Ganz einfach, weil keine Beleidigung zu körperlicher Gewalt führen darf. Das nennt man eskalieren.
Gewalt ist immer das allerletzte Mittel, immer ein Zeichen von Hilflosigkeit. Armer Zidane, kann er sich denn keinen Berater leisten, der ihm sagt, dass er so seinen Ruf nicht wiederbekommt?
Beiträge von UlfN
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Zwei Jahre Sperre drohen
In der Schweiz entscheidet sich Ullrichs Schicksal
(sid) - Wegen des Verdachtes auf Blutdoping muss Jan Ullrich in Kürze mit einem Verfahren und einer Sperre durch den Schweizer Radsportverband rechnen. Diese Ansicht vertrat Prof. Gerhard Walter, Disziplinarchef des eidgenössischen Sportverbandes, gegenüber der Süddeutschen Zeitung und Sport.1. Der 32-jährige Deutsche fährt wegen seines Wohnsitzes Scherzingen mit Schweizer Lizenz.Man erwarte täglich die Unterlagen der spanischen Behörden im dortigen Dopingskandal, sagte Walter. Sollte man den T-Mobile-Profi anhand des Beweismaterials für schuldig halten, würde ihm die Lizenz entzogen. In dem von ihm anschließend geleiteten Verfahren, so der Disziplinarkammer-Vorsitzende, würde dann über das Strafmaß entschieden. Falls Ullrich dabei den Verdacht des Blutdopings nicht entkräften könnte, würde er für zwei Jahre gesperrt.
Zitat"Vorwürfe unbegründet"
Auch Bassos Anwalt gegen DNA-Analyse
Pau (dpa) - Nach Akteneinsicht in Madrid sieht der Anwalt von Ivan Basso die Doping-Vorwürfe gegen den suspendierten italienischen Radprofi als unbegründet. Basso sei aber bereit sich einer Gen-Analyse zu unterziehen, sagte Anwalt Massimo Martelli der französischen Zeitung «L`Equipe».Es gebe keine Beweise, die den diesjährigen Giro-Sieger mit der Schlüsselfigur des Dopingskandals Eufimiano Fuentes in Verbindung bringen, sagte Marteilli. Basso erscheine weder auf Fotos noch auf Filmen. Die Abschrift der abgehörten Telefongespräche lasse Raum für viele Missverständnisse. Der Favorit für die Tour der France war zusammen mit Jan Ullrich und sieben weiteren Fahrern wegen angeblicher Verbindungen zum Doping-Netzwerk von Fuentes von der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt ausgeschlossen worden.
Der oberste Schweizer Sportrichter rechnet bis zum Ende des Sommers mit einem Abschluss eines möglichen Verfahrens gegen Ullrich. Im Fall eines Dopingnachweises drohe ihm die obligatorische zweijährige Sperre, sagte der zuständige Präsident der Disziplinarkammer für Dopingfälle des Schweizerischen Olympischen Verbandes, Gerhard Walter, im Internetportal Sport1.de. Weil Ullrich einen Wohnsitz in der Schweiz hat, ist der eidgenössische Radsportverband für den gebürtigen Rostocker zuständig. Walter hatte auch das Urteil im Doping-Fall des ehemaligen Gerolsteiner-Profis Danilo Hondo gesprochen.
Der Schweizer Radsport-Verband warte täglich auf die Unterlagen des Weltverbandes UCI mit dem Belastungsmaterial, sagte Walter. Sollte der Schweizer Verband Ullrich für schuldig halten, werde ihm die Profilizenz entzogen. Nach dem «Ehrenkodex» der 20 ProTour-Teams drohen dem heute 32-jährigen Ullrich nach Ablauf der Sperre zwei weitere Jahre Arbeitsverbot in einer der Elite-Mannschaften.
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Gestern hatte ich schon gehört, dass Mayo Knieprobleme hat und bin glaube auch deswegen eher an Zubeldia als Euskatel-Kapitän.
Die T-Mobile Taktik steht:
ZitatAlles anzeigenKritik an T-Mobile-Taktik
Entschieden! Klöden ist Ullrichs Nachfolger
Von Pit Weber
Die Hackordnung im T-Mobile Team steht fest. Andreas Klöden ist neuer Kapitän, nachdem Jan Ullrich wegen seiner Verwicklung in den spanischen Doping-Skandal vom Team suspendiert wurde.„Heute sind alle für Andy gefahren. Sogar das Gelbe Trikot“, analysierte Gerolsteiner-Chef Hans-Michael Holczer zutreffend die Lage beim großen deutschen Konkurrenten nach der Zielankunft in Pau. Souverän und leichtfüßig wie in seinen besten Tagen bewältigte der Tourzweite von 2004 die Generalprobe in den Pyrenäen. Rechtzeitig vor der Königsetappe von Tarbes aufs Pla de Beret hat er für klare Verhältnisse gesorgt.
„Für mich war das heutige Teilstück ideal, um mich weiter einzurollen. Meine Beine sind gut, ich habe eine starke Mannschaft an meiner Seite. Wir müssen jetzt schauen, wie die Top-Leute der anderen Teams wie Landis oder Menchov drauf sind. Ich rechne damit, dass es morgen zu den ersten richtigen Attacken kommt. Aber wir werden die passende Antwort geben!“ kündigt Klöden in seinem Tagebuch auf der Team-Homepage an.
Die richtige Antwort gab T-Mobile in den ersten großen Bergen dieser Tour nicht. Viel, fast zuviel, mussten Klödens Helfer ran. Viel, fast zuviel Zeit verloren sie auf den neuen Spitzenreiter Cyril Dessel (AG2R). „Gegen 15 Ausreißer ist es nicht leicht, den Schaden in Grenzen zu halten,. Die Gruppe war einfach zu groß", erklärte Olaf Ludwig, der Chef des T-Mobile-Teams. Über sieben Minuten Vorsprung mussten seine T-Mobilisten dem Franzosen überlassen. Zeit, die schwer zurückzuholen sein wird. Holczer: „Dressel ist stark gefahren. Er wird Gelb eine Weile behalten.“ „Die Situation ist nicht mehr so ideal für uns wie bisher, aber immer noch besser als für andere Teams, die nun etwas tun müssen“, glaubt Ludwig.
Mit dem bisherigen Spitzenreiter Sergej Gontschar als Drittem, dem sechstplatzierten Australier Michael Rogers sowie Patrik Sinkewitz und Andreas Klöden auf den Rängen acht und neun hat seine Truppe immer noch vier Fahrer unter den Top-10. „Der Verlust des Gelben Trikots ist kein Beinbruch, wir wollten es nicht um jeden Preis verteidigen.“
„Ich hätte mehr gepokert und länger gewartet, ob nicht eines der anderen Teams die Nachführarbeit übernimmt“, stellt Holczer der T-Mobile-Taktik kein gutes Zeugnis aus. Auch seine Truppe glänzte noch nicht. Der Österreicher Georg Totschnig lieferte eine solide Arbeit ab. Aber Levi Leipheimer schwächelte den x-ten Tag in Folge. Am Col de Marie Blanque schwänzelte der Ami, der nach seinem Sieg bei der Dauphiné Libéré als Tourfavorit gehandelt worden war, saft- und kraftlos am Peleton-Ende herum. „Levi scheint auch in den Bergen nicht in bester Form zu sein“, sagte Holczer, der das Leipheimers Abschneiden im Zeitfahren „ein Desaster“ nennt.
Dafür bewältigte Markus Fothen die erste schwere Pyrenäen-Etappe seines Lebens wie ein alter Hase. Fothen: „Fabian Wegmann, der den zweiten heutigen Anstieg kannte, hatte mich gewarnt. Weil er am Ende sehr steil wird, sollte ich ruhig meinem Rhythmus hochfahren. Falls ich etwas abgehängt würde, könnte ich den Rückstand oben auf dem Plateau locker wieder aufholen.“ Ohne nervös geworden zu sein, schloss Fothen nach der Passhöhe schnell wieder ans Hauptfeld an.
Ob er zu den ganz Großen Anschluss halten kann, muss der Landwirtssohn auf der 11. Etappe zeigen, wenn nach Tourmalet und drei weiteren schweren Bergen das Gemetzel im Schlussanstieg aufs Pla de Beret beginnt.
Gontschar verliert Gelb an Nobody Dessel
Gontschar - Die Sache mit dem H
Knees ging mit roter Startnummer auf die Reise
Und von vor der Etappe:
Bruyneel: Wir werden attackieren!
Klöden und Landis sind gerüstet
Und für Morgen:
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ZitatAlles anzeigen
Zidane entschuldigt sich für Final-Ausraster
20:21 12.07.2006Zidane verlässt nach seinem Ausraster den Platz - nun entschuldigte er sich.
Paris (dpa) - Drei Tage nach seinem Kopfstoß gegen den Italiener Marco Materazzi im WM-Finale hat sich der französische Fußballstar Zinédine Zidane für sein Ausrasten öffentlich entschuldigt.
Zidane sagte im Bezahlsender Canal Plus, Materazzi habe ihn im Berliner Olympiastadion mit «sehr harten Worten» beleidigt. Befragt zum genauen Wortlaut der Beleidigung sagte Zidane: «Das waren sehr persönliche Dinge, das betrifft meine Mama, meine Schwester.»«Er (Materazzi) sagt Worte, Worte, die sehr hart sind und wiederholt sie mehrfach. Sie hören sie einmal und versuchen wegzugehen. Das habe ich getan. ... Sie hören sie zwei Mal, dann das dritte Mal...», ergänzte der Mittelfeldstar, der von Schiedsrichter Horacio Elizondo (Argentinien) nach diesem Vorfall in der 110. Minute die Rote Karte erhalten hatte. Es war das letzte Profi-Fußballspiel für den Spielmacher, der zuletzt bei Real Madrid unter Vertrag stand.
«Ich entschuldige mich bei den Kindern, die das gesehen haben», betonte Zidane. So etwas sei «unendschuldbar». So dürfe man sich nicht verhalten. «Ich muss es laut und deutlich sagen, weil es von zwei bis drei Milliarden Fernsehzuschauern und Abermillionen Kindern gesehen wurde.»
Bedauern wollte Zidane seine Handlungsweise aber nicht. «Ich kann meine Handlung nicht bedauern, weil das bedeuten würde, dass er Recht hatte, es zu sagen. Ich kann es nicht, ich kann es nicht, ich kann es nicht sagen. Nein, er hat kein Recht das zu sagen, was er sagt», betonte Zidane, der den genauen Wortlaut nicht verraten wollte.
Eine Entschuldigung sieht für mich anders aus.
Postfan: Finde im Augenblick noch nicht das komplette Statement von Materazzi, aber er sagte in etwa, dass, nachdem er ihm an Trikot gezogen hatte, er könne es nach dem Schlusspfiff haben, wenn er es unbedingt haben wolle. Und M. beschrieb das, meine ich, als arrogant und herabwürdigend.
Edit:
Hier dann noch ne Quelle dazu:ZitatMaterazzi: "Ich habe Zidane beleidigt"
Abwehrspieler Marco Materazzi hat ein "Teilgeständnis" abgelegt. "Ich habe Zidane beleidigt", so Materazzi, "aber ich habe ihn nicht als Terrorist bezeichnet."
Auslöser der Auseinandersetzung auf dem Platz war laut Materazzi eine alltägliche Szene: "Ich hatte ihn am Trikot festgehalten, dann schaute er mich arrogant an und meinte: "Wenn du mein Trikot haben willst, dann kannst du es nach dem Spiel haben." Danach habe ich mit der Beleidigung reagiert."
Durch die nebulösen Aussagen bleibt Zidanes Reaktion weiter unklar.
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Ja heute geht es los
ZitatAlles anzeigen10. Tour-Etappe
Fährt wieder ein Deutscher ins Bergtrikot?(sid) - Das Fahrerfeld der 93. Tour de France macht sich heute erstmals auf den Weg in die Pyrenäen. Die erste Berg-Etappe wird jedoch noch keine Vorentscheidung bringen, denn vom Marie Blanque (1035m), einem Anstieg der ersten Kategorie, sind es noch 50km bis ins Ziel. Aber schon am Col de Soudet (1540m), dem ersten Berg der höchsten Klasse dieser Tour, wird sich auf halber Strecke das Feld gehörig lichten. Insgesamt aber ist es nur das Vorspiel zur mörderischen 11. Etappe am Donnerstag.
Voigt als erster Deutscher im Bergtrikot
Pau ist zum 60. Mal seit 1930 Etappenziel. Welche Erinnerungen sind aus deutscher Sicht mit diesem Ort verbunden! Hier verteidigte Didi Thurau 1977 mit seinem sensationellen Triumph das im Prolog eroberte Gelbe Trikot, das er 15 Tage lang durch Frankreich tragen sollte. Hier feierte Erik Zabel schon seinen dritten Tagessieg im großen Telekom-Jahr 1997, und auf der gleichen Etappe fuhr Jens Voigt als erster Deutscher ins Bergtrikot.
Am Col de Soudet dürften einige Kletterspezialisten, vor allem Spanier, ihr Heil in der Flucht suchen. Wenn sie keine Gefahr für das Gelbe Trikot bedeuten, könnten sie durchkommen. Was aber den erweiterten Favoritenkreis betrifft, so spricht viel für seine geschlossene Ankunft.
Zur gestrigen Etappe, der großen von Christian Knees:
Knees on Tour: Rauf auf die Tour-Bühne
Knees wollte sich nicht geschlagen geben
Und noch was über eine Tour-Ikone
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Original von Bilbo
Wer Zizou für einen arroganten Fatzke hält beweist, dass er nichts, aber auch absolut gar nichts über diesen Menschen weiß.
Naja, immerhin hat ja auch Materazzi gesagt, dass seiner Beleidigung eine arrogante und herabwürdigende (beleidigende) Bemerkung von Zizou voranging.
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Zidane hat seine Tat mit Anlauf getätigt. Das geht schon über den Kurzschluss hinaus. Zwischen den letzten bösen Worten und seiner Aktion liegen schon einige Sekunden. Das ist m.E. ein himmelsweiter Unterschied zu einer ebenfalls nicht gut zu heißenden Aktion eines Rooney. Oder eben den gezeigten Aktionen von Materazzi.
Ganz egal, was er zu hören bekahm, da gibt es keine Entschuldigung.
Und ehrlich, wer sagt, er würde in einer ähnlichen Situation ebenso reagieren - vor dem hab ich Angst.
Wenn man bedenkt, was Zidane eigentlich für einen Ruf genießt, ist das einfach nur arm. Auch ein golden Ball Player sollte ein gewisses Maß an Fairness besitzen.
Und jetzt die italienischen Spieler für einen Teil der italienischen Presse verantwortlich zu machen (Frings) oder für das Verhalten einiger Funktionäre (Wettskandal) ist pauschalierender Schwachsinn. Wahrscheinlich ist der Pizzabäcker um die Ecke auch daran Schuld.Nein, Zidane ist eine der Heldenfiguren des letzten Fußballjahrzehnts und darf sich so etwas nicht erlauben. Dafür verdient er auch zu gut - von so einem Angestellten wünschte ich mir einfach eine bessere Öffentlichkeitsarbeit. Mal abgesehen davon, dass in einem Mannschaftsport man eben auch das wohl der Mannschaft im Auge haben sollte und sich auch deshalb so etwas verkneifen sollte.
Aber wie Meteokoebes schon sagte, in ein paar Jahren kräht kein Hahn mehr danach. -
Mir würden da noch so ein paar Kieler einfallen. Vor allem Ahlm und Karabatic.
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Vor allem hat er sich die Aktion auch noch kurz überlegt, nichts mit Kurzschluß. Er lief ja erst mal vorbei und drehte dann um
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Original von nadine_76
Cannavaro bester Spieler des Turniers, Buffon bester Torhüter, Klinsi bester Trainer, Dortmund bestes und Berlin schlechtestes Publikum und Zidane der Verlierer der WM schlechthin.Morgen ist wieder Alltag...
Das unterschreibe ich. Okay, Publikum kann ich nicht bewerten und eigentlich bin ich froh, dass wir uns wieder den eigentlichen Sportarten widmen können ;), aber nett war es das ein oder andere mal auch! -
Ja, da hat meine 3. Heimat gewonnen.
Ich freue mich für die Italiener, herrlich!Da schmeiß ich mir noch ne Conte, ne Dalla, ne Celentano und ne Nannini Scheibe in den Player und geh glücklich schlafen
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Zidane wäre für mich noch der Grund gewesen, warum ich es Frankreich gegönnt hätte. Aber das war unwürdig.
Mein Herz schlägt jetzt nur noch für Bella Italia. FORZA! -
Da Oliver selber das scheinbar hier nicht posten, sich nicht selber zitieren will, traue ich mich mal und zitiere ihn von der Kieler Homepage:
ZitatAlles anzeigenPerunicic verstärkt Barcelona
Nenad Perunicic - mit 35 Jahren zurück in der Liga Asobal.
Von Dr. Oliver Schulz
Mitte der neunziger Jahre feierte Nenad Perunicic große Erfolge im Trikot des damaligen Spitzenklubs Elgorriaga Bidasoa Irun. Nach Verträgen bei anderen Topadressen des europäischen Handballs, wie dem THW Kiel, dem SC Magdeburg oder zuletzt Pick Szeged, ist der wurfgewaltige Halblinke nun zurück in der Liga Asobal. Er wird für den FC Barcelona auflaufen.
Die Katalanen hatten sich vor kurzem den Kroaten Venio Losert als dritten Torhüter neben David Barrufet und Dejan Peric gesichert. Schon vor Wochen deutete das serbische Internetportal "Rukomet.co.yu" den möglichen Transfer Perunicics nach Barcelona an. Der aus Montenegro stammende 35-jährige Shooter wird im mit Stars gespickten Team von Trainer Xesco Espar einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison erhalten.
Enric Masip, seit kurzem im technischen Bereich Barcas mitverantwortlich, würdigte die Verpflichtung Perunicics als gute Verstärkung der Mannschaft. Schließlich gelte dieser als einer der historischen Spieler des Welthandballs. Er könne das Team durch seine Erfahrung sehr bereichern. Im Mittelblock könne Perunicic die Position des scheidenden Davor Dominikovic einnehmen. Aufgrund seiner guten Würfe von der Königsposition könne er zudem im Angriff eine große Hilfe sein. Es handle sich um einen aufopferungsvollen Spieler, der Sprache und Liga kenne und sich daher mit Leichtigkeit eingewöhnen werde.
Neben den oben genannten Vereinen war der Halblinke für Jugovic Kac, Roter Stern Belgrad, Paris St. Germain und Wallau-Massenheim aktiv. Zudem gab er auf Leihbasis ein Intermezzo im Katar.
(von Dr. Oliver Schulz)
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Die zweite große Touretappe von T-Mobile und den Deutschen.
Das letzte mal verlor danach Deutschland im Fußball. Wer an Omen glaubt ;).ZitatAlles anzeigenVoigt Letzter
Gontschar siegt und holt Gelb
Rennes (dpa) - Der Ukrainer Sergej Gontschar hat bei der Tour de France für Jubel im Lager des T-Mobile-Teams gesorgt. Der 36-Jährige gewann das 52 Kilometer lange erste große Zeitfahren von Saint Grégoire nach Rennes und holte sich das Gelbe Trikot von Weltmeister Tom Boonen aus Belgien.Das war nach Matthias Kesslers Sieg in Valkenburg der zweite große Tag für die so arg gebeutelten Bonner, die vor der Tour ihren Kapitän Jan Ullrich wegen Doping-Verdachts suspendiert hatten. Gontschar (1:01:43 Stunden) verwies Floyd Landis (USA) mit 1:01 Minuten Rückstand auf Platz zwei. Dritter wurde der deutsche Zeitfahrmeister Sebastian Lang vom Team Gerolsteiner (+1:04).
In dem an Überraschungen überaus reichen Kampf gegen die Uhr zeigten vermeintliche Favoriten schwache Leistungen, während nicht ausgemachte Spezialisten über sich hinaus wuchsen. Zu den schwer Enttäuschten gehörten Levi Leipheimer, George Hincapie und der Berliner Jens Voigt als 170. und Letzter. Neben Gontschar zählten unter anderem seine Mannschaftskameraden Patrik Sinkewitz (1:03:22), Eddy Mazzoleni (1:03:48 ) und Gustav Larsson (Schweden/1:03:17) zu den Überraschungs-Fahrern der 7. Etappe. Der lange Zeit führende Lang (1:02:47) war bester deutscher Tour-Starter. Der höher eingeschätzte dreifache Zeitfahr-Weltmeister Michael Rogers (Australien) wurde mit 1:24 Minuten Rückstand Vierter, sein Team-Kollege Andreas Klöden Achter. Vier T-Mobile-Fahrer fuhren unter die ersten Acht.
Der Zeitfahr-Weltmeister von 2000, Sergej Gontschar, der beim letzten Giro zwei Tage in Rosa fuhr, hatte seinen letzten großen Auftritt bei einem Zeitfahren 2004. Schon beim Giro gewann er vor zwei Jahren das Zeitfahren. «Heute lief es super bei mir - die Strecke lag mir», sagte der Ukrainer. «Immer wenn die Form gut ist, fährt man auch stark im Zeitfahren. Da braucht man kein Spezialist zu sein», sagte T-Mobile-Neuling Sinkewitz nach dem Rennen.
Saft- und kraftlos wirkte der Gerolsteiner-Kapitän Levi Leipheimer, der sich Hoffnungen auf einen Podiumsplatz in Paris macht. Der Kalifornier (1:07:49) verlor über sechs Minuten auf den Zeitschnellsten und hat wahrscheinlich schon jetzt den Traum vom Toursieg ausgeträumt. Gerade in der ersten Passage der Strecke mit einigen kleinen Anstiegen büßte Leipheimer, der die Tour-Generalprobe Dauphiné Libéré überlegen gewann, überraschend Zeit ein. Im Vorjahr hatte er in Paris Platz sechs belegt. Sein Team-Kollege, Tour-Debütant Markus Fothen (Kaarst), fuhr 1:03:25.
Das schlechteste Zeitfahr-Ergebnis seiner Karriere erzielte Jens Voigt vom CSC-Team. Der 34-jährige Berliner, dem der Kampf gegen die Uhr sonst sehr gut liegt, hatte eine Erklärung für sein Abschneiden: «Ich habe mich bewusst zurückgehalten. Ich habe mich gestern nicht ganz wohl gefühlt und wollte heute Energie sparen. Ich muss mal sehen, ob ich in den nächsten Tagen in die richtige Ausreißergruppe komme.» Ohne den wegen Doping-Verdachts suspendierten Team-Kapitän Ivan Basso braucht Voigt keine besonderen Rücksichten mehr zu nehmen und kann sich auf seine Liebling-Aktionen konzentrieren: Die gnadenlose Attacke. Von Teamchef Bjarne Riis ist er dafür neuerdings mit einem Freifahrt-Schein ausgestattet.
Eine sehr gute Figur machte dagegen Lang, der mit Rang vier im Prolog schon auf sich aufmerksam machte. Der deutsche Zeitfahrmeister aus Erfurt machte im Gesamtklassement einen Sprung nach vorne. «Nach drei Minuten habe ich gemerkt, das das heute mein Tag ist. Ich habe bis zum Schluss voll durchgezogen, bin jetzt aber auch völlig fertig und hätte den ersten Ruhetag lieber schon morgen als erst am Montag», sagte Lang, der Voigt bei den deutschen Meisterschaften in Forst eine gute Woche vor der Tour auf den dritten Platz verdrängt hatte.
Kurz nach dem Start war das Rennen für Voigts Team-Kollegen Bobby Julich zu Ende. Der Amerikaner, 1998 Tour-Dritter und 1999 beim Zeitfahren in Metz auf ähnliche Art ausgeschieden, rutschte in einer Kurve aus und brach sich wahrscheinlich das rechte Handgelenk.
In der ARD wurde schon üner Fothen als neuer Gerolsteiner-Kapitän spekuliert. Halte ich für etwas früh, aber meinetwegen gerne.
EDIT HIERZU:
ZitatAlles anzeigenFothen stellt Leipheimer in den Schatten
Wachablösung bei Gerolsteiner?
Von Matthias Seng
Jubel und Enttäuschung lagen gestern bei Team Gerolsteiner ganz nah beieinander. Während die beiden Kapitäne Georg Totschnig und Levi Leipheimer die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnten, nutzten Sebastian Lang und Markus Fothen das erste Zeitfahren der 93. Tour de France zu einer großen Vorstellung. Der deutsche Zeitfahrmeister Lang fuhr nach den 52 Kilometern zwischen Saint-Grégoire nach Rennes als Dritter auf das Podium. Der 24-jährige Fothen landete gleich einen dreifachen Coup.Der Giro-Zwölfte des Vorjahres belegte auf der siebten Etappe Platz sieben, übernahm dadurch wieder das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf den fünften Rang. Fothens Rückstand auf den Gesamtführenden Serhiy Honchar beträgt 1:50 Minuten.
"Ich bin natürlich sehr froh über meinen dritten Platz. Ganz ehrlich, ich hätte damit nicht unbedingt gerechnet", sagte Lang, der vor dem Rennen noch skeptisch gewesen war. "Ich fahre seit einer Woche für unsere Kapitäne im Wind und habe zuletzt auch David Kopp im Sprint unterstützt. Daher war ich eher vorsichtig und abwartend und wollte mich im Rennen entscheiden, wie viel ich investiere. Bei Kilometer drei oder vier habe ich gespürt, dass es läuft. Ich war schnell im Rhythmus und nach der ersten Zwischenzeit habe ich dann aufgedreht. Ich trage das deutsche Meistertrikot ja nicht nur zufällig."
Hans-Michael Holczer war hochzufrieden mit seinen beiden jungen deutschen Fahrern. "Das waren überzeugende Leistungen, das hatte Klasse und Qualität. Da kann man einfach nur jubeln", stellte der Teamchef fest. Holczer sagte aber auch, dass "ich heute lachen und weinen kann."
Mit Letzterenm meinte er besonders den Auftritt seines Kapitäns Levi Leipheimer. Beim selbst ernannten Podiumskandidaten lief nichts zusammen. Leipheimer bekam eine richtige Packung und verlor 6:06 Minuten auf den Sieger. "Das ist ein herber Schlag. Warum es nicht klappte, ich bin aktuell noch ratlos. Aber auf jeden Fall wird es jetzt sehr schwer, die Zeit wieder aufzuholen", zeigte sich Holczer ernüchtert. Trotzdem will Gerolsteiner an der Doppelspitze Leipheimer und Georg Totschnig festhalten, obwohl auch der Österreicher mit fast vier Minuten Rückstand nicht viel besser abschnitt,. "Außerdem hat sich auch Markus in Position gefahren. Wenngleich wir auf die Berge warten müssen. Aber ich hätte kein Problem damit umzustellen. Wir haben die Option." , sagte Holczer.
Fothen selbst glaubt weiter an seine Kapitäne Leipheimer und Totschnig. "Das Weiße Trikot werde ich kaum richtig verteidigen können. Vielmehr versuche ich es im Zuge meiner Arbeit für unsere Kapitäne möglichst lange zu tragen", sagte der Jungstar. Vielleicht werden die etatmäßigen Kapitäne aber bald für ihn arbeiten müssen.
Ein weiterer Verlierer war Rassmussen, der gezeigt hat, dass er dieses Jahr nur ums Bergtrikot kämpfen kann (über 7 min zurück).
Als Favoriten würde ich (Überraschung) Landis sehen, dann Evans, Klöden, Zubeldia, Sastre, Popovitsch und, wenn ihn seine Landsleute tragen - Moreau. Aber vielleicht kommt auch Hincapie nochmal, oder Salvodelli. Vielleicht zeigen ja auch noch Sinkewitz und Fothen was für uns Deutschen. Voigt, so glaube ich, wird morgen wieder zuschlagen, Zabel holt endlich den Champs-Élysees (träum').
Das wird noch ne schöne Tour.@Meteokoebes:
Valverdes hätte auch ich gerne besser weiter gesehen, Voigt, Popovych, Klöden, Zabel sehe ich genau so.
An Millar habe ich nun auch schon öfter versagt, zur WM mag er fit sein.
O'grady hat sich trotz Sturz nicht schlecht geschlagen und hat (bei dem Preis) noch Perspektive, Ekimov halte ich für zu Alt aber mit Honchar hattest Du einfach den richtigen Riecher (hätte ich den doch lieber als Millar genommen).Unsere Fantasy Tour bleibt spannend, gerade unter den festen Teams, bei meinen 2 ist das eine ab jetzt zu sprinterlastig (Hushovd und Zabel machen den Haupteil des Etatas aus), das Andere hat seinen teuersten und besten (Valverde) bereits verloren
Edit:
Bruyneel: Tourfavoriten sind T-Mobile und Landis
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Zitat
Spiegel Vorbericht
Pevenage abgehört! "Dritte Person will mehr"
(sid) - Neue Einzelheiten sind aus dem Untersuchungsbericht der spanischen Ermittler im Rahmen der Doping-Affäre um Radprofi Jan Ullrich bekannt geworden. Wie der Spiegel in seiner Ausgabe vom kommenden Montag berichtet, gibt es Abhörprotokolle von Telefongesprächen zwischen Ullrich-Betreuer Rudy Pevenage und Skandal-Arzt Eufemiano Fuentes, die den Kapitän des T-Mobile-Teams stark belasten. Demnach wurde der Codename "dritte Person" klar Ullrich zugeordnet und mit einer verschlüsselten Bestellung von Eigenblut-Transfusion in Verbindung gebracht.Am 20. Mai soll Pevenage den Madrider Mediziner Fuetes angerufen und erklärt haben, er habe "mit einer dritten Person im Bus geredet. Diese dritte Person ist interessiert, mehr zu haben, auch wenn es nur die Hälfte ist." Die Ermittler sind offenbar überzeugt, dass Pevenage und Fuentes verabreden wollten, Ullrich mit einer weiteren Dosis konzentrierten Eigenbluts zu versorgen. Die Beschuldigten bestreiten dies.
"Vino, Nino, Ignacio und PCH"
Die Zuordnung des Codenamens erfolgte aufgrund eines zwei Tage zuvor dokumentierten Telefonats zwischen Pevenage und Fuentes. Am Tag von Ullrichs Zeitfahrsieg beim Giro d´Italia (18. Mai) sprach Pevenage demnach davon, dass eine "dritte Person gewonnen" habe. Ein weiteres Dokument erwähnt einen "Jan", der 2970 Euro gezahlt hat, um mit "Vino, Nino, Ignacio und PCH" beliefert zu werden. Die Ermittler glauben, dass es sich um Tarnbegriffe für manipuliertes Blut, Wachstumshormone, ein dem Insulin ähnliches Präperat (IGF-1) und Testosterontabletten handelt.
Das T-Mobile-Team hatte einen Tag vor dem Tour-Start am Freitag vergangener Woche ein fünfseitiges Fax mit Informationen zu den spanischen Ermittlungen erhalten und Ullrich genauso wie Pevenage und Teamkollege Oscar Sevilla daraufhin suspendiert. Der Toursieger von 1997 hatte die Doping-Vorwürfe danach bestritten und sich seither nicht mehr dazu geäußert.
Edit: Weitere Meldungen:
Blutbeutel auch für "Bella Jörg" - Indizienkette gegen Ullrich scheint geschlossen
T-Mobile entläßt Pevenage - Auch Ullrichs Rückkehr unwahrscheinlich
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Sieht so aus als würde es heute Honchar vor Landis vor Sebastian Lang werden.
Gebe zu, noch hat CSC nicht viel gerissen, aber ich denke, morgen werden wir Voigt wieder sehen und wenn es dann in die Berge geht, ist mit Sastre zu rechnen.
Zum ersten mal scheint T-Mobile auch ein Team zu haben, dass ein Mannschaftszeitfahren gewinnen könnte, aber (m.E. glücklicherweise) gibt das dieses Jahr nicht.Der Gerolsteiner Fothen hat sich im übrigen wieder das weiße Trikot zurückgewonnen (Bester Nachwuchsfahrer). Nettes Interview, ein wirklich toller Kerl.
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Ja, und Sergej Honchar vom Team Telekom (und Loerperwelten
gibt die besten Zwischenzeiten vor.
Überraschend vor allem Leipheimer, der seine Gelbträume damit schon recht weit beerdigen darf und Hincapie, der auch nur ein schwaches Rennen fährt. -
Ich halte Doping für ein Verbrechen (Betrug), das entsprechend (wie es in Italien, Frankreich, Belgien und seit kurzem Spanien passiert) geahndet werden sollte, egal in welchem Sport. Die Probleme betreffen, wie gesagt, nicht nur (sicher in einem hohen Maße) den Radsport, jeder Sport, in dem Kraft und/oder Ausdauer eine Rolle spielt, ist von dem Problem betroffen, ob nun Radsport, Gewichtheben, Schwimmen oder eben auch Fußball und Tennis.
In gewisser Weise könnte auch der Rest des Sports von den Skandalen im Radsport profitieren, wenn dadurch ein Umdenken entsteht und man entsprechende Gesetze eben auch in Deutschland, den USA, usw. einführt. Die eigentlichen Radsportländer haben schon mal was vorgelegt.Heute ist Zeitfahren und ein weiterer Tourfavorit mußte sich durch einen Sturz verabschieden. Bobby Julich von Voigts CSC ist nicht mehr dabei. Damit dürfte nun die Teamhoffnungen auf Sastre liegen.
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Würde mich ja für meine alte Liebe Juve freuen (schon allein die schicken Trikots ;)), aber ... die sportlichen Leistungen, die m.E. aufgrund der psychischen Belaqstung schon sehr beachtlich und bewundernswert sind, machen doch kein Unrecht zu Recht. Okay, Amnestie soll ja auch nicht aus Unrecht Recht machen, aber so weh mir das auch für Juve tut, ich halte dass für keine gute Idee.
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Okay, wenn denn kein anderer will, dann versuche ich mich halt als Kieler Statist(iker)