Beiträge von alter Sack

    Beim Buxtehuder SV scheint ein gewisses in meinen Augen ziemlich naives Mitteilungsbedürfnis da zu sein, man kippt auch durch ungeschickte Formulierungen weiter Öl ins Feuer.

    Hab mich auch gefragt warum man beim BSV einen derartigen Roman veröffentlicht hat. Völlig deplatziert. Schwieriges Thema bei dem man den Ball flach halten sollte. Das ist weniger meiner Meinung nach mehr. Was bleibt hängen: Wir haben einen jungen Trainer in unsere Obhut genommen und beobachten ihn genau nachdem wir ihn psychisch wieder aufgepäppelt haben.

    Was soll so ein Satz in einer PM eines Bundesligisten?

    "Wir erleben Max Gutzeit heute als einen sehr nachdenklichen und extrem verunsicherten Menschen. Er hinterfragt sich sehr stark, was er eventuell falsch gemacht haben könnte oder wie er sich künftig vielleicht anders verhalten sollte."ark, was er eventuell falsch gemacht haben könnte oder wie er sich künftig vielleicht anders verhalten sollte."

    eisenach hat ein Budget von 3,5 mio und wenn ich mir anschauen, was für Sponsoren dort auf der Brust stehen (alles regionale Firmen), sehe ich keinen Raum für große Sprünge. Man ist darauf angewiesen bei Neuverpflichtungen immer gute und unentdeckte Spieler zu holen. Das kann auch mal schief gehen. Mit dem Budget sind die nicht gesetzt in der Liga. Wäre schon ein Erfolg wenn die neue Halle in Liga 1 erlebt wird.

    Es ist seine vierte Spielzeit und es ist nicht zu erkennen, dass es Abnutzungserscheinungen gibt. Spieler wie Walz, Meyer, Snajder, Mengon, Grgic sind wichtige Säulen und die hat er nie verloren (aufgrund des Umgangstones). Ich denke eher, dass die meisten Spieler sich intern eingestehen, dass man ohne diesen Trainer und das System sehr wahrscheinlich nicht in Liga Eins spiele würde. Mir ist in der BuLi-Geschichte keine Fall bekannt, wo ein Trainer durch das System dauerhaft einen derartigen Vorteil rausholt.

    Durch die vielen Angriff-Abwehrwechsel ist das System wohl auch körperlich durchzuhalten. Der Stil ist ja augenscheinlich höchst intensiv.

    Eisenach ist fast immer absolut konkurrenzfähig und es gibt wohl keinen Gegner in der Bundesliga, der gegen Eisenach mit halber Kraft gewinnt. Ich kann mir auch vorstellen, dass Kaufmann ein Umfeld braucht, in dem er sehr große Befugnisse hat. Das wird man ihm außer in Eisenach kaum irgendwo bieten.

    Von daher halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass es für ihn noch weiter als 2027 in Eisenach weitergeht.

    Die Verpflichtung von Vistorop erweist sich als sehr guter Schachzug. In Balingen war er als Standhandballer auf RM mit guten Wurf dabei sich einen zweifelhaften Ruf zu erarbeiten. Im Eisenacher System mit anderer Rolle und schon sieht man wie beweglich der Mann ist und dazu noch einen guten Wurf hat. Das Quartett Mengon, Vistorop, Hangstein und Grgic bietet schon gehobene Bundesligaklasse.

    Woher will die Autorin denn wissen, wie es um die Teamchemie bestimmt ist?

    also egal was ich in den letzten Jahren zur NM gelesen hatte: die Teamchemie stimmte immer. Und weil es jedes mal wie ein Mantra runtergebetet wird, überlese ich das mittlerweile.

    und den Schlussabsatz kann man so auch jedes Jahr bringen. Wobei Groener jetzt nicht bekannt war für klare Ideen.

    Ich sehe da jetzt auch nicht soviel Potenzial. Nina Engel könnte im Duo mit Leuchter eine langfristige Option werden.

    Zitat


    Sonst bleibt es weiter nur ein Wunsch nach der Weltspitze, der Jahrgang um Jahrgang weitervererbt wird und irgendwann an Glaubhaftigkeit verliert.

    Wobei der letzte Satz schon nicht schlecht ist. So sieht es ja seit Ewigkeiten aus. Da aus den nachrückenden Jahrgängen nicht viel kommt hat der Wunsch schon lange keine Glaubhaftigkeit mehr. Aktuell ist es doch so, dass die Weltspitze nicht weiter entrückt, da ehemalige Spitzennationen wie Spanien abfallen oder nicht dabei sind (Russland).

    Und dann habe ich bei den Elogen auf Jogi Bitter gestutzt. Ich halte es nicht für ausgemacht, dass er mit seiner Persönlichkeit ein wichtiger Faktor beim HSVH wird, an der Wirtschaftsfront. Das ist keiner der ganz großen Granaten geworden. Auf Schwalb trafen auch viele Attribute zu, hat auch nie so gefunzt wie bei Christophersen oder Schindler. Ich hab da auch meine Theorie. Um Sponsoren anzuziehen muss so ein Mann ja auch letztlich Leute umgarnen. Auf dem Niveau sicher nicht selten vom Bronzesponsor Autohaus Poppelsdorf (als fiktives Beispiel) anhören, dass die Nichte gut Handball spielt und wohlwollend Smalltalk betreiben. Da haben solche Koryphäen i.d.R. keinen Bock drauf. Konkret wird er auf absehbare Zeit mit dem aktuellen Sugardaddy des HSV zurecht kommen müssen.

    übrigens, der HSV hat einen Spieler ans Jurastudium "verloren"

    Fokus auf Jura-Studium: Philipp Bauer beendet Handball-Karriere | Handball Sport Verein Hamburg
    Für Rückraumspieler Philipp Bauer ist im Sommer Schluss mit Handball. Der 25-Jährige wird sich seinem Jura-Studium und seiner Doktorarbeit widmen und seine…
    hamburg-handball.de

    Der ist mittlerweile wohl Doktor der Jurispudenz.

    Ich hätte einen thematischen Anschlussvortrag bzw. interviewpartner.

    Ingo Strauss | Latham & Watkins LLP
    <p>Dr. Ingo Strauss, partner in the Düsseldorf office of Latham & Watkins, draws on more than 15 years of experience advising clients on…
    www.lw.com

    Der Mann hat bis ca 27 Buli gespielt. Richtig guter RM in Wuppertal und DüDo. Mit dem Job wohl in der Bisselliga. Der konnte sein Studium noch mit Profihandball verbinden. macht heute wohl auch noch mergers & aquisitions im Bereich Medien & Sport.

    ""Führende juristische Publikationen, darunter JUVE und Chambers, zählen ihn zu den führenden M&A-Anwälten und bezeichnen ihn als einen der aktivsten Transaktionsanwälte in Deutschland.""

    Und noch mal zu Mävers, Es klang so, dass er bei einem richtigen Angebot das Studium unterbricht. Hört sich aber so an als reize ihn die intellektuelle Herausforderung. Da wird ihm als reiner Handballprofi was fehlen. Es wäre aber möglich nebenher zu studieren. Vor dem ersten Staatsexamen wäre vermutlich Schicht. Ich frage mich wie Bissel Junior das auf die Kette kriegt. bzw. kriegen wird.

    Das Mäversinterview ist natürlich interessant und wird wohl hier auf gehobenes Interesse stoßen. Ich verstehe jedoch, deine euphorische Behauptung nicht, dass wir ihn mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit in der Bundesliga wiedersehen. Der ganze Inhalt deutet doch daraufhin, dass dieses eben nicht passiert. Er hat Bock auf Studium und das parallel zu ermöglichen wird eher schwierig. Er macht reines Athletiktraining und müsste sich doch erst einmal auf mindestens Drittliganiveau (Ellerbeck?) auch handballerisch fit halten.

    Wenn ich nicht irre, hat er einen älteren Bruder Jago, der auch auf die Bulikarriere verzichtet hatte, um Zahnmedizin zu studieren.

    Sieht aus wie das Modell "Bader". Im Anforderungsprofil schaut man nach einem jungen deutschen Trainer, der voll auf die Karte Trainerlaufbahn setzt. Da bleiben schon mal nicht viele übrig. Mit Bader lief es ja auch zwei Jahre lang in meiner Erinnerung recht gut.

    Chance: Man hat einen amibitiionierten Mann, der sich für ganz oben empfehlen will.

    Risiko: es klappt von der Chemie her nicht und man hat einen Vertrag bis 2026. Das gilt aber letztlich für jeden externen Trainer. Dürfte auch nicht allzu teuer kommen, da mit 35 noch "Berufsanfänger". Klingt für mich plausibel. In der Liga wird es für den TVG eh nur darum gehen immer einen gesunden Abstand auf die Abstiegsplätze zu halten.

    Zitat

    Schermuly, Quandt, Schaeffter, Crecelius, Fritsch, Treber 8, Göttert 4, Gottron 2, Kummerer 11/3, Kiedrowicz 4, Botzenhardt, Lorenz, Sinnecker

    zuletzt nur 4 Rückraumspieler gegen Brüchköbel. Schaeffter wegen Hüfte nur in der Abwehr. Gegen Pohlheim hat sich Schimmelbauer in der Abwehr selbst reaktiviert. Auch mit voller Kapelle wäre Wallau für mich kein Kandidat für die Spitzengruppe. wobei die Liga ausgeglichener erscheint als letzte Saison. Den Willen und die Möglichkeiten für Liga 3 sehe ich nur in Münster, Gensungen und Bieberau. Wobei ich bei Münster da sogar noch Fragezeichen setzen würde.

    Der User Hustensaft gehört ja leider zu den verhaltensauffälligen Schreibern hier. Wohlwollend gemeint, bezieht er hier die Kontraposition.

    Sellins Lebenssituation sieht doch so aus: Er selbst Sportfachwirt mit Affinität zum Handballtrainer. Als Vertriebler wird er wohl nicht glücklich werden (so seine Jobbeschreibung beim HCE). Frau ist Hautärztin und muss ihr Diplom anerkennen lassen, ist jetzt aber als Assistenzärtzin im sicheren Fahrwasser. Die Vorzeichen stehen also günstig, dass er eine gesicherte Mittelstandsexistenz aufrecht erhalten kann. Von daher wird er erst mal weiter schauen, im Trainerjob zu bleiben und dann sehen, wo die Zukunft in 5 Jahren hinweist. Die Wahrscheinlichkeit, dass seine Frau eine Praxis aufmacht und er dann definitiv örtlich gebunden ist, ist sehr hoch.

    Vielleicht gehen sie ja unter den Voraussetzungen nach Berlin. Dort haben sie sich kennengelernt, dort gibt es für eine bi-nationale Ehe die besten Voraussetzungen. Ökonomisch gesehen wird die Berufsaussicht von Frau Sellin eine Rolle spielen. Voll auf die Karte Bundesligatrainer zu setzen, ist abwegig in der Konstellation.