nehmen. oprea hatte einen schlechten tag. kraus spielte fast durch, hatte gegen die sehr gute hsg-abwehr jedoch einen schweren stand. bester spieler auf sieten von göppingen waren für mich galia und struck.
ZitatAlles anzeigen
Dank bester Saisonleistung gelingt überzeugender Sieg gegen Frisch Auf GöppingenEinen großen Handballabend bescherten die Spieler der HSG Wetzlar am gestrigen Freitag Abend den Zuschauern in der ausverkauften Dutenhofener Sporthalle. Zum ersten Mal in dieser Saison gelang es dabei den Schützlingen von Trainer Holger Schneider die 60 Spiel-minuten ohne erkennbare Schwächephase durch zu spielen.
Dabei standen die Vorzeichen nach den zuletzt deutlichen Auswärtsniederlagen sowie dem Fehlen von Sebastian Roth und Aljoscha Schmidt alles andere als gut. Doch trotz dieser Voraussetzungen, welche vor dem Spiel den in Bestbesetzung angereisten Schwaben die Favoritenrolle klar zuwies, zeigten die Spieler von der ersten Minute an, dass sie gewillt
waren, das Team von Ex-Trainer Petkovic deutlich in die Schranken zu weisen. Während des gesamten Spiels gelang es dem Gegner nur beim 3:3 den einzigen Ausgleich der Partie zu erzielen. Als Garant des Sieges erwies sich die an diesem Abend äußerst kompakte
Deckung. Neuzugang Christian Caillat lieferte in seinem Heimdebüt eine famose Leistung als Abwehrorganisator und Vollstrecker im Angriff gleichermaßen ab. Trainer Holger
Schneider hatte nach dem Spiel ein Extralob für den Franzosen parat: „Wir haben gesehen, wie wertvoll ein Spieler mit schnellen Beinen und der entsprechenden Erfahrung im Abwehr-zentrum ist. An der Leistung von Christian haben sich seine Nebenleute Jörgensen und
Chalepo aufgerichtet. Das war der Schlüssel zum Erfolg“.
Dass der 30-jährige vor acht Monaten sein letztes Handballspiel absolvierte, mochte man angesichts der auch im Angriff entwickelten Durchschlagskraft kaum glauben. Fünf teilweise spektakuläre Tore standen am Ende auf dem Konto des Neuzuganges. Der dermaßen
Gelobte freute sich ebenfalls über sein gelungenes Heimdebüt, machte im gleichen Atemzug jedoch darauf aufmerksam, dass ihm derzeit noch eine Menge Kondition und Spielpraxis fehle. „Das wird ein harter Monat für mich. Nachdem ich mich zuletzt bei einem Zweitligisten zwei- bis dreimal pro Woche im Mannschaftstraining fit gehalten habe, fehlt mir noch die Puste für 60 Minuten auf höchstem Niveau.“ Das Caillat nach dieser Leistung nicht zum FHH-Matchwinner gewählt wurde lag an einem „Oldie“, welcher mit seinen Reflexen dem Gegner endgültig den Zahn zog. Waldemar Strelecz wurde in der 41. Minute für den in der ersten Hälfte ebenfalls famos haltenden Axel Geerken eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt stand es 20:18 und Göppingen hatte nach dem Vier-Tore-Rückstand zur Pause wieder
Anschluss gefunden. Vor allem Routinier Knezevic und der für den durch Mario Clössners hervorragende Deckungsarbeit entnervten Bruno gekommene Garcia trafen in dieser Phase vermehrt aus dem Rückraum. Strelecz hielt in den verbleibenden 20 Minuten mehrfach schwere Würfe aus dem Rückraum. Zudem parierte er zwei Strafwürfe. Auch Göppingens Linksaußen Oprea fand noch zweimal frei werfend seinen Meister in dem 36-jährigen
Keeper. Aufbauend auf dieser Leistung vergrößerte die HSG ab diesem Zeitpunkt
Kontinuierlich ihren Vorsprung und spielte sich gegen Ende in einen wahren Rausch. Dabei konnte sich Frisch Auf glücklich schätzen mit Martin Galia ihren stärksten Mann zwischen den Pfosten zu haben. Der Tscheche parierte einige freie Konter und verhinderte somit eine deutlichere Niederlage. Den Schlusspunkt an diesem denkwürdigen Abend setzte Regisseur Nebojsa Golic, welcher ein Kempaanspiel von Björn Monnberg beidhändig verwandelte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Publikum schon lange von seinen Sitzen erhoben und
applaudierte „seinem“ Team. In der anschließenden Pressekonferenz gratulierte Ex-Trainer Velimir Petkovic den Gastgebern unumwunden: „Die HSG hat sich über 60 Minuten als
starke Mannschaft präsentiert und sich, gestützt auf die Atmosphäre in der Halle, in einen wahren Rausch gespielt. Wir hatten dem nicht genügend entgegen zu setzen.“.HSG D/M Wetzlar - FA Göppingen 31:24 (16:12)
HSG Wetzlar: Golic 9/7, Chalepo 5, Monnberg 3, Kestawitz 4,
Jörgensen 2, Alvanos 3, Caillat 5 - für Göppingen: Knezevic 6/4, Souza
(3), Oprea 2, Garcia 3, Kraus 3, Stelmokas 3, Struck 4
Zuschauer: 1750
Strafminuten: 10 / 10
Disqualifizierung: Clößner (58.) nach drei Zeitstrafen -
Zitat
Original von Olaf
noch wissen wir nicht, was unseren Wetzlarer Kollegen davon abgehalten hat.
Tut mir leid. Werde mich drum kümmern.
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Zitat
Original von Olaf
Ich denke, es sind zwei Dinge, die ihm diesen Ruf einbrachten.
1. Sein manchmal unkontrollierter verlängerter Arm, die Hand, die den Gegner oberhalb des Halses erwischt. Absicht kann ich mir nicht vorstellen, ist halt anatomisch so bedingt..Also diese anatomische Anomalie wäre mit neu. Morbus Abati? Der junge haut manchmal sowas von unkontrolliert nach dem Ball, da würde ich die anatomische besonderheit eher im kleinhirn vermuten. vielleicht beeinflusst der steigende endophinspiegel ja die zuckungen des armes. ich denke das wird den vielen gegenspielern die sich nach solchen attacken die veilchen kühlten auch egal sein.
das ein spieler seinen ruf auf ablegen kann zeigt das beispiel jensen. seit er in felnsburg spielt hat man nie mehr was von brutalen fouls gelesen.
also in wallau wurde abati nie von anfang an ausgepfiffen. erst wenn er mal sich mal wieder eine aktion geleistet hatte. -
hab mir eben mal die letzten acht minuten angeschaut und muss schon sagen, dass die nicht viel lust auf mehr machen. dabei wird den däninnen ja noch alles abgepfiffen. klasse ist j anti thiel als co-kommentator. da hört man den juristen raus.
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also ich hätte wallaus chancen beo 50% angesiedelt. die ausgefallenen einnahmen aus dem heimspiel wird nordhorn bei 100.000 euro mehreinnahme sicher verschmerzen können.
fehlt nur noch eine klage der nordhorner gegen wallau auf ausfall der anteiligen einnahmen. -
anbei die pressemitteilung. sicherlich die beste lösung im augenblick. wenn er gesund ist, wird er der hsg gut helfen können. hat schon einige jahre in der buli und ZLN (stralsund damals) gespielt. vor allem für den abwehrblick die erhoffte aushilfe. ohne sighvatson und kieselhorst sieht es da düster aus.
ZitatHSG reagiert auf Verletzungsmisere und steht vor kurzfristiger Neuverpflichtung Christian C a i l l a t, der in der Saison 02/03 mit dem Jetzt-Kieler Roman Putgartnik ein gefährliches Rückraum-Duo in Wilhelmshaven bildete, wird am Sonntag Nachmittag bei der HSG Wetzlar zu einem Probetraining erwartet. Der 30-jährige Franzosen stand bislang bei TUSEM Essen unter Vertrag und einigte sich erst vor wenigen Tagen auf eine Vertragsauflösung. Er kommt direkt aus Marseilles, wo er sich seit dem Sommer fit hält und wird bis Mittwoch ein dreitägiges Probetraining absolvieren. Zudem wird sich Caillat bei Mannschaftsarzt Dr. Wolfgang Pörschke einem eingehenden medizinischen Test unterziehen. Sollten sich Trainer Holger Schneider, der Sportlicher Leiter Rainer Dotzauer sowie der Spieler einigen, kann am 11.12.04 in der wichtigen Heimbegegnung gegen FA Göppingen ein Einsatz möglich sein. Der ledige und 30 Jahre alte, 2,02 m große und 26-fache französische Junioren-Nationalspieler erzielte für Wilhelmshaven in der Saison 2002/03 als linker Rückraumspieler 152 Tore. Zu dieser Zeit bildete der mit dem derzeit verletzten Kai Kieselhorst den Mittelblock der 6-0 Deckung. Caillat beabsichtigt, ab Januar 2005 einen Vertrag bei einem spanischen Erstligisten zu unterschreiben und stände somit dem HSG-Team bis zum 3.1.2005 zur Verfügung. Wenn es in den 4 Wochen zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit kommt, wäre auch eine Weiterverpflichtung bis 30.06.05 bzw. eine Neuverpflichtung ab dem 1.7.05 möglich. Entscheidend für eine evtl. kurzfristige Verpflichtung bis zum 3.1.05 des sehr gut deutsch sprechenden Franzosen wäre auch die Tatsache, dass die entstehenden Kosten den Etat nicht belasten. Trainer Holger Schneider sieht dem Probetraining erwartungsvoll entgegen: „Der Ausfall unsers Mittelblocks bringt uns derzeit in arge Probleme. Sollte Caillat fit sein, sehe ich in ihm eine wichtige Stütze im Abwehrverband. Auch im Angriff hat er in der Vergangenheit überzeugen können.“ Kai Kieselhorst und Robert Sighvatson sind frühestens am 19.02.05 (Spiel gegen Wilhelmshaven) wieder einsatzfähig. Ihre Gehälter werden sechs Wochen nach Krankschreibung von der Berufsgenossenschaft übernommen. Kai Kieselhorst wurde von Dr. Kuhn in Wehrda bei Marburg an der Bandscheibe und Robert Sighvatsson in der Uniklinik Giessen von Professor Schnettler am Daumen erfolgreich operiert. Eine Entscheidung über die kurzfristige Verpflichtung wird bis Mittwoch (Spiel in Gummersbach) fallen.
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also spannendere partien gibt es wohl kaum. wüsste nicht wo es einen eindeutigen favoriten gibt.
ich tippe doch mal auf hildesheim. 100.000 steine sind für einen zweitligisten ne menge holz und so werden die alles daran setzen nach hamburg zu kommen. -
ZitatAlles anzeigen
PRESSEMITTEILUNG vom 02.12.04
Abschließende Presseerklärung zu den Vorkommnissen beim Spiel SG Wallau-Massenheim gegen HSG Wetzlar am 26.11.04
Die Ereignisse nach der 24. Minute wurden ausgelöst durch einen unbeabsichtigten Zusammenprall zwischen unserem Spieler Andreas Klimpke und Maik Makowka von der SG W-M. An dem anschließendem Gerangel, das mit einer schmerzhaften Verletzung für den Spieler Makowka endete, war auch Andi Klimpke maßgeblich beteiligt. Die aus unserer Sicht angemessenen arbeitsrechtlichen Konsequenzen gegenüber Andreas Klimpke wurden gezogen.
Die anschließende Tätlichkeit von Makowka an Andreas Klimpke vor dem Zeitnehmertisch war Anlass für die zwar menschlich verständliche, aber unentschuldbare Reaktion von Wolfgang Klimpke gegenüber Makowka. Lediglich diese Szene ist im HR 3 TV zu sehen, aber nicht der Anlass dafür. Die HSG Wetzlar und Wolfgang Klimpke bedauern zutiefst die Geschehnisse und sowohl Wolfgang Klimpke, als auch der sportliche Leiter Rainer Dotzauer haben sich bereits am nächsten Tag nach dem Spiel bei Bülent Aksen dafür entschuldigt und sich nach dem Befinden von Makowka erkundigt.
Unabhängig vom Ausgang des beim DHB noch schwebenden sportrechtlichen Verfahrens wird Wolfgang Klimpke mit seiner Einverständnis bis zum Abschluss der Saison 04/05 nicht mehr als Offizieller der HSG auf der Auswechselbank sitzen. Da aber auch seine Verdienste für die HSG in einem Zeitraum von 20 Jahren als aktiver Spieler, der fast unentgeltlich tätig war und maßgeblich zu den erzielten Erfolgen beitrug, berücksichtigt werden, wird die Tätigkeit als Co-Trainer fortgesetzt.
Den Verantwortlichen der SG-Wallau-M. wurde heute der Vorschlag unterbreitet, in den nächsten Tagen ein „Versöhnungsgespräch“ zwischen Wolfgang Klimpke und Maik Makowka im Beisein von Bülent Aksen und Rainer Dotzauer in Dutenhofen stattfinden zu lassen. Die Verantwortlichen der HSG hoffen vor allem, dass damit die Voraussetzungen für ein faires und begeisterndes Rückspiel zur Eröffnung der Arena in Wetzlar am 13.03.05 geschaffen wurden.
HSG Wetzlar
Sportlicher Leiter
Rainer Dotzauer -
erst mal ist klar, dass die gesamte aktion für das image der hsg gerade vor dem umzug in die arena einen rückschlag bedeutet. inzwischen ist ja jeder faustschlag, jeder satz hier hinreichend beleuchtet worden.
nur noch mal ein paar gedanken.-rainer dotzauer war 100% nüchtern, auf der pk ist er ausgerastet, wozu in erster linie die leistung seines teams, an zweiter stelle jedoch die provokation von martin schwalb beitrug (story mit der angeblichen abwerbung von andi rastner). das war eine ziemliche bloßstellung und die art und weise wie schwalbe die karte theatralisch aus der tasche zog, lässt mich schon stark vermuten, dass sich medienprofi schwalb dies bewusst vorgenommen hatte.
ich warte jetzt noch auf ein posting, welche gesehen hat, wie sich dotzauer in der zweiten hälfte und in der stunde nach dem spiel einen nach dem anderen eingehlfen hat.-ich kann mir nicht vorstellen, dass das verhältnis der spieler beider mannschaften dadurch beeinträchtigen lässt. beide team kennen sich ewig und es gab in der vergangenheit nie irgendwelche animositäten. zumindest sind mir keine bekannt.
-von der presse objektivität zu verlangen ist illusion. gerade dieser fall zeigt dies wieder. uwe martin, der für die FAZ und den kurier artikel veröffentlicht hat, scheint mit dotzauer unabhängig von dem spiel ein problem zu haben. die anderen zeitungen bewegen sich in einem recht moderaten spielraum. so wurde die story um den angeblichen abwerbeversuch rastners ja auch kaum ernst genommen.
-aber auch wallau sollte sich jetzt nicht zu sehr brüsten, die nummer eins in hessen zu sein. jeder normal denkende handballfan wird ja wohl erkennen, dass beide mannschaften vom derzeitigen leistungsvermögen nicht vergelichbar sind. auf seiten der hsg spielten am freitag am kreis ein 20-jähriger nachwuchsmann. auf der königsposition ein 35-jähriger, auf aussen ein 35-jähriger, der am vortag um 8 aus flensburg kam und direkt zur arbeit ging. im übrigen teilen dieses los noch eine reihe anderer "profis". auf der bank sassen mit lex und weber leute, die selbst die wallauer insider noch nie gehört hatten. lex spielte die zweite hälfte durch. genauso könnte eine panzerkreuzerbesatzung sich ein loch in den bauch freuen, dass sie ein segeljolle versenkt haben.
ich würde den vergleich mit der hsg bei den ansprüchen der wallauer, welche mit dieser mannschaft ja auch realistisch sind, nicht zu sehr raushängen. der benchmark müssen andere mannschaften sein.
rivalität bewegt das geschäft und von einem echten derby kann man derzeit ja auch nicht sprechen. selbst dem hessischen fernsehen war das spiel nur aufgrund der klopperei ein sekundenbeitrag wert. vom zuschauerzuspruch mal ganz zu schweigen.
-bis diese begegnung mal ännähernd die bedeutung eines derbys wie kiel-flensburg findet, wird es noch ein paar jahre dauern. -
so, dann mal der hsg spielbericht mit statement zum thema einspruch. leider sind wir mit der aktualisierung der hp immer noch auf fremde hilfe angewiesen. die emotionen nach dem spiel haben sich leider noch einmal hochgeschaukelt. meiner meinung nach entstand aus dieser situation heraus auch die ankündigung. der protest gegen die tatsachenentscheidung rote karte statt ausschluss wird nicht eingelegt. für mich ist nur wichtig, dass sich alle parteien nach zwei überschlafenen nächten mal wieder mit klarem kopf verständigen. vor allem sollte verhindert werden, dass maik jetzt ewig lange wegen dieser aktion gesperrt wird. im wetzlarer lager hat man am beispiel chalepo gesehen, was dies für einen einzelnen spieler bedeutet. beiden mannschaften haben mit den dhb schon ihre erfahrungen und werden es sicherlich unterlassen diesen durch gegenseitige prozesse auch noch reich zu machen.
ZitatEin von den ca. 200 mitgereisten Fans heiß erwartetes Derby in der Frankfurter Ballsporthalle geriet für Spieler, Anhänger und Verantwortliche gestern Abend zur bitteren Enttäuschung. Zwar standen die Vorzeichen nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Kai Kieselhorst und Robert Sighvatson (Daumenbruch) vor dem Anpfiff schlecht. Björn Monnberg erhielt nach seiner Grippe vor dem Spiel noch Infusionen. Doch waren diese Handicaps neben der kurzen Erholungspause nach dem Auswärtsspiel in Flensburg sicherlich keine Erklärung für den kollektiven Blackout ab der 5.Minute. Bis dahin führte die HSG mit 3:2. Die Trommler des HSG-Fanclubs hatten die Halle fest in ihrer Hand und Zuversicht auf das erste Erfolgserlebnis in der Fremde machte sich unter den HSG-Anhängern breit. Was folgte war eine unerklärliche Demontage. 17 Minuten lang gelang kein Treffer mehr. Vielmehr wurde praktisch jeder Fehlversuch durch perfekt vorgetragene Konter der Gastgeber bestraft. Erst in der 22.Minute konnte Mario Clössner den vierten Treffer erzielen, im eigenen Kasten hatte es mittlerweile 13 mal eingeschlagen. Nachdem der Wallauer Keeper Djordjic zunächst einige klare Wurfgelegenheiten kurz hintereinander vereitelte, machte sich bei den Routiniers Konfusion breit. Statt ruhig die Angriffe zu Ende zu spielen, wurde hektisch der Abschluss gesucht. „In dieser Phase haben wir Djordjic regelrecht berühmt geschossen.“, konstatierte ein enttäuschter Trainer Holger Schneider im Anschluss. Bis zur Pause hatte Wallau 14 seiner 20 Tore über Gegenstöße erzielt. Manager Rainer Dotzauer zeigte sich angesichts der Vorstellung seiner Leistungsträger mehr als enttäuscht: „Bis auf Björn Monnberg, der aufgrund seiner noch nicht auskurierten Grippe nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, muss ich die gesamten sogenannten Führungsspieler in die Verantwortung für diese skandalöse erste Hälfte nehmen. Darüber wird noch zu sprechen sein. Es kann nicht sein, dass wir uns so präsentieren. Ich kann mich bei unseren vielen Fans nur entschuldigen.“. Nachdem die Partie nach einer Viertelstunde sportlich praktisch entschieden war, bewegte eine Szene in der 24. Minute während und nach dem Spiel noch lange die Gemüter. Beim Zurücklaufen auf Höhe der Mittellinie stürzten Andreas Klimpke und der Wallauer Linkshänder Maik Makowka übereinander. Makowka rastete aus und beging eine Tätlichkeit, welche die beiden Schiedsrichter mit Rot bestraften, obwohl die Regeln in einem solchen Falle einen Ausschluss vorsehen. Andreas Klimpke konnte aufgrund einer während dieser Aktion erlittenen Kopfverletzung in der Folge nicht mehr am Spiel teilnehmen. HSG Manager Rainer Dotzauer kündigte nach dem Spiel vorsorglich zunächst Einspruch gegen diese Entscheidung an, nahm von dieser Möglichkeit nach einigen Abwägungen jedoch Abstand. „Ich habe mich mit unserem Anwalt konsultiert. In meiner langen Karriere als Spieler und Manager habe ich schon viel erlebt, aber zum ersten Mal hatte ich ernsthaft Angst um die Gesundheit eines Spielers. Da wir derzeit jedoch voll mit den Vorbereitungen auf den Umzug in die Mittelhessenarena beschäftigt sind, würde ein solches Verfahren viel Energie erfordern. Zudem ist es fraglich, ob das Schiedsgericht bei einem Spielstand von 4:15 die Szene als Spiel entscheidend werten würde“. Auf dem Spielfeld sorgten in Hälfte Zwei Alexis Alvanos sowie die Nachwuchsspieler Lex, Clössner und Roth, welche von Jörgensen dirigiert wurden, dafür, dass der 13-Tore-Abstand zur Pause am Ende zumindest noch verringert werden konnte.