Beiträge von UlfN

    Ja, Österreich, zudem weiterhin ohne Figo hat doch sehr schlechte Karten, die Slowenen sind ja auch keine Gurken.
    Und ich hoffe, Schweden biegt das noch um. ich weiß ja, wen ich in Kiel sehen will.

    So, da bisher noch nicht gepostet hier ein aüßerst interessantes Interview mit Noka:

    Quelle

    Habe mir heute die DVD "Nick Cave & the bad seeds - God is in the house" aus der Videothek ausgeliehen und muss sagen, der Bassist fasziniert mich ;). Nicht nur, dass Blixa eine tragende Rolle bei den Bad Seeds, einer zwar independant, aber dennoch normale Songstrukturen und Instrumente verfolgende Rockband, innehat, nein, mann kennt ja auch sein Gedankengut aus den Neubauten. Die Seeds so ein bisschen als Rehabilitation, dass er auch normale Musik machen kann.
    Nein, meine Hochachtung, unser deutscher Johnny Cash hat ne Menge drauf und viel Charisma. Noch jemand "Fan"? Micha?
    Brittas Buchempfehlung habe ich erst mal bis ende September liegen lassen, ein bißchen Ernst sollte ich meine Prüfung doch nehmen. Allerdings habe ich inzwischen einige mir noch nicht direkt bekannte LPs aus meiner Buchempfehlung angehört und möchte hierzu Stellung nehmen:

    Sex Pistols: Never mind the bollocks (1977)
    Okay, mir nicht neu, aber dieses Album bleibt für mich Klasse, auch wenn es faszinierend ist, wie es geschafft wurde, den Hype, den Malcom McLaren da veranstalltet hat, inzwischen von Kritikern geliebt wird und als unantastbar und eben nicht als Hype mehr angesehen wird.

    The Allman Brothers Band: At Fillmore East (1971)
    Gitarrengewichse. Eric Clapton hoch 5. Ganz schlimm, da gebe ich vollkommen recht. Als Jazzfan liebe ich inspierierende, lange Soli, aber diese sind nur noch lang. Wo bei Clapton die Grenze gerade so erreicht wird, da wird sie hier überschritten. Sicher, ihr könnt Gitarre spielen. Und weiter? Nicht meine Welt. Und da möchte ich auch nochmal ne Lanze für die Landjugend brechen. Als ich mir in meiner Jugend das Landjugendvolk (ich komme zwar aus einer Dithmarscher Stadt, aber ich kenne das Land) angekuckt habe, da schimpfte ich, als nicht Alkhohol-Trinker mächtig über diese Prolls. Aber es hat nie jemand in der Disco, auf Feten, die Luftgitarre geschwungen. NIE! So peinlich war Keiner. Auch nicht die Kiddies in der Pubertät.
    Jetzt wo ich in der Großstadt Kiel lebe, ist mir dieses Phänomen zum ersten Mal begegnet. Und zwar von Mitvierzigersteuerberatern, u.a.
    Die Liebe zu meiner Heimat ist dadurch noch mal ordentlich gewachsen.

    Black Flag: Damaged (1981)
    Rollins Band: The end of silence (1992)
    Da hat mich das Buch sicher deutlich beeinflußt, die faschistoiden Züge der Gruppe nähren meine Abneigung, ansonsten würde ich sie für belanglos halten.

    Patti Smith: Horses (1975)
    SCHLECHT. Freute mich auf ein nettes Punk-Album, aber selbst Sid Viscious hat mehr Talent.

    Syd Barrett: The Madcap laughs (1970)
    Okay, kenn ich auch schon länger, ist aber das Beste Beispiel dafür, dass Wahnsinn nicht immer gleich Genie ist.

    Nick Drake: Pink moon (1972)
    Schönes Album, nichts großes, auch bei weitem nicht so depressiv wie im Buch angekündigt. Werde ich mir an leiseren Tagen öfters anhören, auch ohne Abschiedsgedanken. Mann kann Musik auch ohne Hintergrundwissen über den Künstler betrachten (auch wenn VW übertrieben haben mag).

    MC5: Kick out the jams (1969)
    Schönes Album. Das rockt. Sicher die Band wurde betrogen und man unterstützt keine Revolution, aber - Das Album macht Spaß.

    Gram Parson: GP (1973)
    Ganz schlimm. Was hier von Kritikerlegionen und auch von Mitmusikern (wie der von mir geliebte Elvis Costello) gelobt wird, ist schlimmster Countryschmals. Da ist mir Shania Twain lieber. Es ist unschön, wenn man einen Song, den man aufgrund einer Coverversion geliebt hat (Love hurts von Paul Young) plötzlich als Original haßt.

    The Stooges: Same (1969)
    Iggy Pop: Lust for Life (1977)
    Iggy hat ein paar gute Singles, die sind Weltklasse (Lust for Life, Passanger, und Real Wild Child) der Rest ist langweilig.

    So, mehr bei Zeiten.

    Neo mag sicher die Frauen bedienen, die auf einen Bad Boy stehen.
    Nach den ersten Bildern, die ich von ihm gesehen habe, dachte ich, nicht in Garden, nicht mitten in der Nacht alleine. Dazu dürfte er eben an dem netten Abend vor dem aus Pisa geklauten Rathaus einige Fans dazugewonnen haben.
    Faszinierend an ihm finde ich, nebenbei, er sieht nicht helle aus, aber was man so hörrt, ist das wahrlich kein Dummbatz. Don't judge a book by its cover.

    Nee, ich gebe da mal Jenny und Meikel recht, Kiel hat auch nicht ewig Geld und wird seine wirtschaftliche Seriösität nie im Leben aufgeben. Ganz davon abgesehen, dass ein Stojanovic/Galia, Anderson oder Fritz auf der Tribüne leicht unfrieden mitbringen könnte. Und diesbezüglich hat Schwenker eigentlich seine Lehrjahre bereits abgelegt.
    Es müßte schon jemand sein, der mit der Tribüne zufrieden ist, wobei sich ein Spieler für Altenholz anbieten würde. Gibt da, meine ich, auch noch keinen Ersatz für Dennis.

    Wie schon gesagt, Briefe sind durch die eigene Handschrift viel persönlicher (auch wenn meine immer schlimmer wird) und sind in der Form auch aufbewahrbar. Allerdings verfalle auch ich, selbst bei persönlichen Dingen, immer mehr der schnellen Technik und mein Glasfederhalter staubt immer mehr ein.

    Mir klingen noch die Ohren von Arno Ehret:
    "Das Handballjahrhunderttalent". Sixher war Baumgartner kein schlechter, aber in der Top 3 seiner Position hatte ich ihn nie. Zerbe schon, auch wenn mir sein Spiel nie gefiel.
    Mach es gut, VZ, sicher eine große Persönlichkeit, die die Bundesliga verläßt!

    Er wurde als letzter Gummersbacher gefeiert und durfte den neuen Meister loben, so gut er es noch konnte ;)
    Freut mich, dass es so vielen Gummersbachern gefallen hat, ich habe den Abend zwar genossen, aber fand es letztes Jahr doch besser - vor allem sollte die Verabschiedung wieder in die Halle gelegt werden, das war tränenreicher.
    Aber, wie gesagt, schöner abend war es zweifelsfrei.

    India Arie - “Testimony: Vol. 1, Life & Relationship” erscheint am 27. Juni. Bin sehr gespannt ob die noch junge und talentierte Soul Säbngerin und Komponistin wieder an Ihr gefeiertes Debut Acoustic Soul anknüpfen kann.
    Netter Soul auf den Spuren von Stevie Wonder.

    Ich dachte ich editier noch mal, da das Album inzwischen raus ist:

    Zitat

    Stern
    Was für eine Stimme! Sie säuselt und gurrt und flirtet und leidet und jubiliert. India Arie singt Soul-Pop, wie er gesungen werden muss - mit Seele. Das neue Album der amerikanischen Grammy-Preisträgerin hat mit "Testimony: Vol. 1, Life & Relationship" (Motown) einen komplizierten Titel, vermittelt aber eine einfache Botschaft: Leben ohne Liebe ist fürchterlich, Leben mit Liebe manchmal gar noch schlimmer. Wie Arie daraus Balladen, groovigen Pop und tiefschwarzen Soul zaubert, ist absolut hörenswert. --Tobias Schmitz

    Hier die Quelle mit der Möglichkeit, in die einzelnen Songs reinzuhören

    So, habe mal wieder zugeschlagen und eine neue Live-DVD ergattert

    The Police - Synchronicity Concert (Special collectors edition)

    Hatte ich vor weit mehr als einem Jahrzehnt mal als VHS gesehen. Die DVD gefällt optisch schon, hübsches Pappsystem injklusive einer Miniaturausgabe des Originaltourprogramms.
    Die DVD enthält als extras noch ein paar Interviews mit den 3 und einige Tracks mit freiwählbaren Kameras.
    Das Konzert selbst zeigt schon ein wenig, warum es nicht mehr weiterging. Da haben wir mit Andy Summers einen wirklich guten Gitarristen, der schon vor the Police einen gewissen bekanntheitsgrad hatte. Dann kommt da noch ein Weltklasse Drummer, Stewart Copeland. Diese beiden großen Egos sollten sich nun einen eher mittelmäßigen Bassisten unterordnen, der zu dem Zeitpunkt schon in ganz anderen Musikbereichen denkt, der vom Rock immer mehr zum Pop wandert. Synchronicity ist kein wirkliches Police-Album mehr, es ist das erste kleine Sting-Album.
    Was für mich auch die größte Schwäche der DVD ist, alte Livekonzerte würden mich mehr reizen, aber man nimmt halt was es auf DVD gibt.
    Und schlecht ist das allerdings auch nicht.
    Sting lohnt sich immer schon wegen seiner Begleitmusiker, ob sie nun Copeland oder Marsallis heißen. Außerdem ist sie natürlich auch voller Klassiker. Mein bisheriges Lieblingslied der DVD: Cant stand losing you.
    Das Bildmaterial ist übrigens, gerade auch in Bezug auf das Alter, exzellent.

    Hier noch schnell die Trackinglist:
    Intro, Synchronicity I, Walking in yur footsteps, Message in a bottle, Walking on the moon, wrapped around your finger, Hole in my life, King of pain, One world (not three), Tea in the Sahara, O my god, De do do do de da da da, Every breath you take, Cant stand losing you, Spirits in the material world, So lonely, Credits - Multi Angle Tracks: Synchronicity II, Roxanne, Invisible sun, Dont stand so close to me

    Zitat

    Ullrich lässt sportliche Zukunft nach 2006 offen

    Berlin (dpa) - Jan Ullrich lässt seine sportliche Zukunft nach Ablauf seines Vertrages am Ende dieses Jahres weiter offen. «Vielleicht mache ich noch ein, zwei Jahre weiter, wenn ich Lust habe», sagte der 32-jährige T-Mobile-Kapitän.

    Er hätte noch sportliche Ambitionen über den diesjährigen Tourerfolg hinaus, erklärte Ullrich als Gast des «Aktuellen Sportstudio» im ZDF weiter. «Alles andere als ein Sieg bei der Tour de France», könne er sich in diesem Jahr nicht zum Ziel setzen.

    In der Vorausschau auf die am 1. Juli in Straßburg beginnende Frankreich-Rundfahrt benannte Ullrich vier Hauptkonkurrenten im Kampf um das Gelbe Trikot: Den Giro-Gewinner Ivan Basso (Italien), seinen früheren Team-Kollegen Alexander Winokurow, hinter dessen Start wegen der Verwicklung seiner Mannschaft in den spanischen Doping-Skandal allerdings noch ein Fragezeichen steht, den Amerikaner Floyd Landis und den Spanier Alejandro Valverde. Seine Tour-Generalprobe bestreitet Ullrich ab 10. Juni bei der Tour de Suisse. Basso fährt noch einige Alpen- und Pyrenäen-Pässe ab und startet vor der Tour nur noch bei den Landesmeisterschaften im Zeitfahren und auf der Straße.

    Jeden Zusammenhang mit den Vorgängen um die spanischen Ärzte Merino Batres und Eufemiano Fuentes wies Ullrich («Es gibt immer ein paar schwarze Schafe») noch ein Mal von sich. Gegen die Mediziner, den Teamchef Manolo Saiz und zwei weitere Personen wird in einem Verfahren wegen vermuteter Doping-Vergehen ermittelt. Ullrichs Name und der Bassos war zu Beginn der Affäre in der spanischen Presse ohne Bezug zu augenblicklichen Ermittlungen der Behörden genannt worden. Auch Valverdes Name tauchte inzwischen auf.

    Quelle

    Edit:
    Wino kommt wohl doch zur Tour

    Zitat

    Kasachen sponsern Team

    Astana bringt Wino zur Tour


    Berlin (dpa/Ra) – Alexander Winokurow kann mit seinem Tour-Start planen! Der inzwischen abgesprungene Haupt-Sponsor Liberty Seguros wurde durch Astana, ein kasachisches Konsortium von fünf Wirtschaftsunternehmen, ersetzt. Der deutsche Werkzeug-Hersteller Würth aus Künzelsau bleibt als Co-Sponsor bis Vertragsende im Dezember 2006 vorerst weiter im Boot. Wer bei «Astana-Würth» bei der Tour allerdings als sportlicher Manager fungiert - gegen Manolo Saiz wird in Spanien ermittelt, und die Vereinigung der Rennställe forderte seinen Rücktritt - steht noch nicht fest.

    Die Tour-Organisatoren stehen nicht nur im Fall Saiz vor schwierigen Entscheidungen. Auch der Schotte David Millar, dessen Doping-Sperre am 23. Juni abläuft und der eine Tour-Rückkehr im Saunier-Duval-Team plant, könnte zur «unerwünschten Person» erklärt werden. Phonak (mit dem Kapitän Landis) ist dem möglichen Tour-Aus wahrscheinlich durch die vorübergehende Suspendierung der in den Doping-Fall verwickelten Profis Santiago Botero und José Gutierrez zuvorgekommen. Der kurze Dienstweg zwischen Tour-Chef Jean-Marie Leblanc und seinem früheren Angestellten John Lelangue, jetzt Phonak-Manager, mag da geholfen haben.



    Quelle


    Und Ulles Team formt sich:

    Zitat

    Was wird aus Sevilla?

    Ullrichs Tour-Team steht (fast)


    Berlin (dpa/Ra) - T-Mobile nominiert seinen neunköpfigen Kader offiziell erst nach der Tour de Suisse. Das Tour-Aufgebot ist aber schon jetzt kaum ein Geheimnis: Neben Ullrich, Andreas Klöden (Kreuzlingen), Sergej Gontschar (Ukraine), Michael Rogers (Australien) und Eddy Mazzoleni (Italien) dürften Matthias Kessler (Nürnberg), Giuseppe Guerini (Italien), Sergej Iwanow (Russland) und Patrik Sinkewitz (Münster) in Frankreich fahren. Einen Stammplatz hatte in Oscar Sevilla sicher, bis sein Namen in der Liberty-Affäre fiel. Der Spanier erklärte schriftlich, mit dem Skandal um das Doping-Labor nichts zu tun zu haben.

    Quelle

    Freut mich sehr für Sinkewitz, der ein tolles Frühjahr gefahren ist.

    Schiedsrichterleistung war absolut okay, ein paar strittige Entscheidungen, aber das gehört einfach dazu. Das Spiel war okay, sicher fehlte hier und da etwas der Einsatz beim THW, aber es war halt Saisonabschluss, da passiert auch mal sowas. Egal, gewonnen und unseren Freunden aus Schleswig Holstein zum Vizetitel geholfen, das nördlichste Bundesland bleibt Top.

    scrollan: Hol dir ne Aufzeichnung vom THW-Hinspiel in der CL, dann wirst Du die Gründe sehen.

    War ein netter abend, mit einigen netten HE'lern. Allerdings hatte ich das Gefühl, die Party auf dem Rathausplatz war letztes Jahr intensiver. Und die Verabschiedungen sollten das nächste mal wieder in der Ostseehalle stattfinden.

    @Jasmin1986, Snuffmaster, S.A.M. & co.: Oslostar hat nen interessanten Thread aufgemacht ;)

    Ich werde mich dann jetzt mal für die Feier der Saison verabschieden, hab noch n paar Dinge zu regeln.
    In meinen Träumen heute Nacht gab es einen klaren Sieg für Kiel. Das wird schon.

    Ist zwar blöd, als Kieler immer die Kieler zu loben, aber wenn ich mich recht erinnere ging der ganze Transfer mit D. Klein doch mit Wissen von Großwallstadt über die Bühne. Und es gab ja, um keine Unruhe zu erzeugen, erst eine sehr späte Bekanntgabe. Nur mal so als Beispiel wie es auch laufen kann.

    Das Urteil:

    Zitat

    "Keine Beweise für Doping-verstoß"

    Auch für die UCI ist Armstrong unschuldig

    (sid) - Der Rad-Weltverband UCI hat den siebenmaligen Toursieger Lance Armstrong einen Tag nach seinem "Freispruch" durch den von ihm beauftragten unabhängigen Prüfer ebenfalls für unschuldig erklärt.

    In einer UCI-Stellungnahme lautete es, dass in dem am Donnerstag zugestellte 132 Seiten starke Bericht keinerlei Beweis dafür enthalte, dass der Amerikaner beim Gewinn der Frankreich-Rundfahrt 1999 gegen die Antidoping-Regeln verstoßen habe. Der Texaner war des EPO-Missbrauches verdächtigt worden. Der Welt-Antidoping-Agentur WADA wurden von der UCI "Unregelmäßigkeiten" vorgeworfen.

    Auch der niederländische Anwalt Emile Vrijman, früherer Direktor der nationalen Antidoping-Agentur, hatte in seinem Bericht der WADA und dem französischen Dopinglabor LNDD schwere Regelverstöße bei der Behandlung und Untersuchung der Proben bescheinigt. Die Ergebnisse ließen in keiner Weise einen Dopingvorwurf zu. "Der UCI wird deshalb empfohlen, von jeder Maßnahme gegen den Personenkreis abzusehen, von dem die Proben stammen", lautete die Schlussbemerkung.



    Quelle

    Ein netter Kommentar dazu:



    Quelle

    Edit: Und es geht doch noch weiter.

    Zitat

    Prozessiert WADA gegen UCI?

    Pound: Armstrong-Bericht ist lächerlich


    Montréal (dpa) - Die Welt-Antidoping-Agentur WADA erwägt mit juristischen Mitteln gegen den so genannten Vrijman-Bericht vorzugehen, der den siebenfachen Tour-de-France-Rekordsieger Lance Armstrong von den Doping-Vorwürfen frei gesprochen hat.

    «Der Bericht ist fast schon lächerlich. Wäre der Anlass nicht so ernst und die Behauptungen, die er beinhaltet, nicht so unverantwortlich, wären wir geneigt, den Bericht - so wie er es verdient hat - komplett zu ignorieren», sagte WADA-Chef Richard Pound. Dem Vrijman-Bericht fehle jede Professionalität und Objektivität.

    Die WADA überlegt nun, rechtliche Schritte gegen die Untersuchungskommission und andere Organisationen, einschließlich des Weltverbandes UCI, einzuleiten, sollten sie aus dem Bericht zitieren. Nach Ansicht von Pound diffamiert der Vrijman-Bericht sowohl die WADA als auch die zugelassenen Doping-Labors.

    Eine von der UCI eingesetzte Kommission unter der Leitung des Amsterdamer Rechtsanwalts Emile Vrijman hatte in einem Bericht Armstrong «komplett vom Vorwurf entlastet, seinen ersten Toursieg 1999 mit Hilfe von Doping errungen zu haben». Der Armstrong-Report geht zurück auf die Vorwürfe der französischen Sportzeitung «L`Équipe», sechs aufgetaute und im Vorjahr nachträglich untersuchte Urinproben hätten beim Texaner Spuren des Blutdopingmittels EPO erbracht. Der im Vorjahr nach seinem siebenten Toursieg zurückgetretene Amerikaner Armstrong hatte stets geleugnet, gedopt zu haben und mehrere Prozesse geführt. 1999 war noch kein direkter EPO-Nachweis möglich - dieser existiert erst seit 2001.

    Die Kommission hatte die WADA und das vom IOC akkreditierte Labor in Chatenay-Malabry attackiert, Armstrong mit Schuldzuweisungen in Misskredit gebracht zu haben und bezweifelte die juristischen Grundlagen für die öffentlichen WADA-Angriffe auf Armstrong. Kurz nach Erscheinen des Berichts hatte Pound bereits gesagt: «Das Schlimmste, was wir von vornherein erwarteten, ist eingetroffen: Es bestand keinerlei Interesse wirklich herauszufinden, ob die Proben positiv waren.»

    Quelle

    Genau. Franky 77 und Haase haben übrigens per PN bereits richtig geantwortet, Olaf, Edi und die Kleine haben mir die Lösung des ersten Rätsels zu geschickt.