Beiträge von alter Sack

    Ich muss Dir insgesamt voll zustimmen und verstehe nicht wie mann unter diesen Umständen sich in Richtung HF sich äußert. Dafür gibt es für mich keine Anzeichen.

    doch, bei der Konstellation hat man sich eigentlich nicht aus dem Fenster gelehnt. Die Rechnung war doch einfach. Slowenien und Korea und mit Glück einen der drei anderen schlagen. Dann hat man Platz 3.

    Die Parallelgruppe ist deutlich schwächer besetzt. Dann würde man Frankreich aus dem Weg gehen und hätte im VF Holland oder ungarn.

    So ist alles von Anfang an für den A..... Bleibt nur ein touristisches Erlebnis hängen.

    zumal wir ja wissen, dass die Südkoreaner in Olympiazyklen denken, um dort immer besonders gut zu sein

    Korea ist aber nicht besonders gut.

    Es wäre doch eine riesige Überraschung wenn Korea gegen NOR; SWE und DEN irgendeine Chance hätte.

    Natürlich gibt es hier viele Beiträge, welche Häme auskippen. Aber die Analyse, dass die Schlüsselspielerinnen komplett versagt haben ist doch nicht falsch.

    Die haben mit ihrer Umstellung auf 7 Feldspieler einfach Blut geleckt und sich in einen Rausch gespielt.

    einen Rausch habe ich da nicht gesehen, dafür waren es auch zu wenige Tore. Unser Team hat einfach den Faden verloren. Vermutlich war es die schlechteste Leistung in der Ära Gaugisch. Ich denke schon, dass der Faktor Olympia ein Rolle spielt. was gibt es für andere Erklärungen? Vielleicht wissen die deutschen Mädels, dass es eine once-in-your-life Gelegenheit ist, von der die Enkel noch erfahren werden.

    Angesichts der Qualihistorie und des diesmal sehr einfachen Qualiturnieres ist das reale Erleben im olympischen Dorf möglicherweise ein Fakor. Korea hat nach meinem Empfinden unter Signell im Angriff an Speed verloren. Die letzte WM ging gegen den Baum. Diese Niederlage ist heftig.

    Das könnte bitter werden. Im ersten Spiel wirkte das von Kopf und Konstitution völlig leer.

    Einen Sieg gegen Slowenien, alles andere erscheint nicht realistisch und wäre jetzt eine positive Überraschung.

    Spanien mit 18-29 Debakel gegen Brasilien. Was haben die falsch gemacht?

    Aus der Ferne halte ich viel von dem was M. Obinger im Handball bisher bewegt hat, sind denn noch Rimparer hier im Forum, die etwas über seine langfristigen Ambitionen wissen?

    naja, der Mann hat sich nach dem Abschied aus Rimpar aus dem Leistungshandball verabschiedet und macht seinen Lehrerjob an eine Berufsakademie in Baunatal. Zudem ist er in einem Alter, wo evt. noch Kinder zu betreuen sind. Vermutlich passt das Angebot aus Erlangen und er schafft seine Aufgaben mit 2 Tagen in der Wochen zu erfüllen. Liest sich nicht wie ein Vollzeitjob.

    Aber ich sehe es genauso. Von aussen betrachtet gute Chance aber vielleicht scheitert es ja auch daran, dass er sich mit Bissel Senior verkracht, welchem hier im langen Verlauf des Threads ab und an auch handballerische Besserwisserallüren nachgesagt werden.

    Was für ne Nation sind wir denn ?

    Deutschland war z.b. immer ne Leichtathletiknation, mittlerweile haben wir dort größtenteils nichts mehr zu melden.

    Scheint wohl nur am System zu liegen ....

    du diskutierst im Kreis. In der Leichtathletik haben uns vor 20 Jahren die Afrikaner den Langlauf- und mittelstrecke weggenommen. Blieben nur noch Wurfdisziplinen und Zehnkampf mit sportwissenschaftlichen Anforderungen. LA ist doch einen Nischensportart geworden. Bei der letzten DM in Braunschweig war das Stadion zu einem Fünftel voll.

    Es ist so wie es ist und am Ende muss man sich klar werden, welche Rolle der Spitzensport ausfüllen soll und in welcher Prio:

    - Statussymbol, um den Nationalstolz zu festigen

    - Vorbildfunktion für Kinder

    -Werbeträger für das Land

    Alles das brauchen wir aktuell in D nicht bzw. ist unterpriorisiert. Zu recht.

    Mir sind in der Leichtathletik die Möglichkeit an jedem Wochenende an einem Volkslauf teilzunehmen wichtiger als ein Olympiasieger, auch wenn ich gern beides hätte. Da ich um die Umstände und die konkurrierenden Anreizsystem bei uns weiss, freue ich mich umso mehr, wenn es bei Frau Mihambo dann doch klappen sollte mit eine Medaille.

    Und wieder einmal schwingt horst65 seine rechtspopulistische Schleuder - bei solchen Beiträgen kommt mir das Frühstück wieder hoch !!

    Populismus hin oder her und Politik darf hier nicht diskutiert werden. Ich stelle fest, dass dieses eine der zentralen aktuellen Debatten ist, auch in der momentanen Regierung. Und die Frage wie man das Demographieproblem durch Fachkräftezuzug löst wird uns in den nächsten Jahren massiv betreffen.

    Aber: zurück zum Sport.

    Hat fur mich in erster und eigentlich einziger Linie mit der Demographie zu tun. Diese Generation kann sich die Jobs aussuchen. Eine rationale Entwicklung. Gäbe es keinen Wettbewerb um den Arbeitnehmer wäre auch das Anspruchsdenken nicht so hoch bzw. das Anspruchsdenken würde nicht erfüllt werden.

    Und der Sport ist nun einmal nicht das Anreizmitteln um den sozialen Aufstieg zu schaffen. Das schafft man mit einer Ausbilunng plus beruflicher Weiterbildung zum Meister beispielsweise viel entspannter.

    Diese Anreizfunktion liefern doch die Sportstipendien des Collegesystems.

    Am Ende des Tages halte ich unsere Vereinssystem für besser, weil nachhaltiger und auf den Breitensport angelegt.

    Ich stelle auch nicht fest, dass die sportlichen Erfolge auf Spitzenniveau irgend einen Einfluss haben auf die sportliche Aktivität der breiten Masse. Die Verfettung in den USA ist nach meinem persönlichen Empfinden noch höher als bei uns.

    Das ist doch eigentlich das letzte verbliebene Argument "Die Jugend braucht Vorbilder, damit sie den Weg in die Halle findet".

    Sehe ich nicht so.

    Im Unterschied zu den Damen schaue ich recht entspannt auf den männlichen Nachwuchs. Da sind eigentlich immer welche dabei, denen man den Sprung in die Nationalmannschaft zutraut. Der letzte Jahrgang natürlich extrem. Man schaue auf die Diskussionen und Sichtungen im U20 Damenbereich.

    https://www.sueddeutsche.de/sport/handball…r7B8QT8FgKdjofP

    "Sellin macht gerade seine Trainerausbildung, hat in Tom Hankel einen erfahrenen Co-Trainer mit A-Lizenz an seiner Seite und bekommt in Matthias Obinger einen weiteren Assistenten.

    Der Sportwissenschaftler war selbst Profi und Trainer, lehrt unter anderem an der Uni Würzburg und ist beim Bayerischen Handball-Verband (BHV) für die Trainerausbildung zuständig.

    Kleines Detail am Rande: Obinger bildet derzeit seinen Chef Sellin beim BHV aus."

    in dem Artikel steht auch, dass im Fall Zehnder nächste Woche "jugdement day" ist.

    Zitat


    Der 24-Jährige ging in Berufung, die abschließende Verhandlung vor dem Arbeitsgericht Nürnberg ist am 1. August.

    Sellin bekommt recht namhafte Verstärkung im Funktionsstab. hat Zwerg zwar schon gepostet, aber noch einen Link zusätzlich.

    Matthias Obinger war in Rimpar recht erfolgt.

    Zitat


    Matthias soll diesen bewährten Erlanger Weg begleiten und uns als eine Art „Master Brain" dabei helfen, unsere Ziele zu erreichen.

    Für eine "längerfristige Ausrichtung": HC Erlangen erweitert Funktionsteam
    Der HC Erlangen erweitert sein Funktionsteam. Nun stellte der Verein einen neuen Mitarbeiter für die Aufgabenbereiche "Strategische Ausrichtung und Entwicklung…
    www.handball-world.news

    laut diesem Artikel wird er auch die Kaderplanung abdecken.

    Zitat


    Matthias Obinger wird uns bei Themen der strategischen Ausrichtung, Kaderplanung und allgemeinen Entwicklung im sportlichen Bereich beratend zur Seite stehen",

    Fast ein Sportdirektor, aber nur fast: Handball-Fachmann Matthias Obinger unterstützt den HCE
    Erlangen - Einen neuen Sportdirektor wollte der HC Erlangen nach dem Vertragsende von Raul Alonso nicht verpflichten, einen Ideengeber bei der Kaderplanung…
    www.nn.de

    Wobei so ein Handballakademiker sich vermutlich auch das Training anschaut.

    Mich würde aber echt interessieren, was die Kommission bisher an Arbeit geleistet hat. Es ist ja nicht so, dass wir am Anfang stehen und es muss ja Unterlagen geben. Bis diese Final veröffentlicht werden, müssen auch abgestimmt werden. Das wird auch nicht in der Woche vor Abschluss der Arbeit passieren und wir sind Ende Juli 2024

    mit dem Urteil des OLGs wird es nach meinem Verständnis keinen Bericht geben und die Arbeit war für die Füße.


    Da wir jetzt schon beim OLG angekommen sind, stelle ich als Laie die Frage, ob es überhaupt noch eine Instanz darüber gibt, welche den Widerspruch des DHBs behandelt? "Gegen diese Eilentscheidung wird der DHB nun kurzfristig Widerspruch einlegen".

    im übrigen muss man Michelmann und Co. auch zugute halten, dass dieser Satz in der PM auch stimmt

    Zitat


    „Zudem wünschen wir uns perspektivisch einen rechtlich sicheren Rahmen, in dem Verbände und Vereine handeln können, sollen und müssen. Die Aufgabe ist nicht nur rechtlich herausfordernd. Wir haben Neuland betreten und werden das Thema in seiner Gesamtheit weiter engagiert angehen.“

    Kommission zur Aufarbeitung und Prävention von Gewalt – Stellungnahme des Deutschen Handballbundes
    Offizielle Website des Deutschen Handballbundes e.V. mit aktuellen Informationen zu Nationalteams, Training, Mitgliederangeboten und mehr
    www.dhb.de

    Erik Eggers gibt in einem längeren Spiegelartikel unserm Forenjuristen Raum zu Erklärungen.

    Psychische Gewalt im Handball: Hat der DHB die Aufklärung psychischer Gewalt torpediert?
    Der Deutsche Handballbund wollte schwere Vorwürfe gegen einen Trainer wegen Psychoterrors mit einer Kommission aufarbeiten. Doch womöglich durfte er das gar…
    www.spiegel.de

    Eine gute Sache hat das Ganze aus meiner Sicht. Andere Verbände wissen jetzt immerhin, wie man es nicht macht.

    Wenn man die Aussage der Kommission liest, gab es eine Aufforderung zur eigenen Darstellung an einem bestimmten Termin. Abgelehnt.

    Klar. unter diesen Vorbedingungen. Stellungnahme zu anonymen Aussagen. Das hat nichts mit Fairness zu tun. Wis ist dann das Ziel eines solchen Termines? soll man da eine schauspielerische Leistung abliefern und zwischen Entsetzen und Entrüstung pendeln, damit die Kommission dann zu einem positiven Urteil kommt. und was stände dann am Ende? Ein Bericht der Kommission mit einer "Empfehlung" an die Öffentlichkeit bzw. zukünftige potenzielle Arbeitgeber von AF?

    Ich denke es ist für den DHB nicht einfach und angenehm gewesen diesen Weg zu finden und zu gehen. Aber irgendwann muss sich doch abgezeichnet haben, dass sich hier eine fürchterliche Sackgasse auftut.

    Auch ich komme zu dem Schluss, dass beim DHB letztlich ein Haufen Dilettanten aktiv sind. Für mich als Laien mit hoffentlich normal ausgeprägtem Rechtsempfinden sticht aus dem Urteil dieser Satz hervor.

    Zitat

    . Denn die Kommission beabsichtigt nicht,

    dem Antragsteller die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zugänglich zu machen, sondern die
    Anonymität der Personen, mit denen die Kommission bereits gesprochen hat, soll vollständig
    gewahrt werden. Der Antragsteller hat damit keine Möglichkeit, sich mit den gegen ihn
    erhobenen (konkreten) Vorwürfen auseinanderzusetzen

    Wie hatte man sich in der Kommission das eigentlich praktisch vorgestellt? AF erscheint zum Gespräch und dann wird eine lange Liste abgearbeitet, ala: "Sie haben am 2.5.2019 während eines Team Time-Outs" zu einer Spielerin gesagt "bewegt deinen fetten Arsch endlich", trifft das zu? Wir erinnern an die Spielregel, dass die Anonymität der Spielerin gewahrt bleibt und wir Ihnen nicht mitteilen, von wem diese Aussage stammt."

    So ein Prozedere in der Praxis ist doch abstrus, oder gibt es hier Beispiele, an denen man sich orientiert hatte?

    Ich frage mich auch, warum Andreas Thiel hier nicht mal eingegriffen und diesen Frontalcrash an die OLG-Mauer verhindert hat.

    Vielleicht war Fuhr jetzt noch einmal einen Anlauf und findet einen Verein, der ihn anstellt, und sei es wie zuletzt auf Minijobbasis. Bei diesem Urteil des OLGs hätte er die Chance, dass das Momentum sich etwas dreht. Die News ging auch ein wenig durch die Presse.

    Könnte er jetzt nicht auch den DHB verklagen auf Schadenersatz wegen de facto Berufsverbot? Geht da darum in dem Hauptsachverfahren?

    Mit dem Urteil scheint mir klar, dass es wohl kein Aufrollen mehr geben wird, somit ist nur noch interessant, welche Taktik Fuhr bzw. dessen Anwalt jetzt einschlagen.