Ich hätte mir ja ungefähr so eine vorgehensweise des THWs gewünscht:
ZitatPresseerklärung des THW Kiel: Nachdem wir intern durch eine Befragung der unter Verdacht geratenen Personen versuchten, Licht in die Bestechungsaffäre um Uwe Schwenker und Noka S, zu bringen ohne Erfolg waren und u.a. unser Uwe S. trotz seiner Position als Gf unseres THWs sich nicht im Stande sah, uns zu erklären, zu welchem Zweck die fraglichen Abbuchungen und Kassenentnahmen dienten, haben wir uns entschlossen, Uwe S. zu kündigen und unseren restlichen Mitarbeitern jedwede zusammenarbeit den THW betreffend zu untersagt. Für unsere Büroräume hat er ab sofort Hausverbot. Das gleiche gilt für Herrn Serdarusic und Herrn Dittmer.
Diese Aktionen halten wir für zwingend erforderlich um Schaden für unseren THW und den Handball abzuwenden. Bereits vorher hatten wir über Frau S. konkrete Vorwürfe gegenüber Herrn Uwe S. erhalten. So sagte sie in einem Gespräch am x.x. folgendes zum Gesellschafter Herrn Wegner folgendes: ....Nach Rücksprache mit den Gesellschafter Holdorf und Grothe wurden die Vorwürfe damals durch ein Gespräch mit Uwe S. scheinbar hinreichend entkräftet. Er machte damals glaubhaft, es handele sich nur um eine Schmutzkampagne der Eheleute S. Aufgrund der erneuten Vorwürfe müssen wir diese konkreten Anschuldigen leider wieder ernst nehmen.
Um weitergehende Fragen zu beantworten haben wir für den x. eine Pressekonferenz anberaumt.
Dann die zweite Pressemitteilung:
ZitatNach Akteneinsicht müssen wir feststellen, dass konkret folgende Spiele in den Fokus der Kieler Staatsanwaltschaft geraten sind. Das konkret das Finale gegen die SG von der EHF als unauffällig bewertet wurde, läßt uns hoffen, dass die Spielwertung bestehen bleibt, nichts desto trotz hat dies nur geringfügig mit dem Verdacht der Veruntreuung von Geldern des THW und der Vermutung von versuchter Spielmanipulation zu tun. Wir werden hier versuchen, die Aufklärung weiter voranzutreiben.
Diesbezüglich sind vor allem folgende Punkte laut Aktenlage noch folgende Punkte intern beim THW zu klären:...
Um das sportrechtliche Verfahren voranzutreiben, haben wir die Staatsanwaltschaft aufgefordert, auch der EHF und der HBL Akteneinsicht zu gewähren.
Und eine dritte recht wichtige fiele mir dann auch noch ein:
ZitatHerr Dr. Hubertus Grote hat eine Aussage vor dem Landgericht Kiel bezüglich der Veruntreuung von Geldern des THWs heute/gestern verweigert. Wir haben Herrn Grote daruafhin aufgefordert, dies schnellst möglich nachzuholen. Andernfalls müssen wir davon ausgehen, dass er in die Affäre verwickelt ist und müssen uns weitere rechtliche Schritte überlegen. Eine angemessene Frist von 3 Tagen wurde gesetzt.
So mal einfach lose formuliert, so als Ideenanregung (Gerne zu ergänzen oder zu verbesserrn). Das wäre für mich ein aggressives, um Aufklärung bemühtes Vorgehen.
Der THW sollte doch eigentlich bei diesem Veruntreuungsfall der Ankläger sein, er positioniert sich aber durch die Gesellschafter auf der Seite der Angeklagten.