Beiträge von TLpz

    @olaf_m

    Der verwendete Laptop ist ein Touch-Screen. Dort wird die Unterschrift getätigt. Natürlich gibt es danach Ausdrucke für die MVs und gedruckte Spielberichte für die Presse.

    Das Versenden des Spielprotokolls erfolgt elektronisch, die Spielleitende Stelle erhält keine Spielberichte in Papierform.

    Es geht kein Exemplar des Spielberichts in Papierform raus. Das ist Geschichte. Spielerinnen mit Bundesliga- Paß sind zu Beginn elektronisch erfaßt. Hat aber alles nichts mit dem Fall zu tun. Die Variante, das Spielen auf Landespaß abzuschaffen, wäre auch nicht sinnvoll. Ein Aushelfen von Spielern aus der 2. Mannschaft wäre dann immer mit einem Paßantrag verbunden. Dauert viel zu lange wenn's schnell gehen muß. Auch könnte ich mir vorstellen, das jeder Verein seine 2. Mannschaft mit Bundesliga- Pässen ausstattet. Wäre eine noch größere Bürokratie.

    Auch wenn Spieler elektronisch erfasst worden sind heißt das noch lange nicht, das Kontrollen einfacher sind. Die Spielleitende Stelle müßte ja das Geburtsdatum jedes Spielers mit den vorhergehenden Protokollen abgleichen. Ein irsinniger Aufwand oder ein sauteures Computerprogramm...

    Allen die eine bessere Kontrolle durch den Verband fordern sei gesagt: Auch Metzingen hätte, zumal schon gleiches bei der eigenen 2. Mannschaft passiert ist, selbst seine internen Kontrollen verbessern können...

    hasenhirn

    Zitat

    Du sprichst hier von Regionalliga, der Vorstufe der Bundesliga, der Vorstufe zum Profisport und nicht von einer "Kleggerlesliga" wo Hobbytruppenauflaufen.

    Nein, ich spreche von der Oberliga, wo diese Regelungen des Landesverbandes Anwendung finden würden. Und im Frauenbereich ist es sehr wohl ein ganzes Stück anders als im Herrenbereich.

    Und dort wäre solch eine Regelung fatal, wenn sich an den bestehenden Regionalligastrukturen nichts ändert. Der finanzielle Ruin ist da nicht weit. Glauchau hat es letztes Jahr bei den Männern schmerzlich erfahren dürfen.

    Pirna ist auch in Sachsen etwas besonderes. Die tschechischen Spieler können auch nur verpflichtet werden, weil Tschechien gleich um die Ecke liegt. Die leben dort und kommen zum Training ein paar Mal über die Grenze. Vollprofis sind das auch nicht.

    Zitat

    Nicht nur aus diesem Grund halte ich den Meister nicht zum Aufstieg berechtigt, sondern verpflichtet. Dass wegen eines Verzichtes des Aufstiegs eventuell mehr Mannschaften absteigen kanns doch eigentlich auch nicht sein.

    Doch, denn die Durchführungsbestimmungen sehen dies ausdrücklich so vor. Es gibt ein Aufstiegsrecht und eine Abstiegspflicht. Alle anderen Platze in der Liga werden nach den Platzierungen der Vorsaison vergeben. Kommen aus einer höheren Liga mehr Mannschaften herunter, muß auch die eine oder andere Mannschaft auf einem eigentlichen Nichtabstiegsplatz in den sauren Apfel beißen.

    Ich halte es für sehr riskant, Vereine, die aus wirtschaftlichen Gründen den Aufstieg z.B. in die Regionalliga verweigern, zwangsabsteigen zu lassen. Diese Regelungen stünde jedem Lizensierungsverfahren entgegen, wo die Wirtschaftlichkeit eines Vereines beurteilt wird!

    Seeeehr peinlich. Kein Wort, das Metzingen selbst Fehler gemacht hat. Wieso muß der Verband (welcher denn?) das Geburtsdatum der Spielerin kennen? Und warum soll er es dann in den Spielprotokollen korrigieren? Wieso sollen die Spielprotokolle eigentlich nachträglich korrigiert werden? Um Spuren zu verwischen? Schließlich sind das ja Dokumente! Und wo kann man im Internet sehen, dass die Spielleitende Stelle die Spielberichtsbögen nie angeschaut hat? Außerdem was hat das Unterschreiben des Spielberichtsbogens mit einer Tatsachenentscheidung der Schiedsrichter zu tun?

    Es wird langsam sehr peinlich. Scheinbar sind Hr. Baumgärtner und Hr. Krause die einzigen, die an einen Erfolg glauben. Wahrscheinlich geht es aber nur um die Ehrenrettung des Hr. B. Fehler gemacht, bestraft worden, dadurch Aufstieg vermasselt, jetzt alle Instanzen durchgehen und am Ende immer noch steif und fest behaupten, man sei vom Verband und vom Bundessportgericht beschissen worden.

    Geht Metzingen gegen den Punktabzug bei der 2. Mannschaft eigentlich genauso energisch vor um einen Abstieg zu verhindern?

    Leider macht ihr es euch sehr einfach mit euren Argumentationen. Ich gehöre zu einem der "betroffenen" Vereine in Sachsen, die auf den Aufstieg verzichtet haben. Meister = Aufsteiger ist leider nicht immer optimal. Im Süddeutschen Verband bedeutet Regionalliga = Kosten und Aufwendungen wie in einer Zweitliga- Mannschaft. Das ist von vielen Vereinen finanziell nicht zu leisten.

    Mit der praktizierten Regelung würde ein Verein, der fair und sportlich Meister in einer Hobbyliga wird, u.U. in den finanziellen Ruin getrieben. Gerade wenn der Sprung vom Landesverband in den Regionalverband ansteht. Mit dem Durchsetzen dieser Regelung kommt man tatsächlich dahin, dass zum Ende der Saison hin die Top- Mannschaften, die nicht aufsteigen wollen, absichtlich verlieren werden.

    Eine grundsätzliche Lösung des Problems wäre das natürlich nicht. Man muß sich eben auch mal auf Funktionärsebene überlegen, wie es weitergehen soll. Dass aus Sachsen keine Frauenmannschaft (ungeachtet der mglichen Spielstärke) in die Regionalliga aufsteigt, sollte nicht einfach so abgetan werden. Die Auflösung der Regionalliga Mitte war der Super- Gau schlechthin...

    camelot

    Zitat

    Aber wenn für ein Vergehen drakonische Strafen drohen (hier: Nicht-Aufstieg)

    Falsch, die Strafe ist nicht der Nicht- Aufstieg. Die Strafe ist der Abzug von Punkten für alle Spiele, in denen die Spielerin eingesetzt wurde. Da dies häufiger vorkam, ergibt sich als Resultat natürlich das Nichterreichen der Relegationsplätze.

    Im übrigen hat das Gericht festgestellt, das die betreffende Spielerin nur einmal mit dem korrekten Geburtsdatum eingetragen worden war, wesentlich mehr Eintragungen machten sie ein Jahr jünger.

    Da fragt man sich allen Ernstes von welchem Paß der MV die Daten abgeschrieben hat!

    Für alle die auf eine Personalausweiskontrolle hinaus wöllten: Die Schiedsrichter sind kein staatliches Organ und nicht befugt, Personalausweise einzufordern. Auch eine Anweisung der HBL/HBVF/DHB wäre nichtig. Sowieso würde nur eine Genprobe helfen. Also: Künftig 9.00 Uhr treffen in der Spielhalle, wenn das Spiel 20 Uhr beginnt. Ist ja ne Menge zu tun. Hoffentlich setzt dann keiner Spiel um 9.00 Uhr an...

    Camelot,

    ich habe das schon verstanden. Die höhere Attraktivität ergibt sich aber nicht aus der einen Begegnung. Vielmehr resultiert die höhere Attraktivität daher, das solche Spiele häufiger stattfinden würden.

    Natürlich gibt es auch in einer eingleisigen 2.Liga schwächere Partien und schwächere Mannschaften. Aber auch diese würden auf einem wesentlich höheren Niveau stattfinden als heute. Und der Leistungsunterschied wäre nicht so groß, wenn der heutige Nord-8. gegen den heutigen Süd-2. spielen würde.

    Zitat

    (Ich persönlich sehe zwar keinen Grund, warum Sponsoren von einer Begegnung Celle - Nellingen mehr haben sollten, als von Nellingen - Markranstädt, aber bitte)

    Leider hast du für deine (Gegen-) Argumentation gerade die falschen 3 Mannschaften herausgesucht. Denn alle drei wären Kandidaten für eine eingleisige 2. Liga. Und genau solche engen und ausgeglichenen Spiele sollen sicher jedes Wochenende zu sehen sein.

    Begrenztes Interesse hatten in der vergangenen Saison sicher solche Partien wie Markranstädt - Kirchhof oder Wismar - Stemmer/Friedewalde. Und davon gibt es in der 2.Liga aktuell zu viele...

    Zitat

    Ja, aber er muss sie auch umsetzen und genau das habe ich in dieser Spielzeit vermisst.

    Das ist eien andere Seite. Für nichtig erklären geht dennoch nicht, auch wenn für die Umsetzung noch etwas fehlt. Da ist der DHB in der Tat gefordert.

    Zitat

    1. Regionalligen
    -2 max 3 Ligen à 18 teams
    -(Nord, Mitte, Süd)

    Nun dann verabschieden sich die sächsischen Teams schonmal von der Regionalliga. Die gemachten Ideen mögen gut sein, sind von vielen Vereinen aber nicht finanzierbar. Wenn in einer 3.Liga im Handball soviele Fernsehgelder ausgeschüttet werden würden wir im Fußball, könnte man drüber reden.

    In östlichen Gefilden gibt es wieder ernsthafte Bemühungen für die Einführung der Regionalliga Mitte!

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    Leider ist dann wieder mal eine Maßnahme des DHB dazwischen gekommen. Anscheinend ist die Kommunikation zwischen dem DHB und seiner eigenen Jugendabteilung nicht gerade perfekt.

    Die Maßnahmen des DHB kommen nicht leider dazwischen sondern sind fest geplant. Schon im voraus für längere Zeit.

    Außerdem sind diese Maßnahmen wichtig für Europameisterschaften und letztendlich auch für das Geld der einzelnen Landesverbände.

    Die "fehlenden" Heimspiele sind in dieser Diskussion leider der einzigste Aspekt, über den hier gesprochen wird. Der Umfang der Spiele und Auswahltätigkeiten der Spieler ist leider völlig uninteressant.

    Die Idee des Final Four hat sich in den Pokalwettbewerben der Bundesligen etabliert. Da hat sich auch noch keiner Beschwerd, dass Hamburg oder der HCL einen Heimvorteil haben. Warum nicht auch im Jugendbereich versuchen? Auch hier werden genügend Fans mitreisen, insbesondere Aufwand und Kosten werden für alle Beteiligten reduziert.

    Zitat

    Des weiteren war die Vergabe der diesjährigen F4 Turnier lediglich eine Farce.

    Das mag sein, hat aber nichts mit der Idee des Final Four zu tun. Sollte natürlich korrekt ablaufen, die Vergabe vielleicht nach einem bestimmten Modus. Spätestens wenn Blomberg nächstes Jahr wieder beide Final Fours austrägt, weiß man, dass Hr. Wallbaum viele Finger im Spiel hat...

    Zitat

    vielleicht gibt es ja doch noch was Positives den F4´s abzugewinnen

    Natürlich! Es sind (zumindest für die Finalisten) 2 Spiele weniger zu absolvieren. Um alten Modus dürften das, glaube ich, 3 Wochen weniger sein. Ist auch nicht verkehrt für die Spielerinnen nud Spieler.

    Viele von denen spielen noch in den Auswahlmannschaften, und der Jugendspielplan in den Verbänden ist immer so zusammengequetscht.

    Etwas mehr Regeneration ist auch nicht schlecht, damit die jungen Sportler a)nicht verheizt werden und b) auch im nächsten Jahr verletzungsfrei attraktiven Handball zeigen können.

    hasenhirn

    Nicht ganz richtig. Fällig wird die Ausbildungsentschädigung nicht mit der Beantragung durch den neuen Verein. Vielmehr muß der alte Verein binnen 12 Monaten seine Forderung an den abgebenden Verein stellen. Zahlt der nicht, beschäftigt das dann sicher die Sportgerichte.

    Eine Sperre bei Nichtzzahlung etc. gibt es allerdings nicht mehr.

    Zitat

    Ich verstehe allerdings diese Defizite bei einem Neubau nicht.

    Und für eine Anzeigetafel, die Bundesliga- Ansprüchen genügen soll, hats leider auch nicht gereicht.

    Der Fairness halber sei aber gesagt, das jetzt mehr Parkplätze zur Verfügung stehen als vorher (incl. des ALDI- Parkplatzes). Die Tonanlage läßt sich sicher auch noch richtig einstellen. Belüftung läßt sich sicher nie optimal regeln.

    Hr. Baumgärtner hat ja auch schon "nur" mit eienr Geldstrafe für des Vergehen gerechnet. Von daher kann er ja gern auf einen positiven Bescheid für Metzingen hoffen.

    Ich hoffe es nicht.

    :lol: :lol: :lol:

    So ging es mir, als ich den Artikel gelesen habe. Ein Rechtsanwalt der sich im Sportrecht auskennt? Hat er die Ordnungen nicht gelesen? Bei Einsatz einer unberechtigten Spielerin gibt es keine Frist. Da muß man als Gegner nichtmal Einspruch einlegen wenn man es schon während des Spieles weiß.

    pzi42

    Probleme im Regelwerk sehe ich nicht. Man muß das Regelwerk nur mal durchlesen. Insbesondere diese Punkte sind so formuliert, dass man sie nach einmaligem durchlesen kapiert. Es gibt halt spezielle Regelungen für minderjährige Spieler. Eben auch in den Bundesligen.

    Zitat

    Wie ist es denn wenn eine jugendliche Spielerin während der Saison die Altersgrenze der Jugendklassen überschreitet, muß die dann auch sofort in der nächst höheren Stufe eingesetzt werden, oder spielt Sie noch bis Saisonende in der Altersstufe der si am Saisonbeginn angehörte?

    Ja, so ist es.

    Zitat

    Das Ganze dann als eindeutigen Regelverstoß zu betrachten der es rechtfertigt den Aufstieg der Tussies zu verhindern und nachträglcih zu einem Punktverlust von 6Punkten führt ist wohl auch überzogen. Wenn ich das richtig verstehe wurde der Fehler gemacht eine Spielerin mit falschem Geburtsdatum im Spielbericht zu führen. Dies ist nun bestimmt kein Fehler der Spielentscheidend ist und eine sportlich so harte Strafe rechtfertigen kann wie sie hier ausgesprochen wurde.

    Ob spielentscheidend oder nicht ist nicht die Frage. Es ist ein Verstoß gegen die Spielordnung und dieser wird entsprechend den Regularien bestraft. Andere Vereine hat diese Strafe in dieser Saison auch schon getroffen, warum soll für Metzingen eine Ausnahme gemacht werden? Nur weil sie aufgestiegen sind? Nö! Gleiches Recht für alle! Und Metzingen hat schon bei der 2. Mannschaft Punkte wegen ähnlicher Vergehen abgesrochen bekommen. Da setze ich mich als Verein doch hin und lese die SPielordnung durch! Solch ein Fehler darf kein 2. Mal in einer Saison gemacht werden!

    Zitat

    Wenn also dieses Urteil den geltenden Regeln entspricht, so sind diese dringend reformbedürftig.

    Nein, nicht die Regeln sind reformbedürftig. Eher die Einsicht zur Notwendigkeit, sich diese mal richtig durchzulesen.

    Zitat

    Ob das den Tussies noch hilft weis ich nicht, aber zunächst haben die Tussies ja mal Einspruch beim Sportgericht eingelegt. Dort wird nun zu prüfen sein, ob dieses Urteil den Regeln entspricht.

    Ich hoffe nicht. Metzingen soll zu seinem Fehler stehen und die Strafe akzeptieren, die auch andere Vereine in dieser Saison für gleiche Vergehen erhalten haben. Käme ein Metzinger Einspruch durch, klagen dann vielleicht noch die Vereine, denen Punkte am letzten Spieltag abgezogen wurden. Das kann nicht sein!

    Zitat

    das amt der offiziellen aufsicht in eine kasperlefigur umzufunktionieren

    Das tut Herr Stemberg ja bereits allein durch sein Autreten. Habe ihn nur einmal erlebt, das hat gereicht. Ungleiche Einschätzungen und Bestrafungen waren auch hier sein Markenzeichen. Das lag vielleicht auch daran, das Herr Wallbaum auf der anderen Bank saß. Na ja, Blomberg ist dadurch halt aufgestiegen...

    Handballexperte

    Zitat

    Weder ist der zu behandelnde Spieler auf dem Feld, noch nimmt der Betreuer (oder wer auch immer den Eisbeutel hat) Einfluss auf das Spiel bzw. stört den Spielablauf.

    Auch ein fünfter Offizieller würde, still auf der Bank sitzend, keinen Einfluß auf das Spiel nehmen. Trotzdem wär's regelwidrig mit allen Konsequenzen. Die Spielaufsicht hat's so gesehen, die SR haben's so bestraft - basta. Da kann es keine Diskussion geben wegen "falscher Entscheidung, nicht im Sinne des Sports".

    Kreis ist Kreis und 5 Offizielle auf der Bank sind einer zuviel. Beides wird entsprechend den Regeln bestraft.

    Gilt nur für Torwart. Es würde nicht dem Sinn des Sports entsprechen, wenn der TW z.B. nach einer Verletzung beim Nachwurf nicht mehr agieren könnte und der Schütze auf's leere Tor wirft.

    Im geschilderten Fall stimmt bereits die erste Antwort, weshalb sich weitere Diskussionen a la 'ich habe da mal gehört' erübrigen dürften.