𝐒𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞 𝐝𝐞𝐬 𝐁𝐒𝐕 𝐒𝐚𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧 𝐙𝐰𝐢𝐜𝐤𝐚𝐮 𝐳𝐮𝐦 𝐏𝐥𝐚𝐲𝐝𝐨𝐰𝐧-𝐅𝐢𝐧𝐚𝐥𝐞 𝐒𝐩𝐢𝐞𝐥 𝟑 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 TSV Bayer Leverkusen e.V. - Werkselfen
In den vergangenen 24 Stunden hat unser Verein zahlreiche Vorwürfe und teils unsachliche Kritik in den sozialen Medien und im Umfeld der Handball-Bundesliga erfahren. Anlass ist die Ansetzung des dritten Playdown-Spiels gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen am 24. Mai 2025. Wir möchten zu einigen der geäußerten Punkte Stellung nehmen, um die Situation aus unserer Sicht transparent darzustellen:
𝟏. 𝐓𝐞𝐫𝐦𝐢𝐧𝐟𝐢𝐧𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐮𝐧𝐝 𝐇𝐚𝐥𝐥𝐞𝐧𝐯𝐞𝐫𝐟ü𝐠𝐛𝐚𝐫𝐤𝐞𝐢𝐭
Die Behauptung, wir hätten einer Spielverlegung nicht zugestimmt, entspricht nicht den Tatsachen. Der BSV Sachsen Zwickau hatte zu keinem Zeitpunkt eine realistische Option, dem Wunsch nach einer Verlegung nachzukommen. Unsere Heimspielstätte, die Stadthalle Zwickau, ist keine klassische Sporthalle, sondern ein multifunktionales Veranstaltungszentrum mit einer Vielzahl an Konzerten und Kulturveranstaltungen. Für die angefragten Ausweichtermine war die Halle bereits belegt, unabhängig von unserem sportlichen Kalender.
𝟐. 𝐅𝐫ü𝐡𝐳𝐞𝐢𝐭𝐢𝐠𝐞 𝐓𝐞𝐫𝐦𝐢𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠
Der 24. Mai 2025 wurde bereits im Januar als möglicher Termin für ein drittes Playdown-Spiel fristgerecht an die Handball Bundesliga Frauen gemeldet. Auf Basis dieser Planung wurden alle nötigen organisatorischen Schritte eingeleitet, unter anderem die Buchung der Halle und Abstimmungen mit externen Dienstleistern wie Sicherheitspersonal, Technik und Catering. Eine kurzfristige Verschiebung wäre organisatorisch nicht umsetzbar gewesen.
𝟑. 𝐕𝐞𝐫𝐬𝐭ä𝐧𝐝𝐧𝐢𝐬 𝐟ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐒𝐢𝐭𝐮𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧, 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐥𝐝𝐳𝐮𝐰𝐞𝐢𝐬𝐮𝐧𝐠
Wir haben Verständnis für die sportlich schwierige Situation, in der sich Bayer Leverkusen aktuell befindet, insbesondere aufgrund der krankheitsbedingten Ausfälle und der A-Jugend Meisterschaft. Allerdings möchten wir betonen, dass wir in der Vergangenheit mehrfach flexibel auf Leverkusener Terminwünsche eingegangen sind, auch wenn dies für uns mit logistischem Mehraufwand verbunden war (beispielsweise Spiele an Donnerstagen wegen Veranstaltungen in der BayArena).
𝟒. 𝐏𝐫𝐨𝐟𝐞𝐬𝐬𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥𝐢𝐭ä𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐊𝐚𝐝𝐞𝐫𝐩𝐥𝐚𝐧𝐮𝐧𝐠
Die Handball Bundesliga Frauen ist eine Profiliga. Eine gewisse Kaderbreite und Vorbereitung auf mögliche krankheitsbedingte Ausfälle sollten Teil der sportlichen Planung sein. Das Leverkusen den Kader stark von A-Jugendspielerinnen abhängig macht, liegt nicht in unserem Verantwortungsbereich.
𝟓. 𝐔𝐦𝐠𝐚𝐧𝐠 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 Ö𝐟𝐟𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐤𝐞𝐢𝐭
Wir distanzieren uns klar von der öffentlichen Darstellung, dass der BSV für die Situation verantwortlich sei. Die Vorwürfe treffen uns ungerechtfertigt und schaden dem fairen Miteinander, das wir in der Liga leben möchten. Den entstandenen Shitstorm gegenüber unserem Verein empfinden wir als unangemessen und nicht förderlich für die sportliche Fairness oder den respektvollen Umgang in der Handballfamilie.
𝐃𝐞𝐫 𝐁𝐒𝐕 𝐒𝐚𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧 𝐙𝐰𝐢𝐜𝐤𝐚𝐮 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭 𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐡𝐢𝐧 𝐟ü𝐫 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐨𝐟𝐟𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐃𝐢𝐚𝐥𝐨𝐠 𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐩𝐨𝐫𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐖𝐞𝐭𝐭𝐛𝐞𝐰𝐞𝐫𝐛 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐟𝐚𝐢𝐫𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐝𝐢𝐧𝐠𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧. 𝐃𝐨𝐜𝐡 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐦 𝐅𝐚𝐥𝐥 𝐥𝐢𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐅𝐚𝐤𝐭𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐝𝐞𝐮𝐭𝐢𝐠 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐬, 𝐚𝐥𝐬 𝐬𝐢𝐞 𝐚𝐤𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥 𝐭𝐞𝐢𝐥𝐰𝐞𝐢𝐬𝐞 𝐝𝐚𝐫𝐠𝐞𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧.
Der Vorstand