Beiträge von UlfN

    In der Wohnung sind nur an der Pinwand ein paar wichtige Eintrittskarten (Abschiedsspiele, CL-Finale, letzte Saison gegen Magdeburg), die Dauerkarte und im Schrank mein Wislandertrikot und einige T-Shirts und Mützen. Ach und in einem CD-Regal muss auch noch irgendwo die unsägliche Fan-CD sein.
    Die Wohnungstür ist von Außen mit Nummernschildern zu den letzten Meisterfeiern beklebt und das war es dann wohl auch schon.
    Früher hatte ich noch 4 Seiten aus der KN zur ersten Meisterschaft seit 30 Jahren gerahmt hängen, aber die haben den letzten Umzug nicht überlebt.

    Ja, würde Sinn machen den Thread umzubenennen.

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    Deutscher Radsport macht Ernst

    Zeitenwende im Antidopingkampf?


    (sid) - Im Kampf gegen Doping macht der deutsche Radsport mobil. Beim zweiten Runden Tisch unter Führung von Rudolf Scharping, Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), mit Verantwortlichen und Sponsoren von deutschen Rennställen sowie Veranstaltern wurden in Bad Tölz einschneidende Maßnahmen im Kampf gegen Doping beschlossen. Diese sollen bereits am 31. August auf der BDR-Präsidiumssitzung verabschiedet werden und am 1. September in Kraft treten.

    Zukünftig sollen von allen Fahrern, die für deutsche Teams aktiv sind, individuelle Leistungsprofile über einen längeren Zeitraum hinweg erstellt werden. Damit soll eine enge Zusammenarbeit zwischen dem BDR und den Teamärzten einhergehen. Es wird eine unabhängige Instanz installiert, die die Daten der Fahrer beobachtet. Dabei müssen sich alle Fahrer der deutschen Teams verpflichten, ihre Blutwerte zur Verfügung zu stellen.

    Desweiteren haben sich die Verantwortlichen für ein Antidopinggesetz ausgesprochen und wollen dies nun auch auf politischer Ebene vorantreiben. "Wir sind für ein Gesetz, das den Besitz, den Handel und die Weitergabe von Dopingmitteln strafbar macht", sagte BDR-Präsident Scharping.

    Zu den weiteren Maßnahmen gehört, dass die Anzahl der Dopingkontrollen zukünftig bis in den U15-Bereich hinunter ausgeweitet wird. Darüberhinaus werden die Trainingskontrollen, vor allem die unangemeldeten Tests, deutlich erhöht. Bis zu 50 Prozent mehr Tests sollen durchgeführt werden. Außerdem soll die Qualität der Kontrollen verbessert werden, was eine gleichzeitige Durchführung von Urin- und Blutkontrollen beinhaltet.

    Zu den möglichen Sanktionen gehört dabei eine direkte Sperre von Fahrern, sollte sie sich Kontrollen entziehen. Dementsprechend wird auch bei Abweichung der Profile eine Sperre ausgesprochen.



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    Eigenblutvolumen-Messungen

    Doping: T-Mobile führt neues Kontrollverfahren ein


    (sid) - Aus Schaden wird man klug: Das T-Mobile-Team hat aus dem Fall Jan Ullrich die Konsequenzen gezogen und wird künftig bei allen Fahrern Eigenblutvolumen-Messungen durchführen. Durch dieses Verfahren, das Professor Walter Schmidt von der Universität Bayreuth entwickelt hat, werden Hinweise auf mögliches Eigenblut-Doping geliefert. Ullrich steht im Zuge des spanischen Doping-Skandals um Eufemiano Fuentes unter Verdacht, Eigenblut-Doping betrieben zu haben. Diese Methode war bislang nicht nachweisbar.

    "Wir werden diese Blutvolumenkontrollen im Team einführen. Diese Maßnahmen werden auch in die neuen Verträge der Fahrer eingearbeitet. Darüberhinaus werden wir noch ein ausgeweitetes, internes Programm auflegen, das wir Ende August vorstellen werden", sagte T-Mobile-Kommunikationchef Christian Frommert am Rande der Deutschland-Tour.

    Die von Professor Schmidt ausgearbeitete Methode der Eigenblutvolumen-Messung basiert auf der Einatmung einer geringen und unbedenklichen Menge an Kohlenmonoxyd, das sich im Blut vollständig bindet. Dazu ist ein Atemgerät entwickelt worden, über das der Patient eine genaue Menge an CO aufnehmen muss. Vor und nach der zweiminütigen Atemphase wird Blut aus dem Ohrläppchen entnommen, um die Differenz des Kohlenmonoxydanteils im Blut festzustellen.



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    Stichwort: A- und B-Probe

    Stichwort: Testosteron/Epitestosteron

    BDR kündigt scharfe Dopingkontrollen an

    Eine 6 ! in Latein (bei nur einer 3 in Mathe) hat mir früher eine Ehrenrunde eingebracht, dementsprechend kann man kaum sagen, dass ich die Sprache gelernt habe ;).
    Mein englisch ist okay und polnisch und italienisch will ich aus privaten Gründen noch lernen.
    Polnisch geht ab Oktober hoffentlich los.
    Ach ja, ein paar Brocken ungarisch hatte ich auch mal wegen einer Frau gelernt, aber inzwischen alles vergessen.

    Na ja, Markus, es wird in der Hölle Nord wahrscheinlich weniger Wellen schlagen als bei dem Spiel in Tarp. Die meisten Sg-Fans (wenn man dem Forum glauben darf) fanden diese Aktion daneben.
    Es sind doch nur wenige, die nicht über den Tellerrand hinaus gucken können und das ist gut so.
    Deswegen dachte cih auch, man muss zu der Aktion nichts sagen, bis der Brief der SG veröffentlicht wurde. Sie hat sich endlich richtig verhalten, mit Sicherheit nicht die Ultras. In Kiel wird Lackovic auch nicht sonderlich böse empfangen, wurde am Anfang (bis zu Äußerungen und auch da finde ich es nicht okay) Knorr auch nicht (im Gegenteil) oder wer sonst noch.
    Das hat kein Niveau. Und die Flensburger Fans haben das ohne Zweifel.
    Selbst wenn Lövet zur SG wechseln würde, oder gar Staffan Olson, ich glaube es wäre nie so ein großes Thema, dass Leute so weit gehen würden.
    Klar sind einige FL Fans unzufrieden mit dem Wechsel, aber solche Aktionen müssen halt nicht sein.
    Und zum Thema Sanktionen.
    Da hat die SG viele Möglichkeiten. Von einfachen Ermahnungen, über die Aufhebung von vielen Vergünstigungen bis hin zum Hallenverbot.

    Edit: Und die Stimmung istz bei weitem nicht so wichtig wie der Ruf, den wenn der Ruf erst ruiniert ist, lebt es sich nicht ungeniert, da die Sponsoren abspringen.

    So, nachdem ich jetzt einige male meine neue DVD "Paolo Conte Live - Arena di Verona" gesehen un dgehört habe, da sind doch ein paar Lieder wieder in den Vordergrund gerückt:

    Paolo Conte - Via con me
    Paolo Conte - Lo zio
    Bruno Lauzi - Genova per noi (Paolo Conte)

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    "Spiegel": Internationales Netzwerk

    Das Horror-Kabinett des Dr. Fuentes


    Hamburg (dpa) - Die Ermittler in der Dopingaffäre, in die auch der deutsche Radprofi Jan Ullrich verwickelt ist, sind laut einem Bericht des Magazins «Der Spiegel» offenbar dabei, ein weltumspannendes Netz von Hintermännern zu enttarnen.

    Aus vertraulichen Unterlagen geht demnach hervor, dass die Guardia Civil bei dem Madrider Arzt Eufemiano Fuentes gefälschte EPO-Mittel aus China gefunden habe. Die Polizei konfiszierte zudem Anabolika-Präparate, die aus «geheimen Labors» stammen sollen, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter.

    Aus abgehörten Telefonaten schließen die Fahnder, dass Fuentes mit «unabhängigen kriminellen Gruppen» von Sportmedizinern in Europa zusammengearbeitet hat, die sich bei der Beschaffung unerlaubter Medikamente gegenseitig unterstützt haben. Zudem wollen die Ermittler klären, warum bisher so wenige Dopingsünder überführt wurden.

    Die Polizei fand vier Briefumschläge mit einem roten Pulver. Es enthielt ein Gemisch aus Stoffen, die unter anderem synthetisches EPO angreifen, so dass es in Tests nicht mehr zu entdecken ist. Die Fahnder vermuten, dass sich die Radsportler die Substanz vor Doping-Kontrollen in die Hände gerieben und beim Wasserlassen in den Urin gemischt haben.



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    B-Probe ebenfalls positiv - Phonak feuert Landis

    Auszug daraus:

    Zitat

    Doch der 30 Jahre alte Radprofi, der den erhöhten Testosteronwert stets als natürliche Erscheinung, die vom eigenen Körper produziert werde, erklärt hatte, gibt nicht auf. Schon vor Bekanntgabe des Ergebnisses der B-Probe teilte er auf seiner Homepage mit: «Ich werde kämpfen, um meinen Namen zu säubern. Ich habe bei der Tour de France nicht aufgegeben und werde jetzt auch nicht aufgeben. Ganz gleich, was die B-Probe aussagt.»

    In knapp drei Wochen wird sich das Review-Panel der Anti-Doping-Agentur der USA (USASDA) beide Seiten anhören und anschließend eine Entscheidung treffen. Diese könnte Landis allerdings vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) anfechten. «Die Entscheidung heute ist erst der Beginn eines langen Prozesses. Wir rechnen frühestens im Dezember oder Januar mit einer endgültigen Entscheidung», betonte Landis-Anwalt Jose-Maria Buxeda.

    Allerdings wird der Druck auf den Radprofi immer größer. «Uns ist klar, dass es nun an uns ist, zu beweisen, warum der Test positiv war. Entweder können wir zeigen, dass ein Fehler in der Analyse des Labors vorlag oder dass andere Begleitumstände den hohen Testosteron-Wert erklären», betonte der Landis-Anwalt. Und ergänzte: «Vielleicht lag es an den Schilddrüsen-Tabletten, die er einnahm, vielleicht am Alkohol, den er am Abend vor dem Test trank oder vielleicht lag es an beidem.»


    Franke: Ullrich war Kunde bei Fuente

    Basso vom Verband zum Rapport bestellt


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    Schönes Statement von der SG.
    Bin mir nicht sicher, ob das nun wirklich der richtige Thread ist, zumal ich mir nicht sicher bin, ob es nun tatsächlich die Ultras waren, dennoch wäre ein eigener Thread wohl etwas viel.

    Edit: Es waren die Ultras, die SG-Fans distanzieren sich im SGForum wie zu erwarten war deutlich und Jenny hat natürlich recht, die Aktion der Ultras war eigentlich kein Posting wert, allerdings der offene Brief der SG. Fand ich einfach ne sehr schöne Aktion.

    Zitat

    Original von nadine_76
    Ich kann auch einiges nicht nachvollziehen, z.B. Naivität. Der hoch geschätzte Herr Franke schießt zwar ab und zu verbal übers Ziel hinaus, aber in der Sache liegt er genau richtig. Im Schwimmsport gibt es so gut wie keine Blutkontrollen, wie jetzt bestätigt wurde. Wer sich da hinstellt und behauptet gerade diese Sportart wäre sauber, macht sich lächerlich. In Zeiten indem die Spitze so eng zusammengerückt ist, zweifelt eben die breite Öffentlichkeit solche Ergebnisse an.

    Morgen 11.00 Uhr MESZ wird das Ergebnis der B-Probe von Landis veröffentlicht und abends gibts im [URL=http://www.zdf.de/ZDFde/einzelse…2745138,00.html]«Sportstudio»[/URL] wieder eine Diskussionsrunde über dieses Thema.

    Wie weiter oben von mit bereits zitiert, ist der gute Herr Franke ja nicht gerade für seine Seriösität und seine guten Recherchen bekannt (Wobei Du ja sagst, das mit den Trainingsmethoden wurde bestätigt, so kann man dem wohl doch mehr glauben schenken). Allerdings haben diese Verdächtigungen etwas gutes und somit hat der Radsport auch für den Rest positives bewirkt:
    Man wird auch dort mal über vernünftige Kontrollen nachdenken.
    Sicher wird für die Pharmaindustrie der interessanteste Sport der Radsport bleiben und an die "rätselhaften" Todesfälle werden andere Sportarten nicht ranreichen, aber wenn die Mittel die Tests bei TdF und ähnlichem durchgestanden haben, werden sie schon auch massiv in anderen Sportarten genutzt werden.
    Nicht nur der gemeine Radsportler ist "böse".

    Was soll an so einer Reportage gut sein?
    Was bringt es, Sportler direkt vor einem Wettkampf zu provozieren?
    Was sollen denn da für Antworten kommen auf die Frage "Heute schon gedopt?"
    Was soll daran konstruktiv sein?
    Reine Provokation.

    Das ist nur Schmierenjournalismus der darauf aus ist, von den Stammtischen ein wenig Beifall zu bekommen.

    Zitat

    "T-Mobile hat sich fair verhalten"

    Ludewig: Magenta-Traum ausgeträumt


    (sid) - T-Mobile-Profi Jörg Ludewig wird keine Rennen mehr für den Bonner Rennstall fahren. Während der Tour de France war bekannt geworden, dass der Steinhagener Ende der 90er Jahre Interesse für den Gebrauch von Dopingmitteln signalisiert hatte. Diesen Schritt hatte Ludewig im Nachhinein bedauert, gleichzeitig aber beteuert, nie manipuliert zu haben. "Das T-Mobile-Team hat sich sehr fair verhalten. Mir ist nicht gekündigt worden, aber meine Starts liegen auf Eis. Ich könnte mich eigentlich freuen, dass ich bezahlten Urlaub habe. Aber ich bin Sportler und will natürlich fahren. Ich habe in meiner Vergangenheit Fehler gemacht, dafür muss ich jetzt bezahlen", sagte Ludewig.

    Sein Vertrag bei T-Mobile läuft Ende der Saison aus. "Ich habe ein super Team, wo ich mich wohl gefühlt habe. Jetzt ist dieser Traum nach eineinhalb Jahren ausgeträumt." Die Chancen, einen neuen Rennstall zu finden, seien sehr gering, sagte der 30-Jährige.

    Quelle

    Mit 30 ist er zwar noch nicht sehr alt für einen Radfahrer, aber scheinbar sieht er seine Chancen schlecht. Er war nie ein großer Fahrer, ein guter Wasserträger, aber nicht mehr. Und dann die Situation um seine nicht Verlängerung. Das könnte die Sache erschweren.

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    IOC-Chef zum Antidopingkampf

    Rogge: Tour und Giro leichter machen


    Bielefeld (dpa) - IOC-Präsident Jacques Rogge hat den Veranstaltern der Tour de France und des Giro d`Italia empfohlen, vor dem Hintergrund der Doping-Diskussion den Schwierigkeitsgrad ihrer Rundfahrten zu überprüfen.

    «Eine Kommission von Experten könnte das prüfen. Ich bin nicht der einzige, der glaubt, dass in die Etappen zu viel hineingepackt wird - dieser Meinung ist zum Beispiel auch Weltmeister Tom Boonen», sagte dessen Landsmann Rogge dem belgischen Internetanbieter «Sportwereld».


    Tour-Direktor Christian Prudhomme hatte zuvor einer Reduzierung der Frankreich-Rundfahrt widersprochen. Das wäre, als verkürze man den 100 Meter-Lauf auf 90 Meter, um zu erreichen, dass die Läufer nicht dopten, meinte Prudhomme bei seiner Stippvisite bei der Deutschland-Tour. Boonen, der bei der Tour de France in den Alpen ausgestiegen war, beschwerte sich vor allem über die gnadenlosen Berg-Passagen.

    Rogge regte außerdem im Anti-Doping-Kampf an, verstärkt auch auf die Umgebung der Radprofis zu achten: «Auf Ärzte, Betreuer, Manager, Physiotherapeuten und Trainer».



    Quelle


    EDIT:

    Zurück zum Themenauslöser, Ullrich meldet sich zu Wort:

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    35.000 € jährlich für Dopingmittel?

    Ullrich: Franke redet Blödsinn


    Bad Homburg (dpa) - Der Doping-Experte Werner Franke hat schwere Vorwürfe gegen Jan Ullrich erhoben. «Ich habe die Akte von Herrn Ullrich aus Madrid hier dabei, so viel Dreck habe ich schon lang nicht gesehen», sagte der Heidelberger Krebsforscher dem Fernsehsender rheinmaintv.

    Franke habe nach eigenen Angaben Einsicht in die Akten der spanischen Behörden, die unmittelbar vor dem Start der Tour de France zu Ullrichs Ausschluss führten und die Kündigung seines bisherigen Arbeitgebers T-Mobile nach sich zogen.

    «Einige Leute in seinem Umfeld müssen die Mephisto-Figuren sein, um mal mit Faust zu sprechen, die es ihm angeraten haben und ihm dann auch die Kontakte vermittelt haben zu den spanischen Ärzten und so weiter. Und von denen muss er sein Zeug bezogen haben. Übrigens nicht wenig», sagte Franke. «In einem einzigen Jahr hat Jan Ullrich 35 000 Euro bezahlt für Dopingmittel.» Ullrich wehrte sich mit scharfen Worten gegen die erhobenen Vorwürfe. «Der Mann hört sich selber gerne reden und wollte mal wieder ins Fernsehen. So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört», sagte Ullrich der «Bild»-Zeitung.



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    Bert Grabsch: Phonak unter Generalverdacht


    Und noch was von der Deutschlandtour:

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    Für großen Unmut unter den Fahrern hatte ein Fernseh-Team von «Spiegel TV» im Start-Bereich auf dem Marktplatz im beschaulichen Minden gesorgt. Unter dem Tenor «Heute schon gedopt?» starteten die TV-Reporter eine Umfrage unter den Profis, die zum Teil heftig reagierten. Aktivensprecher Voigt war am wütendsten.

    Anders als sonst äußerten sich die Fans am Straßenrand auch kritisch mit Anti-Doping-Plakaten. «Rettet euren Sport», lautete eine Aufforderung an die Profis. Auf einem Transparent auf dem Weg nach Bielefeld am Vortag stand zu lesen: «Ullrich, Basso, Landis: Betrüger auf zwei Rädern.»

    Ganzer Artikel hier

    Die Plakate sind m.E. in Ordnung, sogar gut, aber was dieser Sensationsjournalismus soll, ich kann die Fahrer verstehen.

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    Bundestrainer Heiner Brand entrüstet über Freistellung dänischer Nationalspieler

    Überrascht und entsetzt nahm Bundestrainer Heiner Brand die Nachricht auf, dass deutsche Bundesliga-Vereine einige dänische Nationalspieler mitten in der Saisonvorbereitung für einen Lehrgang ihrer Nationalmannschaft freigegeben haben. "Es gibt eine klare Vereinbarung mit den Bundesligisten, dass Nationalspieler sieben Wochen vor Saisonbeginn bei den Clubs verbleiben. Ich halte mich an diese Absprache. Aber ich kann nicht hinnehmen, dass andere Nationen bessere Vorbereitungszeiten bekommen als das deutsche Team", entrüstete sich der Gummersbacher.

    "Da frage ich mich, ob wirklich alle Interesse an einem guten Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land haben?", so Heiner Brand. Schon im letzten Jahr waren dänische und auch polnische Nationalspieler aus der Bundesliga für Lehrgänge ihrer jeweiligen Nationalteams abgestellt worden, während die deutschen Auswahlspieler bei ihren Vereinen weiter trainierten.

    Dänemarks Trainer Ulrik Wilbek hatte jedem seiner Spieler unverhohlen gedroht, ihn aus dem WM-Kader zu streichen, wenn er an den Nationalmannschafts-Maßnahmen nicht teilnimmt. "Mir gestehen die Vereins-Funktionäre bei der Olympia-Qualifikation 2008 nicht einmal eine Woche Vorbereitung zu und hier drücken sie beide Augen zu", empörte sich Heiner Brand.



    Als ob beim THW irgendwer glücklich über das einziehen von LKJ ist.

    Was da allerdings von Seiten Wilbeks veranstaltet wird, ist auch mehr als empörend. Da wird mal wieder völlig ignoriert, wer die Spieler bezahlt.

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    Original von Linksaussen
    ach, ihn haben also rein die medizinischen einwände gestört, nicht aber die moralischen?


    Naja, damals war Ludewig noch jung. Jetzt droht ihm das Karierreende ohne das er gedopt hat (zumindest nicht nachgewiesen). Finde ich schon ein wenig unfair, ist ja halt 8 Jahre her.



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    Wegen "Dopinganfrage"

    Ludewig darf 2006 keine Rennen mehr fahren


    Düsseldorf (dpa) - T-Mobile wird den zum Jahresende auslaufenden Vertrag mit Jörg Ludewig nicht kündigen, den Westfalen aber in dieser Saison nicht mehr einsetzten. Das bestätigte Teamsprecher Christian Frommert am Rande der Deutschland-Tour.

    Der 30 Jahre alte Radprofi aus Steinhagen hatte sich vor acht Jahren aktiv um Dopingmittel bemüht. Aus einem während der Tour de France veröffentlichen, handschriftlichen Fax wurde der Fahrer zitiert. «Ich bin zu allen Schandtaten bereit», schrieb Ludewig, der ein Jahr nach seiner Kaufanfrage, 1999, für eine Saison ins Team Gerolsteiner gewechselt war. Danach fuhr der so genannte Wasserträger in Italien an der Seite Gilberto Simonis und kam im Vorjahr von Domina Vacanze zu T-Mobile.

    Ludewig bestätigte die Existenz des Schriftstücks. Er habe nach eingehender Belehrung durch einen Apotheker aber von der Einnahme illegaler Mittel abgesehen.



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    Dänemark-Rundfahrt ohne Basso



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    Basso ist nun doch zum DNA-Test bereit

    Doping bleibt das Dauerthema

    Wino ist auf Gnade der UCI angewiesen

    Ludwig: Im schlimmsten Fall gehts vors Gericht

    Zweiter Anti-Doping-Gipfel am 5. August

    Koalition der Willigen im Antidopingkampf?

    Die nationalen Verbände sind am Zug

    Wie sieht den das eigentlich mit den Arbeitsverträgen aus? Soweit mir bekannt, stehen die Fahrer ja nicht bei T-Mobile unter Vertrag sondern bei der OLC GmbH.
    Kann T-Mobile dementsprechend auch Fahrer in der Luft lassen, bzw. deren Vertrag zum Ludwig Problem machen? Kann Ludwig auch Fahrer einfach mitnehmen?

    Zitat

    Original von kreisbomber

    Zitat:
    „Wir hatten zwei Beutel Gras, 75 Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, einen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und ein ganzes Spektrum vielfarbiger Uppers, Downers, Heuler, Lacher, einen Liter Tequila, eine Flasche Rum, eine Kiste Bier, einen halben Liter Äther und zwei Dutzend Poppers. Nicht, dass wir das alles für unsere Tour brauchten, aber wenn man sich erstmal vorgenommen hat, eine ernsthafte Drogensammlung anzulegen, dann neigt man dazu, extrem zu werden …“

    :D
    Mit Abstand der krankeste Film den ich jemals gesehen habe!!!

    Bin mir immer noch nicht sicher, ob ich ihn eigentlich verherrlichend oder abschreckend finde - auf jeden Fall finde ich ihn komisch und gehört er zu meinen absoluten Lieblingen mit einem großen Johnny Depp.
    Gefährlich, aber herrlich.
    Nein, mit etwas intelligenz sollte man wohl die richtigen Schlüsse ziehen.

    Zitat

    Original von Bjoern
    Die Gruppe von Flensburg dürfte echt die schwerste aller "deutschen Gruppen" zu sein. Mit Zagreb dürfte man allrdings das meines Erachtens schwächste Team neben Montpellier und Kolding aus Lostopf 1 bekommen haben und dafür mit Moskau das stärkste aus Topf 3. Denke aber schon, dass sie als Gruppenerster weiterkommen sollten.
    Der THW sollte ebenso als Gruppenerster weiterkommen und Gumemrsbach zumindest als Gruppenzweiter, wobei ich Celja auch deutlich schlechter einschätze als die letzten Jahre und ihnen durchaus den Sieg zutraue.

    Volle Zustimmung. Ist halt ein Problem, dass sich eine Mannschaft wie Zagreb an alte Erfolge festklammern kann für seinen Topf, wenn die meisten doch eher einige aus dem Topf 2 oder 3 als stärker einschätzen würden.

    Natürlich 42!
    Aber ansonsten:
    Als tief religiös verwurzelter Mensch, denke ich, dass wir einem höherem Wesen zur Unterhaltung dienen und dieser "Gott" eigentlich ein Happy-End favorisiert. Also sollten wir an unseren eigenem arbeiten.
    Zum Thema Egoismus - Wüßte keine Tat, die nicht egoistisch ist. Und wenn es nur der eigenen Zufriedenheit im stillen Kämmerchen dient.
    Nur gewisse Egoismen, die durch ein spezielles Umfeld entstehen, dienen der Gemeinschaft mehr, halt positiver Zufall.

    Nochmal sorry, hab etwas provoziert, ohne Zweifel. Sollte kein Angriff gegen Dich sein, nur gegen den generellen Verdacht im Radsport.
    Tschuldigung, wenn ich übers Ziel hinaus geschossen bin, wollte Dich nicht mit solchem Äußerungen in Verbindung bringen.

    Ansonsten bleibe ich dabei - was getan werden muss, ist neben Antidopinggesetzen in allen 1. Welt Mächten, ist es eben, dass die Teams eine stärkere Hand auf Ihre Fahrer haben, sie mehr kontrollieren. Dann kann sich kein Team mehr herausreden, keine freien Trainings mehr, nur noch im Team.

    Und um ein paar Gedanken auch von Pucki aufzugreifen, auch wenn es eigentlich wenig hilfreich ist:
    Was wäre wenn einige Forderungen durchgesetzt werden. 2 Wochen Rundfahrten, 150 km Etappen, keine unmöglichen Berge. Die Rundfahrten menschlich machen? Der Radsport lebt allerdings eben von den Mythen, von den Helden. Keine Geschichten mehr, die man währtend der Etappe erzählen kann? Wer will das sehen?
    Die Legenden machen den Radsport aus, soll man das streichen?
    Ein, zwei Ausreißversuche und dann ein Massensprint, alles vorhersehbar? Wollen wir nur jemanden sehen, der die bessere Leistung zeigt, oder jemanden, der über sich hinauswächst, das unmögliche schafft?
    In keinem Sport wird der letzte so gefeiert, wie bei der Tour de France, weil er durchgehalten hat. Soll dem nichts mehr anhängen, weil es nahezu alle schaffen?
    Ich bin sehr gespalten, ich wünschte, die Welt wäre heil. :(

    Ich denke, eine Verlagerung in den strafrechtlichen Bereich würde ne Menge bewegen, nicht nur ein Symbol sein. Den dann wäre die Staatsanwaltschaft mehr in der Pflicht und die Polizei kann auf Mittel (wie Hausdurchsuchungen) zurückgreifen, was die Wada nicht kann.
    Als Radsportfan würde ich zwar nicht sagen,dass mich das freut (war schließlich auch mal meine Disziplin), aber ich bin froh, wenn man langsam merkt, es muß überall im Sport was passieren.

    Ach und ich schließe mich Linksaussen an, gerade im Laufen, ob kurz, mittel oder lang wird es sicherlich nicht nur schwarz geben, aber einige farben sieht man jetzt noch falsch ;).