Beiträge von UlfN

    Telekom sollte da, denke ich, auch mal 2 Euro investieren, da gebe ich dir recht. Allerdings kann ich die Sinkewitz Geschichte verstehen, Klöden ist selbst jetzt noch ein Podiumskandidat und war zu dem Zeitpunkt eben nicht völlig abgeschlagen. Etappenerfolge hatte T-Mobile schon, nun sieht man eben aufs Gesamtklassement.
    Und Werbetechnisch ist das Klassement in Deutschland auch viel wichtiger als Etappen. Klöden ist der größere Name, da wird halt auch ein wneig für das deutsche Fernsehpublikum getan.
    Wenn nun einer der drei vor ihm doch noch Schwäche gezeigt hätte, wenn Klöden doch noch ne Schippe gefunden hätte, wäre allesokay gewesen.
    Schade für Sinkewitz, ohne Zweifel, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob er wirklich Landis den Sieg hätte nehmen können. Und ein 2. Platz wäre im Fernsehen wieder gar nichts gewesen.

    Aber ansonsten gebe ich dir vollkommen recht, kein Konzept, um nochmal anzugreifen, es wurde eher von der 3. Position aus verteidigt, entsprach nicht dem angekündigtem.

    Klasse die Taktik von Phonak, jeder wunderte sich, was die Tempomacherei sollte, im Verlauf hat es sich aber deutlich gezeigt.

    naja, das dopem während der Tour ist schon recht schwierig, das wird wohl mehr mit geringen Dosierungen vor der Tour gemacht. Jetzt sich noch groß was zu spritzen fällt auf und bringt auch nicht so kurzfristig was, sonst könnte sich ja jeder hochspritzen.
    Für die Schwäche gestern ist ein hungerast halt sehr wahrscheinlich, klassisch, gerade auch der urplötzliche Leistungsabfall.
    Sicher sind nicht alle sauber und Landis ist ein guter Kandidat, aber - nur weil einer Leistung bringt ist das kein Dopingbeweis.

    Was für eine Tour!
    Respekt vor Landis. Es sind immer noch drei, allerdings jetzt halt ohne Klöden. Die drei vorne aber sind super eng beieinander, das Zeitfahren wird entscheiden und ich denke, so eng war es auf dem Podium noch nie.
    Vor der Lance-Zeit waren ja nur drei Brücken Jahre und davor halt die Ära Indurain, ist also eigentlich schon länger eintönig.

    Fothen nicht mehr in weiß, aber den Zeitabstand wird er im Zeitfahren wieder holen, gar kein Zweifel. McEwen kann sein grünes wohl nur noch gegen Freire verlieren, der sehr stark über die Berge gekommen zu sein scheint. aber 45 Punkte sind schon ne Menge, da könnte dann morgen wohl die endgültige Entscheidung fallen.
    Das Bergtrikot verteidigt Rasmussen, nur noch ein Ausscheiden kann ihn davon abhalten.

    Morgen wird dann für die Gesamtwertung wohl wirklich ruhiger.


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    Landis: Meine Gegner waren unorganisiert

    Noch 143 Fahrer im Rennen

    Ärzte haben viel zu tun

    Sitzbeschwerden und Herpes

    Oscar, der Jo-Jo Mann

    Klöden-Tagebuch: Es war nicht mehr drinn

    Und Morgen:

    Aufatmen nach den Bergen

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    Blutdopingskandal

    Armstrong: Katastrophe für den Radsport


    Morcine (dpa) - Sollten sich die Dopingvorwürfe gegen Jan Ullrich und Ivan Basso bestätigen, stehen die beiden Radprofis nach Ansicht des siebenmaligen Tour-de-France-Siegers Lance Armstrong vor dem Aus.

    «Wenn all diese Vorwürfe stimmen, dann ist die Karriere der beiden beendet», sagte Armstrong im französischen Fernsehen. Die Affäre um das spanische Dopingnetzwerk sei «eine Katastrophe» für den Radsport. Auf die Frage, ob er den spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes kennt, antwortete Armstrong: «Nein, eindeutig nein.» Dem Amerikaner war in einer nachträglich angefertigten Analyse Doping im Jahr 1999 nachgewiesen worden.



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    Wegen Betrug

    Bielefelder Professorin zeigt Ullrich an


    Bonn (dpa) - Gegen die Radprofis Jan Ullrich und Oscar Sevilla sowie den ehemaligen Sportlichen Leiter des T-Mobile-Teams, Rudy Pevenage, ist bei der Staatsanwaltschaft Bonn Strafanzeige wegen Betrugs und Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz gestellt worden.

    Staatsanwältin Monika Nostadt-Ziegenberg bestätigte einen entsprechenden Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», wonach eine Anzeige der Kriminologin und Professorin der Universität Bielefeld, Britta Bannenberg, bei der Strafverfolgungsbehörde eingegangen sei. Dies sei bereits am 7. Juli geschehen.

    «Diese Anzeige wird nun unter strafrechtlichen Gesichtspunkten geprüft», sagte Staatsanwältin Nostadt-Ziegenberg. Nach Einschätzung der Juristin könne die Prüfung in der nächsten Woche abgeschlossen sein. Von diesem Ergebnis hänge ab, ob die Beschuldigten zu den Vorwürfen befragt werden. Zum weiteren Vorgehen wollte sich die Staatsanwältin nicht äußern. In ihrer Strafanzeige schreibt die frühere Leichtathletin Britta Bannenberg: «Es dürfte davon auszugehen sein, dass Ullrich T-Mobile über die Verwendung unerlaubter Substanzen getäuscht hat und diese auf Grund entsprechenden Irrtums Gehalt und Prämien an ihn ausgezahlt haben.»

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    "Ich liebe die Franzosen"

    Armstrong geht auf Schmusekurs


    (sid) - Der siebenmalige Tour-Sieger Lance Armstrong ist vor seinem Mittwoch-Gastspiel im Mannschaftswagen seines Ex-Teams Discovery Channel auf Versöhnungs-Kurs mit den Franzosen gegangen. "Ich liebe Frankreich. Ich liebe die Franzosen. Ich liebe die Kultur dieses Landes", sagte der 34-Jährige am Vorabend auf einer Pressekonferenz. Zu dieser hatte der Seriensieger der Jahre 1999 bis 2005 nur ausgewählte Journalisten eingeladen, aus Frankreich war lediglich ein Vertreter der Regionalzeitung Le Dauphine dabei.

    Von seinem Loblied nahm Armstrong allerdings diejenigen aus, die ihn in den letzten Jahren immer wieder des Dopings beschuldigt hatten. "Bei den Tour-Veranstaltern oder der L´Equipe glaube ich nicht, dass ein normales Verhältnis mit ihnen möglich ist. Ich liebe immer noch die Tour als Ereignis. Aber die Menschen sind ein anderes Thema."

    Die erste Frankreich-Rundfahrt seit seinem Rücktritt verfolgt Armstrong mit großem Interesse. Am Mittwoch saß er im Begleitwagen von Discovery neben Teammanager Johan Bruyneel, als die 16. Etappe über 182km von Bourg-d´Oisans nach La Toussuire führte und drückte seinem Landsmann Floyd Landis die Daumen, obwohl der für die Konkurrenz von Phonak fährt: "Es wäre toll, wenn direkt nach mir wieder ein Amerikaner gewinnen würde. Und Floyd kann es durchaus schaffen. Er ist fleißig, clever und eigensinnig genug."

    Den Sieger von 2006 wegen seines eigenen Rücktritts und dem Ausschluss von Stars wie Jan Ullrich oder Ivan Basso als "geringwertiger" einzustufen, wäre in den Augen von Armstrong "unfair": "Wer in Gelb in Paris ankommt, hat gewonnen und ist meinen Augen auch ein würdiger Sieger", sagte der überragende Fahrer der letzten Jahre.

    Armstrong bekräftigte erneut, er habe mit seinen vor einigen Tagen überlieferten Aussagen ("Die französischen Fußballspieler wurden doch alle positiv getestet - als Arschlöcher") niemanden verletzen wollen: "Ich bedauere, dass es in Europa falsch verstanden worden ist. Ich habe Witze gemacht. Über mich selbst und über Frankreich. Die Leute in Frankreich mögen doch Witze..."

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    Was für eine Tour!
    Gestern war ich mir noch sehr sicher, dass Landis gewinnt und heute?
    Immer noch 3 mögliche Tourgewinner, so meine Rechnung.
    Wann gab es das zu letzt. Auch die Top 10 immer noch erstaunlich eng beisammen. Mir macht dass Spaß.
    Ich glaube nicht, dass morgen noch viel passiert, die Entscheidung kommt Samstag. Und da hat Klöden noch mal gute Chancen. Er dürfte inzwischen seinen Formhöhepunkt haben, ganz anders als im ersten Zeitfahren. Sastre ist nicht weit weg und Pereiro nur ein mäßiger Zeitfahrer. ird herrlich knapp.
    Fothen sehe ich schon sehr sicher in Weiß, auch wenn ich mich diesbezüglich auch auf morgen freue. Allerdings, selbst wenn er leicht in Rückstand geraten sollte, am Samstag wird er als starker Zeitfahrer sich das Trikot sichern.
    McEwen scheint nicht mehr auszusteigen, aber ich denke, Zabel hat immer noch die Möglichkeit auf einen Etappensieg, am besten in Paris.
    Bei Rasmussen habe ich mich stark geirrt, er wird wohl das gepunktete holen, aber - warten wir morgen noch ab, vielleicht hat Meteo ja auch sehr recht und de la Fuente kann noch mal nachlegen.
    Nein, mir die Tour wirklich Spaß, selten so spannend.

    ALF: sehe ich nicht so, warum sollte einem Sportler mit gewissen Behinderungen eine Sportlerkarriere versagt bleiben, nur weil es Medizinisch vernünftig ist, die Medikamente zu nehmen. Und auch zum Thema Asthma oder Heuschnupfen hatte ich vor kurzem gelesen, dass es da tatsächlich echte Schwierigkeiten gibt.

    Zur Dopingdiskussion und den sauberen "T-Mobilefahrern" unter deren Leitung - das große Problem ist ja eigentlich das Individualtraining wo die Sponsoren nicht kontrollieren können. Ich galube nicht, dass es noch viele Teams gibt, die so systemqtisch Dopen wie damals Festina. Das geschieht durch die einzelnen Fahrer. Sehr schön dazu das im anderen Thread von Meteo gepostete Interview mit Aldag, welches Ullrich eigentlich noch mal deutlich belastet.

    Teddy: Ich frage mich auch seit geraumer Zeit, ob die Taktik Schwäche erst seit dem Weggang von Godefrot aufkahm, oder ob dier letzten Glanztaten in diesem Bereich wirklich noch zu Zeiten waren, als Ludwig noch selber fuhr. Heute aber hat es gut geklappt, obwohl ich Klödens Attacke gerne früher gesehen hätte.



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    Flucht über vier Gipfel

    "Chicken" Rasmussen stürmt ins Bergtrikot


    (sid/Ra) - Nicht zu schlagen war Mickael Rasmussen, der wegen sein er dünnen Beinen "Chicken" (Hühnchen) genannt wird, auf der "Königsetappe" der 93. Tour de France. Der Rabobank-Profi setzte sich bei der Bergankunft nach 182km und 5:36:04 Stunden zwischen Bourg d´Oisans und La Toussuire im Alleingang durch und machte damit seinen zweiten Tour-Etappensieg nach dem Erfolg im vergangenen Jahr in Mülhausen perfekt. Durch seine 170 km lange Soloflucht, die er schon nach 30 Kilometern am Galibier begonnen hatte, übernahm der 32-jährige Däne auch die Führung in der Bergwertung.

    "Die ganze Tour habe ich mich in den Dienst der Mannschaft gestellt", sagte Rasmussen. "Ich habe heute morgen meinen Sportlichen Leiter gebeten, auf eigene Rechnung fahren zu dürfen. Meine Saison habe ich zu 90 Prozent auf diese drei Alpenetappen ausgerichtet." Der Beginn der Flucht sei schwer gewesen. "Es gab keine Geschenke", sagte Rasmussen. "Es war an mir, die Dinge in die Hand zu nehmen. Es war ein harter Tag mit vielen Strapazen. Aber jetzt sind die vergessen."

    Der 32-jährige Profi war im Vorjahr zum ersten Mal bester Bergfahrer der Tour und im letzten Zeitfahren durch vier kuriose Stürze aufgefallen.



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    Klödens Trainer hofft wieder auf Platz 2

    Cunego will weiter verrückte Attacken setzen

    Tour-Splitter

    Morgen:

    Letzte Chance für Bergspezialisten

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    Original von Micha

    Das schreibt jemand, der auf Dead Kennedys steht. :lol:

    SCNR ;)

    Gut gekontert. :D Dennoch, Punk lebt von seiner Schlichtheit (wobei ich da DK sogar noch als rel. komplex bezeichnen würde).
    U.a. dadurch erlangt er eben seine rohe Kraft. Die Musik der Sportfreunde Stiller dagegen hat nichts rohes. Kein Aufbäumen, kein Rebelieren.Muss auch nicht sein, dann aber bitte ein bisschen Anspruch.
    Ist ja keine minimalistische NDW, lediglich niveauloser Pop, der eigentlich nicht wehtut, nur langweilt. Wie XN eben ;)

    Es beeinträchtigt halt wenig die Muskeln. Schmerzen sind das täglich Brot im Radsport. Sicher wird auch er einige Schmerzmittel bekommen, soweit nicht (zumindest in der Menge) auf der Dopingliste. Hamilton hatte mit seiner gebrochenen Schulter auch die Tour gefahren, da hat sein Epodoping ihn nicht geholfen, mehr een die leidenspflicht in gewissen sportarten. Im American Football wird gerne mal mit gebrochenen Rippen oder anderen Knochen gespielt. Oder "Uns Uwe" Seeler hatte mit, ich weiß es nicht mehr, irghendwie war seine Ferse mehr als kaputt, er spielte dennoch.
    Schmerzen kannst Du halt mental ganz gut wegklicken, wenn Deien Kämpfernatur es hergibt. Wie ist Erwald Lienen mit einem aufgerissenen Schenkel gerannt.
    Es ist sicher eine große Leistung, mental, sicher für den Körper nicht das Beste, aber ein Held schont sich halt nicht. :P

    Ich meinte auch weniger die Zuhörer als den Sound der Band.Die Melodie, die "komplexen" Gruppengesänge, die großartigen Rhythmen.
    Mag wunderbar zum mitgröllen sein, schön einfach - aber - mann kann auch schöner gröhlen ehrlich.
    Sorry, ich mag das Lied einfach nicht und dieser Thread regt zum provozieren an, (also nicht zu ernst nehmen).

    Habe die Etappe jetzt in der WDH von Eurosport gesehen und muss schon sagen: Mazzoleni Mann des Tages (Siehe Link oben)? Nee, da schließe ich mich Jens Heppner an, was war das denn, mal wieder typisch T-Mobile. Schon lange her, dass sie mal taktisch überzeugten. Alle Teams haben es richtig gemacht, die Fahrer aus der Spitzengruppe haben sich, sobald sie sahen, das sie die Etappe nicht gewinnen können, zurückfallenlassen, nur Mazzoleni kämpfte hoffnungslos um den Anschluss und lies Landis mit seinem Teamkollegen Merckx gemeinsam gegen Klöden arbeiten. Ich verstehe es nicht.
    Na, hoffentlich wird es morgen besser, gute Leistung von Klöden.

    Ich habe keine sonderliche Abneigung gegen XN, ich finde ihn nur sehr belanglos. Keine Seele in der Stimme, für die Richtung sehr fatal.

    Aber unbeliebt wollte ich mich mit was anderem unbeliebt machen:

    Sportfreunde Stiller: 54, 70, 90, 2006 oder 10 oder was auch immer.
    Beim ersten mal hören war ich, gelinde gesagt, schwer enttäuscht, wurde mir die Gruppe doch mehrfach empfohlen.Der Text ist ja okay, aber der Rest - es schüttelt mich. Niveau jeder ambitionierten Schulband, dieb ihren größten Auftritt auf dem Abispaß hat ;).

    Danke für die Blumen. Habe halt ne sehr gute Internetseite entdeckt und bin seit ein paar Jahren radsportverrückt, (gleich nach der Handballkrankheit). Mit meinem besten Fantasytourteam bin ich allerdings nur auf platz 1550 oder so, all zu weit kann das wqohl mit meinen Kenntnissen nicht her sein, aber genug des "ichs", zurück zum Topic:

    Zitat

    "Asshole-Affäre"

    Armstrong hat´s nicht so gemeint


    L`Alpe d`Huez (dpa) - Ein Jahr nach seiner letzten Tour de France ist der siebenfache Sieger Lance Armstrong zum ersten Mal an den Ort seiner früheren Triumphe zurückgekehrt. Vor Beginn der Alpenetappen stattete der Amerikaner seinem Team Discovery Channel in Gap einen Besuch ab.

    Dabei zog Armstrong indirekt beleidigende Äußerungen über Frankreichs Fußball-Nationalmannschaft zurück. Danach begleitete Armstrong im Auto sein Team auf der 15. Etappe nach L`Alpe d`Huez.

    «Meine Äußerungen sind missverstanden worden - sie waren nur Teil einer großen Comedy-Show», sagte Armstrong, der nach Morddrohungen von Leibwächtern begleitet wird. Der 34-Jährige hatte nach der Niederlage im WM-Finale gegen Italien die Spieler um Zinedine Zidane als «Arschlöcher» tituliert. Das französische Boulevardblatt «France Soir» hatte Armstrong mit der Schlagzeile begrüßt: «Bienvenue en France, asshole!». Das Verhältnis zwischen Armstrong und Frankreich ist seit dem vergangenen Jahr schwer gestört. Unmitelbar nach der Tour 2005 hatte die Sportzeitung «Le Equipe» einen wissenschaftlichen Bericht veröffentlicht, wonach in Armstrongs Urinproben von 1999 nachträglich künstliches EPO nachgewiesen wurde. Armstrong hat Doping-Vorwürfe stets zurückgewiesen.



    Quelle

    Ja, ein wenig Comedy gehört zu solchen Shows, aber das ist halt gehörig unter der Gürtellinie. Zumal die eigentlich Zuhörenden die franz. Spieler nicht mal kennen. Ich habe seinen Auftritt nicht gesehen, kann mir aber schwer vorstellen, dass ich gelacht hätte. Dazu der Kommentar nach der Show, dass er zu Hause mehr herziehen würde.
    Ist schon faszinierend, dass er meint, die Franzosen müßten ihm so einen Scherz nicht übel nehmen.

    @Meteo: schließe mich in allen Punkten an, gestern dachte ich noch, Rasmussen kriegt doch noch ne Chance, aber Mentschow braucht ihn die nächsten tage einfach zu dringend.
    Eine große Überraschung ist für mich Dessel, der ist ja immer noch dabeiin der Gesamtwertung. Okay, De La Fuente ist auch eine große Überraschung, war mir vorher absolut kein Begriff (genau wie Dessel).

    Wenn McEwen tatsächlich noch rausfallen sollte, dann denke ich, hat Ete Zabel noch mal richtig gute Karten, er war schon immer ein fahrer für die Tage nach den Bergen und die Beiden ihm bisher immer überlegenen Fahrer (Boonen hat angeblich wegen Atempröblemen, ich denke einfach aus Frust und weil er seinen Formhöhepunkt diese Saison schon hinter sich hat, entnervt aufgegeben Quelle) sind nicht mehr dabei.
    Teddy: Auch hier meine Zustimmung, Klöden und Mentschow müßten schon bis zum Zeitfahrer mindestens auf ne Minute rankommen, um das ganze wieder etwas offen zu machen, der Rest der Verfolger braucht wohl eher einen Vorsprung.
    Aber Morgen kann noch mal viel passieren.
    bösi: Schön, das da noch einer an Zubeldia glaubt, vielleicht morgen.

    Für Morgen wünsche ich mir einen Sieg von Zubeldia und Evans mit einer Minute Vorsprung vor Klöden, Sastre und Leipheimer, dann knapp 2 Minuten dahinter Landis mit Fothen und einigen der Favoriten.
    Bin sehr gespannt.
    Hier noch ein paar Artikel:

    Zitat

    Schwarz vor Augen - aber Fothen behält weiß

    Obwohl Damiano Cunego (Italien) in Alpe d´Huez Zweiter wurde, verteidigte Markus Fothen (Gerolsteiner) das Weiße Trikot des besten Jungprofis. Der 24-Jährige kam mit 5:16 Minuten Rückstand als 37. an und meinte anschließend: "Es war einfach toll, wie die Zuschauer meinen Namen rufen und mich anfeuern. Das treibt nach vorn."

    Einige Fans hatten sogar den Namen des gelernten Landwirts auf die Straße geschrieben. Das überraschte Fothen: "Gesehen habe ich es leider nicht. Da muss mir wohl gerade schwarz vor Augen gewesen sein." Nach der starken Leistung freut er sich: "Ich habe gute Chancen, das Trikot bis Paris zu tragen."

    Quelle

    Quelle


    Klöden-Tagebuch - An Landis orientieren

    T-Mobile: Mazzoleni Mann des Tages


    Gestern: T-Mobiel - Entspannung mit elastischen Tapes

    Vorgestern: Kopp - Tränen im Gruppetto


    Morgen dann der Galibier:

    Das Peleton überquert das Dach der Tour

    Zitat

    France Soir begrüßt Armstrong

    "Bienvenue en France, asshole!"

    Von Pit Weber

    Er kommt alss doch. Nach „to piss them off“ im letzten Jahr und der Beleidigung der französischen Fußball-Nationalmannschaft als „assholes“, hat Lance Armstrong für den 2. Ruhetag seinen Besuch bei der Tour angekündigt. Es wird auch sein erster Kontakt mit der Tour, nachdem die französische Sportzeitung letztes Jahr im Herbst aufdeckte, dass seine Blutproben von der Tour 1999 positiv auf EPO gewesen waren.

    France Soir glaubt übrigens nicht, dass die „asshole-„Entgleisung zufällig geschah. Dafür würde der siebenmalige Toursieger zu sehr jedes Wort abwägen. Die Tageszeitung vermutet, dass die Beleidigung gezielt ausgesprochen wurde, um dem bisher enttäuschenden Discovery-Team, an dem Armstrong Anteile besitzt, mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Die ist dem abgetretenen Radstar am Dienstag auf der Alpe d´Huez-Etappe gewiss.

    Wehe, wenn die Fans ihn auf dem schmalen Anstieg entdecken…



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    Scharfe Kritik an Ullrich

    Voigt fordert Gentests für alle Profis



    Gap (dpa) - Fahrersprecher Jens Voigt hat sich für einen Gentest aller Radprofis ausgesprochen. «Was vielleicht wirklich helfen würde, wäre, wenn man sagt, wir frieren am 1. Januar 2007 von jedem eine Blut- und Haarprobe ein», sagte der Tour-Etappensieger von Montélimar.

    «Jeder Fahrer, der eine Lizenz hat, müsste seinen genetischen Fingerabdruck abgeben. Und der wird dann zehn Jahre aufbewahrt und im Zweifelsfall, wie jetzt bei dieser Affäre in Spanien, machen wir einen Abgleich. Oder man sagt, drei Jahre später: Hört zu, wir haben jetzt neue Tests, wir werden jetzt euer Blut nachträglich auf die neuen Sachen kontrollieren», erklärte Voigt in einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung».

    Voigt, Vorsitzender der Fahrer-Gewerkschaft und in Bjarne Riis` CSC-Mannschaft angestellt, die vor der Tour ihren Kapitän Ivan Basso wegen Doping-Verdachts suspendierte, hat persönlich in Doping-Fragen ein reines Gewissen: «Ich trainiere nur hart, ich weiß, was ich mache, und meine Frau Steffi würde mir den Kopf abschlagen, wenn ich mit so einem Scheiß ankommen würde.» Der Wahlberliner aus Mecklenburg kritisiert die Haltung vieler Berufs-Kollegen, auch die des ebenfalls suspendierten Jan Ullrich: «Ich, der mit Doping überhaupt nichts zu tun hat und völlig unschuldig ist, muss dazu jetzt immer reden und die, die uns diese ganze Kacke eingebrockt haben, verstecken sich», sagte er der «Süddeutschen Zeitung».

    «Die Zeit für halbe Aktionen ist jedenfalls vorbei, man muss jetzt wirklich mit offenen Karten spielen und auch mal einen schmerzhaften Schnitt hinnehmen. Und wer wirklich zweifelsfrei schuldig ist, der muss dafür bezahlen. Ich dachte wirklich, dass es seit dem Skandal 1998 besser geworden ist. Ich dachte wirklich, sie hätten damals ein Krebsgeschwür rausgeschnitten», sagte Voigt, der 1998 bei seiner ersten Tour de France Journalisten bei der Doping-Recherche attestierte, einem «Schweinejob» nachzugehen und die Radprofis in großen Teilen ungerechtfertigt pauschal zu verurteilen.

    Bevor die Suspendierung seines Kapitäns Basso, der in Italien wieder trainiert und erklärte, an der Vuelta ab 26. August teilnehmen zu wollen, offiziell bekannt wurde, hatte Voigt eine ungewöhnliche Strafe für Doper gefordert: «Alle auf den Scheiterhaufen».



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    Voigt 569 km auf der Flucht

    Tour-Splitter: Jeder darf mal ins Gelbe Trikot


    Kessler: Steine im Helm statt im Kopf

    Das ist eigentlich gar nicht so weit aus dem Fenster gelehnt sondern allgemeine Volksmeinung, habe ich so das Gefühl. Es war nicht anders zu erwarten, ist verständlich und trifft die evtl. weißen Schafe hart.
    Es ist eben der Grund, warum sich Ete Zabel schämen muss (siehe weiter oben).
    Nur zur Ehrenrettung soviel, es beleiben max. 10 % Leistungssteigerung. Virenque dürfte nach seinem Skandal wohl frei von dem Zeugs gewesen sein, hatte er ja auch so einiges zu befürchten und seine Leistungen nahmen deutlich ab. Er war kein Klassementfahrer mehr, aber immer noch ein guter Bergfahrer, der sich das gepunktete sichern konnte. Nach seinen großen Etappen pfiff er zwar aus dem letzten Loch, aber er hatte viel erreicht. Und er hatte gar nicht die angeborene Physis, die eben ein Miguel Indurain oder ein Ullrich hatte. Aber kann ein Fahrer mit den richtigen vorraussetzungen, dem richtigen Training nicht evtl. an Ullrichs können heranreichen?

    barbara: Abstand vom Doping haben alle genommen, nur so richtig aufs schärfste verurteilt hatten es die meisten Radprofis eigentlich nicht. Aber nur so ne Randnotiz.

    In einem anderen Forum hatte ich gerade gelesen, wie sie alle über Voigt hergezogen sind, weil er so ein schlechtes Zeitfahren hatte. ihm würden jetzt wohl die Mittel fehlen, die Schonungstheorie hielten sie für eine schwache Ausrede. Das ist m.E. Hysterie, auch wenn ich Voigt nicht auf jeden Fall sauber sprechen will, aber iA sind einfach alle Verbrecher, hat jeder seine Spritzen im Gepäck. Nicht fair, aber es war zu erwarten.

    Verbrugghe sieht böse aus. Hoffentlich nicht zu schlimm, Kessler fährt wohl wieder, Canada faßt sich ans Schlüsselbein. Kessler läßt sich, mit Steinen im Helm wieder ins Hauptfeld zurückfallen. Verbrügghe liegt blutend im Busch und bewegt sich kaum.

    Nochmal ein schöner Artikel zum gestrigen Etappensieger :love:

    Quelle

    Irgendwie kann ich das Foto nicht reinstellen, deswegen nur ein Link zum Foto des Strahlemanns.



    Quelle

    Hier kann man sich nochmal ne Videozusammenfassung von Voigts Sieg ansehen

    Und heute ist Matze Kessler in einer Gruppe weg, die auch sehr vielversprechend ist.

    Ich bin mir zwar nicht sicher, ob das hier einen eigenen thread verdient, wüßte aber nicht, wo ich es unterbringen sollte.

    Zitat

    Armstrong lästert über Franzosen

    Los Angeles - Der siebenmalige Tour-Sieger Lance Armstrong setzt seine Privatfehde gegen Frankreich fort.

    Nachdem der sich in der "Grande Nation" nicht gerade beliebte US-Amerikaner auch im vergangenen Jahr immer wieder Dopinganschuldigungen aus Frankreich gegenüber sah, machte er seinem Ärger nun in einer Fernsehsendung Luft.
    "Die französischen Fußballspieler wurden doch alle positiv getestet - als Arschlöcher", lästerte Armstrong bei einer Preisverleihung des Senders "ESPN" über das Team des WM-Zweiten.

    Zurückhaltende Aussagen

    Der Rad-Rentner erklärte der Tageszeitung "Los Angeles Daily News", seine Aussagen seien keinesfalls offensiv, sondern noch zurückhaltend gewesen.
    "Wenn sie mit mir zusammenwohnen würden und mich zu Hause hören könnten, wüssten sie, dass das hier schon eine Nummer kleiner war", meinte Armstrong.

    Quelle

    So weit ich weiß, ist Armstrong aktuell in frankreich um seine Mannschaft zu unterstützen. Wenn er so weitermacht, wird er wohl bald nicht mehr einreisen dürfen. ganz schlecht, was sich der Lance da geleistet hat.