Beiträge von UlfN

    Ich würde den Ethik-Code schon als einen guten Baustein sehen. Natürlich hat er, wie jeder Kodex, keine rechtliche Grundlage, dennoch, solange die Teams sich daran halten ist doch besser, als ohne, sprich ohne Grund sich für den bruch rechtfertigen zu müssen.
    Und andere verträge sind rechtlich wohl scjwieriger, es geht hier ja nicht um überführte sondern nur verdächtigte Fahrer.
    Die restlichen Aktionen sind sicher wichtiger, aber ich würde den Code nicht als Schmarrn bezeichnen, er erhöht halt den Druck auf die Teams.

    Quelle


    Zitat

    Datenschutzrechte verletzt?

    Jaksche und Co. verklagen Spanischen Verband



    (Ra) - Neun unter Dopingverdacht stehende Fahrer des Astana-Teams haben den Spanischen Radsportverband verklagt, weil dieser im Zusammenhang mit der Operation Puerto Informationen in nicht korrekter Weise verbreitet habe. Zu den Klägern gehört auch der Ansbacher Jörg Jaksche, der offenbar weiterhin alles versucht, um wieder Rennen fahren zu können. So war der 30-Jährige im August bei der Nacht von Krefeld am Start.

    Die neun Astana-Fahrer begründen ihre Klage damit, dass ihre Datenschutzrechte verletzt worden seien. Neben Jaksche handelt es sich dabei um Aitor und Unai Osa, David Etxebarría, Giampaolo Caruso, Isidro Nozal, Joseba Beloki, Javier Ramirez und Allan Davis. Der zuständige Gerichtshof, der auch die Fuentes-Affäre behandelt, hat den Anspruch für berechtigt erklärt. Einige der neun Fahrer werden sich am kommenden Donnerstag mit ihren Anwälten treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

    Wie das Internetportal cyclingnews.com meldete, gibt es weitere Unregelmäßigkeiten im Rahmen der Operation Puerto. Anscheinend hatte der Spanische Sportgerichtshof die entsprechenden Akten erst am 7. Juli erhalten, dem Spanischen Radsportverband aber schon am 29. Juni Dokumente über den Fall zukommen lassen. Der Verband schickte diese Akten direkt an den Weltradsportverband UCI. Die Dokumente seien sehr ähnlich, aber nicht identisch gewesen. So habe auf der ersten Akte die offizielle Unterschrift der spanischen Guardia Civil gefehlt.



    Quelle

    Zitat

    "Die Tür steht noch offen"

    Riis macht Basso wieder Hoffnung



    (Ra) - Bjarne Riis lässt seinem suspendierten Kapitän Ivan Basso ein Hintertürchen für eine Rückkehr ins CSC-Team offen. Bedingung dafür sei, dass das Italienische Olympische Komitee (CONI) den des Dopings verdächtigen Giro-Sieger von allen im Zuge der Operation Puerto erhobenen Vorwürfen freisprechen werde. Die Aussichten dafür stehen gut.

    „Ich stehe in regelmäßigem Kontakt mit Ivan“, sagte Riis. „Er ist nach wie vor Teil des Teams und ich habe einen Zweijahresvertrag mit ihm. Wir müssen abwarten, ob er freigesprochen wird. Aber die Tür ist immer noch offen für ihn.“

    Basso erwartet einen für ihn günstigen Ausgang des Verfahrens und rechnet mit einem baldigen Comeback. „Ich hoffe, dass die Entscheidung bald bekannt gegeben wird“, sagte der 28-jährige Italiener ,“und dass ich möglichst schnell wieder ins Team zurückkehren kann. Wenn ich freigesprochen bin, werde ich mich mit CSC über meine Zukunft unterhalten.“

    Aller Voraussicht nach wird das CONI sein Verfahren gegen Basso aus Mangel an Beweisen einstellen. Bassos Names wurde bei einem von der Polizei abgehörten Telefonat erwähnt und steht auf einem Fax. Außerdem findet sich der Name „Birillo“ auf einem der im Büro von Eufemiano Fuentes beschlagnahmten Blutbeutel. Der dubiose Arzt steht im Mittelpunkt des spanischen Blutdopingskandals. Angeblich soll „Birillio“ der Name von Bassos Hund sein. Diese mehr oder minder aussagekräftigen Indizien scheinen dem CONI nicht auszureichen, so dass Basso auf die Fortsetzung seiner Karriere hoffen darf.



    Quelle

    Zitat

    "Sieht nach einem Irrtum aus"

    Merckx glaubt nicht, dass Landis gedopt hat



    (Ra) - Eddy Merckx hält Toursieger Floyd Landis für das Opfer eines Irrtums und nicht für einen Doper. Das sagte die belgische Radsportlegende in einem Gespräch mit der Tageszeitung Het Laatste Nieuws. „Ich glaube nicht, dass Landis etwas Illegales zu sich genommen hat“, so der fünfmalige Toursieger. „Natürlich weiß ich es nicht genau, ich war ja nicht dabei. Aber für mich sieht es so aus, als ob das Ganze ein Irrtum wäre.“

    Merckx, dessen Sohn Axel in dieser Saison Phonak Teamkollege von Landis gewesen war, war in den vergangenen Monaten immer wieder zu den positiven Dopingtests befragt worden, hatte sich bisher aber in Schweigen gehüllt. Gegenüber der belgischen Zeitung äußerte er sich jetzt erstmals zum Dopingfall Landis – der nach seinem Gefühl keiner ist.

    Merckx beklagte zudem, dass der Radsport eine derart große Last im Antidopingkampf aufgebürdet bekommt. „Im Radsport gibt es mehr Dopingkontrollen als in allen anderen Sportarten“, sagte er. „Kein Wunder, dass dann Leute überführt werden. Nirgendwo wird so streng und so häufig kontrolliert. Trotzdem muss eines klar sein: Ein Athlet, der dopt, kann kein großer Athlet sein.“

    Trotz der tiefen Krise, in der sich der Radsport gegenwärtig befindet, ist Merckx zuversichtlich: „Radsport ist ein Sport für das Volk. Solange die Menschen das Fahrrad benutzen werden – und wer tut das nicht? – wird es den Sport geben.“

    Quelle


    Mancebo belastet Budget von AG2R


    Alles mal wieder keine schönen Nachrichten, auch wenn die Indizienkette gegen Basso wohl wirklich etwas dünn ist. Aber irgendwie kommt in mir immer mehr der Verdacht auf, das in Spanien kräftig geschlampt wurde. Wäre alles andere als gut, wenn das ganze folgenlos bleiben würde. Da kann man halt nur auf den Ethik-code und die Zukunft hoffen, zumindest im Radsport.
    Das Riis versucht, den Kampf gegen Doping voran zu treiben klingt auch ein wenig komisch.

    Fast schon amüsant der Kommentar von Eddy Merckx. Ein gedopter Athlet kann kein großer Athlet sein. Er sieht sich also nicht als großen Atlethen.

    Naja, um was positives zu melden (ich meine, ich habe dazu noch nichts geschrieben, Goodefroot hat klargestellt, dass sich Astana an den Code halten wird und Ullrich nie ein Thema bei Astana war.

    @Che: Ich gebe Dir, wie oben bereits geschrieben, absolut recht - Ein Schiedsrichter darf nicht so entgleisen. Nicht das man mich da falsch versteht. Solche Entgleisungen sind bei Spielern, bei Trainer nicht zu entschuldigen, selbst bei zuschauern will ich das nicht sehen, aber bei Schiedsrichtern ist das noch unvertretbarer, auff jeden Fall.

    Sven: Mag sein, dass man mein Schreiben missverstehen kann. Ich wollte keineswegs sagen, dass die Entscheidungen der Beiden unbedingt richtig war, wie könnte ich das auch von hier. Nur man sollte diesbezüglich doch ein wenig ruhiger agieren. So wie die Schiedsrichter mit einigen Entscheidungen falsch liegen, so liegt man doch selbst auch öfters falsch, ich denke sogar öfter. Und man muss nicht jeden beschimpfen, der einen Fehler macht. Kann ich nichts konstruktives daran finden. Aber wie gesagt, man muss dann auch nicht auf Provokationen so reagieren.
    Das Foto würde ich übrigens auch gerne sehen.

    Das Kieler Spiel lies in mir den Wunsch hochsteigen, alle 3 Torleute zu halten, auch wenn wohl klar ist, wer gehen wird. Titi wird in Kiel wohl erst richtig ankommen, wenn sie nur noch zu zweit sind, aber nach den Spielen die ich gesehen habe, hat Kiel 3 starke Torleute.
    Ansonsten schwche erste Halbzeit und eine deutliche Steigerung in Runde 2 wobei die Tschechen merklich nervöser wurden und Ihnen wohl die Erfahrung fehlte. Kiel wird hoffentlich seine volle CL-Reife anfang des nächsten Jahres entwickeln.
    Zum Gummersbach Spiel - Erst mal Glückwunsch. Tolles Spiel von Farzekas und Spatz. Etwas nervig der Eurosport Kommentar mit seinem All-Time-Außen Sigurdsson. Aber das wird sicher noch.

    Danke Eurosport.

    Zitat

    Original von UF Sven
    So. Nach 8 Stunden Rückfahrt und 5 Stunden Schlaf im heimischen Bett kann man nur sagen, dass es eine der genialsten Touren war. Danke an die Ev's für den super Nachmittag bei euch. Es hat mal wieder alles gepasst und wir hatten riesen Spaß. Auch unsere Neuen waren begeistert. Das Spiel war aus unserer Sicht natürlich etwas besser. Die Mannschaft bot ihre beste Saisonleistung. Uns hat es wahnsinnig gefreut, dass gerade die Jungs aus der zweiten Reihe überzeugen konnten.
    Über die Schiedsrichter kann man sicherlich ein ganzes Buch schreiben. Die Aktion von Oprea war ne ganz klare rote Karte. Stryger ist auf außen frei durch, Oprea rennt ihm durch den Kreis entgegen und rammt ihm die Schulter ins Gesicht. Wenn man dafür nicht rot geben kann, weiß ich nicht, wofür. Dass Lijewski nach dieser Szene mit 2 Minuten die selbe Strafe bekommt, weil er (das Spiel war unterbrochen) den Ball zu Jan Holpert rollt, ist nicht nachvollziehbar. Wir dachten, er hätte gemeckert. Die mannschaft erzählte uns jedoch, was wirklich vor gefallen war. Danach gab´s dann noch gelb für die Bank, weil Hauke Mommsen dem verletzten Stryger zur Hilfe eilte, aber vorher von den Schieris nicht auf´s Feld gebeten wurde..... Unglaublich.
    Sicher haben wir den beiden Schiedsrichtern danach keine Blumen versprochen, aber sich von Fans so provozieren zu lassen, dass man ihnen den Mittelfinger zeigt, dokumentiert letztendlich nur, wie hilflos und überfordert die Jungs waren. Ich hab es noch nie erlebt, dass Schiedsrichter so mies gepfiffen haben, dass sie den Zorn beider Fanlager auf sich gezogen haben. Schön ist allerdings, dass wir den Mittelfinger auf nem Foto haben. Das wird uns in Erinnerung bleiben :baeh:

    Nur in der Hoffnung, nicht als parteiisch eingestuft zu werden, das soll jetzt keine Kritik an die SG sein.

    Aber
    was Spieler sehen ist nicht unbedingt so objektiv wie der Blick von Schiedsrichtern, deren Ziel iene gute objektive Leistung ist, nicht der Sieg. Und auch als Fan sieht man eine Schulter schnell im Gesicht, die da gar nicht war. Ist mir auch schon passiert. Der Fan ist mit der roten Karte halt immer sehr schnell. Auch ohne das Spiel gesehen zu haben muss ich einfach an die objektivere Sichtweise der Unparteiischen glauben (ich bleibe auch dabei, dass die Leistung im Kiel - VFL G Spiel okay war und zweifle auch sonst gerne die THW Fans an, darum geht es mir nicht).

    2 Minuten Zeitstrafen gegeneinander aufzuwerten funktioniert schon mal gar nicht, da müssen sonst Abstufungen in Sekunden her.

    Wenn die Schiedsrichter einen Mittelfinger gezeigt haben so Bedarf das natürlich mehr als einer Stellungnahme, auch wenn ich es keiner Überforderung zuschreiben würde. Das darf natürlich nicht passieren, ganz egal, wem man den Finger entgegenstreckt, was diejenigen gesagt haben und wie sehr die Gemüter verletzt sind. Andere Wege mögen okay sein, aber so etwas dient Niemanden. Wenn jemand über die Gebühr in seiner Persönlichkeit verletzt wird, bin ich, (wenn es hier überhaupt der Faöö war) eher für ein denunzieren, weil es der Gemeinschaft mehr hilft, als dür eine Eskalation zwischen den Parteinen, ohne wenn und aber.



    Quelle


    Kolumbianischer verband entlastet Botero

    Kiel gewinnt sein erstes CL-Spiel in Gudme ungefährdet mit 32 zu 28 (Halbzeit 19 zu 8).

    Quelle

    Quelle THW-Homepage

    Ja, gebe zu zuerst dachte ich, die hätten vielleicht ne Probe abgegeben und sin dann verschwunden, aber da dies wohl nicht der Fall war, wirft die Sache doch ein paar Fragen auf.

    Hier mal wieder etwas besonders häßliches:

    Quelle

    Nette Idee mit dem Lügendetektor, wenn diese Tests nicht zweifelhaft wären.

    Keine konkreten Beweise gegen Basso

    Zitat

    Original von kuzorraSolange es Menschen gibt, die ihre politische Einstellungen der Öffentlichkeit aufdrängen wollen, ob diese es interessiert oder nicht, werden diese Geschäfte auch gut laufen.

    Hmm, das wird es in der Demokratie wohl immer geben (und nicht nur da). Man stelle sich ne Wahl ohne Wahlkampf vor. ;)

    Sicher ist es großes Pech, aber der Terminplan an Pflichtspielen in der Saison bleibt hoch. Und auch wenn die Gegner in den ersten Runden meißt nicht die stärksten sind - Für Vorbereitungsspiele sind die ein wenig spät, gegen Barca in der Vorbereitung zu spielen macht da mehr Sinn.



    Quelle


    Zitat

    T-Mobile gibt Kader für 2007 bekannt

    Aldag will Mannschaft mit Perspektive


    (Ra) - Man wolle "eine Mannschaft mit Perspektive“, sagte der neue T-Mobile-Teamchef Rolf Aldag bei der Vorstellung des Kaders für die neue Saison am heutigen Mittwoch in Bonn. Neben der sportlichen Qualität zählten auch Charakterstärke. "Wir brauchen Fahrer mit Herz, Kopf und guten Beinen, die als Mannschaft gut zusammen arbeiten“, betonte Aldag, der die Verpflichtung von elf Fahrern bekannt gab.

    Zum T-Mobile-Kader 2007 stoßen die beiden Deutschen Gerald Ciolek (20/von Wiesenhof-Akud) und Bert Grabsch (30/Phonak), die Briten Mark Cavendish (21/Neoprofi) und Roger Hammond (31/Discovery Channel), der Kanadier Michael Barry (30/Discovery Channel, der Österreicher Bernhard Eisel (25/FDjeux, der Niederländer Servais Knaven (35/Quick Step), der Belgier Axel Merckx (34/Phonak, der Däne Jacob Piil (33/CSC), der US-Amerikaner Aaron Olsen (28/) sowie Italiener Marco Pinotti (30/beide Saunier Duval).

    Das Team verlassen werden 13 Fahrer: Jan Ullrich, Oscar Sevilla, Andreas Klöden , Steffen Wesemann, Bas Giling, Sergey Ivanov, Matthias Kessler, Bernhard Kohl, Jörg Ludewig, Eddy Mazzoleni, Daniele Nardello, Olaf Pollack und Bram Schmitz.

    Als künftiger Kapitän und Klassementfahrer im „Übergangsjahr 2007“ (Aldag) ist Michael Rogers vorgesehen. Der 26 Jahre Australier sei "charakterlich und mental“ in der Lage, eine Mannschaft zu führen, so Aldag.



    Quelle


    Umbruch auch bei CSC

    Zabel verriet, was ihn wirklich stoppte

    Demnach hat Zabel schon lange mit einer kaputten Ferse zu kämpfen, wollte das aber nicht als lahme Ausrede für sein Alter nutzen. Warten wir ab, ob er nächstes Jahr wieder häufiger gewinnt.



    Quelle


    Österreichisches U23-Duo entlastet

    Ermittlungen gegen Paolini und Bassos Schwester


    Zitat

    Antidoping-Kampf

    Verkürzt die UCI die Großen Rundfahrten?


    (Ra) - Zwischen den Organisatoren der Großen Rundfahrten und der UCI häuft sich neuer Konfliktstoff auf. Der Internationale Radsportverband will sich mit aller Macht dafür einsetzen, die dreiwöchigen Rundfahrten zu verkürzen, falls der jüngst in Auftrag gegebene Bericht einer Untersuchungskommission das empfehlen sollte.

    Die UCI hatte im Rahmen der WM in Salzburg angekündigt, dass ein Gremium unabhängiger Wissenschaftler die großen Radrennen, vor allem aber den Giro, die Tour und die Vuelta über eine ganze Saison hin begleiten und einer genauen Prüfung unterziehen würde. Die Ergebnisse der Studie sollen dann als Grundlage für Empfehlungen an den Radsport dienen.


    „Wenn uns nahe gelegt werden sollte, Änderungen bei den drei großen und bei anderen Rundfahrten vorzunehmen, dann werden wir das diskutieren“, sagte UCI-Präsident Pat McQuaid der Nachrichtenagentur Associated Press. „Wenn Veränderungen notwendig sind, dann werden wir sie vornehmen.“ Die Forderung nach Verkürzung der großen Landesrundfahrten erhält im Zusammenhang mit der Dopingproblematik eine besondere Brisanz. Viele Kritiker sind überzeugt, dass die Strapazen dieser Rennen Doping geradezu herausfordern würden. Gegen diese Annahme spricht allerdings, dass etwa auch der Bahnradsport emsprechende Skandale hat.

    Ein weiterer, von der UCI veröffentlichter Bericht über die vergangenen beiden Jahre kommt beim Dauerthema Doping zu einem deprimierenden Ergebnis. Danach hätte es 2005/2006 keinerlei Fortschritt im Antidoping-Kampf gegeben. Ein Armutszeugnis für die UCI, auf die noch viel Arbeit zukommen wird, wenn dem Radsport zu mehr Glaubwürdigkeit verhelfen möchte.

    Quelle

    Klingt für mich nach nem Skandal, dafür gibt es ja nun mal die Möglichkeit des Handtuch schmeißens, damit auch ein Trainer einen Boxer im Rauscher davor bewahren kann, sich umzubringen.

    ich habe den Kampf zwar nicht gesehen, aber ich mag boxen eigentlich sehr gerne, nur so etwas muss ich dann nicht unbedingt sehen.

    Sehr schön waren auch die Bilder der Siegerehrung, da schienen wirklich Freunde vereint, da mag diesen netten Artikel durchaus glauben:

    Zitat

    WM-Nachlese

    Bettini hätte Zabel den Sieg gegönnt


    Salzburg/München (dpa/Ra) - Der Salzburger Geniestreich von Weltmeister Paolo Bettini vertrieb in der italienischen Presse böse Gedanken. «Bettinis Leistung beendet die Hoffnungen des allmächtigen Zabel und verschlingt die Schatten der Skandale», schrieb die «Gazzetta dello Sport». Auch «Tuttosport» geriet ins Schwärmen: «Der Radsport vergisst die schändlichen Vorfälle der jüngsten Vergangenheit und zeigt das saubere, stolze und lächelnde Gesicht eines Meisters, der ein wunderbares Märchen erlebt.»

    Der Herbst scheint auch Erik Zabels Zeit zu sein. Im Oktober 2005 gewann die Galionsfigur des deutschen Radsports etwas überraschend noch einmal Paris-Tours und verschaffte sich damit einen Abtritt mit Ausrufezeichen vom T-Mobile-Team, das ihn vorher von seiner geliebten Tour de France ausgeladen hatte. In diesem September gewann Zabel bei der Spanien-Rundfahrt zwei Etappen, darunter zum ersten Mal die prestigeträchtige zum Vuelta-Abschluss in Madrid. Es folgte der überragende Auftritt in Mozarts Geburtsstadt, wo nur der italienische Olympiasieger schneller und noch etwas cleverer als Zabel war.

    Der lustige Bettini, wegen seiner Statur und der Fähigkeit, an Steigungen plötzlich «wegzuspringen», die «Grille» genannt, schien sich fast bei Zabel entschuldigen zu wollen. «Er ist eine Persönlichkeit, wir sind seit langem Freunde. Vielleicht hätte er den Sieg sogar mehr verdient», sagte Bettini, der es vor dem Rennen nicht so eilig wie am Schluss nach 266 Kilometern hatte. Als Letzter der 198 WM-Starter rollte er los. Ein Journalist wollte von ihm wissen, welche Frau er am Straßenrand kurz vor dem Start geküsst hätte. «Meine Ehefrau», antwortete der Italiener, der die Nationalhymne lautstark mitsang. Die Dame sei aber schon etwas älter gewesen, wurde nachgehakt. Bettini: «Dann war es meine Mutter».

    Zabel hatte nach seinem Wechsel zu Milram einen zähen Saisonstart und musste bis zur Bayern-Rundfahrt auf seinen ersten Saisonsieg warten. Dann folgte der Doppelschlag in Spanien. Vorher war er bei der Deutschland-Tour leer ausgegangen und hatte eine Niederlage gegen den U23-Weltmeister von Salzburg, Gerald Ciolek, zu verdauen gehabt. Alle Überredungskunst nutzte nichts: Das Riesentalent aus Köln unterschrieb anschließend bei T-Mobile. «Ich könnte mir vorstellen, dass er jetzt merkt, dass es vielleicht doch besser gewesen wäre, noch ein Jahr zu warten. Bei T-Mobile wird er gleich im Fokus stehen», sagte Zabel.

    Den dort beschlossenen harten Anti-Doping-Kurs der ProTour-Teams begrüßte der 36-Jährige. «Die Maßnahmen sind umfangreich und absolut zu begrüßen. Aber wir müssen uns vorsehen, zu sagen: Jetzt wird alles gut. Die Vorfälle der vergangenen Monate haben uns einen harten Schlag verpasst, und die wahren Auswirkungen wird man vielleicht erst in zwei, drei Jahren spüren, wenn die großen Verträge auslaufen.»



    Quelle


    Bettini erfüllt sich Traum - jetzt auf die Bahn?

    Zabel greift in Stuttgart wieder an

    Pech am Ende! Auch Wegmann und Schumi stark

    WM lockte 337.000 Zuschauer


    Axel Merckx (34, Team Phonak), Sohn von Eddy Merckx, soll übrigens als Neuzugang bei T-Mobile im Gespräch sein.

    Nun belastet Jesús Manzano auch den Fußball. Und scheinbar ist die Fuentes Affäre bei weitem noch nicht beendet.

    Zitat

    Kronzeuge belastet Nationalspieler

    Manzano bekräftigt Doping-Verdächtigungen


    Mainz (dpa) - Der ehemalige Radprofi Jesús Manzano hat seine Verdächtigungen bekräftigt, nach denen auch andere Sportarten in den Doping-Skandal um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes verwickelt sein sollen.

    Ein mit ihm befreundeter spanischer Nationalspieler soll nach Manzanos Aussagen zu Fuentes gegangen sein. «Und er hat jetzt Angst wie alle anderen», sagte der Ex-Radprofi in der Sportreportage des ZDF. Es handele sich dabei um einen Profi aus einem der beiden großen spanischen Clubs, so Manzano. Den Namen nannte er allerdings nicht.

    Mit seinen Äußerungen widerspricht Manzano auch FIFA-Präsident Joseph Blatter. Der Fußball-Weltverbands-Chef glaubt, dass es in den Mannschaftssportarten «praktisch kein Doping» gebe. Das bringe nichts. Dagegen sagte Manzano im ZDF: «Es handelt sich um einen Spieler, den ich nicht jeden Tag treffe, weil er viel unterwegs ist. Mit seiner Mannschaft und mit dem Nationalteam.»

    «Bei Doktor Fuentes habe ich im Hotel Torrejon viele getroffen. Zum Beispiel Leichtathleten», führte Manzano weiter aus. Darunter hätten sich die ehemaligen Marathon-Weltmeister Abel Anton und Martin Fiz sowie der ehemalige 5000-m-Europameister Alberto Garcia und der frühere 1500-m-Europameister Reyez Estevez befunden.

    Die Betroffenen würden nun hoffen, «dass dieser Sturm, dieser Tsunami vorbeizieht so wie er gekommen ist und sie in Ruhe weitermachen können. Aber sie haben Schiss.» So soll laut dem vom ZDF zitierten Polizeireporter der Zeitung «El Pais», José Antonio Hernandez, die Operation Puerto «in die zweite Phase treten. Und die Ermittlungen werden sich vor allem auf Leichtathletik und Fußball konzentrieren



    Quelle


    Weiterhin Chaos im Fall Ullrich

    Absolut.


    Quelle

    Na, wenn Zabel sonst aufgehört hätte, dann kann ich auch gut mit dem 2. Platz leben ;), zumal es am Thron auch nicht den Falschen getroffen hat.