Beiträge von TLpz

    Regel 8 sagt, was erlaubt ist und was nicht. Es ist dabei völlig egal, ob das ein Abwehr- oder Angriffsspieler macht.

    Das es für Stürmerfoul ein offizielles Zeichen gibt mag daran liegen, das beim Vorliegen eines Fouls durch einen Angreifer ein Ballverlust und Richtungswechsel stattfindet.

    Seppi

    Zitat

    nur eine minimal falsche Stellung der AW...

    Schön das man deine Argumente imm widerlegen kann. Leider sehen die Regeln kein "minimal" vor. Der Angreifer würde ja auch immer nur minimal im Torraum stehen/abspringen, trotzdem gibt es Tor ab. Könnte man ja auch durchgehen lassen, ist ja nur minimal im Kreis und einen wirklichen Vorteil verschafft er sich dadurch ja nicht wirklich, oder? :pillepalle:

    Schmiddy, wo bleiben die offiziellen Schriftstücke? Mir ist schon ganz schwindlig vom ganzen Drehen im Kreis. :D

    Zitat

    ...weil das Verhalten des Angreifers noch falscher ist...

    Oh, jetzt wirds polemisch. Wie beurteilt man beim Handball denn, welches Verhalten falscher ist als das andere? Wieso ist das Stürmerfoul falscher als das regelwidrige Betreten des Kreises? Jetzt kommt nicht mit aktiv und passiv, das bigts in den Regeln nicht. Und Vorteil oder nciht Vorteil auch nicht. Der Abwehrspieler verschafft sich durch die falsche Ausgangsstellung ja auch einen Vorteil.

    Schmiddy

    Zitat

    TLpz: Das sind Anweisungen von "oben" und an die werde ich mich selbstverständlich halten... wenn du es nicht willst, ist es dein schicksal.

    Wenn es eine Anweisung von "oben" ist, halte ich mich gern dran. Nur den Nachweis bist du bisher (und alle anderen die deiner Meinung sind) leider schuldig geblieben.


    Seppi
    Fakt ist aber auch, das der Abwehrspieler dort nicht stehen darf. Analog zu Däne und Schmiddy könnte man ja jetzt auch behaupten das der Angreifer, wenn der Abwehrspieler nicht regelwidrig dort gestanden hätte, das Foul nicht begangen hätte. Warum soll ich eigentlich die (regeltechnisch) falsche Stellung des Abwehrspielers belohnen?

    Wir drehen uns im Kreis.... :pillepalle:

    jfherden

    Zitat

    Btw: Bin ich blind, oder haben die aktuellen Regeln kein "Stürmerfoul" mehr?

    Peinlich peinlich wenn man das als Betreiber der Seite http://www.handballregeln.de nicht findet. Also, nochmal suchen... :D

    Ne im Ernst, Foul ist Foul, egal ob es vom Abwehr- oder Angriffsspieler begangen wurde. Regel 8...

    @Däne/@Schmiddy

    Zitat

    Der Unterschied ist, wie Schmiddy richtig bemerkt, dass der Angreifer auch ohne die Linienberührung das Stürmerfoul begangen hätte.

    Wow! Jetzt schon Endscheidungen nach was hätte wäre wenn im Handball? Wenn der blöde Ball nicht die Leine über dem Feld berühert hätte wäre er ins Tor gegangen, deshalb entscheide ich auf Tor? Bin ich auch überzeugt das der Angreifer frei vom Kreis eigentlich hätte treffen müssen wenn er nicht so dusslig gewesen wäre?

    Die Schiedsrichter haben Tatsachenentscheidungen zu treffen! Und die Tatsachen liegen wie folgt: Abwehrspieler steht im Kreis (egal ob 1cm oder 1m); der Angreifer rennt in den Abwehrspieler hinein.

    Die Argumentation, der Angreifer hätte das Foul auch begangen wenn der Abwehrspieler korrekt gestanden hätte, zieht nicht. Keine Tatsache. Der Abwehrspieler verstößt ganz klar nach Regel 6:1. Grundsätzlich bleibt dem Schiedfsrichter hier nur festzustellen, ob hier einer der Punkte aus 6:2 oder 6:3 Anwendung finden kann. Daran knüpft sich die Spielfortsetzung. Ich persönlich würde wohl zu 6:2c tendieren.

    Och meno,

    einige verderben einem hier echt den Spaß. "Ich hab mal gesagt bekommen..." oder "Die (Bezirksliga- SR) haben das so gepfiffen" sind doch keine fundierten Aussagen! Es gibt ein Regelwerk, dort steht was drin, und danach wird verfahren.

    Und lieber Zbombe: Auch wenn du in jedem zweiten Beitrag eine Unwahrheit behauptest wird sie noch lange nicht richtig.

    Nochmal für alle zum mitmeißeln: Es darf keine DQ ausgesprochen werden, wenn die SR die Beleidigung nicht selbst vernommen haben! Egal, woher das Kampfgericht ist (ein Kampfgericht soll immer neutral sein, auch wenn die Sportfreunde vom Heimverein kommen). Wer anderes (ständig) behauptet hat noch nie einen Blick in das Regelwerk geworfen!!!!

    Regel 16:8 sagt ganz deutlich:

    "Eine Disqualifikation gilt im Prinzip nur für den Rest des Spiels, in dem sie verhängt wurde. Sie wird als eine Entscheidung der Schiedsrichter auf Grund ihrer Beobachtung von Tatsachen erachtet. Es gibt bei einer Disqualifikation keine über das Spiel hinausgehenden, weiteren Folgen, außer im Falle von Disqualifikationen wegen Tätlichkeit (16:6d bis e) oder wenn grob unsportliches Verhalten eines Spielers oder Mannschaftsoffiziellen (16:6c) Erläuterung 6a, d oder g entspricht. Solche Disqualifikationen werden im Spielprotokoll dargelegt (17:10)."

    Somit kann auch eine Disqualifikation zu einer (nachträglichen) Sperre (durch den Staffelleiter) führen. Nach der Beschreibung (Affekt) könnte das hinkommen. Der Paßeinzug ist in jedem Verband anders geregelt.

    Omaha

    Nicht weil die SR das in irgendeiner Kreisliga so gepfiffen haben muß es auch richtig sein.

    Was die SR nicht gehört haben, können Sie nicht bestrafen. Analog, wenn sie z.Bsp. ein Foul nicht gesehen haben. Dann kann der Trainer/Spieler noch so energisch fordern, der SR kann es nicht bestrafen.

    Das KG soll i.d.R. bei Vorkommnissen auf den Bänken auch nicht sofort unterbrechen, sondern den SR bei der nächsten Unterbrechung diesen Sachverhalt mitteilen. Die SR haben nur die Möglichkeit, solche Vorfälle im Protokoll zu notieren.

    Jedes weitere diskutieren ist wenig sinnvoll, da alles genaustens in den Regeln und Erläuterungen verankert ist.

    Doch, es ist ein Wechselfehler! Das Ende des Wechselvorganges, nämlich dann wenn der neue Spieler das Feld betritt, ist hier ausschlaggebend. Regel 4:4 spricht auch von dem "Einsetzen von Auswechselspielern, sofern die zu ersetzenden Spieler die Spielfläche verlassen haben".

    Da ein Spieler ständig über die Auswechsellinie das Feld verlassen darf, wäre es auch völliger Quatsch, das nur der Beginn bei Ballbesitz/Time-Out ausschlaggebend wäre.

    Das Ergänzen bei Hinausstellungen oder bei später eintreffenden Spielern hat damit nichts zu tun.

    @peppi

    Ein offizieller Einspruch ist hier auch nicht notwendig. Der Staffelleiter ist ja prinzipiell zur Kontrolle verpflichtet, diese wird jedoch i.d.R. wegend es Aufwandes nicht immer erfolgen. Er wird das auf Nachfrage sicher gern machen.

    Däne

    Genau, Anschauungsunterricht bei der EM ist schon sehr gut. Man sollte aber die Pfiffe dort selber deuten können und nicht auf die Kommentatoren hören.

    Wie schon einmal gesagt: Mit dem Bestätigen der Auszeit durch die Schiedsrichter (ausgestreckter Arm) ist es den Mannschaften erlaubt, die Spielfläche zu betreten. Vorher nicht! Im Ausgangsbeispiel ist dies wahrscheinlich jedoch geschehen. Damit unerlaubtes Betreten nach Regel 4:2 mit allen weiteren Folgen, was auch eine Hinausstellung zur Folge haben kann.

    Es geht hierbei auch nicht darum, dass das Kampfgericht ab einem gewissen Niveau fähig ist, solche Situationen zu entscheiden und die SR sich um das Geschehen auf dem Feld kümmern. Dem ist mitnichten so, es geht hier lediglich um die Einhaltung der niedergeschriebenen Regeln. Die SR wachen über die Spielzeit (auch wenn ein Zeitnehmer da ist - auch in der Bundesliga) und entscheiden eben auch, ob das TTO gerechtfertigt ist oder nicht. Das Kampfgericht vergibt ja bei einem Wechselfehler auch nicht die 2- Minuten- Strafe, sondern erstattet den SR Bericht, wer den Fehler begangen hat...

    Ide71

    Nein! Die Spielzeit ist mit dem Pfiff des Z richtigerweise unterbrochen/angehalten, das TTO jedoch muß durch die SR bestätigt werden. Der Pfiff des Z kann ja auch fehlerhaft sein (die angreifende Mannschaft könnte zwischen dem geben der Karte und dem Pfiff den Ball verloren haben), was dann ja zu einem regelwidrigen TTO mit anschließender fehlerhafter Spielfortsetzung führen könnte.

    Erläuterung 3 heißt nämlich weiter:

    Zitat

    Die Schiedsrichter bestätigen das Team-Time-out, woraufhin der Zeitnehmer eine separate Uhr zur Kontrolle des Team-Time-outs betätigt.

    Die SR zeigen ebenfalls, nachdem sie das Zeichen des Z wahrgenommen haben, mit ausgestrecktem Arm auf das Team, welchem sie das TTO gewähren.

    Eine Bestrafung der MV's war daher im Bereich des möglichen (ich würde darüber hinwegsehen, wenn das TTO korrekt ist), sie haben die Spielfläche zu unrecht betreten (4.2). Ob jedoch die Hinausstellung ok war, kann ich aus den Schilderungen nicht sagen. Haben beide schon eine V erhalten ja, war es die erste Strafe für jede Bank nein. Dann hätte es eine V geben müssen.

    eisbeer

    Zitat

    Der Einsatz eines nicht Teil-/Spielberechtigtem wird über die SpO bzw. RO geregelt und kann nicht Aufgabe des SR sein.

    Das ist ja nun definitiv falsch! Die Teilnahmeberechtigung ist nicht Bestandteil der SpO/RO sondern der Regeln (4:3) und diese sind sehr wohl von den Schiedsrichtern zu überprüfen und zu ahnden!

    @hapo
    Ebenfalls völlig falsch! Der Einsatz eines nicht teilnahmeberechtigten Spielers ist nicht grob unsportlich. Das war einmal, als dieser Spieler noch die rote Karte erhalten hat.

    @all
    Problematisch ist doch hier nur die Fortführung der Progression. Alle Offiziellen werden als eins behandelt. Ein Spieler, der bereits eine Hinausstellung hat, erhält dann auch keine V mehr, nur weil das Foul unter dieser "Rubrik" steht. Und warum soll ein DQ wegen Beleidigung nicht zur normalen Progressionsreihe gehören?

    Zitat

    "Scheibenwischertechnik"

    ?( Was ist das? Könnte ich mir vorstellen, um dem angreifenden KM die Sicht zu erschweren :D

    Zitat

    Die Kiddies neigen bei der Umstellung auf die Raumdeckug nach meinen Beobachtungen dazu, zunächst bei 10-11 m den Ball im Stand anzunehmen und sich dann mittels 1:1-Aktionen oder mit Rückpässen durchzusetzen.

    Lösung in dem Alter wäre m.E. nicht das Stoßen auf Lücke, sondern 1:1- Situationen zu schulen. Du sagst ja selbst, das deine Spieler den Ball im Stand annehmen. Dort liegt dein Problem, welches du mit dem trainiern des Stoßens auf Lücke aber nicht lösen kannst.

    Zitat

    Ich halte es für sehr wichtig, dass die Mädels das Stoßen auf die Lücken im Schlaf beherrschen, da dies m.E. die Grundvoraussetzung für ein effektives Angriffspiel gegen eine Raumdeckung ist.

    Es sollte doch aber in der D- Jugend nicht darum gehen was effektiver für eien Angriffsspiel ist, sondern was entsprechend der RTK für diese Altersklasse vorgesehen ist.

    2 min gegen den Angreifer wegen unsportlichem Verhalten. Spielfortsetzung wird sicher Freiwurf für den Angriff sein, wenn vorher bereits der Pfiff erfolgte.

    2 min für die Abwehr natürlich auch (ggfs. zusätzlich) möglich.

    Zitat

    Was man aber nicht tun sollte ist 50 minuten ohne timeout zu pfeifen und dann in den letzten 10 Minuten plötzlich bei jedem 7m timeout pfeifen.

    Wenn sich der Werfer aber 50 Minuten lang zügig zum Punkt bewegt und in den letzten 10 Minuten (z. Bsp. um die Zeit herunterzuspielen) trödelt wirst du dies aber nicht durchhalten können.

    Gleiche Situationen sollten über das Spiel gleich bewertet werden. Die eigene Linie muß klar erkenntlich sein (wenn sich der Werfer immer gleich verhält).

    Nein, die Regel wird wohl nicht wieder eingeführt.

    Die jetzige Regelung gab es schon früher, dann wurde das Zwangs- Timeout eingeführt und festgestellt, dass es nahezu keine Änderungen gab. Durch das Zwangs- Timeout wurden die Spiele eher noch länger und insbesondere für das TV in höheren Ligen unberechenbarer. Deshalb wurde das Timeout wieder in das Ermessen der Schiedsrichter gegeben.

    Sicher gibt es Situationen, in denen viel Zeit verstreicht. Hier sollten SR Timeout geben. Das der eine SR das macht und der andere nicht liegt dann logischerweise an der Beurteilung der Situation.