Zitat...Der Verbleib in Nordhorn hat für Glandorf aber auch einen strategischen Vorteil. Angesichts seiner glänzenden Verhandlungsposition erhielt er einen Wunschvertrag. Der bestehende Kontrakt gilt zwar für zwei Jahre bis 2010, doch Glandorf hat eine einseitige Option, den Vertrag zum Ende der Saison 2008/2009 aufzulösen und ablösefrei zu wechseln....
Beiträge von UlfN
-
-
ZitatAlles anzeigen
Kaschechkin will Grundsatzurteil
Doping-Kontrollen rund um die Uhr rechtswidrig?02.11.2007 - (sid) - Novum im internationalen Sportrecht: Erstmals wird am Dienstag vor einem Gericht die Grundsatzfrage verhandelt, ob Dopingkontrollen im Sport rechtens sind und ob Doping-Tests gegen die Persönlichkeitsrechte von Athleten verstoßen. Kläger ist der vom Astana-Team entlassene kasachische Radprofi Andrei Kascheschkin. Die Verhandlung findet an dessen Wohnort in Lüttich statt.
Urteil in erster Instanz
...
Der Anwalt geht von einem "langen juristischen Weg" von Lüttich über den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) bis hin zum Europäischen Gerichtshof (EUGh) aus. Es könne keine Rede davon sein, dass ein erstinstanzliches Urteil sofort zum großen Befreiungsschlag zum Beispiel auch für Jan Ullrich werden könne, gegen den derzeit das Bundeskriminalamt ermittelt.
Verstoß gegen Persönlichkeits- und Menschenrechte?
"Doch immerhin ist dieser Prozess ein deutliches Indiz dafür, dass die Verbände und die Nationale Anti-Doping-Agentur Nada vorsichtig mit Forderungen nach Doping-Kontrollen rund um die Uhr sein müssen", erklärte Lehner: "Wenn den Athleten solche Fußfesseln angelegt werden und die Sportler immer und überall für Kontrollen zur Verfügung stehen müssen, dann verstößt das meines Erachtens gegen Persönlichkeits- und Menschenrechte."
...
-
Zitat
Original von Zickenbändiger
Hände weg von heiligen Stücken!Weia.
Also, auch als neutralerer Beobachter, der es nicht als Sakrileg ansieht Schnarchnase Knopfler zu covern - Weia. Ohne die Ankündigung, dass das Metallica ist und ohne die doch irgendwie vertraute Stimme - Klingt einfach nur nach ner üblen Coverband, wie sie auf den kleinen Bühnen der Kieler Woche teilweise spielen.
Und da wird auch nichts damit gerettet, dass das eigentlich tolle Musiker sind, das ist einfach nur schlecht. -
Zitat
Original von TBVSebastian
klar verdienen die genannten spieler, wie klein, hens, roggisch alle das gleiche geld und holen da auch ihre titel bzw spielen darum mit! aber ein wichtiger faktor den hier jeder vergisst, ist das es auch darum geht ob man sich wohl fühlt,
Eigentlich nicht wirklich. Hens hat ja schon mal gesagt, dass er in Lemgo nicht tot überm Zaun hängen möchte, der fühlt sich doch angeblich sehr wohl in Hamburg. Und auch bei Klein hat man nun wirklich nicht den Eindruck, dass er unzufrieden ist, bei dem Verein "zu dem er auch zu Fuß gegangen wäre".
Ich glaube auch, dass es für den deutschen Handball wirklich besser ist, wenn die Nationalmannschaft nicht nur ihr eigenes Süppchen braut sondern auch mit den verschiedensten Spielern im zusammenspiel Erfahrungen sammelt. -
Ich will auch gar nicht bestreiten, dass Lemgo finanziell einen Mini Klein wuppen kann, nur reicht das nur bedingt für einen Transfer.
Ciudad wollte auch Karabatic, Barca wollte immer Lövgren haben und die sind finanziell sicher keine Leichtgewichte.
Aber auch Klein hat noch Vertrag, hat Perspektive in Kiel und fühlt sich allen anschein nach wohl.
Und Kiel hängt auch sehr an ihm, die werden ihm auch 2 Euro fünfzig zahlen. -
Zitat
Original von ostufer
Da tritt das Westfahlen Blatt aber gewaltig in die großen Fußstapfen der Hamburger Morgenpost (intern auch "Morgenpest")

Hens, der einen Vertrag bis 2011 (?) in HH hat und die größte Zugnummer bei den Hanseaten ist? Glandorf, der seinen Wechsel nach FL
(oder seinen Verbleib in NDH) heute bekannt geben wird? Ne, denn man tau....Auch einen Wechsel von Klein halte ich für absolute Träumerei.
Aber unterhaltender Artikel.
-
Zitat
Original von Teddy
Immanent-transzendent und damit jenseits der Grenzen irdischen Verständnisses ...
Genau.
Ich brauche wirklich kein Bild um zu beten, zu glauben. Es würde mich auch eher erschrecken, wenn ich mir Gott vorstellen könnte. -
Zitat
Original von Zickenbändiger
Und unmittelbar nach der Chatsession mit Claus diese Juwelen gefunden:Klasse Lied, überraschend die Judas Priest Version. Gefällt mir, nur textlich täte mich es interessieren, wie man da die (Erklär-)Kurve kriegt, denn die Herren werden wohl keine intime Beziehung zu Bob Dylan gehabt haben ;). aber schön ist es auf jeden Fall, Klisches geschickt genutzt.
-
GiYour Song ist tatsächlich ein wunderschöner Song, auch wenn ich EJ nicht mag. Gibt auch ne klasse Version von Al Jarreau.
Schönes Lied, süßer Text, macht Spaß. Wobei Easy vorher auch mir sehr gefiel.
Und jetzt doch mal wieder ein Klassiker aus meiner Kindheit: "El Pasador - Amada mia amore mio" von den Vorstadtkrokodilen (mit M.Semmelrogge).Diddi: Ich will nicht sagen, dass ne Liveplatte von DS schlechter ist, nur überzeugt haben sie mich Live wenig, gerade nach einem Konzert, in dem eine Band das ganze Publikum mitgerissen hat und eben danach der Hauptact kahm, der das Publikum dann so alleine läßt.
Mag einfach daran liegen, dass Was (not was) so genial waren
-
Habe Dire Straits mal live in Stuttgart gesehen. Was (not was) waren eine tolle Vorgruppe

DS sind nett, harmonisch und freundlich -und auf Dauer ungeheur langweilig, auch jetzt wo es ein Klassiker ist
Edit: Das zieht sich Live durchaus fort, wenn so eine Gruppe in ihrem Zenit weniger Stimmung macht, als die eigentlich stilfremde Vorband. Aber da tobte noch der Bär und dann kahm der Knopfler und zupfte selbstzufrieden vor sich hin

-
ZitatAlles anzeigen
Streckenpräsentation in Paris
Tour 2008: Keine Transfers, kürzere Etappen
25.10.2007 - Paris (dpa/Ra) - Zum ersten Mal seit 40 Jahren verzichtet die Tour de France im kommenden Jahr auf einen Prolog zum Auftakt. Die 95. Tour, die nach der Ära Lance Armstrong ihren dritten Anlauf zum «Neuanfang» startet und ihre Anforderungen etwas drosseln will, beginnt am 5. Juli in Brest in der Bretagne mit einem 195 Kilometer langen Teilstück nach Plumelec. Die Frankreich-Rundfahrt, die in diesem Jahr durch zahlreiche Dopingfälle und den Rauswurf des belasteten Spitzenreiters Michael Rasmussen sowie des Kasachen Alexander Winokurow geprägt war, endet nach 3 554 Kilometern am 27. Juli auf den Pariser Champs Elyseés.
Durch längere Ruhezeiten für die Fahrer durch wegfallende Transfers und kürzere Etappen soll sie «entschärft» werden. Zum offiziellen Bruch mit dem Weltverband UCI kam es nach dessen Einlenken, die großen Rundfahrten aus dem Protour-Wettbewerb zu lösen und die Einladungs-Kriterien den Veranstaltern zu überlassen, nicht.
Die Vorlage eines Blutpasses wird «ethische Bedingung» für die Startberechtigung zur nächsten Tour werden. Das sagte Patrice Clerc, der Präsident des Tour-Organisators ASO, bei der Präsentation des Kurses im voll besetzten Palais des Congrès in Paris. Die Einführung eines «Blutpasses» mit allen relevanten Daten von Doping-Kontrollen war das wichtigste Ergebnis des vor zwei Tagen in Paris unter der Regie der französischen Sportministerin zu Ende gegangenen Anti-Doping-Gipfels.
Dabei saßen ASO, UCI und Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, in Fragen der Doping-Bekämpfung selten einer Meinung, an einem Tisch. Clerc sieht die übel beleumundete Sportart nach dem Gipfel sogar als Vorreiter für andere Sport-Disziplinen: «Der Radsport hat den Weg gezeigt.»
Die Tour 2008, die nach neun Jahren wieder einen Abstecher nach Italien einlegt, führt zuerst durch die Pyrenäen, dann die Alpen. Nach einem Jahr Pause steht wieder der traditionelle Aufstieg in das Ski-Paradies L`Alpe d`Huez auf dem Programm. Insgesamt gibt es vier Bergankünfte. Zwei Zeitfahren - 4. Etappe über 29 Kilometer, 20. Etappe über 51 Kilometer - stehen auf 21 Etappen bevor. Die oft kritisierten, Kräfte zehrenden langen Transfers für die Fahrer sollen 2008 entfallen. Eine sportliche Neuregelung ist bemerkenswert: In keinem Etappenziel gibt es Zeitgutschriften.
«Das wichtigste für mich war heute die Aussage, dass die Ethik entscheidend sein soll, welche Teams eingeladen werden. Es ist weiter sehr bemerkenswert, dass wir keine Bonifikationen mehr haben und durch die wegfallenden, langen Wege nach den Etappen, jeden Tag eine Stunde mehr Zeit für Erholung der Fahrer haben», sagte Hans-Michael Holczer, der Chef des Gerolsteiner-Teams, der dafür plädierte, dass die Landesverbände ihre Fahrer gegenseitig kontrollieren, das heißt Spanier kontrollieren deutsche Fahrer, Franzosen italienische Fahrer und so weiter. Das wäre laut Holczer eine lohnende «Investition in die Chancengleichheit.»
«Die wegfallenden Zeit-Bonifikationen machen die erste Woche weniger nervös. Aber die verkürzten Etappen bürgen auch besondere sportliche Gefahren. Fehlende lange Transfers gehen in die richtige Richtung, dass sich die Fahrer mehr erholen können. Allerdings ist die Tour für die deutschen Fans dadurch in nächsten Jahr besonders `weit weg`», sagte Rolf Aldag, Teamchef der T-Mobile-Mannschaft. "Wir wollten einen Rhythmus in die erste Woche bringen. Auf jeder Etappe gibt es Möglichkeiten zum Attackieren", so Tour-Direktor Christian Prudhomme
Unter den Gästen saß in Paris auch der diesjährige Toursieger Alberto Contador, der unter Verdacht steht, Kundes des Madrider Doping-Arztes Eufemiano Fuentes gewesen zu sein. Der Spanier Radprofi widersprach stets dieser Version und hatte auch Rückendeckung durch den Sportminister seines Landes erhalten.
ZitatAlles anzeigen3554 km von Brest nach Paris
Tour de France 2008: Die Etappen
25.10.2007 - (Ra) - Das Peloton erwartet 2008 eine Tour de France, die von den Organisatoren anspruchsvoll, aber dennoch moderat gestaltet wurde. Bemerkenswert ist, dass für die 95. Auflage der dreiwöchigen Rundfahrt keine Transfers vorgesehen sind. Der Auftakt der insgesamt 3554 Kilometer langen Rundfahrt findet am 5. Juli in der Bretagne statt. Danach wird die Tour gegen den Uhrzeigersinn fortgesetzt. Dabei müssen zunächst die Pyrenäen und dann die Alpen überquert werden.
Bei der 95. Auflage warten zwei Zeitfahren auf das Peloton. Der erste Kampf gegen die Uhr rund um Cholet wird mit 29 Kilometern jedoch recht kurz ausfallen. Das Zeitfahren am Vorschlusstag hingegen wird mit 53 Kilometern an die Länge der Vorjahre anknüpfen. Die Rundfahrt endet am 27. Juli in Paris auf den Champs-Elysées.
Die Etappen:
Samstag, 5. Juli
Brest – Plumelec 195 kmSonntag, 6. Juli
Auray – Saint Brieuc 165 kmMontag, 7. Juli
Saint malo – Nantes 195 kmDienstag, 8. Juli
Cholet – Cholet 29 km (EZF)Mittwoch 9. Juli
Cholet – Chateauroux 230 kmDonnerstag, 10. Juli
Aigurande – Super-Besse Sancy 195 kmFreitag, 11. Juli
Brioude – Aurillac 158 kmSamstag, 12. Juli
Figeac – Toulouse 174 kmSonntag, 13. Juli
Toulouse – Bagnères de Bigorre 222 kmMontag, 14. Juli
Pau – Hautacam 154 kmDienstag, 15. Juli
Ruhetag in PauMittwoch, 16. Juli
Lannemezan – Foix 166 kmDonnerstag, 17. Juli
Lavelanet – Narbonne 168 kmFreitag, 18. Juli
Narbonne – Nimes 182 kmSamstag, 19. Juli
Nimes – Dignes les Bains 182 kmSonntag, 20. Juli
Dignes les Bains – Prato Nevoso 216 kmMontag, 21. Juli
Ruhetag in CuenoDienstag, 22. Juli
Cueno – Jausiers 157 kmMittwoch, 23. Juli
Embrun – l’Alpe d’Huez 210 kmDonnerstag, 24. Juli
Bourg d’Oisans – Saint Étienne 197 kmFreitag, 25. Juli
Roanne – Montlucon 163 kmSamstag, 26. Juli
Cérilly – Saint Amand Montrond 53 km (EZF)Sonntag, 27. Juli
Étampes – Paris Champs-Élisées 143 km[Blockierte Grafik: http://www.radsport-aktiv.de/files/fotos/1193308508_gross.jpg]
ZitatAlles anzeigen95. Tour de France
Ausgewogene Strecke mit l´Alpe d´Huez als Höhepunkt
25.10.2007 - (sid/Ra) - Die Tour de France setzt im kommenden Jahr auf zwei Einzelzeitfahren und den legendären Anstieg nach L'Alpe d'Huez, verzichtet aber auf einen Prolog. Die Organisatoren der "Großen Schleife" haben in Paris eine ausgewogene Strecke für die Frankreich-Rundfahrt 2008 präsentiert. Die 95. Ausgabe der Tour führt vom 5. bis 27. Juli 2008 über 3554km und 21 Etappen von Brest in der Bretagne über Pyrenäen und Alpen zum traditionellen Ziel auf die Pariser Champs Elysées.
Erstmals seit 1966 beginnt die Frankreich-Rundfahrt wieder mit einer „Etappe en ligne“ anstelle eines kurzen Vorspiels, der Anstieg nach L'Alpe d'Huez soll vier Tage vor der Ankunft auf den Paris Champs Elysées für die sportliche Vorentscheidung sorgen. Fünf Bergetappen, davon zwei in den Pyrenäen und drei in den Alpen, sowie zwei Einzelzeitfahren über 29km (4. Etappe) und 53km (20. Etappe) stehen auf dem Programm. Der Verzicht auf ein zweites langes Einzelzeitfahren dürfte dem amtierenden Champion Alberto Contador, der seine Stärken vor allem am Berg hat, erheblich entgegenkommen. Auf ein Mannschaftszeitfahren wird erneut verzichtet.
Die erste Woche soll nicht ausschließlich den Sprintern vorbehalten bleiben. Bereits am Ende der ersten Etappe gibt es am Ende einen zwei Kilometer langen Anstieg, der Klassiker-Spezialisten wie dem Gerolsteiner-Profi Stefan Schumacher die Chance auf einen Tagessieg bietet.
Hügelige Etappen führen das Peloton entgegen des Uhrzeigersinns in die Pyrenäen, wo auf der zehnten Etappe in Hautacam die erste von vier Bergankünften auf dem Programm steht.
Auf der 15. Etappe macht die Tour einen Abstecher ins italienische Prato Nevoso. Nach dem folgenden zweiten Ruhetag in Cueno geht es über den 2802 Meter hohen La Bonette, das Dach der Tour und den höchsten Pass Europas. Einen Tag später folgt die Königsetappe nach L'Alpe d'Huez, auf der die Fahrer die Pässe Galibier und Croix-de-Fer überwinden müssen.
-
ZitatAlles anzeigen
Schwere Vorwürfe gegen Bonner Rennstall
Sinkewitz: 2006 wurde bei T-Mobile gedopt
25.10.2007 - Hamburg/Frankfurt/Main (dpa) - Der Bonner Rennstall T-Mobile gerät erneut unter Rechtfertigungsdruck. Kronzeuge Patrik Sinkewitz schilderte in seiner Anhörung vor dem Sportgericht des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) als erster Fahrer detailliert Doping- Praktiken bei T-Mobile.
Demnach soll beim Magenta-Team auch nach dem Rauswurf von Jan Ullrich vor der Tour de France 2006 weiter gedopt worden sein. Sinkewitz habe Aussagen «insbesondere über die Art und Weise der Verabreichung von Dopingmitteln durch Ärzte und Teamärzte» gemacht, sagte der Sportgerichts-Vorsitzende Peter Barth der Deutschen Presse-Agentur dpa.
«Die Sinkewitz-Aussagen haben sich auch auf seine Zeit bei Quick Step von 2003 bis 2005 sowie auf seine Zeit bei T-Mobile im Jahr 2006 bezogen», erklärte Barth. Dass bei T-Mobile auch 2006 gedopt wurde, «wissen wir doch seit Ullrich», sagte T-Mobile-Kommunikationschef Christian Frommert. «Das zeigt ja nur die Unverfrorenheit einiger Fahrer und beweist die Notwendigkeit unseres neuen Konzepts, bei dem wir auch Rückschläge einkalkulieren müssen.»
Sinkewitz-Anwalt Michael Lehner bestätigte, dass der 27-Jährige «vom Beginn seiner Karriere bis zum Rauswurf bei T-Mobile alles über Doping berichtete». Er wolle jedoch nicht sagen, ob Sinkewitz über Doping im Team T-Mobile 2006 ausgepackt hat. Der Radprofi aus Fulda war vor der diesjährigen Tour des Dopings überführt und von T-Mobile danach entlassen worden. Der Hesse gab zu, sich in der Vorbereitung zur Frankreich-Rundfahrt ein Testosteron- Pflaster zur Leistungssteigerung auf den Arm geklebt zu haben. Da sich Sinkewitz als Kronzeuge zur Verfügung gestellt hat, hofft Lehner auf ein «gerechtes Urteil: Nicht mehr als ein Jahr Sperre».
In der knapp sechsstündigen Marathon-Anhörung in Frankfurt/Main habe Sinkewitz «eine umfangreiche Aussage getätigt, die uns tatsächlich in die Lage versetzen könnte, von einer Kronzeugenregelung Gebrauch zu machen», sagte Barth. Er hoffe in den nächsten beiden Wochen eine Entscheidung verkünden zu können: «Ich werde heute noch dem BDR das Protokoll von der Sinkewitz-Anhörung sowie übrige in das Verfahren eingebrachte Unterlagen weiterleiten.» Sowohl die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA als auch der Radsport- Dachverband UCI hätte gegen ein BDR-Urteil noch Einspruchsrecht.
T-Mobile-Teamleiter Rolf Aldag reagierte auf dpa-Anfrage überrascht: «Ich kenne keine offizielle Sinkewitz-Erklärung über Doping-Praktiken bei T-Mobile 2006. Wenn es sie gibt, werden wir darauf sicher reagieren.» Es spreche prinzipiell nichts dagegen, dass der Deutschland-Tour-Sieger von 2004 zum Bonner Rennstall zurückkehre, «wenn er die neuen Anti-Doping-Richtlinien akzeptiert und seine Sperre abgesessen hat».
Der geständige Dopingsünder Jörg Jaksche, der auch von Lehner vertreten wird und dank der Kronzeugenregelung nur für ein Jahr gesperrt wurde, hatte zuvor eine mögliche Sinkewitz-Beichte als «sehr interessant» bezeichnet. Sie könnte den Umgang mit Doping bei T- Mobile unter dem inzwischen suspendierten Teamarzt Lothar Heinrich (Freiburg) während der Tour 2006 ans Licht bringen.
Nach der Suspendierung von Ullrich, Oscar Sevilla und Ullrich- Betreuer Rudy Pevenage vor dem Tourstart wegen Doping-Verdachts glänzten die Bonner Profis auch ohne einen Star durch erstaunliche Leistungen. Sergej Gontschar (inzwischen wegen auffälliger Blutwerte von T-Mobile entlassen) feierte Etappensiege und trug das Gelbe Trikot, Matthias Kessler (wegen Dopings bei Astana entlassen) freute sich über seinen ersten Etappensieg.
Frühere Team-Kollegen müssen keine Angst vor dem Sinkewitz- Geständnis haben, sagte Lehner: «Er hat nicht auf andere Fahrer gedeutet, Namen sind nicht gefallen.» Der Heidelberger Anwalt glaubt nicht, dass Sinkewitz wegen seiner Unterschrift unter die Ehrenerklärung für einen sauberen Sport sein komplettes Jahresgehalt zurückzahlen muss. Die Erklärung sei rechtswidrig und «das Papier nicht wert, auf der sie steht». Er rechne auch nicht damit, dass T- Mobile von Sinkewitz Geld zurückfordert: «Bisher gibt es keine Anzeichen dafür».
Zuletzt soll der Hesse, der 2004 die Deutschland-Tour gewann und in diesem Jahr «Rund um den Henninger Turm» in Frankfurt, bei T- Mobile rund 700 000 Euro pro Saison verdient haben. Ungeachtet der sportlichen Gerichtsinstanzen ermittelt die Staatsanwaltschaft Bonn weiter gegen Sinkewitz wegen des Verdachts des Betrugs zum Nachteil von T-Mobile und verschiedener Renn-Veranstalter.
Und gleich die Entlastung hinterher:
ZitatAussage vor Sportgericht
Sinkewitz: Kein Doping mehr bei T-Mobile
26.10.2007 - Frankfurt/Main/Hamburg (dpa/Ra) - Der des Dopings überführte Patrik Sinkewitz hat bei seiner Anhörung vor dem Sportgericht des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) seinen ehemaligen Arbeitgeber T- Mobile auch teilweise entlastet.
«Herr Sinkewitz sagte, dass aus seiner Sicht bei T-Mobile die Verabreichung von Doping-Mitteln erledigt ist», sagte der Sportgerichts-Vorsitzende Peter Barth. Sinkewitz hatte sich dem BDR-Gericht als Kronzeuge zur Verfügung gestellt und unter anderem über die «Verabreichung von Dopingmitteln durch Ärzte und Teamärzte» beim T-Mobile-Team im vergangenen Jahr berichtet.
ZitatKasache klagt gegen Kontrollsystem
Kashechkin: Dopingtests verletzen Menschenrechte
26.10.2007 - (Ra) – Der des Dopings überführte Andrey Kashechkin sieht in Dopingtests eine Verletzung seiner Menschenrechte und ist nicht bereit, die ihm drohende zweijährige Sperre hinzunehmen. Der von seinem Astana-Team entlassene Kasache wird deshalb gegen die prinzipielle Zulässigkeit von Dopingtests klagen. Kashechkin, der bei einer Trainingskontrolle im August des Blutdopings überführt worden war, hat am 6. November eine Anhörung vor einem belgischen Gericht, in der es um die Frage geht, ob Sportbehörden überhaupt das Recht besitzen, Dopingkontrollen durchzuführen.
Laut der französischen Nachrichtenagentur AFP beruft sich Kashechkins Anwalt Luc Misson in seiner Klage auf den Artikel 8 der Erklärung der Menschenrechte. Der besagt, dass nur unter bestimmten Umständen staatliche Autoritäten in die Privatsphäre eines Menschen eingreifen dürfen. „Sportliche Autoritäten sind aber keine staatlichen Autoritäten“, so Misson. Das Sammeln von Blutproben sei bereits eine Verletzung der Menschenrechte, so der Anwalt, der bereits den Fußballer Jean-Marc Bosman im Rechtsstreit um Ablösesummen erfolgreich vertreten hatte, weiter. Das Bosman-Urteil aus dem Jahr 1995 sicherte den Profifußballern das Recht zu, nach Ablauf ihres Vertrages ablösefrei den Verein wechseln zu dürfen.
Misson kündigte bereits an, notfalls durch alle Instanzen bis vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen zu wollen. „Wir werden in einer sehr guten Position sein“, sagte Misson, der sich zuversichtlich zeigte, eine für Kaschechkin günstige Grundsatzentscheidung vor dem Europäischen Gerichtshof erzwingen zu können. Misson: „Der Kashechkin-Fall könnte ähnliche Folgen haben wie einst das Bosman-Urteil.“
Na da bin ich mal gespannt, was daraus wird, klingt aber etwas konstruiert.
-
Ich denke, wenn er erst mal ne Saison in Flensburg gespielt hat, wirst Du das evtl. anders sehen

-
Big Bad Voodoo Daddy macht übrigens auch sehr viel Spaß anzuhören.
Und interessant zu lesen sind auch die Texte

-
Hast Du Dir den Ton mal angehört?
Was hörst Du? -
Kleine bitte, könnt ihr ein bisschen Schreiben, worum es in dem Level geht, wie er heißt? Würde die Hilfe evtl. einfacher machen.
handballerin17: Lies den Quelltext und denk daran, in welchem Level Du bist (wenn ich mich recht entsinne)
-
Zum einem gibt es in diesem Forum gute Tipps, ohne dass die Lösungen drinnstehen.
Außerdem helfen natürlich sicher auch hier einige weiterhin gern
. Im Level 6 kann man, wenn ich das richtig erkannt habe, viel aus dem Quellcode erfahren (rechte Mausaste während man auf der Seite ist).
Und dann ist da noch ein spezieller Code, den man knacken muss. -
geht aber bei mir auch schon mit "vernünftigen" Monitoreinstellungen (Hell/Dunkel, Kontrast).
Level 20
-
Weil sie Einnahmen bringen? Briefköpfe komplettieren (was wieder Einnahmen bringt, beim THW steht der Titel bereits auf der HP).
Ist halt die Frage wer zurückstecken will, die Vereine oder die Verbände, bei beiden sind es halt nicht wenige Spiele, mehr oder weniger sinnvoll. -
Das nicht, aber ist es doch eine Veranstaltung mit starker Beteiligung, die vielerorts schon recht wahrgenommen wird, sicher auch in Celje, meine hier mal gelesen zu haben, dass die Spanier den Pokal auch recht lieben und in Deutschland wurde er immerhin komplett im Fernsehen gezeigt.
Klasse Finale von Omeyer, Kavticnik, Lövgren und Lund.