Beiträge von UlfN

    Ohne den ganzen Doping-Schmutz im Radsport schön reden zu wollen, glaube ich immer noch, das der jetztige Skandal einiges Gutes bewirken kann. vIch hoffe sehr, dass auch große Namen anderer Sportarten fallen werden, wie ja immer angedeutet wird. Denn, wie Indurain es so schön in dem Artikel sagt: In keiner Sportart wird auch nur annähernd so viel und hart kontrolliert wie im Radsport.
    Ich bin wie gesagt durchaus dafür, dass auch Deutschland endlich ein Antidoping Gestz einführt. Doping ist Betrug und sollte entsprechend bestraft und angegangen werden. Und das eben nicht nur beim Radsport, denn wer wirklich glaubt, nur der böse Radsportler greift auf alles zurück, was ihm einen Vorteil verschaffen kann, der ist naiv.
    Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass man dem Dopingproblem nur mit einigen von einigen Verbänden angesetzten Dopingkontrollen nicht Herr werden kann.
    Blutdoping und sicher auch einige andere Stoffe sind nur auf eine Weise nachweisbar - durch die direkte Einnahme. Und kein Sportverband kannÄrztezentren kontrollieren, kein Sportverband kann gegen zwielichtige Mediziner vorgehen.

    Ach ja, und ich schlies mich Barbara und Millar mal an - Ullrich sollte reinen Tisch machen.

    Edit: So, ich nehme mal die alten Texte nur noch als Link und poste hier mal den aktuellen:



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    T-Mobile will Neuanfang im Anti-Dopingkampf


    Ullrich-Kündigung nur noch eine Frage der Zeit


    Pound (WADA): Dopingplage ist ein Desaster

    Phonak habe ich heute übrigens nicht verstanden. Wie kann man Pereiro in Gelb fahren lassen. Sicher, er hat heute mächtig Kraft gelassen, aber der morgige Tag ist für ihn nicht gefährlich und dann folgt noch ein Ruhetag. Und im gelben Trikot wird er gut regenerieren. Auch wenn er bisher nicht überzeugte, ist er doch ein erstklassiger Rundfahrer. Da hat man sich m.E. einen favoriten dazugeholt, zumal mit Karpets ja in seinem Team noch jemand ist, der nicht völlig ungefährlich platziert ist.

    So, dann poste ich mal, wen es interessiert, die heutige "Presse" zu diesem glorreichen Tag:



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    T-Mobile: Voigt triumphiert beim "Marathon Ritt"

    44 Grad - Aber Voigt läßt nichts anbrennen

    Knees tritt mit verstauchtem Handgelenk an


    Nochmal zu gestern:

    Zabel: Neue Höllentour nach Carcassonne


    Und für Morgen:

    Ideales Terrain für Etappenjäger

    Ein paar Links stelle ich, wie immer, bestimmt noch rein, die Etappe ist ja noch "frisch"

    Und was für ein Interview. Da strotze einer vor Stolz. Alles richtig gemacht, Super. Voigt ist der größte, keinem gönne ich einen solchen Sieg mehr. Und wohl auch im Ausland oder bei den Fahrern. Auch ohne die ganz großen Titel wird Voigt so schnell nicht vergessen werden (Er hat ja auch noch gesagt, dass er ja noch n paar Jahre mitfahren kann, dann ist so ein Abgesang eigentlich fehl am Platz, sorry).



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    Die nächste Etappe:

    Auf dem längsten Teilstück ist alles möglich


    Und noch ein paar Schlagzeilen:

    Mentschow: Wir wußten, T-Mobile würde arbeiten

    Unfallfolgen: Salvodelli muß aufgeben

    Floyd Landis mit kaputter Hüfte in Gelb - Schon wieder schreibt ein Amerikaner Tourgeschichte

    Landis passte nicht in das System Armstrong

    Fothen gehört die Zukunft

    Die Tour ist keine Männerdomäne mehr

    Klöden: Übermut kommt vor dem Fall

    "Lama" Mayo muß blechen


    @Meteo: Ja, das wichtigste Argument hatte ich irgendwie vergessen. Bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie der Kampf ums Bergtrikot weitergeht. Mittwoch, spätsetens Donnerstag wird da wohl alles entschieden sein.


    EDIT: Heute könnte der große Tag für Voigt werden. Er versucht sein Glück in einer 5-köpfigen Gruppe. Mit dabei: Oscar Pereiro, Sylvain Chavanel, Manuel Quinziato und Andrej Griwko vom dt.ital. Zabel team (Team Milram).
    Im Augenblick 22 Minuten Vorsprung!

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    Moritz Weltgen mit Zweitspielrecht für den THW Kiel

    Moritz Weltgen erhält ein Zweitspielrecht für den THW Kiel.

    Der 19jährige Moritz Weltgen erhält für die kommende Saison ein Zweitspielrecht für den THW Kiel. Der Jugend-Nationalspieler, der im Sommer vom VfL Bad Schwartau zum Nord-Zweitligisten TSV Altenholz wechselte, ist auf der Spielmacher-Position zu Hause, kann aber auch Linksaußen spielen.

    Weltgen, der sich als Stammspieler im Regionalligateam des VfL Bad Schwartau etabliert hat, wird beim THW Kiel mittrainieren und seinen Grundwehrdienst in einer Sportförderkompanie ableisten. Er ist 1,87 Meter groß und wiegt 88 Kilogramm.

    Aus der Kieler HP

    Im Moment laufen bei mir mal wieder:

    Kraftwerk - Tour de France
    Queen - Bicycle Race
    Joe Dassin - Champs-Élysées
    NoFX - Champs-Élysées
    Katie Melua - Nine Million Bicycles (danke Felix)

    Freut mich für die SG Fl. Bin gespannt, wer die Nachfolge dort antritt, in letzter Zeit gefiel mir Storm und sein Umgang mit der Ware Spieler immer weniger.
    Tippe mal, er wird tatsächlich zu Holstein wechseln, wobei ich einfach nicht verstehen kann, was die mit einem Ex-Handballmanager wollen.



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    Fuentes und Saitz müssen die Justiz nicht fürchten


    Indurain nimmt Ullrich in Schutz

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    Schumacher gegen Vorverurteilung Ullrichs

    Magny-Cours (dpa) - Ferrari-Pilot Michael Schumacher hat sich gegen eine Vorverurteilung des wegen Dopingverdachts von der Tour de France ausgeschlossenen Radprofis Jan Ullrich ausgesprochen.

    «So lange er nicht überführt ist, so lange sollte man ihn nicht schuldig sprechen», sagte der siebenmalige Formel-1-Weltmeister aus Kerpen in Magny-Cours, wo der Große Preis von Frankreich stattfindet.

    Schumacher versicherte: «Doping ist bei uns kein Thema.» Grand-Prix-Piloten seien körperlich nicht so sehr belastet, um da an Grenzen zu stoßen. Schumacher erklärte, in dieser Saison sei er aber noch nicht überprüft worden. Sein Bruder Ralf sagte: «Ich bin in diesem Jahr schon auf Doping getestet worden.»

    In der Formel 1 finden Kontrollen statt. Im Gegensatz zum Radsport und anderen Sportarten gibt es aber keine Hauskontrollen.


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    Ist Materazzi ein Norditaliener oder ein Terroni (nebenbei, "der" Italiener sieht sich nicht unbedingt als ein Volk)? Die Süditaliener haben nicht unbedingt die bessere Geschichte. Und kein Italiener kennt die Bedeutung der Familie besser als ein evzl. Sizilianer ;)
    Meine Erfahrung ist, (und das soll keine Abwertung sein, die "Rücken" sind m.E. austauschbar) Menschen mit dem Rücken zur Wand lügen leichter.
    Aber egal, Du als Halbfranzose ;) und ich als Italienurlauber hbane unsere vorlieben.
    Das einzige was ich hoffe, ist, dass Du versteckte Fouls gegen Gegner, warum auch immer. für sehr unsportlich hälst.

    In Frankreich nicht, aber sonst in der Welt. Und ob er gerne in der halben Welt als Bad Boy da stehen möchte - So gut kenne ich ihn nicht.
    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass am WM-Titel von Italien gerüttelt wird, das wird eher wunschdenken sein, so weit zieht die Fifa ihren Sport nicht in den Schmutz.
    Der Skandal wäre zu groß.
    Mich würde es schon treffen, Bockmist gebaut zu haben, auch wenn mir viele Leute sagen, sie würden mir verzeihen. Und mit Sicherheit auch jemanden, der verbalen Attacken nicht entgegentreten kann, wie offensichtlich Zidane. Ein schlechter Verlierer mag immer noch nicht verlieren, nur weil alle ihm beteuern, dass sie das nicht als schlimm empfinden.
    Wir reden über 2 uns nur über die Medien bekannte Personen, ich würde einfach für keinen die Hand ins Feuer legen.

    Das Zidane lieber ne Faust im Gesicht gehabt hätte, zeigt nur seine Hilflosigkeit.
    Ich bleibe dabei, es sind einfach nur vorlieben, die uns dem einen oder dem anderen glauben schenken lassen. Und da halte ich es letztendlich wie Meikel: Aussage gegen Aussage - Keine Wertung.
    Und die physische Attacke ist immer noch härter in meinen Augen als die psychische, ganz einfach, weil du einer psychischen immer noch argumentativ/verbal entgegentreten kannst - einer physischen eigentlich nur noch physisch. Für mich ist und bleibt Zidanes Verhalten reine Eskalation, keine Konfliktbeseitigung.

    Würde Deiner Vermutung nur bei der Bergwertung widersprechen.
    Rassmussen wird es schwer haben, sehe De La Fuentes und Wegmann (der ja auch schon beim Giro mal das Bergtrikot gewonnen hat) vorihm, der Vorsprung ist ordentlich und die Beiden haben ihre Ambitionen deutlich unterstrichen. Und Rassmussen wird in der Gesamtwertung wohl immer noch zu Ernst genommen.

    Zitat

    Original von Jonny Bravo
    @ jenny: ich seh das genauso wie hafermann...

    er gedenkt jetzt *der guten, alten zeiten* und hofft das die fifa milde walten lässt... ich finde man sollte materazzi mal gehörig in den ***** treten, sowas gehört sich nicht. er hat ihn beleidigt und soll dazu stehen!

    Finde das alles sehr interessant. Da werden nicht bewiesene Sachen als das negative des Finales dargestellt, was am Besten noch die ach so verhaßten Italiener um den Titel bringen soll. Dagegen sind die Aktionen eines Zidane zu verstehen, man würde es genau so machen, ganz egal was Materazzi gesagt hat, die körperliche Gewalt war das einzige Mittel gegen diese verbale Gewalt, die keiner genau zu betiteln weiß.
    Ich will Materazzi nicht in Schutz nehmen, aber hier wird auf gemutmaßte Messer mit Pistolen geantwortet.
    Und Bilbo - Tut mir leid, aber - Du findest eine Beleidigung für so niederträchtig, dass man ihr mit einer versteckten, physischen Aktion begegnen muß? Ich weiß nicht, ob das nicht niederträchtiger und unsportlicher ist.

    Naja, zu gestern muss man sicher sagen, wer hätte Tempo machen sollen wenn nicht T-Mobile? Die Dominanz in den Top Ten hat einfach verpflichtet, warum hätte Landis seine Leute nach vorne schicken sollen, damit Telekom weiter so viele Eisen im Feuer hat.
    Aber ansonsten gebe ich Dir recht, T-Mobile hat mal wieder gezeigt, dass Taktik nicht Ihre Stärke ist. Und das, obwohl Pevenage nicht mehr verantwortlich ist. ;)
    Sehr schön auf jeden Fall, das ein großes trikot zum ersten mal in Reichweite für einen Deutschen scheint.
    Fabian Wegmann scheint seinen Blick voll auf das gepunktete gerichtet zu haben und bekommt wohl auch freie Hand.
    Zabel kann nur hoffen, dass McEwen nicht über die Alpen kommt, ansonsten hat er wohl keine Chance mehr auf Grün (wobei ich mich noch mehr darüber freuen würde, wenn er endlich in Paris gewinnt).
    Klöden (zu guter Zeitfahrer und noch im Formaufbau) würde ich in der Gesamtwertung auch noch nicht abschreiben, Heute hat sich das Feld der echten Anwärter m.E. auf Landis, Menschow, Evans, Sastre und Klöden dezimiert, im Blickfeld bleiben Rogers, Moreau, Zubeldia, der widererstarkte Leipheimer, Mercado und Fothen (der im Kampf um das weiße Trikot jetzt 12 Minuten Vorsprung hat. Wohl der sicherste deutsche Sieger). Ach ja, die Mannschaftswertung ist auch Fest in deutscher Hand, T-Mobile 46 Sekunden vor Gerolsteiner und 5 Minuten später erst SG2R (Morreau, Dessler).
    Dessler wird denke ich in den Alpen schnell aus den Top 10 rausfallen, morgen wird der Tag der französischen Ausreißer (wobei Voeckler vielleicht heute schon zu viel Körner gelassen hat). Und Übermorgen auf der längsten Etappe vielleicht endlich ein Tag für Zabel. Oder eben auch die nächsten beiden für Voigt.
    Mir macht die Tourd ieses Jahr viel Spaß!

    Quelle

    Klöden: Den Mut nicht sinken lassen

    "Nicht geplant" Boogerd bereitet Sieg vor

    Mentschow gewinnt Königsetappe, Landis holt Gelb

    Begeisterte Radsportfans am Tourmalet

    Franzosen feiern Renaissance in Gelb

    Mayo gibt auf

    Mayo & Lombardi steigen aus


    Und ein wenig Hysterie:

    Angst vor der Polizei? Lombardi & Mayo sind raus


    Und für Morgen:

    Nationalfeiertag

    Zitat

    Original von Bilbo
    hm, hat sich irgend jemand hier mal mit dem Menschen Zidane außerhalb des Platzes auseinander gesetzt? ;) Ein großes Ego hat er - auf dem Fußballplatz. Außerhalb ist er - sagen jedenfalls Journalisten, Kollegen etc. - ein sehr bescheidener, freundlicher Mensch.


    Naja, die haben auch ein berechtigtes Interesse, ihn als Helden zu sehen. Nur das letzte Interview gibt ihn als kleinen Menschen wieder.
    Außerhalb des Platzes. Warum hat er so eine tolle Stellung weltweit gehabt? Weil keiner seine Probleme sehen wollte. Und er sie gerne verbarg, immer als ruhiger Zeitgenosse auftrat.
    Die Franzosen haben gerne Mitleid mit dem kleinen Mann, das hat mir der Radsport gerne gezeigt (Pou-Pou=Poulidor wird wohl im franz. liebevoll für Verlierer benutzt), aber mit einen Rüpel?
    Ich bin mir nicht sicher, aber waren Noah oder McEnroe nicht gerade in Frankreich unbeliebt (Tennis)?
    Und wenn lang genug schlecht über ihn geredet wird, dann mag auch die Stimmung (vorrübergehend) kippen. Die Platzverweise vorher waren immerhin in keinem WM-Finale.

    Er wird ihn beobachten und es wird nach dem Spiel gegen ihn ermittelt. So stelle ich mir das vor.
    Glaubst Du Materazzi ist von der Aktion Zidanes beeindruckt?
    Er freut sich höchstens. Wenn den tatsächlich böswill dahintersteckte.
    Und womit soll Materazzi eigentlich davon kommen. Mit einer noch nicht öffentlichen Beleidigung.

    Bilbo: das ihn das nicht interessiert, glaube ich gar nicht mal, sein Ego ist groß genug. Und dass die Franzosen Ihre Meinung nicht noch ändern, da wäre ich mir auch nicht so sicher.

    Materazzi gehört bestraft für seine Beleidigung. Ohne Zweifel, je nach dem was er gesagt hat, wir wollen einen sauberen Sport. Wenn es dann auch eine persönliche Note enthält, um so mehr.
    Aber es rechtfertigt in keiner Weise diese Aktion.
    Mir ist bewust, ich bin nicht in der Situation Zidanes, aber ganz ehrlich - mit Sicherheit hätte ich nie so reagiert.
    Auch ich werde mal beleidigt. Ob nun von Mandanten, meinen Chefs (soll motivieren?) oder meinen Kollegen (Scherz). Wo ist das Problem?
    Ob es nun ein derber Scherz ist oder eben innerhalb eines WM-Finales um meinen Gegner unfair (wenn es denn so ist, hier wird ja immer nur vermutet, dass es ganz schlimm ist, weil Zidane ja nun ein Held ist) aus der Ruhe zu bringen - Mir muss bewust sein, aus welchem Grund das passiert. Und wenn es aus böswill passiert und wenn M. tatsächlich was verachtendswürdiges gesagt hat - In letzter Konsequenz melde ich das dem Schiedsrichter und die Welt würde nicht schlecht über Zidane als Petzer sonder über Materazzi als Rassisten reden (wenn er das denn ist).