Theo
Das ist ja eine völlig andere Situation! Red dich nicht raus, steh als Schiedsrichter zu deiner (Fehl-) Entscheidung! ![]()
PS: Du pfeifst doch keine Spiele mit einem Deligierten, oder? Das der über allem steht, ist klar. Aber in unserer Ebene...
Theo
Das ist ja eine völlig andere Situation! Red dich nicht raus, steh als Schiedsrichter zu deiner (Fehl-) Entscheidung! ![]()
PS: Du pfeifst doch keine Spiele mit einem Deligierten, oder? Das der über allem steht, ist klar. Aber in unserer Ebene...
Ok, dann machen wir Freiwurf andersherum.
Theo
Die Regeln sprechen davon, das der MV seine Mannschaft in fairer Weise führen darf. Unbestritten. Aber du wolltest den MV bestrafen, auch wenn ein anderer Spieler auf der Bank sich nicht regelkonform verhält. Und das geht lt. Regelwerk nicht.
Dann drehen wir das ganze mal um: Du müßtest ja dann auch, wenn ein Bank- Spieler eine Beleidigung hereinruft und du siehst wer es war, den MV bestrafen. Zumindest nach deinen Aussagen.
Habe ich als SR nichts gesehen, kann ich es nicht ahnden. Das Gleiche gilt bei 7m- Entscheidungen, Kreisübertritt usw.
Ok, dann muß ich mal in den Regeln nochmal suchen gehen. Aber da ich Team A die offensichtliche Regelwidrigkeit nicht nachweisen kann, kann ich auch nicht Mannschaft B einen Freiwurf zu sprechen.
@Todde
Bis zu deiner Ausführung zur Spielfortsetzung stimme ich dir zu. Aber Freiwurf für die andere Mannschaft ist ein klarer Regelverstoß. Nach Kommentar zu R 2.9 ist das Spiel mit dem der Situation (zum Zeitpunkt des Pfiffes) entsprechenden Wurf aufzunehmen.
Pfeife
Willkommen, aber einfach blind zu bestrafen kann auch nicht Sinn der Pfeiferei sein. Das amcht dich unglaubwürdig. Also hilft nur, genauer hinzuschauen.
Nein Theoitetos,
da liegst du falsch. Es steht nicht, das der MV verantwortlich ist für die Handlungen/Rufe etc. der Personen, die sich auf der Bank befinden. Ruft ein Auswechselspieler beleidigend herein, erhält er eine persönliche Strafe, die seinem Strafenkontingent als Spieler zugerechnet wird. Erkennst du als SR nicht, wer es war, kannst du doch jetzt dem MV nicht die rote Karte zeigen. Das gibt keine Regel her, auch nicht das Auswechselraumreglement. Er (der MV) hätte ja in solch einem Fall die Regeln beachtet.
Es gibt so einige sinnige und unsinnige Regelungen. EIne Freigabeverweigerung darf es bei Umzug (und Mitzug) der Eltern nicht geben. Bei einem Wohnortwechsel wegen Studium oder Arbeit aber schon...
blondie
So einfach ist es nicht. Du machst einen internationalen Verbandswechsel, da gelten andere Regeln. Das läuft über den DHB (der sich da viel Zeit läßt - bis zu 10 Wochen lt. Ordnung) und die EHF und IHF (die die Hand aufhalten). Hier mal ein Link zum Formular des DHB (http://files.handballpost.de/Freigabeantragmittextfeld.doc), da steht im Kleingedruckten auch etwas zu den Kosten.
Das mit dem Doppelspielrecht dürfte nicht funktionieren. Teuer ist's, weil die IHF Gebühren fordert. Leider hat Sie nichteinmal einen bürokratischen Aufwand, das machen nä,lich die Landesverbände und der DHB. Aber die IHF wird kaum auf ihr Geld verzichten...
Vielleicht gibt es ne Möglichkeit, wenn du als unter 18jährige mit Eltern (z.B. wegen Umzug wegen Arbeit) das Land wechseln mußt.
Wie hier einige schon haben anklingen lassen: Man kann doch weiterhin seinen Kapitän behalten, mannschaftsintern und meinetwegen soll er doch auch die Wahl machen. Aber aus regeltechnischer Sicht ist die Abschaffung sinnvoll, da er keine weiteren wesentlichen Funktionen hatte. Im Klartext: Man hat eine überflüssige Regelung abgeschafft, und daß ist gut so.
Ich würde sogar noch weiter gehen und die Wahl abschaffen. Eine feste Bestimmung über Seitenwahl (z.B. die Heimmannschaft) und Anwurf (Gast) wäre m. E. sinnvoller. Denn selbst beim Wählen/Bestimmen der Seite der Münze/Wählmarke könnte sich einer benachteiligt fühlen...
Sorry owl-andy, scheinbar bit du nicht ganz up to date. Schau mal ins Schiedsrichterforum.
Ausserdem ist nicht jede der Änderungen schwachsinnig...
Wer einmal an einigen Beach- Turnieren teilgenommen hat, wird es nicht mehr missen wollen. Es wird aber ein Funsport für die Masse bleiben.
Allerdings sehe ich das Problem, das es momentan schon wieder viel zu viele Regeln gibt. Ich habe jetzt mal 2 Jahre kein Beach- Spiel gepfiffen. Dieses Jahr war ich mal wieder dran und hatte schon Probleme mit den Regeln. Welches Torhüter- Tor wann 2 Punkte wert ist, und Kann- Punkte- Regelungen beim Strafwurf. Wird alles schon wieder unübersichtlich für diejenigen, die nicht regelmäßig dran teilnehmen sowie für Zuschauer. Da sollte man ansetzen und sich auf das wesentlichste Beschränken.
ZitatWas soll denn die Krankenkasse erforschen wollen? (...) Die haben besseres zu tun.
Denkst du! Wenn die bei einer Verletzung die Kosten zahlen sollen, werden die schon genau nachforschen. Und dann fliegt mit einer kurzen Nachfrage beim Landesverband alles auf.
Das mit dem "Nichtmelden" ist natürlich sehr riskant. Muß ja nicht mal der Verband oder Staffelleiter herausfinden. Aber verletze dich mal, die Krankenkasse wird schon nachforschen!
Der internationale Wechsel verursacht eigentlich wenig Aufwand für dich und der Papierkram hält siich auch in Grenzen. Das ganze ist halt nur zeitaufwändig (10 Wochen), weil beim DHB prinzipiell erstmal sämtliche Anträge von Hobbysportlern 4 Wochen liegenbleiben.
Und es kostet, 300 Euro pro Wechsel. Und du hättest, willst du nach deiner Ausbildung wieder in D spielen, davon 2.
Informier dich am besten bei deinem Landesverband über die Vorgehensweise. Den Antrag mußt du aber dann aus Spanien (bzw. mit spanischen Formularen) stellen.
Nicht zuviel machen, dafür aber ausgiebig und gründlich. Bis es auch der (nahezu) letzte kann, dann erst einen Schritt weiter. Koordination/Motorik ist natürlich ein MUß!
Aber einiges deiner aufgeführten, gerade im indiv. Bereich, läßt sich ja trainingsmäßig gut kombinieren (-> Manndeckung, 1:1 Verhalten, Täuschungen ist doch das Gleiche)
Puh, mir wird schon ganz schwindelig vom vielen im Kreis gedrehe ![]()
ZitatDer Brief ist sehr lax formuliert (...) Ich denke einfach, dass hier bei der Formulierung nicht mit der nötigen Sorgfalt wie bei den Regeln vorgegangen wurde.
Nö, dann hättest du ja ein zweites Regelheft. Dann müßte ich auch mit dem LKW zum Spiel fahren, denn in meine Sporttasche würde das Regelheft nicht mehr passen, wenn jeder Krümel extra definiert ist. Für die Praxis und die Anwendungen der Regeln reichen doch Regelheft und Erläuterungen aus, oder?
ZitatEvtl. weil er diese kleine Feinheit im Regelwerk selbst übersehen hat?
Glaubst du, dass du mehr siehst? Warum bist du noch nicht Lehrwart?
ZitatDas ist bis dato nicht passiert, obwohl ich mit ihm genau über dieses Thema per eMail Kontakt hatte.
Der arme Mann!
Man hast du Quadratlatschen! ![]()
Ja hergottnochmal, das Wort STEHEN steht nicht im Regeltext. Im Regeltext steht, das der Werfer mit einem Fuß die Mittellinie berühren muß, das ein Teil des Fußes ununterbrochen am Boden bleiben muß bis der Ball die Hand verlassen hat und das der Werfer den Ausführungsort nicht verlassen darf, bis der Ball gespielt ist.
Aus diesen drei Bedingungen läßt sich recht leicht konstruieren, das der Spieler einen kurzen Moment in dieser Position verharren muß. Das würde ich schon als stehen bezeichnen. Wenn du das anders nennen willst, tu es. Natürlich kannst du auch anpfeiffen, wenn der Spieler geht oder sprintet. Dann mußt du als Schiri zum pfeiffen aber genau den Punkt hinbekommen, zu dem der Spieler seinen Fuß auf die Mittellinie setzt und du mußt beobachten, das der Ball gespielt wird, bevor der Spieler diesen Punkt wieder verläßt.
Bei der schnellen Mitte artete das so aus, das die Schiries oft während schnellen Laufens dieses Spielers anpfeiffen sollten, und sich durch die Geschwindigkeit nicht kontrollierbare Regelwidrigkeiten ergaben. Diese werden jetzt lediglich klargestellt bzw. konkretisiert. Für Spieler, Schiedsrichter und Trainer u.a.
ZitatIch habe die Regeln hier nur bis aufs Wort genau heruntergebrochen
Und genau das ist unsinnig und bringt absolut garnichts. Solltest du vielleicht auch einmal einsehen.
ZitatAber ich finde es wichtig, wenn man solche Sachen diskutiert.
Nur, wenn Themen wichtig sind. Aber ob die Geschwindigkeit des Spielers beim Anwurf gleich null oder x ist, oder ob er eine bestimmte Körperposition senkrecht zur Mittellinie oder ähnlich haben muß, ist für die Praxis relativ irrelevant.
Es erschließt sich mir immer noch ncht der Sinn, warum du die Theorie wortwörtlich auseinandernimmst (Krümelkackerei) und unmögliche Situationen suchst (in der Praxis aber völlig anders pfeiffst).
Damit blähst du solche Diskussionen nur unnötig auf, und wie Todde schon schrieb, man wird wieder verunsichert und versteht am Ende nix mehr. Besonders Schiri- Neulinge, die wir hier sicher gerne willkommen heißen, die durch solch unsinnige Diskussionen jedoch nur abgeschreckt werden.
NIemand von uns wird dadurch besser, und das sollte doch eigentlich das Ziel in diesem Forum sein.
Zitat4. Lege ich die Regeln nur wortwörtlich auseinander...
Genau, und was bringt uns Schiedsrichtern daß? WOmit ich ein Problem habe, steht in meinem vorhergehenden Post. Und ich meine es auch so, wie es dort geschrieben steht.
Im übrigen sind die Erläuterungen von Hans Thomas Regelklarstellungen und -auslegungen. Und diese sind, ergänzend zu den IHF- Regeln, ebenso verbindlich.
ZitatHast du überhaupt meine grundlegende Aussage verstanden?
Habe ich schon, nur der Sinn erschließt sich mir nicht. Aber ich glaube eher, daß du den Sinn und Zweck der neuen Regeln (bzw. der Regelklarstellungen) nicht erkannt hast! Die Regel des Anwurfes ist doch nicht geändert worden, oder?
Und noch eine abschließende Frage: In wievielen Spielen, die du als Schiri in deiner Spielklasse leitest, wird den die schnelle Mitte gespielt? Ich pfeife im Bezirksmaßstab, und da müßte ich manchmal eher auf passives Spiel entscheiden als Fehler bei einer schnellen Mitte zu korrigieren...
Das größte Problem im meinem diesjährigen Schiri- Lehrgang war, daß einige die Formulierungen der neuen Regeln wortwörtlich auseinandergenommen haben und versuchten, Situationen hineinzuinterpretieren, die in einem Handballspiel zu 99,99 % nicht vorkommen.
Merkst du nicht das diese wortwörtliche Krümelkackerei völlig unsinnig ist? Wie oft im Spiel GEHT denn ein Spieler den zur Mittellinie, um einen Anwurf auszuführen? Ich glaube den primären Zweck der Regeländerungen im Vergleich zur Vergangenheit hast du noch nicht erkannt. Regel 10 (insbesondere 10:3) ist sehr deutlich und die gibt es schon seit Jahren. Jetzt kommt lediglich eine Ergänzung, die die Unarten der Vergangenheit (Schiri soll pfeiffen, wenn der Spieler im Sprint die Mittellinie berühert) korrigieren soll. Und schon gibt's ein großes Trara mit dem Ergebnis, das in der Praxis alles halb so heiß gegessen wird wie es gekocht ist.
Durch deine wortwörtliche, aber nicht praxisnahe Regelinterpretation blähen die Diskussionen hier nur unnötig auf. Besser wird dadurch keiner von uns, und wirklich wichtige Fragen gehen unter. Und T.N.T hat einige wahre Sätze geschrieben...
@Todde
Ja eigentlich schon. Aber dadurch werd ich kein besserer Schiedsrichter. Ich denk da leider etwas zu logisch.
Das ist ja echt eine hahnebüchene Begründung! Ein frontales Anrennen KANN eine Verletzung verursachen, MUSS aber nicht. In der Frage und den Antworten steht auch nix von einer Verletzung. Also MUSS ich als Schiedsrichter NICHT zwangsläufig TO geben, sondern nur, wenn es wirklich zu einer Verletzung kommt. Deshalb ist e nicht korrekt.
Das ist aus meiner Sicht das Problem der Schiri- Tests: Die Fragen sind oftmals zu unlogisch formuliert. Es reicht ja aus, die offiziellen Antworten auf die Fragen auswendig zu lernen, auch wenn diese falsch oder unlogisch sind.