Ich würde den Ethik-Code schon als einen guten Baustein sehen. Natürlich hat er, wie jeder Kodex, keine rechtliche Grundlage, dennoch, solange die Teams sich daran halten ist doch besser, als ohne, sprich ohne Grund sich für den bruch rechtfertigen zu müssen.
Und andere verträge sind rechtlich wohl scjwieriger, es geht hier ja nicht um überführte sondern nur verdächtigte Fahrer.
Die restlichen Aktionen sind sicher wichtiger, aber ich würde den Code nicht als Schmarrn bezeichnen, er erhöht halt den Druck auf die Teams.
Beiträge von UlfN
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Scheitert´s am Geld?
CSC: Anti-Doping Programm in der WarteschleifeVon Christoph Adamietz
Viel Lärm um nichts? Das laut Bjarne Riis "beste Anti-Doping Programm der Welt" befindet sich nach wie vor in der Warteschleife.In Folge der möglichen Verwicklung von CSC-Kapitän Ivan Basso in den spanischen Dopingskandal hatte der dänische Teamchef vor wenigen Wochen für seine Mannschaft vollmundig ein besonders effizientes Dopingbekämpfungsprogramm angekündigt. Als ersten Schritt holte Riis mit Rasmus Damsgaard einen der führenden Anti-Doping Spezialisten Dänemarks ins Team.
Die weiteren Vorhaben von Riis scheinen aber zu ruhen, zumindest vorerst. Auch nach dem letzten Treffen zwischen Riis und Damsgaard konnte man noch immer keine konkreten Pläne und Lösungen verkünden, wie man bei der Dopingbekämpfung vorgehen wolle.
Zumindest Damsgaard ist jedoch noch optimistisch, ein gutes System zu entwickeln. ,,Wir sind noch nicht so weit gekommen, wie ich es mir erhofft hatte. Ich sehe uns trotzdem auf einem guten Weg.“
Natürlich spielt bei der Umsetzung der Pläne auch der finanzielle Aspekt eine wesentliche Rolle. ,,CSC überprüft noch sein Budget. Man will schauen, ob unser Vorhaben auch finanzierbar ist“, so Damsgaard.
Mit ins Boot nehmen wollen Riis und Damsgaard auch die Nationale Anti-Doping Agentur Dänemarks und die UCI. Vor allem die Antwort der UCI lässt aber noch auf sich warten.
ZitatDatenschutzrechte verletzt?
Jaksche und Co. verklagen Spanischen Verband
(Ra) - Neun unter Dopingverdacht stehende Fahrer des Astana-Teams haben den Spanischen Radsportverband verklagt, weil dieser im Zusammenhang mit der Operation Puerto Informationen in nicht korrekter Weise verbreitet habe. Zu den Klägern gehört auch der Ansbacher Jörg Jaksche, der offenbar weiterhin alles versucht, um wieder Rennen fahren zu können. So war der 30-Jährige im August bei der Nacht von Krefeld am Start.Die neun Astana-Fahrer begründen ihre Klage damit, dass ihre Datenschutzrechte verletzt worden seien. Neben Jaksche handelt es sich dabei um Aitor und Unai Osa, David Etxebarría, Giampaolo Caruso, Isidro Nozal, Joseba Beloki, Javier Ramirez und Allan Davis. Der zuständige Gerichtshof, der auch die Fuentes-Affäre behandelt, hat den Anspruch für berechtigt erklärt. Einige der neun Fahrer werden sich am kommenden Donnerstag mit ihren Anwälten treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Wie das Internetportal cyclingnews.com meldete, gibt es weitere Unregelmäßigkeiten im Rahmen der Operation Puerto. Anscheinend hatte der Spanische Sportgerichtshof die entsprechenden Akten erst am 7. Juli erhalten, dem Spanischen Radsportverband aber schon am 29. Juni Dokumente über den Fall zukommen lassen. Der Verband schickte diese Akten direkt an den Weltradsportverband UCI. Die Dokumente seien sehr ähnlich, aber nicht identisch gewesen. So habe auf der ersten Akte die offizielle Unterschrift der spanischen Guardia Civil gefehlt.
Zitat"Die Tür steht noch offen"
Riis macht Basso wieder Hoffnung
(Ra) - Bjarne Riis lässt seinem suspendierten Kapitän Ivan Basso ein Hintertürchen für eine Rückkehr ins CSC-Team offen. Bedingung dafür sei, dass das Italienische Olympische Komitee (CONI) den des Dopings verdächtigen Giro-Sieger von allen im Zuge der Operation Puerto erhobenen Vorwürfen freisprechen werde. Die Aussichten dafür stehen gut.„Ich stehe in regelmäßigem Kontakt mit Ivan“, sagte Riis. „Er ist nach wie vor Teil des Teams und ich habe einen Zweijahresvertrag mit ihm. Wir müssen abwarten, ob er freigesprochen wird. Aber die Tür ist immer noch offen für ihn.“
Basso erwartet einen für ihn günstigen Ausgang des Verfahrens und rechnet mit einem baldigen Comeback. „Ich hoffe, dass die Entscheidung bald bekannt gegeben wird“, sagte der 28-jährige Italiener ,“und dass ich möglichst schnell wieder ins Team zurückkehren kann. Wenn ich freigesprochen bin, werde ich mich mit CSC über meine Zukunft unterhalten.“
Aller Voraussicht nach wird das CONI sein Verfahren gegen Basso aus Mangel an Beweisen einstellen. Bassos Names wurde bei einem von der Polizei abgehörten Telefonat erwähnt und steht auf einem Fax. Außerdem findet sich der Name „Birillo“ auf einem der im Büro von Eufemiano Fuentes beschlagnahmten Blutbeutel. Der dubiose Arzt steht im Mittelpunkt des spanischen Blutdopingskandals. Angeblich soll „Birillio“ der Name von Bassos Hund sein. Diese mehr oder minder aussagekräftigen Indizien scheinen dem CONI nicht auszureichen, so dass Basso auf die Fortsetzung seiner Karriere hoffen darf.
Zitat"Sieht nach einem Irrtum aus"
Merckx glaubt nicht, dass Landis gedopt hat
(Ra) - Eddy Merckx hält Toursieger Floyd Landis für das Opfer eines Irrtums und nicht für einen Doper. Das sagte die belgische Radsportlegende in einem Gespräch mit der Tageszeitung Het Laatste Nieuws. „Ich glaube nicht, dass Landis etwas Illegales zu sich genommen hat“, so der fünfmalige Toursieger. „Natürlich weiß ich es nicht genau, ich war ja nicht dabei. Aber für mich sieht es so aus, als ob das Ganze ein Irrtum wäre.“Merckx, dessen Sohn Axel in dieser Saison Phonak Teamkollege von Landis gewesen war, war in den vergangenen Monaten immer wieder zu den positiven Dopingtests befragt worden, hatte sich bisher aber in Schweigen gehüllt. Gegenüber der belgischen Zeitung äußerte er sich jetzt erstmals zum Dopingfall Landis – der nach seinem Gefühl keiner ist.
Merckx beklagte zudem, dass der Radsport eine derart große Last im Antidopingkampf aufgebürdet bekommt. „Im Radsport gibt es mehr Dopingkontrollen als in allen anderen Sportarten“, sagte er. „Kein Wunder, dass dann Leute überführt werden. Nirgendwo wird so streng und so häufig kontrolliert. Trotzdem muss eines klar sein: Ein Athlet, der dopt, kann kein großer Athlet sein.“
Trotz der tiefen Krise, in der sich der Radsport gegenwärtig befindet, ist Merckx zuversichtlich: „Radsport ist ein Sport für das Volk. Solange die Menschen das Fahrrad benutzen werden – und wer tut das nicht? – wird es den Sport geben.“
Mancebo belastet Budget von AG2R
Alles mal wieder keine schönen Nachrichten, auch wenn die Indizienkette gegen Basso wohl wirklich etwas dünn ist. Aber irgendwie kommt in mir immer mehr der Verdacht auf, das in Spanien kräftig geschlampt wurde. Wäre alles andere als gut, wenn das ganze folgenlos bleiben würde. Da kann man halt nur auf den Ethik-code und die Zukunft hoffen, zumindest im Radsport.
Das Riis versucht, den Kampf gegen Doping voran zu treiben klingt auch ein wenig komisch.Fast schon amüsant der Kommentar von Eddy Merckx. Ein gedopter Athlet kann kein großer Athlet sein. Er sieht sich also nicht als großen Atlethen.
Naja, um was positives zu melden (ich meine, ich habe dazu noch nichts geschrieben, Goodefroot hat klargestellt, dass sich Astana an den Code halten wird und Ullrich nie ein Thema bei Astana war.
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@Che: Ich gebe Dir, wie oben bereits geschrieben, absolut recht - Ein Schiedsrichter darf nicht so entgleisen. Nicht das man mich da falsch versteht. Solche Entgleisungen sind bei Spielern, bei Trainer nicht zu entschuldigen, selbst bei zuschauern will ich das nicht sehen, aber bei Schiedsrichtern ist das noch unvertretbarer, auff jeden Fall.
Sven: Mag sein, dass man mein Schreiben missverstehen kann. Ich wollte keineswegs sagen, dass die Entscheidungen der Beiden unbedingt richtig war, wie könnte ich das auch von hier. Nur man sollte diesbezüglich doch ein wenig ruhiger agieren. So wie die Schiedsrichter mit einigen Entscheidungen falsch liegen, so liegt man doch selbst auch öfters falsch, ich denke sogar öfter. Und man muss nicht jeden beschimpfen, der einen Fehler macht. Kann ich nichts konstruktives daran finden. Aber wie gesagt, man muss dann auch nicht auf Provokationen so reagieren.
Das Foto würde ich übrigens auch gerne sehen. -
Das Kieler Spiel lies in mir den Wunsch hochsteigen, alle 3 Torleute zu halten, auch wenn wohl klar ist, wer gehen wird. Titi wird in Kiel wohl erst richtig ankommen, wenn sie nur noch zu zweit sind, aber nach den Spielen die ich gesehen habe, hat Kiel 3 starke Torleute.
Ansonsten schwche erste Halbzeit und eine deutliche Steigerung in Runde 2 wobei die Tschechen merklich nervöser wurden und Ihnen wohl die Erfahrung fehlte. Kiel wird hoffentlich seine volle CL-Reife anfang des nächsten Jahres entwickeln.
Zum Gummersbach Spiel - Erst mal Glückwunsch. Tolles Spiel von Farzekas und Spatz. Etwas nervig der Eurosport Kommentar mit seinem All-Time-Außen Sigurdsson. Aber das wird sicher noch.Danke Eurosport.
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Original von UF Sven
So. Nach 8 Stunden Rückfahrt und 5 Stunden Schlaf im heimischen Bett kann man nur sagen, dass es eine der genialsten Touren war. Danke an die Ev's für den super Nachmittag bei euch. Es hat mal wieder alles gepasst und wir hatten riesen Spaß. Auch unsere Neuen waren begeistert. Das Spiel war aus unserer Sicht natürlich etwas besser. Die Mannschaft bot ihre beste Saisonleistung. Uns hat es wahnsinnig gefreut, dass gerade die Jungs aus der zweiten Reihe überzeugen konnten.
Über die Schiedsrichter kann man sicherlich ein ganzes Buch schreiben. Die Aktion von Oprea war ne ganz klare rote Karte. Stryger ist auf außen frei durch, Oprea rennt ihm durch den Kreis entgegen und rammt ihm die Schulter ins Gesicht. Wenn man dafür nicht rot geben kann, weiß ich nicht, wofür. Dass Lijewski nach dieser Szene mit 2 Minuten die selbe Strafe bekommt, weil er (das Spiel war unterbrochen) den Ball zu Jan Holpert rollt, ist nicht nachvollziehbar. Wir dachten, er hätte gemeckert. Die mannschaft erzählte uns jedoch, was wirklich vor gefallen war. Danach gab´s dann noch gelb für die Bank, weil Hauke Mommsen dem verletzten Stryger zur Hilfe eilte, aber vorher von den Schieris nicht auf´s Feld gebeten wurde..... Unglaublich.
Sicher haben wir den beiden Schiedsrichtern danach keine Blumen versprochen, aber sich von Fans so provozieren zu lassen, dass man ihnen den Mittelfinger zeigt, dokumentiert letztendlich nur, wie hilflos und überfordert die Jungs waren. Ich hab es noch nie erlebt, dass Schiedsrichter so mies gepfiffen haben, dass sie den Zorn beider Fanlager auf sich gezogen haben. Schön ist allerdings, dass wir den Mittelfinger auf nem Foto haben. Das wird uns in Erinnerung bleiben
Nur in der Hoffnung, nicht als parteiisch eingestuft zu werden, das soll jetzt keine Kritik an die SG sein.
Aber
was Spieler sehen ist nicht unbedingt so objektiv wie der Blick von Schiedsrichtern, deren Ziel iene gute objektive Leistung ist, nicht der Sieg. Und auch als Fan sieht man eine Schulter schnell im Gesicht, die da gar nicht war. Ist mir auch schon passiert. Der Fan ist mit der roten Karte halt immer sehr schnell. Auch ohne das Spiel gesehen zu haben muss ich einfach an die objektivere Sichtweise der Unparteiischen glauben (ich bleibe auch dabei, dass die Leistung im Kiel - VFL G Spiel okay war und zweifle auch sonst gerne die THW Fans an, darum geht es mir nicht).2 Minuten Zeitstrafen gegeneinander aufzuwerten funktioniert schon mal gar nicht, da müssen sonst Abstufungen in Sekunden her.
Wenn die Schiedsrichter einen Mittelfinger gezeigt haben so Bedarf das natürlich mehr als einer Stellungnahme, auch wenn ich es keiner Überforderung zuschreiben würde. Das darf natürlich nicht passieren, ganz egal, wem man den Finger entgegenstreckt, was diejenigen gesagt haben und wie sehr die Gemüter verletzt sind. Andere Wege mögen okay sein, aber so etwas dient Niemanden. Wenn jemand über die Gebühr in seiner Persönlichkeit verletzt wird, bin ich, (wenn es hier überhaupt der Faöö war) eher für ein denunzieren, weil es der Gemeinschaft mehr hilft, als dür eine Eskalation zwischen den Parteinen, ohne wenn und aber.
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Auch Ullrich-Probe auffällig
Mit Waschmittel - EPO-Betrug leicht gemacht
Von Matthias Seng
Offenbar werden die EPO-Betrüger im Radsport immer einfallsreicher. Wie die Online-Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) meldete, sollen Radprofis mittlerweile mit Protease manipulieren. Protease ist ein Enzym, das auch in Waschmitteln vorkommt, um Flecken in der Kleidung aufzulösen. Die Betrüger verwenden es allerdings, um Spuren von körperfremdem EPO zu tilgen. Die NZZ bezieht sich in ihrem Artikel auf einen Beitrag des Schweizer Fernsehsenders SF1 vom Sonntag.Demnach steckt der Athlet vor Dopingkontrollen eine kleine Prise der Substanz in seine Hosentasche, greift unmittelbar vor dem Wasserlassen hinein und lässt dann Urin über seine Finger laufen. Einige wenige Körner genügen, um in Minutenschnelle das Eiweiß (und damit auch EPO) im Urin abzubauen. Die NZZ bezeichnet Protease als „ein fast ideales Hilfsmittel für den betrügerischen Sportler- einfach zu handhaben, zudem billig und rezeptfrei erhältlich.“
Den Schweizern Dopingfahndern war aufgefallen, dass mehr als Dutzend Dopingproben ohne jegliche EPO-Spuren - also auch ohne körpereigene - abgeliefert worden waren. Das war so auffällig, dass die Experten schnell den Verdacht hegten, hier könne manipuliert worden sein. Das Lausanner Dopinglabor untersuchte daraufhin im Frühjahr die Proben.
Eine der EPO-freien Dopingproben soll von Jan Ullrich stammen und im Dezember 2005 im Trainingslager in Südafrika entnommen worden sein, meldet das Schweizer Fernsehen. Die NZZ fügte an, dass es nach eigenen Informationen noch mindestens zwei weitere solcher Proben von Ullrich gebe.
Allerdings betonte Laborleiter Martial Saugy, dass ein EPO-Wert von Null nicht zwangsläufig auf den Einsatz von Protease zurückzuführen sei. Es gebe auch andere Gründe für das vollständige Fehlen von EPO. Derzeit laufen weitere eingehende Untersuchungen. Mit einem eindeutigen, auch juristisch verwertbaren Ergebnis rechnet Saugy in einigen Monaten.
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Zum Teil gebe ich Dir ja recht, das Publikum zahlt ja, aber - geht das auch gegen den Angestellten bei Siemens im ggs. zum Manager?
Es laufen mE schon einige Gehälter aus dem Rahmen, auch wenn mir D.N. sympatisch ist. -
Gratulation an Düsseldorf, es geht aufwärts! Das waren wichtige Punkte.
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Kiel gewinnt sein erstes CL-Spiel in Gudme ungefährdet mit 32 zu 28 (Halbzeit 19 zu 8).
ZitatAlles anzeigenDer THW Kiel ist mit einem ungefährdeten Sieg in die Gruppenphase der Champions League gestartet. Beim ersatzgeschwächten dänischen Vizemeister GOG Gudme Svendborg zeigten die Zebras allerdings nur im ersten Durchgang eine meisterliche Leistung und erspielten sich so eine 11-Tore-Führung, die letztlich zum 32:28 (19:8)-Endstand dahinschmolz. Bester Torschütze war Nikola Karabatic mit 9/2 Treffern, im Tor machte sein Landsmann Thierry Omeyer mit 21 Paraden eine starke Partie.
Dass das Spiel zwei starke Torhüterleistungen offenbarte, deutete sich gleich in der Anfangsminute an: Marcus Ahlm, mustergültig von Karabatic in Szene gesetzt, scheiterte an Henriksen, im Gegenzug scheiterte Spielmacher Mogensen an Omeyer. Dann machte es Kiels Kreisläufer in seinem zweiten Versuch besser und erzielte die Gästeführung, die Dominik Klein wenige Sekunden später gleich hätte ausbauen können, doch traf er bei seinem Tempo-Gegenstoß nur die Latte. Jakob Jensen glich aus, doch Karabatic und Kim Andersson erhöhten postwendend auf 3:1.Nach der nervösen Anfangsphase, in der Fredrik Petersen noch auf 2:3 verkürzte, bekam der THW das Spiel dann aber mehr und mehr in den Griff. Die Gastgeber fanden im Angriff kein Mittel gegen die sattelfeste Kieler 6:0-Deckung, so wurden die dänischen Rückraumschützen immer wieder zu Verlegenheitswürfen gezwungen, die entweder von den Abwehrspielern geblockt oder vom im ersten Durchgang überragenden Thierry Omeyer abgewehrt wurden. Im Angriff zeigte in den ersten 20 Minuten vor allem Kim Andersson eine starke Leistung, erzielte vier Treffer und überzeugte auch mit klugen Pässen an den Kreis. So eilten die Zebras schnell auf 8:4 (11.) davon, ehe Noka Serdarusic Marcus Ahlm eine Ruhepause gönnte und Lars Krogh Jeppesen und Pelle Linders aufs Parkett schickte.
Diese beiden machten ihre Aufgabe ausgezeichnet: Jeppesen stabilisierte die Abwehr zusammen mit Nikola Karabatic im Mittelblock noch mehr, so dass Gudme in den folgenden 12 Minuten nur zu einem einzigen Treffer durch Kreisläufer Jakob Larsen kam. Und Pelle Linders rackerte im Angriff, kam bis zum Pausenpfiff dank toller Anspiele insbesondere von Karabatic auf vier Tore und war maßgeblich daran beteiligt, dass der auf 14:5 (23.) davonzog und den Vorsprung bis zum Pausenpfiff gar auf 19:8 ausbaute. Auf den vollen Rängen der Gudme Hallen waren längst nur noch die vielen mitgereisten Kieler Schlachtenbummler zu vernehmen.
So stark die Zebras im ersten Durchgang auftrumpften, so stark bauten sie nach dem Seitenwechsel ab. Den sicheren Sieg vor Augen, fanden immer mehr Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel Einzug ins Kieler Spiel, die Dänen wurden zu einer kleinen, aber jederzeit hoffnungslosen Aufholjagd regelrecht eingeladen. Vor allem der starke Mittelmann Thomas Thordal Mogensen und der Laen-Ersatz am Kreis, Jakob Larsen, kamen nun zu leichten Torerfolgen und verkürzten so über 12:20 (34.) und 16:22 (41.) auf 18:23 (43.). Ein weiterer Grund für die rasante Aufholjagd der Gastgeber war der nun bärenstarke Keeper Peter Henriksen, der zunächst zweimal von Christian Zeitz warmgeworfen wurde und bis Mitte der zweiten Halbzeit kaum noch überwindbar war. Sein Gegenüber Thierry Omeyer hingegen fand nun nur noch selten Mittel, um die Würfe der Gudme-Spieler abzuwehren.
Dass der THW aber nie ernsthaft Gefahr lief, das Spiel noch aus der Hand zu geben, verdankten die Kieler Nikola Karabatic, der immer in wichtigen Momenten, wenn die lauter gewordenen dänischen Fans gerade Morgenluft witterten, zur Stelle war. So pendelte sich der Vorsprung bis zur 54. Minute auf 7 Tore ein, der THW führte nach einem Lövgren-Treffer mit 29:22.
Im folgenden Angriff der Gastgeber dann eine zutiefst umstrittene Szene. Mathias Madsen wurde am Kreis freigespielt, der Däne hob aber nach der Intervention von Christian Zeitz mit lautem Schrei ab. Das spanische Schiedsrichtergespann zückte sofort die rote Karte gegen den Kieler, der aber lediglich den Ball gespielt hatte. Die folgende Überzahlsituation in der nun atmosphärisch sehr aufgehitzten Halle nutzte Gudme, um noch einmal auf 25:29 zu verkürzen, doch zwei Treffer des starken Pelle Linders beendeten die letzten Hoffnungen der Gastgeber.
Nach dem 32:28-Erfolg spielt der THW bereits in vier Tagen erneut in der Champions League, Gegner in der Kieler Ostseehalle ist am Donnerstag der tschechische Meister Banik Karvina.
(Sascha Krokowski)
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Kieler Nachrichten: Der große Blonde mit dem Lächeln
Pelle Linders: "Ich bin in Kiel ein besserer Kreisläufer geworden"
Aus den Kieler Nachrichten vom 30.09.2006:
Kiel - Er hat 15 Euro gewettet. Darauf, dass Johan Edfors die mit 7,5 Millionen Dollar dotierten World-Golf-Championships im englischen Herfordshire gewinnt. Besiegt der Schwede tatsächlich auch Tiger Woods, ist Pelle Linders um 2000 Euro reicher. Der Kreisläufer des THW Kiel setzt aber aus anderen Gründen auf Edfors: Der Profi-Golfer, der gestern Rang 21 belegte, ist sein Cousin. "Die Familie muss an ihn glauben."Edfors (31) hat in diesem Jahr schon knapp 1,4 Millionen Euro gewonnen und zählt zu den besten Golfern Europas. Wenn Pelle Linders über ihn redet, blüht schnell der Flachs. "Eines Tages werde ich sein Caddie. Der bekommt schließlich zehn Prozent vom Gewinn." Caddie also. Der Mann, der die Eisen schleppt und im Regen den Schirm reicht. Linders: "Wegen der vielen Reisetage ist die Idee bei meiner Frau leider nicht so populär."
Allerdings könnte auch der Reggae-Fan sich nur schwer von seinen Töchtern Isabella (3 Jahre) und Tilde (13 Monate) trennen. Der große Blonde mit dem Dauerlächeln ist ein Familienmensch. Einer, der sich für andere einsetzt. Der Klebstoff in den Fugen einer Mannschaft. Zu seinem Geburtstag luden Therese und er alle THW-Spieler mit ihren Frauen in die Doppelhaushälfte nach Melsdorf ein. "Wir Männer sehen uns jeden Tag", meint der 31-Jährige. "Aber die Frauen haben wenig Gelegenheit, sich zu treffen." Einer wie Linders denkt an Gemeinschaften.
Bevor der Hobby-Golfer (Handicap vier) sich entschied, als Handballer ein Profi zu werden, arbeitete er mit hyperaktiven Kindern. Die Ausbildung zum Krankenpfleger brach er ab, weil er beim dänischen Spitzenklub Kolding IF unterschrieb und der Sport mehr und mehr sein Leben bestimmte. Linders wurde Nationalspieler und mit seinem Verein viermal Meister. Zuletzt war er Koldings Kapitän. "Und heute bin ich Ersatzmann in Kiel", sagt Linders ohne Bedauern. Die Rolle im Schatten seines Freundes Marcus Ahlm hat ihn nicht überrascht. "Ich wusste, auf was ich mich hier einlasse." Den Wechsel bereut er nicht. Noka Serdarusic schätzt er als "guten Trainer und sympathischen Menschen". Durch ihn sei er ein besserer Kreisläufer geworden. Inzwischen hätte er auch gelernt, wie ein Abwehrspieler denken soll. "Wenn ich aber nicht mehr das Ziel hätte, hier die Nummer eins zu werden, müsste ich sofort wegziehen", meint Linders, dessen Vertrag im Juni 2007 ausläuft. Therese (35), die an einer Fernuni Soziologie studiert, und er fühlen sich in Kiel wohl. Klar ist für sie nur, dass Isabella in Schweden eingeschult werden soll. "Wir können also noch zwei weitere Jahre bleiben", rechnet Linders vor. "Und das wollen wir auch."
Ein Grund zu bleiben sind auch die intensiven Pokerrunden mit Thierry Omeyer und Viktor Szilaygi während der Busfahrten. Ausgespielt ohne Zigarettenqualm und echte Karten auf der tragbaren Playstation. Bei dem jüngsten Trip nach Usedom besiegte der Schwede Poker-Ass "Titi" Omeyer mit 5:4. "Seitdem bin ich unser ostdeutscher Meister", sagt der 46-fache Nationalspieler, der gerne zu Büchern des schwedischen Autors Jan Guillou greift und am Herd steht. Einzige Voraussetzung: Ein Rezept. "Meine Frau würde zwar sagen, dass ich gar nicht kochen kann", meint Linders. "Aber meine Spaghetti Bolognese sind wirklich nicht so schlecht."
In der Jugend spielte Linders da, "wo ein Platz frei war". Im Tor, in der Mitte. Kreisläufer wurde er mit zwölf, als die Erkenntnis reifte, nur hier hohes Niveau erreichen zu können. "Ich werfe nicht hart, springe nicht hoch - da werden die Posten knapp." Am Kreis hat er inzwischen Spaß bei der Arbeit. "Mit einer guten Sperre mache ich auch ohne Ball dem Rückraum das Werfen leichter", sagt Linders, der sich im Spätsommer seiner Karriere sieht. "Klar ist, dass ich als 37-Jähriger nicht mehr spielen werde. Ich komme jetzt schon morgens schwer aus dem Bett." Zwei weitere Jahre in Kiel würden seine Knochen aber noch aushalten.
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Ja, gebe zu zuerst dachte ich, die hätten vielleicht ne Probe abgegeben und sin dann verschwunden, aber da dies wohl nicht der Fall war, wirft die Sache doch ein paar Fragen auf.
Hier mal wieder etwas besonders häßliches:
ZitatAlles anzeigenDopingskandal in Südafrika
Bahnradfahrer empfahl Kindern Dopingmittel
Von Christoph Adamietz
Das Thema Doping hat den Radsport weiterhin fest im Griff. Regelrechte Schreckensmeldungen kommen jetzt aus Südafrika. Dort hat der ehemalige Bahnradfahrer Shawn Lynch nach eigener Aussage sogar Kindern die Einnahme von Dopingmitteln empfohlen.Wie der selbst zwei Mal wegen Dopingvergehen gesperrte Lynch in einer Fernsehsendung gestand, beriet er regelmäßig andere Sportler, wie sie von unerlaubten Mitteln am besten Gebrauch machen könnten. Zu seinen „Klienten“ gehörten nach eigener Aussage aber aber auch Kinder.
,,Es ist ja nicht so, dass ich die Kinder gefesselt habe und ihnen dann gegen ihren Willen etwas verabreicht habe“, so Lynch. ,,Die Eltern kamen zu mir und baten mich um Hilfe.“ Diese „Hilfe“ bestand unter anderem aus Steroiden, Wachstumshormonen und Epo.
Weiterhin offenbarte Lynch, dass er zu seiner Aktivenzeit von einem Offiziellen des Radsportverbandes immer rechtzeitig vor Dopingtestes gewarnt worden war. ,,Die Herausforderung für mich war es, immer einen Schritt vor den Dopingkontrolleuren und –fahndern zu sein“, gab Lynch zu. Außerdem verkaufte er in Europa Dopingsubstanzen. An wen, wurde nicht bekannt.
Der Präsident des Südafrikanischen Radsportverbandes, Lawrence Whittaker, reagierte auf diese Aussagen umgehend und ließ über eine Pressemitteilung verlauten, dass der Verband den Gebrauch von Doping nicht tolerieren würde. ,,Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um dieses wachsende Übel, das die Zukunft unseres Sports bedroht, auszurotten.
Um das Doping zu bekämpfen, zieht Whittaker nun sogar den Einsatz eines Lügendetektors in Erwägung. Jeder Fahrer, der sich diesem Test auf freiwilliger Basis unterzieht, soll ein Bändchen bekommen. ,,Die Fahrer, die den Test nicht machen wollen, werden auffallen und sich genötigt fühlen, ihn doch durchzuführen, oder sie werden ihre Karriere beenden“, so die zweifelhafte Hoffnung von Whittaker.
Nette Idee mit dem Lügendetektor, wenn diese Tests nicht zweifelhaft wären.
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Zitat
Original von kuzorraSolange es Menschen gibt, die ihre politische Einstellungen der Öffentlichkeit aufdrängen wollen, ob diese es interessiert oder nicht, werden diese Geschäfte auch gut laufen.
Hmm, das wird es in der Demokratie wohl immer geben (und nicht nur da). Man stelle sich ne Wahl ohne Wahlkampf vor.

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Sicher ist es großes Pech, aber der Terminplan an Pflichtspielen in der Saison bleibt hoch. Und auch wenn die Gegner in den ersten Runden meißt nicht die stärksten sind - Für Vorbereitungsspiele sind die ein wenig spät, gegen Barca in der Vorbereitung zu spielen macht da mehr Sinn.
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Unternehmen wollte aussteigen
T-Mobile mit Merckx & neuer Philosophie bis 2010
Bonn (dpa) - Weniger Geld, mehr Kontrollen, keine Stars, neue Philosophie: Das T-Mobile-Team, 1991 als Telekom-Mannschaft ins Profi-Radsport-Metier gestartet, steht vor einem kompletten Neubeginn.Ohne den in die jüngste Doping-Affäre verwickelten und gekündigten Jan Ullrich, der das Bild der Bonner mit einem Jahr Unterbrechung seit 1996 prägte, hat sich das Team vor allem einem konsequenten Anti-Doping-Kampf verschrieben. Damit folgte es dem Gebot der Stunde und hofft auf eine Sogwirkung. Der Sponsor gab Rückendeckung und verlängerte sein finanzielles Engagement über 2008 hinaus bis 2010, allerdings in geringerem Umfang als bisher. Nach der Affäre sei an einen kompletten Ausstieg gedacht worden, bestätigte Finanzvorstand Thomas Winkler.
Unterdessen darf der früher Kapitän Ullrich auf eine Fahrerlizenz für die Saison 2007 hoffen. «Wenn Ullrich einen Antrag stellt, wird er sie erhalten», erklärte Lorenz Schläfli, der Geschäftsführer von Swiss Cycling in der neuesten Ausgabe des Magazins «Sport Bild». Der Schweizer Radsportverband ist für Ullrich zuständig, da der Tour-de- France-Sieger von 1997 in Scherzingen wohnt. Ullrich könne fahren, «wenn er eine Mannschaft hat», stellte Schläfli fest. Bislang galt eine Sperre Ullrichs durch den Schweizer Verband als sicher. Nun scheint man wegen der immer noch fehlenden Unterlagen des Weltverbandes UCI unruhig zu werden.
Ohne die Aushängeschilder Ullrich und Andreas Klöden sind bei T- Mobile große sportliche Erfolge eher unwahrscheinlich. Unter dem neuen Management des Amerikaners Bob Stapleton und der sportlichen Leitung des Ex-Profis Rolf Aldag soll eine neue Radsport-Philosophie zum Tragen kommen. «2007 wird sicher nicht das erfolgreichste Jahr unserer Geschichte. Aber was ist Erfolg? Erfolg ist für mich auch offensive Fahrweise, mit der wir Sympathie schaffen», sagte Aldag bei der Vorstellung des neuen Regimes in der Bonner T- Mobile-Zentrale. «Wir hatten überlegt, nach den jüngsten Vorkommnissen auszusteigen. Aber man rennt nicht davon. Wir glauben nach wie vor an den Radsport und an die Zukunft eines sauberen Radsports», sagte Winkler.
Die Zeit der großen Ambitionen bei der Tour de France sind vorerst vorbei. Der Australier Michael Rogers, der Heimkehrer Axel Merckx (Belgien) und der Nachwuchs um Patrik Sinkewitz (25/Fulda) und Linus Gerdemann (24/Münster) sind die Hoffnungen für die Rundfahrten. Die neuerdings starke Sprinterfraktion wird von dem frisch gekürten U-23- Weltmeister Gerald Ciolek (20/Köln), André Greipel (Rostock) und dem Österreicher Bernhard Eisel angeführt. Die Rote Karte erhielten neben Ullrich und dem Spanier Oscar Sevilla zum 31. Oktober auch Manager Olaf Ludwig, dessen rechte Hand Mario Kummer und der sportliche Leiter Frans van Looy (Belgien).
Der Tour-Dritte Andreas Klöden und Etappengewinner Matthias Kessler (Nürnberg) wechseln zu Astana. Die Italiener Eddy Mazzoleni, Daniele Nardello (beide Italien) und Olaf Pollack (Cottbus) erhielten kein neues Angebot. Aldag präsentierte elf Neuverpflichtungen, bei denen Merckx, Jacob Piil (Dänemark) und Servais Knaven (Niederlande) herausragen. Der Kader für 2007 schrumpfte von bisher 30 Profis auf vorerst 27. Weitere Fahrer- Verpflichtungen seien noch möglich.
Der 48 Jahre alte Unternehmer Bob Stapleton aus Kalifornien war Mitgründer und Vorstand des Mobilfunkkonzerns Voicestream Wireless, dem heutigen T-Mobile USA. Er ist zudem Eigner der Gesellschaft High Road Sports, Betreiberin des T-Mobile Team der Frauen. Deren neue Tochter, «Neue Straßen Sport GmbH» mit Sitz in Köln, wird künftig im Auftrag Sponsors, der sein bisher auf rund 12 Millionen Euro geschätztes Jahres-Engagement reduziert, als Betreibergesellschaft des Elite-Teams fungieren. «Ein großer Teil unseres Budgets fließt in den Kampf gegen Doping. Der Gesamtetat ist kleiner als 2006», sagte Stapleton, der vom «kompromisslosesten Anti-Doping-Programm aller ProTour-Teams sprach».
Das Anti-Doping-Programm der Bonner erscheint einzigartig und hat laut Teamarzt Lothar Heinrich den «gläsernen Athleten» zum Ziel. Ein internationales, medizinisches Experten-Gremium und ein Trainingskoordinator der Sporthochschule Köln sollen alle relevanten Daten der Fahrer überwachen.
ZitatT-Mobile gibt Kader für 2007 bekannt
Aldag will Mannschaft mit Perspektive
(Ra) - Man wolle "eine Mannschaft mit Perspektive“, sagte der neue T-Mobile-Teamchef Rolf Aldag bei der Vorstellung des Kaders für die neue Saison am heutigen Mittwoch in Bonn. Neben der sportlichen Qualität zählten auch Charakterstärke. "Wir brauchen Fahrer mit Herz, Kopf und guten Beinen, die als Mannschaft gut zusammen arbeiten“, betonte Aldag, der die Verpflichtung von elf Fahrern bekannt gab.Zum T-Mobile-Kader 2007 stoßen die beiden Deutschen Gerald Ciolek (20/von Wiesenhof-Akud) und Bert Grabsch (30/Phonak), die Briten Mark Cavendish (21/Neoprofi) und Roger Hammond (31/Discovery Channel), der Kanadier Michael Barry (30/Discovery Channel, der Österreicher Bernhard Eisel (25/FDjeux, der Niederländer Servais Knaven (35/Quick Step), der Belgier Axel Merckx (34/Phonak, der Däne Jacob Piil (33/CSC), der US-Amerikaner Aaron Olsen (28/) sowie Italiener Marco Pinotti (30/beide Saunier Duval).
Das Team verlassen werden 13 Fahrer: Jan Ullrich, Oscar Sevilla, Andreas Klöden , Steffen Wesemann, Bas Giling, Sergey Ivanov, Matthias Kessler, Bernhard Kohl, Jörg Ludewig, Eddy Mazzoleni, Daniele Nardello, Olaf Pollack und Bram Schmitz.
Als künftiger Kapitän und Klassementfahrer im „Übergangsjahr 2007“ (Aldag) ist Michael Rogers vorgesehen. Der 26 Jahre Australier sei "charakterlich und mental“ in der Lage, eine Mannschaft zu führen, so Aldag.
Zabel verriet, was ihn wirklich stoppte
Demnach hat Zabel schon lange mit einer kaputten Ferse zu kämpfen, wollte das aber nicht als lahme Ausrede für sein Alter nutzen. Warten wir ab, ob er nächstes Jahr wieder häufiger gewinnt.
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ZitatAlles anzeigen
Schweizer über UCI verärgert
Schläfli: Ullrich kann Lizenz bekommen
Berlin (dpa) - Der des Dopings verdächtige Rad-Profi Jan Ullrich darf auf eine Fahrerlizenz für die Saison 2007 hoffen. «Wenn Ullrich einen Antrag stellt, wird er sie erhalten», erklärte Lorenz Schläfli, der Geschäftsführer von Swiss Cycling in der neuesten Ausgabe des Magazins «Sport Bild».Der Schweizer Radsportverband ist für Ullrich zuständig, da der Tour-de-France-Sieger von 1997 in Scherzingen wohnt. Ullrich könne fahren, «wenn er eine Mannschaft hat», stellte Schläfli fest. Finanziell sieht die Zukunft für Ullrich dagegen nicht so gut aus. Die Agentur Sportfive stellt die Vermarktung des Radprofis bis auf weiteres ein, meldet das Wochenmagazin «W&V Werben & Verkaufen» in seiner neuen Ausgabe. Grund dafür sei der anhaltende Doping-Verdacht gegen Wahl-Schweizer. Erst im April 2006 hatte Sportfive einen Vermarktungsvertrag mit dem gebürtigen Rostocker geschlossen. Auch der Schweizer Uhrenhersteller IWC - Ullrichs größter Privatsponsor - zieht Konsequenzen aus den fortwährenden Doping-Vorwürfen und legt sein Sponsorship auf Eis. Der IWC-Vertrag läuft nach W&V-Informationen schon Anfang 2007 aus.
Bislang galt eine Sperre Ullrichs durch den Schweizer Verband als sicher. Nun scheint man dort wegen des schleppenden Verfahrens unruhig zu werden. «Es tut sich nichts. Am Rande der WM hat sich nichts bewegt», kritisierte Schläfli. Er hatte vor mehr als vier Wochen die Ermittlungs-Unterlagen der Guardia Civil im Zusammenhang mit dem Fall des Doping-Arztes Eufemiano Fuentes an den Weltverband UCI zurückgeschickt.
«Seitdem habe ich nichts gehört. Ich benötige für ein Disziplinar-Verfahren oder eine Anklage beglaubigte Unterlagen. Das ist nun einmal in der Schweiz Gesetz. Aber es tut sich nichts. Wenn uns die UCI nicht hilft, hat sich die Sache erledigt. Im Moment haben wir in der Schweiz keinen Dopingfall, und es wird auch gegen keinen Fahrer mit einer Schweizer Lizenz ermittelt», sagte Schläfli.
Ullrich könnte allerdings Probleme bekommen, ein neues Team zu finden, denn noch gilt der Ethik-Code der Profi-Rennställe, wonach des Dopings verdächtige Fahrer nicht eingesetzt werden dürfen. Ullrich hatte zuvor bereits mehrfach seine Überzeugung geäußert, dass er sofort ein Team fände, wenn ihn der Schweizer Verband nicht mit einer Sperre belege.
Ullrich war vor der Tour de France von seinem Team T-Mobile suspendiert worden, als von den spanischen Ermittlern Belege über seine mögliche Verwicklungen in den «Fall Fuentes» in die Öffentlichkeit gelangt waren. Die Kündigung vom Team T-Mobile war am 20. Juli erfolgt.
Österreichisches U23-Duo entlastet
Ermittlungen gegen Paolini und Bassos Schwester
ZitatAntidoping-Kampf
Verkürzt die UCI die Großen Rundfahrten?
(Ra) - Zwischen den Organisatoren der Großen Rundfahrten und der UCI häuft sich neuer Konfliktstoff auf. Der Internationale Radsportverband will sich mit aller Macht dafür einsetzen, die dreiwöchigen Rundfahrten zu verkürzen, falls der jüngst in Auftrag gegebene Bericht einer Untersuchungskommission das empfehlen sollte.Die UCI hatte im Rahmen der WM in Salzburg angekündigt, dass ein Gremium unabhängiger Wissenschaftler die großen Radrennen, vor allem aber den Giro, die Tour und die Vuelta über eine ganze Saison hin begleiten und einer genauen Prüfung unterziehen würde. Die Ergebnisse der Studie sollen dann als Grundlage für Empfehlungen an den Radsport dienen.
„Wenn uns nahe gelegt werden sollte, Änderungen bei den drei großen und bei anderen Rundfahrten vorzunehmen, dann werden wir das diskutieren“, sagte UCI-Präsident Pat McQuaid der Nachrichtenagentur Associated Press. „Wenn Veränderungen notwendig sind, dann werden wir sie vornehmen.“ Die Forderung nach Verkürzung der großen Landesrundfahrten erhält im Zusammenhang mit der Dopingproblematik eine besondere Brisanz. Viele Kritiker sind überzeugt, dass die Strapazen dieser Rennen Doping geradezu herausfordern würden. Gegen diese Annahme spricht allerdings, dass etwa auch der Bahnradsport emsprechende Skandale hat.
Ein weiterer, von der UCI veröffentlichter Bericht über die vergangenen beiden Jahre kommt beim Dauerthema Doping zu einem deprimierenden Ergebnis. Danach hätte es 2005/2006 keinerlei Fortschritt im Antidoping-Kampf gegeben. Ein Armutszeugnis für die UCI, auf die noch viel Arbeit zukommen wird, wenn dem Radsport zu mehr Glaubwürdigkeit verhelfen möchte.
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Wäre auf jeden Fall ne gute Sache, um den Terminplan zu entlassten, wenn die 1. Buli noch später einsteigt, zu mal in Europa die Spiele ja mehr werden.
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Klingt für mich nach nem Skandal, dafür gibt es ja nun mal die Möglichkeit des Handtuch schmeißens, damit auch ein Trainer einen Boxer im Rauscher davor bewahren kann, sich umzubringen.
ich habe den Kampf zwar nicht gesehen, aber ich mag boxen eigentlich sehr gerne, nur so etwas muss ich dann nicht unbedingt sehen.
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Sehr schön waren auch die Bilder der Siegerehrung, da schienen wirklich Freunde vereint, da mag diesen netten Artikel durchaus glauben:
ZitatWM-Nachlese
Bettini hätte Zabel den Sieg gegönnt
Salzburg/München (dpa/Ra) - Der Salzburger Geniestreich von Weltmeister Paolo Bettini vertrieb in der italienischen Presse böse Gedanken. «Bettinis Leistung beendet die Hoffnungen des allmächtigen Zabel und verschlingt die Schatten der Skandale», schrieb die «Gazzetta dello Sport». Auch «Tuttosport» geriet ins Schwärmen: «Der Radsport vergisst die schändlichen Vorfälle der jüngsten Vergangenheit und zeigt das saubere, stolze und lächelnde Gesicht eines Meisters, der ein wunderbares Märchen erlebt.»Der Herbst scheint auch Erik Zabels Zeit zu sein. Im Oktober 2005 gewann die Galionsfigur des deutschen Radsports etwas überraschend noch einmal Paris-Tours und verschaffte sich damit einen Abtritt mit Ausrufezeichen vom T-Mobile-Team, das ihn vorher von seiner geliebten Tour de France ausgeladen hatte. In diesem September gewann Zabel bei der Spanien-Rundfahrt zwei Etappen, darunter zum ersten Mal die prestigeträchtige zum Vuelta-Abschluss in Madrid. Es folgte der überragende Auftritt in Mozarts Geburtsstadt, wo nur der italienische Olympiasieger schneller und noch etwas cleverer als Zabel war.
Der lustige Bettini, wegen seiner Statur und der Fähigkeit, an Steigungen plötzlich «wegzuspringen», die «Grille» genannt, schien sich fast bei Zabel entschuldigen zu wollen. «Er ist eine Persönlichkeit, wir sind seit langem Freunde. Vielleicht hätte er den Sieg sogar mehr verdient», sagte Bettini, der es vor dem Rennen nicht so eilig wie am Schluss nach 266 Kilometern hatte. Als Letzter der 198 WM-Starter rollte er los. Ein Journalist wollte von ihm wissen, welche Frau er am Straßenrand kurz vor dem Start geküsst hätte. «Meine Ehefrau», antwortete der Italiener, der die Nationalhymne lautstark mitsang. Die Dame sei aber schon etwas älter gewesen, wurde nachgehakt. Bettini: «Dann war es meine Mutter».
Zabel hatte nach seinem Wechsel zu Milram einen zähen Saisonstart und musste bis zur Bayern-Rundfahrt auf seinen ersten Saisonsieg warten. Dann folgte der Doppelschlag in Spanien. Vorher war er bei der Deutschland-Tour leer ausgegangen und hatte eine Niederlage gegen den U23-Weltmeister von Salzburg, Gerald Ciolek, zu verdauen gehabt. Alle Überredungskunst nutzte nichts: Das Riesentalent aus Köln unterschrieb anschließend bei T-Mobile. «Ich könnte mir vorstellen, dass er jetzt merkt, dass es vielleicht doch besser gewesen wäre, noch ein Jahr zu warten. Bei T-Mobile wird er gleich im Fokus stehen», sagte Zabel.
Den dort beschlossenen harten Anti-Doping-Kurs der ProTour-Teams begrüßte der 36-Jährige. «Die Maßnahmen sind umfangreich und absolut zu begrüßen. Aber wir müssen uns vorsehen, zu sagen: Jetzt wird alles gut. Die Vorfälle der vergangenen Monate haben uns einen harten Schlag verpasst, und die wahren Auswirkungen wird man vielleicht erst in zwei, drei Jahren spüren, wenn die großen Verträge auslaufen.»
Bettini erfüllt sich Traum - jetzt auf die Bahn?
Zabel greift in Stuttgart wieder an
Pech am Ende! Auch Wegmann und Schumi stark
Axel Merckx (34, Team Phonak), Sohn von Eddy Merckx, soll übrigens als Neuzugang bei T-Mobile im Gespräch sein.
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Nun belastet Jesús Manzano auch den Fußball. Und scheinbar ist die Fuentes Affäre bei weitem noch nicht beendet.
ZitatKronzeuge belastet Nationalspieler
Manzano bekräftigt Doping-Verdächtigungen
Mainz (dpa) - Der ehemalige Radprofi Jesús Manzano hat seine Verdächtigungen bekräftigt, nach denen auch andere Sportarten in den Doping-Skandal um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes verwickelt sein sollen.Ein mit ihm befreundeter spanischer Nationalspieler soll nach Manzanos Aussagen zu Fuentes gegangen sein. «Und er hat jetzt Angst wie alle anderen», sagte der Ex-Radprofi in der Sportreportage des ZDF. Es handele sich dabei um einen Profi aus einem der beiden großen spanischen Clubs, so Manzano. Den Namen nannte er allerdings nicht.
Mit seinen Äußerungen widerspricht Manzano auch FIFA-Präsident Joseph Blatter. Der Fußball-Weltverbands-Chef glaubt, dass es in den Mannschaftssportarten «praktisch kein Doping» gebe. Das bringe nichts. Dagegen sagte Manzano im ZDF: «Es handelt sich um einen Spieler, den ich nicht jeden Tag treffe, weil er viel unterwegs ist. Mit seiner Mannschaft und mit dem Nationalteam.»
«Bei Doktor Fuentes habe ich im Hotel Torrejon viele getroffen. Zum Beispiel Leichtathleten», führte Manzano weiter aus. Darunter hätten sich die ehemaligen Marathon-Weltmeister Abel Anton und Martin Fiz sowie der ehemalige 5000-m-Europameister Alberto Garcia und der frühere 1500-m-Europameister Reyez Estevez befunden.
Die Betroffenen würden nun hoffen, «dass dieser Sturm, dieser Tsunami vorbeizieht so wie er gekommen ist und sie in Ruhe weitermachen können. Aber sie haben Schiss.» So soll laut dem vom ZDF zitierten Polizeireporter der Zeitung «El Pais», José Antonio Hernandez, die Operation Puerto «in die zweite Phase treten. Und die Ermittlungen werden sich vor allem auf Leichtathletik und Fußball konzentrieren.»
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Absolut.
ZitatAlles anzeigenÜberraschendes Geständnis
Als Weltmeister hätte Zabel die Karriere beendet
Salzburg (dpa) - Erik Zabel hat sein letztes großes Karriere-Ziel WM-Gold um eine knappe Radlänge verpasst. Zwei Jahre nach Olympia-Gold in Athen hat sich Paolo Bettini in Salzburg auch den Weltmeister-Titel im Straßenradsport geholt.Der 32-jährige Italiener, 2001 in Lissabon schon einmal Vize-Weltmeister, gewann nach 266 Kilometer den Sprint vor dem gebürtigen Berliner Zabel, der den Spurt des Hauptfeldes etwas zu früh eröffnet hatte. Dritter wurde Alejandro Valverde aus Spanien. Letzter Italiener im Regenbogen- Trikot war 2002 Mario Cipollini.
«Ich hatte den Traum, Weltmeister zu werden und meinem Sohn versprochen: Wenn ich den Titel hole, bist du dran, ich werde mehr Zeit für dich haben. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dann noch weiter zu fahren. Jetzt erfülle ich noch meinen Vertrag bis 2008», sagte Zabel. «Vielleicht habe ich auf den letzten Kilometern zu viel gemacht, um vorne wieder heranzukommen. Ich musste alles oder nichts versuchen. Es ist brutal, wenn du den Zielstrich 50 Meter vor dir siehst, du noch Erster bist und dann trotzdem noch geschlagen wirst. Aber Vize-Weltmeister ist auch schön», erklärte Zabel, der 2004 in Verona ebenfalls WM-Silber geholt hatte, nachdem er 2002 in Zolder mit der Bronzemedaille zufrieden sein musste. Marathon-Mann Zabel ist seit Januar im Dauer-Renneinsatz.
Die WM-Bilanz des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) konnte sich mit Gold durch den U23-Fahrer Gerald Ciolek (Köln) und den beiden Silbermedaillen von Zabel und Trixi Worrack (Cottbus) mehr als sehen lassen. «Wir sind hoch zufrieden - das waren starke Einzelleistungen basierend auf funktionierendem Teamwork. Dann hatten wir mit Zabel auch noch das Glück der Tüchtigen», sagte BDR-Präsident Rudolf Scharping. Trotz der Super-Vorstellung des 36 Jahre alten Berliners: Es bleibt dabei, Heinz Müller (1952) und Rudi Altig (1966) bleiben weiter die einzigen deutschen Weltmeister.
In der zweiten von 12 Runden mit zwei 500 Meter-Anstiegen hatte sich eine Spitzengruppe abgesetzt, in der als einziger Deutscher Stefan Schreck (Erfurt) fuhr. Sie hatte einen Maximal-Vorsprung von annähernd 15 Minuten. Aber das nützte nichts. Nachdem die Ausreißer eingeholt waren, wurde es erst in der vorletzten Runde richtig spannend. Immer wieder bildeten sich verschiedene Führungsgruppen und das Tempo wurde immer höher.
Bei den den letzten Attacken taten sich bereits Bettini, Fabian Wegmann (Freiburg) und der Gerolsteiner-Kapitän Davide Rebellin (Italien) hervor. Drei Kilometer vor dem Ziel hatte das gesamte Feld wieder zusammengefunden, und das Finale wurde vorbereitet. Der schlaue Fuchs Bettini wartete auf der zielgerade vor dem Mirabellpark bis zuletzt, ließ zunächst Zabel vor und konterte ihn 50 Meter vor dem Ziel aus. Nach dem Sieg hatte der neue Weltmeister großes Lob für Zabel parat: «Ihn geschlagen zu haben ist ein großes Gefühl. Wir sind Freunde und fahren schon so viele Jahre zusammen. Er ist die Verkörperung des Radsports.» Danach lagen sich die beiden Routiniers in den Armen.
Na, wenn Zabel sonst aufgehört hätte, dann kann ich auch gut mit dem 2. Platz leben ;), zumal es am Thron auch nicht den Falschen getroffen hat.