Beiträge von TLpz

    Snooky21

    Trotz des schönen Erfolges sehe ich sohe Tauschaktionen, die in höheren Ligen schon länger üblich sind, kritisch und nicht als mögliche (Dauer-) Lösung. So schön die Idde sein mag, sie hat auch einen Haken. Ein wesentlich höherer Zeitaufwand für die SR. Und ich behaupte mal, dass je tiefer die Spielklasse angesiedelt ist, desto weniger wären SR bereit, diese zusätzliche Zeit auf sich zu nehmen.

    Frauenhandball? Champios League? Live- Übertagung/Aufzeichnung des gesamten Spiels? Kann mich nicht erinnern dass der MDR das für den HCL schon mal gemacht hat. Also warum sollte er dass dann für den THC tun? Und an der Werbefront tut sich da auch nicht viel, nur wegen ein paar Minuten Frauenhandball im TV.

    Troya, das sind Wunschträume...

    Ich wiederhole hier einfach nochmal meinen Beitrag #6:

    Zitat

    Also das lese ich aus dem Eingangspost eben nicht heraus. Dort steht, dass der technische Fehler während der Schlusssirene begangen wurde. Von daher kann es eben auch sein, dass die SR völlig richtig gehandelt haben. Das kann ja dann der Einspruch klären.

    Trotzdem bleiben 2 Möglichkeiten:
    1. Der Fehler passierte vor der Schlusssirene -> dann wäre das Verweigern des Freiwurfes ein Regelverstoß. Aber ob spielentscheidend bei über 20m Entfernung?
    2. Der Fehler passierte während der Schlusssirene bzw. die SR erkennen so darauf -> dann kein Regelverstoß und korrektes Spielende

    Im übrigen schließe ich mich hier Uwe's Meinung an, der i.A. nix anderes gesagt hat als ich oben schrieb. Wir werden den Sachverhalt nicht klären können weil wir nicht dabei waren. Der Threadstarter scheint ja hier nicht mehr mitzudiskutieren, nur er könnte evtl. sagen ob die Freiwurfentscheidung vor, während oder nach der Schlußsirene erfolgt ist.

    Zitat

    Erstens finde ich es etwas weltfremd einfach zu meinen unsere SR's sind per se Unparteiisch (sind doch auch nur Menschen).

    Weltfremd finde ich allen SR per se zu unterstellen dass sie solche Situatinen nicht meistern könnten und zu glauben dass jede SR- Ansetzung auch noch auf etwaige Konstellationen geprüft werden könne. Insbesondere in unteren Liegen schlicht unmöglich. Gerade gegen Ende der Saison kann da jeder Spieltag eine andere Konstellation hervorbringen. Was meinst du wieviele SR sich da von heute auf morgen herumschubsen lassen würden?

    Zitat

    Es gibt ja genügend Ligen in den man nicht selber Trainer / Spieler ist und dann problemlos als SR zum Einsatz kommen kann,

    Ein kleiner Tip: Werde SR- Ansetzer. Dann wirst du sehen dass das nicht möglich sein wird. Im übrigen würde man ja dann auch Schiedsrichtern Wege nach oben verbauen. Nach deiner Argumentation dürfte ja dann ein SR- Team aus einem Verein, wo z.Bsp. ein Team des Vereins in der höchsten Landesliga Männer spielt, dort nicht pfeifen. Die Erfahrung in dieser KLasse wäre aber Vorasussetzung für höhere Einsätze in der 3. Liga etc.

    Zitat

    Im Falle des AB-Gespannes hat es da halt einigen Unmut gegeben.

    Genau! Und weil ich in meiner Stadt aus jedem Verein einen kenne darf ich dort keine Spiele mehr leiten.
    Mal im Ernst: Wenn man will findet man bei jeder SR - Mannschaften- Konstellation irgendeine Verbindung die man monieren könnte. SR sollen neutral sein, und i.d.R. sind sie es auch. Ausnahmen gibt es natürlich, aber selbst in den höchsten Fußball- Ligen kommt sowas vor.

    In den Bezirken und Kreisen in Sachsen (speziell Leipzig) werden die SR außerdem meist schon Anfang der Saison angesetzt (mit den dann üblichen häufigen Änderungen und Umbesetzungen), aufgrund von SR - Mannschaften- Konstellationen wird da aber nix umgesetzt. In den höheren Ligen wird zwar in kürzeren Zeiträumen angesetzt, aber da dann eher nach Verfügbarkeit der SR. Bin auch schon 2 Stunden auf's Dorf gefahren und hab dann dort 2 Spiele mit Mannschaften aus meiner Heimatstadt gepfiffen...

    Zitat

    Ausgangssituation ist eine Tatsachenentscheidung. Mit dieser haben die Schiedsrichter den technischen Fehler in die Spielzeit gelegt. Von dieser Situation ausgehend, haben die Schiedsrichter einen Regelverstoß begangen und damit die Chance auf einen erfolgreichen Wiederspruch ermöglicht.

    Also das lese ich aus dem Eingangspost eben nicht heraus. Dort steht, dass der technische Fehler während der Schlusssirene begangen wurde. Von daher kann es eben auch sein, dass die SR völlig richtig gehandelt haben. Das kann ja dann der Einspruch klären.

    Trotzdem bleiben 2 Möglichkeiten:
    1. Der Fehler passierte vor der Schlusssirene -> dann wäre das Verweigern des Freiwurfes ein Regelverstoß. Aber ob spielentscheidend bei über 20m Entfernung?
    2. Der Fehler passierte während der Schlusssirene bzw. die SR erkennen so darauf -> dann kein Regelverstoß und korrektes Spielende

    Zitat

    Ich meine, dass es sinnwidrig wäre, einen Wechselfehler eines nicht teilnahmeberechtigten Spielers anders (milder) zu behandeln, als einen Wechselfehler eines teilnahmeberechtigten Spielers.

    Ein nicht teilnahmeberechtigter Spieler ist regeltechnisch aber eben ein "Zuschauer". Welches Merkmal "qualifiziert" ihn denn dazu dass er bestraft werden kann im Gegensatz zu einem nicht sporttreibenden Zuschauer des Spiels?

    Gegenfrage:

    Wenn sich ein Zuschauer entsprechende Spielkleidung anzieht inkl. Trikot, das Spielfeld betritt und ins Spielgeschehen eingreift, wie wird dann entschieden?

    Ein SR hat keine Handhabe gegen eine nicht am Spiel teilnehmende Person außer nach der Maßgabe der Regeln (Tor/7m bei Verhinderung einer Torgelegenheit durch einen Zuschauer etc). Nur wenn diese Person als Spieler, Offizieller etc. bekannt ist kann durch einen Bericht eine Sperre/Bestrafung erwirkt werden. Ebenso wie bei Strafen nach dem Spiel.

    Du kannst gern jede Situation mit einer Gegenfrage hinterfragen. Aber frag dich doch einfach mal wie das pragmatisch funktionieren soll wenn eine Person, die nicht auf dem Protokoll steht, eine Hinausstellung bekommt. Wo soll die eingetragen werden? Wer sitzt die dafür ab? Wo steht das in den Regeln?

    Lothar, hier denkst du leider falsch. Zunächst einmal: In 4:3 wird definiert, wann ein Spieler teilnahmeberechtigt ist. Ist er nicht anwesend und steht er nicht im Protokoll, ist er nicht teilnahmeberechtigt, kann demzufolge nicht nach den Spielregeln bestraft werden. Eine weitere Unterscheidung im Text der Spielregeln ist daher nicht notwendig und würde eher zu noch mehr Verwirrung führen. 4:3 führt außerdem weiter aus, dass (nur) ein teilnahmeberechtigter Spieler jederzeit die Auswechsellinie übertreten darf (unter Beachtung von 4:4 und 4:6).

    Regelwidrigkeiten außerhalb der Spielzeit können vom SR auch erst dann geahndet werden, wenn der Spieler auf dem Protokoll steht. Ansonsten bleibt, ebenso wie bei Regelwidrigkeiten nach dem Spiel, nur der schriftliche Bericht als Möglichkeit.


    Ein nicht auf dem Spielprotokoll stehender Spieler kann auch schon mit HInblick auf 4:5 gar keine Hinaustellung erhalten. Es ist der fehlbare Spieler (-> 4:3 Spieler = anwesend und im Protokoll eingetragen) zu bestrafen. Wie soll das rein logisch funktionieren wenn der Spieler nicht am Spiel teilnimmt? Wer soll dann das Feld verlassen wenn der Spieler nicht nachgetragen wird, wozu er nicht verpflichtet ist (oder schreiben wir den Zuschauer der auf das Feld läuft und ein Tor verhindert dann auch auf das Protokoll?)? Wäre es dann nicht auch ein Regelverstoß wenn dafür ein anderer Spieler diese Strafe absitzen müsste, da ja der fehlbare Spieler bestraft werden muß?

    Fakt ist: Haben die SR den "Wechselfehler" mit einer Hinausstellung bestraft obwohl der Spieler noch nicht auf dem Protokoll stand dann war es ein Regelverstoß der SR. Spielentscheidend war er nicht, da in der 46. Minute. Sieht es das Sportgericht anders, dann siehe Kommentar von JA!.

    Zitat

    Zu deiner Frage: Wenn ein nicht eingetragener Spieler einen Wechselfehler begeht (also nicht nur als nicht eingetragen das Spielfeld betritt, sondern wirklich kurz als ein Spieler zu viel auf dem Feld), muss es doch trotzdem eine Hinausstellung für die Mannschaft geben, oder? Weiß gerad nur nicht, ob an den Spieler persönlich? Müsste aber eigentlich so sein, glaub ich.

    Wenn der Spieler nicht auf dem Protokoll steht, kann er auch nicht bestraft werden. Er steht nicht auf dem Protokoll, unterligt somit nicht den Handballregeln und kann demnach auch keinen Wechsefehler begehen. Er müsste ja auch nicht unbedingt nachgetragen werden. Dann wäre er wie ein Zuschauer zu behandeln, der einfach mal so das Feld betritt.

    Der MV wird bestraft weil er dafür zu sorgen hat, dass sich mit Anpfiff nur die auf dem Protokoll befindlichen Personen im Auswechselraum aufhalten. Hier könnte es allerdings eine "Sonderegelung" geben, da im elektronischen Spielbericht m.E. ja Spieler geladen, aber auf passiv gesetzt werden können...

    Zitat

    Auf jeden Fall hat der HSV Einspruch eingelegt.

    Einspruch? Wogegen? Und mit welchem Ziel? Spielwiederholung? Die gibt es nur bei einem spielentscheidenden Regelverstoß. Und spielentscheidend in der 46. Minute erkennt kein Sportgericht an...Der HSV sollte sich das Geld für den Einspruch sparen...

    Das ist für mich Ansichtssache - die verantwortlichen Offiziellen kamen bereits gestern zum Schluss, dass der Ball zu spät über die Linie ging. Die werden heute und in Zukunft keine andere Position dazu haben.

    Dies sollte auch in Barcelona klar sein - Einspruch gegen die Spielwertung dürfen sie dennoch einlegen (wenn sie zuviel Geld haben)


    Korrekt Lord Vader. Barcelona kann ja gern gegen eine Tatsachenentscheidung der SR in Einspruch gehen. Ändern wird man da am Ergebnis nix mehr. Und was das spanische Fernsehen da gesehen haben will, na ich weiß ja nicht. Außerdem haben wir ja in D Erfahrung damit, wir können das schon wieder gerade biegen (http://thomas.ketterers.net/wp-content/upl…land_wm2010.jpg ) :D

    ich bin doch normal nur festgespielt wenn ich 2 spiele in 4 wochen in der gleichen mannshcaft spiele oder?


    Falsch! Nach §55 Abs 4 gelten mehrere höhere Spielklassen als eine Spielklasse von einer unteren Mannschaft aus gesehen. Aus Sicht der 3. Mannschaft bist du also in einer höheren Spielklasse festgespielt, wenn du innerhalb von 4 Wochen ein Spiel in der 1. und eines in der 2. Mannschaft absolviert hast.

    Wenn die 3. Mannschaft als erstes spielt oder zwischendrin dann müsste es gehen.

    Jap.

    meine Info die ich mal bekommen habe ist: Folgendes Szenario(Nicht die ersten beiden Saisonspiele, und Spielerin kommt aus der zweiten

    1. WE Sa Spiel in der ersten
    So Spiel in der zweiten
    Darauffolgende
    2. WE Sa Spiel in der zweiten
    So Spiel in der ersten

    Es hoieß zu mir Spielerin ist nicht in der ersten festgespielt da sie duch dir zweispiele hintereinander in der zweiten wieder dort festgespielt ist. Aber das ist ganz komisch. Es hieß die vier Wochen regel ist unwichtig, es ist nur wichtig in welcher mannschfat sie zwei Spiele hintereinander bestreitet....


    Dany, das ist kompletter Blödsinn. Und mal wieder sehr dürftig formuliert. Wer soll das verstehen???

    PS: Es ist auch nicht wichtig was du irgendwann mal gehört hast sondern was in der Spielordnung steht...

    Auch ich bin dagegen. Der Sinn dieses Paragraphen in der jetzigen Fassung wurde von den Initiatoren der Aktion leider nicht verstanden.

    In den unteren Ligen würde bei einer Änderung die Jugendförderung nicht besser werden. In unteren Klassen, insbesondere im weiblichen Bereich, kann es durchaus sein, dass ein gut ausgebildeter Spieler in Klassen weit unter seinem Niveau eingesetzt würde. Wettbewerbsverzerrungen, wie von Benson beschrieben, wären die Folge.

    Es ist daher zu befürchten, dass diese Spieler dann nur hin- und hergeschoben werden, ohne Konzept. Denn i.d.R. wird auf unterer Ebene doch der eingesetzt der da ist oder spielen kann. Jugendförderung sieht anders aus.

    Die einzigste Änderung, die für mich halbwegs denkbar wäre, wäre, dass sich Jugendspieler nicht in Seniorenmannschaften festspielen können. Aber auch das setzt eigentlich kompetente Trainer voraus, um die Entwicklung auch zu gewährleisten...