Beiträge von TLpz

    Prinzipiell muß jeder Bürger Einkünfte aus ehrenamtlichen Beschäftigungen versteuern, wenn Sie einen bestimmten Betrag übersteigen. Frag mich jetzt bitte nicht nach Gesetz und genaue Höhe, aber ist so. Mal googeln. Aber dafür ist jede einzelne Person selbst verantwortlich. Ein Ansetzer oder sonst wer können sich der Beihilfe garnicht schuldig machen.

    Bei uns im HV Sachsen steht folgender Satz unter jeder SR- Quittung: "Die Schiedsrichter sind für die steuerlicher Veranlagung sämtlicher Einnahmen selbst verantwortlich!"

    Außerdem gehören die Fahrtkosten da nicht rein. Dies ist ein Ersatz deiner Aufwendungen und kein Entgelt einer Tätigkeit.

    Schlußendlich kommen wir doch zu der Erkenntnis: Ihr in Hannover seid alle bekloppt. :D

    @Kleener
    Du verstehst nicht ganz was ich meine.

    Du forderst, daß es festgeschrieben (als Regelauslegung etc.) wird, daß man den Angreifer nicht mehr angreifen/berühren darf, wenn er an einem vorbei(gesprungen) ist. Doch wie willst du diesen Zeitpunkt (räumlich/zeitlich etc.) festlegen? Und selbst wenn dies so geschehen würde, müßte der SR wieder entscheiden, ob die geschehene Situation dieser genauen Regelauslegung entspricht. Ergo wären wir wieder bei der gleichen Situation wie sie bisher schon existiert. Man kann es nicht festschreiben, sondern SR müssen jede einzelne Situation neu bewerten.

    Die einheitlichen Regelauslegungen existieren ja und werden auch identisch gelehrt. Trotzdem scheint es in gleichen Situationen oft unterschiedliche Entscheidungen zu geben. Zum einen, weil SR unterschiedlich ausgebildet sind (wie auch Spieler - meist der Spielklasse entsprechend), zum anderen weil jede Entscheidung des SR eine Tatsachenentscheidung ist und der SR vielleicht diese Situation anders interpretiert. Oftmals sehen SR nämlich etwas mehr als die Spieler, die gerade eine Aktion durchführen.

    @kleener

    Zitat

    wenn ich zB von aussen zum Sprung ansetze, den Arm so weit in Wurfposition habe um richtig schön durchzuziehen

    Du vergißt aber, das es in den unteren Ligen nicht nur weniger gut ausgebildete SR, sondern auch mangelhaft ausgebildete Spieler (obwohl die das meist nicht so sehen) gibt. Deine obig beschriebene Situation kommt in den unteren Klassen auch nicht vor. Die verkräpelten Würfe die es da manchmal gibt! Wenn ich als SR dann genau auf deine obige Situation warte, um korrekt zu bestrafen, dann warte ich ewig. Denn sie kommt nicht vor! Dabei übersehe ich aber andere Fouls. Soll jedes mögliche Foul denn in den Regeln genaustens beschrieben sein? Dann geb ich meinen SR- Schein sofort ab. Die Brockhaus- Enzyklopedie wäre dann ein Taschenbuch! Und: wie willst du definieren, wann der Abwehrspieler den Angreifer nicht mehr battakieren/berühren darf?

    Noch etwas zum Thema Außen: Du als Angreifer wirst immer behaupten, das dir der Abwehrspieler "die Beine gestellt" hat. Aber vielleicht warst du nur zu spät, und bist über seine Beine gestolpert? Dies ist zumeist eine Entscheidung von Millisekunden, die der SR treffen muß. Und selbst wenn in den Regeln fest geschrieben steht, das das Bein stellen bestraft werden muß, muß der SR erstmal entscheiden, ob es die tatsächlich stattgefundene Situation die aus dem "Regelwerk" ist.

    Also, bloß nicht zuviel ändern. Und Kreisklasse- Spieler brauchen bei Ihren Spielen keine Bundesliga- SR. Aus meinen eigenen Erfahrungen als SR im Bezirk weiß ich, daß eine Verletzung bei Spielen eher durch mangelndes Training und Erwärmen zustande kommt.

    Also benachteiligt ist doch in solch einer Situation wirklich keiner. Damals, als die Regeln noch anders waren, war eine rote Karte dafür meist schon ein Hammer. Jeder kann mal etwas vergessen, dafür sind alle nur Menschen. Und unterwelchen zeitlichen und räumlichen Bedingungen manchmal, besonders in unteren Klassen, ein Protokoll ausgefüllt wird, ist sicher allen bekannt.


    PS: Wenn ein Spieler mit falscher Nummer auf dem Protokoll steht, würde ich eine DQ aussprechen. Eine für den MV und eine für den Spieler! Schließlich verwirren beide absichtlich den Sekretär! Und das ist nicht akzeptabel, dieser hat ja schon genug zu tun!!! :P

    Also entweder hast du nicht richtiig zugehört, oder man muß sich fragen, wie und mit welchen Qualifikationen man Schiedsrichterwart werden darf.

    Regel 4:3 sagt ganz klar, wie zu verfahren ist. Auch wenn dein SR- Wart meint es sei ein grober Verstoß bleibt es "nur" eine Unsportlichkeit und ist mit Progression ab Verwarnung zu ahnden.

    Glaube nicht alles, was der SR- Wart sagt. Lieber die Handball- SR konsultieren. Die 12 € Jahres- Abo hat man meist mit 2 Spielen wieder rein.

    Einem Spieler den Ball beim Wurf den Ball aus der Hand herauszuspielen ist natürlich möglich! Voraussetzung ist, das der Werfer den Ball in der Hand liegen hat und nicht greift. Es gibt Spieler, die so werfen.

    Die SR müssen auch erkennen, ob der Abwehrspieler den Ball herausschlägt bzw. auf den Wurfarm schlägt, oder ob er den Ball blockt (auch z.B. bei Würfen von Aussen).

    Theoretisch ist's immer möglich, praktisch wird man das nur in Sonderfällen erleben dürfen.

    Auch wenn solch ein Spiel dem DSF gut zu Gesicht geständen hätte, gibt es doch auch Interessen der Klubs, die dem in manchen Situationen entgegen stehen. Und Herr Schwenker hat noch ein paar mehr Sachen zu berücksichtigen als die Fans vor dem Fernseher.

    Die Verlegung gegen Wetzlar hat ja ser wohl einen triftigen Grund. Einem nächsten wichtigen Spiel nur 2 Tage später würde kein Trainer bzw. Verein zustimmen. Da hängen Verletzungs- und damit auch Fananzrisiken dran, die wesentlich schwerer wiegen. Insbesondere bei Situationen wie dieser sollten auch wir Fans solche Entscheidungen eines Vereines respektieren. Denn schließlich freuen wir uns doch auch alle, wenn Kiel die Champions League gewinnen sollte...

    Im übrigen müßte das DSF nicht auf diese quotenträchtige Partie verzichten. Es könnte ja statt Dienstag am Mittwoch übertragen. Aber dazu müßte das DSF mal über seinen Schatten springen und nicht wieder eine Live- Übertragung vom Dart oder Poker bringen. Da ist man sich sicher zu fein dazu. Deshalb finde ich es auch nur unfair, als Fan jetzt den Klubs den schwarzen Peter zuzuschieben.

    @HVS-SR

    Zitat

    Du musst den SR fragen, um Deinen Spielern weitere Anweisungen geben zu können ??? geschockt

    Mit der Aussage liegst du leider etwas falsch! Leider sind Handzeichen in einigen Klassen unterhalb der Bundesliga nicht üblich, und da erkennt man auch als Trainer nicht immer, was der SR gepfiffen hat. Beispiel gefällig (ist mir vor 2 Jahren passiert, durch die Regeländerungen letztes Jahr zwar hinfällig, aber es gibt etliche solche Beispiele)? Kreisspieler bekommt Ball zugespielt, SR pfeifft gegen Angriff und gibt kein Handzeichen. Was hat er gepfiffen? Stand der KM im Kreis? Hat er ein Offensivfoul begangen? Da ich Trainer und kein Hellseher bin, mußte ich den SR fragen. Muß ja dem Jugendspieler sagen, was er verändern soll!

    Das Ausweisen mittels Personalausweis sowie das seperate Bild sind für den SR uninteressant. Der SR darf z.B. auch den Personalausweis nicht verlangen.

    Vorgehensweise sollte m.E. folgende sein:
    Spieler darf spielen, Bericht im Protokoll, daß der Paß fehlerhaft ist, den Rest erledigt die spielleitende Stelle.

    härter_schneller

    Zitat

    da sr laufend entscheidungen (mit hohem fehlerpotential) treffen müssen - anders als spieler

    Falsch! Auch Spieler müssen laufend Entscheidungen treffen, auch diese sind mit einem hohen Fehlerpotential (z.B. Fehlabspiel, Fehlwurf, falsche Wurfentscheidung) belastet. Nur werden diese nicht als Fehlentscheidungen vom Publikum anerkannt.

    Zitat

    Am besten kann man das meiner Meinung nach immer bei der Anzeige von passivem Zeitspiel beobachten

    Viele Entscheidungen treffen die SR subjektiv. Für dich als Zuschauer mag ein Spielaufbau dann als passives Spiel erscheinen, die SR setzen andere Zeit- und "Aktivitäts"spielräume dafür an. Die Regeln lassen ihnen diese Möglichkeiten.

    ralf81

    Es gibt dazu wohl eine Regelklarstellung des DHB. Absichtlich (und zu bestrafen) ist es dann, wenn der Fuß aktiv zur Ballabwehr (meist vom Boden abgehoben) genutzt wird.

    Ebenfalls straffrei ist z.Bsp. das reflexartige Schliessen der Beine bei einem versuchten Paß (Kreisanspiel) durch die Beine.

    RolfB

    Zitat

    Mir gehen auch die ganzen miesen Schiedsrichter auf den Nerv, die gehört haben, dass es nach dem Prellen keinen Nullschritt mehr gibt

    Daraus geht für mich eindeutig hervor, das "noch_ein_trainer" einen Nullschritt nach dem Prellen kennt. Der Satz danach deutet übrigens noch stärker darauf hin.

    Und denn allerletzten Satz kenn ich zuhauf von supertollen und guten Kreisklasse- Trainern, die noch nie ein offizielles Spiel gepfiffen haben.

    Bei 30 Spielerinnen (eine stattliche Anzahl!) würde ich 15/15 teilen. Da du ja 14 einsetzen darfst, sollte zumindest fast jede die Chance haben, eingesetzt zu werden. Aus Erfahrung ist eine Spielerin immer verletzt eine andere abwesend. Oder mehrere, abhängig von deiner Spielklasse. Als SPielerin einer solchen C3 würde ich mir abgeschoben vorkommen.

    @noch_ein_trainer

    Und mir gehen die Trainer auf den Nerv, die noch nie ein Spiel gepfiffen haben und mir trotzdem erzählen, das ihre Mannschaft nach Anzeigen des Passiven Spieles noch 5 mal abspielen darf. Und die permanent 7m haben wollen, weil ein Abwehrspieler im Kreis steht. Oder die mir von der Bank aus erzählen, das der Angreifer beim Wurf im Kreis steht. Ich bin ja blind und sehe es aus 2m Entfernung nicht. Solche Trainer gibt es zu hauf. Die erwarten für ihre Mannschaft in der Kreisklasse ernsthaft Bundesliga- SR!.

    PS: Nach dem Prellen gibt es auch keinen Nullschritt!

    Wenn man einen Ball herausspielt, dann kann das nur kontrolliert sein. Ein Doppeldribbling kann man ja auch nur "verursachen", wenn man den Ball unter Kontrolle hat. Die Regel abzuändern, wäre m.E. unsinnig. Die Kunst ist es ja, regelgerecht in Ballbesitz zu kommen. Wenn man den Ball herausprellt hat heißt das für mich, man hat in unter Kontrolle. Dann muß man ihn auch nicht nocheinmal mit beiden Händen berühren, um anschließend nochmal zu prellen.

    Ausserdem kann ich mir eine Situation, wie du sie vielleicht meinst, im Spiel kaum vorstellen. Vielleicht könntest du es mal näher beschreiben.

    Zitat

    dann sollte das imho auch ein wenig belohnt werden

    Aber nicht, wenn der Spieler eine Regelwidrigkeit begeht. Dies muß mit Freiwurf gegen ihn geahndet werden. Außerdem: Wenn man den Ball regelgerecht (kontrolliert) herausprellt, muß man ihn doch nicht noch einmal mit beiden Händen berühren.