Beiträge von UlfN

    @ Trollinger
    Wenn Du die Tschechen magst, dann solltest Du Staropramen probieren.
    Kenne ich noch aus dem Wubbke, aber jetzt gibt es das hierzulande auch bei Sky.

    @ Ronald:
    Bananenbiere trinke ich ab und auch gerne, aber hier hat man nur eine kleine Auswahl. Paulaner gefällt mri, Schöffehofer hat mir zu wenig Bananengeschmack, da nehme ich lieber gleich ein Pils.
    Und unsere Konkurenzbrauerei (die 2. mit dem Plopp) macht eigentlich auch ein ganz gutes "Hefe".

    Sommerfeld und Dahmke habe ich hier aufgeführt, da sie recht jung in die Nationalmannschaft kamen, dann Verletzungen hatten und nie wieder auch nur annähernd in Tritt kamen, obwohl ich es oft erhofft habe.
    Und Davor war ja beim THW eigentlich nicht nur für die Defensive gekauft.
    Allerdings gebe ich Dir recht, so richtig ewige Talente sind es vielleicht nicht, eher gescheiterte Karrieren aufgrund von Verletzungen.
    Und Davor ist als Abwehrspieler sicher nicht gescheitert.

    @ Block-O
    Nun über Zeitz kann man vielleicht streiten (ich würde es für ihn tun, halte ihn nicht für gescheitert)
    aber was hast Du an Hens und Immel auszusetzen?

    Sorry, aber wenn wir schon von geschichtlichem Hintergrund reden, dann will ich dir hier mal Nachhilfe geben :

    1. ist 1864 nicht "neulich", sondern 141 Jahre her.
    2. war die für den SSW relevante Grenzverschiebung durchaus kriegerisch, denn sie war das Resultat des Deutsch-Dänischen Krieges von 1864, des ersten der drei sog. "Einigungskriege", die in der Reichsgründung 1871 mündeten.
    2. gehörte Holstein niemals zu Dänemark, sondern nur Schleswig. Das Hzgtm. Holstein war lediglich unter dänischer Krone, aber Teil des HRR.
    3. Die einzige "unkriegerische Grenzverschiebung" hatte einen Gebietsgewinn Dänemarks (!) zur Folge, nämlich die Ablösung Nordschleswigs (dän. Sonderjyttland) vom Deutschen Reich (Zweiphasige Volksabstimmung am 10.2. und 14.3.1920, festgelegt bereits in den Wiener Verträgen nach dem 1864er Krieg, schliesslich nach dem WK I erzwungen durch die Verträge von Versailles).

    Es geht aber um Nachkommen der Dänen, die auf heutigem deutschen Territorium leben, und dieses fragliche Gebiet ist seit mittlerweile 141 Jahren ohne Unterbrechung ein Teil Deutschlands (resp. vorher Preußens). Ich erkenne also die besondere Situation der dort ansässigen Deutschen dänischer Abstammung nicht so richtig, und vor allem weiss ich nicht, wieso sie Sonderrechte bekommen müssen, die sonst niemand bekommt. Wenn sie sich am politschen Leben beteiligen wollen und mit einer eigenen Partei nicht genügend Stimmen bekommen um ins Parlament einzuziehen, dann müssen sie sich eben in einer anderen Partei engagieren.

    Im weiteren heisst es ja im Umkehrschluss, dass zum Beispiel diejenigen Deutschen, die noch in Schlesien, Pommern, oder dem Memelland leben ebenfalls Sonderrechte für Wahlen zu polnischen oder russischen Regionalparlamenten fordern könnten, denn diese Gebiete gehörten sogar noch bis 1945 (also satte 81 Jahre später als Südschleswig von Dänemark wegkam) zu Deutschland. Ich fürchte bloss, die würden denen ganz kräftig was husten. Und mir kratzt es auch schon im Hals.[/quote]

    So, nun mal ganz langsam, mir scheint Du hast die S.H. Geschichte nicht wirklich begriffen.
    Wenn man der heutigen Geschichtsauffassung traut, so ist der Begriff der Nation, des Volkes erst im späten 19. Jahrhundert aufgekommen.
    Was ja irgendwie bedeuten würde, dass sich eigentlich, nach Deiner Aussage, kein Südschleswiger als dänisch stämmig bezeichnen dürfte. Tun aber viele.
    Es geht nebenbei auch um Friesen.
    Und das mit der Abstimmung ist zwar völlig korrekt, zeigt aber einfach auch überdeutlich, dass sich in Schleswig, auch in SÜDSCHLESWIG, dänisch Abstämmige befinden.
    Warum sollte man denen das "deutsche Volksgut" aufzwingen, ein wenig Tolleranz bitte.
    Es geht ja auch dem SSW nicht mehr darum, aus (S.)Schleswig eine dänische Provinz zu machen. Sie wollen lediglich ihre dänische Kultur und Zugehörigkeit bewahren.
    Bedenke, was Du hier für Aussagen tätigst.
    Nebenbei ist m.E. Preussen nicht Deutschland.
    Deutschland ist ein künstlicher Begriff, der ganz schwer definierbar ist.
    Wenn Deutschland "nur" Preussen ist, wird Deutschland kleiner. Die Vöälkische Abstammung wird noch schwerer. So ist deutsch von den Teutonen abgeleitet, die Franzosen bezeichen uns als Allemannen und die Engländer als Germanen.
    Versuchen wir es über die Sprache, kriegen wir Ärger mit den Schweizern.
    Vonder Blutle(e)hre und deutschen Schäferhunden brauche ich wohl nicht zu sprechen. Geschichtlich, sind dem S.H. die Dänen deutlich näher als Deine zitierten Preussen.
    Also, ich mag das alles auf meine späte Stunde (kriege meine Gedanken heute nacht auch nicht perfekt mehr geordnet) und Deine regionale Entfernung schieben, aber lass uns unseren Minderheitenparagraphen, den uns übrigens aus gutem Grund die Aliierten geschenkt haben. Um dem damals extremsten braunen Land mehr Opposition zu geben.
    Und glaube mir, in Südschleswig ist das dänische empfinden durchaus gegeben. Willst Du jetzt auch die Deutsch-Dänischen Schulen schließen?
    Und nur weil andere Minderheiten anderswo nicht die gleiche Rechte haben, das ist schon ein tolles Argument.
    Vielleicht sehe ich morgen alles gelassener, aber ich als Dithmarscher, Ur-Holsteiner und eigentlich Dänen Feind, den Hannoveranern und der Hanse unter- bzw. Nahestehend lasse mir unsere Verfassung nicht kaputtmachen.
    Ich bin schockiert.

    Okay, als Neukieler bin ich mir nicht mehr sicher.
    Früher, in Dithmarschen nicht, würde aber die 2 Abgeordneten erklären, denn ein paar Stimmen werden auch in Holstein zusammenkommen, um nicht die sogenannten Etablierten zu wählen.

    Dennoch, finde ich es nicht falsch, das Minderheiten an der Politik mit machen. Alle macht dem Volk bedeutet ja auch nicht nur, dass nur die Mehrheiten zu bestimmen haben, sondern das gesamte Volk.

    Naja, bei Cordes würde ich sagen, das dauerte doch auch nur ganz wenige Spiele. Und Bech war einfach gesundheitlich auf.
    Aber wie wäre es mit Davor Dominikovic.
    Und, für die älteren THW Anhänger:
    Frank Dahmke (ich hoffe der Dahmke Clan kommt mich jetzt nicht holen ;-))
    und Dirk Sommerfeld.

    Das was Raiman da zitiert sind die Marx Brothers (geht um ein Baseballspiel, frag mich aber nicht nach dem Filmtitel der Marxbrothers)

    Wurde auch wunderbar kopiert in Purple Rain von Morris D. Day und Jerome Benton.

    Die Version hier:

    WELTKLASSE !!!!!!!!!

    Was bin ich begeistert !

    Hamburg - Der Hamburger Politikwissenschaftler Joachim Raschke glaubt nicht, dass die gescheiterte Wiederwahl von Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) "ein persönlicher Affront gegen die Politikerin war". "Das erscheint mir unplausibel", sagte Raschke am Freitag in einem dpa-Gespräch.

    Raschke: Abweichler verfolgte politische Absicht

    Der oder die SPD-Abtrünnige - "und ich bin sicher, dass der Abweichler aus den Reihen der Sozialdemokraten kommt" - habe eine politische Absicht verfolgt. "Das war der Versuch, die große Koalition in Kiel zu erzwingen", meinte der Parteienforscher.

    "Solche Leute darf man keiner Partei wünschen"

    Um dieses Ziel zu erreichen, habe die Person das Schutzrecht der geheimen Abstimmung missbraucht. "Solche Leute darf man keiner Partei wünschen. Das wäre das Ende der Demokratie", sagte Raschke. "Wenn man etwas anderes erreichen will, als die anderen in der Partei, sollte man das immer offen und öffentlich begründen", erklärte der Professor.

    Vierter Wahlgang nicht nachvollziehbar

    "Es ist nicht nachvollziehbar, warum Simonis sich noch einem vierten Wahlgang gestellt hat", sagte er. Nach dem zweiten Wahlgang sei klar gewesen, "dass es sich um den systematischen Versuch handelte, die Tolerierungskoalition zu boykottieren". Dass Simonis weiter gemacht habe, sei "mehr als unverständlich. Da müssen ihre Instinkte versagt haben. Aber auch ihr Kopf hätte sie warnen müssen", sagte Raschke.

    SPD muss jetzt große Koalition ansteuern

    Bei der SPD müsste nach Ansicht des Politologen "jetzt eigentlich alles auf eine große Koalition hinauslaufen". Bei Neuwahlen wäre die Partei mit Sicherheit der große Verlierer und müsste mit einem weiteren Debakel rechnen. "Nur wenn die SPD jetzt schnell eine große Koalition ansteuert, kann sie verhindern, dass die CDU doch noch auf Neuwahlen umschwenkt", betonte Raschke. (ia/dpa)


    Edit:
    So, zum Thema dänische Minderheit hat es Waldorf ja ganz treffend gesagt, gäbe es die 5 % Regelung nicht, wäre das für Rot-Grün nicht schlechter.
    Und wenn es um den Willen des Volkes geht, den Sepp hier so gerne aufbringt - man darf nicht vergessen, die Parteien, die dem Wähler nicht vorab klare Koalitionen vorgaben, waren CDU und vor allem die FDP, die ja kaum ihren Lieblingspartner festlegen wollten. Mag einige Rot-Gelbe-Wähler gegeben haben.
    Ich habe Rot gewählt, wäre aber klar lieber für Schwarz Gelb als Schwarz Rot, den Große Koalitionen schaden der Demokratie.

    Zurück zur Minderheitenregelung.
    Ist für mein demokratisches Verständnis ne ganz tolle Sache. Hier werden Minderheiten geschützt. Wer die Verfassung sich mal anguckt, nicht nur die dänisch-frisische, die wird lediglich explizit aufgeführt.
    Das der SSW ausgenutzt werden würde, halte ich für totalen Quatsch.
    Natürlich haben sie in ihren Tollerierungsvertrag ihre Vorstellungen eingebracht (Schulsystem). Mit einer Tollerierung binden sie sich lediglich nicht so hart an die Regierung, wie in einer Koalition. Hat also eher machttechnische Vorteile.
    Und zu dem Abweichler läßt sich sagen; Schön, dass er als Individuum auftritt. Aber das ist er als LA nicht voll und ganz.
    Er ist Repräsentant. Und das von einer Partei. Deswegen werden Parteibeschlüsse gefasst. An die hat man sich durchaus zu halten, man muss Sie im Vorwege diskutieren. Alles, was außerhalb von Parteibeschlüssen passiert, dass ist frei entscheidbar.
    Ach ja, zur Geschichte Schleswig Holsteins nochmal.
    Holstein ist eigentlich geschichtlich gesehen, deutlich Deutschland zuzuordnen.
    Südschleswig dagegen (was nur ein kleiner Teil Schleswigs ist, der überwiegende liegt in Dänemark) ist tatsächlich schwierig zu beurteilen.
    Und der SSW tritt tatsächlich nur in Schleswig an, in Dithmarschen, z.B., ist der SSW nicht wählbar. Macht die 5 % Hürde auch schwierig.

    harmi, gebe Dir recht, von Behren und Siemens waren auch die 2, die mir sofort einfielen, als ich den Thread gerade zum ersten mal sah.
    Martin Boquist gehört für mich auch dazu (auch wenn kein Deutscher). Rose ist ein Kandidat.

    Tja, Kiel ist sicher augenblicklich im Vorteil, die Heimspiele sollten sie wohl gewinnen, aber in Magdeburg und Hamburg kann man verlieren. Und auch in Wetzlar. Spielt ja auch noch ein ExTHWer im Kasten.
    Magdeburg wird es schwer haben, noch an Kiel und Flensburg vorbei zu kommen, die haben noch einige harte Auswärtsspiele.
    Am 21. April mag ich mich auf einen DM festlegen.

    Edit: Habe gerade gesehen, dass das gegen Wetzlar ein Heimspiel ist.
    Macht 3 anstrengende Heimspiele (Essen, Wallau und Wetzlar).
    Die werden aber nicht das Problem sein.

    Bin geschockt. Wie soll das nur werden, wenn es schon bei der ersten Abstimmung nicht klappt.
    Im Gespräch soll jetzt ja sein - Große Koalition mit Simonis in den ersten 2 Jahren und dann Carstensen.
    Dann schon lieber Neuwahlen, wird zwar für "meine" SPD bitter, aber bitte keine große Koalition. Das führt nur zu Unmut beim Wähler (da eine Opposition fehlt) und Politikverdrossenheit.
    Und dann haben wir bei einer Neuwahl wohl unsere "Leuchte des Nordens" (Carstensens Kommentar zu den Wahlgängen: "Deaströs").

    Wer ist nur dieser Abweichler, selbst die FDP sagt, den hat die Heide nicht verdient.

    Zitat

    Original von Phunky
    Im Moment höre ich sehr gern das neue Album von Tori Amos, The Beekeeper. Nicht nur in gewohnt hoher Qualität, sondern auch quantitativ sehr ansprechend: 19 Songs, so um die 80 Minuten.

    Ein Album welches nun auch seit über 10 Jahren hartnäckig immer wieder in meinem CD-Abspieler auftaucht, und deshalb wohl auch der Kategorie "Lieblingsalbum" zuzuordnen ist, ist Brutal Youth von Elvis Costello.

    Hey, ein Elvis Fan, noch dazu aus Kiel.

    Mein Album von ihm ist allerdings "Blood & Chocolate"

    Tja, bin ein echter Talisman-Fan. Ist n Fantasy-Rollen-Brettspiel, so zu sagen. Halt ohne so großen Aufwand wie ein echtes Rollenspiel.
    Wird leider nicht mehr hergestellt und die Preise bei Ebay sind ordentlich.
    An Rollenspielen spiele ich Dungeons & Dragons und P, P & P.
    Skat spiele ich natürlich auch.
    Und auch sonst habe ich noch ne ganze Menge an schönen Brettspielen wie Quo Vadis, Adel verpflichtet, Tal der Könige, Siedler, etc.

    Ich würde eher sagen, Martin wurde einfach überschätzt aufgrund eines guten Spiels gegen Lemgo und guten Statistiken aus Schweden.

    Ob er kommt, weiß ich auch nicht. Aber ich wünsche ihn mir und halte es auch für realistisch.

    Zitat

    Original von Lipperin
    Ich tippe mal auf Celje oder Barcelona.
    Es könnte auch Ciudad Real weerden.


    Vielleicht allerdings auch Montpellier.

    Nein im Ernst, wenn sie nicht im Halbfinale aufeinander treffen, wird es ein rein spanisches Treffen.
    Und da sehe ich Ciudad doch noch vorne.

    Und sie auch gewinnen. Der SG hätte ich es eigentlich sogar in diesem Jahr zugetraut, dem THW nur mit sehr viel Glück.
    Ja, ich bin Kieler.
    Im nächsten Jahr aber macht Kiel das. Bis zu den "schweren" Gegnern sind auch Kim, Neo, Vid, Kim (der dann auch seine Krise überwunden hat) und Kjelling eingespielt.
    Ach und Addi greift nächste Saison auch wieder an!