Beiträge von TLpz

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    Was soll denn die Krankenkasse erforschen wollen? (...) Die haben besseres zu tun.

    Denkst du! Wenn die bei einer Verletzung die Kosten zahlen sollen, werden die schon genau nachforschen. Und dann fliegt mit einer kurzen Nachfrage beim Landesverband alles auf.

    Das mit dem "Nichtmelden" ist natürlich sehr riskant. Muß ja nicht mal der Verband oder Staffelleiter herausfinden. Aber verletze dich mal, die Krankenkasse wird schon nachforschen!

    Der internationale Wechsel verursacht eigentlich wenig Aufwand für dich und der Papierkram hält siich auch in Grenzen. Das ganze ist halt nur zeitaufwändig (10 Wochen), weil beim DHB prinzipiell erstmal sämtliche Anträge von Hobbysportlern 4 Wochen liegenbleiben.

    Und es kostet, 300 Euro pro Wechsel. Und du hättest, willst du nach deiner Ausbildung wieder in D spielen, davon 2.

    Informier dich am besten bei deinem Landesverband über die Vorgehensweise. Den Antrag mußt du aber dann aus Spanien (bzw. mit spanischen Formularen) stellen.

    Nicht zuviel machen, dafür aber ausgiebig und gründlich. Bis es auch der (nahezu) letzte kann, dann erst einen Schritt weiter. Koordination/Motorik ist natürlich ein MUß!

    Aber einiges deiner aufgeführten, gerade im indiv. Bereich, läßt sich ja trainingsmäßig gut kombinieren (-> Manndeckung, 1:1 Verhalten, Täuschungen ist doch das Gleiche)

    Puh, mir wird schon ganz schwindelig vom vielen im Kreis gedrehe :wall:

    jfherden

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    Der Brief ist sehr lax formuliert (...) Ich denke einfach, dass hier bei der Formulierung nicht mit der nötigen Sorgfalt wie bei den Regeln vorgegangen wurde.

    Nö, dann hättest du ja ein zweites Regelheft. Dann müßte ich auch mit dem LKW zum Spiel fahren, denn in meine Sporttasche würde das Regelheft nicht mehr passen, wenn jeder Krümel extra definiert ist. Für die Praxis und die Anwendungen der Regeln reichen doch Regelheft und Erläuterungen aus, oder?

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    Evtl. weil er diese kleine Feinheit im Regelwerk selbst übersehen hat?

    Glaubst du, dass du mehr siehst? Warum bist du noch nicht Lehrwart?

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    Das ist bis dato nicht passiert, obwohl ich mit ihm genau über dieses Thema per eMail Kontakt hatte.

    Der arme Mann!

    Lasse

    Man hast du Quadratlatschen! ;)

    Ja hergottnochmal, das Wort STEHEN steht nicht im Regeltext. Im Regeltext steht, das der Werfer mit einem Fuß die Mittellinie berühren muß, das ein Teil des Fußes ununterbrochen am Boden bleiben muß bis der Ball die Hand verlassen hat und das der Werfer den Ausführungsort nicht verlassen darf, bis der Ball gespielt ist.

    Aus diesen drei Bedingungen läßt sich recht leicht konstruieren, das der Spieler einen kurzen Moment in dieser Position verharren muß. Das würde ich schon als stehen bezeichnen. Wenn du das anders nennen willst, tu es. Natürlich kannst du auch anpfeiffen, wenn der Spieler geht oder sprintet. Dann mußt du als Schiri zum pfeiffen aber genau den Punkt hinbekommen, zu dem der Spieler seinen Fuß auf die Mittellinie setzt und du mußt beobachten, das der Ball gespielt wird, bevor der Spieler diesen Punkt wieder verläßt.

    Bei der schnellen Mitte artete das so aus, das die Schiries oft während schnellen Laufens dieses Spielers anpfeiffen sollten, und sich durch die Geschwindigkeit nicht kontrollierbare Regelwidrigkeiten ergaben. Diese werden jetzt lediglich klargestellt bzw. konkretisiert. Für Spieler, Schiedsrichter und Trainer u.a.

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    Ich habe die Regeln hier nur bis aufs Wort genau heruntergebrochen

    Und genau das ist unsinnig und bringt absolut garnichts. Solltest du vielleicht auch einmal einsehen.

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    Aber ich finde es wichtig, wenn man solche Sachen diskutiert.

    Nur, wenn Themen wichtig sind. Aber ob die Geschwindigkeit des Spielers beim Anwurf gleich null oder x ist, oder ob er eine bestimmte Körperposition senkrecht zur Mittellinie oder ähnlich haben muß, ist für die Praxis relativ irrelevant.

    jfherden

    Es erschließt sich mir immer noch ncht der Sinn, warum du die Theorie wortwörtlich auseinandernimmst (Krümelkackerei) und unmögliche Situationen suchst (in der Praxis aber völlig anders pfeiffst).

    Damit blähst du solche Diskussionen nur unnötig auf, und wie Todde schon schrieb, man wird wieder verunsichert und versteht am Ende nix mehr. Besonders Schiri- Neulinge, die wir hier sicher gerne willkommen heißen, die durch solch unsinnige Diskussionen jedoch nur abgeschreckt werden.

    NIemand von uns wird dadurch besser, und das sollte doch eigentlich das Ziel in diesem Forum sein.

    jfherden

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    4. Lege ich die Regeln nur wortwörtlich auseinander...

    Genau, und was bringt uns Schiedsrichtern daß? WOmit ich ein Problem habe, steht in meinem vorhergehenden Post. Und ich meine es auch so, wie es dort geschrieben steht.

    Im übrigen sind die Erläuterungen von Hans Thomas Regelklarstellungen und -auslegungen. Und diese sind, ergänzend zu den IHF- Regeln, ebenso verbindlich.

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    Hast du überhaupt meine grundlegende Aussage verstanden?

    Habe ich schon, nur der Sinn erschließt sich mir nicht. Aber ich glaube eher, daß du den Sinn und Zweck der neuen Regeln (bzw. der Regelklarstellungen) nicht erkannt hast! Die Regel des Anwurfes ist doch nicht geändert worden, oder?

    Und noch eine abschließende Frage: In wievielen Spielen, die du als Schiri in deiner Spielklasse leitest, wird den die schnelle Mitte gespielt? Ich pfeife im Bezirksmaßstab, und da müßte ich manchmal eher auf passives Spiel entscheiden als Fehler bei einer schnellen Mitte zu korrigieren...

    jfherden

    Das größte Problem im meinem diesjährigen Schiri- Lehrgang war, daß einige die Formulierungen der neuen Regeln wortwörtlich auseinandergenommen haben und versuchten, Situationen hineinzuinterpretieren, die in einem Handballspiel zu 99,99 % nicht vorkommen.

    Merkst du nicht das diese wortwörtliche Krümelkackerei völlig unsinnig ist? Wie oft im Spiel GEHT denn ein Spieler den zur Mittellinie, um einen Anwurf auszuführen? Ich glaube den primären Zweck der Regeländerungen im Vergleich zur Vergangenheit hast du noch nicht erkannt. Regel 10 (insbesondere 10:3) ist sehr deutlich und die gibt es schon seit Jahren. Jetzt kommt lediglich eine Ergänzung, die die Unarten der Vergangenheit (Schiri soll pfeiffen, wenn der Spieler im Sprint die Mittellinie berühert) korrigieren soll. Und schon gibt's ein großes Trara mit dem Ergebnis, das in der Praxis alles halb so heiß gegessen wird wie es gekocht ist.

    Durch deine wortwörtliche, aber nicht praxisnahe Regelinterpretation blähen die Diskussionen hier nur unnötig auf. Besser wird dadurch keiner von uns, und wirklich wichtige Fragen gehen unter. Und T.N.T hat einige wahre Sätze geschrieben...

    lehrstab_hk_steinfurt

    Das ist ja echt eine hahnebüchene Begründung! Ein frontales Anrennen KANN eine Verletzung verursachen, MUSS aber nicht. In der Frage und den Antworten steht auch nix von einer Verletzung. Also MUSS ich als Schiedsrichter NICHT zwangsläufig TO geben, sondern nur, wenn es wirklich zu einer Verletzung kommt. Deshalb ist e nicht korrekt.

    Das ist aus meiner Sicht das Problem der Schiri- Tests: Die Fragen sind oftmals zu unlogisch formuliert. Es reicht ja aus, die offiziellen Antworten auf die Fragen auswendig zu lernen, auch wenn diese falsch oder unlogisch sind.

    Dann ist die Antwort mal wieder in typischem Beamtendeutsch formuliert :nein:

    Beim Schiri- Test habe ich auch immer mehr mit dem Verstehen der Fragen zu tun als mit dem Finden der korrekten Antwort. Sollte man vielleicht mal im SInne der besseren Ausbildung der Schiedsrichter überdenken.

    Benni
    Dann ist die Formulierung von c aber schlichtweg falsch. Denn hat der ZN das Spiel unterbrochen, gibt es keinen Anwurf. In Antwort c steht aber, das der Anwurf bereits ausgeführt wurde.

    Logische Interpretation von c eigentlich: Tor -> Schiri pfeifft korrekt an -> dann unterbricht ZN das Spiel ----> Tor kann nicht mehr zurückgenommen werden.

    Gemeint ist vom WHV sicher: Tor -> ZN unterbricht -> Schiri pfeifft an ---> Tor kann zurückgenommen werden, da Anwurf nicht erfolgt ist

    BerndO
    Selbst Schiedsrichter? Dann kennst du doch die Formulierungen offiziellen Fragen in Regeltests. Also nichts hineininterpretieren, sondern auf das antworten was dasteht. Und da ist c nicht richtig.

    In dem Fall wie du ihn schilderst, wäre dann natürlich eine Annullierung des Treffers möglich. Dann ist aber der Anfurf noch nicht erfolgt, weil mit dem Pfiff des Zeitnehmers alle Aktionen danach (außer persönliche Strafen) nichtig sind.

    Christian1106

    Nein, der Pfiff des Zeitnehmers ist nicht berechtigt. Berechtigt wäre er nur bei Wechselfehler oder regelwidrigem Eintreten.

    Wie Erläuterung sagt, ist bei anderen Verstößen ein geeigneter Zeitpunkt abzuwarten. Da der Schiedsrichter die Beleidigung selbst nicht wahrgenommen hat, kann der Trainer in diesem Spiel eh nicht bestraft werden.

    Schwierig, schwierig, weil in solch einem Fall der ZN eigentlich garnicht das Spiel unterbrechen dürfte. Das dürfte nur ein technischer Delegierter.

    Fall 2 ist recht einfach: d und e

    Bei Fall 1 bin ich mir nicht sicher: Da könnte man, auch auf d und e tippen. d wegen unberechtigtenm Pfiff des Zeitnehmers und e sowieso. b kommt nicht in Frage, da der Schiedsrichter die Beleidigung nicht selbst wahrgenommen hat.

    Hätte ein technischer Delegierter unterbrochen, wäre es klar gewesen:

    Fall 1: a, b, e
    Fall 2: d, e

    Also ich beschäftige mich jetzt sei ca. 15 Jahre mit Handball, als Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Und in diesen 15 Jahren habe ich noch nie eine derartige Situation persönlich erlebt. Bin ich die große Ausnahme?

    Ich sehe daher auch nicht unbedingt einen Grund, die Bewegungsfreiheit des TW einzuschränken. Es gibt m.E. weit gefährlichere Aktionen, die in einem Spiel zudem auch noch häufiger vorkommen. Ich denke, die Regeln bezüglich des Herauslaufens desd TW sind momentan in Ordnung, auch wenn einige (wenige) leider schlechte Erfahrungen machen mußten. Auch die Vorschläge, das der TW nur bei Ballbesitz seinen Torraum verlassen darf, sind unpraktikabel. Was passiert in dem Moment, wenn die Mannschaft den Ball an der gegnerischen Freiwurflinie verliert und der TW an der Mittellinie steht? Automatisch Freiwurf am Ort des Fehlers? Oder gibst du dem TW 10 sec Zeit, um wieder in seinen Torraum zu laufen? Alles keine sinnvollen Regelungen.

    jfherden
    Jeder Verein hat eine Sportversicherung die eintritt, wenn man sich als Mitglied des Vereines bei einer Vereinsveranstaltung oder auf dem Weg verletzt. Das wird auch in Niedersachsen so sein. Ohne diese Versicherung würde dein Verein garnicht dem LSB angehören und somit auch nicht dem LV Handball. Und wenn dir dein Verein eine andere Auskunft gibt, liegt es sicher wieder an Mißverständnis bwz. fehlerhafter Kommunikation.

    jfherden

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    Das mit der Tatsachenentscheidung ist zwar abenteuerlich, aber es ist so.

    Nein, so ist es nicht. Du darfst nicht alles belibig auslegen und dich hinter der Tatsachenfeststellung verstecken.

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    BITTE NUR SACHLICHE EINWÄNDE UND REGELBEZÜGE. ALLES ANDERE IST DOCH UNSINNIG.

    Ist nicht unsinnig. Du willst ja auch den Spieler bestrafen, der alles richtig macht. Siehe unten!

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    Dass das bloße Verlassen nicht strafbar ist, ist auch klar. Der Auswechselnde Spieler kann von mir aus so oft das Spielfeld verlassen und wieder betreten wie er Lust dazu hat.

    Also kannst du keinen bestrafen, der korrekt das Feld verläßt, oder? Jetzt noch Regel 4:5 (Ein Wechselfehler ist mit einer Hinausstellung für den fehlbaren Spieler zu ahnden.) und dann ist eigentlich klar, wer zu bestrafen ist.

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    Das Problem ist nur, dass er, sobald der einwechselnde Spieler eintritt an dem in Regel 4:4 verbotenen Wechsel teilgenommen hat. Und somit gegen die 4:4 verstoßen hat.

    Logischerweise gehören zu einem Wechsel immer zwei, aber fehlbar ist nur der Eintretende. Hast du ja gerade eben selbst erläutert.

    jfherden
    Der Zusatz für die Jugend bezieht sich logischerweise auf 4:4, nämlich -> Auswechselspieler dürfen während des Spiels jederzeit und wiederholt (siehe jedoch Regel 2:5), ohne Meldung beim Zeitnehmer/Sekretär, eingesetzt werden, sofern die zu ersetzenden Spieler die Spielfläche verlassen haben.

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    Ob man jetzt so oder so entscheidet, ist Tatsachenentscheidung des SR

    Um Himmels willen, jetzt wird's ja noch abenteuerlicher!

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    Auf die Aussage, dass der auswechselnde Spieler zu dem Zeitpunkt, wenn der einwechselnde Spieler das Spielfeld betritt, an dem laut Regel 4:4 verbotenen Spielerwechsel mitgewirkt hat und somit gegen 4:4 verstoßen hat, ist noch niemand eingegangen. Zumal der DHB-Zusatz für die Jugend nicht auf den Wechselfehler (4:5) verweist. Also wäre selbst der eintretende Spieler nicht zu bestrafen, da es kein Wechselfehler ist. Was ist damit? Darauf hat auch noch niemand geantwortet.

    Und jetzt nochmehr! Dann sollte man gleich alle disqualifizieren, weil sie durch bloße Anwesenheit möglicherweise an einem falschen Wechsel hätten mitwirken können. Oder bstrafst du auch den Gefoulten, weil er nach Anweisung des Trainers durch die Lücke gegangen ist? Lies mal 4:4 und 4:6 durch, da wird immer von den Spielern gesprochen die draussen sitzen und rein wollen.

    Nochmal das, was hier schon mehrfach erwähnt wurde: Das Verlassen des Spielfeldes über die Auswechsellinie ist straffrei. Oder gibt es einen Regelbezug, der das verbietet?