In der Wohnung sind nur an der Pinwand ein paar wichtige Eintrittskarten (Abschiedsspiele, CL-Finale, letzte Saison gegen Magdeburg), die Dauerkarte und im Schrank mein Wislandertrikot und einige T-Shirts und Mützen. Ach und in einem CD-Regal muss auch noch irgendwo die unsägliche Fan-CD sein.
Die Wohnungstür ist von Außen mit Nummernschildern zu den letzten Meisterfeiern beklebt und das war es dann wohl auch schon.
Früher hatte ich noch 4 Seiten aus der KN zur ersten Meisterschaft seit 30 Jahren gerahmt hängen, aber die haben den letzten Umzug nicht überlebt.
Beiträge von UlfN
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Ja, würde Sinn machen den Thread umzubenennen.
ZitatDeutscher Radsport macht Ernst
Zeitenwende im Antidopingkampf?
(sid) - Im Kampf gegen Doping macht der deutsche Radsport mobil. Beim zweiten Runden Tisch unter Führung von Rudolf Scharping, Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), mit Verantwortlichen und Sponsoren von deutschen Rennställen sowie Veranstaltern wurden in Bad Tölz einschneidende Maßnahmen im Kampf gegen Doping beschlossen. Diese sollen bereits am 31. August auf der BDR-Präsidiumssitzung verabschiedet werden und am 1. September in Kraft treten.Zukünftig sollen von allen Fahrern, die für deutsche Teams aktiv sind, individuelle Leistungsprofile über einen längeren Zeitraum hinweg erstellt werden. Damit soll eine enge Zusammenarbeit zwischen dem BDR und den Teamärzten einhergehen. Es wird eine unabhängige Instanz installiert, die die Daten der Fahrer beobachtet. Dabei müssen sich alle Fahrer der deutschen Teams verpflichten, ihre Blutwerte zur Verfügung zu stellen.
Desweiteren haben sich die Verantwortlichen für ein Antidopinggesetz ausgesprochen und wollen dies nun auch auf politischer Ebene vorantreiben. "Wir sind für ein Gesetz, das den Besitz, den Handel und die Weitergabe von Dopingmitteln strafbar macht", sagte BDR-Präsident Scharping.
Zu den weiteren Maßnahmen gehört, dass die Anzahl der Dopingkontrollen zukünftig bis in den U15-Bereich hinunter ausgeweitet wird. Darüberhinaus werden die Trainingskontrollen, vor allem die unangemeldeten Tests, deutlich erhöht. Bis zu 50 Prozent mehr Tests sollen durchgeführt werden. Außerdem soll die Qualität der Kontrollen verbessert werden, was eine gleichzeitige Durchführung von Urin- und Blutkontrollen beinhaltet.
Zu den möglichen Sanktionen gehört dabei eine direkte Sperre von Fahrern, sollte sie sich Kontrollen entziehen. Dementsprechend wird auch bei Abweichung der Profile eine Sperre ausgesprochen.
ZitatEigenblutvolumen-Messungen
Doping: T-Mobile führt neues Kontrollverfahren ein
(sid) - Aus Schaden wird man klug: Das T-Mobile-Team hat aus dem Fall Jan Ullrich die Konsequenzen gezogen und wird künftig bei allen Fahrern Eigenblutvolumen-Messungen durchführen. Durch dieses Verfahren, das Professor Walter Schmidt von der Universität Bayreuth entwickelt hat, werden Hinweise auf mögliches Eigenblut-Doping geliefert. Ullrich steht im Zuge des spanischen Doping-Skandals um Eufemiano Fuentes unter Verdacht, Eigenblut-Doping betrieben zu haben. Diese Methode war bislang nicht nachweisbar."Wir werden diese Blutvolumenkontrollen im Team einführen. Diese Maßnahmen werden auch in die neuen Verträge der Fahrer eingearbeitet. Darüberhinaus werden wir noch ein ausgeweitetes, internes Programm auflegen, das wir Ende August vorstellen werden", sagte T-Mobile-Kommunikationchef Christian Frommert am Rande der Deutschland-Tour.
Die von Professor Schmidt ausgearbeitete Methode der Eigenblutvolumen-Messung basiert auf der Einatmung einer geringen und unbedenklichen Menge an Kohlenmonoxyd, das sich im Blut vollständig bindet. Dazu ist ein Atemgerät entwickelt worden, über das der Patient eine genaue Menge an CO aufnehmen muss. Vor und nach der zweiminütigen Atemphase wird Blut aus dem Ohrläppchen entnommen, um die Differenz des Kohlenmonoxydanteils im Blut festzustellen.
ZitatAlles anzeigenAntidopingkampf
Scharping will internationale Koalition
Bad Tölz (dpa) - Die erst in höchster Not geschmiedete Anti-Doping-Koalition des deutschen Radsports unter Rudolf Scharping drückt aufs Tempo.Fünf Wochen nach der Suspendierung Jan Ullrichs und eine Woche nach dem ersten «Runden Tisch» erarbeitete ein Gremium aus Teamchefs, Ärzten, Veranstaltern und Sponsoren einen beschlussfertigen Katalog von Maßnahmen. Er umfasst mehr und effektivere Doping-Kontrollen im Training und die Verpflichtung aller in Deutschland lizenzierten Fahrer, genetische Fingerabdrücke vorzulegen. Dazu soll spätestens mit Beginn der kommenden Saison ein ein vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) eingesetzter Vertrauensarzt die oberste medizinische Instanz bilden. Der Verband behält sich laut Scharping Sanktionen bei Verstößen gegen die neuen Richtlinien vor.
«Auf der Präsidiumssitzung am 31. August beschließen wir die gemeinsam beschlossenen Maßnahmen, ab 1. September treten sie in Kraft», sagte Verbandspräsident Scharping in Bad Tölz und demonstrierte erneut Entschlossenheit. Allerdings beschränkt sich die begrüßenswerte Initiative bisher auf den nationalen Bereich, auch wenn Scharping und die Beteiligten die Hoffnung hegen, dass «Deutschland zum Vorreiter im Anti-Doping-Kampf» wird, wie Hans-Michael Holczer, der Manager des Gerolsteiners Teams, erklärte. WDR-Intendant Fritz Pleitgen kündigte an, ermutigt durch die Ergebnisse des «Runden Tisches», dass die ARD weiter Radsport im Fernsehen übertragen werde.
«Wir wollen erreichen, dass es bei uns anfängt und weitergeht. Unsere Beschlüsse gehen an den Weltverband und es gibt Hinweise auf Kooperation: Italiener und Franzosen wollen mitziehen», sagte Scharping, der flankierend erneut ein Anti-Doping-Gesetz forderte: «Mir ist egal, ob es so heißt, Hauptsache es ist wirksam.» Zum Finale der Deutschland-Tour in Karlsruhe wird der UCI- Präsident Pat McQuaid erwartet.
Die beiden deutschen ProTour-Teams T-Mobile (zahlt bereits) und Gerolsteiner sowie die mit italienischer Lizenz, aber deutschem Geld fahrende Milram-Mannschaft sagten der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) finanzielle Unterstützung zu. Die NADA nimmt die Trainings-Kontrollen vor. «Ich schätze mit 500 000 Euro mehr könnten unsere beiden Labore in Köln und Kreischa mehr und intensivere Kontrollen vornehmen», sagte der ehemalige Verteidigungsminister, der ein Treffen mit DOSB-Präsident Thomas Bach, der als Gegner gesetzlicher, die Sportler sanktionierende Doping-Regelungen gilt, vereinbarte. «Die Finanzierung ist geklärt», sagte Holczer.
Am nächsten «Runden Tisch» nach der WM in Salzburg im September soll auch die NADA Platz nehmen. Scharping will erreichen, dass «50 Prozent mehr Kontrollen in der Trainingsphase» vorgenommen werden. Das System der Tests ist noch längst nicht flächendeckend. Die neue deutsche Radsport-Hoffnung Linus Gerdemann (23) vom T-Mobile-Team erklärte vor verdutzten Zuschauern im ZDF-Sportstudio, dass er in diesem Jahr noch nicht einmal in der Trainingsphase kontrolliert worden sei.
Die obligatorischen Kontrollen nach den Rennen sollen insofern verbessert werden, dass der zu testende Fahrer von Zieldurchfahrt bis Urin-Abgabe ständig von einem Aufpasser begleitet werden soll. Außerdem wollen die Team-Ärzte interne Blutvolumen-Kontrollen einführen, um Anhaltspunkte auf Eigenblut-Doping zu erhalten, das bisher noch nicht nachgewiesen werden kann. Bekanntlich soll Ullrich auch auf diese Weise manipuliert haben. «Wir stellen die Werte der Fahrer unabhängigen, internationalen Experten zur Verfügung und lassen uns auf diese Weise selbst kontrollieren», sagte T- Mobile-Teamarzt Lothar Heinrich, der nur «weiter machen will, wenn sich wirklich etwas ändert».
Scharping stellte sich vor die Teamärzte, denen - im Fall T-Mobile - womöglich systematisches Dopen von Ullrich und Oscar Sevilla verborgen blieb. «Der Generalverdacht hilft nicht. `Wir wollen einen offenen Informationsaustausch` haben die Ärzte zugesagt», erklärte Scharping, der sich an der internationalen Durchsetzbarkeit seines Maßnahmen-Katalogs und an der tatsächlichen Umsetzung im nationalen Maßstab messen lassen muss.
Auch Erik Zabel fühlt sich den «Fans verpflichtet. Wir sehen die Plakate am Straßenrand». Auf dem Weg nach Bad Tölz stand auf einem Transparent «Doper ins Gefängnis.»
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Eine 6 ! in Latein (bei nur einer 3 in Mathe) hat mir früher eine Ehrenrunde eingebracht, dementsprechend kann man kaum sagen, dass ich die Sprache gelernt habe ;).
Mein englisch ist okay und polnisch und italienisch will ich aus privaten Gründen noch lernen.
Polnisch geht ab Oktober hoffentlich los.
Ach ja, ein paar Brocken ungarisch hatte ich auch mal wegen einer Frau gelernt, aber inzwischen alles vergessen. -
Na ja, Markus, es wird in der Hölle Nord wahrscheinlich weniger Wellen schlagen als bei dem Spiel in Tarp. Die meisten Sg-Fans (wenn man dem Forum glauben darf) fanden diese Aktion daneben.
Es sind doch nur wenige, die nicht über den Tellerrand hinaus gucken können und das ist gut so.
Deswegen dachte cih auch, man muss zu der Aktion nichts sagen, bis der Brief der SG veröffentlicht wurde. Sie hat sich endlich richtig verhalten, mit Sicherheit nicht die Ultras. In Kiel wird Lackovic auch nicht sonderlich böse empfangen, wurde am Anfang (bis zu Äußerungen und auch da finde ich es nicht okay) Knorr auch nicht (im Gegenteil) oder wer sonst noch.
Das hat kein Niveau. Und die Flensburger Fans haben das ohne Zweifel.
Selbst wenn Lövet zur SG wechseln würde, oder gar Staffan Olson, ich glaube es wäre nie so ein großes Thema, dass Leute so weit gehen würden.
Klar sind einige FL Fans unzufrieden mit dem Wechsel, aber solche Aktionen müssen halt nicht sein.
Und zum Thema Sanktionen.
Da hat die SG viele Möglichkeiten. Von einfachen Ermahnungen, über die Aufhebung von vielen Vergünstigungen bis hin zum Hallenverbot.Edit: Und die Stimmung istz bei weitem nicht so wichtig wie der Ruf, den wenn der Ruf erst ruiniert ist, lebt es sich nicht ungeniert, da die Sponsoren abspringen.
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So, nachdem ich jetzt einige male meine neue DVD "Paolo Conte Live - Arena di Verona" gesehen un dgehört habe, da sind doch ein paar Lieder wieder in den Vordergrund gerückt:
Paolo Conte - Via con me
Paolo Conte - Lo zio
Bruno Lauzi - Genova per noi (Paolo Conte) -
Zitat
"Spiegel": Internationales Netzwerk
Das Horror-Kabinett des Dr. Fuentes
Hamburg (dpa) - Die Ermittler in der Dopingaffäre, in die auch der deutsche Radprofi Jan Ullrich verwickelt ist, sind laut einem Bericht des Magazins «Der Spiegel» offenbar dabei, ein weltumspannendes Netz von Hintermännern zu enttarnen.Aus vertraulichen Unterlagen geht demnach hervor, dass die Guardia Civil bei dem Madrider Arzt Eufemiano Fuentes gefälschte EPO-Mittel aus China gefunden habe. Die Polizei konfiszierte zudem Anabolika-Präparate, die aus «geheimen Labors» stammen sollen, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter.
Aus abgehörten Telefonaten schließen die Fahnder, dass Fuentes mit «unabhängigen kriminellen Gruppen» von Sportmedizinern in Europa zusammengearbeitet hat, die sich bei der Beschaffung unerlaubter Medikamente gegenseitig unterstützt haben. Zudem wollen die Ermittler klären, warum bisher so wenige Dopingsünder überführt wurden.
Die Polizei fand vier Briefumschläge mit einem roten Pulver. Es enthielt ein Gemisch aus Stoffen, die unter anderem synthetisches EPO angreifen, so dass es in Tests nicht mehr zu entdecken ist. Die Fahnder vermuten, dass sich die Radsportler die Substanz vor Doping-Kontrollen in die Hände gerieben und beim Wasserlassen in den Urin gemischt haben.
B-Probe ebenfalls positiv - Phonak feuert Landis
Auszug daraus:
ZitatDoch der 30 Jahre alte Radprofi, der den erhöhten Testosteronwert stets als natürliche Erscheinung, die vom eigenen Körper produziert werde, erklärt hatte, gibt nicht auf. Schon vor Bekanntgabe des Ergebnisses der B-Probe teilte er auf seiner Homepage mit: «Ich werde kämpfen, um meinen Namen zu säubern. Ich habe bei der Tour de France nicht aufgegeben und werde jetzt auch nicht aufgeben. Ganz gleich, was die B-Probe aussagt.»
In knapp drei Wochen wird sich das Review-Panel der Anti-Doping-Agentur der USA (USASDA) beide Seiten anhören und anschließend eine Entscheidung treffen. Diese könnte Landis allerdings vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) anfechten. «Die Entscheidung heute ist erst der Beginn eines langen Prozesses. Wir rechnen frühestens im Dezember oder Januar mit einer endgültigen Entscheidung», betonte Landis-Anwalt Jose-Maria Buxeda.
Allerdings wird der Druck auf den Radprofi immer größer. «Uns ist klar, dass es nun an uns ist, zu beweisen, warum der Test positiv war. Entweder können wir zeigen, dass ein Fehler in der Analyse des Labors vorlag oder dass andere Begleitumstände den hohen Testosteron-Wert erklären», betonte der Landis-Anwalt. Und ergänzte: «Vielleicht lag es an den Schilddrüsen-Tabletten, die er einnahm, vielleicht am Alkohol, den er am Abend vor dem Test trank oder vielleicht lag es an beidem.»
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ZitatAlles anzeigen
Offener Brief der SG Flensburg an Lars Krogh Jeppesen
Am Mittwoch musste sich Lars Krogh Jeppesen bei einem Testspiel in Tarp von einigen wenigen sogenannten "Ultra-Fans" der SG Flensburg-Handewitt als "Judas" beschimpfen lassen (siehe Bericht). Die Führung der SG Flensburg-Handewitt hat sich nun in einem offenen Brief an Lars Krogh Jeppesen klar von dieser Aktion distanziert, sich für dieses Verhalten entschuldigt und Konsequenzen angekündigt.
Hier der offene Brief des SG-Gesellschafters Manfred Werner an Lars Krogh Jeppesen im kompletten Wortlaut:Flensburg, 04.08.2006
Lieber Lars,
du hast von 2000-2004 mit großem Einsatz und fairem Engagement erfolgreich für die SG Flensburg-Handewitt gespielt und gekämpft. Zu den großen Erfolgen der SG - Deutscher Meister - Deutscher Pokalsieger - hast du im hohen Maße beigetragen und warst stets ein bedeutender Sympathieträger für den Handballsport im Allgemeinen und für die SG im Besonderen.Dein Vereinswechsel von der SG Flensburg-Handewitt zunächst zum FC Barcelona und später zum THW Kiel war durch Fairness, Offenheit und sportlicher Korrektheit gekennzeichnet.
Aus einem Bericht des Flensburger Tageblatts vom heutigen Tage haben wir mit verärgertem Befremden zur Kenntnis nehmen müssen, dass einige "sogenannter" SG-Fans dich anlässlich des Spiels in Tarp öffentlich als Judas tituliert haben.
Die gesamte SG-Führung, die Mannschaft und alle wirklichen SG-Fans verurteilen ein solches Verhalten ganz ausdrücklich und möchten sich in aller Form bei dir und dem THW entschuldigen.
Unser zur Zeit ortsabwesender Präsident Frerich Eilts hat mich ausdrücklich gebeten diesen Brief zu schreiben und sein großes Bedauern über den Vorfall zum Ausdruck zu bringen.
Intern sind wir gehalten bestimmte Konsequenzen aus dieser Verhaltensweise zu ziehen.
Eine Kopie dieses Schreibens erhalten alle Fan-Clubs der SG Flensburg-Handewitt.
(Manfred Werner)
(Gesellschafter der SG Flensburg-Handewitt GmbH und Co KG)P.S. Lieber Lars,
wir besprochen werden wir bei jedem Zusammentreffen gemeinsam in Freundschaft ein Bier trinken.
Schönes Statement von der SG.
Bin mir nicht sicher, ob das nun wirklich der richtige Thread ist, zumal ich mir nicht sicher bin, ob es nun tatsächlich die Ultras waren, dennoch wäre ein eigener Thread wohl etwas viel.Edit: Es waren die Ultras, die SG-Fans distanzieren sich im SGForum wie zu erwarten war deutlich und Jenny hat natürlich recht, die Aktion der Ultras war eigentlich kein Posting wert, allerdings der offene Brief der SG. Fand ich einfach ne sehr schöne Aktion.
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Original von nadine_76
Ich kann auch einiges nicht nachvollziehen, z.B. Naivität. Der hoch geschätzte Herr Franke schießt zwar ab und zu verbal übers Ziel hinaus, aber in der Sache liegt er genau richtig. Im Schwimmsport gibt es so gut wie keine Blutkontrollen, wie jetzt bestätigt wurde. Wer sich da hinstellt und behauptet gerade diese Sportart wäre sauber, macht sich lächerlich. In Zeiten indem die Spitze so eng zusammengerückt ist, zweifelt eben die breite Öffentlichkeit solche Ergebnisse an.Morgen 11.00 Uhr MESZ wird das Ergebnis der B-Probe von Landis veröffentlicht und abends gibts im [URL=http://www.zdf.de/ZDFde/einzelse…2745138,00.html]«Sportstudio»[/URL] wieder eine Diskussionsrunde über dieses Thema.
Wie weiter oben von mit bereits zitiert, ist der gute Herr Franke ja nicht gerade für seine Seriösität und seine guten Recherchen bekannt (Wobei Du ja sagst, das mit den Trainingsmethoden wurde bestätigt, so kann man dem wohl doch mehr glauben schenken). Allerdings haben diese Verdächtigungen etwas gutes und somit hat der Radsport auch für den Rest positives bewirkt:
Man wird auch dort mal über vernünftige Kontrollen nachdenken.
Sicher wird für die Pharmaindustrie der interessanteste Sport der Radsport bleiben und an die "rätselhaften" Todesfälle werden andere Sportarten nicht ranreichen, aber wenn die Mittel die Tests bei TdF und ähnlichem durchgestanden haben, werden sie schon auch massiv in anderen Sportarten genutzt werden.
Nicht nur der gemeine Radsportler ist "böse". -
Was soll an so einer Reportage gut sein?
Was bringt es, Sportler direkt vor einem Wettkampf zu provozieren?
Was sollen denn da für Antworten kommen auf die Frage "Heute schon gedopt?"
Was soll daran konstruktiv sein?
Reine Provokation.Das ist nur Schmierenjournalismus der darauf aus ist, von den Stammtischen ein wenig Beifall zu bekommen.
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"T-Mobile hat sich fair verhalten"
Ludewig: Magenta-Traum ausgeträumt
(sid) - T-Mobile-Profi Jörg Ludewig wird keine Rennen mehr für den Bonner Rennstall fahren. Während der Tour de France war bekannt geworden, dass der Steinhagener Ende der 90er Jahre Interesse für den Gebrauch von Dopingmitteln signalisiert hatte. Diesen Schritt hatte Ludewig im Nachhinein bedauert, gleichzeitig aber beteuert, nie manipuliert zu haben. "Das T-Mobile-Team hat sich sehr fair verhalten. Mir ist nicht gekündigt worden, aber meine Starts liegen auf Eis. Ich könnte mich eigentlich freuen, dass ich bezahlten Urlaub habe. Aber ich bin Sportler und will natürlich fahren. Ich habe in meiner Vergangenheit Fehler gemacht, dafür muss ich jetzt bezahlen", sagte Ludewig.Sein Vertrag bei T-Mobile läuft Ende der Saison aus. "Ich habe ein super Team, wo ich mich wohl gefühlt habe. Jetzt ist dieser Traum nach eineinhalb Jahren ausgeträumt." Die Chancen, einen neuen Rennstall zu finden, seien sehr gering, sagte der 30-Jährige.
Mit 30 ist er zwar noch nicht sehr alt für einen Radfahrer, aber scheinbar sieht er seine Chancen schlecht. Er war nie ein großer Fahrer, ein guter Wasserträger, aber nicht mehr. Und dann die Situation um seine nicht Verlängerung. Das könnte die Sache erschweren.
ZitatIOC-Chef zum Antidopingkampf
Rogge: Tour und Giro leichter machen
Bielefeld (dpa) - IOC-Präsident Jacques Rogge hat den Veranstaltern der Tour de France und des Giro d`Italia empfohlen, vor dem Hintergrund der Doping-Diskussion den Schwierigkeitsgrad ihrer Rundfahrten zu überprüfen.«Eine Kommission von Experten könnte das prüfen. Ich bin nicht der einzige, der glaubt, dass in die Etappen zu viel hineingepackt wird - dieser Meinung ist zum Beispiel auch Weltmeister Tom Boonen», sagte dessen Landsmann Rogge dem belgischen Internetanbieter «Sportwereld».
Tour-Direktor Christian Prudhomme hatte zuvor einer Reduzierung der Frankreich-Rundfahrt widersprochen. Das wäre, als verkürze man den 100 Meter-Lauf auf 90 Meter, um zu erreichen, dass die Läufer nicht dopten, meinte Prudhomme bei seiner Stippvisite bei der Deutschland-Tour. Boonen, der bei der Tour de France in den Alpen ausgestiegen war, beschwerte sich vor allem über die gnadenlosen Berg-Passagen.
Rogge regte außerdem im Anti-Doping-Kampf an, verstärkt auch auf die Umgebung der Radprofis zu achten: «Auf Ärzte, Betreuer, Manager, Physiotherapeuten und Trainer».
EDIT:
Zurück zum Themenauslöser, Ullrich meldet sich zu Wort:
Zitat35.000 € jährlich für Dopingmittel?
Ullrich: Franke redet Blödsinn
Bad Homburg (dpa) - Der Doping-Experte Werner Franke hat schwere Vorwürfe gegen Jan Ullrich erhoben. «Ich habe die Akte von Herrn Ullrich aus Madrid hier dabei, so viel Dreck habe ich schon lang nicht gesehen», sagte der Heidelberger Krebsforscher dem Fernsehsender rheinmaintv.Franke habe nach eigenen Angaben Einsicht in die Akten der spanischen Behörden, die unmittelbar vor dem Start der Tour de France zu Ullrichs Ausschluss führten und die Kündigung seines bisherigen Arbeitgebers T-Mobile nach sich zogen.
«Einige Leute in seinem Umfeld müssen die Mephisto-Figuren sein, um mal mit Faust zu sprechen, die es ihm angeraten haben und ihm dann auch die Kontakte vermittelt haben zu den spanischen Ärzten und so weiter. Und von denen muss er sein Zeug bezogen haben. Übrigens nicht wenig», sagte Franke. «In einem einzigen Jahr hat Jan Ullrich 35 000 Euro bezahlt für Dopingmittel.» Ullrich wehrte sich mit scharfen Worten gegen die erhobenen Vorwürfe. «Der Mann hört sich selber gerne reden und wollte mal wieder ins Fernsehen. So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört», sagte Ullrich der «Bild»-Zeitung.
Bert Grabsch: Phonak unter Generalverdacht
Und noch was von der Deutschlandtour:
ZitatFür großen Unmut unter den Fahrern hatte ein Fernseh-Team von «Spiegel TV» im Start-Bereich auf dem Marktplatz im beschaulichen Minden gesorgt. Unter dem Tenor «Heute schon gedopt?» starteten die TV-Reporter eine Umfrage unter den Profis, die zum Teil heftig reagierten. Aktivensprecher Voigt war am wütendsten.
Anders als sonst äußerten sich die Fans am Straßenrand auch kritisch mit Anti-Doping-Plakaten. «Rettet euren Sport», lautete eine Aufforderung an die Profis. Auf einem Transparent auf dem Weg nach Bielefeld am Vortag stand zu lesen: «Ullrich, Basso, Landis: Betrüger auf zwei Rädern.»
Ganzer Artikel hier
Die Plakate sind m.E. in Ordnung, sogar gut, aber was dieser Sensationsjournalismus soll, ich kann die Fahrer verstehen. -
Zitat
Bundestrainer Heiner Brand entrüstet über Freistellung dänischer Nationalspieler
Überrascht und entsetzt nahm Bundestrainer Heiner Brand die Nachricht auf, dass deutsche Bundesliga-Vereine einige dänische Nationalspieler mitten in der Saisonvorbereitung für einen Lehrgang ihrer Nationalmannschaft freigegeben haben. "Es gibt eine klare Vereinbarung mit den Bundesligisten, dass Nationalspieler sieben Wochen vor Saisonbeginn bei den Clubs verbleiben. Ich halte mich an diese Absprache. Aber ich kann nicht hinnehmen, dass andere Nationen bessere Vorbereitungszeiten bekommen als das deutsche Team", entrüstete sich der Gummersbacher.
"Da frage ich mich, ob wirklich alle Interesse an einem guten Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land haben?", so Heiner Brand. Schon im letzten Jahr waren dänische und auch polnische Nationalspieler aus der Bundesliga für Lehrgänge ihrer jeweiligen Nationalteams abgestellt worden, während die deutschen Auswahlspieler bei ihren Vereinen weiter trainierten.
Dänemarks Trainer Ulrik Wilbek hatte jedem seiner Spieler unverhohlen gedroht, ihn aus dem WM-Kader zu streichen, wenn er an den Nationalmannschafts-Maßnahmen nicht teilnimmt. "Mir gestehen die Vereins-Funktionäre bei der Olympia-Qualifikation 2008 nicht einmal eine Woche Vorbereitung zu und hier drücken sie beide Augen zu", empörte sich Heiner Brand.
Als ob beim THW irgendwer glücklich über das einziehen von LKJ ist.Was da allerdings von Seiten Wilbeks veranstaltet wird, ist auch mehr als empörend. Da wird mal wieder völlig ignoriert, wer die Spieler bezahlt.
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Zitat
Original von Linksaussen
ach, ihn haben also rein die medizinischen einwände gestört, nicht aber die moralischen?
Naja, damals war Ludewig noch jung. Jetzt droht ihm das Karierreende ohne das er gedopt hat (zumindest nicht nachgewiesen). Finde ich schon ein wenig unfair, ist ja halt 8 Jahre her. -
ZitatAlles anzeigen
Lob für deutschen Antidopingkampf
Prudhomme gegen Verkürzung der Tour
Düsseldorf (dpa) - Christian Prudhomme, der vom kommenden Jahr an allein verantwortlicher Direktor der Tour de France ist, begrüßt die momentanen Anti-Doping-Aktivitäten in Deutschland.«Die Sponsoren haben recht, mehr direkt einzugreifen, weil sie viel Geld in ihre Teams investieren. Deshalb war es richtig, was T-Mobile vor der Tour mit der Suspendierung Jan Ullrichs tat. Auch Gerolsteiner ist auf einem guten Weg», sagte der Ex-Journalist bei seinem 24-Stunden-Besuch zum Auftakt der Deutschland-Tour im verregneten Düsseldorf.
Die Landeshauptstadt hat sich für den Zeitraum zwischen 2009 und 2012 für einen «Grand Depart» beworben, also für einen Tourstart wie er in diesem Jahr in Straßburg stattfand. Die Stadt, unterstützt von Profi Seven Teutenberg, scheute keine Kosten und Mühen, um die eigene Attraktivität zu unterstreichen. Der Bürgermeister sprach in Paris vor, Prudhomme lernte bei einem Hubschrauber-Rundflug viel über die Vernetzung der Region mit Belgien und den Niederlanden. «Düsseldorf hat eine schöne Bewerbung abgegeben, aber es gibt beispielsweise in Monaco, Florenz, Rotterdam starke Konkurrenz», erklärte Prudhomme, der bestätigte, dass sich zwölf deutsche Städte um die Ausrichtung einer Etappe beworben haben.
Den Vorschlägen zur Verkürzung der Tour de France, um Anforderungen und damit vielleicht die Manipulations-Verlockung zu minimieren, erteilte der Nachfolger von Jean-Marie Leblanc eine Abfuhr: «Die Tour oder andere große Länder-Rundfahrten beispielsweise auf 15 Tage zu verkürzen, wäre etwa so, als reduzierte man den 100-m- Lauf auf 90, um Betrüger abzuhalten. Aber es wird nicht gedopt, weil die Tour zu schwer ist, sondern um sich einen illegalen Vorteil zu verschaffen.»
«Sponsoren, Manager, Fahrer und wir Veranstalter müssen uns gegen eine gewisse Doping-Kultur stellen. Die Festina-Affäre 1998 war mehr oder weniger eine französische Angelegenheit, jetzt haben wir eine globale Dimension», sagte Prudhomme, der in Deutschland ein «besonderes Engagement in den augenblicklichen drängenden Doping-Fragen» registrierte. «Das liegt bestimmt an der Figur Jan Ullrich, die in Deutschland etwas ganz besonderes darstellte.»
Der vier Tage nach der Tour mit einer positiven A-Probe konfrontierte Gesamtsieger Floyd Landis dürfte an seinem Gelben Trikot noch einige Zeit zweifelhafte Freude haben. «Die Aberkennung des Toursieges ist nicht unsere Sache. Bei positiver B-Probe muss der nationale Verband handeln, dann muss sich der Weltverband UCI äußern. Dann sind wir dran. So lief es auch im Dopingfall Roberto Heras, als dem Spanier im Vorjahr der Vuelta-Sieg aberkannt und Denis Menschow zugesprochen wurde», sagte Prudhomme.
Der 48-jährige Tourchef hat sich noch keine Gedanken darüber gemacht, wie der in Paris hinter Landis auf dem zweiten Rang platzierte Oscar Pereiro (Spanien) als Toursieger am Grünen Tisch gewürdigt werden wird: «Ich weiß nicht, ob es eine Zeremonie und ein Gelbes Trikot für Pereiro geben wird.» Bei Annullierung des Toursieges des Amerikaners, dessen B-Probe im Labor Chatenay-Malabry am 5. August geöffnet werden soll, würde Andreas Klöden hinter Pereiro auf den zweiten Platz aufrücken.
ZitatWegen "Dopinganfrage"
Ludewig darf 2006 keine Rennen mehr fahren
Düsseldorf (dpa) - T-Mobile wird den zum Jahresende auslaufenden Vertrag mit Jörg Ludewig nicht kündigen, den Westfalen aber in dieser Saison nicht mehr einsetzten. Das bestätigte Teamsprecher Christian Frommert am Rande der Deutschland-Tour.Der 30 Jahre alte Radprofi aus Steinhagen hatte sich vor acht Jahren aktiv um Dopingmittel bemüht. Aus einem während der Tour de France veröffentlichen, handschriftlichen Fax wurde der Fahrer zitiert. «Ich bin zu allen Schandtaten bereit», schrieb Ludewig, der ein Jahr nach seiner Kaufanfrage, 1999, für eine Saison ins Team Gerolsteiner gewechselt war. Danach fuhr der so genannte Wasserträger in Italien an der Seite Gilberto Simonis und kam im Vorjahr von Domina Vacanze zu T-Mobile.
Ludewig bestätigte die Existenz des Schriftstücks. Er habe nach eingehender Belehrung durch einen Apotheker aber von der Einnahme illegaler Mittel abgesehen.
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ZitatAlles anzeigen
War auch Landis Kunde?
El Pais: Fuentes bekam EPO von deutschem Arzt
Madrid (dpa) - Im großen spanischen Dopingskandal, in den berühmte Radprofis wie Jan Ullrich verwickelt sein sollen, führen immer mehr Spuren nach Deutschland.Das spanische Netzwerk, das Radsportler mit illegalen Mitteln versorgt haben soll, erhielt seine Substanzen nach einem Bericht der Zeitung «El País» von einem deutschen Arzt. Wie das angesehene Madrider Blatt unter Berufung auf Polizeikreise berichtete, machten die Ermittler einen Mediziner in einem Krankenhaus einer - namentlich nicht genannten - deutschen Kleinstadt ausfindig, der dem spanischen Arzt Eufemiano Fuentes Dopingmittel verkauft haben soll.
Die spanischen Ermittler arbeiten nach Angaben von «El País» mit der Staatsanwaltschaft in Bonn zusammen. Die jedoch konnte den Bericht der spanischen Zeitung nicht bestätigen. «Es hat keinen Kontakt zwischen Bonn und den spanischen Behörden gegeben», sagte der Bonner Oberstaatsanwalt Fred Apostel auf dpa-Anfrage.
Der Arzt Fuentes, der für verschiedene Radsportteams gearbeitet hatte, gilt als der Kopf des Dopingrings. Er soll sich nach Angaben der Ermittler mit anderen Experten zusammengetan haben, um den Markt für bestimmte Dopingmittel in Europa exklusiv unter sich aufzuteilen. Der «Renner» sei eine Variante des Blutdopingmittels EPO gewesen, die in den Dopingkontrollen angeblich nicht nachgewiesen werden kann. Diese Substanz habe das Netzwerk vermutlich von dem deutschen Arzt bezogen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf die spanischen Ermittler.
Nach Angaben des Blattes untersucht die spanische Polizei auch, ob der Tour-de-France-Sieger Floyd Landis, der in seinem Phonak-Team von einer deutschen Ärztin versorgt wurde, möglicherweise mit dem Netzwerk zu tun hatte. Der Amerikaner hatte in der vorigen Woche seine Teilnahme an Rennen in den Niederlanden abgesagt. Mehrere Teamgefährten sagten damals, Landis sei zu einer Behandlung nach Deutschland gereist. Die Ermittler gingen nun der Frage nach, ob der Amerikaner sich möglicherweise von jenem Mediziner behandeln ließ, der mit Fuentes in Verbindung gestanden haben soll.
Mit abgehörten Telefongesprächen will die spanische Polizei in Erfahrung gebracht haben, dass der mutmaßliche Chef des spanischen Dopingrings nach seiner Festnahme seinen «Kunden» übermitteln ließ, dass die Radprofis nach der Aufdeckung des Netzwerks in Madrid ihre Doping-Behandlung in Deutschland fortsetzen könnten. Dazu seien die entsprechenden Vorbereitungen getroffen worden.
Basso ist nun doch zum DNA-Test bereit
Wino ist auf Gnade der UCI angewiesen
Ludwig: Im schlimmsten Fall gehts vors Gericht
Zweiter Anti-Doping-Gipfel am 5. August
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Wie sieht den das eigentlich mit den Arbeitsverträgen aus? Soweit mir bekannt, stehen die Fahrer ja nicht bei T-Mobile unter Vertrag sondern bei der OLC GmbH.
Kann T-Mobile dementsprechend auch Fahrer in der Luft lassen, bzw. deren Vertrag zum Ludwig Problem machen? Kann Ludwig auch Fahrer einfach mitnehmen? -
Zitat
Original von kreisbomber
Zitat:
„Wir hatten zwei Beutel Gras, 75 Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, einen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und ein ganzes Spektrum vielfarbiger Uppers, Downers, Heuler, Lacher, einen Liter Tequila, eine Flasche Rum, eine Kiste Bier, einen halben Liter Äther und zwei Dutzend Poppers. Nicht, dass wir das alles für unsere Tour brauchten, aber wenn man sich erstmal vorgenommen hat, eine ernsthafte Drogensammlung anzulegen, dann neigt man dazu, extrem zu werden …“
Mit Abstand der krankeste Film den ich jemals gesehen habe!!!Bin mir immer noch nicht sicher, ob ich ihn eigentlich verherrlichend oder abschreckend finde - auf jeden Fall finde ich ihn komisch und gehört er zu meinen absoluten Lieblingen mit einem großen Johnny Depp.
Gefährlich, aber herrlich.
Nein, mit etwas intelligenz sollte man wohl die richtigen Schlüsse ziehen. -
Zitat
Original von Bjoern
Die Gruppe von Flensburg dürfte echt die schwerste aller "deutschen Gruppen" zu sein. Mit Zagreb dürfte man allrdings das meines Erachtens schwächste Team neben Montpellier und Kolding aus Lostopf 1 bekommen haben und dafür mit Moskau das stärkste aus Topf 3. Denke aber schon, dass sie als Gruppenerster weiterkommen sollten.
Der THW sollte ebenso als Gruppenerster weiterkommen und Gumemrsbach zumindest als Gruppenzweiter, wobei ich Celja auch deutlich schlechter einschätze als die letzten Jahre und ihnen durchaus den Sieg zutraue.Volle Zustimmung. Ist halt ein Problem, dass sich eine Mannschaft wie Zagreb an alte Erfolge festklammern kann für seinen Topf, wenn die meisten doch eher einige aus dem Topf 2 oder 3 als stärker einschätzen würden.
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Natürlich 42!
Aber ansonsten:
Als tief religiös verwurzelter Mensch, denke ich, dass wir einem höherem Wesen zur Unterhaltung dienen und dieser "Gott" eigentlich ein Happy-End favorisiert. Also sollten wir an unseren eigenem arbeiten.
Zum Thema Egoismus - Wüßte keine Tat, die nicht egoistisch ist. Und wenn es nur der eigenen Zufriedenheit im stillen Kämmerchen dient.
Nur gewisse Egoismen, die durch ein spezielles Umfeld entstehen, dienen der Gemeinschaft mehr, halt positiver Zufall. -
Nochmal sorry, hab etwas provoziert, ohne Zweifel. Sollte kein Angriff gegen Dich sein, nur gegen den generellen Verdacht im Radsport.
Tschuldigung, wenn ich übers Ziel hinaus geschossen bin, wollte Dich nicht mit solchem Äußerungen in Verbindung bringen.Ansonsten bleibe ich dabei - was getan werden muss, ist neben Antidopinggesetzen in allen 1. Welt Mächten, ist es eben, dass die Teams eine stärkere Hand auf Ihre Fahrer haben, sie mehr kontrollieren. Dann kann sich kein Team mehr herausreden, keine freien Trainings mehr, nur noch im Team.
Und um ein paar Gedanken auch von Pucki aufzugreifen, auch wenn es eigentlich wenig hilfreich ist:
Was wäre wenn einige Forderungen durchgesetzt werden. 2 Wochen Rundfahrten, 150 km Etappen, keine unmöglichen Berge. Die Rundfahrten menschlich machen? Der Radsport lebt allerdings eben von den Mythen, von den Helden. Keine Geschichten mehr, die man währtend der Etappe erzählen kann? Wer will das sehen?
Die Legenden machen den Radsport aus, soll man das streichen?
Ein, zwei Ausreißversuche und dann ein Massensprint, alles vorhersehbar? Wollen wir nur jemanden sehen, der die bessere Leistung zeigt, oder jemanden, der über sich hinauswächst, das unmögliche schafft?
In keinem Sport wird der letzte so gefeiert, wie bei der Tour de France, weil er durchgehalten hat. Soll dem nichts mehr anhängen, weil es nahezu alle schaffen?
Ich bin sehr gespalten, ich wünschte, die Welt wäre heil.
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Ich denke, eine Verlagerung in den strafrechtlichen Bereich würde ne Menge bewegen, nicht nur ein Symbol sein. Den dann wäre die Staatsanwaltschaft mehr in der Pflicht und die Polizei kann auf Mittel (wie Hausdurchsuchungen) zurückgreifen, was die Wada nicht kann.
Als Radsportfan würde ich zwar nicht sagen,dass mich das freut (war schließlich auch mal meine Disziplin), aber ich bin froh, wenn man langsam merkt, es muß überall im Sport was passieren.Ach und ich schließe mich Linksaussen an, gerade im Laufen, ob kurz, mittel oder lang wird es sicherlich nicht nur schwarz geben, aber einige farben sieht man jetzt noch falsch ;).