Beiträge von TLpz

    Ide71

    Nein! Die Spielzeit ist mit dem Pfiff des Z richtigerweise unterbrochen/angehalten, das TTO jedoch muß durch die SR bestätigt werden. Der Pfiff des Z kann ja auch fehlerhaft sein (die angreifende Mannschaft könnte zwischen dem geben der Karte und dem Pfiff den Ball verloren haben), was dann ja zu einem regelwidrigen TTO mit anschließender fehlerhafter Spielfortsetzung führen könnte.

    Erläuterung 3 heißt nämlich weiter:

    Zitat

    Die Schiedsrichter bestätigen das Team-Time-out, woraufhin der Zeitnehmer eine separate Uhr zur Kontrolle des Team-Time-outs betätigt.

    Die SR zeigen ebenfalls, nachdem sie das Zeichen des Z wahrgenommen haben, mit ausgestrecktem Arm auf das Team, welchem sie das TTO gewähren.

    Eine Bestrafung der MV's war daher im Bereich des möglichen (ich würde darüber hinwegsehen, wenn das TTO korrekt ist), sie haben die Spielfläche zu unrecht betreten (4.2). Ob jedoch die Hinausstellung ok war, kann ich aus den Schilderungen nicht sagen. Haben beide schon eine V erhalten ja, war es die erste Strafe für jede Bank nein. Dann hätte es eine V geben müssen.

    eisbeer

    Zitat

    Der Einsatz eines nicht Teil-/Spielberechtigtem wird über die SpO bzw. RO geregelt und kann nicht Aufgabe des SR sein.

    Das ist ja nun definitiv falsch! Die Teilnahmeberechtigung ist nicht Bestandteil der SpO/RO sondern der Regeln (4:3) und diese sind sehr wohl von den Schiedsrichtern zu überprüfen und zu ahnden!

    @hapo
    Ebenfalls völlig falsch! Der Einsatz eines nicht teilnahmeberechtigten Spielers ist nicht grob unsportlich. Das war einmal, als dieser Spieler noch die rote Karte erhalten hat.

    @all
    Problematisch ist doch hier nur die Fortführung der Progression. Alle Offiziellen werden als eins behandelt. Ein Spieler, der bereits eine Hinausstellung hat, erhält dann auch keine V mehr, nur weil das Foul unter dieser "Rubrik" steht. Und warum soll ein DQ wegen Beleidigung nicht zur normalen Progressionsreihe gehören?

    Zitat

    "Scheibenwischertechnik"

    ?( Was ist das? Könnte ich mir vorstellen, um dem angreifenden KM die Sicht zu erschweren :D

    Zitat

    Die Kiddies neigen bei der Umstellung auf die Raumdeckug nach meinen Beobachtungen dazu, zunächst bei 10-11 m den Ball im Stand anzunehmen und sich dann mittels 1:1-Aktionen oder mit Rückpässen durchzusetzen.

    Lösung in dem Alter wäre m.E. nicht das Stoßen auf Lücke, sondern 1:1- Situationen zu schulen. Du sagst ja selbst, das deine Spieler den Ball im Stand annehmen. Dort liegt dein Problem, welches du mit dem trainiern des Stoßens auf Lücke aber nicht lösen kannst.

    Zitat

    Ich halte es für sehr wichtig, dass die Mädels das Stoßen auf die Lücken im Schlaf beherrschen, da dies m.E. die Grundvoraussetzung für ein effektives Angriffspiel gegen eine Raumdeckung ist.

    Es sollte doch aber in der D- Jugend nicht darum gehen was effektiver für eien Angriffsspiel ist, sondern was entsprechend der RTK für diese Altersklasse vorgesehen ist.

    2 min gegen den Angreifer wegen unsportlichem Verhalten. Spielfortsetzung wird sicher Freiwurf für den Angriff sein, wenn vorher bereits der Pfiff erfolgte.

    2 min für die Abwehr natürlich auch (ggfs. zusätzlich) möglich.

    Zitat

    Was man aber nicht tun sollte ist 50 minuten ohne timeout zu pfeifen und dann in den letzten 10 Minuten plötzlich bei jedem 7m timeout pfeifen.

    Wenn sich der Werfer aber 50 Minuten lang zügig zum Punkt bewegt und in den letzten 10 Minuten (z. Bsp. um die Zeit herunterzuspielen) trödelt wirst du dies aber nicht durchhalten können.

    Gleiche Situationen sollten über das Spiel gleich bewertet werden. Die eigene Linie muß klar erkenntlich sein (wenn sich der Werfer immer gleich verhält).

    Nein, die Regel wird wohl nicht wieder eingeführt.

    Die jetzige Regelung gab es schon früher, dann wurde das Zwangs- Timeout eingeführt und festgestellt, dass es nahezu keine Änderungen gab. Durch das Zwangs- Timeout wurden die Spiele eher noch länger und insbesondere für das TV in höheren Ligen unberechenbarer. Deshalb wurde das Timeout wieder in das Ermessen der Schiedsrichter gegeben.

    Sicher gibt es Situationen, in denen viel Zeit verstreicht. Hier sollten SR Timeout geben. Das der eine SR das macht und der andere nicht liegt dann logischerweise an der Beurteilung der Situation.

    Zitat

    Wenn der Pass jetzt bei den SR gewesen wäre, dann hätten die den auch nicht früher zur Kenntnis genommen wie in dem Fall hier jetzt...

    Wenn ein Spieler nachgetragen werden soll, muß/sollte der MV den Paß bei sich tragen und dann dem Sekretär übergeben. Dieser trägt doch dann den Spieler ein.

    Zitat

    Es war an sich nicht vorgesehen, dass ich spiele, aber nach 2 roten Karten gabs keine großen Optionen mehr, deswegen war der Pass ja auch im Auto und nicht bei mir....

    Wenn auch nur die theoretische Möglichkeit besteht, würde ich als MV den Paß immer parat haben.

    Anton scheint leider kein Mitglied eines Vereines im HV Sachsen zu sein. Ansonsten würde sie viele ihrer teils abenteuerlichen Aussagen und Vorschläge schnellstens revidieren.

    Fakt ist, das derzeit in der Regionalliga Süd die gleichen Fahrtkosten aufzubringen wären wie in der 2. Bundesliga Süd. Die Regionalliga hat sich meilenweit von ihrem Wörtchen "Regional" verabschiedet.

    Derzeit ist die finanzielle Situation für eine Teilnahme in der Regionalliga ausschlaggebender als die sportliche Qualifikation. Die Teams aus Baden- Württemberg verfügen einfach über eine höhere Wirtschaftskraft. In Sachsen kann das Geld für eine Regionalligamannschaft nur punktuell aufgebracht werden. Selbst Nachwuchsmannschaften aus Bundesligavereinen lassen ihre 2. Mannschaft nicht aufsteigen, da man sonst quasi 2 Bundesligamannschaften finanzieren müßte. Das geht nicht im Handball.

    Und natürlich ist der Nachwuchs, der einmal in den Bundesligen spielen soll, sehr benachteiligt. Im RV Süd gibt es keine Regionalliga, selbst wer möchte kann nicht höherklassiger spielen. Also müssen sich auch die Spieler aus den Nachwuchszentren mit den großen Leistungsunterschieden in den Oberligen herumschlagen. Spitzenspieler entstehen so leider nicht. Selbst die Spieler/Mannschaften, die weite Wege auf sich nehmen würden, können so ein höheres Spielrecht nicht oder nur auf abenteuerlichen Wegen (SG mit einem thüringer Verein) wahrnehmen.

    Es ist daher dringend notwendig, die Regionalliga wieder zu dem zu machen, was sie eigentlich sein müßte. Zwischen den Ligen, angefangen von der 1. Liga bis hinunter zur Kreisklasse, muß es immer Abstufungen geben. Im sportlichen, aber auch im organisatorischen und finanziellen Bereich. Von den Fahrtkosten her kann sich die Regionalliga Süd schon mit der 1. Liga messen...

    @ZeeBee

    Na, da bist du aber nicht auf dem aktuellsten Stand. Na, wer immer nur in der Kreisliga zu Hause ist... :D

    In den höheren Liegen der Landesverbände, insbesondere auch in der mJA und mJB wäre dies sehr sinnvoll. Mir ist es in den letzten Spielen des öfteren passiert, dass ich in einer ruhigen Minute des Spiels für jedes Team auf der Notizkarte 2-3 Tore nachgetragen habe. Grundlage dafür war natürlich die Anzeigetafel. Sonst bleibt lediglich die Kontrolle, ob das KG nach Torerfolg dies ander Anzeige richtig erhöht hat.

    Unter der Voraussetzung, das die Kampfgerichte ordentlich geschult sind, wäre dies eine m.E. sinnvolle Maßnahme. Die letztendliche Kontrolle über die Anzahl der Tore (und die Spielzeit) haben natürlich immer noch die SR.

    eisbeer

    Du redest dich langsam um Kopf und Kragen. Solltest aufpassen, damit es nicht ein weiteres Eigentor gibt. ;)

    Zitat

    Spieler XY von Mannschaft A wird von seinem Mitspieler angespielt. Er fängt den Ball nicht, sondern lässt ihn in Fußballermanier an der Brust abtropfen und nimmt ihn, nachdem er den Boden 1x berührt hat mit beiden Händen auf. Nach Euer Meinung darf er jetzt mit dem Prellen anfangen, oder?

    Nein, denn beim "abtropfen" lassen des Balles, wie im Fußball üblich, setze ich Ballkontrolle voraus. Anders wäre es, wenn der Spieler angeworfen werden würde.

    eisbeer

    Und genau das Wörtchen "lenken" ist hier der Knackpunkt. Und natürlich ist das eine willentlich durchgeführte Aktion, bei der man die Kontrolle über das Gerät besitzen muß. Vergleiche Auto fahren.

    Zitat

    Geht der Ball aber zuerst vom Block aus auf den Boden, beginnt der Prellvorgang schon mit dem Block.

    Und genau das ist falsch. Jedoch hilft hier keine Regelklarstellung o.ä., sondern wahrscheinlich nur eine bessere Schulung der Lehrwarte auf unterster Ebene...

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    Genau aus dem Grund denke ich, wäre eine Regelklarstellung von oberster Ebene vielleicht nicht einmal ganz verkehrt.

    Die hilft leider auch nicht gegen verbohrte Lehrwarte. In den Kreisen tummeln sich doch zumeist die ganz Alten, die noch Feldhandball kennen. Die Qualität (und natürlich auch die Regelkenntnisse) der Lehrwarte läßt da leider auch zu wünschen übrig.

    Ich wüßte nicht, warum es hierzu Anweisungen o.ä. geben sollte. Die Regel ist klar, klar ist auch das "in Richtung Boden lenken" eine gerichtete Aktion ist unter der man den Ball unter Kontrolle haben muß.

    Dies einzuschätzen obliegt dem Schiedsrichter und ist in jeder Situation anders.Bin ich der Überzeugung, der Abwehrspieler hat den Ball kontrolliert, als er ihn berührt und zu Boden geführt hat, dann eben Doppeldribbling. Auch beim Rückpaß (=kontrolliertes Zuspiel) zum TW gibt es solche und solche Aktionen.

    Wenn es zu jeder theoretischen Möglichkeit neben den Regeln noch Anweisungen/Klarstellungen gäbe, hätten wir bals ein Handball- Regel- Lexikon mit 10 Bänden...

    RolfB

    Zitat

    Eine Formulierung ohne entsprechende Sondereregelungen kann sicher sehr leicht gefunden werden. z.B. "Alle zwischen dem 01.01.92 und dem 31.12.93 Geborenen sind in der Saison 08/09 in der B-Jugend spielberechtigt". Ist das zu einfach ausgedrückt für Juristen? Oder will mir einer erzählen das eine jährliche Fortschreibung nicht geht?

    Ja, diese Formulierung ist zu einfach für eine Spielordnung, die nicht jedes Jahr geändert werden soll.

    Bei deinen Argumentationen fällt leider auf, das du Nachteile immer nur auf die kommende Saison projezierst. Klar wäre eine Umstellung was auch immer erstmal mit Nachteilen für einen Teil verbunden. Aber vielleicht sinnvoll für viele andere danach. Ob dies bei dieser Regelung sinnvoll ist, sei dahingestellt. Deien Argumentationen lesen sich so, dass du (vermutlich als Trainer) in der kommenden Saison mit deiner Mannschaft im Nachteil bist, wenn diese Regelung kommt.

    Der 01.07. als Stichtag im Schulsystem ist noch üblich, kann sein dass dort derzeit Änderungen stattfinden bzw. in Kürze stattfinden sollen. Von daher kann das Argument sehr wohl gelten, da derzeit noch immer vermehrt Kinder aus 2 Jahrgängen (vom 01.07. - 30.06.) in eine Klasse gehen. Von daher hat auch dieses Argument das Recht, objektiv beachtet zu werden.

    Die Ausnahme der Sitzenbleiber resp. zurückgestellte Kinder kann dabei aber, Balljäger, nicht in den Vordergrund rücken und zum NOrmalfall erklärt werden.

    Allerdings sollte man auch Aspekte, die für den 01.07. spechen (ich bin weiterhin für den 01.01.), nicht unerwähnt lassen.

    a) Das Schulsystem arbeitet mit dem 01.07. als Stichtag. Für die Gewinnung von Sportlern im untersten Jugendbereich ist es oft Voraussetzung, das man mit dem Freund/der Freundin auch in der gleichen Mannschaft spielen möchte.

    b) Die entsprechende Sonderreglung betreffs der Altersklassen in der Spielordnung (umständliche Formulierungen etc.) könnte entfallen. MIt dieser sind viele Mißverständnisse, vorallem bei Spielerwechseln zwischen Januar und Mai, verbunden.

    Der international übliche Stichtag 01.01. könnte sich natürlich an den Gegebenheiten in Skandinavien orientieren. Geht dort das Spieljahr nicht von Januar - Dezember?

    @Rheinland- SR

    War mir nicht bekannt. Wäre in der SHV- Regionalliga sicher undenkbar, die Entfernungen entsprechen denen der 2. Liga. Dafür noch einen Zeitnehmer mitnehmen lassen - das wird keiner machen.

    gratfireball

    Lt. Regeln heißt es, das das Spiel durch einen Pfiff und sofortiges Anhalten der Uhr unterbrochen wird. Im Normalfall sollte das auch funktionieren. In unübersichtlichen Situationen soll aber zuallererst die Spielzeit korrekt sein, d.h. das Anhalten der Uhr hat Priorität, der Pfiff kann auch etwas später kommen. Wir sprechen hier von max. 1-2 Sekunden.

    @Greatfireball

    Die aktuellen Anweisungen an die Zeitnehmer (Regional+DHB) lauten seit 2 Jahren aber anders. Regel 2:9 untermauert dies. Sofort anhalten, wenn man die Karte erhält, dann pfeifen. Im Idealfall natürlich gleichzeitig. Ursache dafür wahr wohl, das in den Bundesligen Pfiffe der Zeitnehmer nicht gehört wurden. Die beantragende Mannschaft hätte somit Pech haben können, obwohl sie korrekt beantragt hat.

    Zitat

    Wenn ich ZN mache, dann sehe ich, wenn ein Offizieller evtl. die grüne Karte legen will, dann kann ich mich schon mal mental auf den Pfiff vorbereiten (wo ist meine Pfeife, oder wo die Hupe an der Uhr). Dann sollte es auch nicht zu unnötigen Verzögerungen kommen, wenn ich die Karte wirklich bekomme. Dann kann ich kurz schauen: Ballbesitz hat welche Mannschaft und pfeifen oder die Karte zurückgeben.

    In höheren Ligen sieht man das leider nicht so deutlich, oft geht es da auch um Sekunden. Deshalb soll eben erst die Zeit gestoppt werden.

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    Außerdem kann der ZN nicht einfach das Spiel durch Anhalten der Uhr unterbrechen, sondern nur durch einen Pfiff! Also im Zweifel erst pfeifen, dann (am besten gleichzeitig) die Uhr anhalten.

    Schon richtig, aber man hat die Reihenfolge (bzw. die Wertigkeit) geändert.