ZitatAlles anzeigenSport1-Interview mit Omeyer: "Konkurrenzkampf gut für das Team"
Sport1: Die Handball-News im Internet.
Aus Sport1:
Kiel - Er ist der teuerste Transfer der Vereins-Geschichte. Einen sechsstelligen Betrag hat der THW Kiel in Thierry Omeyer investiert. Als Europameister und Allstar der EM 2006 wechselt der 29-Jährige für vier Jahre vom französischen Meister HB Montpellier zu den Schleswig-Holsteinern.
Dabei lief Omeyers Vertrag in Montpellier noch bis 2009. Dort war der Schlussmann ein Garant für Titel und Erfolge. Je viermal wurde Montpellier Meister und Pokalsieger. Der Höhepunkt war der Gewinn der Champions League 2003.
Beim zwölfmaligen deutschen Meister wird er große Konkurrenz haben und gemeinsam mit Henning Fritz und Mattias Andersson das beste Torhüter-Trio der Bundesliga bilden. Sport1.de sprach mit dem verheirateten Familienvater über seine Beweggründe für den Wechsel, die Konkurrenzsituation und die Ziele mit dem THW.
Sport1:
Herr Omeyer, Sie hatten in Montpellier einen Vertrag bis 2009. Warum haben Sie sich für einen Wechsel nach Kiel entschieden?
Thierry Omeyer:
Ich wollte in die Bundesliga. Das ist die beste Liga der Welt. Und Kiel ist ein großartiger Verein mit einem tollen Team. Da fiel mir die Entscheidung leicht.
Sport1:
Seit wann gab es Kontakt zum THW?
Thierry Omeyer:
Vor zwei Monaten hat der THW mit meinem Berater Bhakti Ong gesprochen und sich nach meiner Vertragslaufzeit erkundigt. Vor drei Wochen dann hat Kiel entschieden, mich aus dem Vertrag herauskaufen zu wollen. Ich musste mich zwischen Kiel und Montpellier entscheiden. Nun gehe ich zu einem der besten Klubs der Welt.
Sport1:
Haben Sie auch mit Nikola Karabatic gesprochen?
Thierry Omeyer:
Natürlich. Er hat mir von Kiel vorgeschwärmt, hat mir erzählt, was für ein toller Verein das sei. Immer ist die Halle vor, da ist immer Stimmung. Ich will helfen, dass Kiel endlich auch die Champions League gewinnt.
Sport1:
Fällt es ihnen nicht schwer, Montpellier zu verlassen?
Thierry Omeyer:
Natürlich. Ich habe sechs Jahre hier gespielt und tolle Erfolge gefeiert. Trainer, Mitspieler, Präsident, die Fans - sie alle werden mir fehlen. Aber ich bin jetzt 29. Ich denke, das ist ein guter Moment für einen Wechsel. In Kiel kann ich mich weiterentwickeln.
Sport1:
Kiel soll eine hohe Ablösesumme gezahlt haben. Belastet Sie das?
Thierry Omeyer:
Nein. Ich werde immer alles geben. Das war in Montpellier schon so. Druck ist immer da.
Sport1:
Aber ein harter Konkurrenzkampf erwartet Sie. Fritz und Andersson werden sich nicht kampflos auf die Bank setzen.
Thierry Omeyer:
Es wird einen Konkurrenzkampf geben, keine Frage. Fritz und Andersson sind hervorragende Torhüter. Aber ich wechsle nach Kiel, um zu spielen. Ich will zeigen, was ich kann. Der Trainer wird entscheiden. Ich denke, der Konkurrenzkampf ist gut für das Team und jeden einzelnen Spieler.
Sport1:
Derzeit findet in Deutschland die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Frankreich spielt da gut mit.
Thierry Omeyer:
Ja, nach einem schwachen Start werden wir immer stärker. Und Zinedine Zidane spielt ein super Turnier.
Sport1:
Bald ist die Handball-WM in Deutschland. Ist da Frankreich ähnlich stark zu erwarten?
Thierry Omeyer:
Wir wollen dorthin, wo auch die Fußballer sind: ins Halbfinale. Wir sind amtierender Europameister und gehören damit automatisch zu den Favoriten. Unser Ziel wird eine Medaille sein.
Sport1:
Es könnte ein spannendes Jahr für Sie werden. Bundesliga, Champions League und WM. Was werden Sie nach Kiel mitbringen?
Thierry Omeyer:
Eine Mentalität, nie aufzugeben. Ein Spiel dauert 60 Minuten, und im Europapokal ist auch bei einer deftigen Niederlage im Hinspiel nie Schluss. Das haben wir mit Montpellier immer wieder gezeigt.
Sport1:
Ist Kiel stark genug, um am Thron von Ciudad Real zu rütteln?
Thierry Omeyer:
Ja, ich denke schon. Der THW hat sehr gute Spieler wie Lövgren, Karabatic oder Andersson. Das ist ein junges Team mit Hunger auf Erfolg. Wir können auch Ciudad Real schlagen. Das ist schwer, aber nicht unmöglich.
(Das Gespräch führte Michael Schwartz, © 2006 Sport1)
Beiträge von UlfN
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Glückwunsch Helge.
Und schön für den Handball. Was sollen denn solche 2 Minuten Spitzfindigkeiten. Wenn ich da an eine Halbzeitpause während eines Fußball-WM-Halbfinales denke, klingt dass einfach nur noch lächerlich.
Tat doch wohl niemanden weh. -
Naja, da sie im nächgsten Satz ja sagen, die Position sei besetzt, sollte das wohl das Ende der Bemühungen sein.
Zum Torwart-Artikel im Abendblatt - Ne klar, Kieler Störfeuer. Niemand hat sich von Kieler Seite aktuell an die Presse gewandt, im Gegensatz zum HSV.
Ich galube schon, dass Omeyer mehr verdienen könnte als Bitter, ist aber vielleicht auch der größere Name. Aber sehr schön, dass man hier vom Trashtalk redet, weil dort inoffizielle Zahlen stehen - und man dann beim Gehalt von Omeyer spekuliert ;).
Ich glaube weiterhin nicht, dass Bitter beim HSV annähernd das Gleiche verdienen wird (Warum geben sie eigentlich nicht nach den veröffentlichten Omeyer-Zahlen auch gleich das Bittergehalt an?). Die Gerüchte, dass der HSV die Preise verdirbt, halten sich schon lang. Und wegen der guten Luft in Hamburg und dem seriösen Auftreten der Vereinsführung wechselt eben keiner zum HSV.
*Duck und wech* -
Zitat
Original von Bienchen
[QUOTE]SPIEL UM PLATZ 3
Klose & Ballack für "Goldenen Ball" nominiert
Okay, ich habe ja bei weitem nicht alle Spiele gesehen, aber die Nominierung von Ballack erstaunt mich doch ein wenig. Da scheint der Name wichtiger zu sein, als die gezeigte Leistung. -
Man kann nur verdachtigen aufgrund des Blutvolumens.
barbara: Sorry, hatte die Quelle nicht angegeben, die sind schon sehr schnell, das geht über Nacht, dafür ist die Tour zu groß.
Blutkontrolle bei 54 Tourstartern
Nebenbei gibt es natürlich die regelmäßigen Kontrollen, die u. a. den Tagessieger und den Gesamtführenden, sowie einige ausgeloste betreffen.
Und dann noch so was:
T-Mobile weiter im Visier der Dopingfahnder
Auch wenn Leipheimer sicher wie alle gedopt sein könnte, gebe ich Holczer erst mal recht, das ist alles nicht mehr seriös, was hier an Schlamm geschmissen wird.
"Leipheimer-Geschichte konstruiert"
ZitatAlles anzeigenHolczer will Aufklärung, keine Hysterie
(sid) - In der jüngsten Doping-Affäre im Radsport hat Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer speziell von den Medien mehr Vernunft eingefordert. Nachdem Mannschaftskapitän Levi Leipheimer (USA) zum wiederholten Mal mit dem italienischen Dopingarzt Michele Ferrari in Verbindung gebracht wurde, bezeichnete der 51-Jährige die Diskussion als "teilweise hysterisch"."Jeder im Radsport muss daran interessiert sein, diese Dinge aufzuklären, aber niemandem ist damit gedient, wenn Geschichten konstruiert werden", so Holczer. Auslöser war ein Trainigsaufenthalt Leipheimers auf Teneriffa im vergangenen Jahr, bei dem sich Ferrari zeitgleich im selben Hotel wie der Amerikaner aufgehalten hat.
Kein Kontakt zu "Dottore Epo"
Holczer hatte zum Vorgang bereits am Montag im ZDF Stellung genommen: "Ferrari saß auf der Terrasse des Hotels, in dem unsere Fahrer untergebracht waren. Das ist alles." Kontakt zwischen den Gerolsteiner-Profis und "Dottore Epo" habe es nicht gegeben.
Drei Tourstarter von T-Mobile hatten dagegen bestätigt, bei der Trainingsplanung mit Ferrari zusammengearbeitet zu haben. Der Bonner Rennstall will dies aber künftig unterbinden.
Der Italiener war im Oktober 2004 wegen Sportbetrugs zu einem Jahr Haft auf Bewährung und einem elfmonatigen Berufsverbot verurteilt worden. Vor wenigen Wochen folgte ein Freispruch "zweiter Klasse" wegen Verjährung. Dem Mediziner wird vorgeworfen, Sportlern unter anderem das Blutdopingmittel Erythropoietin verschrieben und verkauft zu haben.
Nebenbei, Samstag ist der erste Tag für die Gesamtwertung, das erste Zeitfahren danach - geht es erst mal flach weiter. Dienstag dürfte der vorerst letzte Tag der Sprinter sein. Bis dahin muss Zabel noch viel tun, um in Grün noch eingreifen zu können, vielleicht morgen an seinem Geburtstag. -
Ich glaube, dass da auch saubere Fahrer sind. Wieviele - Wer weiß.
Ach übrigens, die ersten Blutproben waren alle negativ, also sind, wie bei der Fußball-WM auch (siehe anderer Thread) alle clean
. -
Ja, scheinbar ein richtig toller Tourtag und ich habe den Videorekorder nicht programmiert

Und mein Topfavorit hat sich nun auch verabschiedet, Valverde ist gestürzt und hat sich das Schlüsselbein gebrochen.
Tja, dann werden für den Toursieg von mir jetzt Leipheimer die Daumen gedrückt.
Hier noch ne kleine Quelle zur Etappe:
ZitatAlles anzeigenFothen in Weiß, Voigt "gar gekocht"
Die Tour erlebt einen Tag der Deutschen
(sid) - T-Mobile-Fahrer Matthias Kessler hat die Benelux-Etappe der 93. Tour de France gewonnen. Der Nürnberger setzte sich bei der Fahrt von Esch-sur-Alzette in Luxemburg über Belgien beim Schlussspurt im niederländischen Valkenburg nach 216,5km durch.Den insgsamt 53. deutschen Tagessieg seit Kurt Stöpels Premierenerfolg 1932 feierte der Nürnberger vor über einer halben Million Zuschauern auf der Benelux-Etappe der Tour 2006. Ullrich hatte am 18. Juli 2003 in Cap´Decouverte als zuvor letzter Deutscher eine Tour-Etappe gewonnen.
Tour-Sieg weiter fest im Blick
"Das ist mein Terrain", hatte Kessler prophezeit und fuhr die geplante Offensive. "Ich bleibe dabei. Wir können auch mit sieben Fahrern die Tour gewinnen", sagte Kessler, der nun "auf dem Boden bleiben will. Wir sind über jeden Sieg glücklich. Aber wir fahren auf Gesamtklassement."
Rogers sorgt für Magenta-Doppelsieg
Kessler gewann nach 4:57:59 Stunden mit fünf Sekunden Vorsprung vor seinem australischen Teamkollegen Michael Rogers und Lampre-Profi Daniele Bennati. Vor Milram-Chef Erik Zabel (Unna) wurde Belgiens Weltmeister Tom Boonen (Quickstep) Vierter und holte sich damit das Gelbe Trikot.
Der Berliner Jens Voigt hoffte vergeblich auf den Tagessieg. Nach rund 190km mit zeitweise rund fünf Minuten Vorsprung in einer Ausreißergruppe wurde der CSC-Profi eingeholt. "Jetzt fühle ich mich ziemlich gar gekocht. Ich wollte meine Chance nutzen. Aber bei den Temperaturen habe ich mich auch nicht so gut gefühlt", sagte Voigt.
Überglücklich zeigte sich T-Mobile-Manager Olaf Ludwig. "Wir sind sehr erleichtert über diesen Erfolg. Jetzt fällt alles einfacher. Der Sieg kam natürlich überraschend, aber man hat gestern schon gesehen, dass Matthias gut drauf ist", sagte Ludwig, zumal Rogers im Gesamtklassement aufholen konnte. Der dreimalige Zeitfahr-Weltmeister ist nur eine Sekunde hinter Boonen Zweiter.
Fothen erobert Weißes Trikot
Zudem ist der Bonner Rennstall in den "Top 15" mit weiteren drei Fahrern vertreten. Der Ukrainer Sergej Gontschar belegt 17 Sekunden zurück den neunten Platz vor dem zeitgleichen Kessler, Patrick Sinkewitz aus Fulda ist mit 23 Sekunden Rückstand 14. Den "deutschen Tag" komplettierte der "Gerolsteiner" Markus Fothen. Der junge Kaarster fuhr ins Weiße Trikot für den besten Nachwuchsfahrer.
Ein weiterer Topfavorit wird die Champs-Elysees am 23. Juli in Paris nicht erreichen. Der Spanier Alejandro Valverde von Illes Balears schied 20km vor dem Ziel nach einem Sturz mit einem Schlüsselbeinbruch aus. Der ProTour-Spitzenreiter war nach dem Ausschluss von Jan Ullrich und Ivan Basso als erster Anwärter auf den Gesamtsieg gehandelt worden. Nach Stürzen ebenfalls ausgeschieden sind auch US-Profi Fred Rodriguez (Lotto) und Erik Dekker (Niederlande), der in seiner Karriere vier Tour-Etappen gewann.
Der Start in der früheren Stahlstadt hatte am Dienstagmittag mit einem Novum für die diesjährige Tour begonnen. Ein Fluchtversuch des Franzosen Sebastien Joli und Peter Weening aus den Niederlanden wurde sofort unterbunden. Auch Christian Wegmanns Offensive scheiterte sofort. Der Freiburger vom Team Gerolsteiner wollte auf der Jagd nach dem Bergtrikot angreifen.
Das Benelux-Gastspiel wird am Mittwoch nach 93km durch Belgien mit der Rückkehr nach Frankreich beendet. Die vierte Etappe beginnt im Maas-Städtchen Huy am Fuß der Ardennen und endet nach 207km in der Industrie-Metropole St. Quentin an der Somme.
@Ronald: Was ich nicht weiß verdirbt mir nicht die Laune

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ZitatAlles anzeigen
Original von Dortmundsson
So, nun will ich auch mal:All-time-favorites:
Jimmy Eat World - Clarity,
Live - Throwing copper,
Pogues - If I Should Fall From Grace With God,
Marillion - Misplaced childhood,
Rush - Power windows,
Big Country - The crossing,
Genesis - ...and then there were three,
Stranglers - No more heroes,
Little Steven - Voice of America,
Judas Priest - Unleashed in the east,
UFO - Strangers in the night,
Thin Lizzy - Live double album
Das ist mal ne Liste. Sicher nicht mein Geschmack, aber sehr eigenständig.
Jemand der sich traut trotz überall großer Gabriel- (England by the pound) und Collins-(Land of confussion)Fraktionen ausgerechnet "... and then there was three" zu benennen - das gefällt zumindest mir (auch wenn ich das Album eigentlich gar nicht so sehr mag ;))
Und dann solch Sachen wie Little Steven, Big Country, etc. - Nein, das ist erfrischend, m.E.
Dürfte wenige vergleichbare Listen geben und das ist gut so! -
Warten wir die Listen ab, auf jeden Fall können sowohl Fußballer als auch Handballer von einer stärkeren Kondition profitieren. Und die Wahrscheinlichkeit, dass in der Spitze gedopt wird, ist halt größer, der Druck ist höher, deshalb werden schneller alle Möglichkeiten ausgeschöpft.
Nur weil weniger erwischt werden, heißt es nun wirklich nicht, dass die Sportarten frei sind. Man sollte dabei bedenken, dass dort deutlich weniger Kontrollen durchgeführt werden.
Schön wäre es auf jeden Fall, wenn in Deutschland endlich auch harte Antidopinggesetze beschlossen würden. Da sind uns Frankreich, Italien und jetzt auch Spanien weit voraus.
Und als letztes noch kurz ein Ausschnitt aus dem Tour-Kicker, der ein weiteres Dilema des Doping aufführt - Nicht jedes Doping ist betrügerisch und nicht jeder Betrug ist Doping:ZitatWie verwirrend, ja grotesk sich die Doping-Problematik mitunter darstellt, zeigt auch folgendes Beispiel:
Ein Sportler kann sich bis unter die Haarspitzen mit Chemie vollpumpen, ohne gedopt zu sein. 1987 starb die Deutsche Siebenkämpferin Birgit Dressel im Alter von 26 Jahren an einem Allergieschock, den über 100 Präparate in ihrem Körper ausgelöst hatten. Im Sinne der Doping-Statuten war sie sauber. Wer indes einen in der Apotheke ums Eck erhältlichen Hustensaft mit Ephedrin nimmt, und zur Doping-Probe gebeten wird, hat Pech gehabt. -
Man mag es mir hoffentlich verzeiehn, dass ich so viel von einer anderen Seite einstelle und den Radsport immer wieder nach oben reiße, aber ich finde dieser schöne Artikel passt auch ganz gut rein:
ZitatAlles anzeigen"Enthauptet“
Neue Köpfe sucht die Tour
Von Pit Weber
„Die Tour wurde enthauptet“, titelt die spanische Zeitung Marca! Trotzdem jubelten zehntausende dem Torso der 176 (statt 198 ) Teilnehmer beim Prolog in Straßburg zu. Ihnen ist die tiefe Depression, die das größte Radrennen der Welt nach dem Ausschluss der Favoriten Ivan Basso (Tour-Zweiter 2005), Jan Ullrich (Dritter), Francisco Mancebo (Vierter) und Alexander Winokurow (Fünfter) befallen hat, nicht anzumerken. Die Fans hoffen, schnell wieder neue Köpfe zu entdecken.Thor Hushovd könnte einer sein. Der Norweger gewann überraschend den sieben Kilometer langen Auftakt. Er wird als einer der Anwärter für das grüne Trikot des Punktbesten genannt. Das peilt auch Erik Zabel (Prolog 99., + 34 Sek.) nach seiner letztjährigen Zwangsabstinenz zum siebten Mal an. Der Milram-Turbo glänzte zwar in der Vorbereitung nicht, als alter Fuchs weiß der Berliner aber, wie er seine Kräfte einteilen muss, damit er um den einen oder anderen Etappensieg mitsprinten kann.
Nicht ganz so doll schnitt Andreas Klöden im Prolog als 24. mit 17 Sekunden Rückstand ab. Der Tour-Zweite könnte nach Ullrichs Suspendierung die Kapitänsrolle bei T-Mobile übernehmen. Wer neuer Chef wird, entscheidet die Magenta-Truppe nach dem Zeitfahren kommenden Samstag. könnte. „Wir kämpfen“, verspricht Klöden auf seiner Homepage. „Ich fühle mich gut. Der Prolog war aber etwas zu kurz für mich.“
Gerolsteiner hat mit Levi Leipheimer (36., + 21) plötzlich die „Nummer 1“ im Team. Der Tour-Sechste ist nach dem Ausschluss aller vor ihm liegenden Geamtplatzierten und dem Karriereende von Lance Armstrong der bestplatzierte aus dem letzten Jahr. Der Amerikaner bereitete sich perfekt vor. Nach seinem Sieg bei der Dauphiné Libéré hatte er sich einen Platz auf dem Treppchen als Ziel gesetzt. Jetzt könnte es sogar das Oberste werden…
Vielleicht gelingt dem Markus Fothen (27., + 18 ) in seinem Windschatten der große Durchbruch wie Jan Ullrich 1996 als er hinter Toursieger Bjarne Riis überraschend Zweiter wurde? Fothen hatte sich mit einem Höhentrainingslager auf Teneriffa speziell auf die Schweizrundfahrt vorbereitet. Dort schlug die Maßnahme nicht an. Ob sie zur Tour wirkt?
Um den Gesamtsieg kämpfen jetzt sicher auch das aus welchen Gründen auch immer vollständige Team Disco-Channel mit gleich drei Top-Favoriten. Jaroslav Popowitch (32., + 20/Ukraine), George Hincapie (2., + 0/USA) und Paolo Savoldelli (8., + 8/Italien) können ganz vorne landen. Mitmischen werden sicher Floyd Landis (9., + 9/Phonak) und natürlich auch Alejandro Valverde (5., + 4/Caisse D’Epargne). Der Spanier galt als hoffnungsvollstes Talent der Nach-Ullrich-Ära. Hat seine Zukunft schon begonnen?
Jens Voigt (CSC), der alte Haudegen und Ausreißerkönig, Fabian Wegmann (Gerolsteiner), der in Valkenburg gewinnen will und Patrik Sinkewitz (T-Mobile) sind immer für Etappensiege gut.
Die Tour ist offen wie nie! Wo sind die neuen Helden?
Schön zu sehen, dass Zabel heute schon wieder dicht dran war, ich drücke ihm ganz fest die Daumen!
Schön auch, dass Wegmann das gepunktete geholt hat, auch eine nette Type. -
Okay, wohl eher ne gefühlte Ewigkeit.

Zumindest hatten wir 1999/2000 sogar mit fast nur 2 Linkshändern gespielt (Olsson und Schmidt), da Menzel fast nicht einsetzbar war und es mal gerade auf 11 Einsätze brachte.
Auf jeden Fall wird da wohl keiner mehr kommen oder glaubst Du was anderes, Jenny? -
Zitat
Original von Alphadex
Ob da wohl noch ein RA geholt wird?Ich glaube je nach dem wie schnell Szilagyi wieder zurückkommt und er und Lövgren dann Leitungen erbringen wird Karabatic wohl oft auf RM spielen.
In Kiel spielt man schon seit Ewigkeiten mit nur 3 Linkshändern, da wird sich wohl nichts mehr ändern, vor allem, da auch Zeitz gut auf Außen spielen kann.
Zum Rest, gebe ich Dir recht. Auch wenn Noka Neo in erster Linie als Halblinken sieht, wird er wohl, wie auch am Ende der Saison den verletzten Szilagyi ersetzen.
ich hoffe, dass Viktor bald zurückkommt und auch wieder seine Form findet. -
ZitatAlles anzeigen
DNA-Test: Ullrich reagiert ausweichend
Versinkt der Radsport im Doping-Sumpf?
Straßburg (dpa) - Jan Ullrich und Rudy Pevenage brüten mit Anwalts-Hilfe über Verteidigungsstrategien, T-Mobile wartet auf Unterlagen der spanischen Polizei und die Öffentlichkeit ist geschockt: Der wahrscheinlich größte Doping-Skandal im Radsport hält die Sportwelt in Atem.«Das Doping hat die Tour de France geköpft. Dem Radsport droht ein langsamer Tod», schrieb das spanische Blatt «Marca». Die italienische Zeitung «La Repubblica» verglich die Tour, die in Straßburg mit dem Prolog begann, mit einem «60 Kilometer schnellen Leichenzug».
Nachdem sich Ullrich in die Opfer-Rolle geflüchtet hatte und in die Schweiz zurückkehrte, warteten im sonnigen Straßburg auch viele deutsche Fans mit Pro-Ullrich-Spruchbändern auf den Start der Rumpf-Tour, zu der nur noch 176 Profis antraten.
Über Pevenage kursierten von der Guardia Civil dokumentierte SMS-Texte mit der Schlüssel-Figur der Affäre, dem Gynäkologen Eufemiano Fuentes. Datum der codierten Handy- Kommunikation zwischen dem Ullrich-Betreuer und Fuentes: Einen Tag vor dem Zeitfahren des Giro d`Italia, das der T-Mobile-Kapitän überraschend gewann. «Ich kann dazu erst etwas sagen, wenn ich die Polizei-Unterlagen vorliegen habe und dann gegebenenfalls einen Anwalt eingeschaltet habe. Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen», sagte der nach Gent/Belgien zurückgekehrte Pevenage der dpa.
Ullrich hatte vor seiner Abreise zu seinem Wohnort am Vortag erneut seine Unschuld beteuert. «Ich bin in einem absoluten Schockzustand», sagte er, «das ist das Schlimmste, was mir bisher in meiner Karriere passiert ist.» Er sehe sich als Opfer und werde versuchen, seine Unschuld mit Hilfe eines Anwalts zu beweisen. «Ich kann nur sagen, dass ich nach wie vor nichts mit der Sache zu tun habe.»
Team-Verantwortliche hatten ihm «als eine Option» (Kommunikationsleiter Christian Frommert) nahe gelegt, seine Unschuld mit einer DNA-Analyse zu beweisen. Darauf hat Ullrich bisher nicht, beziehungsweise ausweichend reagiert. Die «L`Équipe» veröffentlichte eine von der Polizei sichergestellte Liste, in der vier Mal ein Zusammenhang zwischen dem Codenamen «Jan» mit manipulierten Blutkonserven und Wachstumshormonen hergestellt wurde.
Die Berufskollegen von Ullrich wirkten wenige Stunden vor dem Tourstart noch schwer getroffen. «Das ist schockierend. Aber damit der Radsport nach dem Skandal von 1998 jetzt wirklich eine Lehre daraus zieht, müssten sich vielleicht mal alle an einen Tisch setzen: Fahrer, Teamchefs, Organisatoren und Journalisten, um zu ergründen, wie es weiter gehen soll», regte Routinier Georg Totschnig vom Team Gerolsteiner an. Im Vorjahr gewann der Österreicher seine erste Tour- Etappe. Sein Teamchef Hans-Michael Holczer sprach von der «vielleicht letzten Chance des Radsports, daraus wirklich zu lernen».
«Abartig diese Blutpanscherei», meinte der Berliner Jens Voigt, dessen Kapitän Ivan Basso (Italien) unter schweren Verdachts-Momenten auch nach Hause geschickt worden war. Tour-Debütant Markus Fothen hat mit den neun ausgeschlossenen Fahrern «kein Mitleid, auch, wenn ich vor keinem Fahrer so viel Respekt wie vor Ullrich hatte». Selbst «als Insider im Profimetier» sei der 24-Jährige vom Team Gerolsteiner von den Ausmaßen der Affäre, dem «organisierten Verbrecher-Kartell» schockiert gewesen.
T-Mobile-Manager Olaf Ludwig, der auf «weitere Unterlagen aus Spanien» wartet, fürchtet nicht um die Existenz seines Rennstalls. Sponsor T-Mobile, der pro Saison bisher geschätzte 11 Millionen Euro dafür locker machte, hatte sich nach dem Ende der vergangenen Saison auf eine Verlängerung des Engagements bis mindestens 2008 festgelegt. «Ich schließe einen vorzeitigen Rückzug aus. T-Mobile steht weiter zum Team und zum Radsport», sagte der Ex-Profi, der positive Anzeichen dafür sieht, dass der Profiradsport doch noch Überlebenschancen hat: «Zum ersten Mal haben alle Beteiligten, Teamchefs, Sponsoren und Organisatoren eine klare Linie im Anti- Doping-Kampf bezogen.»
ZitatAlles anzeigenPevenage: SMS-Kontakt mit Fuentes
Weitere Dopingvorwürfe gegen Ullrich
(sid) - Jan Ullrich scheint immer mehr im Doping-Sumpf zu versinken. In den Dokumenten der spanischen Polizei wird Deutschlands "gestürztes Radsport-Monument" (L´Equipe) neben Blutdoping auch der Gebrauch von Wachstumshormonen (HGH) und Testosteron unterstellt. Dies berichtete das französische Sportblatt nach der Suspendierung des T-Mobile-Kapitäns von der Tour de France.Auf die Spuren von Ullrichs sportlichem Leiter Rudy Pevenage kamen die Ermittler durch mehrere SMS, die der Belgier an "Dopingarzt" Eufemiano Fuentes nach Madrid schickte. Durch dessen eigene Notizen unter den Stichworten "Jan" und "Hijo Rudicio" (Rudis Sohn) wurde die Indizienkette geschlossen.
"Nie Auffälligkeiten entdeckt"
T-Mobile-Teamarzt Dr. Lothar Heinrich zeigte sich am Tag danach noch immer von den Vorwürfen und ihrem Ausmaß erschüttert. Der Mediziner von der Uniklinik Freiburg, der Ullrich seit rund einem Jahrzehnt betreut hat, sagte dem Sport-Informations-Dienst (sid): "Wir haben nie Auffälligkeiten entdecken können, weil sowohl Blutdoping wie auch HGH außerhalb von IOC-Labors bislang in keiner Weise nachweisbar sind. Diese Labors arbeiteten aber exklusiv im Auftrag des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und der Welt-Antidoping-Agentur WADA. Wir hätten ihnen nie eigene Proben zur Untersuchung schicken können, selbst wenn wir einen Verdacht gehabt hätten."
Durch dieses geschlossene System soll verhindert werden, dass Dopingsünder ihre Methoden aufgrund der Labor-Ergebnisse verfeinern. Heinrich stellte aber fest: "Wir Mediziner sind in der Bringschuld. Wir werden uns jetzt mit anderen Spezialisten zusammensetzen und ihnen unsere Untersuchungen vorlegen, um nach Wegen zu suchen, die uns möglicherweise nachträglich neue Erkenntnisse bringen. Auch, um künftig besser gewappnet zu sein."
Italiens Girosieger Ivan Basso (CSC) war unter seinem später geknacktem Code-Namen "Birillo" in einem Telefonat zwischen Fuentes und Jose Ignacio Labarta, dem sportlichen Leiter des von der Tour wieder ausgeladenen Rennstalls Comunidad Valenciana, als Mitglied des Kreises erwähnt worden, der wie Ullrich beim "Mai-Festival" (Giro) Unterstützung brauche. Der Ansbacher Jörg Jaksche (Astana-Würth) soll wie der Spanier Oscar Sevilla (T-Mobile) beim Betreten der Fuentes-Klinik beobachtet worden sein.
"Auch ohne Ullrich und Sevilla starkes Team"
Bei T-Mobile war zu Tour-Beginn "die Lähmung vom Vorabend" (Teamsprecher Christian Frommert) langsam gewichen. "Wir sind davon überzeugt, auch ohne Ullrich und Sevilla ein sehr starkes Team in die Rundfahrt zu schicken. Wir wollen gut über die erste Woche kommen und beim Zeitfahren der siebten Etappe ein erstes Zeichen setzen" Dann werde auch entschieden, wer die Kapitänsrolle erhalte.
Eine endgültige Entscheidung im Fall Ullrich ist von Seiten des Sponsors und der Teamleitung laut Frommert nicht kurzfristig zu erwarten: "Jan muss zu Hause Abstand gewinnen. Wir geben ihm wie auch Sevilla und Pevenage die Chance, ihre Unschuld zu beweisen, und üben dabei keinen Zeitdruck aus. Wir haben unsere Haltung schnell und deutlich klar gemacht, mit blindem Aktionismus ist niemandem gedient."
Astana-Team mit zu wenig Fahrern
Nach Basso und Ullrich war am Freitagabend die Tour auch für den dritten Top-Favoriten Alexander Winokurow vorzeitig beendet, obwohl der Kasache selbst nicht beschuldigt wird. Sein Astana-Team hätte durch den Ausschluss von fünf Fahrern nur noch ein Vierer-Aufgebot an den Start bringen können, eine Mannschaft muss jedoch beim Prolog aus mindestens sechs Fahrer stellen.
Damit war es Tour-Veranstalter ASO doch noch gelungen, den unerwünschten Rennstall auszuschließen, nachdem der Internationale Sportgerichtshof CAS dies am Donnerstag noch abgelehnt hatte. "Ich halte das Startverbot für absolut richtig", sagte Gerolsteiners Teamchef Hans-Michael Holczer. "Wir dürfen uns nicht mehr von unserer klaren Linie abbringen lassen."
Spanier Valverde mit Favoritenrolle
Der Amerikaner Levi Leipheimer (Gerolsteiner) ist nach dem Aus für das Top-Trio und den Vorjahres-Vierten Francisco Mancebo der bestplatzierte Fahrer des Vorjahres. Die größten Chancen werden jetzt allerdings dem Spanier Alejandro Valverde (Caisse d´Epargne), Phonak-Kapitän Floyd Landis (USA) und vor allem Discovery Channel eingeräumt. Das Ex-Armstrong-Team hat mit Jose Azevedo (Portugal), George Hincapie (USA), Jaroslaw Popowitsch (Ukraine) und Paolo Savoldelli gleich vier starke Rundfahrer in seinen Reihen.
Edit 2.7.06:
ZitatDopingskandal
McQuaid: Ullrich droht vier Jahre Sperre
Straßburg (dpa) - Jan Ullrich und allen anderen im Zuge des Doping-Skandals verdächtigten Radprofis drohen im Fall nachgewiesener Schuld vierjährige Wettkampfsperren.Dies erklärte der Präsident der Internationalen Radsport-Union (UCI), Pat McQuaid, beim Start der Tour de France in Straßburg. «Falls sie endgültig schuldig gesprochen werden und ihre Karrieren vorbei sind und sie vier Jahre bekommen, habe ich keinerlei Mitleid für sie», betonte der Ire.
Derartig harte Strafen sind nach Meinung des UCI-Präsidenten gerecht, da der Radsport seit Jahren mit dem Doping-Problem zu kämpfen hat. Auf die drastischen Sanktionen hätten sich alle Teams geeinigt. Im Normalfall müssen Dopingsünder bei Erstvergehen mit einer zweijährigen Wettkampfsperre rechnen.
Damit dürfte, im Falle einer endgültigen Überführung, auch die letzte Chance auf ein Comeback gestorben sein.
Basso: Ich bin wie ein Dieb behandelt worden
Kampf gegen Mafia - Leblanc: Wir brauchen die Hilfe der Polizei
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Nein, das würde ich so nicht sehen. Das ganze hängt nunmahl mit der Razzia in Spanien zusammen, danach mußte erst mal ermittelt werden (wem nun die Bestellungen wirklich gehören, wessen Blut gelagert wurde, etc.). Jetzt stehen halt die Ergebnisse. Es stand ja nirgends drauf - Dieses angereicherte Blut gehört Jan Ullrich, der es zur Tour abholen wollte.
Und, nebenbei, ein Grund dafür, warum es so kurz vor der Tour kommt, ist, dass jetzt ja vorwiegend gedoppt werden sollte. Eigenblut ist nur verwendbar innerhalb von 1 - 1 1/2 Monaten.ZitatUCI warnte schon vor zwei Jahren
McQuaid: Nicht nur Radsportler auf Dopingliste
(sid) - Der spanische Doping-Skandal im Profi-Radsport zieht immer weitere Kreise: Es sollen angeblich auch andere Sportarten betroffen sein. "Bisher sind nur Radfahrer genannt worden. Aber es stehen auch viele Fußballer, Tennisspieler und Leichtathleten auf der Liste", sagte Pat McQuaid, der Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, nach dem Prolog zur 93. Tour de France in Straßburg.Der ehemalige UCI-Präsident Hein Verbruggen habe die spanischen Behörden schon vor zwei Jahren gewarnt, da der UCI bekannt gewesen sei, dass Blutdoping im Land üblich gewesen sei, ergänzte McQuaid.
Auf der Dopingliste der spanischen Fahnder tauchten auch die Namen Jan Ullrich und Ivan Basso (Italien) auf. Die beiden Top-Favoriten wurden daher von der Frankreich-Rundfahrt ausgeschlossen.
Nur um den Thread ne Quelle zu gebenEs wird in einem anderen Bericht von über 100 Namen gesprochen, 58 fallen auf Radprofis, das wird auch einige "saubere" Sportarten runterreißen.
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Naja, das Radfahren wirst Du mit dem streichen aus Olympia nicht wirklich erwischen. Ich entsinne mich an Indurain, der nach seinem Olympia-Sieg sagte, er findet es schlecht, dass inzw. Profis dabei zugelassen werden, denn für die hat Olympia keinen Wert. Er selbst würde die Goldmedaillie immer gegen einen Toursieg tauschen (was wohl noch untertrieben ist).
Auch hat Deutschland, das ja gerne Übermächtig im Sport ist, beim Radsport keinen wirklichen Einfluß. Das Geld fließt mehr in Italien und Frankreich, dann Spanien. Wir können da wohl eher mit Belgien und USA konkurieren. (übrigens dürfte jetzt Deutschland das größte Dopingparadies im Radsport sein, an die Gesetze in Italien, Frankreich und Spanien kommen wir nicht mehr annähernd ran).
Die Tour ist in diesem Jahr so spannend wie nie, auch wenn mir das Doping keinen Spaß macht. Zumindest haben wir nicht wieder eine Tour, wo sich bis zum ersten Berg nur die Frage stellt, ob jemand Armstrong gefährlich werden könnte. Aus dem erwarteten 2-Kampf ist jetzt auch nichts geworden und somit gibt es jetzt ne Menge Favoriten.
Ich würde da folgende bennenen:Valverde
Hincapie
Landis
Leipheimer
Salvodelli
Popovitsch
Evans
Jullich / Sastre (je wer Kapitän wird)
Cunego
Rassmussen
Zubeldia
Mayo
Moreau
Klöden / Sinkewitz
Di Luca / Garzelli
SimoniDas Feld wird sich sicher in den Bergen etwas lichten, aber (auch in der Reihenfolge) würde ich es benennen.
Nebenbei gibt es ja auch mehr zu gucken, als nur den Gesamtsieg.
Zabel ist zwar nur Außenseiter im Kampf um Grün nach Boonen, Hushovd und McEwen, aber das wird sicher trotzdem spannend.Edit: Thor Hushovd hat überraschend den Prologc gewonnen.

Damit wird er vielleicht bis zu den Bergen das Gelbe Trikot behalten dürfen, wenn es keine Ausreißergruppe gibt.
Wichtige Punkte für Ihn auch in Grün, mit denen nicht zu rechnen war.
Kurzer Arikel dazuEdit 2: Übrigens, Meteokoebes führt in der Handballecken Liga bei der Fantasy Tour mit 93 Punkten
Allerdings in der Gesamtwertung ist er als 1.048 ster weit unten im ersten Drittel aller gestarteten Teams 
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Ich entsinne mich noch, wie er Zabel Punkte fürs Grüne wegnahm, als er unbedingt für eine bessere Etappenplatzierung sprinten mußte, womit Zabel gar nicht gerechnet hatte.
Gab keine Zeitgutschrift, aber eben noch Punkte. Frag mich nicht mehr nach der genauen Etappe, werde ich noch raussuchen, war aber , galube ich, im großen Klödenjahr. -
Wenn es denn Deutsche seien sollen, so habe ich schon seit Jahren große Sympathien für Voigt und Zabel. Zwei Fahrer die Radsport wirklich leben.
Klassementfahrer haben wir im Augenblick wohl nur noch Klöden, dem ich den "Punktediebstahl gegenüber Zabel immer noch nicht verziehen habe.
Aber es wächst so einiges in Deutschland heran. Mit Sinkewitz, Schumacher, Wegmann, Fothen und Gerdemann kommt da so einiges, was noch ne Menge erreichen kann. -
Lob an Blumfeld für das schnelle Lied zum Spiel (und an die ARD fürs Video). Gefiel mir besser, als so mancher mitgröhlsong, aber damit werde ich wohl recht alleine bleiben ;).
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Ja, sehr Schade, da geht dann ein toller Fahrer ohne direkten Dopingverdacht. Und mein 3. Tourteam mußte ich wieder umstellen

Alphadex: Tja, das hat sich wohl erledigt, die Form, die Ulle hat, werden wir wohl nicht mehr nachvollziehen können.
Ich hätte zumindest an einen spannenden 2-Kampf geglaubt, jetzt wird es eben ein 10-Kampf ;). -
Der andere große hat sich auch mal gemeldet:
ZitatAlles anzeigenRiis: Muss an mein Team denken
CSC suspendiert Basso
(sid) - Ivan Basso hat trotz seines Ausschlusses von der Tour de France offenbar ein reines Gewissen: Der Giro-Sieger reagierte gelassen auf die Maßnahme und die gegen ihn erhobenen Doping-Vorwürfe. "Ich bin ganz cool. Ich warte darauf, dass mir irgendjemand den Beweis für meine Schuld bringt", sagte der Italiener. Sein Rennstall CSC hatte sich in Abstimmung mit den anderen 20 Tour-Mannschaften zur Suspendierung entschlossen.Basso gehört wie der ebenfalls suspendierte T-Mobile-Kapitän Jan Ullrich zu einer Reihe von Radprofis, die anhand von Dokumenten der spanischen Ermittlungsbehörden mit der Doping-Affäre um den Arzt Eufemio Fuentes in Verbindung gebracht werden.
Bassos Teamchef, der frühere Tour-Sieger Bjarne Riis, erklärte, er habe die Suspendierung im Interesse seiner Mannschaft vornehmen müssen. "Ich muss an mein Team denken, das ist jetzt das Wichtigste. Ich vertraue Ivan, aber es liegt jetzt an ihm und seinen Anwälten zu zeigen, dass er nichts mit der Affäre zu tun hat." Riis hatte sich mit den übrigen Managern geeinigt, alle betroffenen Fahrer vom Tour-Start ausszuschließen.
Weitere Gerüchte um Basso
Möglicherweise steht dem einstigen Telekom-Kapitän demnächst noch mehr Ärger ins Haus. Nach Informationen der französischen Sportzeitung L´Equipe wird CSC verdächtigt, am Tag vor dem Frühjahrs-Klassiker Paris-Roubaix einen Abfallsack mit Spritzen entsorgt zu haben.
Am 8. April sei ein Auto mit dem Schriftzug eines Teamsponsors in ein Pariser Parkhaus gefahren und habe einen Sack weggeworfen. Dafür gebe es einen Augenzeugen. Der Inhalt des Sacks mit rund 100 Spritzen, an denen sich ein Parkhausangestellter beim Entleeren des Mülls verletzt habe, werde momentan in einem Labor untersucht.
Sehr schön zum Thema, dass wohl die ganze Spitze gedopt ist, finde ich auch den Kommentar von Marcel Wüst, wie es denn wohl aussehen würde, wenn keiner dopen würde:
ZitatMarcel Wüst (Ex-Radprofi):
"Das ist der Hammer, diesen Tobak muss man erst einmal schlucken. Besonders schockierend ist auch, mit welchem Ausmaß offenbar manipuliert worden ist. Man muss diese Sache aber auch als Chance begreifen, schließlich macht die Tour die Stars, und nicht die Stars die Tour. Alle großen Klassement-Fahrer scheinen betroffen zu sein. Wenn die alle sauber wären, wäre die Reihenfolge im Ziel in Paris wohl dieselbe, nur die Zeit im Ziel wäre etwas langsamer. Die Tour ist sicherlich angeschlagen. Man kann nur hoffen, dass man sich ab Samstag rein aufs Sportliche konzentrieren kann. Sollten sich die Vorwürfe gegen Jan Bewahrheiten, denke ich, dass seine Karriere beendet ist."