Sulzbach und Markranstädt
Beiträge von TLpz
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Wenn man mal §55 durchlesen würde, würde man die Richtigkeit von Schwaniwollis Aussage feststellen. Dann müßte man nicht immer Vermutungen preisgeben ("Ich hab da mal gehört") und es würde nicht immer wiederkehrende Diskussionen geben müssen!
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Tja, die Regeln und Spielordnungen sollte man eben mal von vorne bis hinten durchlesen. Schließlich sind diese ja für jeden Verein und für jeden Interessierten auf vielen Webseiten der Handballverbände abrufbar.
Sicher schade für die Spielerinnen. Allerdings hält sich mein Mitleid aus obigen Gründen in Grenzen. Auch der Hinweis, dass man sich nicht im Bürgerkrieg befinde, sowie die Kritik am Antragsteller sind unbegründet. Regeln sind auch im Sport einzuhalten (was hier kein Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre) und wann jemand solch einen Antrag einbringt, ist ihm selbst überlassen.
Fakt ist der Einsatz einer unberechtigten Spielerin, und dieser muß den Regeln entsprechend bestraft werden. Ohne Wenn und Aber.
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Ein Weltmeister läuft völlig frei auf das Tor zu und hat volle Körper- und Ballkontrolle. Es ist weit und breit kein Gegenspieler. Holpert bewegt sich minimal. Zeitz zieht mit voller Wucht auf Kopfhöhe mittig aufs Tor und trifft Holpert auf die Zwölf.
Da meiner Meinung nach ein SR die Möglichkeit haben, Rot zu ziehen. Denn Zeitz hat durchaus die Fähigkeit, anders zu werfen. So muss er damit rechnen, Holpert zu erwischen und wenn er ihn erwischt, muss er raus.
Ich bin kein Weltmeister, könnte also nie eine rote Karte bekommen? Aber auch Weltmeister fangen Bälle nicht, passen schlecht und werfen daneben. Obwohl sie es besser könn(t)en.
ZitatIch denke, ein SR kann eine solche Situation beurteilen.
Nein, denn ein SR beurteilt nicht die Fähigkeiten von Spielern.
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Aber um noch mal auf meine erste Antwort zurückzukommen: Wie verhält es sich denn bei einer Hinausstellung? Nehmen wir mal an, A3 wird hinausgestellt und nach zwei Minuten wird A4 bei Ballbesitz B aufs Feld geschickt. Rein theoretisch wurde dann ja gewechselt.
Oh Mann, Regeln nachbessern wollen aber keine Ahnung? Dieser geschilderte Fall ist kein Wechsel, sondern die Ergänzung der Mannschaft nach Ablauf einer Strafzeit!
ZitatWenn der/die SR dem Wechsel durch Unterbrechung des Spiels zugestimmt haben, ist die tatsächliche Durchführung (d.h. die Einwechslung) auch nach dem Wiederanpfiff möglich, sofern die Auswechslung davor erfolgte."
Dann kacken wir mal die Krümel weiter mit dem Hinweis, das ein Hinausgehen des Spielers kein auswechseln ist. Einfacher wäre die Formulierung, das die SR im Falle einer Verletzung solange Time- Out halten müssen, bis der neue Spieler das Feld betreten hat und aus einem zu früh angepfiffenen Spiel kein Nachteil für den Spieler entstehen kann.
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Wenn ich als SR das Spiel mit eine TO unterbeche, um einen Verletzten Spoieler behandeln zu lassen und dieser Spieler verletzt das Spielfeld verläßt, ist doch automatisch die Erlaubnis gegben, diesen verletzten Spieler wieder zu ergänzen.
Stimmt, laut Wortlaut der Regeln müßte dies aber innerhalb des TO geschehen.
ZitatWenn dann diese SR auf Wechselfehler entscheiden, nur weil der Spieler einige Sekunden nach Wiederanpfiff das SPielfeld betritt, sollten sie ihren Schein wieder abgeben.
Korrekt.
ZitatDurch das TO und durch das Verlassen des Spielfeldes durch den verletzten Spielers kann in diesem Fall nie auf Wechselfehler entschieden werden.
Doch, denn das Verlassen des Feldes ist kein Wechsel. Der (verletzte) Spieler dürfte ja auch bei Nicht- Ballbesitz wieder ergänzen. Erst das Betreten des Feldes durch einen anderen Spieler ist der Wechsel und somit würde dieser nicht bei Ballbesitz stattfinden -> also Wechselfehler.
Als SR sollte man sich tunlichst nicht in eine solche Situation bringen. Die 5 Sekunden kann man auch noch warten, bis der neue Spieler das Spielfeld betreten hat.
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Ein Wechsel ist natürlich erst dann abgeschlossen, wenn ein neuer (anderer) Spieler das Spielfeld betritt. In diesem Fall ein klarer Wechselfehler! Der neue Spieler hätte das Spielfeld während des Time- Outs betreten müssen (und/oder die SR hätten solange warten müssen) oder bis zum Ballbesitz warten müssen.
Durch das "Herausgehen" eines Spielers kann kein Wechsel vollzogen worden sein. Schließlich kann ja der gleiche Spieler das Spielfeld wieder betreten. Dann liegt kein Wechsel vor. Das ist z.Bsp. für Kampfgerichte die Schwierigkeit bei Jugendspielen - man muß darauf achten, ob der gleiche oder ein anderer Spieler das Feld betritt.
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Weil Profisportler einen Vertrag haben, der in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst werden kann. Aber auch hier müssen sich die Vereine einigen, sonst gehts nicht.
Im übrigen lassen sich Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Den beim Profisportler gehts nicht um die Ausbildung und Zeit/Materialien die investiert wurden, sondern um seine Arbeitsstelle.
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Willkommen in der HE

Erstmal löblich, das sich Eltern von Jugendspielern mit den Regeln auseinandersetzen!
Zitatich bin als Vater des Geschädigten draussen schier zum Hirsch geworden, dass der SR nichts dagegen unternahm
Das gefällt mir wiederum nicht, denn Eltern, die auf der Tribune zum Hirsch werden, gefallen mir nicht. Das ist der erste Schritt, um Schiedsrichter von der Pfeife weg zu bringen. Wie der SR die Situation bewertet hat, kann man nach dem Spiel in aller Ruhe diskutieren.
Deine Ausführungen vermischen zweierlei Situationen und sagen nichts Konkretes aus. Ich gehe mal davon aus, dass von den von dir beschriebenen Situationen Nr 2 oder 3 aufgetreten sind und dich erbost haben.
Die von dir geschilderte Situation ist nämlich völlig korrekt, deinen 2. Halbsatz streichen wir mal. Den Regel 7.1 sagt: "Es ist erlaubt den Ball unter Benutzung von Händen (offen oder geschlossen), Armen, Kopf, Rumpf, Oberschenkel und Knien zu werfen, zu fangen, zu stoppen, zu stoßen oder zu schlagen." Wenn ich den Ball herausschlage und nur den all treffe, nehem ich keine Gefährdung des Angreifers in Kauf.
Nummer 2 und 3 sind natürlich nicht den Regeln entsprechend (richtig Regel 8). Was jedoch der Schiedsrichter dagegen "unternehmen" soll, hängt von vielen Faktoren ab. Grundlage dafür ist die Einschätzung der Situation durch den SR. Nicht jedesmal wenn ich den Gegenspieler beim Versuch des Herausspielens an der Hand treffe, muß es eine Strafe geben. Dann müßten nach 10 Minuten alle Spieler mit 3x2 Minuten vom Platz geflogen sein!
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Solange Ali Baba von seinem Goldschatz gibt noch so einiges.

Trotz allem Für und Wider... -
Ja, die Regelklarstellung kenne ich auch, scheinbar aber nicht jeder Schiedsrichter. Nach Wortlaut der Regeln wäre es trotzdem ein Regelverstoß.
Aus Pressetexten wird der genaue Verlauf der Situation allerdings nie hervorgehen, weshalb sich weiteres erübrigt.
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Kann es denn überhaupt ein Wechselfehler sein, wenn nicht mehr als die erlaubte Anzahl Spieler auf der Spielfläche waren?
Natürlich, wenn der Spieler das Feld außerhalb des Wechselbereiches verläßt und wieder betritt, ist das sehr wohl ein Wechselfehler.
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Nein, sie ist nicht regelkonform, wenn die SR dies nur wegen dem nicht korrekt übergezogenen Trikot entschieden haben. Ja, die Hinausstellung ist regelkonform, wenn der SR vielleicht auf Wechselfehler erkannt haben!
Allerdings treffen deine Regelbezüge nicht zu. 16:3a weist nur auf 4:5-4:6 hin, aber erst ab 4:7 geht's um die Kleidung. In diesem Falle gäbe es Freiwurf für die gegnerische Mannschaft.
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Ein Spieler, der einem Gegenspieler auf der Spielfläche 3 Zähne ausschlägt, bekommt einen Ausschluß. Wobei nicht die Anzahl der ausgeschlagenen Zähne ausschlaggebend ist.

Ergo wird der Paß eingezogen, der Spieler bekommt eine Sperre und darf auch nicht in einem Spiel am gleichen Tag auflaufen. Wenn er das dennoch tut, hat sein Team gleich verloren...
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Die Stichtagregelung für die Altersklassen- Einteilung ist daran schuld. Stichtag ist immer der 1. Januar. Da sie sich nach diesem Termin anmeldet, gilt sie als B- Jugend- Spielerin (weil schon 16 Jahre alt). Wäre sie schon vor dem 01.01. bei dem Verein spielberechtigt gewesen, hätte sie (gleiches gilt auch für schon länger angemeldete Spieler) ausnahmsweise bis Saisonende C-Jugend spielen können.
§38 der Spielordnung gibt dazu nähere Auskunft.
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Solch ein Verhalten des MV mag grob unsportlich sein /es sei denn die Durchführungsbestimmungen erlauben es). Jedoch kann ich als SR den MV deswegen NIE mit einer roten Karte bestrafen. Dafür gibt es keinen Regelbezug. Soche Bestrafungen übernimmt die spielleitende Stelle!!
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Nachträglich kann da sicher nichts mehr geändert werden. Da hat die spielleitende Stelle wohl gepennt.
Das Spiel dürfte mit 2:0 Punkten und 0:0 Toren für Marienheide gewertet werden. Das Rückspiel wäre somit völlig unwivchtig, da Birkesdorf bei solch einer Situation nie als Sieger aus den beiden Spielen hervorgehen kann.
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Stimmen mir die hier anwesenden Schirikollegen bzw. Regelkenner meinen Ausführungen so zu oder habe ich irgend etwas vergessen bzw. nicht beachtet?
Teils, teils.
ZitatJugendpässe mit eingetragenem Doppelspielrecht
Komischer Verband. Normal kenn ich das nur andersherum.
ZitatLaut Punkt 5. 2. der Durchführungsbestimmungen hätte mit Ablauf des 30.06 2006 durch den Verein das Spielrecht als Erwachsenenspieler beantragen müssen, dies ist offensichtlich nicht erfolgt.
korrekt.
ZitatDie beiden Spieler waren also nicht Spiel-/Teilnahmeberechtigt.
Falsch. Teilnahmeberechtigt waren sie sehrwohl wenn sie zu Spielbeginn anwesend und im Protokoll eingetragen waren. Spielberechtigt waren sie aufgrund des abgelaufenen Passes wahrscheinlich nicht.
ZitatWenn mir als Schiedsrichter so etwas bei der Passkontrolle auffällt, ich muss betreffende Spieler spielen lassen (...)
Ja, du mußt sie spielen lassen (Hinweis an den MV sollte man allerdings geben). Über die Spielberechtigung kannst du als SR nicht entscheiden, betreffs Teilnahmeberechtigung siehe oben.
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Wobei ich gerne wissen wuerde, wie man die 1,50 Meter ueberpruefen will, wenn es doch keinen Mittelpunkt gibt.
Dazu gibts ne Erläuterung -> Pi mal Daumen